Alpenüberquerung

Geschafft: Mit dem Rad zum Gardasee - in weniger als 24 Stunden

Radler Hock

Erschöpft, aber glücklich – Michael Hock hat sein Ziel erreicht.

Bild: Andreas Hock

Erschöpft, aber glücklich – Michael Hock hat sein Ziel erreicht.

Bild: Andreas Hock

Der Kemptener Markus Hock will mit seiner Aktion zusätzlich Spenden für Hilfsorganisationen sammeln. Auf der Fahrt stieß er auf einige Herausforderungen.
22.06.2020 | Stand: 10:39 Uhr

Michael Hock hat es geschafft! Von Kempten aus überquerte er mit dem Rennrad die Alpen und erreichte in weniger als 24 Stunden den Gardasee. Genau wie er es sich vorgenommen hatte.

Schleifende Bremsen, Reifenplatzer und Gegenwind

Bepackt mit dem Allernötigsten, startete er abends um 20.30 Uhr Richtung Fernpass. Obwohl viel Regen angekündigt war, ist er nur die ersten 10 seiner 380 Kilometer langen Fahrt nass geworden. Um drei Uhr nachts begegneten ihm in einem gespenstisch leeren Innsbruck nur drei Autos, erzählt der 20-Jährige. Obwohl anfangs die Bremsen schleiften, ihm bei Sterzing der hintere Reifen platzte und die letzten 60 Kilometer Gegenwind aus dem Süden eine Qual waren, habe er Positives erlebt. Auf der Strecke traf er durchtrainierte Hobbyfahrer, bei denen er eine Zeit lang im Windschatten mitfahren konnte.

"Das Gefühl ist genial"

Um halb fünf nachmittags erreichte er seinen Zielort Riva de Garda. Nach einem Sprung in den Gardasee und einer Pizza brachte ihn der Bruder erschöpft, aber glücklich, mit dem Auto nach Hause. Hock: „Es ist einfach stark, wenn man sich anschaut, das habe ich gerade geleistet. Das Gefühl ist genial.“. Er würde diese Aktion wieder machen. Damit ist ihm eine persönliche Herausforderung gelungen, mit der er gleichzeitig Spenden für regionale und internationale Hilfseinrichtungen sammeln will. So wird bereits die BSG-Allgäu 50 Cent pro Kilometer spenden.

Wer den 20-Jährigen bei seiner Spendenaktion unterstützen will, kann sich unter michael.s.hock@gmx.de an ihn wenden.

 

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