Neue Regelung ab 11. März

Geflügelpest im Allgäu: Stallpflicht in Teilen des Unterallgäus

Die Geflügelpest breitet sich in Bayern aus. Das Veterinäramt hat nun eine Stallpflicht in Risikogebieten im Unterallgäu verhängt.

Die Geflügelpest breitet sich in Bayern aus. Das Veterinäramt hat nun eine Stallpflicht in Risikogebieten im Unterallgäu verhängt.

Bild: Hauke-Christian Dittrich, dpa

Die Geflügelpest breitet sich in Bayern aus. Das Veterinäramt hat nun eine Stallpflicht in Risikogebieten im Unterallgäu verhängt.

Bild: Hauke-Christian Dittrich, dpa

Die Geflügelpest breitet sich in Bayern weiter aus. Das Veterinäramt hat nun eine Stallpflicht in Risikogebieten im Unterallgäu verhängt.
10.03.2021 | Stand: 17:30 Uhr

Zur Eindämmung der Geflügelpest (mehr Informationen zur Vogelgrippe lesen Sie hier) gilt ab 11. März eine Stallpflicht für Geflügel in Risikogebieten entlang von Flüssen und um mehrere Weiher im Unterallgäu. Das hat das Veterinäramt jetzt in einer Allgemeinverfügung bekanntgegeben, schreibt das Landratsamt Unterallgäu. Betroffen sind alle Geflügelhaltungen, die in einem 500 Meter breiten Streifen beidseits von Iller, Roth, Günz (ab Lauben flussabwärts), Mindel, Zusam und Wertach liegen. Dazu gehören auch Betriebe, die in einem Umkreis von 500 Metern um folgende Weiher liegen:

  • den Buxheimer Weiher
  • den Woringer Badesee
  • das Hundsmoor (Westerheim und Hawangen)
  • den Kiesweiher Hasberger Mähder (Kirchheim)
  • den Unggenrieder Weiher und die Nordsee (Mindelheim)
  • den Kaiserweiher (Salgen)
  • den Schnerzhofer Weiher (Markt Wald)
  • die Kiesweiher Weite Änger und Bauernloch (Irsingen/Türkheim)

Im Zweifel können sich Geflügelhalter an das Veterinätamt unter Telefon 08261/995-215 wenden. Dort erhalten sie Auskunft, ob ihr Betrieb in einem solchen Risikogebiet liegt. Die Stallpflicht gilt in ausgewiesenen Geflügelpest-Risikogebieten in ganz Bayern.

Neue Bewertung des Risikos der Geflügelpest

Hintergrund der Stallpflicht ist eine neue Risikobewertung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Das LGL kommt zu dem Schluss, dass insbesondere für Geflügelhaltungen im Umkreis der größeren Flüsse und stehenden Gewässer ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit der Geflügelpest besteht. Wasservögel können das Virus übertragen. (Lesen Sie auch: Allgäuer Geflügelhalter sehen sich auf die Geflügelpest gut vorbereitet)

Seit Mitte November 2020 wurde die Geflügelpest in Bayern bei mittlerweile insgesamt 23 Wildvögeln und in drei Hausgeflügelbeständen nachgewiesen.

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut finden Sie unter: www.unterallgaeu.de/tierseuchen.

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