Umwelt

In Hopferbach soll das Dorfgemeinschaftshaus künftig Strom liefern

Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach soll das Dorfgemeinschaftshaus mit Strom versorgen.

Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach soll das Dorfgemeinschaftshaus mit Strom versorgen.

Bild: Sibylle Seidl-Cesare (Symbolbild)

Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach soll das Dorfgemeinschaftshaus mit Strom versorgen.

Bild: Sibylle Seidl-Cesare (Symbolbild)

Auf dem Dorfgemeinschaftshaus soll eine Fotovoltaikanlage errichtet werden. Was sie kostet und wann sich die Anlage amortisiert haben soll.
25.01.2023 | Stand: 11:31 Uhr

Die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Hopferbach hat der Gemeinderat beschlossen. Roman Rotter von der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg stellte den Rätinnen und Räten die Kalkulation einer solchen Anlage vor. Es soll hier ein sogenanntes „Power to heat“-System genutzt werden. Das bedeutet, dass zunächst der Strom für den Eigenbedarf genutzt wird, danach für die Wärme. Erst dann wird der restliche Strom eingespeist. Das würde Netzkosten sparen, so Rotter.

Wie sinnvoll ist es einen Batteriespeicher einzubauen?

Vom Ingenieurbüro Lutzenberger wurde errechnet, dass eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 20 Kilowattstunden am wirtschaftlichsten ist. Für die Anlage wird mit Kosten von 33.000 Euro gerechnet, die Ersparnis liegt bei zehn Cent je Kilowattstunde. In rund elf Jahren soll sich laut Rechnung die Anlage amortisiert haben. Es kam die Frage auf, ob es Sinn mache, einen Batteriespeicher einzubauen. Rotter sagte, diese Systeme seien im Moment noch zu teuer, aber eine Nachrüstung sei später möglich.

Für den Haushalt schlug Bürgermeister Alfred Wölfle mit dem Finanzausschuss mehrere Projekten vor. Zum einen soll das Dorfgemeinschaftshaus in Hopferbach weiter gebaut werden. Es sollen Schutzanzüge für die Feuerwehren in Hopferbach und Untrasried angeschafft werden, diese können von den Wehren vorfinanziert werden.

Planungen für Hochbehälter und Baugebiete laufen

Im Gemeindehaus in Untrasried muss die Heizungsanlage saniert werden. Weiterhin müssen Planungskosten für Baugebiete sowie Grunderwerb und Planung eines Hochbehälters in den Haushalt mit eingeplant werden. Auch die Schließanlage der gemeindeeigenen Gebäude soll erneuert werden.

Einer Einführung des Fahrradleasings für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft hat der Gemeinderat zugestimmt. Dieses Modell gilt für alle Tarifangestellten der VG. Über eine Entgeltumwandlung können die Mitarbeitenden so günstig ein Fahrrad leasen. Ein Rechtsanspruch besteht jedoch nicht.

Da die Gemeinden Obergünzburg und Günzach bereits zugestimmt hatten, kann eine Ausschreibung nun stattfinden.

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