Corona-Newsblog, Teil 110

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 11. bis 26. April 2022

Die Corona-Testpflicht in Kitas, Kindergärten und Schulen in Bayern endet nach dem 1. Mai.

Die Corona-Testpflicht in Kitas, Kindergärten und Schulen in Bayern endet nach dem 1. Mai.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Testpflicht in Kitas, Kindergärten und Schulen in Bayern endet nach dem 1. Mai.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
28.04.2022 | Stand: 14:31 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Dienstag, 26. April, 16.32 Uhr: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen geplanter Lauterbach-Entführung

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag die Ermittlungen gegen den Kern der extremistischen Chatgruppe übernommen, die die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und einen Umsturz geplant haben soll. "Im Zusammenhang mit der Festnahme der Beschuldigten haben sich zureichende Anhaltspunkte ergeben, dass die Beschuldigten eine terroristische Vereinigung gegründet und/oder sich für eine solche Vereinigung als Mitglieder betätigt haben könnten", teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Die vier Deutschen waren am 13. April festgenommen worden. Drei von ihnen wird laut Bundesanwaltschaft zudem weiterhin die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Das Quartett sitzt in Untersuchungshaft.

Dienstag, 26. April, 13.05 Uhr: Aiwanger fordert schnelles Ja der Stadt München zum Oktoberfest

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat die Stadt München aufgerufen, rasch den Weg fürs Oktoberfest in diesem Jahr frei zu machen. Er appelliere an die Landeshauptstadt, "jetzt endlich den grünen Haken dahinter zu setzen und sich zum Oktoberfest, zum wichtigsten bayerischen Volksfest zu bekennen", sagte Aiwanger am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Die Wiesn habe auch eine "Leitfunktion" für ganz Bayern. Auch in der Fläche wolle man "guten Gewissens" wieder Feste feiern.

"Ich betone es, bei aller Sensibilität der Themen: Weder Corona noch der Ukraine-Konflikt sollten jetzt als Begründungen herangezogen werden, Feste dieser Art abzusagen", sagte der Freie-Wähler-Chef. Auch für die Wirtschaft in München sei die Wiesn äußerst wichtig. "Von der Bedienung bis zum Taxifahrer, vom Hotel bis zum Gastronomen brauchen wir dieses Fest." Es gehe zudem darum, nach zwei schwierigen Jahren wieder mal feiern zu dürfen. Wegen der Corona-Pandemie war das größte Volksfest der Welt in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt worden. Im Laufe der Woche will die Stadt München bekannt geben, ob es nach zweijähriger Pause 2022 wieder ein Oktoberfest geben wird.

Dienstag, 26. April, 12.30 Uhr: Kabinett beschließt formal Ende der Corona-Test an Schulen und Kitas

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Es bleibt dabei: Die regelmäßigen Corona-Tests an Schulen und die Testpflichten in Kindergärten und Kitas in Bayern laufen Ende dieser Woche aus. Das Kabinett beschloss am Dienstag formal, die entsprechenden Vorschriften aus der Corona-Verordnung zu streichen. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung - diesmal wieder in Präsenz - in München mit.

Damit müssen Schülerinnen und Schüler in dieser Woche letztmalig Corona-Selbsttests machen. Auch die regelmäßigen PCR-Tests an Grundschulen und in den fünften und sechsten Klassen an weiterführenden Schulen entfallen. Bei einem Infektionsfall in einer Klasse gibt es ebenfalls keine Tests mehr an den Schulen. Parallel dazu fallen auch alle Testpflichten im Bereich der Kinderbetreuung weg. Kostenlose Corona-Selbsttests, etwa über Gutscheine für Apotheken, werden dann ebenfalls nicht mehr angeboten. "Aus unserer Sicht ist die akute Bedrohung durch das Virus derzeit gebannt", sagte Herrmann. Derzeit deute alles auf Entspannung hin. Welche Corona-Regeln jetzt an den Schulen in Bayern gelten, erfahren Sie hier.

Dienstag, 26. April, 11.05 Uhr: Firma Mensch in Buchloe eröffnet neues Pandemielager

Der Schutzbekleidungs-Hersteller Franz Mensch aus Buchloe (Landkreis Ostallgäu) hat das nach eigenen Angaben größtes, privates Pandemielager in Deutschland mit einer Fläche von rund 3.100 Quadratmetern eröffnet. Zu seinem 50. Geburtstag nimmt das Buchloer Unternehmen das neue Vorratslager in Betrieb. „Ausverkaufte Masken und verzweifelte Anrufe aus Arztpraxen darf es so nie wieder geben“, teilen die Geschäftsführer Axel und Achim Theiler mit. Corona sei noch da und die globalen Lieferketten für Schutzkleidung seien immer noch chaotisch. „Liefersicherheit hat oberste Priorität, und es wäre fast fahrlässig, sich nicht vorzubereiten. Schutzkleidung ist essenziell“, so die Brüder weiter.

Die Franz Mensch gehört nach eigenen Angaben zu den europaweit führenden Herstellern von Produkten für Hygiene, Reinigung und Verpackung. Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt am Standort in Buchloe etwa 180 Mitarbeiter Seit Beginn der Corona-Pandemie versorgt Franz Mensch gezielt den Medizinsektor mit Masken, Mundschutz und Einwegbekleidung.

