Corona-Newsblog, Teil 91

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 10. bis 15. Dezember 2021

Wegen der befürchteten sehr raschen Ausbreitung der Omikron-Variante auch in Deutschland mahnen Experten schnelles, vorbeugendes Handeln der Politik und umsichtiges Verhalten jedes Einzelnen an.

Wegen der befürchteten sehr raschen Ausbreitung der Omikron-Variante auch in Deutschland mahnen Experten schnelles, vorbeugendes Handeln der Politik und umsichtiges Verhalten jedes Einzelnen an.

Bild: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

Wegen der befürchteten sehr raschen Ausbreitung der Omikron-Variante auch in Deutschland mahnen Experten schnelles, vorbeugendes Handeln der Politik und umsichtiges Verhalten jedes Einzelnen an.

Bild: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
16.12.2021 | Stand: 21:42 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Mittwoch, 15. Dezember, 22 Uhr: Lauterbach: Weniger Biontech lieferbar als Ärzte abrufen

Bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus ist nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der Biontech-Impfstoff bereits derzeit knapp bemessen. "Wir können in der nächsten Woche 1,2 Millionen Dosen Biontech für ganz Deutschland ausliefern, in der Woche darauf 800 000 Dosen und dann noch einmal 1,2 Millionen Dosen", sagte Lauterbach am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz - Das Jahr 2021". "Das ist aber viel weniger als das, was die Ärztinnen und Ärzte jede Woche abrufen."

Lauterbach erläuterte: "Das sind schon Reserven. Wir schütten hier alles aus. Denn die Kampagne muss ja laufen so gut, wie sie kann." Am Dienstagabend hatte Lauterbach in der ARD bereits von einem "Impfstoffmangel" fürs erste Quartal 2022 gesprochen. Als Reaktion will die neue Bundesregierung nun mehr als 90 Millionen Biontech-Impfstoff nachkaufen. Aus der CDU kam der Vorwurf, Lauterbach rufe "Feuer", um dann Feuerwehr zu spielen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will nach dem überraschend bekannt gemachten Corona-Impfstoffmangel zum Start ins neue Jahr schnelle Klärungen erreichen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will nach dem überraschend bekannt gemachten Corona-Impfstoffmangel zum Start ins neue Jahr schnelle Klärungen erreichen.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Nun erläuterte der SPD-Politiker zu den rund drei Millionen Biontech-Dosen in den kommenden drei Wochen, er habe die verfügbare Menge gestückelt. Der Gedanke dabei sei, dass in der kommenden Woche viel, in der Weihnachtswoche etwas weniger und dann wieder mehr geimpft werde. "Mehr ist schlicht nicht da", sagte Lauterbach. "Die Ärzte, die jetzt mehr bestellen, die können wir nicht bedienen."

Der Gesundheitsminister sagte weiter: "Ich versuche jetzt, notfallmäßig Impfstoff aus osteuropäischen Ländern zurückzukaufen." Das dorthin gelieferte Serum könne zum Teil nicht verimpft werden. Beim Impfstoff von Moderna seien derzeit noch ausreichende Mengen vorhanden. Hier sei das Problem, dass die Mengen ab Januar sehr stark absänken. "Was wir jetzt noch gesichert haben, das sind 1,5 Millionen Dosen pro Woche. Und somit muss ich etwas tun."

Der SPD-Politiker betonte, die Mitteilung über Impfstoffknappheit sei kein Vorwurf gegen Vorgänger Jens Spahn (CDU). Über das ganze Jahr hinweg sei auch genug Impfstoff vorhanden gewesen - aber nicht für eine sehr schnelle Boosterkampagne.

Mittwoch, 15. Dezember, 21.30 Uhr: Wie gefährlich ist Omikron wirklich? Virologe Klaus Stöhr macht Hoffnung

Wie gefährlich ist die neue Omikron-Variante wirklich? Darüber gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Virologe Klaus Stöhr macht allerdings Hoffnung - mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 20.02 Uhr: US-Regierung gegen Omikron-Lockdown - Läden und Schulen bleiben offen

Die US-Regierung schließt einen Lockdown wegen der Omikron-Variante des Coronavirus aktuell aus. "Wir haben die Mittel, um dieses Virus zu bekämpfen, einschließlich Omikron", sagte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeff Zients, am Mittwoch. Man sei in einer stärkeren Position als vor einem Jahr - es gebe keinen Grund für einen Lockdown. "Wir wissen, wie wir unsere Kinder in der Schule und unsere Geschäfte offen halten können, und wir werden unsere Wirtschaft in keiner Weise herunterfahren. Wir werden unsere Schulen und unsere Unternehmen offen halten."

Der Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, zufolge ist die Omikron-Variante besonders in den US-Bundesstaaten New York und New Jersey verbreitet. Landesweit handele es sich bei 96 Prozent der Fälle um die Delta-Variante. In einigen Regionen lägen die Schätzungen für Omikron aber höher als in anderen. In New York und New Jersey könnte Omikron bereits 13 Prozent der Corona-Fälle ausmachen.

Der Immunologe und Präsidentenberater Anthony Fauci forderte die Menschen im Land erneut auf, sich impfen zu lassen. "Unsere Auffrischungsimpfungen funktionieren schließlich auch gegen Omikron", sagte er. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe keine Notwendigkeit für eine variantenspezifische Auffrischung. Bislang haben in den USA 61 Prozent der Bevölkerung zwei Impfdosen erhalten. Rund 27 Prozent von ihnen haben eine Auffrischungsimpfung bekommen.

Mittwoch, 15. Dezember, 19.55 Uhr: Johnson: Omikron-Welle schwappt durch gesamtes Land

Der britische Premierminister Boris Johnson hat vor einer massiven Welle an Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien gewarnt. "Die Omikron-Welle schwappt weiterhin durch das ganze Vereinigte Königreich", sagte der konservative Politiker bei einer Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street am Mittwochabend. Er bat die Briten fast flehend darum, sich eine Booster-Impfung zu holen.

Großbritannien verzeichnete am Mittwoch mit 78 610 Fällen die höchste je innerhalb eines Tages registrierte Zahl an Neuinfektionen. Die Zahl von Fällen mit der Omikron-Variante verdopple sich nach derzeit in weniger als zwei Tagen, fuhr Johnson fort. Auch bei den Krankenhauseinweisungen sei ein Anstieg zu verzeichnen.

Der medizinische Chefberater der Regierung, Chris Whitty, fügte hinzu, das Land sei derzeit mit zwei verschiedenen Corona-Epidemien konfrontiert, einer mit der Delta-Variante und einer zweiten, sehr viel schneller fortschreitenden mit der Omikron-Variante.

Die britische Regierung hatte erst am Dienstag gegen massiven Widerstand in der konservativen Regierungspartei schärfere Corona-Maßnahmen vom Parlament absegnen lassen. Dazu gehören Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln und 3G-Regeln für Discos und bestimmte Großveranstaltungen.

Mittwoch, 15. Dezember, 19.30 Uhr: Mainzer Rosenmontagszug wegen Corona erneut abgesagt

In der Narren-Metropole Mainz ist der Rosenmontagszug des kommenden Jahres pandemiebedingt abgesagt worden. Der Mainzer Carneval-Verein (MCV) als Veranstalter beschloss am Mittwochabend auf einer Vorstandssitzung, wegen der dauerhaft angespannten Corona-Lage das zweite Jahr in Folge auf den Höhepunkt der Fastnacht zu verzichten.

"Wir machen keine Züge, weil wir sie nicht machen können", sagte MCV-Präsident Reinhard Urban der Deutschen Presse-Agentur. Nach der gegenwärtigen Corona-Verordnung des Landes seien nur 10 000 Zuschauer zugelassen. Auch im Januar und Februar werde nicht mit einer Verordnung gerechnet, die das gemeinsame Feiern von mehreren hunderttausend Menschen ermögliche.

In Düsseldorf war der Rosenmontagszug bereits Anfang Dezember verschoben worden, und zwar vom 28. Februar auf den 29. Mai. In Mainz wurde eine solche Verschiebung auf einen Termin nach Aschermittwoch ebenso wie in Köln ausgeschlossen. Zum Kölner Rosenmontagszug gibt es bislang noch keine Entscheidung.

Zum Mainzer Rosenmontagszug strömten bis 2020 meist eine halbe Million Menschen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte kürzlich gesagt: "Unter der jetzigen Situation kann man sich den Rosenmontagszug nicht vorstellen."

Mittwoch, 15. Dezember, 18.50 Uhr: Gericht: Rechtspopulist darf Corona nicht mit Holocaust vergleichen

Der niederländische Rechtspopulist Thierry Baudet darf nach einem Gerichtsurteil nicht länger Corona-Maßnahmen mit der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg vergleichen. Der Abgeordnete müsse mehrere Berichte aus den sozialen Medien entfernen, urteilte ein Richter am Mittwochabend in Amsterdam. Baudet darf nach dem Urteil auch kein Bildmaterial von der Judenverfolgung mehr in der Debatte über Corona-Maßnahmen benutzen. Er will Berufung einlegen.

Zwei jüdische Organisationen und vier Überlebende des Holocausts hatten die Klage gegen Baudet angestrengt. Der Fraktionsvorsitzende des Forum für Demokratie hatte unter anderem auf Twitter Nicht-Geimpfte mit Juden verglichen, die von den deutschen Nationalsozialisten verfolgt worden waren. Bei einem Verstoß gegen das Urteil droht ihm eine Geldstrafe von 25 000 Euro.

Der Politiker hatte sich auf die Meinungsfreiheit berufen. Er habe den Holocaust aber nicht verharmlosen wollen. Die Kläger hatten angeführt, dass seine Äußerungen extrem verletztend seien für Opfer des Holocausts, Überlebende und Angehörige.

Baudet wolle zwar den Holocaust nicht bagatellisieren, sagte der Richter. "Aber wenn man die Corona-Politik mit der Judenverfolgung vergleicht, was in keinerei Verhältnis zueinander steht, wird das Schicksal der Juden implizit bagatellisiert." Baudet schaffe so einen Nährboden für Antisemitismus.

Mittwoch, 15. Dezember, 18.50 Uhr: Bund will nach Impfstoff-Alarm für 2,2 Milliarden Dosen nachkaufen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will nach einem überraschend bekannt gemachten Mangel an Corona-Impfstoffen für 2,2 Milliarden Euro Impfstoffe nachkaufen. Mehr zur aktuellen Entwicklung lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 18 Uhr: Mehrere Coronafälle: Indians Memmingen müssen Spiele absagen

Aufgrund mehrerer positiver Fälle im Team des Eishockey-Oberligisten ECDC Memmingen müssen die Partie in Höchstadt (Freitag, 20 Uhr) und das Heimspiel gegen Landsberg (Sonntag, 18 Uhr) abgesagt werden. Alle betroffenen Spieler weisen laut ECDC nur leichte Symptome auf. Da das Team der Indians nach eigenen Angaben zu 100 Prozent geimpft ist, handelt es sich laut Verein um eine Vorsichtsmaßnahme. Termine für die Nachholpartien würden zeitnah bekanntgegeben, so die Indians..

Mittwoch, 15. Dezember, 17.55 Uhr: Im Landkreis Lindau werden ab sofort auch Kinder geimpft

Im Landkreis Lindau beginnt die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren. Wie die Anmeldung läuft, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 17.40 Uhr: Lauterbach schreckt auf: Wie rasch klärt sich der Impfstoff-Alarm?

Lange fehlten Impfwillige für reichlich Impfstoff. Doch nun sollen offenbar zu wenig Dosen nachkommen. Ob sich der Alarm bald wieder auflöst, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 17.25 Uhr: Bayerns Krankenhäuser melden weiter sinkende Zahlen

In den vergangenen sieben Tagen wurden 781 Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäuser eingeliefert. Das berichtet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Das sind 19 Prozent weniger als in der Vorwoche. Das ist allerdings nicht der einzige Wert der weiter sinkt. Die aktuellen Zahlen aus den Krankenhäusern finden Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 17.05 Uhr: Schulden auf der Welt sind stark gestiegen - als Folge von Corona

Corona hat die Schulden international sprunghaft ansteigen lassen. Doch der Zugang zum Geld ist ungleich verteilt. Warum die hohe Verschuldung neue Risiken birgt, lesen Sie hier.

