Handball-Landesliga

TSV Ottobeuren wendet direkten Abstieg ab

Inn der Handball-Landesliga der Männer (Staffel Süd-West) hat der TSV Ottobeuren die HSG Würm-Mitte mit 36:26 (18:13) besiegt. Das Bild zeigt vorne links in Gelb-Schwarz Lukas Hutzenlaub, der zwei Treffer zum Erfolg beisteuerte.

Inn der Handball-Landesliga der Männer (Staffel Süd-West) hat der TSV Ottobeuren die HSG Würm-Mitte mit 36:26 (18:13) besiegt. Das Bild zeigt vorne links in Gelb-Schwarz Lukas Hutzenlaub, der zwei Treffer zum Erfolg beisteuerte.

Bild: Siegfried Rebhan

Inn der Handball-Landesliga der Männer (Staffel Süd-West) hat der TSV Ottobeuren die HSG Würm-Mitte mit 36:26 (18:13) besiegt. Das Bild zeigt vorne links in Gelb-Schwarz Lukas Hutzenlaub, der zwei Treffer zum Erfolg beisteuerte.

Bild: Siegfried Rebhan

Die Ottobeurer Männer gewinnen das entscheidende Spiel gegen die HSG Würm-Mitte mit 36:26. Nun müssen die Unterallgäuer mehrere Relegationsspiele bestreiten.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
09.05.2022 | Stand: 17:06 Uhr

Die Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) waren im entscheidenden Spiel um den Landesliga-Erhalt der HSG Würm-Mitte von Beginn an überlegen und siegten ungefährdet mit 36:26 (18:13). Während die Gäste in die Bezirksoberliga absteigen, haben die Unterallgäuer den direkten Abstieg abgewendet – trotz der noch offenen Partie gegen den TSV Niederraunau. In der Relegation trifft der TSV Ottobeuren auf die SG Regensburg II sowie HaSpo Bayreuth II oder die HSG Rödental-Neustadt.

Vor der Partie gegen Würm-Mitte war klar, dass sie über den Abstieg beziehungsweise die Qualifikation für die Relegation entscheiden würde. Hochkonzentriert starteten die Schwarz-Gelben also in die Partie. Würm-Mitte begann mit einer offensiven Abwehrformation, auf die sich die Ottobeurer im Vorfeld schon vorbereitet hatten. Durch zahlreiche geschickte Angriffe, die meistens durch Fabian Nägele abgeschlossen wurden, startete der TSVO mit einem 5:1-Vorsprung in die Partie.

Der Gegner des TSV Ottobeuren muss früh umstellen

Die HSG musste umstellen und war nun deutlich defensiver aufgestellt. Jetzt war es Goran Danicic, der im Angriff geschickt die Fäden zog. Er traf insgesamt fünfmal und gab als Regisseur und Taktgeber seinem Team immer wieder neue Impulse. Mit 18:13 verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Halbzeit.

Das Ottobeurer Trainerteam Kofler-Freymann-Kuda warnte davor, das Spiel schon als gewonnen zu betrachten, und forderte weiter Entschlossenheit im Angriff und eine Fortführung der sehr guten Abwehrarbeit um Torwart Daniel Lazlo. Genau so, wie es sich die Trainer vorgestellt hatten, wurde auf dem Feld weiter um jeden Ball gekämpft. Jakob Mayer warf das erste Tor der zweiten Halbzeit und zeigte sehenswerte Anspiele an den Kreis. Marcel Heil verwandelte nervenstark alle Siebenmeter, glänzte mit schönen Tempogegenstößen und steuerte insgesamt elf Tore in diesem wichtigen Spiel bei. Sehr erfreulich war für die Ottobeurer, dass sich alle Feldspieler – außer dem früh verletzten Lukas Haug – in die Torschützenliste eintragen konnten. Die Ottobeurer Trainer zeigten sich nach dem Match äußerst zufrieden: „Die gute Abwehr und das schnelle Spiel der ersten Minuten legten den Grundstein für den Erfolg“, so Patrick Kofler.

Fabian Nägele und Alexander Rogg erhalten Sonderlob

Achim Kuda und Bettina Freymann ergänzten: „Fabian Nägele und Alexander Rogg im Mittelblock haben ein herausragendes Spiel gemacht und verdienen ein Sonderlob. Die Gegner fanden fast keine Mittel gegen unser Abwehrbollwerk.“ Durch diesen wichtigen Sieg und die zuletzt erspielten 8:2 Punkte sicherten sich die Herren des TSVO Platz fünf und den damit verbundenen Relegationsplatz. Fest steht, dass es an den nächsten beiden Wochenenden zu Auswärtsspielen beim Fünft- und Sechstplatzierten der jeweils anderen Staffeln geht, bevor am 28. und 29. Mai die beiden Heimspiele anstehen.

So hat der TSV Ottobeuren gegen die HSG Würm-Mitte gespielt

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Für die Männer des TSV Ottobeuren (TSVO) spielten: Torhüter: Lazlo, Grabher – Feldspieler: Nägele (6 Tore), Haug, Willert (2), Eßlinger (1), Mayer (3), Hutzenlaub (2), Höbel (2), Heil (11 Tore/davon 4 Siebenmeter), Matijevic (1), Rogg (2), Danicic (5) und Kapic (1).

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