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Klimaschutz

Noch viel heiße Luft beim Memminger Modellprojekt

Auch in Memmingen forderten die "Fridays for Future"-Demonstranten einen besseren Klimaschutz. Nun befasst sich auch ein städetbauliches Modellprojket damit.

Auch in Memmingen forderten die "Fridays for Future"-Demonstranten einen besseren Klimaschutz. Nun befasst sich auch ein städetbauliches Modellprojket damit.

Bild: David Specht (Archiv)

Auch in Memmingen forderten die "Fridays for Future"-Demonstranten einen besseren Klimaschutz. Nun befasst sich auch ein städetbauliches Modellprojket damit.

Bild: David Specht (Archiv)

Memmingen befasst sich neben sieben weiteren Städten in Bayern mit "Klimagerechtem Städtebau". Da ist noch viel Luft nach oben, sagt unser Kommentator.
19.11.2020 | Stand: 05:45 Uhr

Klimagerechter Städtebau – das klingt nach umweltfreundlichem Wohnungsbau, sauberen Straßen und hoher Lebensqualität quasi auf „Bio-Basis“ für die Bevölkerung mindestens für die nächsten Jahrzehnte. Das Thema ist unbestritten wichtig. Daher ist es grundsätzlich gut, dass der Freistaat das Modellprojekt "Klimagerechter Städtebau" startet. Doch was hier aus München kommt, beinhaltet zumindest nach dem aktuellen Stand noch viel heiße Luft und noch wenig Konkretes – da wären klarere Vorgaben sicher nicht schlecht als Rahmen, den Memmingen dennoch eigenständig füllen könnte. Wie soll die Stadt als „Modellkommune“ damit arbeiten? Auch auf Nachfrage bleibt vieles nur vage: Wo besteht in Memmingen Handlungsbedarf? Ab wann erfolgt die Umsetzung? Ist sie verpflichtend? Wer finanziert was und wie viel? Wer bringt sich wie ein?

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