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Prozess in Memmingen

Mann stirbt, weil Retter zu spät gerufen werden

Vor der Obdachlosenunterkunft der Stadt Memmingen im Erlenweg starb ein Mann, weil zu spät Hilfe geholt wurde.

Vor der Obdachlosenunterkunft der Stadt Memmingen im Erlenweg starb ein Mann, weil zu spät Hilfe geholt wurde.

Bild: Brigitte Hefele-Beitlich (Archiv)

Vor der Obdachlosenunterkunft der Stadt Memmingen im Erlenweg starb ein Mann, weil zu spät Hilfe geholt wurde.

Bild: Brigitte Hefele-Beitlich (Archiv)

Drogen und Alkohol spielen offenbar eine große Rolle bei dem Vorfall in einer Obdachlosenunterkunft. Zwei Männer sind angeklagt. Haben sie zu spät geholfen?
Vor der Obdachlosenunterkunft der Stadt Memmingen im Erlenweg starb ein Mann, weil zu spät Hilfe geholt wurde.
Von Kurt Kraus
29.12.2020 | Stand: 10:21 Uhr

Am 31. Dezember 2018 stirbt in einer Obdachlosenunterkunft in Memmingen ein Mensch, höchstwahrscheinlich an einer Überdosis Heroin. Zwei Männer, 30 und 31 Jahre, müssen sich seit Ende November wegen Unterlassener Hilfeleistung vor dem Amtsgericht verantworten. Anstatt ihm zu helfen, habe man den Drogenkonsumenten, den alle nur mit seinem Vornamen O. kannten, laut Anklage aus der Wohnung getragen, und in einem Laubengang auf einem Sofa abgelegt.

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