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Der Blecherne Alex: Ein ungewöhnlicher Schmied

Kurios: Dieser Allgäuer macht Panzerrohre zu Messern

bllecherner alex

Messer schmiedet und fertigt der Blecherne Alex in seiner Werkstatt in Huttenwang. Teils verwendet er dafür historische Stähle. Aber auch Schmuck ist seine Leidenschaft. Er verwendet dafür teils sehr ungewöhnlche Materialien, oft tierischen Ursprungs. Backenzähne vom Mammut gehören ebenso dazu wie Störflossen, Knochen, Horn oder auch Felle.

Bild: Gerlinde Schubert

Messer schmiedet und fertigt der Blecherne Alex in seiner Werkstatt in Huttenwang. Teils verwendet er dafür historische Stähle. Aber auch Schmuck ist seine Leidenschaft. Er verwendet dafür teils sehr ungewöhnlche Materialien, oft tierischen Ursprungs. Backenzähne vom Mammut gehören ebenso dazu wie Störflossen, Knochen, Horn oder auch Felle.

Bild: Gerlinde Schubert

Seit fast 20 Jahren fertigt Alexander Schmidt in Huttenwang Messer und Schmuck. Wie er zu seinem außergewöhnlichen und teils kuriosen Material kommt.
27.07.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Als Blecherner Alex ist Alexander Schmidt weithin bekannt. Den Namen hat er sich mit seiner Messerschmiede in Huttenwang gemacht. Es sind aber nicht irgendwelche Messer, die er dort anfertigt. Es kommt ihm auf die Materialien an: Besondere Hölzer, Horn, Eiszeitknochen oder auch Felle nimmt er für die Griffe. Und die Klingen schmiedet er vielfach aus historischen Stählen. „Das können Kanonenrohre sein oder auch Kettenbolzen von Panzern“, sagt Schmidt. Dabei habe er auch immer das Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ im Hintergrund. Diese Stähle hätten nicht nur hohe Qualität. Sie seien ohnehin schon vorhanden. Denn Nachhaltigkeit ist für ihn ebenfalls ein großes Thema. Das gelte nicht nur für die Messer, sondern auch für die Schmuckstücke, die er seit fast 20 Jahren in seiner Huttenwanger Werkstatt produziert.

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