Dienstag, 26. April, 10.45 Uhr: Mehr Unternehmen in Bayern 2021 gegründet

Mit der Corona-Pandemie geht in Bayern ein Trend zur Neugründung von Unternehmen einher. Im vergangenen Jahr wurden 99.358 Firmen angemeldet, über fünf Prozent mehr als im Vorjahr und die höchste Zahl seit 2013. Das teilte der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) am Dienstag in München mit. Fast zwei Drittel dieser Gründungen waren Klein- und Kleinstunternehmungen, die im Nebenerwerb angemeldet wurden. BIHK-Präsident Klaus Josef Lutz geht davon aus, dass die Pandemie sich in dieser Hinsicht sogar förderlich auf den Gründergeist auswirkte: "Im vergangenen Jahr dürfte die verbreitete Kurzarbeit diese Entwicklung noch einmal beflügelt haben", sagte Lutz laut Mitteilung. Die größten Zuwächse gab es demnach in den Branchen Handel, Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe.

Dienstag, 26. April, 9.55 Uhr: Drei Corona-Patienten sterben in Krankenhäusern in Kempten und Immenstadt

Im Krankenhaus in Immenstadt sind ein Corona-Patient und im Kemptener Klinikum zwei Corona-Patienten dieser Tage gestorben. Das gab der Klinikverbund Allgäu am Dienstagmittag bekannt. Im Klinikum Memmingen werden derzeit 16 Corona-Patienten behandelt - darunter ein Kind. Auf der Intensivstation liegen zwei Patienten in Zusammenhang mit Corona. Todesfälle gab es im Klinikum aktuell keine.

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu liegen derzeit insgesamt 43 Corona-Patienten. Davon werden 4 auf den Intensivstationen behandelt. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 14 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 10 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Hier liegt derzeit niemand mit einer Corona-Infektion.
  • Oberstdorf: 5 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt.
  • Mindelheim: 7 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: 3 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt.

Dienstag, 26. April, 7.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern auf 849,2 gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 849,2 an. Am Vortag hatte der Wert bei 802,4 gelegen, vor einer Woche bei 862,5. Unklar ist aber, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.713 Corona-Neuinfektionen und 48 Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion mit Sars-CoV-2. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 7480 registrierte Ansteckungen und 5 Todesfälle.

Dienstag, 26. April, 6.45 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu steigt auf über 1000

In fast allen Allgäu Landkreisen und Städten ist die 7-Tage-Inzidenz wieder gestiegen. Im Landkreis Ostallgäu sogar wieder auf über 1000. Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts finden Sie hier.

Dienstag, 26. April, 6.30 Uhr: Über 1000 Corona-Tote im Allgäu

Im Allgäu sind inzwischen über 1000 Menschen an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Das gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen bekannt. Nach den aktuellen Zahlen gibt es in der Region 1002 Corona-Tote. Im Landkreis Oberallgäu sind es 169, in Kempten 93, im Ostallgäu 249, in Kaufbeuren 103, im Unterallgäu 250, in Memmingen 37 und im Landkreis Lindau 101.

Dienstag, 26. April, 6 Uhr: Bundesweite Corona-Inzidenz auf 909,1 gestiegen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag deutlich angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 909,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 790,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 669,9 (Vormonat: 1758,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 136.798 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 22.483 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Tag der Woche Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 304 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es sieben Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.337.394 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,04 an (Freitag 4,52). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. Am Wochenende gibt das RKI keine Hospitalisierungsrate an. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 21.665.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 134.489.

Montag, 25. April, 18.45 Uhr: Medizinerverbände sind für ein Ende anlassloser Corona-Bürgertests

Wie sinnvoll ist anlassloses Testen auf das Coronavirus? Einige Ärztevertreter halten es für "nicht mehr erforderlich". Aber es gibt auch andere Stimmen.

Montag, 25. April, 15.30 Uhr: Massentests auch in Peking - Angst vor Lockdown

Noch ist unklar, ob nach Shangai auch der chinesischen Hauptstadt ein Lockdown droht. Doch die Angst davor sorgt bereits für Hamsterkäufe in Supermärkten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 25. April, 13.44 Uhr: Drohanrufer im Bamberger Impfzentrum fliegt auf

Ein Mann ist nach einem Drohanruf im Bamberger Impfzentrum von der Polizei gefasst worden. Den Ermittlungen zufolge soll er Ende Februar mit unterdrückter Nummer im Impfzentrum angerufen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern körperliche Gewalt angedroht haben. Außerdem soll er gesagt haben, er wolle die Impfstoff-Bestände verbrennen. Der Kripo gelang es, den Anruf zurückzuverfolgen, wie ein Sprecher der Polizei am Montag mitteilte. In der vergangenen Woche stellten die Ermittler den 29-Jährigen in seiner Nürnberger Wohnung. Er muss sich nun wegen Bedrohung verantworten.

Montag, 25. April, 12.39 Uhr: Corona-Regeln bei Einreisen sollen bis Ende Mai verlängert werden

Reisen in Corona-Zeiten: Die aktuell geltenden Einreise-Regeln sollen vorerst bis Ende Mai verlängert werden. Was dann gilt.

