Angriffe durch russische Raketen

Ukraine-Krieg: 47 Tote nach Luftangriff auf Memmingens Partnerstadt Tschernihiw

Ein Blick auf das beschädigte Stadtzentrum von Memmingens Partnerstadt Tschernihiw in der Ukraine nach einem russischen Luftangriff.

Ein Blick auf das beschädigte Stadtzentrum von Memmingens Partnerstadt Tschernihiw in der Ukraine nach einem russischen Luftangriff.

Bild: Dmytro Kumaka, AP, dpa

Ein Blick auf das beschädigte Stadtzentrum von Memmingens Partnerstadt Tschernihiw in der Ukraine nach einem russischen Luftangriff.

Bild: Dmytro Kumaka, AP, dpa

Nach den schweren Luftangriffen auf Tschernihiw in der Nordukraine - Memmingens Partnerstadt - ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf 47 gestiegen.
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dpa
04.03.2022 | Stand: 22:35 Uhr

Unter den Opfern in Tschernihiw seien 38 Männer und 9 Frauen, teilte die ukrainische Gebietsverwaltung am Freitag mit. Damit handle es sich um die meisten zivilen Todesopfer durch einen Angriff seit Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar, berichtete das ukrainische Portal "strana.news".

Videos zeigten schwere Zerstörungen in der Stadt mit etwa 300 000 Einwohnern nahe der Grenze zu Russland. Die Führung in Moskau bestreitet, gezielt zivile Gebäude anzugreifen.

Tschernihiw: Memminger hält Kontakt zu Menschen in angegriffener Partnerstadt in der Ukraine

Bereits vergangene Woche hatten russische Raketen große Schäden im Zentrum der Stadt im Norden der Ukraine angerichtet. Auch das Rathaus wurde dabei von Raketen getroffen, das Krankenhaus ist nur noch bedingt einsatzfähig, eine Zahnklinik gar nicht mehr.

Tschernihiw ist seit 2009 eine der Partnerstädte Memmingens. Erst Mitte 2019 hatte eine Delegation aus Memmingen die ukrainische Partnerstadt besucht. Dabei empfing der stellvertretende Bildungsminister der Ukraine, Pavlo Khobzey, die Memminger unter der Leitung von Beate Mayer-Graf und Christian Wexel im Ministerium für Bildung und Wissenschaft in Kiew.

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Christian Wexel, Koordinator der Bildungspartnerschaft zu einer Berufsschule in Tschernihiw, hält ständigen Kontakt in die Ukraine. Zuletzt war er mit Schülerinnen und Schülern aus Memmingen im Oktober 2021 in der Partnerstadt.

Spendenkonto "Memmingen hilft"

Die Stadt Memmingen hat ein Spendenkonto für die Partnerstadt Tschernihiw eingerichtet. Das Konto „Memmingen hilft“ bei der Sparkasse Schwaben-Bodensee hat die Nummer DE 88 7315 0000 0010 5447 24.

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