Die Corona-Krise hat die Schulden international sprunghaft ansteigen lassen.
Die Corona-Krise hat die Schulden international sprunghaft ansteigen lassen.
Bild: Socrates Baltagiannis, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 15. Dezember, 17 Uhr: Geburtskliniken: Die Bedenken von Schwangeren gegen eine Impfung sind unbegründet

Die Geburtskliniken in Memmingen und im Unterallgäu empfehlen Schwangeren dringend, sich impfen zu lassen. Warum werdende Mütter besonders gefährdet sind, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 16 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Auch am Mittwoch ist die 7-Tage-Inzidenz in fast allen Allgäuer Städten und Kreisen weiter gefallen - außer in einer Stadt. Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit finden Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 15.50 Uhr: So versucht Wien, Menschen wieder in die Geschäfte zu locken

Nach Ende des Vorona-Lockdowns in Österreich will Wien wieder die Menschen in die Einkaufsläden locken. Was sich die Stadtregierung dazu ausgedacht hat, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 15.20 Uhr: Scholz kündigt entschiedenen Kampf gegen Corona-Pandemie an

Bundeskanzler Olaf Scholz hat einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Pandemie angekündigt. Zugleich machte er am Mittwoch in seiner ersten Regierungserklärung den Menschen in Deutschland Mut, dass die Krise überwunden werden könne. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bundeskanzler Olaf Scholz hat einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Pandemie angekündigt.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Pandemie angekündigt.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Mittwoch, 15. Dezember, 14.55 Uhr: Drohende Omikron-Ausbreitung: Experten dringen auf schnelles Handeln

Wegen der befürchteten sehr raschen Ausbreitung der Omikron-Variante auch in Deutschland mahnen Experten schnelles, vorbeugendes Handeln der Politik und umsichtiges Verhalten jedes Einzelnen an. Warum sie besorgt sind, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 14.40 Uhr: Gegen Corona geboostert: Welche Regeln gelten jetzt?

Wer den Corona-Booster bekommen hat, darf sich auf weniger strikte Corona-Regeln freuen. Doch was gilt jetzt genau? Ein Überblick dazu finden Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 14.30 Uhr: Bundeswehr vergrößert Kontingent für Corona-Amtshilfe kräftig

Die Bundeswehr vergrößert das Kontingent für die Amtshilfe in der Corona-Pandemie über den Jahreswechsel deutlich. Die Zahl der für einen Einsatz bereitgehaltenen Männer und Frauen werde von 12.000 auf 17.500 erhöht, sagte der Nationale Territoriale Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, am Mittwoch in einer telefonischen Pressekonferenz.

Eine strategische Reserve in Stärke von 7500 Soldaten mit gestaffelten Verfügbarkeiten von 7 bis 14 Tagen wird zudem unter einem "Führungsvorbehalt" des Generalinspekteurs Eberhard Zorn vorgehalten. Mit der Aufstockung will die Bundeswehr bereit sein für weitere Hilfeersuchen aus Landkreisen, Ländern und Kommunen.

Die Verstärkung des Kontingents orientiert sich nach diesen Angaben an den Brennpunkten der vierten Corona-Welle mit Schwerpunkt im Süden und Südosten Deutschlands. Seit Anfang November ist die Zahl der laufenden Amtshilfen auf aktuell 530 bundesweit gestiegen. Derzeit hat die Bundeswehr rund 8000 Soldaten in 14 Bundesländern im Einsatz. Weitere 300 Hilfeleistungen sind bereits in der Vorbereitung.

Mittwoch, 15. Dezember, 14.15 Uhr: Drohungen gegen Kretschmer: Fünf Männer und eine Frau unter Verdacht

Wegen der Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) im Internet stehen bisher fünf Männer und eine Frau unter Tatverdacht. Die Deutschen zwischen 32 und 64 Jahren sollen als Mitglieder der Telegram-Chat-Gruppe "Dresden Onlinevernetzung" eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet haben.

Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen am Mittwoch im Zuge der Durchsuchung von Wohnungen und weiteren Objekten im Raum Dresden mit. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt, die genau untersucht würden.

Die Tatverdächtigen verbindet den Angaben zufolge die Ablehnung gegen Impfungen, den Staat und die gegenwärtige Corona-Politik. Sie äußerten demnach in der Chatgruppe und bei nicht-virtuellen Treffen unter anderem Morddrohungen gegen Kretschmer und weitere Regierungsvertreter. Die aktuellen Maßnahmen sind noch nicht abgeschlossen, die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Mittwoch, 15. Dezember, 14 Uhr: Nachfrage nach Kinderimpfungen in Arztpraxen "riesig groß"

Zum Start der Corona-Impfungen von Fünf- bis Elfjährigen in Bayern wollen viele Eltern ihre Kinder in Arztpraxen impfen lassen. Wie groß die Nachfrage ist, lesen Sie hier.

Kinder-Impfungen in Bayern: Die große Nachfrage stellt die Praxen vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung, erklärt ein Mediziner.
Kinder-Impfungen in Bayern: Die große Nachfrage stellt die Praxen vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung, erklärt ein Mediziner.
Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 15. Dezember, 13.30 Uhr: Grüne kritisiert Bayerns Corona-Regeln: Axt an Vielfalt der Kultur

Die Kultur in Bayern wird durch die Corona-Regeln nach Ansicht der kulturpolitischen Sprecherin der Landtags-Grünen, Sanne Kurz, massiv benachteiligt. Hier werde die Axt angelegt an die Vielfalt der Kultur, schrieb die Münchner Landtagsabgeordnete in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an Kunstminister Bernd Sibler (CSU). Theater dürften nur ein Viertel ihrer Sitzplätze nutzen, während die Theaterkneipe zu 100 Prozent besetzt werden könne. Dabei gelte im Theater weiter die 2G-plus-Regel, nach der auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorlegen müssten, im Lokal dagegen nur 2G.

Auch Ski-Gondeln oder Freizeitparks hätten im Innenbereich weniger Infektionsschutzauflagen als Kultur im Außenbereich. "Was heißt es für einen Kulturstaat, dass Werbeveranstaltungen mit 2G durchgeführt werden dürfen bei 100 Prozent Auslastung, Kultur aber mit 2G plus und 25 Prozent Auslastung gegängelt und in den wirtschaftlichen Ruin getrieben wird?"

"Die Lage ist dramatisch. Für das so wichtige Weihnachtsgeschäft kommt jede Hilfe zu spät", erklärte Kurz und forderte Sibler auf, "eine laute Stimme des Anwalts der Kultur" zu erheben und sich an vorderster Front für seine Sache stark zu machen.

Kurz bezog sich auf am Dienstag vom Kabinett beschlossene Neuerungen. Danach bleibt die 2G-plus-Regel unter anderem für Ausstellungen oder Kulturveranstaltungen im Innenbereich bestehen. 2G ohne zusätzliche Tests gilt dagegen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit Ausnahme des Sports und der Kultur, für zoologische und botanische Gärten oder Freizeitparks, auch innen. Auch Menschen mit Auffrischungsimpfung müssen sich nicht testen lassen.

Mittwoch, 15. Dezember, 13.15 Uhr: Mit gefälschtem Impfausweis beim Betriebsarzt - Polizei schreitet ein

Mutmaßlich gefälscht war ein Impfausweis, mit dem sich ein 29-Jähriger in Mindelheim beim Betriebsarzt vorstellte. Was dann passierte, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 13 Uhr: Ministerium arbeitet an Klärungen zu Impfstoff-Nachschub

Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet nach eigenen Angaben an Klärungen zum Mehrbedarf an Corona-Impfstoff für Anfang kommenden Jahres. Eine Inventur habe ergeben, dass in den ersten drei Monaten vorerst deutlich weniger ausgeliefert werden könne als jetzt wöchentlich verimpft werde, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. Konkrete Angaben, wie groß die Lücke ist, machte er vorerst nicht. Er verwies auf noch laufende Bemühungen auf allen Kanälen, zusätzlichen Impfstoff zu beschaffen. Primär gehe es darum, die ersten Wochen im Januar vernünftig zu gestalten, aber auch das ganze erste Quartal.

Mittwoch, 15. Dezember, 12 Uhr: Virologin warnt wegen Omikron vor überhöhten Erwartungen an Booster

In Anbetracht der Omikron-Variante des Coronavirus warnt die Virologin Sandra Ciesek vor überhöhten Erwartungen an Booster-Impfungen. Auch eine Auffrischimpfung sei kein hundertprozentiger Schutz vor einer Infektion, sagte die Direktorin des Instituts für medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt am Mittwoch in einer Videoschalte. Sie verwies auf Fälle von bereits geboosterten Menschen, die sich selbst infiziert und auch andere Personen angesteckt hätten. "Im Moment habe ich das Gefühl, dass vermittelt wird: Lassen Sie sich boostern und die Welt ist wieder gut. Das ist nicht so." Insbesondere bei Kontakt mit Risikogruppen sei Vorsicht geboten.

Mittwoch, 15. Dezember, 11 Uhr: Zahl der Intensivpatienten sinkt unter 1000

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Bayerns Krankenhäusern ist erstmals seit Wochen wieder unter 1000 gesunken. Laut Divi-Intensivregister lagen am Mittwochvormittag 978 schwer kranke Covid-Patienten auf den Intensivstationen, 26 weniger als am Vortag.

Nach Einschätzung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) wäre es trotz des Rückgangs verfrüht, von einer Entspannung zu sprechen. Zum einen sei die Zahl der Corona-Patienten nach wie vor sehr hoch, auf vielen Stationen seien Pflegepersonal und Mediziner überlastet. Und es sei nach wie vor zu befürchten, dass die Zahl der Covid-Patienten um Weihnachten und Jahreswechsel herum wieder steige, sagte ein BKG-Sprecher. Mediziner beobachten vor allem die Entwicklung der Omikron-Variante des Erregers mit Sorge.

Mittwoch, 15. Dezember, 10.20 Uhr: Staatsschutz in Berlin ermittelt wegen Drohschreiben an Politiker

In Berlin ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts, nachdem unter anderem Politiker in der Hauptstadt Drohbriefe erhalten haben. Wie der RBB am Dienstag mit Berufung auf Informationen des ARD-Hauptstadtstudios und des Politikmagazins "Kontraste" berichtete, wird in den Drohschreiben "blutiger Widerstand" gegen die geplante Impfpflicht angekündigt. Die Schreiben enthielten demnach ein in Alufolie eingewickeltes Stück Fleisch. "Wir können diese Sachverhalte bestätigen", sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Mittwochmorgen. "Derzeit sind uns mehr als ein Dutzend dieser Sendungen bundesweit bekannt."

Mittwoch, 15. Dezember, 10 Uhr: Scholz wendet sich scharf gegen Hass in Corona-Krise

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich scharf gegen Hass und extremistische Tendenzen in der Corona-Krise gewandt. "Wir werden es uns nicht gefallen lassen, dass eine winzige Minderheit von enthemmten Extremisten versucht, unserer gesamten Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in seiner Regierungserklärung im Bundestag. "Dieser winzigen Minderheit der Hasserfüllten, die mit Fackelmärschen, mit Gewalt und Mordaufrufen uns alle angreift, werden wir mit allen Mitteln unseres demokratischen Rechtsstaats entgegentreten."

Mittwoch, 15. Dezember, 9.30 Uhr: Scholz: Wir werden den Kampf gegen diese Pandemie gewinnen

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Bürgern Mut gemacht, dass die Corona-Krise überwunden werden kann. "Ja, es wird wieder besser, ja, wir werden den Kampf gegen diese Pandemie mit der größten Entschlossenheit führen, und ja, wir werden diesen Kampf gewinnen", sagte er am Mittwoch in seiner ersten Regierungserklärung im Bundestag. Scholz betonte: "Wir haben keine Zeit zu verlieren."

Der Dezember schlage mit seinen dunklen Tagen ohnehin aufs Gemüt, derzeit fehlten zudem die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte und geselligen Weihnachtsfeiern, sagte der 63-Jährige. "Mir ist bewusst, in diesen Tagen fällt es manchmal schwer, den Mut nicht zu verlieren." Niemandem gehe es in diesen Zeiten richtig gut, auch ihm selbst nicht. "Ich weiß, dass Abstandhalten und Glücklichsein schlecht zusammenpassen", sagte Scholz.

Mittwoch, 15. Dezember, 9 Uhr: 3G-Regeln für Clubs und Großveranstaltungen in England vorgeschrieben

Nach einer emotionalen Abstimmung im britischen Parlament gelten seit Mittwoch in England für den Einlass in Clubs und Discos sowie zu Großveranstaltungen die 3G-Regeln. Die britische Regierung hatte sich angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zu der Verschärfung entschieden - das stieß auf großen Widerstand in den eigenen Reihen. Letztlich stimmten 99 Abgeordnete der Konservativen Partei dagegen. Premierminister Boris Johnson hat eine Mehrheit von 79 Mandaten und bekam sein Vorhaben nur dank Stimmen der Opposition durchs Unterhaus.