Montag, 25. April, 11.53 Uhr: Die Schule in Bayern geht wieder los: Warum im Klassenzimmer noch immer eine Testpflicht gilt

Schülerinnen und Schüler in Bayern kehren in die Klassenzimmer zurück. Es ist aber Vorsicht geboten: Viele von ihnen hatten viele Kontakte in den Osterferien. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 25. April, 11.21 Uhr: Kliniken fordern sofortige Aussetzung der Impfpflicht für Personal

Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus fordern die Kliniken eine sofortige Aussetzung der bestehenden Impfpflicht für ihr Personal. Den Beschäftigten sei es nicht vermittelbar, warum sie zur Impfung verpflichtet und ansonsten mit Tätigkeitsverboten belegt würden, während von ihnen betreute Patienten davon nicht erfasst würden, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft für eine Anhörung im Bundestag. Die Kliniken hätten trotz Pflegepersonalmangels die Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht stets unterstützt - dies aber unter der Maßgabe, dass darauf zwingend die allgemeine Impfpflicht folge.

Ein fraktionsübergreifender Entwurf für eine allgemeine Impfpflicht war Anfang April im Bundestag klar gescheitert. Bereits seit Mitte März greift eine Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen für besonders zu schützende Gruppen wie Kliniken und Pflegeheime.

Auch der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, der Pflegeheimbetreiber vertritt, betonte, die einrichtungsbezogene und die allgemeine Impfpflicht hätten sich gegenseitig ergänzen müssen, um effektiv zu wirken. "Mit der Ablehnung der allgemeinen Impfpflicht gehört deshalb nun auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Prüfstand", heißt es in der Stellungnahme für eine Anhörung im Gesundheitsausschuss an diesem Mittwoch. Es sei kaum zu erklären, warum Mitarbeitende mit gesetzlichem Druck zu Impfungen verpflichtet würden, wenn Angehörige und Besucher nun weiterhin ungeimpft bleiben könnten.

Montag, 25. April, 10.13 Uhr: Vor den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein: Ministerpräsident Günther positiv auf Corona getestet

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte, war zunächst ein routinemäßiger Selbsttests am späten Sonntagnachmittag positiv ausgefallen. Ein PCR-Test am Montagmorgen habe dann ebenfalls ein positives Ergebnis gehabt. Günther sei in häuslicher Isolation. Der 48-Jährige sei symptomfrei und führe die Amtsgeschäfte vorläufig von zu Hause weiter.

Aufgrund zahlreicher Kontakte habe sich der Ministerpräsident in den vergangenen Wochen täglich teilweise mehrfach getestet, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, hieß es weiter. Ein Selbsttest am Sonntagmorgen sei noch negativ ausgefallen. In Schleswig-Holstein wird am 8. Mai der Landtag neu gewählt.

Montag, 25. April, 8 Uhr: Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist binnen einer Woche weiter gesunken. Dennoch ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Am Montag meldete das RKI für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 802,4 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 939,5. Die Inzidenz gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an. Genau 7784 Neuinfektionen und 3 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Alle Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Montag, 3.11 Uhr, wieder.

Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 6.05 Uhr) 239 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Montag zuvor waren es noch 285.

Montag, 25. April, 7.30 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten jetzt an den Schulen in Bayern

Nach den Osterferien 2022 beginnt in Bayern wieder die Schule. Welche Corona-Regeln gelten aktuell? Gibt es Maskenpflicht und Testpflicht? Die Übersicht.

Montag, 25. April, 6.47 Uhr: Bayerns Landesamt für Pflege kritisiert Teil-Impfpflicht

Bayerns Landesamt für Pflege (LfP) kritisiert die einrichtungsbezogene Impfpflicht, die in Pflegeberufen gilt. Das sagte der Leiter des LfP, Achim Uhl, unserer Redaktion. "Man hat die einrichtungsbezogene Impfpflicht eingeführt mit der Idee, die besonders vulnerablen Gruppen schützen zu wollen", sagte der LfP-Chef. Das finde er sinnvoll.

Bedauerlich sei für ihn jedoch, dass momentan die Berufsgruppe der Pflegekräfte herausgegriffen werde. "Es gibt andere Berufsgruppen mit einer ähnlichen Impfquote, für die aber keine Immunisierungspflicht besteht. Konsequent wäre natürlich eine generelle Impfpflicht, die, so hoffe ich, letztendlich doch noch umgesetzt wird", sagte Uhl weiter.

Montag, 25. April, 6.10 Uhr: RKI registriert 20.084 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 790,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 790,8 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 807,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 808,8 (Vormonat: 1756,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 20.084 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.17 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 20.482 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Tag der Woche Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Auch die Osterfeiertage und das Ferienende in der vergangenen Woche in einigen Bundesländern haben einen Einfluss. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 6 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 11 Todesfälle. An Wochenenden werden gewöhnlich nur sehr wenige Todesfälle gemeldet. Die Daten werden später nachgereicht. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.200.596 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 4,52 an (Donnerstag 4,24). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. Am Wochenende gibt das RKI keine Hospitalisierungsrate an. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 21.425.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 134.185.

Sonntag, 24. April, 17.15 Uhr: Gibt es nach zweijähriger Corona-Pause 2020 eine Wiesn?

