Memmingen

Eishockey-Oberliga Süd: ECDC wieder im Aufwärtstrend

Der eine hat vor der Saison den Memminger Hühnerberg verlassen, der andere ist jetzt dorthin zurückgekehrt: Brad Snetsinger (vorne, links) und Antti-Jussi Miettinen (rechts) beim 2:0-Erfolg des ECDC Memmingen (rote Trikots) gegen Selb.

Der eine hat vor der Saison den Memminger Hühnerberg verlassen, der andere ist jetzt dorthin zurückgekehrt: Brad Snetsinger (vorne, links) und Antti-Jussi Miettinen (rechts) beim 2:0-Erfolg des ECDC Memmingen (rote Trikots) gegen Selb.

Bild: Siegfried Rebhan

Der eine hat vor der Saison den Memminger Hühnerberg verlassen, der andere ist jetzt dorthin zurückgekehrt: Brad Snetsinger (vorne, links) und Antti-Jussi Miettinen (rechts) beim 2:0-Erfolg des ECDC Memmingen (rote Trikots) gegen Selb.

Bild: Siegfried Rebhan

Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Tabellenführer Selb kommt nun Höchstadt. Warum die Indians mit den "Alligators" noch eine Rechnung offen haben.
Der eine hat vor der Saison den Memminger Hühnerberg verlassen, der andere ist jetzt dorthin zurückgekehrt: Brad Snetsinger (vorne, links) und Antti-Jussi Miettinen (rechts) beim 2:0-Erfolg des ECDC Memmingen (rote Trikots) gegen Selb.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
09.01.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Spitzenreiter VER Selb empfängt der ECDC Memmingen am Sonntagabend ab 18 Uhr den Tabellenachten, die „Alligators“ aus Höchstadt. Gegen die Franken will der Tabellensechste aus der Maustadt an seine zuletzt guten Auftritte zuhause anknüpfen und erneut punkten. Ende Dezember unterlagen die Indians in Höchstadt mit 2:4. Für die Memminger war das seinerzeit eine mehr als unglückliche und vor allem unnötige Niederlage. Trotz solider Leistung kamen die Maustädter nur zu zwei eigenen Treffern und unterlagen dem Höchstadter EC (HEC). Die mangelnde Chancenverwertung, gepaart mit zu wenig Selbstvertrauen, brach ihnen das Genick.

Mittlerweile aber haben sich die Vorzeichen geändert: Das von Sergej Waßmiller trainierte Indians-Team tritt deutlich gefestigter auf und kam, wie beim 2:0-Heimerfolg gegen den souveränen Tabellenführer Selb, auch wieder zu Erfolgen. Ob der Aufwärtstrend ausreicht, um die Gäste aus dem Aischgrund zu besiegen, wird sich am Sonntag ab 18 Uhr zeigen.

Höchstadt hat eine starke erste Reihe

Der HEC vertraut auf eine starke erste Reihe, vor allem Anton Seewald und Milan Kostourek stechen hier hervor. Doch auch Jari Neugebauer, Martin Vojcak und Vitaly Aab zählen zu den bekannten Führungsspielern bei den Panzerechsen. Nach dem Heimerfolg gegen die Indians gab es für Höchstadt vor diesem Wochenende nur noch einen Sieg nach Penaltyschießen gegen Landsberg, weitere Partien fielen, aufgrund von positiven Tests beim Gegner, jeweils aus.

Die Indians haben nur fünf Punkte mehr als der Gegner

Mit insgesamt 22 Punkten aus 16 Spielen standen die Franken vor dem Wochenenderecht gut da und befanden sich auf Play-off-Kurs. Diese wollen auch die Indians sicher erreichen, weshalb ein Heimsieg für die Maustädter, die nur fünf Punkte mehr auf dem Konto haben als der HEC, wichtig wäre. Trotz des Ausfalls des kanadischen Neuzugangs Myles Fitzgerald wird ECDC-Trainer Waßmiller aller Voraussicht nach wieder vier Angriffsreihen aufbieten können. Diese sollen, verstärkt durch die Rückkehrer Daniel Huhn und Antti-Jussi Miettinen, für durchgehend hohes Tempo sorgen. Mit der gleichen defensiven Einstellung wie in der jüngsten Partie gegen Selb sollten Punkte dann durchaus möglich sein.

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