Die 3G-Regeln gelten nun in Clubs sowie bei Veranstaltungen ohne Sitzplätze in Innenräumen mit mindestens 500 Teilnehmern. Unter freiem Himmel muss ein Nachweis über eine Corona-Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test gezeigt werden, wenn es bei einer Veranstaltung keine Sitzplätze gibt und mindestens 4000 Menschen teilnehmen sowie generell bei Stätten mit mehr als 10 000 Plätzen. In Pubs und Restaurants ist weiterhin kein Nachweis nötig.

Mittwoch, 15. Dezember, 7.55 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt in Bayern weiter

Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Bayern weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen einen Sieben-Tage-Wert von 356 für den Freistaat, nach 382,6 am Vortag. Bayern lag damit am Mittwoch leicht über dem Bundesdurchschnitt von 353 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche.

Auf der Ebene der Landkreise hatte in Bayern der Kreis Bamberg mit 690 die höchste Inzidenz, gefolgt von den Landkreisen Freyung-Grafenau, Coburg und Unterallgäu, die alle ebenfalls noch über der Marke von 600 lagen. Den niedrigsten Inzidenzwert meldete der Kreis Main-Spessart mit 180. Auch die kreisfreien Städte Weiden in der Oberpfalz sowie Augsburg und der Landkreis Kulmbach lagen noch unterhalb des 200er Wertes.

Die Lage in den Krankenhäusern entspannt sich allerdings nur langsam. Das bundesweite Intensivregister meldete am Mittwochmorgen rund 1000 erwachsene Covid-19-Patienten im Freistaat, von denen etwa 600 invasiv beatmet werden mussten. In den knapp 200 Klinikstandorten waren 150 covid-spezifische Intensivbetten noch frei.

Mittwoch, 15. Dezember, 7.35 Uhr: Maskenstreit eskaliert an Bahnhof - Bahnmitarbeiter niedergeschlagen

Immer wieder eskalieren Streits um die Maskenpflicht an Bahnhöfen. Diesmal in Konstanz. Mehr über den Fall, bei dem ein Bahnmitarbeiter niedergeschlagen wurde, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 7.30 Uhr: Afrigen plant patentfreien Corona-Impfstoff aus Afrika

Im Labor des Biotechnologieunternehmens Afrigen Biologics and Vaccines im südafrikanischen Kapstadt arbeiten Forscher unter Hochdruck. Sie befinden sich in einer entscheidenden Phase bei der Entwicklung von Afrikas erstem eigenem Corona-Impfstoff. Dieser soll das hochwirksame mRNA-Präparat von Moderna nachahmen und damit die Abhängigkeit von der Pharma-Industrie mindern.

Unterstützt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem UN Medicines Patent Pool (MPP) sowie der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) will Afrigen die Verteilung von Impfstoffen weltweit günstiger, schneller und gerechter machen. Nicht nur das: Afrigen will die beiden derzeit zugelassenen mRNA-Präparate von Moderna und Biontech/Pfizer verbessern. Ziel ist ein gefriergetrockneter Impfstoff, der keine Kühllagerung erfordert.

Mittwoch, 15. Dezember, 7.15 Uhr: Durchsuchung zu Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Kretschmer

Nach Drohungen gegen Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in einer Telegram-Chatgruppe läuft in Dresden aktuell ein Polizeieinsatz. Es würden mehrere Objekte durchsucht, teilte die Polizei am Mittwochmorgen beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten unter Beteiligung von Spezialkräften des Landeskriminalamtes (LKA), da Äußerungen einzelner Mitglieder der Telegram-Gruppe den Verdacht nahe legten, dass diese im Besitz von scharfen Waffen und Armbrüsten sein könnten, hieß es weiter.

Im Messenger-Dienst Telegram waren laut einem Bericht des ZDF-Magazins "Frontal" von vor einer Woche Morddrohungen gegen den sächsischen Ministerpräsidenten aufgetaucht.

Mittwoch, 15. Dezember, 6.30 Uhr: Italien weitet Corona-Impfpflicht aus

In Italien gilt ab Mittwoch eine erweiterte Corona-Impfpflicht. Das Personal an Schulen, in der Verwaltung des Gesundheitsbereichs, bei der Polizei, dem Militär und den Rettungskräften muss sich gegen Covid-19 immunisieren, um zur Arbeit gehen zu dürfen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte sich Ende November auf die Erweiterung geeinigt. Bislang galt die Impfpflicht lediglich beim Gesundheitspersonal.

Die Belegschaft in den Krankenhäusern braucht mit der Ausweitung nun die Booster-Impfung.

Mittwoch, 15. Dezember, 6.15 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu rückläufig

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind weitgehend gesunken. Das teilte das RKI am Mittwochmorgen mit. Ausnahme ist Kaufbeuren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 5.45 Uhr: Städtebund für Durchgreifen bei radikalisierten Corona-Protesten

Der Städte- und Gemeindebund hat ein hartes Durchgreifen bei radikalisierten Gegnern der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angemahnt. "Wir müssen an die Köpfe der Hassbotschaften heran", sagte Städtebund-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post" (Mittwoch). Er forderte eine intensivere Beobachtung der Szene durch den Verfassungsschutz. "Sie können nicht mal eben ein paar Hundert Bundespolizisten in kleine Orte wie Freiberg entsenden. Die Spontanität der Proteste erschwert die polizeiliche Arbeit. Wir haben hier eine ganz neue Dimension der Radikalisierung. Der Verfassungsschutz muss diese Gruppen viel intensiver beobachten."

Mittwoch, 15. Dezember, 5.30 Uhr: Johnson nach heftiger Rebellion gegen Corona-Maßnahmen unter Druck

Nach einer heftigen Rebellion in den Reihen der eigenen Partei hat der Druck auf den britischen Premierminister Boris Johnson erneut zugenommen. Bei einer Abstimmung über verschärfte Corona-Maßnahmen am Dienstagabend stimmten 98 Abgeordnete aus Johnsons Tory-Partei gegen die Einführung der besonders umstrittenen 3-G-Nachweise für Nachtclubs und Großveranstaltungen.

Johnson hat eine Mehrheit von 79 Stimmen im Unterhaus. Der Premier konnte diese Maßnahmen sowie eine Verschärfung der Maskenpflicht und eine Impfpflicht für das medizinische Personal daher nur mit den Stimmen der Opposition durchs Parlament bringen. Es war die größte Rebellion der Tories gegen Johnson seit seinem Wahlsieg im Jahr 2019.

Mittwoch, 15. Dezember, 5.15 Uhr: Mit Kinder-Impfung auf Omikron-Impfstoff warten? Das sagen Experten

Wegen der neuen Omikron-Variante arbeiten Hersteller an angepassten Impfstoffen, die in einigen Monaten zur Verfügung stehen könnten. Was nützt es, einem gesunden Kind jetzt den bisherigen Impfstoff zu verabreichen? Was Experten antworten, lesen Sie hier.

Mittwoch, 15. Dezember, 5 Uhr: RKI registriert 51 301 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 353,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 353,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 375,0 gelegen, vor einer Woche bei 427 (Vormonat: 319,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI nun binnen eines Tages 51 301 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 69 601 Ansteckungen.

Dienstag, 14. Dezember, 21.40 Uhr: Boris Johnson bringt umstrittene Corona-Maßnahmen durchs Parlament

Das britische Unterhaus hat gegen großen Widerstand in den eigenen Reihen einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen zur Bekämpfung der hochansteckenden Omikron-Variante zugestimmt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstagabend nach einer emotionalen Debatte mit einer Mehrheit für die Maßnahmen, die eine Verschärfung der Maskenpflicht, eine Impfpflicht für das medizinische Personal sowie die besonders umstrittenen 3-G-Nachweise für Nachtclubs und Großveranstaltungen vorsehen.

Bei der Abstimmung über die Nachweise stimmten 369 Abgeordnete dafür, 126 dagegen. Der BBC zufolge sollen knapp 100 der Gegenstimmen aus den Reihen von Johnsons Tory-Partei kommen. Das wäre die größte Rebellion gegen den Premier seit seinem Wahlsieg im Jahr 2019. Johnson hat eine Mehrheit von 79 Stimmen im Unterhaus, konnte die aktuelle Verschärfung also nur mit den Stimmen der Opposition durchs Parlament bringen.

Die oppositionelle Labour-Partei hatte bereits vorab ihre Zustimmung zu den Maßnahmen angekündigt, weshalb die Mehrheit als sicher galt. Allerdings machten Dutzende Abgeordnete der Tory-Partei seit Tagen lautstark Stimmung gegen die Maßnahmen. Der größte Widerstand regte sich dabei gegen die Impf- oder Testnachweise. Vielen konservativen Abgeordneten gelten sie als spalterisch und diskriminierend.

Der Premier steht nicht nur wegen der Verschärfung von Corona-Maßnahmen, sondern auch wegen mehrerer Skandale in der Kritik. So sollen im Lockdown des vergangenen Jahres in der Downing Street mehrere illegale Partys stattgefunden haben.

Dienstag, 14. Dezember, 19.33 Uhr: Lauterbach: "Wir haben einen erheblichen Impfstoffmangel im kommenden Jahr"

Nach Ansicht der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) braucht es mehr Corona-Impfstoff, um die Booster-Impfkampagne weiter vorantreiben zu können. Die Details.

Dienstag, 14. Dezember, 19.20 Uhr: Corona: Testpflicht nach Auffrischimpfung soll vorerst meist wegfallen

Wer zu den "Geboosterten" zählt, braucht in naher Zukunft keine weiteren Tests mehr durchführen. Die Ausnahme gilt jedoch für einen bestimmten Zeitraum.

Dienstag, 14. Dezember, 18.20 Uhr: Booster-Impfung Oberallgäu: Landratsamt wiederholt Sonder-Impfaktion

2500 Dosen von Biontech- und Moderna-Vakzinen stehen für Drive-In-Schalter am Samstag auf dem Marktanger in Sonthofen zur Verfügung. Was Sie wissen müssen - und wer sich impfen lassen kann.

Dienstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr: Wie soll Omikron bekämpft werden? Lauterbach hofft auf Entscheidung vor Weihnachten

Gesundheitsminister Karl Lauterbach bezeichnet die Stellungnahme als Grundlage für Entscheidungen. Und: Er verteidigt die Befreiung der Testpflicht für Geboosterte.

Unterdessen zeigen Versichertendaten eine geringere Impfwirksamkeit bei Omikron. Eine vorläufige Auswertung der südafrikanischen Krankenversicherungsgruppe Discovery weist auf einen merklich verminderten Impfschutz bei der Corona-Variante Omikron hin. Der Schutz vor Ansteckung sinke auf 33 Prozent, verglichen mit 80 Prozent bei der zuvor kursierenden Delta-Variante, teilte die Gruppe am Dienstag mit.

Ausgewertet wurden Fälle nach doppelter Impfung mit dem Präparat von Biontech/Pfizer. Die Wirksamkeit mit Blick auf eine schwere Erkrankung ist demnach von 93 Prozent auf 70 Prozent reduziert. Grundlage der Analyse waren den Angaben zufolge rund 211 000 positive Testergebnisse aus dem Zeitraum 15. November bis 7. Dezember, von denen etwa 78 000 auf Omikron zurückgeführt wurden .Die Forscher betonen auch, dass die Ergebnisse unter anderem aufgrund der noch geringen Zahl von Ansteckungen mit der Omikron-Variante mit Vorsicht zu interpretieren seien. Eine Booster-Impfung hebe den Schutz vor einer symptomatischen Infektion wieder an

Dienstag, 14. Dezember, 16.35 Uhr: AfD-Fraktion kündigt juristische Schritte gegen Impfpflicht an

Die AfD-Fraktion im Bundestag hat juristische Schritte gegen die vom Bundestag beschlossene einrichtungsbezogene Impfpflicht angekündigt. Das gesamte Gesetz sei verfassungswidrig und man werde das als Fraktion entsprechend angreifen, sagte Co-Fraktionschefin Alice Weidel am Dienstag vor einer Fraktionssitzung in Berlin.

Die Impfpflicht sei ein Eingriff in die vom Grundgesetz garantierte körperliche Unversehrtheit und werde den Pflegenotstand verschärfen. "Wir glauben im übrigen auch, dass dies einen Vorgriff auf die allgemeine Impfpflicht darstellt und auch dagegen werden wir nicht nur politisch, sondern auch juristisch als Bundestagsfraktion vorgehen."