In einigen Städten Bayerns finden wieder Volksfeste statt. Eine Entscheidung zum Oktoberfest steht noch aus. Die Festwirte setzen darauf, dass es im September wieder heißt: "Ozapft is!" . Weitere Infos lesen Sie hier.

Sonntag, 24. April, 13 Uhr: FDP-Generalsekretär verteidigt Aufhebung der Corona-Beschränkungen

Der neue FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat den Lockerungskurs der Liberalen bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie verteidigt. Die Lage sei heute eine andere als im Jahr 2020, sagte Djir-Sarai am Sonntag beim FDP-Bundesparteitag in Berlin. "Wir haben deswegen dafür gesorgt, dass wir verantwortungsvoll und mit Augenmaß zur Normalität zurückgekehrt sind." Vulnerable Gruppen würden weiter geschützt, zugleich werde die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger gestärkt.

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai spricht beim FDP-Bundesparteitag.
FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai spricht beim FDP-Bundesparteitag.
Bild: Michael Kappeler/dpa

Sonntag, 24. April, 10 Uhr: Den Glauben beim Wandern leben - Wallfahren sind nach Corona-Zwangspause gefragt

Nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen pilgern heuer wieder Tausende zu Bayerns Wallfahrtsorten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 24. April, 9.35 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten jetzt an den Schulen in Bayern

Nach den Osterferien 2022 beginnt in Bayern am montag wieder die Schule. Welche Corona-Regeln gelten aktuell? Gibt es Maskenpflicht und Testplicht? Die Übersicht.

Sonntag, 24. April, 8.30 Uhr: Maskenpflicht in Israel fast vollständig aufgehoben

Gut zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie ist die Maskenpflicht in Israel fast komplett aufhoben worden. Seit Samstagabend müssen Masken nur noch an Orten mit hohem Infektionspotenzial getragen werden - wie Krankenhäusern, Arztpraxen, Seniorenheimen und in Flugzeugen. Dies gilt auch für Infizierte auf dem Weg in die Quarantäne. Viele Israelis äußerten sich erleichtert über die neue Freiheit, andere dagegen besorgt über eine mögliche erhöhte Ansteckungsgefahr.

Sonntag, 24. April, 7 Uhr: 35 000 Schüler in Bayern starten ins Abitur

Am kommenden Mittwoch beginnen die Abiturprüfungen. Nach drei schriftlichen und zwei mündlichen Abnahmen haben die Schüler dann (wenn alles gut läuft) ihr Zeugnis in der Hand - und als Entschädigung für die Pandemie einige Vorteile. Mehr dazu lesen Sie hier.

ARCHIV - 27.06.2015, Bayern, Kaufbeuren: Ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abiturzeugnis).     (zu dpa "35 000 Schüler in Bayern starten ins Abitur") Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 27.06.2015, Bayern, Kaufbeuren: Ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abiturzeugnis). (zu dpa "35 000 Schüler in Bayern starten ins Abitur") Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Karl-Josef Hildenbrand

Sonntag, 24. April, 6.30 Uhr: Unterallgäu weist aktuell den höchsten Inzidenzwert im Allgäu auf

Das Unterallgäu hat die höchste Sieben-Tages-Inzidenz im Allgäu. Laut Zahl des RKI vom frühen Sonntagmorgen weist der Landkreis einen Wert von 928,4 auf. Alle Allgäuer Werte in der Übersicht lesen Sie hier.

Sonntag, 24. April, 5.45 Uhr: Nach Masken-Aus nun auch Ende von Corona-Tests an Schulen

Nach der Aufhebung der Maskenpflicht geht an den Schulen nun auch die Zeit der verpflichtenden Corona-Tests zu Ende. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den 16 Bundesländern ergab, ist die Testpflicht bereits in sechs Ländern abgeschafft oder endet mit Beginn der neuen Woche, in sechs Ländern läuft sie spätestens Ende der Woche mit dem Monatswechsel aus. Lediglich in Berlin und Thüringen wird darüber hinaus noch weitergetestet: In Thüringen noch bis zum 6. Mai und in Berlin "bis auf Weiteres", wie es aus der Bildungsverwaltung hieß. Aus Hamburg und dem Saarland sind noch keine Entscheidungen über den Umgang mit Tests ab Mai bekannt. Bildungsgewerkschaften und der Deutsche Lehrerverband kritisierten das weitgehende Ende der Testpflicht. Was passiert jetzt?

Sonntag, 24. April, 5.30 Uhr: Bayern: Keine Impfpflicht für Pflege ohne allgemeine Impfpflicht

Ohne eine allgemeine Corona-Impfpflicht muss nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek auch die Impfpflicht für Pflegeberufe schnellstmöglich ausgesetzt werden. Bis Mittwoch müsse die Bundesregierung "endlich zu einem neuen Vorstoß für eine allgemeine Impfpflicht durchringen. Nur dann macht ein Festhalten an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht einen Sinn", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in München.

