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Packende Duelle bei Wind und Wetter in Ottobeuren

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Bei den Klubmeisterschaften im Allgäuer Golf & Landclub in Ottobeuren lieferten sich die Teilnehmer einen spannenden Wettkampf. Unser Bild zeigt Michael Simon, der bei den Männern Rang drei belegte.

Bild: Susanna Gabler

Bei den Klubmeisterschaften im Allgäuer Golf & Landclub in Ottobeuren lieferten sich die Teilnehmer einen spannenden Wettkampf. Unser Bild zeigt Michael Simon, der bei den Männern Rang drei belegte.

Bild: Susanna Gabler

In Ottobeuren wird an einem "verrückten Wochenende" um die Klubmeisterschaft gespielt. Am Ende setzen sich jeweils die jungen Favoriten durch.
16.08.2021 | Stand: 15:29 Uhr

Regen- und Gewitterradar waren bei der Klubmeisterschaft im Allgäuer Golf & Landclub wohl die wichtigsten Begleiter. Denn die Wetterkapriolen der vergangenen Tage drückten auch den Wettspielen im AGLC ihren Stempel auf. Die Meisterschaft wurde wegen eines Gewitters erst unter-, später sogar abgebrochen. Die Männer setzten ihre zweite Runde erst einen Tag später fort, während gleichzeitig von Tee 1 schon die ersten Golferinnen und Golfer auf ihre finale Runde gingen. Es war, so lautete letztlich das Fazit seitens des Vereins, „ein verrücktes und arbeitsintensives Wochenende“.

Konstantes Niveau

Bei den Männern setzte in der ersten Runde Maximilian Lechner mit einer 74 bereits die erste Duftmarke und übernahm die Führung. An den beiden folgenden Tagen ließ er zwei 77er-Runden folgen. Das reichte dem Youngster, um sich mit 228 Schlägen und vier Versuchen weniger als Pascal Lerch den Titel zu holen. Lerch spielte auf konstantem Niveau und notierte Runden über 77, 77 und 78 Schläge. An den ersten beiden Tagen war auch Titelverteidiger Lucas Zanichelli noch gut im Rennen – mit 75 und 79 Schlägen. Ausgerechnet am entscheidenden Tag musste er an Bahn vier einen Ausrutscher verkraften, schrieb eine Zehn und war damit vorzeitig raus aus dem Titelkampf. Ihm blieb am Ende sogar nur Platz vier (248), den dritten Rang sicherte sich Michael Simon (78, 89, 79) mit 246 Schlägen.

Bei den Frauen sah es nach Tag eins nach einer Wachablösung aus. Gleich zwei Spielerinnen waren mit ihren 82er-Runden an der Spitze: Elena Emmerz und Monja Ziegner. Titelverteidigerin Melanie Ziegner ging in Lauerstellung mit zwei Schlägen Rückstand in den Schlusstag. Und diesen Rückstand holte sie tatsächlich noch auf. 85 Schläge notierte sie auf ihrer zweiten Runde, ihre Schwester Monja spielte eine 91, Elena Emmerz musste gar eine 94 schreiben. So setzte sich die Titelverteidigerin Melanie Ziegner mit 169 Schlägen erneut durch. Platz zwei ging nach starker Aufholjagd noch an Ramona Klaus (92, 80/172), Dritte wurde Monja Ziegner (173).

Huber und Ahrensberg zeigen Nerven

Richtig spannend und ähnlich eng ging es auch in den anderen Klassen zu. Bei den Männern der AK50 zum Beispiel gaben am ersten Tag Sepp Huber (78) und Rico Ahrensberg (79) den Ton an. Manfred Stock war mit 81 Schlägen ärgster Verfolger. Exakt dieselbe Anzahl an Versuchen benötigte er auch am zweiten Tag – und profitierte am Ende davon, dass Huber und Ahrensberg auf den letzten Löchern Nerven zeigten. Ahrensberg auf Bahn 18 mit einer Sieben, Huber mit einer Neun auf Bahn 15. Stock triumphierte dadurch, der Sieg kam für ihn unerwartet und die Freude war daher umso größer. 162 Schläge notierte er insgesamt, dahinter folgten auf den Plätzen zwei und drei schlaggleich (163) Ahrensberg und Huber.

In der Altersklasse 65 machte ebenfalls nur ein einziger Schlag nach 36 Löchern den Unterschied aus. Manfred Schweikart holte sich mit 171 (81, 90) die Trophäe des Clubmeisters vor Johannes Ruther (89, 83/172) und Josef Vetter (84, 92/176). Bei den Seniorinnen setzte sich Hedwig Bayer durch. 184 Schläge hatte sie nach einer 91 und einer 93 insgesamt. Renate Biedermann war nach dem ersten Tag noch in Führung. Doch mit einer 96 in Runde zwei (insgesamt 185) fiel sie auf Rang zwei zurück. Dritte wurde Ursula Vetter.

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Auch in den Netto-Wertungen wurden Clubmeister ausgespielt. Die Titel gingen an Benedict Emmerz (Männer), Andreas Ziegner (AK50), Georg Guggenmos (AK65), Simone Kliche (Frauen) und Annett Falkenhagen (Seniorinnen).

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