Weidel und ihr Co-Vorsitzender Tino Chrupalla wollen am Sonntagnachmittag in Nürnberg an einer Demonstration teilnehmen, wie beide bestätigten. Der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka hatte bei Twitter eine "Großkundgebung" in der Stadt angekündigt.

Man nehme das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung wahr, sagte Weidel. "Wir machen Politik gegen diese gesamte Impfpflichtpolitik, die wir für grundlegend falsch halten. Warum sollten wir nicht dazu sprechen dürfen?" Chrupalla sagte, er könne nur jeden Bürger, der nicht zufrieden mit der aktuellen Politik sei, animieren, das Recht der Demonstration zu nutzen und auf die Straße zu gehen.

Dienstag, 14. Dezember, 16 Uhr: Innenministerium sieht Gefahr von rechts bei Corona-Demos

Das bayerische Innenministerium zeigt sich besorgt: Rechtsextreme versuchen offenbar bei Demonstrationen, Impfgegner und Corona-Leugner zu vereinnahmen. Die Hintergründe.

Dienstag, 14. Dezember, 15.22 Uhr: Ministerpräsident Wüst: Wegen Corona keine Karnevalssitzungen in NRW

Der Karneval kann nach den Worten von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wegen der Corona-Pandemie auch in dieser Saison nicht wie gewohnt stattfinden. Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen in engen Innenräumen begegneten, seien in den nächsten Monaten nicht verantwortbar. Die Details.

Dienstag, 14. Dezember, 15.20 Uhr: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern sinkt weiter

1010 Menschen müssen wegen einer schweren Covid-Erkrankung auf einer Intensivstation in Bayern behandelt werden. Das sind 5,6 Prozent weniger als in der vorigen Woche. Die aktuellen Zahlen zur Krankenhausampel in Bayern finden Sie hier.

Dienstag, 14. Dezember, 15.10 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Die Werte zur 7-Tage-Inzidenz im Allgäu sinken weiter, ausgenommen im Landkreis Lindau. Die aktuellen Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) finden Sie hier.

Dienstag, 14. Dezember, 14.40 Uhr: Britische Expertin vermutet noch schnellere Verbreitung von Omikron

Eine britische Expertin sieht Anzeichen dafür, dass sich die Omikron-Variante des Coronavirus noch schneller verbreiten könnte als bislang angenommen. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass sich die Zahl der Infektionen mit der Variante innerhalb von zwei bis drei Tagen verdoppelt, sagte die medizinische Chef-Beraterin der britischen Gesundheitsbehörde (UKHSA), Susan Hopkins, am Dienstag in London vor einem Parlamentsausschuss. "Es scheint im Moment, als sei diese Wachstumsrate eher noch kürzer als länger." Sie sei besorgt darüber, wie viele Menschen sich jeden Tag infizieren, und rechne mit sehr schwierigen Wochen.

Richard Neher, der Leiter der Forschungsgruppe Evolution von Viren und Bakterien am Biozentrum der Universität Basel sagte, dass Omikron andere Varianten wie Delta schon in Kürze europaweit verdrängt haben dürfte. Wenn die Entwicklung so weitergehe wie bisher, werde Omikron in etwa zwei bis vier Wochen in Europa vorherrschend sein. Die Übertragungsrate sei dreimal so hoch wie bei Delta. Grund dafür sei, dass sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte infizieren. Gegen eine Ansteckung seien Geimpfte bei der Delta-Variante besser geschützt gewesen als nun bei Omikron.

Dienstag, 14. Dezember, 13.45 Uhr: Söder fordert zeitnahe Omikron-Konferenz von Bund und Länder

Zum Kampf gegen die Corona-Variante Omikron fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine weitere zeitnahe Konferenz von Bund und Ländern. "Wir brauchen für Omikron einheitliche nationale Regeln", sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung von Bayern und Sachsen in München.

Sofern keine Ministerpräsidentenkonferenz mehr vor Weihnachten möglich sei, halte er eine Terminansetzung "sehr früh im Januar" für wichtig, betonte Söder. Omikron sei "auf jeden Fall ansteckender" als die im Freistaat inzwischen abflachende Welle mit der Delta-Variante des Coronavirus. In Bayern gebe es derzeit 87 Verdachts- und 39 bestätigte Omikron-Fälle.

Dienstag, 14. Dezember, 13.28 Uhr: Bayern befreit Geboosterte von 2G-Plus-Testpflicht

Geimpfte, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben, sind in Bayern künftig in weiten Bereichen von zusätzlichen Testpflichten befreit. In Bereichen, in denen Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus gelten (gegen Corona geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) entfällt nach dem sogenannten Booster also der verpflichtende zusätzliche Test. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte. Die Booster-Impfung ersetze den Test, sagte er. Greifen solle dies 15 Tage nach der Auffrischungsimpfung. Ausgenommen seien aber etwa Alten- und Pflegeheime - dort bleibt es also weiter bei der Testpflicht. Mehr zu den Beschlüssen des bayerischen Kabinetts lesen Sie hier.

Dienstag, 14. Dezember, 13.25 Uhr: Stromberg wird von der Corona-Impfung überzeugt

Schauspieler Christoph Maria Herbst (55) schlüpft erneut in seine Paraderolle als Büro-Ekel Bernd Stromberg und wirbt für eine Impfung gegen das Coronavirus. Die sechs 30-Sekunden-Spots laufen unter anderem bei ProSieben, Sky und Comedy Central. Das teilte die Produktionsfirma Brainpool am Dienstag in Köln mit.

Wie nicht anders zu erwarten, sträubt sich Großmaul Stromberg zuerst gegen das Vakzin, vergleicht Impfstoff mit Leberwurst, erfindet ein Albert-Einstein-Zitat oder greift zu wilden Vergleichen. Warum solle er sich vorsorglich impfen lassen? "Da kannst Du ja auch das Parkett herausreißen, ob darunter noch ein Teppich ist." Jeder von Strombergs Einwänden wird von einer eingeblendeten Aussage und einer Off-Stimme widerlegt. Am Ende erklärt er sich in jedem Spot zur Impfung bereit.

Die Spots sind ein Beitrag zur Kampagne "Deutschland krempelt die #ÄrmelHoch" des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts.

Dienstag, 14. Dezember, 13.15 Uhr: Immunologen gegen Test-Befreiung für Geboosterte

Geimpfte mit Booster-Impfung von Tests zu befreien, ist aus Sicht von Immunologen "komplett kontraproduktiv". "Eine solche Maßnahme würde dazu beitragen, dass die Omikron-Welle sogar früher kommt", sagte Prof. Carsten Watzl (Dortmund), Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Idee habe für die Delta-Variante des Coronavirus Sinn gemacht, sagte Watzl. Dreifach Geimpfte seien gegen diese Variante so gut geschützt, dass sie kaum noch zum Infektionsgeschehen beitrügen. "Aber diese Überlegungen haben sich mit Omikron komplett erledigt."

Dienstag, 14. Dezember, 13 Uhr: Immunologen gegen Boostern für alle schon nach vier Wochen

Eine Booster-Impfung schon nach vier Wochen macht aus Sicht von Immunologen wenig Sinn. In Nordrhein-Westfalen ist eine dritte Impfung gegen das Coronavirus nach einem Erlass der Landesregierung künftig bereits nach einem Monat möglich. Manche Politiker fordern bereits, diesen Weg auszuweiten. Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie sieht das kritisch.

"Aus immunologischer Sicht sind vier Wochen Abstand zu der dritten Impfung zu früh", sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Prof. Christine Falk (Hannover), der Deutschen Presse-Agentur. Das Immunsystem sei dann noch mit der "Reifung" beschäftigt. "Wenn man diesen Vorgang zu früh durch eine dritte Impfung mit der Verabreichung des Antigens beschäftigt, stört das den Reifungsprozess eher, als dass es ihn unterstützt."

Dienstag, 14. Dezember, 12.30 Uhr: Norwegen verbietet wegen Corona Alkohol in Kneipen und Restaurants

In Norwegen ist Alkohol über die Feiertage in Restaurants, Kneipen und Hotels tabu. Von diesem Mittwoch an gilt für vier Wochen - also auch über Weihnachten und Neujahr - ein absolutes Ausschankverbot. Ziel ist es, soziale Zusammenkünfte zu verringern und damit letztlich der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus entgegenzuwirken. Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum kündigte am Dienstag weitere staatliche Unterstützung für Betriebe an, die von dem Verbot und weiteren Maßnahmen betroffen sind.

Dienstag, 14, Dezember, 11.45 Uhr: Rund 603 000 Booster am Montag verabreicht - nur 47 000 Erstimpfungen

Knapp 700 000 Menschen in Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie aus den Zahlen vom Dienstag hervorgeht, führte der ganz überwiegende Teil der verabreichten Impfungen zu einer Auffrischung. Das RKI gab die Zahl der sogenannten Booster-Impfungen binnen eines Tages mit rund 603 000 an. Erstimpfungen waren es hingegen nur rund 47 000, Zweitimpfungen rund 45 000.

Den vollständigen Impfschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben laut RKI mindestens 57,9 Millionen Menschen oder 69,7 Prozent der Bevölkerung. 60,5 Millionen Menschen (72,7 Prozent) haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten. 20,5 Millionen (24,7 Prozent) sind den Angaben zufolge "geboostert". Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden.

Dienstag, 14, Dezember, 11 Uhr: Sonderimpftag in Bad Wörishofen: Noch Termine frei

Beim Sonderimpftag im Bad Wörishofer Impfzentrum am kommenden Sonntag, 19. Dezember, sind noch Termine frei. Wer sich gegen Covid-19 impfen lassen möchte, kann im Bayerischen Impfportal einen Termin buchen. Das Impfzentrum ist an diesem Sonntag außertourlich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Möglich sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Es stehen die Impfstoffe von Biontech und Moderna zur Verfügung. Für den Sonderimpftag werden insgesamt 1700 Termine vergeben.

Dienstag, 14. Dezember, 10.30 Uhr: Ifo kappt Konjunkturerwartungen für 2022

Die deutsche Wirtschaft kommt nach Einschätzung des ifo-Institutes langsamer als erwartet aus dem Corona-Loch.Das Münchner Ifo-Institut senkte am Dienstag seine Konjunkturprognose für das kommende Jahr um 1,4 Punkte und geht jetzt von einem Plus von 3,7 Prozent aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

DIenstag, 14. Dezember, 10 Uhr: Wegen Corona: Keine hochrangigen Politiker aus Österreich zu Olympia

Aus Österreich werden keine hochrangigen Politiker zu den Olympischen Winterspielen nach China reisen. Das hat der neue Bundeskanzler Karl Nehammer in einem Interview der Tageszeitung "Welt" (Dienstag-Ausgabe) angekündigt. "Das ist aber kein diplomatischer Protest oder Boykott, sondern einzig der Tatsache geschuldet, dass die Covid-Auflagen in China zu Recht sehr hoch sind", erklärte Nehammer.

Aufgrund der Corona-Pandemie könnten Politiker dort nicht mit den Sportlern ihres Landes persönlich zusammentreffen. Es bringe also nichts, wenn Politiker oder Diplomaten aus Österreich nach China reisten, um dort per Videokonferenz mit den Sportlern und Sportlerinnen des Landes zu sprechen. "Da treffe ich mich lieber persönlich mit unseren Athleten in Wien.

Dienstag, 14. Dezember, 9.50 Uhr: Impfzentrum Oberallgäu hat eigene Räumlichkeiten für Kinderimpfungen

Das Landratsamt Oberallgäu hat in Zusammenarbeit mit den Johannitern, die das Impfzentrum in Sonthofen betreiben, Räumlichkeiten speziell für die Impfung von Kindern eingerichtet. Mit der Verschönerung der Wände wurde der Graffiti-Artist und Wahlallgäuer Robert Wilhelm vom Landratsamt beauftragt. „Wir waren von Anfang an von der Idee begeistert, unser Impfzentrum gerade für die Kleinen etwas bunter und fröhlicher zu gestalten. Wir hoffen, dass die wundervollen Motive die Stimmung aufmuntern und vom kleinen Picks ablenken“, sagt Julian Stumm, Projektleitung der Johanniter in Bayerisch Schwaben.

Einen Termin können Eltern für ihre Kinder, im Alter zwischen 5 Jahren und 11 Jahren, ab sofort unter https://vac.no-q.info/kinderimpfzentrum-oberallgaeu/checkins

reservieren. Verimpft wird der für Kinder zugelassene Impfstoff BioNTech.

