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Katastrophenschutz

Alarm im Katastrophenfall: Warum im Unterallgäu bisher keine Sirenen heulen

Im Landkreis Unterallgäu gibt es nicht mehr viele Sirenen. Und die, die es gibt, können nur das Signal zur Alarmierung der Feuerwehr geben.

Im Landkreis Unterallgäu gibt es nicht mehr viele Sirenen. Und die, die es gibt, können nur das Signal zur Alarmierung der Feuerwehr geben.

Bild: Alexander Kaya

Im Landkreis Unterallgäu gibt es nicht mehr viele Sirenen. Und die, die es gibt, können nur das Signal zur Alarmierung der Feuerwehr geben.

Bild: Alexander Kaya

Im Katastrophenfall würden im Unterallgäu die Menschen nicht über Sirenen gewarnt werden. In den nächsten Jahren wird aber nachgebessert.
17.05.2022 | Stand: 13:26 Uhr

Einmal im Jahr ruft Bayern zum landesweiten Warntag auf. Damit will der Freistaat testen, ob die Sirenen im Katastrophenfall auch funktionieren. Pünktlich um 11 Uhr sollten die am 12. Mai losheulen. Im Unterallgäu verstrichen die Minuten in fast himmlischer Ruhe. Der Grund ist ein einfacher: Im Unterallgäu sind gar keine Sirenen vorhanden, um die Bevölkerung zu warnen. Im Landkreis gibt es keine Störfallbetriebe, die eine solche Warnung mittels Sirene erforderlich machen, teilt das Landratsamt auf Anfrage mit. Deshalb können die Sirenen im Unterallgäu bislang nur den Alarmierungston zur Alarmierung der Feuerwehr ausgeben.