Am Mittwoch wird sich der Bundestag bei einer öffentlichen Anhörung mit der Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen befassen, die seit Mitte März greift. Diese ist qua Gesetz bislang nur bis zum Jahresende vorgeschrieben und würde wieder wegfallen, sollte das Infektionsschutzgesetz nicht erneut geändert werden. Kritiker monieren, dass somit die Gesundheitsämter für ungeimpfte Mitarbeiter in der Pflege ab dem 1. Juli Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbote aussprechen müssten, diese dann aber ab Januar 2023 wieder arbeiten dürften. Lesen Sie auch: Lesen Sie auch: Hunderte Pflegekräfte im Allgäu sind noch nicht gegen Corona geimpft

Sonntag, 24. April, 5.15 Uhr: RKI registriert 39 179 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 807,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem kurzen Anstieg wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 807,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 821,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 834,3 (Vormonat: 1752,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 39 179 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.18 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 39 784 registrierte Ansteckungen.

Samstag, 23. April, 21.19 Uhr: FDP-Chef Lindner reagiert auf Debatte über Corona-Infektion

Wie gut oder schlecht geht es Christian Lindner mit seiner Corona-Infektion? Nach der Debatte um seinen Gesundheitszustand meldete sich der FDP-Chef via Twitter zu Wort: "Es besteht aber kein Grund zur Sorge - so sieht es aus, wenn man morgens um 0600 ohne Maske im Scheinwerfer steht…", schrieb er in dem Kurznachrichtendienst. Er freue sich auf den nächsten Parteitag zu normaler Zeit und vor Ort.

Samstag, 23. April, 17.40 Uhr: Debatte über Corona-Infektion des FDP-Chefs

Der an Corona erkrankte FDP-Chef Christian Lindner hat durch seinen Auftritt beim Parteitag der Liberalen per Zuschaltung aus Washington eine Debatte über seinen Gesundheitszustand ausgelöst. Auf Twitter fragten sich viele Menschen am Samstag, wie fit oder krank er wirklich ist. Eine Userin glaubte zu erkennen, dass Lindner "mies krank" sei. Die Hintergründe lesen Sie hier.

Samstag, 23. April, 14.22 Uhr: Justizminister Buschmann verteidigt Corona-Kurs der FDP

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat den Lockerungskurs der FDP in der Corona-Pandemie verteidigt. Die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes seien richtig gewesen, sagte der FDP-Politiker am Samstag beim Bundesparteitag der Liberalen in Berlin. Dies sei zwar heiß diskutiert worden. "Aber heute wissen wir: Es war verantwortbar, diese Schritte zu gehen."

Das zeige sich an den Infektionszahlen sowie an der Situation in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen. "Wenn es verantwortbar ist, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Freiheit zu lassen, dann ist es schlicht notwendig", betonte Buschmann. Denn die Freiheit sei kein Privileg und kein Geschenk der Politik, sie gehöre den Bürgern.

Justizminister Marco Buschmann (FDP) beim FDP-Bundesparteitag.
Justizminister Marco Buschmann (FDP) beim FDP-Bundesparteitag.
Bild: Michael Kappeler

Samstag, 23. April, 9.30 Uhr: Längste bekannte Infektion: Corona-Patient 505 Tage lang positiv

Ein britischer Corona-Patient hat mit 505 Tagen bis zu seinem Tod die bislang längste bekannte Corona-Infektion durchgemacht. Mehr darüber lesen Sie hier.

Samstag, 23. April, 8 Uhr: FDP-Fraktionschef Dürr stellt Corona-"Zwangsisolation" infrage

FDP-Fraktionschef Christian Dürr nimmt die Debatte über Lockerungen bei den Corona-Isolationsregeln wieder auf. "Viele andere europäische Länder gehen den Weg, dass sich positiv

Getestete nicht mehr in Zwangsisolation begeben müssen", sagte er dem "Spiegel". "Auch da sollten wir in Deutschland auf mehr Eigenverantwortung setzen, wie wir es auch bei anderen Infektionskrankheiten tun. Zum Beispiel könnte man nach einer Infektion mit Maske das Haus verlassen und Abstand halten."

Samstag, 23. April, 6.15 Uhr: Inzidenzwert im Ostallgäu nur noch knapp unter 1000

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Ostallgäu liegt knapp unter 1000. Das ist der höchste Wert aktuell im Allgäu: Auch in Memmingen und im Unterallgäu stiegen die Zahlen laut RKI. Alle Inzidenzwerte im Allgäu in der Übersicht lesen Sie hier.

Samstag, 23. April, 6 Uhr: Klassenfahrten wieder erlaubt: Herbergen hoffen auf bessere Geschäfte

Die allermeisten Schülerinnen und Schüler dürfte es freuen: Mit dem Ende der Osterferien sind in Bayern von Montag an wieder Fahrten mit der Schulklasse erlaubt, die über einen einzelnen Tag hinausgehen. "Es wird wieder mehr Raum für Schulfeiern, Sportveranstaltungen, Konzertabende oder mehrtägige Klassenfahrten geben", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Vor allem die Jugendherbergen im Land hoffen nun nach zwei Jahren durchwachsener Buchungslage auf bessere Geschäfte. "Für uns bedeutet das wirklich die wirtschaftliche Konsolidierung", sagte Winfried Nesensohn, geschäftsführender Vorstand im Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). Momentan lebe man noch von staatlichen Hilfen.

