OB-Wahl im März 2023

„Ich will die Oberbürgermeisterin von Memmingen werden“

Krimhilde Dornach soll bei der Oberbürgermeisterwahl in Memmingen für die ÖDP antreten.

Krimhilde Dornach soll bei der Oberbürgermeisterwahl in Memmingen für die ÖDP antreten.

Bild: Maike Scholz

Krimhilde Dornach soll bei der Oberbürgermeisterwahl in Memmingen für die ÖDP antreten.

Bild: Maike Scholz

Die ÖDP schickt Krimhilde Dornach für die Wahl im März 2023 ins Rennen. Die 56-Jährige erklärt bei der Nominierungsversammlung, dass sie eine am Gemeinwohl orientierte Politik will.
06.11.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Applaus im Konferenzraum der Stadthalle Memmingen: Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) spricht sich einhellig dafür aus, Krimhilde Dornach für die Oberbürgermeisterwahl in Memmingen am 5. März 2023 ins Rennen zuschicken. 16 Wahlberechtigte hatten darüber am Samstag abgestimmt.

In der Stadthalle stellt sich Krimhilde Dornach vor

Sie habe sich über die Anfrage gefreut und ziemlich schnell sei Krimhilde Dornach klar gewesen: „Ja, ich will.“ Im Konferenzraum erhält sie die Möglichkeit, sich vorzustellen und zu erklären, wofür sie steht. Krimhilde Dornach wurde im Jahr 1966 in Zell (bei Pfronten) als viertes Kind geboren, wuchs in Füssen auf. Volksbühne, Kirchenchor, Vokalunterricht, Jugendkapelle und die städtische Singschule: Sie lernte unter anderem Trompete, Querflöte und Klavier, übernahm mit 14 Jahren erstes ehrenamtliches Engagement. Die Fachlehrerin für Musik und Werken unterrichtet seit dem Jahr 1987; derzeit in Weißenhorn, wo sie und ihr Lebenspartner wohnen.

Ihre Schritte in der ÖDP

In die ÖDP trat sie im Jahr 2013 ein, wurde ein Jahr später Beisitzerin im Ortsverband Weißenhorn, 2016 dann im Kreisverband Neu-Ulm. 2018 übernahm sie dort jeweils das Amt als stellvertretende Vorsitzende. Seit dem Jahr 2020 ist sie Vorsitzende des Kreisverbandes Neu-Ulm und des Bezirksverbandes Schwaben; ist Kreisrätin. Sie fühle sich in der Lage, als Oberbürgermeisterin von Memmingen ihre „Frau zu stehen“ – bedingt durch ihre Lebenserfahrungen und Visionen. Die 56-Jährige wolle Politik mit Tiefgang. Sie stehe für Transparenz und Dialog mit Bürgern, Fraktionen, Räten und der Verwaltung.

Herausforderungen in allen Bereichen

Klimawandel, Inflation, Energiekrise, Gesundheitssystem, Wohnungsnot, Fachkräftemangel, Kinder- und Altersarmut, Flächenfraß: Auf allen Ebenen seien die Herausforderungen groß. Es gelte, neue Perspektiven zu entwickeln. Das möchte Dornach über eine am Gemeinwohl orientierte Politik erreichen – mit Ehrlichkeit, Mut, Vertrauen und Entschlossenheit. Nur so könne die Lebensqualität aller Menschen positiv geprägt werden. Dabei setze sie auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und bekräftigt noch einmal: „Ja, ich will die Oberbürgermeisterin von Memmingen werden.“

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