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Geschichte

Als italienisches Flair in die Memminger Altstadt einzog

Mario Costantin (links) und seine Frau Teresa zusammen mit ihren Mitarbeitern in ihrem zweiten Eiscafe in der Memminger Maximilianstraße. Das Foto entstand 1965.

Mario Costantin (links) und seine Frau Teresa zusammen mit ihren Mitarbeitern in ihrem zweiten Eiscafe in der Memminger Maximilianstraße. Das Foto entstand 1965.

Bild: privat

Mario Costantin (links) und seine Frau Teresa zusammen mit ihren Mitarbeitern in ihrem zweiten Eiscafe in der Memminger Maximilianstraße. Das Foto entstand 1965.

Bild: privat

Mario Costantin eröffnete 1953 die erste italiensiche Eisdiele in der Stadt.  Warum das nicht nur seiner Familie half, hier Fuß zu fassen.

04.09.2020 | Stand: 18:00 Uhr

„Dolomiti“: Als er 1953 seine Eisdiele in der Kalchstraße 11 eröffnet, gibt Mario Costantin ihr den Namen des Gebirges in seiner Herkunftsregion Venetien: ein kleines Stückchen Italien in der Altstadt. Und ein mutiger Schritt, sagt der italienische Konsularkorrespondent Cavaliere Antonino Tortorici aus heutiger Sicht. Immerhin liegt der Zweite Weltkrieg noch nicht allzu lange zurück und bei „einer ausländischen Person, die ein Lokal aufmacht“, bleiben die Memminger zurückhaltend. Vorerst. In den schwierigen Anfangsjahren zieht es laut Tortorici vor allem Studenten und Schüler in die Gelateria, doch auf Dauer wirkt die Kombination aus Leckerei, italienischer Lebensfreude und Herzlichkeit unwiderstehlich. In den 1960er Jahren eröffnet Costantin ein zweites Eiscafé – und es wird nicht das letzte seiner Familie sein.

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