Gewerbegebiet Heising

Stadt Kempten will Gewerbegebiet an der Heisinger Straße erweitern

Die Stadt Kempten will das Geerbegebiet zwischen Heisinger Straße und A7 erweitern - dafür solle eine bisherige Grünfläche weichen.

Die Stadt Kempten will das Geerbegebiet zwischen Heisinger Straße und A7 erweitern - dafür solle eine bisherige Grünfläche weichen.

Bild: lim skm wst / picture alliance/dpa (Symbolbild)

Die Stadt Kempten will das Geerbegebiet zwischen Heisinger Straße und A7 erweitern - dafür solle eine bisherige Grünfläche weichen.

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Geplant ist, Flächennutzungsplan und Bebauungsplan in einem parallelen Verfahren zu ändern. Nur drei Kemptener Stadträte stimmen gegen das Vorhaben.
28.11.2022 | Stand: 16:09 Uhr

Eine neue Gewerbefläche möchte die Stadt Kempten an der Heisinger Straße ausweisen. Das soll Wirtschaftskraft und Infrastruktur der Stadt sichern. Konkret handelt es sich um ein 19.400 Quadratmeter großes Gelände, das nördlich direkt an die Bebauung zwischen der A7 und der Heisinger Straße anschließt. Laut Florian Eggert (Stadtplanungsamt) möchte ein privater Investor dort zwei Betriebe ansiedeln.

Dazu müsste die Stadt den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan ändern. Nach dem einhelligen Beschluss des Bauausschusses stimmte nun auch der Stadtrat mehrheitlich zu. (Lesen Sie auch: Ceratizit baut an der Zeppelinstraße in Kempten: 200 Arbeitsplätze für 300 Menschen)

Die Stadt plant eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit am Verfahren

Es solle aber kein vereinfachtes oder beschleunigtes Verfahren geben, sagte Eggert im Bauausschuss. Es werde also eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit geben. Zu überprüfen ist unter anderem, wie die Erschließung am besten möglich ist – zum Beispiel mit eigener Ausfahrt zur Heisinger Straße oder vielleicht über einen angrenzenden Weg. Derzeit ist das Areal im Flächennutzungsplan eine „Ausgleichsfläche“, also eine Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft. (Hier lesen Sie: Ehemalige BHS-Getriebebauer mit hoher Drehzahl auf Erfolgskurs)

Grünen-Stadtrat fordert Beleuchtungskonzept, um einer Lichtverschmutzung vorzubeugen

Stadtrat Theo Dodel-Hefele (Grüne) forderte im Bauausschuss für das Projekt ein Beleuchtungskonzept, um einer Lichtverschmutzung des Areals vorzubeugen. Michael Hofer stimmte im Stadtrat – wie sein Parteikollege Franz Josef Natterer-Babych sowie Thomas Kaser (parteilos) – gegen das Vorhaben. Hofer kritisiert, dass eine Ausgleichsfläche am Rande des bestehenden Gewerbegebiets bebaut wird.