BRK-Heime im mittleren Ostallgäu

Keine neuen Corona-Fälle in Marktoberdorfer Seniorenheim

Wie die Corona-Lage im Gulielminetti-Heim in Marktoberdorf ist. Bei den 18 zunächst positiv getesteten Bewohnern dort stehen noch abschließende Tests aus.

Wie die Corona-Lage im Gulielminetti-Heim in Marktoberdorf ist. Bei den 18 zunächst positiv getesteten Bewohnern dort stehen noch abschließende Tests aus.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Wie die Corona-Lage im Gulielminetti-Heim in Marktoberdorf ist. Bei den 18 zunächst positiv getesteten Bewohnern dort stehen noch abschließende Tests aus.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Gute Nachrichten von der Corona-Front meldet das BRK Ostallgäu zu Weihnachten: Im Gulielminetti-Heim gibt es keine neuen Corona-Fälle. Wie die Lage dort ist.
24.12.2020 | Stand: 09:49 Uhr

Gute Nachrichten von der Corona-Front meldet der Ostallgäuer BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann. Im Gulielminetti-Seniorenwohnheim in Marktoberdorf gibt es ihm zufolge weder neue Corona-Verdachtsfälle noch weitere Todesfälle. 18 Bewohner seien weiter als Corona-positiv registriert. Von den 121 Mitarbeitern befänden sich aber nur noch sechs in Quarantäne. Vor einer Woche waren es, wie berichtet, 21.

18 positiv geteste Heimbewohner noch isoliert

„Die Lage hat sich stabilisiert“, sagt Hofmann. Er berichtet, dass diese und nächste Woche noch abschließende Tests der 18 positiv getesteten Bewohner anstünden. Bis dahin blieben sie in einem abgeschlossenen Trakt des Heims. „Ziel ist, dass sie bis Jahresende in ihre regulären Zimmer zurückkehren können.“ Wegen der Feiertage gehe es mit den Tests nur nicht so schnell voran wie gedacht, da nicht alle Labore ganz wie sonst geöffnet seien.

Von den 15 aus der Quarantäne entlassenen Mitarbeiter seien manche zum Dienst zurückgekehrt, manche warteten noch auf die Freigabe vom Gesundheitsamt Ostallgäu. BRK-Kreisgeschäftsführer Hofmann hofft, dass der Mitarbeiterstamm des Heims bald wieder vollzählig ist.

Wie die Lage im zweiten Marktoberdorfer Seniorenheim ist

Im Clemens-Kessler–Haus, dem zweiten BRK-Seniorenheim in Marktoberdorf, gibt es keinen Corona-Fall. „Gott sei Dank hatte dort noch keiner die typischen Anzeichen für Covid-19“, sagt Hofmann. Auch vom St. Georgshof, einem BRK-Wohnheim für psychisch Erkrankte bei Rettenbach, seien „keinerlei Verdachtsfälle“ gemeldet worden.

Hofmann hebt die strengen Hygieneregeln hervor, die in allen Einrichtungen gelten, verweist aber zugleich auf die Virusverbreitung: „Alles hat man nicht in der Hand.“ Auch BRK-Mitarbeiter hätten soziale Kontakte, auch wenn sie sich einschränkten. „Die Gefahr sich anzustecken, besteht immer.“ Um so froher ist er, dass die Pandemie bisher für die Heime in der Region eher glimpflich ablief (Lesen Sie auch: So kämpfen Pflegekräfte im Ostallgäu an der Covid-19-Front).

Wie Kontakt mit den Angehörigen gehalten wird

Hofmann betont den „guten Draht zu den Angehörigen“ auch dort, wo Besuchsverbote gelten. Anrufe und Briefe gingen hin und her, Weihnachtsgeschenke würden abgegeben. „Zusammen mit den Angehörigen finden wir Wege, um mit den Bewohnern in Kontakt zu bleiben.“