Aktion zu Corona

Corona: Was ist vom Applaus für die Pflegekräfte geblieben?

Zum Internationalen Tag der Pflege organisierten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren mehrere Aktionen.

Zum Internationalen Tag der Pflege organisierten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren mehrere Aktionen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Zum Internationalen Tag der Pflege organisierten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren mehrere Aktionen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Sie erhielten während der Corona-Hochphase Dank in Worten und als Beifall. Doch was ist geblieben? Ostallgäuer Berufsfachschüler befragen Passanten.
23.05.2022 | Stand: 11:50 Uhr

Mit ihrem Klatschen erwiesen viele Menschen in der Hochphase der Corona-Pandemie von ihren Balkonen aus den Pflegenden viel Anerkennung – doch was ist davon geblieben? Das wollten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren wissen.

Am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflege, machten sie sich deshalb in Dienstkleidung auf den Weg in die Kaufbeurer Altstadt, um Passanten zu interviewen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD). Das Ergebnis: Viele stehen mit dem Thema Pflege auch heute noch in Berührung, sei es durch eigene Erfahrungen oder durch Erlebnisse aus dem Familien- und Bekanntenkreis. Die einhellige Meinung sei zudem gewesen, dass die Arbeitsbedingungen unbedingt verbessert und die Pflegekräfte angemessen bezahlt werden müssten. Denn damit stehe und falle die Attraktivität des Berufs.

Pionierin der Krankenpflege

Der Internationale Tag der Pflege ist der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale gewidmet, sie gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege. An diesem Tag wird ein besonderes Augenmerk auf die Pflegenden in der Gesellschaft gerichtet. Neben den Interviews sorgten die Schülerinnen und Schüler der Altenpflegehilfe mit Hinweisplakaten und verschiedenen Aktionen für Aufmerksamkeit.

Eine kleine Schülergruppe hatte sich zudem am Vortag mit Oberbürgermeister Stefan Bosse getroffen, um über die Pflege zu sprechen. Dabei ist laut Mitteilung deutlich geworden, dass das Thema Pflegenotstand längst auch in der Kaufbeurer Stadtpolitik angekommen ist. Den Schülerinnen und Schülern sei es ein großes Anliegen gewesen, den Berufsstand der Pflegenden anlässlich des Aktionstages zu würdigen.

Lesen Sie auch: Corona-Lage im Ostallgäu: Warum Experten trotz Entspannung weiter zur Vorsicht raten

Lesen Sie auch
##alternative##
Gedenkveranstaltung in Kaufbeuren

„Das waren Morde an kranken Menschen“: Schüler erinnern an Euthanasie-Opfer

"Das Gefühl der Sicherheit fehlt": Krieg und Corona drücken aufs Geschäft