Kabel wurde repariert

Im Zentrum von Marktoberdorf fließt wieder Strom

Zum Glück war die Ursache für den Stromausfall in Marktoberdorf schnell gefunden. Der Schaden konnte nun behoben werden.

Zum Glück war die Ursache für den Stromausfall in Marktoberdorf schnell gefunden. Der Schaden konnte nun behoben werden.

Bild: Allgäuer Zeitung

Zum Glück war die Ursache für den Stromausfall in Marktoberdorf schnell gefunden. Der Schaden konnte nun behoben werden.

Bild: Allgäuer Zeitung

Der Stromausfall in Marktoberdorf ist behoben - Geschäfte, Haushalte und die AZ in Marktoberdorf haben wieder Strom. Was die Ursache war.
22.06.2021 | Stand: 17:02 Uhr

Aktualisiert am Dienstag, 16 Uhr: Seit etwa 15 Uhr fließt nach Angaben der Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerke (VWEW) der Strom wieder durch das Zentrum Marktoberdorfs . Der Kabelschaden wurde laut Pressesprecher Norbert Rathe behoben. Man sei sich bei VWEW bewusst, dass durch das kurzfristige Abschalten des Stromes für die betroffenen Kunden eine "unangenehme Situation" entstanden sei. "Das tut uns leid." Allerdings sei die zeitnahe Reparatur des Kabels alternativlos gewesen. "Wir mussten eine sichere und zuverlässige Stromversorgung wiederherstellen", sagte Rathe.

Aktualisiert am Dienstag, 11.30 Uhr: Im Bereich der Geschwenderstraße in Marktoberdorf fehlt noch immer der Strom. Wie bereits vermeldet, handelt es sich am Dienstag aber um keinen Stromausfall im klassischen Sinn mehr, sondern um Reparaturarbeiten an der Leitung. Der Kabelschaden dort, der zum Stromausfall am Montag in einem Teil Marktoberdorfs führte, wurde gestern noch von den zuständigen Technikern ausfindig gemacht, konnte aber auf die Schnelle nicht behoben werden. "Die Arbeiten sind umfangreicher. Das konnte nicht schnell abends repariert werden", sagt Norbert Rathe, Pressesprecher der Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke (VWEW) am Dienstagmittag.

"Noch bis längstens 15 Uhr" sollen die Menschen im betroffenen Bereich ohne Strom sein, spätestens dann sollte der Strom aber wieder fließen. "So ein Kabelschaden ist nicht schön, kommt aber leider ab und zu vor", sagt Rathe. Im Bereich der Geschwenderstraße habe die VWEW Aushänge verteilt, um auf den Stromausfall am Dienstag von 8 bis 15 Uhr hinzuweisen.

Auf einmal war es in Marktoberdorf bei vielen schwarz

Das Flackern bei den Lampen war das erste Anzeichen. Mit einem lauten Knall hat sich am Montag eine Stromleitung in Marktoberdorf dann jedoch endgültig verabschiedet. Stundenlang gab es im Bereich der Geschwenderstraße und Nebenstraßen keinen Strom mehr.

Am Morgen reichte es noch für einen heißen Kaffee oder zum Hochfahren der Computer. Bald danach waren jedoch alle Leitungen tot. Techniker der VWEW, die das städtische Stromnetz betreibt, hatten die Ursache relativ zügig ausgemacht: Vor dem Sportgeschäft Lipp war die Stromleitung auf einer Länge von etwa einem Meter durchgebrannt. Ein Kurzschluss, dessen eigentliche Ursache - eine Beschädigung der Leitung - vielleicht schon einige Jahre zurückliegen könnte.

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Gegen Mittag war wieder "Saft" auf der Leitung. Doch es war ungewiss, für wie lange. So waren Privathaushalte, Geschäfte und Dienstleister, darunter auch die Allgäuer Zeitung in der Jahnstraße samt Logistik, Anzeigenabteilung und Redaktion, telefonisch nicht zu erreichen. Und auch sonst lief nicht viel.

Geschäftsleute in Marktoberdorf sehen es recht gelassen

Bei Sport Lipp nahm man die Situation relativ gelassen. Weil sich die Schiebetür am Haupteingang nicht öffnete, wurde die Kundschaft zum Hintereingang gebeten. Wer Bargeld dabei hatte, konnte auch etwas einkaufen, berichtete Christian Bader. Alle anderen ließen sich das Ausgesuchte reservieren.

Auch im Caffé Torino war die Lage relativ entspannt. "Es kann ja keiner was dafür;", sagte Franziska Uhl. Die Kühlschränke hatten noch die nötige Temperatur und so gab es statt eines heißen Espesso eben ein Kaltgetränk. "Die Kunden sind toll, die sind mehr als entspannt." Auch dank herrlichen Sonnenscheins.

Am Dienstag gehen die Arbeiten weiter

Am Dienstag soll die Reparaturarbeit forgesetzt werden. Dann wird ein größeres Stück der Leitung ausgetauscht. Das bedeutet: Von 8 bis mindestens 15 Uhr gibt es in dem betroffenen Bereich wieder keinen Strom.