Für die Impfung von Kindern ab 5 Jahren gibt es am Impfzentrum Oberallgäu eigene Räume.
Für die Impfung von Kindern ab 5 Jahren gibt es am Impfzentrum Oberallgäu eigene Räume.
Bild: Landratsamt Oberallgäu

Dienstag, 14. Dezember, 9.30 Uhr: Ministerin Spiegel hält Debatte über Kinder-Impflicht für verfrüht

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hält die Debatte über eine generelle Impflicht auch für Kinder noch für verfrüht. "Die Debatte halte ich im Moment ehrlichgesagt noch für verfrüht, denn jetzt fangen wir erst Mal mit dem Impfen an", sagte Spiegel am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die große Resonanz zum Start der Kinderimpfungen für Fünf- bis Elfjährige zeige, dass man damit einen Nerv treffe und es viele Familien ausdrücklich teilten, dass es wichtig sei, ihre Kinder impfen zu lassen. "Ich im Übrigen auch."

Dienstag, 14. Dezember, 8.20 Uhr: 2979 Corona-Neuinfektionen in Bayern - Inzidenz weiter sinkend

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 382,6 an. Am Vortag hatte diese bei 399,1 gelegen und damit erstmals wieder die Marke von 400 unterschritten. Vor einer Woche war noch eine Inzidenz von 520,6 erreicht worden.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 2979 Corona-Neuinfektionen und 108 Todesfälle. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.25 Uhr wiedergeben.

Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern sinkt seit etwa zwei Wochen. Dabei spielt aber auch eine Rolle, dass die Gesundheitsämter überlastet sind und es zu verzögerten Meldungen an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) kommt.

Wegen sinkender Infektionszahlen endeten am Dienstag die letzten beiden regionalen Lockdowns in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Freyung-Grafenau, nachdem eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1000 fünf Tage in Folge unterschritten wurde. Damit können Restaurants und Gaststätten wieder öffnen, Amateursport und Versammlungen sind wieder erlaubt.

In den bayerischen Krankenhäusern ist die Lage nach wie vor kritisch. Auf den Intensivstationen lagen am Dienstagmorgen laut Divi-Intensivregister 1012 Covid-Patienten, mehr als die Hälfte davon wurde beatmet.

Dienstag, 14. Dezember, 7.30 Uhr: Studie: Alkoholmissbrauch von Schülern im Corona-Jahr 2020 rückläufig

Im Corona-Pandemie-Jahr 2020 sind einer Studie zufolge deutlich weniger Schulkinder wegen exzessiven Alkoholkonsums in ärztlicher Behandlung gewesen. Das geht aus dem aktuellen Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit hervor. Demnach sank die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauch in Krankenhäusern oder Arztpraxen medizinisch behandelt wurden, im Vergleich zu 2019 um 28 Prozent. Auch bei Tabak, Cannabis und weiteren Drogen zeigt die Studie einen Rückgang: So wurden 2020 insgesamt 18 Prozent weniger Kinder wegen Substanzmissbrauchs ärztlich versorgt. Gestiegen ist dem Bericht zufolge dagegen unter anderem die Zahl der depressiven Jugendlichen.

Dienstag, 14. Dezember, 7 Uhr: Schulsport mit Maske: "Wann immer es geht, gehen wir raus"

Seit Kurzem müssen Schüler in Bayern auch in der Turnhalle einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wie die Schulen in Memmingen und dem Unterallgäu damit umgehen, lesen Sie hier.

Dienstag, 14, Dezember, 6.30 Uhr: Kabinette von Bayern und Sachsen beraten gemeinsam über Corona

Zwei Wochen später als ursprünglich geplant wollen sich die Kabinette von Bayern und Sachsen am Dienstag (11.00 Uhr) zu einer virtuellen Sitzung treffen. Im Zentrum steht der Kampf gegen Corona, auch vor dem Hintergrund der neuen Omikron-Variante. Deshalb sind in der Sitzung auch zwei Wissenschaftler dabei. Anschließend wollen die Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und Michael Kretschmer (CDU) über die Ergebnisse der Beratungen informieren - in zeitgleichen Pressekonferenzen, bei denen der jeweils andere Regierungschef virtuell zugeschaltet ist.

Dienstag, 14. Dezember, 6 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu weitgehend rückläufig

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind weitgehend rückläufig, wie das RKI am Dienstagmorgen meldet. Es gibt jedoch eine Ausnahme. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 14. Dezember, 5.45 Uhr: Montag, 13. Dezember, 11.45 Uhr: "Liebe Maskenmuffel.... ihr nervt": Emotionaler Polizei-Post sorgt bundesweit für Wirbel

Mit einer emotionalen Pressemeldung hat die Bundespolizei in Hannover ihrem Ärger über Maskenmuffel Luft gemacht. Mehr über den Fall lesen Sie hier.

Dienstag, 14. Dezember, 5.30 Uhr: Minister beraten über Booster-Anreize - Expertenrat startet

In der Corona-Krise wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstag über einheitliche Erleichterungen für Geimpfte beraten, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben. Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) hatte sich dafür ausgesprochen, dass für sie bei Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus (geimpft, genesen, getestet) der vorgesehene zusätzliche Test entfallen kann - auch als Anreiz dafür, sich "boostern" zu lassen. Einige Länder verfahren schon so. Am Dienstag soll auch ein Expertenrat der Bundesregierung erstmals tagen, dem unter anderem Virologen und Vertreter von Intensivmedizinern und des Robert Koch-Instituts (RKI) angehören. Tausende Gegner der Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung protestierten am Montagabend erneut in mehreren Städten.

Dienstag, 14. Dezember, 5.15 Uhr: Kalifornien führt Maskenpflicht wieder ein

Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien führt wegen deutlich gestiegener Corona-Infektionen an vielen Orten wieder eine Maskenpflicht ein. Wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte, muss ab Mittwoch in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dies gilt auch für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen. Die Auflage soll zunächst bis zum 15. Januar gelten.

Dienstag, 14. Dezember, 5 Uhr: RKI registriert 30 823 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 375,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 375,0 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 389,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 432,2 (Vormonat: 312,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30 823 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.54 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 36 059 Ansteckungen. Das RKI hatte am Montag darauf hingewiesen, dass aufgrund technischer Probleme am Samstag und Sonntag keine Daten aus Niedersachsen übermittelt wurden.

Montag, 13. Dezember, 21.15 Uhr: Verbraucherschützer: Ischgl-Klagen in erster Instanz wohl chancenlos

Die Schadenersatzklagen gegen den Staat Österreich wegen des Corona-Ausbruchs im Skiort Ischgl werden aus Sicht des Verbraucherschützers Peter Kolba wohl zunächst erfolglos bleiben. Am Montag verhandelte das Wiener Landesgericht für Zivilrecht die Fälle von weiteren drei deutschen Klägern. Auch diesmal wurden keine Zeugen gehört, sagte Kolba, dessen Verbraucherschutzverein (VSV) rund 50 Corona-Opfer und Hinterbliebene unterstützt.

Anfang Dezember waren bereits zwei ähnliche Klagen abgewiesen worden. "Ich gehe nicht davon aus, dass in der ersten Instanz etwas Positives herauskommt", sagte Kolba der Deutschen Presse-Agentur. Hoffnung bestehe jedoch, wenn die Fälle vor den Obersten Gerichtshof weitergezogen würden.

Der VSV argumentiert, dass Behörden und Politiker Anfang 2020 nicht richtig auf erste Meldungen von Infektionen im Tiroler Ski- und Partyort Ischgl reagiert hätten. Als das Wintersportgebiet schließlich doch evakuiert wurde, hätten sich weitere Urlauber während der chaotischen Massenabreise angesteckt und so zur Ausbreitung des Virus in verschiedene Länder beigetragen. Bei der Abweisung der ersten zwei Ischgl-Klagen argumentierte die Richterin, dass das Epidemiegesetz nur die Volksgesundheit, nicht aber konkrete Personen schütze. Der Republik sei weder schuldhaftes noch rechtswidriges Verhalten anzulasten, hieß es in dem Urteil.

Die Schadenersatzklagen gegen den Staat Österreich wegen des Corona-Ausbruchs im Skiort Ischgl werden aus Sicht eines Verbraucherschützers wohl zunächst erfolglos bleiben.
Die Schadenersatzklagen gegen den Staat Österreich wegen des Corona-Ausbruchs im Skiort Ischgl werden aus Sicht eines Verbraucherschützers wohl zunächst erfolglos bleiben.
Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Montag, 13. Dezember, 21 Uhr: Coronavirus-Ausbruch nach 2G-Plus-Tanzfest

Bei einem Tanzfestival in Münster (Nordrhein-Westfalen) hat es trotz 2G-Plus-Regelung einen Coronavirus-Ausbruch gegeben. Das Amt für Kommunikation der Stadt sprach dabei am Montag auch von drei bereits bestätigten Fällen der neuen Omikron-Variante. Allerdings blieb zunächst unklar, ob diese Fälle tatsächlich durch Genomsequenzierung bestätigt wurden. Für eine entsprechende Nachfrage war das Amt am Montagabend nicht erreichbar. Obwohl nur Geimpfte und Genesene an der Veranstaltung teilnehmen durften, die zusätzlich einen gültigen negativen Test vorweisen konnten, sei nach einer dreitägigen Tanzveranstaltung Anfang Dezember bei mindestens 14 Teilnehmenden eine Corona-Infektion festgestellt worden.

Weshalb es zur Ansteckungsserie kam und wie viele Personen darüber hinaus betroffen seien, werde nun ermittelt. Nur wenige der insgesamt bis zu 134 auch internationalen Teilnehmer kommen dabei aus Münster. Alle seien zu einem PCR-Test aufgefordert worden. Unter den 14 bislang bekannten Infizierten wohnen zwei in Münster.

Montag, 13. Dezember, 19.55 Uhr: Boosterimpfung in NRW künftig schon nach vier Wochen möglich

In Nordrhein-Westfalen können sich die Bürger in den Impfstellen von Kommunen und Kreisen künftig bereits nach vier Wochen eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus holen. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium am Montag in einem Erlass geregelt. Die "Siegener Zeitung" hatte zuvor berichtet.

Auch Menschen, bei denen die Grundimmunisierung weniger als fünf Monate zurückliege, dürften nicht abgewiesen werden, heißt es in dem Erlass - sofern ein Mindestabstand von vier Wochen erreicht ist. Das verkürzte Impfintervall orientiere sich an der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission, wonach eine Auffrischungsimpfung bei Personen mit schwer eingeschränktem Immunsystem und einer erwartbar stark verminderten Immunantwort bereits vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis als Optimierung verabreicht werden könne.

Eine Auffrischungsimpfung vor Ablauf der fünf Monate sei aber grundsätzlich möglich, stellte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Düsseldorf auf Nachfrage klar. Es handele sich jedoch bei dem vierwöchigen Mindestabstand ausdrücklich nicht um eine Empfehlung, sondern lediglich um eine Untergrenze.

Montag, 13. Dezember, 18.25 Uhr: Krisenstab will keine Pause zwischen den Jahren für Impfkampagne

Der Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt drängt für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr auf eine ungebremste Fortsetzung der Impfkampagne. Impfwillige müssten auch in dieser Zeit offene Impfstellen finden, sagte der Leiter des Krisenstabes, Carsten Breuer, am Montag bei einem Besuch in Dresden. "Impfen, Impfen, Impfen - darauf kommt es jetzt an." Der Krisenstab werde dabei jede Facette betrachten. "Die Impfkapazitäten müssen so hochgefahren werden, dass jeder die Möglichkeit hat, auch ein niedrigschwelliges Angebot wahrnehmen zu können."

Montag, 13. Dezember, 17.05 Uhr: Spezialist: Omikron vermutlich schon in zwei bis vier Wochen dominant

Die Omikron-Variante des Coronavirus dürfte andere Virusvarianten wie Delta nach Einschätzung eines renommierten Experten schon in Kürze europaweit verdrängt haben. "Im Moment ist Omikron in Europa noch selten", sagte Richard Neher, Leiter der Forschungsgruppe Evolution von Viren und Bakterien am Biozentrum der Universität Basel (Schweiz), in einem am Montag auf der Webseite der Universität veröffentlichten Interview. "Aber wenn die Entwicklung so weitergeht, wird Omikron in etwa zwei bis vier Wochen in Europa vorherrschend sein." Daten aus Dänemark und Großbritannien legten nahe, dass sich die Zahl der Omikron-Ansteckungen alle drei bis vier Tage verdoppele.

