Bundestagswahl 2021

Jetzt steht die Nachfolge von Gerd Müller fest: Mechthilde Wittmann ist Direktkandidatin der CSU

Kempten Wittmann

Mechthilde Wittmann ist CSU-Direktkandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis Oberallgäu.

Bild: Ralf Lienert

Mechthilde Wittmann ist CSU-Direktkandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis Oberallgäu.

Bild: Ralf Lienert

Die CSU-Delegierten aus Kempten und den Landkreisen Lindau und Oberallgäu haben sich entschieden: Sie schicken Mechthilde Wittmann ins Rennen.
12.04.2021 | Stand: 22:34 Uhr

Mechthilde Wittmann ist die Nachfolgerin von Gerd Müller: Die CSU-Delegierten haben sie am Montagabend zur Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Oberallgäu nominiert, zu dem auch die Stadt Kempten und der Landkreis Lindau gehören. Die 53-jährige ehemalige Landtagsabgeordnete aus München und Lebensgefährtin des Kempteners Thomas Kreuzer, CSU-Fraktionsvorsitzender im bayerischen Landtag, setzte sich im zweiten Wahlgang mit 53,5 Prozent der gültigen Stimmen gegen David Fink (Weiler-Simmerberg) durch.

Gerd Müller gab überraschend bekannt, bei der Bundestagswahl 2021 nicht mehr kandidieren zu wollen

Gerd Müller vertritt den Wahlkreis Oberallgäu seit 1994 in Berlin, seit 2013 ist er Bundesentwicklungsminister. Vor einigen Monaten hatte er angekündigt, sich aus der Bundespolitik zurückzuziehen und bei der Wahl im September nicht mehr zu kandidieren.

Zum Schluss blieben noch sechs Bewerberinnen und Bewerber übrig

Ihm nachfolgen wollten mehrere Bewerberinnen und Bewerber - unter anderem Gerd Müllers Sohn Marius. Zum Schluss stellten sich den Delegierten am Montagabend noch sechs Interessierte zur Wahl: Neben Marius Müller, Mechthilde Wittmann und David Fink waren das Veronika Schraut, Christian Schwarz und Eberhard Fetzer.

Lesen Sie auch:

Bilderstrecke

CSU-Nominierungsveranstaltung: Wittmann folgt auf Gerd Müller