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Stadtgeschichte von Memmingen

Wo in Memmingen einst Wallenstein und ein König Quartier nahmen

Der Fuggerbau in Memmingen hat manchen hochrangigen Gast in seinen Mauern beherbergt. So bezog beispielsweise Feldherr Wallenstein im Jahr 1630 dort Quartier. Von 1879 bis 1909 befand sich im Rückgebäude die jüdische Synagoge.

Der Fuggerbau in Memmingen hat manchen hochrangigen Gast in seinen Mauern beherbergt. So bezog beispielsweise Feldherr Wallenstein im Jahr 1630 dort Quartier. Von 1879 bis 1909 befand sich im Rückgebäude die jüdische Synagoge.

Bild: Thomas Weigert

Der Fuggerbau in Memmingen hat manchen hochrangigen Gast in seinen Mauern beherbergt. So bezog beispielsweise Feldherr Wallenstein im Jahr 1630 dort Quartier. Von 1879 bis 1909 befand sich im Rückgebäude die jüdische Synagoge.

Bild: Thomas Weigert

Unsere Serie dreht sich diesmal um den Fuggerbau. Warum der anders aussieht als geplant und wie er Schauplatz für „psychologische Kriegsführung“ wurde.
04.09.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Da fehlt doch was! Den Fuggerbau am Schweizerberg ziert an der Ecke zum Martin-Luther-Platz ein Erker. Am anderen Ende: nichts. Bis heute ist damit sichtbar, dass die Fugger einst hier – inmitten der Freien Reichsstadt – herrschaftlich auftrumpften und der Rat ihnen einen Dämpfer verpasste: mit einem Baustopp. Wo sich das Haus eigentlich bis zur Herrenstraße erstrecken sollte, liegt darum der kleine Fuggergarten.