Die Verunsicherung sitzt tief: „Viele haben Angst um ihre Arbeitsplätze“, sagt ein Mitarbeiter der Ottobeurer Klinik. Auch im zweiten Unterallgäuer Haus in Mindelheim gibt es Unruhe, weil sich viele fragen, wie es nach der Fusion mit den Kliniken Kempten-Oberallgäu für sie weitergeht. Dieses Gefühl verstärkt sich dadurch, dass Führungskräfte gekündigt haben und Stationen zusammengelegt wurden. Verantwortliche des Klinikverbunds versichern jedoch, dass beide Unterallgäuer Standorte von der Fusion profitieren sollen. So seien Gerüchte, dass die Innere Abteilung in Ottobeuren irgendwann nur noch ambulant betrieben werde, „völlig aus der Luft gegriffen“.
Gesundheit