Bildung

In Egg gibt's mehr Platz zum Spielen und für die Hausaufgaben

Schulhausumbau in Egg fertiggestellt und eröffnet.

Mit einem kleinen Fest wurde der Abschluss der Umbauarbeiten an der Grundschule in Egg gefeiert.

Bild: Armin Schmid

Mit einem kleinen Fest wurde der Abschluss der Umbauarbeiten an der Grundschule in Egg gefeiert.

Bild: Armin Schmid

Gemeinde Egg feiert den Abschluss der Umbauarbeiten an Grundschule. Auch in Brandschutz wurde investiert. Erfreulich: Kostenrahmen wurde sogar unterschritten.
14.09.2021 | Stand: 14:45 Uhr

Die Grundschule in Egg ist nun für die Zukunft gerüstet: Dies betonte Bürgermeister Wolfgang Walter bei der Feier zur Fertigstellung des frisch umgebauten Schulhauses, die aufgrund von Corona-Sicherheitsmaßnahmen nur im kleineren Kreis stattfand. Rund 575 000 Euro haben die Baumaßnahmen letztlich gekostet.

Mittagsbetreuung brauchte mehr Platz

Begonnen hatte alles damit, dass in der Grundschule mehr Platz für die Mittagsbetreuung der Kinder benötigt wurde, ebenso mehr Platz zum Spielen und für die Erledigung der Hausaufgaben. Das Dachgeschoss wurde früher als Lehrerwohnung genutzt. Da die Räume schon längere Zeit leer standen, bot sich ein Umbau an. 2018 gab die Gemeinde dann eine Bewerbung für ein Kommunalinvestitionsprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur ab. Als die Zusage erfolgte, wurde im Jahr 2019 die Kostenberechnung konkretisiert. Schließlich kamen weitere Umbauten hinzu. Darunter der Einbau von Lagerräumen, der Ausbau des westlichen Dachraums zum Aufenthaltsraum sowie der Einbau von Dachfenstern und einer zusätzlichen Gaupe. Kleinere Brandschutzmaßnahmen wurden ebenfalls in die Planungen mit einbezogen.

Der Kostenumfang belief sich laut Bürgermeister Walter auf 450 000 Euro. Letztlich kamen dann noch weitere Brandschutzmaßnahmen aus dem Bestandsbereich hinzu. Beispielsweise mussten auch die Decken im Treppenhaus und der Bibliothek erneuert werden. Am Ende lag die Kostenschätzung bei knapp 600 000 Euro. Die Mehrkosten durch Brandschutzmaßnahmen haben letztlich 26 Prozent der Gesamtkosten ausgemacht. Am Ende kostete der Umbau des Schulhauses rund 575 000 Euro.

Verzögerung wegen Corona

Im August konnten die Bauarbeiten nach erheblicher Zeitverzögerung wegen Corona und Materiallieferschwierigkeiten beendet werden. Durch das Förderprogramm wurde ein Zuschuss in Höhe von 219 000 Euro zugesagt. Der gemeindliche Kostenanteil beläuft sich daher noch auf etwa 356 000 Euro. Im Jahr 2020 wurde auch eine Photovoltaikanlage samt Speicher installiert. Darüber hinaus wurde die Schule bereits in den Sommerferien 2020 digital aufgerüstet. Vor kurzem wurde noch ein Server für 24 000 Euro eingebaut. Eine Ausschreibung für die Glasfaseranbindung läuft. „Ein reibungsloser und guter Schulalltag für unsere Schüler und Lehrer liegt uns sehr am Herzen“, betonte Rathauschef Walter.