Handball

TV Memmingen: „Wir können jetzt nur abwarten“

Bilder wie diese wird es von den Handballern des TV Memmingen (rote Trikots) in absehbarer Zeit nicht geben. Sie hoffen aber nach wie vor darauf, dass der Spielbetrieb bis spätestens 28. Februar wieder aufgenommen wird.

Bilder wie diese wird es von den Handballern des TV Memmingen (rote Trikots) in absehbarer Zeit nicht geben. Sie hoffen aber nach wie vor darauf, dass der Spielbetrieb bis spätestens 28. Februar wieder aufgenommen wird.

Bild: Siegfried Rebhan (Archiv)

Bilder wie diese wird es von den Handballern des TV Memmingen (rote Trikots) in absehbarer Zeit nicht geben. Sie hoffen aber nach wie vor darauf, dass der Spielbetrieb bis spätestens 28. Februar wieder aufgenommen wird.

Bild: Siegfried Rebhan (Archiv)

Coronabedingt konnte der Bezirksklassist in dieser Saison erst ein Spiel bestreiten. Wie es weitergehen soll.
Bilder wie diese wird es von den Handballern des TV Memmingen (rote Trikots) in absehbarer Zeit nicht geben. Sie hoffen aber nach wie vor darauf, dass der Spielbetrieb bis spätestens 28. Februar wieder aufgenommen wird.
Von Dominik Prähofer
14.12.2020 | Stand: 15:41 Uhr

Die Bezirksklassen-Handballer des TV Memmingen (TVM) sehen sich – was den weiteren Saisonverlauf anbelangt – nach wie vor einer ungewissen Zukunft ausgesetzt. In einem Rundschreiben hat der Bayerische Handball-Verband (BHV) nun auch den TVM darüber informiert, welche Szenarien in den nächsten Monaten greifen könnten.

In dem Schreiben listet der BHV für den Bezirk Alpenvorland, dem die Memminger angehören, folgende vier Punkte auf:

Wiederaufnahme: Der spätestmögliche Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Liga-Spielbetriebs ist Sonntag, 28. Februar. Hierbei sei ergänzt, dass die Maustädter in der aktuellen Saison erst eine Partie absolvieren konnten, nämlich das Auftaktspiel beim VfL Buchloe. Dieses gewannen sie am 11. Oktober mit 30:23.

Ausgetragene Spiele werden angerechnet

Modus: Falls es zu einer Wiederaufnahme des Liga-Spielbetriebs kommt, findet eine Einfachrunde statt. Absolviert werden dann die Spiele des Rückrunden-Spielplans. Die in der Vorrunde bereits ausgetragenen Partien werden in der Tabelle angerechnet.

Abbruch: Kann die erhoffte Wiederaufnahme bis zum 28. Februar nicht realisiert werden, so wird die Saison abgebrochen. Dies bedeutet die Annullierung sämtlicher Spiele. Diese werden dann rückblickend als Freundschaftsspiele betrachtet. Am Saisonende gibt es weder Auf- noch Absteiger.

Fortsetzung: Kann der Spielbetrieb bis zum 28. Februar wieder in Gang gesetzt werden, so gilt gemäß den Vorgaben des Bayerischen Handball-Verbandes trotzdem Folgendes: „Bei einem Teillockdown in einzelnen Bezirken beziehungsweise bei einzelnen Mannschaften (…) können die Bezirke die Saison als unvollständig werten, in eine Freundschaftsrunde umwandeln oder komplett annullieren.“

Einheitliche Lösungen werden angestrebt

Absprachen diesbezüglich seien aber erwünscht, einheitliche Lösungen würden angestrebt, so der Verband weiter. Darüber hinaus legt der BHV in dem mehrseitigen Rundschreiben Folgendes fest: „Für die Ermittlung der Auf- und Absteiger ist die Quotientenregel nach Möglichkeit zu vermeiden.“ Allerdings seien „vom Spielleiter getroffene Einzelfall-Entscheidungen möglich“.

Pressesprecher Björn Walter von den Memminger Handballern kommentierte die anhaltend schwierige Gesamtsituation auf Anfrage unserer Redaktion so: „Wir können jetzt nur abwarten. Was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, kann leider niemand vorhersagen.“