Eishockey

Indians feiern Achtungserfolg vor Geisterkulisse

Das Eishockey-Testspiel des ECDC Memmingen Indians (dunkle Trikots) gegen die „Towerstars“ aus Ravensburg war eine enge Angelegenheit: Der klassenhöhere DEL 2-Klub aus Oberschwaben behielt gegen den Oberligisten aus der Maustadt erst in der Verlängerung mit 2:1 die Oberhand. Schwerstarbeit hatte der neue ECDC-Goalie Lukas Steinhauer zu verrichten.

Das Eishockey-Testspiel des ECDC Memmingen Indians (dunkle Trikots) gegen die „Towerstars“ aus Ravensburg war eine enge Angelegenheit: Der klassenhöhere DEL 2-Klub aus Oberschwaben behielt gegen den Oberligisten aus der Maustadt erst in der Verlängerung mit 2:1 die Oberhand. Schwerstarbeit hatte der neue ECDC-Goalie Lukas Steinhauer zu verrichten.

Bild: Rebhan

Das Eishockey-Testspiel des ECDC Memmingen Indians (dunkle Trikots) gegen die „Towerstars“ aus Ravensburg war eine enge Angelegenheit: Der klassenhöhere DEL 2-Klub aus Oberschwaben behielt gegen den Oberligisten aus der Maustadt erst in der Verlängerung mit 2:1 die Oberhand. Schwerstarbeit hatte der neue ECDC-Goalie Lukas Steinhauer zu verrichten.

Bild: Rebhan

Der ECDC Memmingen muss das Testpiel gegen Ravensburg ohne Zuschauer austragen. Der Oberligist verliert erst in der Verlängerung gegen den DEL2-Klub.
Das Eishockey-Testspiel des ECDC Memmingen Indians (dunkle Trikots) gegen die „Towerstars“ aus Ravensburg war eine enge Angelegenheit: Der klassenhöhere DEL 2-Klub aus Oberschwaben behielt gegen den Oberligisten aus der Maustadt erst in der Verlängerung mit 2:1 die Oberhand. Schwerstarbeit hatte der neue ECDC-Goalie Lukas Steinhauer zu verrichten.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
11.10.2020 | Stand: 17:30 Uhr

Achtungserfolg vor Geisterkulisse: Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen ist mit einer knappen 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die „Towerstars“ aus Ravensburg in die Vorbereitung auf die neue Oberliga-Saison gestartet. Die Indians mussten sich dem Zweitligisten erst in der 65. Minute geschlagen geben.

Es sollte das Highlight der Memminger Vorbereitung werden, wenn der frühere Rivale aus Ravensburg zum Vorbereitungsstart in der Maustadt gastiert. Doch daraus wurde nichts. Aufgrund kurzfristig angeordneter behördlicher Maßnahmen musste das Spiel ohne Zuschauer ausgetragen werden, was für eine völlig ungewohnte Geisterkulisse am Hühnerberg sorgte. Zumindest in sportlicher Hinsicht blieb aber alles beim Alten – beide Teams lieferten sich eine packende Partie.

Bei den Indians fehlten Marc Stotz (krank) sowie die Angreifer Milan Pfalzer, Leon Abstreiter und Donat Peter. Auch Joey Vollmer war aus privaten Gründen nicht mit von der Partie. Für ihn feierte Neuzugang Lukas Steinhauer einen überaus gelungenen Einstand.

Die Indians begannen das Spiel sogleich mit einer guten Chance durch Kapitän Daniel Huhn, der aber am Towerstars-Schlussmann scheiterte. Auch im weiteren Verlauf war vom Klassenunterschied gegen den amtierenden DEL 2-Meister nichts zu sehen. Der ECDC konnte sogar die besseren Chancen für sich verbuchen.

Goalie glänzend aufgelegt

Der erste Treffer der Partie fiel aber für die Gäste, als Alexander Dosch wenige Sekunden vor der zweiten Pause im Nachschuss erfolgreich war. Zuvor hatten die Gäste ihre Überlegenheit immer besser aufs Eis gebracht und mehrere Chancen kreiert. Die Memminger Abwehr um den glänzend aufgelegten Steinhauer war aber stets konsequent zur Stelle. Auch wenn die Oberschwaben nun weiter das tonangebende Team waren, hielten die Indianer mit allen Mitteln dagegen und belohnten sich für den starken Einsatz in der ersten Partie auf heimischem Eis.

Die rund 500 Fans an den Internet-Bildschirmen sowie eine Handvoll Offizielle im Stadion sahen in der 53. Minute den ersten Indians-Treffer der Saison. Nach einem abgewehrten Versuch von Daniel Huhn war der junge schwedische Neuzugang Johan Schreiber für die Maustädter im Nachschuss erfolgreich und bescherte den Hausherren einen Achtungserfolg im Test gegen Ravensburg.

Stimmung nicht getrübt

Dass der Favorit in der letzten Minute der Overtime doch noch den Siegtreffer erzielte, trübte die positive Grundstimmung auf Memminger Seite nicht. Zumindest in sportlicher Hinsicht konnte man von einem durchaus gelungenen Start des von Sergej Waßmiller trainierten Teams sprechen. Dieser wird – auch aufgrund der äußeren Umstände – lange nicht vergessen werden.