So langsam verabschiedet sich Wilhelm Huber, einer der bedeutendsten Allgäuer Architekten, in den Ruhestand. Nun hat der 71-jährige Planer, der mit seiner Frau Maria ein Büro im Dörflein Leiterberg oberhalb von Betzigau (Oberallgäu) betreibt, Zeit fürs Sinnieren und Bilanzieren. Daraus ist ein Büchlein entstanden, das der Fink-Verlag in Lindenberg veröffentlichte. Auf gut 70 Seiten stellt der Architekt „Gedanken über die Kunst des Umbaus“ vor. Die Frage, ob man alte Gebäude abreißt oder stehen lässt, rücke immer mehr in den Vordergrund und werde unter Architekten kontrovers diskutiert, schreibt Huber, der seit Jahren auch als Gestaltungsbeirat die Politik berät. „Der Umbau von Gebäuden hat sich inzwischen zu einer der zentralen Bauaufgaben in den Architekturbüros entwickelt“, erklärt er. Und fordert, Bezug nehmend auf Ökologie und Klimawandel: „Beim Bauen muss ein Umdenken stattfinden.“
Buch über Baukultur
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