Die Übertragungsrate sei dreimal so hoch wie bei Delta. Grund dafür sei, dass sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte infizieren. Gegen eine Ansteckung seien Geimpfte bei der Delta-Variante besser geschützt gewesen als nun bei Omikron.

Zumindest aber seien Geimpfte und vor allem Geboosterte bei Omikron nach den bisherigen Hinweisen wohl weiter vor einem schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 geschützt. Dass es bei Omikron generell vor allem mildere Verläufe gebe, lasse sich nicht sagen, so Neher. Von den bisher erfassten Fällen seien vielfach Geimpfte oder Genesene betroffen gewesen - also Menschen, bei denen bereits ein gewisser Immunschutz bestand. "Dies ist wohl der Hauptgrund für die wenigen schweren Verläufe, nicht die Eigenschaften des Virus selbst."

Monatg, 13. Dezember, 16.15 Uhr: „Wir kämpfen für euch“ - Dramatische Lage auf den Intensivstationen: Füssener Krankenhaus sendet ein klares Signal

Die Beleuchtungsaktion der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ist nun auch in Füssen angelaufen. Denn die Lage auf den Intensivstationen ist weiter dramatisch. Mehr dazu lesen Sie hier.

„Wir kämpfen für euch“, „SOS“ und „Helft uns mit eurer Impfung“: Diese Botschaften leuchten seit Freitagabend auf der Fassade des Füssener Krankenhauses, um auf die dramatische Lage der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mit vielen schwerst erkrankten Corona-Patienten aufmerksam zu machen.
„Wir kämpfen für euch“, „SOS“ und „Helft uns mit eurer Impfung“: Diese Botschaften leuchten seit Freitagabend auf der Fassade des Füssener Krankenhauses, um auf die dramatische Lage der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mit vielen schwerst erkrankten Corona-Patienten aufmerksam zu machen.
Bild: Peter Samer

Montag, 13. Dezember, 15.20 Uhr: Polizistin: Corona-Demonstranten instrumentalisieren teils Kinder

Die Vorsitzende der Thüringer Gewerkschaft der Polizei (GdP), Mandy Koch, hat sich entsetzt über das Vorgehen von Gegnern der Corona-Politik bei Demonstrationen wie jüngst in Greiz gezeigt. Es sei unerträglich, dass teils Kinder mit dabei seien und diese auch bewusst instrumentalisiert würden, sagte Koch am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich würde mit meinem Kind nie in eine solche Situation gehen."

Bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen im ostthüringischen Greiz waren am Wochenende 14 Polizisten verletzt worden. Die Polizei setzte teils Reizstoff ein. Koch war als Gewerkschafterin mit vor Ort, um sich selbst ein Bild von dem Einsatz zu machen. Sie schilderte, dass unter anderem Flaschen gegen die Einsatzkräfte geworfen und Böller in Menschengruppen gezündet wurden. Zwei der verletzten Polizisten waren nach dem Einsatz vorübergehend nicht mehr dienstfähig, eine verletzte Beamtin wurde zeitweilig im Krankenhaus behandelt.

"Die Kollegen dort sind in einem Spannungsfeld", sagte Koch. Bei solchen Demonstrationen liefen normale Bürger - teils Familien - neben Gruppen, die dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen seien. "Da steht an einer Polizeikette ein Vater mit einem Kind an der Hand und sagt, er sei nur spazieren und wolle durch. Dann gehen die Diskussionen los", berichtete die Gewerkschafterin. Die Polizisten müssten demnach auch immer abwägen: In Situationen, wo Kinder beteiligt seien, könne man nicht einfach Reizmittel einsetzen.

Montag, 13. Dezember, 13.15 Uhr: Boris Johnson: Mindestens ein Omikron-Toter in Großbritannien

In Großbritannien hat die Omikron-Variante des Coronavirus ein erstes Todesopfer gefordert. "Omikron sorgt für Krankenhauseinlieferungen, und traurigerweise gibt es mindestens einen bestätigten Todesfall mit Omikron", sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Montag in London beim Besuch eines Impfzentrums. Man könne sich also nicht auf die Hoffnung verlassen, dass Omikron nur für milde Verläufe sorge, sondern müsse anerkennen, wie schnell sich die Mutante verbreite. Johnson warb dafür, schnellstens Angebote für Booster-Impfungen in Anspruch zu nehmen.

Montag, 13. Dezember, 12.15 Uhr: Kardinal Müller verbreitet Verschwörungsmythos zu "Gleichschaltung"

Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller (73) hat Verschwörungsmythen über eine angeblich geplante Gleichschaltung der Menschen nach Corona und einen Überwachungsstaat verbreitet. Der frühere Regensburger Bischof sprach in einem Interview davon, dass hinter Maßnahmen gegen die Pandemie eine finanzkräftige Elite stecken würde. Mehr darüber lesen Sie hier.

Montag, 13. Dezember, 10 Uhr: Hunderte Impfpässe gefälscht - Mann in Untersuchungshaft

400 gefälschte Impfausweise und Tausende Chargenaufkleber für Corona-Impfstoffe hat die Polizei bei einem Mann in Nürnberg gefunden. Mindestens 34 Kunden des 31-Jährigen sollen in Apotheken der Region versucht haben, mit gefälschten Pässen ein digitales Impfzertifikat zu bekommen, wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Montag mitteilte. Mehr zu diesem Fall lesen Sie hier.

Montag, 13. Dezember, 10.30 Uhr: 4,5 Millionen Corona-Impfungen in vergangener Woche verabreicht

In der vergangenen Woche (6. bis 12. Dezember) wurden in Deutschland mehr als 4,5 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) am Montag mitteilte, waren das gut 454 000 Impfungen mehr als in der Vorwoche. Laut Zi wurden knapp 4 Millionen Auffrischimpfungen (Booster) verabreicht sowie gut 278 000 Erst- und mehr als 288 000 Zweit-Impfungen. Laufe die Impfkampagne weiter auf diesem Niveau, könnte laut ZI die Booster-Impfkampagne in rund acht Wochen abgeschlossen sein.

Am Sonntag wurden laut dem Impfdashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 264 000 Impfdosen verabreicht. Damit sind mindestens 57,9 Millionen Menschen (69,6 Prozent) vollständig geimpft; 19,8 Millionen (23,8 Prozent) haben bereits ihre Booster-Impfung erhalten.

Montag, 13. Dezember, 9.30 Uhr: Thüringen und Sachsen mit höchster Corona-Inzidenz über 1000

Thüringen ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) das Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz in Deutschland. Das RKI gab den Wert am Montag mit 1032,7 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner und sieben Tage an. Im Nachbarbundesland Sachsen, das zuletzt stets die bundesweit höchste Inzidenz aufgewiesen hatte, lag diese bei 1024,5. Bundesweit wurde die Inzidenz am Montag mit 389,2 angegeben.

In Thüringen wurden innerhalb eines Tages 1477 neue Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus und neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet. Sechs der zehn Landkreise mit der höchsten Corona-Inzidenz bundesweit lagen dem RKI-Dashboard zufolge am Montag in Thüringen. Für den Landkreis Hildburghausen wurde ein Wert von 1793,9 ausgewiesen, für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 1720,2 - nirgendwo in Deutschland gab es höhere Werte.

Montag, 13. Dezember, 8.50 Uhr: Südafrikas Präsident nach positivem Corona-Test in Selbstisolierung

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa befindet sich nach einem positiven Corona-Test in Selbstisolierung. Die Amtsgeschäfte werden diese Woche daher von seinem Stellvertreter David Mabuza übernommen. Das hatte das Präsidialamt am Sonntagabend mitgeteilt.

Der 69-Jährige Ramaphosa werde wegen leichter Covid-19-Symptome behandelt. Ramaphosa habe sich unwohl gefühlt, nachdem er die staatliche Gedenkfeier für den kürzlich gestorbenen Ex-Präsidenten Frederik Willem de Klerk in Kapstadt verlassen hatte. Ramaphosa war demnach vollständig gegen Corona geimpft.

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
Bild: Lyu Tianran, dap

Montag, 13. Dezember, 8-45 Uhr: Britische Impfkampagne: Gesundheitsdienst warnt vor Überlastung

Nach der Ausweitung der britischen Impfkampagne gegen das Coronavirus warnt der Gesundheitsdienst NHS vor einer Überlastung. Der National Health Service (NHS) sei schon jetzt so stark angespannt wie nie zuvor, sagte der Chef des Dachverbands NHS Providers, Chris Hopson, am Montag dem Sender Sky News.

Zu erwarten sei, dass immer mehr Menschen, die sich mit der Corona-Variante Omikron infiziert haben, in Krankenhäuser müssten. Nun komme die Anforderung hinzu, allen Erwachsenen bis Jahresende eine Auffrischungsimpfung anzubieten, sagte Hopson. Dieses Ziel hatte Premierminister Boris Johnson am Vorabend ausgerufen.

Montag, 13. Dezember, 8.30 Uhr: Frankfurter Flughafen kommt weiter aus dem Corona-Tief

Die Öffnung der USA für Reisende aus Europa hat den Frankfurter Flughafen im November ein weiteres Stück aus dem Corona-Tief geholt. Der Flughafenbetreiber Fraport zählte im abgelaufenen Monat rund 2,9 Millionen Passagiere, wie er am Montag in Frankfurt mitteilte. Das war rund eine halbe Million weniger als im Oktober, aber fast viereinhalb Mal so viel wie im schwachen November 2020 und nur noch 42,8 Prozent weniger als vor Beginn der Pandemie im November 2019. Im Oktober hatte der Rückgang im Vergleich zu 2019 noch 47,2 Prozent betragen. Für Dezember rechnet der Vorstand aufgrund der hohen Inzidenzwerte und neuer Reisebeschränkungen mit einer etwas schwächeren Passagierentwicklung.

Montag, 13. Dezember, 8.13 Uhr: Inzidenzwert oder Hospitalisierungsrate: Welches Corona-Warnsystem brauchen wir?

Die Politik hat sich im Sommer von der Inzidenz verabschiedet. Die vierte Welle zeigt: Das war ein fataler Irrtum, oft wurde deswegen zu spät reagiert. Mit der Ausbreitung der Omikron-Mutation wird ein schnelles Ende der Corona-Pandemie wieder unwahrscheinlicher. Damit gewinnt auch die Frage an Bedeutung, welche Richtwerte künftig als Maßstab für das politische Handeln herangezogen werden. Inzidenzwert oder Hospitalisierungsrate - kommt nun die Kehrtwende?

Montag, 13. Dezember, 7.30 Uhr: Klinikverband: Beschränkungen für Ungeimpfte nötig, kein Lockdown

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hält ein völliges Herunterfahren des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens vorerst nicht für nötig, um eine Überlastung der Kliniken in der Corona-Pandemie zu verhindern. "Ein Lockdown für alle ist in der jetzigen Situation zumindest aus unsere Sicht nicht erforderlich, aber konsequente Kontaktbeschränkungen insbesondere für die Ungeimpften", sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das hat auch nichts mit Schikane zu tun, sondern es geht wirklich darum, Vorsorge zu treffen, und deswegen ist das richtig."

Montag, 13. Dezember, 6.45 Uhr: Omikron: Erster Verdachtsfall in Vorarlberg gemeldet

Im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurde ein erster Verdachtsfall der Corona-Variante Omikron gemeldet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 13. Dezember, 6.30 Uhr: Faeser will härter gegen Telegram wegen Hass im Netz vorgehen

Die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser kündigt ein schärferes Durchgreifen gegen Hetze und Gewaltaufrufe beim Messengerdienst Telegram an. "Gegen Hetze, Gewalt und Hasse im Netz müssen wir entschlossener vorgehen", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag). Das Bundesamt für Justiz habe gegen Telegram zwei Verfahren wegen Verstoß gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz geführt, auf die Telegram nicht reagiert habe. "Das wird diese Bundesregierung so nicht hinnehmen", sagte Faeser.

Montag, 13. Dezember, 6 Uhr: Doja Cat positiv auf Corona getestet - muss Konzerte absagen

US-Sängerin Doja Cat (26, "Planet Her") ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie müsse traurigerweise mitteilen, dass ihre weiteren Konzerte im Rahmen der iHeartRadio Jingle Ball Tour abgesagt werden, schrieb die Sängerin am Sonntag auf Instagram. Sie sei gesundheitlich "okay", aber ihre Stimmung sei am Boden, weil sie auf Auftritte in Philadelphia, Washington D.C., Atlanta und Miami verzichten müsse.

