Stadtradeln

Gelungenes Stadtradeln: Das Ostallgäu spart über 120 Tonnen CO2

Die Menschen im Ostallgäu haben sich besonders klimaschonend gezeigt. 3438 Radfahrer nahmen am Stadtradeln teil.

Die Menschen im Ostallgäu haben sich besonders klimaschonend gezeigt. 3438 Radfahrer nahmen am Stadtradeln teil.

Bild: Julian Leitenstorfer (Archivbild)

Die Menschen im Ostallgäu haben sich besonders klimaschonend gezeigt. 3438 Radfahrer nahmen am Stadtradeln teil.

Bild: Julian Leitenstorfer (Archivbild)

Knapp 800.000 Kilometer hat das Landkreis-Ostallgäu-Team beim diesjährigen Stadtradeln gesammelt. Damit ist eine Top-Platzierung in Deutschland gelungen.
26.07.2022 | Stand: 05:30 Uhr

19 Mal rund um den Erdball: Eine Strecke in dieser Länge ergeben die Kilometer, die die Menschen im Ostallgäu beim diesjährigen Stadtradeln gesammelt haben. Insgesamt fuhren 3438 Radfahrer in 205 Teams rund 785.000 Kilometer in drei Wochen. Mit diesem Ergebnis ist der Landkreis unter 2.500 teilnehmenden Kommunen unter den Top 50 bundesweit.

121 Tonnen CO2 gespart - in nur drei Wochen

Insgesamt wurden durch das Stadtradeln im Ostallgäu rund 121 Tonnen CO2 im Aktionszeitraum von drei Wochen eingespart. Der Landkreis nimmt damit derzeit landesweit Rang sechs, beziehungsweise in der Einwohner-Kategorie zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnern Rang fünf ein.

Dieses Jahr hat sich Pfronten erstmals dem Wettbewerb gestellt und damit die Kommunen Marktoberdorf, Obergünzburg, Buchloe, Füssen und Nesselwang unter dem Dach des Landkreises ergänzt.

Die Marktgemeinde Obergünzburg ist mit über 210.000 Kilometern in der Einwohner-Kategorie deutschlandweit an Platz zwei und bayernweit an der Spitze. Die Stadt Marktoberdorf landete mit 353.000 Kilometer bayernweit auf Rang eins und deutschlandweit auf dem vierten Platz. Stefan Angerer ist einer der Stadtradeln-Stars mit 2530 Kilometern und damit auf Platz fünf in Deutschland. In der Sonderkategorie Schulradeln ist in Bayern momentan das Gymnasium Füssen auf Rang 38. Hier werden derzeit noch fleißig Kilometer nacherfasst.

Ein Anreiz, das Auto stehen zu lassen

Landrätin Maria Rita Zinnecker betont die Wichtigkeit des Rades als Verkehrsmittel und lobt die Teilnehmenden für ihre Vorbildfunktion für Kinder, Nachbarn oder Arbeitskollegen. Das Stadtradeln fungiert nicht als Wettbewerb, sondern als Anreiz, im Alltag das Auto stehen zu lassen. Dieses Jahr wurde eine große Kilometerzahl erstmals über die App erfasst. Viele der Fahrten waren Kurzstrecken. Die Daten können in Zukunft auch zu Verbesserungen der Infrastruktur herangezogen werden.

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Die Ergebnisse des Stadtradelns zeigen, wie viele Menschen bereit sind, ihre Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und so ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Radfahrer im Landkreis Ostallgäu haben noch bis Freitag, 22. Juli, die Möglichkeit, Kilometer, die während der drei Wochen zwischen 26. Juni und 16. Juli geradelt wurden, nachzutragen.

Wer seine Strecke auf den Papierbögen erfasst hat, kann diese noch bis zum Freitag in den Rathäusern und im Landratsamt abgeben. Im Internet und in den teilnehmenden Kommunen gibt es ebenfalls die Möglichkeit, die Kilometer einem Team gutzuschreiben. Auf den Seiten der Kommunen kann man zusätzlich die Berichte der Radfahrer lesen, wie es ihnen in den drei Wochen ohne Auto erging.

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