Memmingen

Gasexplosion beim Roten Kreuz: Suche nach Ursache geht weiter

Die Ursache für die Gasexplosion beim Bayerischen Roten Kreuz am Freitag stand am Wochenende noch nicht fest. In dieser Woche werden die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück kommen konnte, fortgesetzt. Das Bild entstand am Wochenende.

Die Ursache für die Gasexplosion beim Bayerischen Roten Kreuz am Freitag stand am Wochenende noch nicht fest. In dieser Woche werden die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück kommen konnte, fortgesetzt. Das Bild entstand am Wochenende.

Bild: Uwe Hirt

Die Ursache für die Gasexplosion beim Bayerischen Roten Kreuz am Freitag stand am Wochenende noch nicht fest. In dieser Woche werden die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück kommen konnte, fortgesetzt. Das Bild entstand am Wochenende.

Bild: Uwe Hirt

Die Memminger Stadtwerke und die Kriminalpolizei fragen sich nach der Gasexplosion am Freitag: Wie kam das Gas dort hinein?
07.02.2021 | Stand: 14:30 Uhr

Nach der Gasexplosion in der Rotkreuz-Rettungswache in der Donaustraße am Freitag geht ab Montag die Ursachensuche weiter. Unklar ist nach wie vor, wie es zu der heftigen Detonation kommen konnte, bei der sechs Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Fakt sei, dass das Gas nicht aus der Altleitung des BRK stamme, die schon länger stillgelegt sei, sagt Memmingens Stadtwerke-Chef Peter Domaschke. Und der Raum, in dem die Verpuffung zündete, sei auch nicht unterkellert.

Innerhalb der vergangenen 20 Jahre gab es nur zwei weitere Gas-Explosionen in Memmingen

„Wie also kam das Gas dort hinein?“, fragen sich Stadtwerke und die Kriminalpolizei, die mit Spezialisten des Landeskriminalamts in die Ermittlungen eingebunden ist. In den vergangenen Jahrzehnten gab es nur zwei weitere Gas-Explosionen in Memmingen: 2018 tötete sich ein Mann selbst in seiner Wohnung, 1998 löste ein Baggerfahrer bei Erdarbeiten eine Explosion aus, bei der drei Menschen verletzt wurden.

Lesen sie dazu auch unsere Berichterstattung zur Gasexplosion am Freitag.

Bilderstrecke

Mehrere Verletzte bei Gasexplosion in Memmingen