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25 Jahre nach Übernahme

Fendt-Gesellschafter lüftet Geheimnis über Verkauf des Traktorenherstellers an US-Konzern

Peter Fendt

Der frühere Fendt-Gesellschafter Peter Fendt vor seinem Elternhaus in Marktoberdorf. Eine Wandmalerei erinnert daran, dass hier der erste Fendt-Schlepper entwickelt und gebaut wurde.

Bild: Dirk Ambrosch

Der frühere Fendt-Gesellschafter Peter Fendt vor seinem Elternhaus in Marktoberdorf. Eine Wandmalerei erinnert daran, dass hier der erste Fendt-Schlepper entwickelt und gebaut wurde.

Bild: Dirk Ambrosch

1997 übernahm der AGCO-Konzern das Marktoberdorfer Familienunternehmen Fendt. Ex-Gesellschafter Peter Fendt sagt, wieso der Schritt unausweichlich war.
30.01.2022 | Stand: 20:15 Uhr

Am 15. Januar 1997 ging in Marktoberdorf eine Ära zu Ende: Knapp 70 Jahre nach der Gründung wurde das Familienunternehmen Fendt an den US-Konzern AGCO verkauft. Peter Fendt, Sohn des Firmengründers Hermann Fendt, gehörte damals zu den Gesellschaftern und hielt 16,6 Prozent der Firmenanteile. Im Rückblick sagt der 71-Jährige, warum die Verhandlungen fast gescheitert wären, der Verkauf des Traktorenherstellers aber letztlich „ein Segen“ war.