Schulsanierung

Das Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen ist fertig

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ist das langjährige Sanierungsprojekt Bernhard-Strigel-Gymnasium abgeschlossen. Unser Bild zeigt (von links): Schulleiter Patrick Schmitt, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Caroline Schneider (Obel Architekten), Wolfgang Obel (Obel Architekten) und Peter Ungethüm (Ingenieurbüro, Bauleitung).

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ist das langjährige Sanierungsprojekt Bernhard-Strigel-Gymnasium abgeschlossen. Unser Bild zeigt (von links): Schulleiter Patrick Schmitt, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Caroline Schneider (Obel Architekten), Wolfgang Obel (Obel Architekten) und Peter Ungethüm (Ingenieurbüro, Bauleitung).

Bild: Dunja Schütterle

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ist das langjährige Sanierungsprojekt Bernhard-Strigel-Gymnasium abgeschlossen. Unser Bild zeigt (von links): Schulleiter Patrick Schmitt, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Caroline Schneider (Obel Architekten), Wolfgang Obel (Obel Architekten) und Peter Ungethüm (Ingenieurbüro, Bauleitung).

Bild: Dunja Schütterle

Festredner blicken bei offizieller Einweihung auf dei drei Jahre dauernde Generalsanierung zurück. Tage der offenen Tür unter dem Motto „Das Strigel macht auf“.
07.07.2022 | Stand: 17:11 Uhr

Erweiterung, Umbau, Innensanierung – fertig: Die Schulhaussanierung des Bernhard-Strigel-Gymnasiums (BSG) in der Wielandstraße gilt mit dem Geleit von guten Wünschen für die Zukunft und der Segnung durch die Geistlichkeit nun offiziell als abgeschlossen.

Oberbürgermeister Manfred Schilder bezog sich bei der offiziellen Einweihung auf den Spruch, der in die Chronik der Bildungsstätte eingehen wird: „Was lange währt, wird endlich gut!“. Mit einer Anekdote blickte das Stadtoberhaupt in seiner Ansprache an die geladenen Gäste aus der Schulfamilie, aus Politik und Verwaltung über die Planungsphase der Sanierung hinaus – und zurück in seine eigene Schulzeit in dem damals neu gebauten BSG Ende der 1960er-Jahre. Dabei spannte er den Bogen bis zur Sanierung, die vor fünf Jahren begann.

"Investition in Bildung ist gut angelegtes Geld"

Wie das Stadtoberhaupt betonte, ist das Schulgrundstück nicht erweiterbar, da es durch Straßen und von Wohnbebauung begrenzt wird, was er als eine besondere Herausforderung bei der Sanierung beschrieb. „Die Investition in die Bildungsinfrastruktur ist gut angelegtes Geld, weil man in die Zukunft der Kinder investiert“, schloss Schilder seine Ansprache.

Der Redebeitrag des Architekten Wolfgang Obel vom gleichnamigen Architektenteam glich einem philosophischen Vortrag inklusive einem flammenden Plädoyer für die Wichtigkeit der Bildung, die sich auf das lernende Miteinander stützt. In diesem Zug sprach er die bayerische Schulbauverordnung an, die ihren Basiswert für die Größe von Schulräumen insgesamt verkleinert hat (von 72 auf 66 Quadratmeter), was seit 1984 nicht mehr verändert wurde.

Druchhaltevermögen in der Pandemie

Schulleiter Patrick Schmitt nahm in seinem Grußwort die Gäste mit auf seine eigene Zeitreise ins Jahr 2005: die Zeit, als er als Lehrer für Biologie und Chemie ans Memminger Gymnasium kam. „Das Strigel wird bald saniert“, sagte damals der ehemalige Strigel-Betreuungslehrer und heutige Dritte Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger zu mir“, erzählte Schmitt und blickte dabei lachend vom Rednerpult auf seinen ehemaligen Kollegen. Während der dreijährigen Sanierungsphase hatten Schüler und Lehrer jeden Tag Wandertag – indem sie oft mehrmals am Tag von der ehemaligen Realschule an der Buxacher Straße bis zur Wielandstraße pilgerten. Für das Durchhaltevermögen, auch während der Pandemie, dankte Schmitt allen Beteiligten. Sein besonderer Dank galt seinem Vorgänger Dr. Thomas Wolf. „Es war für alle ein Kraftakt, aber es hat sich gelohnt“, konstatiert Schmitt.

Der katholische Pater Johannes Reiber und der evangelische Pfarrer Klaus Ortmann segneten das Schulgebäude.

Das BSG lädt alle Interessierten am 14. und 15. Juli ab 15.30 Uhr zum Tag der offenen Tür ein, der unter dem Motto: „Das Strigel macht auf“, steht.