Weihnachtsmarkt

Wird es in Memmingen dieses Jahr einen Christkindlesmarkt geben?

So wie 2018 (unser Foto) könnte der Christkindlesmarkt in Memmingen in diesem Jahr wieder aussehen - wenn der Freistaat dies zulässt.

So wie 2018 (unser Foto) könnte der Christkindlesmarkt in Memmingen in diesem Jahr wieder aussehen - wenn der Freistaat dies zulässt.

Bild: Uwe Hirt

So wie 2018 (unser Foto) könnte der Christkindlesmarkt in Memmingen in diesem Jahr wieder aussehen - wenn der Freistaat dies zulässt.

Bild: Uwe Hirt

Der Christkindlesmarkt Memmingen soll vom 22. November bis 19. Dezember stattfinden. So sieht es die derzeitige Planung vor. Die hängt aber vom Freistaat ab.
15.10.2021 | Stand: 09:39 Uhr

Der Christkindlesmarkt in Memmingen soll vom 22. November bis 19. Dezember stattfinden. So sieht es zumindest die derzeitige Planung vor. Unter welchen Bedingungen, also ob es eine Maskenpflicht geben und ob die 3G-Regel gelten wird, das könne derzeit noch nicht gesagt werden, heißt es bei der Pressestelle der Stadt. Sie warte noch auf Informationen der Bayerischen Landesregierung.

Zumindest nach dem Wunsch von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sollen „die Christkindlmärkte in diesem Winter ohne größere Einschränkungen wie 3G-Pflicht und Maskenpflicht, Umzäunung der Marktfläche und Ausschankverbot von Alkohol möglich“ sein, wie sie am Mittwoch mitteilten.

Wenn das so komme, werde es in Memmingen einen Christkindlesmarkt geben wie früher, sagt Franz Vetter. Er organisiert und veranstaltet diesen Markt und ist Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und Schausteller, Bezirksstelle Memmingen. Wenn allerdings vorgeschrieben werde, dass umzäunt werden muss, sei ein Weihnachtsmarkt wohl nicht machbar. Aus zwei Gründen: Ein Zaun auf dem Marktplatz sei nicht möglich wegen der vielen Geschäfte drumherum. Das werde sonst zu eng auf beiden Seiten des Zaunes. Mit dem Weihnachtsmarkt auf einen größeren Platz umzuziehen, um ihn einzäunen zu können, sei auch nicht möglich. Dann sei mehr Zaun und auch Security nötig, und beides sei zu teuer. Beim Herbstmarkt sei die Einzäunung möglich, weil durch die Fahrgeschäfte höhere Standgebühren eingenommen werden. Die aber gebe es beim Christkindlesmarkt nicht. Und die Platzgebühren der Stände deckten solch hohe Kosten nicht ab.

„Wir hoffen inbrünstig, dass alles wieder normal machbar ist. Dass es wieder Hand und Fuß hat“, sagt Franz Vetter.