Samstag, 23. April, 5.45 Uhr: Holetschek sieht Nachholbedarf bei Versorgung mit Medikamenten

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert von der Bundesregierung, Deutschland besser gegen Arzneimittelengpässe zu wappnen. "Es kann und darf nicht sein, dass unsere Bürgerinnen und Bürger von einer Apotheke zur nächsten laufen müssen, bis sie irgendwo ihre Medikamente bekommen", sagte der CSU-Politiker am Samstag.

Immer wieder komme es bei versorgungsrelevanten Mitteln zu Liefer- und Versorgungsengpässen. Holetschek schweben eine Stärkung der Produktion im eigenen Land oder in Europa und damit kürzere Lieferketten vor.

Die Corona-Pandemie und der Engpass bei tamoxifenhaltigen Arzneimitteln hätten das Problem verdeutlicht, sagte er. Das Brustkrebsmedikament Tamoxifen, auf das Zehntausende angewiesen sind, war im Frühjahr knapp geworden.

Samstag, 23. April, 5.30 Uhr: Karneval der Emotionen: Rio tanzt nach der Pandemie wieder

Die Rückkehr der berühmten Umzüge im Sambodrom ist mit großen Gefühlen verbunden. Bewohner Rios und Mitglieder von Sambaschulen haben das gemeinsame Erlebnis sehr vermisst. Üppige Formen und überschwängliche Farben regen erneut die Fantasie an.

Rio de Janeiro (dpa) - Nach dem coronabedingten Ausfall im vergangenen Jahr und der Verschiebung im Februar sind beim weltberühmten Karneval von Rio de Janeiro wieder die besten Sambaschulen der Stadt durch das Sambodrom gezogen. "Das ist ein wunderbares Gefühl, zurück zu sein", sagte João Paulo Damasio von der "Mangueira", einer der beliebtesten Sambaschulen Rios, der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend (Ortszeit). "Spezieller als in anderen Jahren, die doppelte, dreifache Emotion."

Samstag, 23. April, 5.15 Uhr: RKI registriert 135 079 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 821,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich am vierten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 821,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 876,5 (Vormonat: 1734,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135 079 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 37 568 registrierte Ansteckungen.

Freitag, 22. April, 16.56 Uhr: Malta lockert ab Mai weiter

Malta will sich ab dem kommenden Monat von einem Großteil seiner Corona-Beschränkungen verabschieden. Ab dem 2. Mai müssen die Menschen im kleinsten EU-Land in Geschäften, Büros oder öffentlichen Gebäuden keine Masken mehr tragen, wie Gesundheitsminister Chris Fearne am Freitag ankündigte. Wer nach Malta reist, braucht außerdem kein Einreiseformular mehr. Auf den Flügen gilt allerdings noch die Maskenpflicht, und bei der Einreise werden ein Corona-Impfnachweis, ein negativer Test oder ein Genesungsnachweis verlangt.

Das Leben in dem Land mit rund 500 000 Einwohnern kehrt damit fast wieder zum Vor-Pandemie-Zustand zurück. Auf Hochzeiten, Konzerten oder anderen Veranstaltungen brauchen die Gäste keinen Corona-Impfnachweis mehr. Auch die Beschränkung von Besucherzahlen entfällt. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, muss sich eine Woche lang isolieren. Wer Kontakt mit einem Infizierten hatte, muss nicht mehr in Quarantäne.

Freitag, 22. April, 16.09 Uhr: Gericht kassiert Hotsport-Regelung in Mecklenburg-Vorpommern ein

Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat am Freitag die Corona-Hotspot-Regelung für das Bundesland gekippt. Es gab einem einstweiligen Rechtsschutzantrag in wichtigen Punkten statt. Die außer Vollzug gesetzten Schutzmaßnahmen beträfen insbesondere das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske, teilte eine Gerichtssprecherin in Greifswald mit. Die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) hatte die Landesregierung bereits am Gründonnerstag weitgehend aufgehoben.

Der Landtag in Schwerin hatte am 24. März das gesamte Bundesland zum Corona-Hotspot erklärt, um flächendeckend die damals geltenden Schutzmaßnahmen weiterführen zu können. Die besonders hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen und eine drohende Überlastung der Krankenhauskapazitäten hätte laut Gericht jedoch für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt einzeln festgestellt werden müssen, um diesen zum Hotspot zu erklären. Dies sei nicht erfolgt, monierten die Richter.

Ohne den Landtagsbeschluss hätten die meisten Schutzmaßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz Anfang April geendet - in den meisten Bundesländern ist es so gekommen. Lediglich Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg erklärten sich komplett zu Corona-Hotspots. In Mecklenburg-Vorpommern zog die AfD-Landtagsfraktion dagegen vor Gericht. Die Hotspot-Regelung war in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Dauer bis zum 27. April beschlossen

Freitag, 22. April, 12 Uhr: Hamburg stellt tägliche Veröffentlichung der Corona-Zahlen ab Mai ein

Die Hamburger Gesundheitsbehörde wird künftig nur noch wöchentlich über den Verlauf der Corona-Pandemie berichten. Mit dem Auslaufen der von der Bürgerschaft festgestellten pandemischen Lage werde auch die tägliche Veröffentlichung der Zahlen eingestellt, sagte Behördensprecher Martin Helfrich am Freitag. Ab Mai würden dann immer dienstags im Internet die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der nachgewiesenen Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, die Zahl der Infizierten in den Hamburger Krankenhäusern und die der Corona-Intensivpatienten veröffentlicht.

