Inklusion

Protesttag: Wie barrierefrei ist Memmingen?

Anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde ein Infostand am Weinmarkt aufgebaut. Das Foto zeigt von links: Andrea Laudick von der Freiwilligenagentur Schaffenslust, Brundhilde Engstle, Regina Sproll, Erika Winterwerb vom Behindertenbeirat, OB Manfred Schilder und Ingrid Willner-Sambs vom Behindertenbeirat.

Anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde ein Infostand am Weinmarkt aufgebaut. Das Foto zeigt von links: Andrea Laudick von der Freiwilligenagentur Schaffenslust, Brundhilde Engstle, Regina Sproll, Erika Winterwerb vom Behindertenbeirat, OB Manfred Schilder und Ingrid Willner-Sambs vom Behindertenbeirat.

Bild: Anna Birk/Stadt Memmingen

Anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde ein Infostand am Weinmarkt aufgebaut. Das Foto zeigt von links: Andrea Laudick von der Freiwilligenagentur Schaffenslust, Brundhilde Engstle, Regina Sproll, Erika Winterwerb vom Behindertenbeirat, OB Manfred Schilder und Ingrid Willner-Sambs vom Behindertenbeirat.

Bild: Anna Birk/Stadt Memmingen

Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Memmingen. Das war geboten.
06.05.2022 | Stand: 14:20 Uhr

Fehlende Barrierefreiheit sorgt für Unsicherheit und längere Wegstrecken, nicht nur für Menschen mit Behinderung. „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ war deshalb das Thema des diesjährigen europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, an dem sich auch der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen mit Aktionen beteiligte.

Infostand am Weinmarkt und Barriere-Checker in der Stadt Memmingen

Neben dem jährlichen Informationsstand am Weinmarkt schickte der Behindertenbeirat sogenannte Barriere-Checker in die Altstadt. Ausgerüstet wurden die einzelnen Gruppen, die aus Schülerinnen und Schüler der Heilerziehungspflegeschule und den Unterallgäuer Werkstätten bestanden, mit entsprechenden Materialien von Aktion Mensch, wie zum Beispiel Maßbänder, Notizhefte und Absprerrbänder.

Wo gibt es in Memmingen noch Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigung?

Jede Barriere verhindert die gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Mobilität von Menschen mit Behinderung. Das wissen auch das Landestheater und die Stadtbibliothek und öffneten extra für diese Aktion ihre Türen, um den „Barriere-Checkerinnen ihre barrierefreien Angebote zu präsentieren. Es ging aber auch darum, noch bestehende Barrieren aufzudecken – wie zum Beispiel fehlende, sichtbare Beschilderung am Bahnhof oder die schmalen Bordsteine am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit unebenem Pflasterbelag.

Vorstellung verschiedener Partnerprojekte

Während Checker unterwegs waren, gab es für die Passanten am Informationsstand des Behindertenbeirates einiges zu entdecken. Schüler des bfz stellten ihre Partnerschule für Kinder mit geistiger Behinderung in Afrika vor und die Freiwilligenagentur Schaffenslust informierte über ihr neues Projekt „Engagement für alle“ – ein Projekt für mehr Inklusion im Ehrenamt.

Für die Neuauflage des Stadtplans „Memmingen barrierefrei“ möchte die Stadt alle barrierefreien Hotels und Restaurants in der Altstadt aufnehmen. Interessierte Gastronomen können sich bis 21. Mai per Mail an die Fachstelle für Inklusion wenden. Die Adresse lautet: anna.birk@memmingen.de.

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