Zuschuss für Künstlerhaus Marktoberdorf

Mehr Geld für das Künstlerhaus Marktoberdorf: Eine neue Ausstellung steht an

Das Küstlerhaus Marktoberdorf wird finanziell von der Stadt Marktoberdorf getragen. Ihren Zuschuss will die Stadt erhöhen. Es steht auch eine neue Ausstellung an.

Das Küstlerhaus Marktoberdorf wird finanziell von der Stadt Marktoberdorf getragen. Ihren Zuschuss will die Stadt erhöhen. Es steht auch eine neue Ausstellung an.

Bild: Matthias Becker (Archivbild)

Das Küstlerhaus Marktoberdorf wird finanziell von der Stadt Marktoberdorf getragen. Ihren Zuschuss will die Stadt erhöhen. Es steht auch eine neue Ausstellung an.

Bild: Matthias Becker (Archivbild)

Eine neue Austellung ist ab 26. Oktober im Künstlerhaus Marktoberdorf zu sehen. Um den Museumsbetrieb zu finanzieren, braucht das Haus Geld von der Stadt.
29.09.2022 | Stand: 10:08 Uhr

Mit der Ostallgäuer Kunstausstellung ab 26. Oktober wirft das nächste Großereignis im Künstlerhaus Marktoberdorf seine Schatten voraus. Doch es auszurichten, kostet Geld. Die personelle Betreuung und der Betrieb eines Museums in den zwei Künstlerhaus-Gebäuden erfordern überhaupt einiges an Finanzmitteln. Die Stadt übernimmt diese Kosten, wozu sie sich gegenüber der Kunst- und Kulturstiftung Dr. Geiger-Haus verpflichtet hat. So, wie sie auch den Gebäudeunterhalt finanziert.

Die Stadt Marktoberdorf will den Zuschuss für das Künstlerhaus um mehr als 10.000 Euro erhöhen

Der Stadtrat hatte nun über die Höhe des Zuschusses für personelle Betreuung und Betrieb zu entscheiden. Zum Einen, weil die aktuelle Vereinbarung dazu am Jahresende ausläuft, und auch, weil der Stiftungsvorstand um die Vorsitzenden Carl Singer und Wolfgang Hell für die Jahre 2023 bis 2025 einen Mehrbedarf ausmacht. Aktuell bezahlt die Stadt jährlich 75.000 Euro. „Diesen Zuschuss wollen wir auf 87.000 Euro erhöhen“, sagte Kulturamtsleiter Martin Vogler, der den Stadträten das Thema erläuterte.

Wie Vogler und 2. Bürgermeister Wolfgang Hannig sagten, ging es um eine Erhöhung um 16 Prozent. 15 Jahre lang sei der Zuschuss zudem stets gleich geblieben, während die Verbraucherpreise um 28 Prozent anstiegen. Der jetzt erhöhte Kostenbedarf hänge vor allem mit gestiegenen Personalkosten zusammen, sagte Vogler. Man gehe mit dem Geld verantwortungsvoll um, sagte Hannig, der wie Vogler ebenso dem Stiftungsvorstand angehört. Einstimmig beschlossen die Räte die Erhöhung.

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