Montag, 13. Dezember, 5.45 Uhr: Corona-Proteste sorgen für Diskussionen - Wachsende Sorge vor Radikalisierung

In vielen deutschen Städten wurde am Wochenende gegen die Corona-Politik demonstriert. Oft blieb es friedlich, mancherorts ging es aber ziemlich aggressiv zu. In der Politik wächst die Sorge vor einer Radikalisierung. Mehr dazu lesen SIe hier.

Montag, 13. Dezember, 5.30 Uhr: Kimmich kritisiert Impfdebatte: "Grenzen überschritten"

Joshua Kimmich hält die heftige Debatte um seine Impfbedenken für völlig überzogen und teils gar gefährlich. Der Fußball-Nationalspieler äußerte sich, nachdem er bekanntgegeben hatte, dass er sich nun doch impfen lassen würde. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 13. Dezember, 5.15 Uhr: Corona-Impfungen mit Kindervakzin starten in dieser Woche

Die Kinderimpfungen mit einem Corona-Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige sollen in dieser Woche in Deutschland anlaufen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 13. Dezember, 5 Uhr: RKI registriert 21.743 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 389,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 389,2 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 390,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 441,9 (Vormonat: 277,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 21 743 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 27.836 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Sonntag, 12. Dezember, 22.10 Uhr: Aggressive Proteste nach aufgelöstem Corona-Aufzug in Bennewitz

Als Reaktion auf die Auflösung von Corona-Protesten mit Angriffen auf Polizisten in Bennewitz nahe Leipzig haben am Sonntagabend erneut 350 Gegner von Corona-Maßnahmen protestiert und randaliert. Dabei wurden nach Angaben der Polizei zwei Journalisten tätlich angegriffen, wie ein Polizeisprecher am Sonntagabend sagte. Die Ansammlung sei kurz nach Beginn aufgelöst worden. Von einem Teil der Gruppe seien Personalien aufgenommen worden, nachdem es zu Ordnungswidrigkeiten, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikten und Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen sei.

Sonntag, 12. Dezember, 21.11 Uhr: Polizei stoppt Protest gegen Corona-Maßnahmen in Plauen

Die Polizei ist am Sonntagabend im sächsischen Plauen gegen nicht erlaubte Corona-Proteste vorgegangen. Wie ein Polizeisprecher sagte, waren mehrere Hundert Menschen im Stadtgebiet unterwegs. Ein Aufzug, der sich formiert hatte und losgezogen war, wurde nach einigen Hundert Metern gestoppt. Die Polizei nahm die Personalien von insgesamt 226 Teilnehmern auf. An mehreren weiteren Orten hätten Menschen sich ebenfalls versucht zu versammeln, seien aber von Einsatzkräften angesprochen worden und dann einzeln weggegangen.

Sonntag, 12. Dezember, 19.15 Uhr: Geimpfte und Ungeimpfte zünden Kerzen an

In Kempten (unser Bild) und Sonthofen haben sich Teilnehmer einer Demo versammelt. Geimpfte und Ungeimpfte zündeten Kerzen an - als Symbol gegen die Spaltung der Gesellschaft in Corona-Zeiten. In Kempten waren es rund 200 Teilnehmer.

Kerzen angezündet von Geimpften und Ungeimpften in Kempten.
Kerzen angezündet von Geimpften und Ungeimpften in Kempten.
Bild: Matthias Becker

Sonntag, 12. Dezember, 17.22 Uhr: Kimmich bedauert späte Entscheidung zur Impfung

Joshua Kimmich bedauert seine Entscheidung gegen eine frühzeitige Corona-Impfung. "Natürlich rückblickend gesehen würde ich gerne die Entscheidung des Impfens früher treffen, aber zu dem damaligen Zeitpunkt war es mir eben nicht möglich", sagte Kimmich dem ZDF. Wegen seiner öffentlich geäußerten Zweifel am Corona-Piks stand der 26-Jährige zuletzt im Zentrum einer heftigen Debatte.

Er habe lange Zeit das Risiko einer Impfung gesehen, sagte Kimmich. Durch die Maßnahmen gegen eine Infektion und die regelmäßigen Tests im Mannschaftskreis habe er gedacht, sich und andere schützen zu können. "Generell war es für mich einfach schwierig, mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen. Deshalb war ich auch so lange unentschlossen", sagte der Nationalspieler. Inzwischen sei ihm bewusst geworden: "Du hast es nicht nur in der eigenen Hand."

Sonntag, 12. Dezember, 17.02 Uhr: Tausende protestieren in Bayern gegen Corona-Maßnahmen

In mehreren bayerischen Städten haben am Wochenende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. In Schweinfurt zogen am Sonntagabend rund 800 bis 1000 Menschen durch die Innenstadt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Versammlung lief den Angaben zufolge friedlich ab. Teilweise musste die Polizei jedoch einschreiten, weil die Menschen keine Masken trugen und keinen Abstand zueinander hielten. Zudem war die Demonstration nicht angemeldet.

In Neumarkt in der Oberpfalz trafen sich am Samstag laut Polizei zunächst 1300 Menschen. Als sich der Demonstrationszug in Bewegung setzte, schlossen sich demnach weitere an, sodass in der Spitze rund 2000 Menschen mitliefen. Zu Verstößen sei es nur vereinzelt gekommen, hieß es. Eine Frau wurde angezeigt, weil sie ein Schild mit dem verbotenen Zeichen einer Siegrune trug. Meist wird damit die SS symbolisiert.

Auch in Fürth kamen am Samstag nach Polizeiangaben knapp 2000 Menschen zu einer Kundgebung gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Demonstration sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.

Sonntag, 12. Dezember, 14.40 Uhr: Bald Ausnahme für dreimal Geimpfte bei der Testpflicht?

Wer seine Booster-Impfung bereits erhalten hat, muss sich in einigen Bundesländern nicht testen lassen. Diese Ausnahme könnte bald in ganz Deutschland gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 12. Dezember, 14.32 Uhr: Verletzte bei Corona-Protest in Bennewitz

Bei einem Corona-Protest in Bennewitz nahe Leipzig ist es nach Angaben der Polizei zu Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen. Zwei Polizisten seien dabei am Sonntagvormittag leicht verletzt worden. Auch zwei der Demonstranten hätten leichte Verletzungen davongetragen. Insgesamt hatten sich laut Polizei rund 25 Menschen im Ortsteil Schmölen versammelt. Das ist nach der Corona-Notfallverordnung derzeit nicht gestattet.

Die Polizei habe daraufhin die Identitäten der Teilnehmer festgestellt. "Diese verhielten sich äußerst unkooperativ, leisteten den Anweisungen keine Folge und griffen die Polizeibeamten an", teilte Sprecher Chris Graupner mit. Nur durch "ein robustes Vorgehen" der Einsatzkräfte habe die Lage unter Kontrolle gebracht werden können.

Sonntag, 12. Dezember, 13.45 Uhr: Handelsverband: 2G-Regelungen verdirbt Weihnachtsgeschäft

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Einzelhandel von wichtiger Bedeutung. Doch Corona macht auch in dieser Saison den Händlern das Leben schwer. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Sonntag, 12. Dezember, 12.41 Uhr: FC Bayern: Joshua Kimmich will sich nun doch impfen lassen

Joshua Kimmich steht seit Wochen im Zentrum der heftigen gesellschaftlichen Debatte um das Impfen. Nun hat er eine Entscheidung getroffen.

Sonntag, 12. Dezember, 12.15 Uhr: Buchloer Krankenhaus St. Josef sendet Hilferuf in die Nacht

Nach dem Kaufbeurer Klinikum leuchtet nun auch die Fassade des Buchloer Krankenhauses rot und grün und verweist auf die düstere Lage in der Pandemie. Die Hintergründe.

Die Fassade der Buchloer Klinik sendet seit Samstag ein rotes SOS im Wechsel mit einem grünen Impfappell in die Dunkelheit.
Die Fassade der Buchloer Klinik sendet seit Samstag ein rotes SOS im Wechsel mit einem grünen Impfappell in die Dunkelheit.
Bild: Michael Lindemann

Sonntag, 12. Dezember, 11.30 Uhr: Corona-Protest in Kempten: Frau tritt Demo-Teilnehmerin ins Gesicht

Bei einer Corona-Protestaktion in Kempten wurde eine Demo-Teilnehmerin verletzt. Eine Unbekannte trat ihr ins Gesicht. Die Polizei sucht Zeugen.

Sonntag, 12. Dezember, 10.25 Uhr: Omikron breitet sich aus: Soll ich mit dem Boostern lieber warten?

Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die jetzigen Impfstoffe schlechter auf die Omikron-Variante anspringen. Das raten Experten.

Sonntag, 12. Dezember, 8.45 Uhr: Wie viele Corona-Schulschwänzer gibt es im Oberallgäu?

Regelmäßige Corona-Tests und Maskenpflicht: Halten sich Eltern, Schülerinnen und Schüler nicht daran, kostet das Geld: Pro Tag 50 Euro. Was sagen Rektoren dazu?

Sonntag, 12. Dezember, 7.05 Uhr: Prien: Folgen der Pandemie für Schüler beschäftigen uns Jahre

Die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie für viele Schüler wird nach Ansicht der designierten Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), mehrere Jahre dauern.

Bei einem großen Teil hätten Corona und Schulschließungen nicht nur zu Lerndefiziten, sondern oft auch zu psychischen oder psychosozialen Problemen geführt, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin der Deutschen Presse-Agentur. Tendenziell hätten Grundschüler damit stärkere Probleme als ältere Schüler. Betroffene brauchten Hilfe. "Und das wird, da muss man sich nichts vormachen, eine Daueraufgabe."

Defizite seien nicht in einem Jahr aufzuholen, sagte Prien. "Eine gewisse Gruppe von Schülerinnen und Schülern braucht auch in den nächsten Jahren weiter Unterstützung, um einen guten Schulabschluss zu schaffen." Einzelne brauchten ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe. "Ansonsten ist ein möglichst normales Schulleben der beste therapeutische Ansatz."

Schleswig-Holstein übernimmt 2022 die KMK-Präsidentschaft. Prien folgt als Präsidentin auf Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

Sonntag, 12. Dezember, 7 Uhr: Alle Allgäuer Landkreise und Städte unter 600

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken weiter. Inzwischen liegen alle Allgäuer Landkreise und Städte unter einer 7-Tage-Inzidenz von 600. Im Landkreis Lindau sank der Wert auf 397,1. Die Übersicht.

Sonntag, 12. Dezember, 6.50 Uhr: RKI registriert 32.646 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 390,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 390,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 402,9 gelegen.

Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 439,2 (Vormonat: 263,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 32 646 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 42 055 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 132 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,71 (Donnerstag 5,75) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 5.395.300 an.

Samstag, 11. Dezember, 21.22 Uhr: Betrug mit Covid: Neuseeländer lässt sich gegen Geld zehn Mal impfen

Ein Mann in Neuseeland soll gegen Geld bis zu zehnmal an nur einem Tag eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben. Der Mann sei vermutlich von anderen dafür bezahlt worden, berichtete das Nachrichtenportal Stuff am Samstag. Wo genau dieser Betrug stattfand und wie er entdeckt wurde, war zunächst nicht bekannt. In Neuseeland müssen sich Impfwillige nicht ausweisen.

Samstag, 11. Dezember, 19.16 Uhr: Gut 700 Menschen demonstrieren in Augsburg gegen Corona-Maßnahmen

Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag auf dem Plärrergelände gegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie und speziell eine mögliche Impfpflicht mit Corona-Impfstoffen protestiert. Die Veranstaltung begann um 14 Uhr und war als "offenes Mikrofon" angemeldet, bei der Teilnehmer zu den Demonstranten sprechen konnten. Nach Polizeiangaben demonstrierten etwa 700 Menschen auf dem Plärrer. Die Veranstaltung verlief friedlich, zu größeren Verstößen, etwa gegen die Abstandspflicht, kam es den Angaben zufolge nicht.

Am Samstag wurde in Augsburg erneut gegen Einschränkungen und Impfpflicht demonstriert.
Am Samstag wurde in Augsburg erneut gegen Einschränkungen und Impfpflicht demonstriert.
Bild: Peter Fastl

Samstag, 11. Dezember, 19 Uhr: Impfschutz gegen Omikron verringert - so reagiert Lauterbach

Forscher haben in einer Bevölkerungsstudie Hinweise darauf gefunden, dass die Wirkung der Corona-Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca gegen die Omikron-Variante schwächer ausfällt als gegen die Delta-Variante. Welche Schlussfolgerung Gesundheitsminister Karl Lauterbach zieht, lesen Sie hier.