Freitag, 22. April, 11.30 Uhr: Turnerin Seitz kritisiert Fußball für Umgang mit Corona-Pandemie

Die deutsche Auswahl-Turnerin Elisabeth Seitz hat nach wie vor gravierende Unterschiede anderer Sportarten zum Fußball beklagt. In einem am Freitag veröffentlichten Interview der "Schwäbischen Zeitung" nannte die Olympia-Fünfte am Stufenbarren als Beispiel den Umgang mit der Corona-Pandemie.

"Das fand ich schockierend", sagte Seitz. "Natürlich hatten die auch irgendwo die finanziellen Mittel, um Rahmenbedingungen zu schaffen. Aber wenn fünf Leute im Team Corona haben und der Rest der Mannschaft dennoch irgendwohin reisen kann, um zu spielen, ist das für mich nicht nachvollziehbar."

Freitag, 22. April, 9 Uhr: Ostallgäu weiterhin Spitzenreiter bei Inzidenzwerten im Allgäu

Das Ostallgäu hat weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu. Das RKI beziffert ihn am Freitagmorgen mit 844,9. Alle Inzidenzwerte aus dem Allgäu lesen Sie hier.

Freitag, 22. April, 8.30 Uhr: Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt ganz leicht - weiter hohes Niveau

Die Tendenz bei den Corona-Neuinfektionen in Bayern ist auf hohem Niveau weiter leicht rückläufig. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat lag am Donnerstag (Stand: 3.23 Uhr) nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin bei 2042,1. Am Vortag waren es noch 2083,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gewesen.

Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten dem RKI 53 600 neue Covid-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 48 auf insgesamt 22 549 seit Beginn der Pandemie.

Freitag, 22. April, 6.45 Uhr: WHO empfiehlt Covid-Pille von Pfizer für bestimmte Corona-Patienten

Das in Deutschland schon eingesetzte Covid-19-Medikament Paxlovid bekommt grünes Licht von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Paxlovid werde für Patienten empfohlen, die noch nicht schwer krank sind, aber das höchste Risiko einer Krankenhauseinweisung haben, berichtete der zuständige WHO-Expertenrat in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" (BMJ). Dazu gehören Menschen mit Vorerkrankungen, Betagte oder Ungeimpfte.

Der Rat berief sich auf Studien mit knapp 3100 Patientinnen und Patienten. Das Risiko einer Krankenhauseinlieferung sei bei den mit Paxlovid Behandelten um 85 Prozent geringer gewesen als bei der Gruppe, die ein Scheinmedikament erhalten habe, schreibt die WHO in einer Mitteilung.

Freitag, 22. April, 5.40 Uhr: Medizinerverbände plädieren für Ende anlassloser Corona-Bürgertests

Mehrere Medizinerverbände plädieren für ein Ende der generell kostenfreien Corona-Bürgertests. Tests nur nach Anlass "würden die Zahl der zu übermittelnden Testergebnisse deutlich reduzieren", sagte Elke Bruns-Philipps vom Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) der "Ärzte Zeitung" (Freitag). Ein Sprecher des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) sagte der Zeitung: "Die Weiterführung anlassloser Tests, zu denen auch die Bürgertests gehören, ist aus Sicht der fachärztlichen Laboratorien nicht mehr erforderlich."

Freitag, 22. April, 5.30 Uhr: Frachtschiff-Stau durch Shanghaier Lockdown in Deutschland spürbar

Der Stau von Frachtschiffen wegen des anhaltenden Corona-Lockdowns in Shanghai stört die globalen Lieferketten und wird in Deutschland für höhere Preise sorgen. "Auch in Deutschland werden die Lieferengpässe jetzt zu spüren sein", sagte Maximilian Butek, der Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Shanghai, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das Exportvolumen des größten Hafens der Welt ist nach Schätzungen drastisch zurückgegangen.

Viele Unternehmen bekämen ihre Waren teilweise seit mehr als drei Wochen nicht mehr aus dem Land, sagte der Delegierte.

Freitag, 22.April, 5 Uhr: RKI registriert 161 718 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 733,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 733,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 720,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1001,5 (Vormonat: 1733,4).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 161 718 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 156 864 registrierte Ansteckungen.

Donnerstag, 21. April, 20.38 Uhr: RKI: Rückläufige Trends bei Corona - Weniger Tests vor Ostern

Trotz rückläufiger Trends bei mehreren Corona-Indikatoren sieht das Robert Koch-Institut (RKI) nach wie vor einen hohen Infektionsdruck in der Bevölkerung. Vergangene Kalenderwoche seien mehr als 750.000 Covid-19-Fälle gemeldet worden, geht aus dem RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend hervor. Demnach ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenvergleich um knapp ein Viertel gesunken. Auch Kennzahlen zu Krankenhausaufnahmen und zu Ausbrüchen in Einrichtungen nähmen ab, hieß es.

