Eishockey der Spitzenklasse in Memmingen

Supercup: Frauen des ECDC Memmingen erwarten am Wochenende europäische Hochkaräter

Sie haben ihn schon einmal gewonnen: Das Bild zeigt Eishockey-Spielerinnen des ECDC Memmingen in der Saison 2016/17 mit dem EWHL-Supercup. Mit den Händen am Pott (von links): Daria Gleißner und Lena Kartheininger, die auch diesmal wieder nach dem Pokal greifen wollen.

Sie haben ihn schon einmal gewonnen: Das Bild zeigt Eishockey-Spielerinnen des ECDC Memmingen in der Saison 2016/17 mit dem EWHL-Supercup. Mit den Händen am Pott (von links): Daria Gleißner und Lena Kartheininger, die auch diesmal wieder nach dem Pokal greifen wollen.

Bild: Alwin Zwibel (Archivbild)

Sie haben ihn schon einmal gewonnen: Das Bild zeigt Eishockey-Spielerinnen des ECDC Memmingen in der Saison 2016/17 mit dem EWHL-Supercup. Mit den Händen am Pott (von links): Daria Gleißner und Lena Kartheininger, die auch diesmal wieder nach dem Pokal greifen wollen.

Bild: Alwin Zwibel (Archivbild)

Die Eishockey-Frauen der Indians spielen in Memmingen um den EWHL-Supercup. Team-Manager Peter Gemsjäger erklärt, warum das Turnier etwas Besonderes ist.
24.01.2023 | Stand: 15:00 Uhr

Schlag auf Schlag geht es für die Memminger Eishockey-Frauen weiter. Nach der Teilnahme am Finalturnier um den Pokal des Deutschen Eishockey-Bundes, bei dem sie am vergangenen Wochenende im Finale Ingolstadt 0:3 unterlagen, wartet bereits das nächste Highlight auf sie. Am Wochenende 28./29. Januar nehmen sie in Memmingen am Final-Four-Turnier um den europäischen EWHL-Supercup teil. Über die Besonderheiten dieses Wettbewerbs sprachen wir im Vorfeld mit ECDC-Teammanager Peter Gemsjäger.

Wie haben Sie den Zuschlag für das Turnier bekommen? Was war ausschlaggebend dafür?

Peter Gemsjäger: Ausschlaggebend war die Unterstützung der Stadt Memmingen, die uns die Austragung dieses Spitzenturniers dadurch ermöglicht hat, dass uns am Samstag ab 20.15 Uhr und am Sonntag ab 15.15 Uhr zwei zusätzliche Spielzeiten eingeräumt wurden. Außerdem hat uns die Nachwuchsleitung des ECDC durch die Verlegung von zwei Nachwuchsspielen unterstützt, sodass die vier benötigten Spieltermine realisierbar wurden.

Haben Sie sich aktiv um die Ausrichtung bemüht?

Gemsjäger: Nachdem die Rahmenbedingungen in der Eissporthalle gepasst haben, ja.

Findet die Endrunde erstmals in Memmingen statt?

Der Team-Manager der Frauen des ECDC Memmingen, Peter Gemsjäger, freut sich bereits auf den Supercup am Wochenende
Der Team-Manager der Frauen des ECDC Memmingen, Peter Gemsjäger, freut sich bereits auf den Supercup am Wochenende
Bild: Alwin Zwibel

Gemsjäger: Das Final-Four-Turnier um den EWHL-Supercup findet sogar zum ersten Mal überhaupt in Deutschland statt.

Was bringt die Ausrichtung des Turniers nun für Arbeiten mit sich?

Gemsjäger: Wir müssen für die teilnehmenden Teams Kabinen für das ganze Wochenende, Schiedsrichter, Sanitätsdienst, Livestream und die ganze Infrastruktur für den Spielbetrieb stellen. Wir sind den teilnehmenden Teams behilflich bei der Hotelsuche. Reise- und Übernachtungskosten müssen die Teams selber übernehmen.

Wie reisen die anderen Teams an? Wo werden sie untergebracht?

Gemsjäger: Die drei Gastteams kommen mit Reisebussen, zum Teil schon zwei Tage vor dem Turnier und sind in Hotels in Memmingen beziehungsweise in der näheren Umgebung untergebracht.

Müssen Sie bei der Ausrichtung in der Halle besondere Dinge berücksichtigen?

Gemsjäger: Nein, es gab keine Besonderheiten. Es gelten die gleichen Regeln wie für ein Bundesliga-Spiel der Frauen.

Was rechnen sich die Indians-Frauen aus?

Gemsjäger: Das ist ganz schwer zu sagen. Alle teilnehmenden Teams sind europäische Hochkaräter. Die ungarische Nationalmannschaft rekrutiert sich zum Großteil aus den Mannschaften von KMH und MAC Budapest, und beide Teams haben dazu noch je fünf Importspielerinnen. Bratislava ist praktisch identisch mit der Nationalmannschaft der Slowakei. Ich glaube, dass unser Halbfinalgegner KMH Budapest das stärkste Team ist, die haben den EWHL-Supercup in den vergangenen drei Wettbewerben zweimal gewonnen, dazu in den vergangenen beiden Spielzeiten die regulären EWHL-Runden. Mit der Unterstützung des eigenen Publikums ist aber alles möglich.

Wie oft haben die Frauen des ECDC schon am EWHL-Supercup teilgenommen?

Gemsjäger: Dieser Wettbewerb wurde 2011/12 erstmals ausgetragen. Seit der Saison 2012/13 waren wir immer dabei. Mit zwei Unterbrechungen wegen Corona also insgesamt neunmal.

Was war der bislang größte Erfolg des Memminger Teams in diesem Wettbewerb?

Gemsjäger: Wir haben den Supercup in der Saison 2016/17 gewonnen.

Mit welchen Zielen gehen die ECDC-Frauen in die Play-offs der Bundesliga?

Gemsjäger: Ganz klar: Wir möchten in dieser Saison zum vierten Mal Deutscher Meister werden.

Gibt es einen Wunschgegner im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft?

Gemsjäger: Nein.