Samstag, 11. Dezember, 15.24 Uhr: Coronaviren im Internet angeboten? - Mann in Niederlanden festgenommen

Die niederländische Finanzpolizei hat einen Mann festgenommen, der im Internet die Lieferung von Coronaviren zur Selbstinfektion angeboten haben soll. Der Tatverdächtige stehe in Verbindung mit einer entsprechenden Homepage, die inzwischen abgeschaltet worden sei, berichtete die Einheit für Betrugsbekämpfung des Finanzministeriums (FIOD) in Den Haag.

Für 33,50 Euro sie dort die Zustellung eines sogenannten Coronakits per Post angeboten worden, berichtete die Zeitung "De Telegraaf". Angeblich soll es ein Röhrchen mit einer Viren-Flüssigkeit sowie einen Selbsttest enthalten haben. Die Anbieter versprachen demnach, dass die Viren nicht älter als drei Monate seien und Käufer damit "sicher sein können, dass auch die letzten Mutationen und Varianten mit dabei sind". Potenziellen Käufern wurde laut FIOD versprochen, dass sie sich nach Selbstinfektion und überstandener Erkrankung bei den Gesundheitsbehörden eine Bescheinigung für Genesene gemäß der 2G-Regel ausstellen lassen könnten.

Samstag, 11. Dezember, 13 Uhr: Urteil gegen Landsberger Lehrerin: Maskengegnerin wohl bald keine Beamtin mehr

Eine Lehrerin aus Landsberg weigert sich, eine Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten. Sie blieb dem Unterricht fern. Jetzt entschied ein Gericht über ihren Beamtenstatus.

Samstag, 11. Dezember, 12 Uhr: Karl Geiger betroffen: Skisprung-Weltcups in Sapporo und Zao abgesagt

Die japanischen Skisprung-Weltcups in Sapporo und Zao sind wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Die Hintergründe.

Samstag, 11. Dezember, 10.25 Uhr: Immer mehr Eltern lassen auch kleine Kinder gegen Corona impfen

Die Stiko empfiehlt die Impfung zwar nur für Risikogruppen, öffnet die Tür aber auch für Kinder ab fünf Jahren. Kinderärzte spüren eine hohe Nachfrage.

Samstag, 11. Dezember, 9.10 Uhr: Bis zu 2500 Euro Strafe: Ab wann und für wen die Impfpflicht gilt

Der Bundestag hat am Freitag eine Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen beschlossen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.

Samstag, 11. Dezember, 7.27 Uhr: Neun Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages im Allgäu

Im Allgäu starben innerhalb der letzten 24 Stunden neun Menschen an oder mit einer Corona-Infektion. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Institus (RKI) hervor, die am Samstag veröffentlicht wurden. Auf Bayerns Intensivstationen werden laut LGL aktuell 1.040 Corona-Patienten beatmet.

Samstag, 11. Dezember, 7.05 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken leicht

Die 7-Tage-Inzidenzen in Allgäuer Landkreisen gehen leicht nach unten. Trotzdem liegen sie über dem Bundesschnitt. Der Überblick.

Samstag, 11. Dezember, 6.50 Uhr: RKI registriert 53.697 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 402,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 402,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 413,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,7 (Vormonat: 249,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 53 697 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.09 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 64 510 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 510 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 465 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,71 (Donnerstag 5,75) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 5 368.300 an.

Freitag, 10 Dezember, 17.40 Uhr: Alle Intensivbetten im Landkreis Lindau belegt

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Lindau ist „immer noch auf einem viel zu hohen Niveau“, sagt Sibylle Ehreiser vom Landratsamt. Betroffen seien aktuell „eher jüngere Menschen“. Auch an Schulen und Kindertagesstätten gebe es verstärkt Infektionen. Das belegen Zahlen im wöchentlichen Corona-Update: Jede fünfte Neuinfektion betrifft derzeit ein Kind unter 14 Jahren.

Auch die Lage in den beiden Krankenhäusern in Lindenberg und Lindau ist „nach vor sehr angespannt und Ärzte und Pflegekräfte haben eine sehr hohe Belastung“, so Ehreiser. Momentan werden 13 Menschen in den Kliniken im Landkreis wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Fünf davon liegen auf der Intensivstation, zwei müssen invasiv beatmet werden. Laut Intensivregister waren am Freitag alle Intensivbetten im Landkreis Lindau belegt.

Freitag, 10. Dezember, 16.03 Uhr: Berliner Grüne nominieren Drosten für Bundesversammlung

Der Virologe Christian Drosten soll im kommenden Jahr den neuen Bundespräsidenten mitwählen. Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus nominierte den 49-Jährigen, der in der Corona-Pandemie große Bekanntheit erlangte, für die Bundesversammlung am 13. Februar nominiert.

Freitag, 10. Dezember, 15.44 Uhr: Verschärfung der Corona-Regeln in der Schweiz. Skigebiete sollen aber offen bleiben

Die Schweizer Regierung spricht angesichts weiter rasant steigender Corona-Infektionszahlen von einer sehr kritischen epidemiologischen Lage und plant schärfere Schutzmaßnahmen. Zur Debatte stehen mehr Einschränkungen für Ungeimpfte, die Ausweitung der Maskenpflicht und die vorübergehende Schließung von Innenräumen wie Restaurants, Bars und Fitnesscentern, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Bis nächsten Dienstag sollen sich die Kantone äußern, dann sollen Entscheidungen folgen.

Die Skigebiete sollen auf jeden Fall geöffnet bleiben. Viele Betreiber hätten aber bereits Kapazitätsbeschränkungen eingeführt, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Für die Einreise in die Schweiz ist zurzeit ein negativer PCR-Test nötig, auch für Geimpfte.

Die Schweizer Regierung spricht von einer sehr kritischen epidemiologischen Lage und plant schärfere Schutzmaßnahmen. Die Skigebiete des Landes  sollen aber auf jeden Fall offen bleiben.
Die Schweizer Regierung spricht von einer sehr kritischen epidemiologischen Lage und plant schärfere Schutzmaßnahmen. Die Skigebiete des Landes  sollen aber auf jeden Fall offen bleiben.
Bild: Gian Ehrenzeller, dpa (Symbol)

Ebenfalls überlegt wird, die Teilnehmerzahl bei privaten Treffen auf fünf zu begrenzen, wenn eine ungeimpfte Person dabei ist. Sollten mehr Schritte nötig sein, würde diese Begrenzung auf alle, also auch auf Gruppen von Geimpften, ausgeweitet.

Innerhalb von 14 Tagen haben sich zuletzt 1372,74 von 100.000 Menschen in der Schweiz mit Corona infiziert. Eine Sieben-Tage-Inzidenz wie in Deutschland wird nicht täglich berechnet. In Deutschland lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Freitagmorgen bei 413,7.

Freitag, 10. Dezember, 14.33 Uhr: Landkreis Lindau bittet Bundeswehr um Verlängerung der Hilfe

Fünf Bundeswehrsoldaten helfen derzeit im Gesundheitsamt Lindau aus, um die Mitarbeiter dort bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen. Die Soldaten sind bereits seit Mitte November in Lindau - und sollen nach dem Willen des Lindauer Landrats Elmar Stegmann noch bis mindestens Ende Januar dort bleiben. Eigentlich wäre der 15. Dezember der letzte Arbeitstag der Soldaten gewesen.

„Wir haben nun den Hilfeantrag verlängert“, teilt dieser mit. Denn trotz der hohen Arbeitsbelastung versuche das Landratsamt in Lindau weiterhin möglichst viele Kontaktpersonen nachzuverfolgen und nicht nur – wie von der Staatsregierung entschieden – Haushaltsangehörige oder Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen zu identifizieren. „Die Kontaktnachverfolgung ist ein zentrales Element in der Pandemiebekämpfung und das Team muss entsprechend gut aufgestellt sein“, sagt Stegmann.

Freitag, 10. Dezember, 13 Uhr: Corona-Kontrollen: Verstöße in Sonthofen und Immenstadt - keine Beanstandungen in Mindelheim

Bei Corona-Kontrollen in Immenstadt und Sonthofen hat die Polizei mehrere Verstöße festgestellt. In Mindelheim zeigen die Kontrollen Wirkung. Hier lesen Sie die Zusammenfassung.

Freitag, 10. Dezember, 12.15 Uhr: Memminger verkauft gefälschte Impfpässe: Polizei nimmt sogenannten Reichsbürger fest

In Memmingen ist ein Mann aus der Reichsbürger-Szene festgenommen worden. Er soll gefälschte Impfpässe verkauft haben. Die Hintergründe.

Freitag, 10. Dezember, 11.45 Uhr: Kinderärzte zur Kinder-Impfung: Stiko-Empfehlung angemessen

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte findet die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Impfung von Kindern angemessen. So lautet die Begründung.

Freitag, 10. Dezember, 11.15 Uhr: Impfen ohne Termin am Freitag in Immenstadt fällt aus

Die geplante Aktion zum Impfen ohne Anmeldung am Freitag in Immenstadt fällt aus. Hier erfahren Sie die Gründe.

Freitag, 10. Dezember, 11 Uhr: "Gegen Volksspaltung, für Grundrechte": Menschenkette und "friedlicher, stummer Spaziergang" in Lindau

Unter dem Motto „Wir setzen Zeichen – Hand in Hand – Bist Du dabei?“ findet am Samstag, 11. Dezember, zwischen 14 und 17 Uhr in Lindau eine Veranstaltung statt. Wie die Polizeiinspektion Lindau auf Nachfrage der Redaktion mitteilt, handelt es sich dabei um einen „friedlichen, stummen Spaziergang“. Start ist beim McDonald’s, dann geht’s weiter Richtung Berliner Platz (Lindaupark). Das steckt dahinter.

Freitag, 10. Dezember, 10 Uhr: Wie sinnvoll ist die Testpflicht in Kitas?

Nach der Ankündigung der bayerischen Staatsregierung, dass sich künftig auch Kita-Kinder regelmäßig auf Corona testen müssen, hagelt es Kritik. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 10. Dezember, 9.15 Uhr: So viele Corona-Patienten liegen in den Allgäuer Krankenhäusern

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden täglich Corona-Patienten behandelt. Insgesamt liegen 58 Patienten auf der Normalstation und 23 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: 18 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, vier Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Immenstadt: Sieben Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, neun Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Keine Covid-19-Patienten werden aktuell auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: Zehn Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 14 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: Neun Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, vier Covid-19-Patienten auf der Intensivstation

Freitag, 10. Dezember, 8.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt den 14. Tag in Folge

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter: Das RKI meldete am Freitagmorgen einen Wert von 447,7. Der Freistaat liegt damit aber weiter über dem Bundeswert. Die aktuellen Corona-Zahlen in Bayern finden Sie hier.

Freitag, 10. Dezember, 7.40 Uhr: „Kein Engpass, aber hohe Belastung“: So ist die Lage in den Kliniken im Allgäu

„Im Moment haben wir keinen Engpass, aber weiterhin eine hohe Belastung“: Mit diesen Worten beschrieb Gerhard Zipperlen, Ärztlicher Krankenhaus-Koordinator für die Region, am Donnerstag die Corona-Lage an den Allgäuer Kliniken. Die Betonung auf „im Moment“ ist ihm wichtig. Denn täglich schwanken die Zahlen. Zusätzlich könnte sich die Omikron-Variante des Coronavirus weiter ausbreiten und für neue Probleme sorgen.

Freitag, 10. Dezember, 7.25 Uhr: Droht wegen der Impfpflicht eine Kündigungswelle in der Pflege?

Am Freitag will die Ampel die Impfpflicht für Beschäftigte in Heimen und Kliniken beschließen. Selbst wenn nur ein kleiner Teil des Personals geht, wird es eng.

Freitag, 10. Dezember, 7 Uhr: RKI rät zu mehr Kontaktbeschränkungen - aber was macht Omikron?

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt leicht. Noch ist nicht ganz klar, welche Rolle eine Überlastung des Meldewesens dabei spielt. Und was macht Omikron? Hier die Antworten.

Freitag, 10. Dezember, 6.25 Uhr: Weitere Corona-Maßnahmen werden beschlossen - Neue Sorgen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen Bundestag und Bundesrat an diesem Freitag eine erste begrenzte Impfpflicht und weitere Krisenregelungen beschließen. Mehr dazu.

Freitag, 10. Dezember, 6.15 Uhr: RKI registriert 61.288 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 413,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 413,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 422,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,1 (Vormonat: 232,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 61.288 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 74.352 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 484 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 390 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.423.520 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,75 (Mittwoch 5,79) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 5.329.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 104.996.