Fantasy-Literaturpreis "Seraph 2021"

Memminger Autor für Fantasy-Literaturpreis nominiert

KU Buchpreis

Der Memminger Autor Siegfried Langer ist mit seinem Roman „Das Buch, das dich findet“ für den Fantasy-Literaturpreis „Seraph 2021“ nominiert.

Bild: Langer

Der Memminger Autor Siegfried Langer ist mit seinem Roman „Das Buch, das dich findet“ für den Fantasy-Literaturpreis „Seraph 2021“ nominiert.

Bild: Langer

Der Roman „Das Buch, das dich findet“ des Memminger Autors Siegfried Langer ist im Rennen um den „Seraph 2021“. Worum es in der mysteriösen Geschichte geht.
19.04.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Die Phantastische Akademie hat bekannt gegeben, welche Werke für ihren Fantasy-Literaturpreis „Seraph 2021“ nominiert sind. In der Kategorie „Bestes Buch“ haben es diesmal dreizehn Titel in die engere Auswahl des Literaturpreises für Phantastik geschafft, sieben Titel haben Chancen in der Kategorie „Bestes Debüt“, den „Besten Independent-Titel“ wählt die Jury aus neun Romanen. Auf einen Preis in der „Independent“-Kategorie darf nun auch der Memminger Autor Siegfried Langer hoffen, der mit seinem Werk „Das Buch, das dich findet“ nominiert ist.

Bisher sind zehn Romane von Autor Siegfried Langer aus Memmingen erschienen

Bisher sind von Langer zehn Romane erschienen. Sie wurden zum Teil von Verlagen wie Ullstein, Amazon Publishing oder der Münchner Verlagsgruppe veröffentlicht, die anderen hat er in Eigenregie herausgegeben. Auch „Das Buch, das dich findet“ ist vor wenigen Monaten als Self Publishing-Titel erschienen. Der Fantasyroman spielt in Memmingen, sein Cover hat der Memminger Künstler Ralf Bänecke gestaltet. Bisher haben ihn laut Autor mehr als 20 000 Menschen gelesen. Am 30. April erscheint er auch als Hörbuch, produziert von Lausch Medien in Hamburg. „Die Produktion war relativ aufwändig mit insgesamt sechs Sprechern“, berichtet Langer.

Sein Buch beginnt mit einer seltsamen WhatsApp-Nachricht, die Alina ihrer Freundin Merelie schreibt – sie berichtet über einen Roman „Das Buch, das dich findet“, dessen Anfang ihr Angst macht. Anschließend verschwindet Alina spurlos. Ist sie ihrem Bruder David in den Tod gefolgt, wie es die Polizei vermutet? Merelie glaubt nicht daran und begibt sich auf die Suche nach ihr. Ihr einziger Anhaltspunkt ist das mysteriöse Buch, das allerdings in keiner Bibliothek, in keinem Buchladen, in keinem Online-Shop existiert. Doch eines Tages liegt plötzlich eine Ausgabe davon auf ihrem Bett – und das stellt ihr bisheriges Leben völlig auf den Kopf.

Den Seraph-Literaturpreis gibt es seit zehn Jahren

Den Seraph-Literaturpreis gibt es inzwischen seit zehn Jahren. Aus diesem Anlass dotiert die Phantastische Akademie alle drei Kategorien höher: Das Beste Debüt wird mit 2500 Euro prämiert, die Gewinner in den Kategorien Bester Roman und Bester Indie-Titel können sich über je 2000 Euro freuen. Gegründet wurde die Phantastische Akademie 2011 mit dem Zweck, dem Phantastik-Genre im allgemeinen Literaturbetrieb zu mehr Ansehen und Aufmerksamkeit zu verhelfen.

Die Seraph-Preisträger sollten eigentlich in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben werden, die heuer allerdings bereits zum zweiten Mal aus pandemischen Gründen ausfallen muss. Nun soll die die Ehrung im Rahmen der diesjährigen Sonderausgabe des (Online-)Lesefestes „Leipzig liest extra“ erfolgen, das vom 27. bis 30. Mai stattfindet. Derzeit ist eine unabhängige Fachjury aus Lektoren, Journalisten und Übersetzern mitten in der Arbeit, um die Siegertitel zu küren.

Siegfried Langers Buch spielt auch in Memmingen

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Nominiert war Langers Fantsay-Roman im Herbst bereits für den Deutschen SelfPublishing-Buchpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch. Unter 1501 Einsendungen hatten es jeweils zehn Titel in drei Kategorien auf die Longlist 2020 geschafft.

Der Erfolg mit seinem „Buch, das dich findet“ hat Langer bereits beflügelt, an einer Fortsetzung zu arbeiten. „Es spielt auch in Memmingen und eine wichtige Rolle nimmt darin die Verfassung der Bauernartikel am 20. März 1525 ein“, verrät er.