Der Bericht zeigt auch, dass in mehr als 200 Laboren bundesweit zuletzt immer weniger PCR-Tests durchgeführt wurden, auf denen die offiziellen Statistiken beruhen: Nachdem die Anzahl im März teils sehr deutlich mehr als 2 Millionen pro Woche betragen hatte, waren es in der Woche vor Ostern nur noch rund 1,1 Millionen. Der deutliche Rückgang sei auch mitbedingt durch den Feiertag Karfreitag, schreibt das RKI. Laut Bericht fiel mehr als jeder zweite Test (rund 55 Prozent) positiv aus, das ist ungefähr so viel wie im März. Es werden vorrangig Menschen mit Symptomen getestet.

Experten gehen seit einiger Zeit von vielen nicht erfassten Fällen aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil auf positive Schnelltests nicht immer ein Labortest folgt. Am Donnerstag bekräftigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, tatsächlich gebe es derzeit wohl etwa zweimal so viele Fälle, wie offiziell ausgewiesen werden. Auch der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes nannte diese Größenordnung.

Das RKI betont im Bericht zum wiederholten Mal, dass es weder möglich noch notwendig sei, jeden Einzelfall im Meldesystem zu erfassen. Die Gesamtentwicklung könne auch dank weiterer berücksichtigter Daten zuverlässig eingeschätzt werden.

Donnerstag, 21. April, 16.55 Uhr: Wieder mehr Übernachtungen in bayerischen Jugendherbergen gebucht

Die Jugendherbergen im Freistaat können nach einer zweijährigen Durststrecke langsam wieder aufatmen. Mit fast 700.000 Vorausbuchungen für 2022 verzeichne man eine sprunghaft gestiegene Nachfrage von Schulklassen, Familien und Gruppen, teilte der bayerische Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks am Donnerstag mit.

2019 hatte es einem Verbandssprecher zufolge in den 52 bayerischen Herbergen noch gut eine Million Übernachtungen gegeben. Während der Corona-Pandemie sank die Zahl auf 360.000 (2020) beziehungsweise 395.000 (2021).

Für das laufende Jahr hätten alleine Schulklassen schon mehr als 300 000 Übernachtungen gebucht, hieß es. Die restlichen Buchungen entfallen auf Gruppen wie Musik- oder Sportvereine, Familien oder alleinreisende Backpacker.

Donnerstag, 21. April, 16.15 Uhr: Lauterbach rechnet mit Entspannung der Corona-Lage im Sommer

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet mit einer Entspannung der Corona-Lage im Sommer, sieht aber weiter keinen Anlass zur Entwarnung. "Saisonal wird die Pandemie zurückgehen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag als zugeschalteter Redner bei der Konferenz "Ludwig-Erhard-Gipfel" in Gmund am Tegernsee. Man werde geringe Fallzahlen haben, aber keine Situation wie im vergangenen Jahr, dass der Sommer "fast coronafrei" sei. Dafür sei die aktuelle Omikron-Variante auch bei gutem Wetter zu ansteckend. Der Sommer müsse für Vorbereitungen für den Herbst genutzt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einer Entspannung der Corona-Lage im Sommer.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einer Entspannung der Corona-Lage im Sommer.
Bild: Carsten Koall, dpa

Donnerstag, 21. April, 14.25 Uhr: Bayerische "Sonderbeförderung" im Schulbusverkehr läuft zum 25. April aus

Am 25. April endet die bayerische "Sonderbeförderung" im Schulbusverkehr. Das teilt die Allgäuer Mobilitätsgesellschaft "Mona" mit. Diese hatte den Einsatz von sogenannten Verstärkerbussen im ÖPNV ermöglicht. Die zusätzlichen Busse, die Schülerinnen und Schüler im Allgäu bislang in die Schule gebracht haben, fahren ab 25. April dann nicht mehr. Es gelten dann nur noch der normale Fahrplan und der Fahrplan im Schülerverkehr, der vor dieser Regelung galt.

Nach dem Ende der "Sonderbeförderung" können die Busse laut "Mona" auf einzelnen Linien wieder voller werden.

Donnerstag, 21. April, 12.15 Uhr: Edeka legt im zweiten Corona-Jahr beim Umsatz zu

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat auch im zweiten Corona-Jahr ein kräftiges Wachstum verzeichnet. Der Umsatz des genossenschaftlichen Verbundes stieg um 4,7 Prozent auf 34,7 Milliarden Euro, wie aus den am Donnerstag in Hamburg vorgelegten Zahlen hervorgeht. Demnach legte auch der Umsatz der Billigkette Netto Marken-Discount um rund ein Prozent auf 14,7 Milliarden Euro zu. Insgesamt habe der Edeka-Verbund mit über 11 100 Märkten und rund 405 000 Mitarbeitern sein Umsatzvolumen um 2,9 Prozent auf 62,7 Milliarden Euro gesteigert.

Donnerstag, 21. April, 10.20 Uhr: Söder sieht gute Chancen für Oktoberfest 2022

Nächste Woche könnte in München die Entscheidung über das Oktoberfest 2022 fallen. Jetzt hat sich Ministerpräsident Söder dazu geäußert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 21. April, 7.45 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt leicht

Auch in Bayern ist die Corona-Inzidenz leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstagmorgen einen Wert von 774,1 für den Freistaat. Das sind 5,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und sieben Tagen mehr als am Mittwoch. Auf Wochensicht ergibt sich dagegen ein kräftiger Rückgang von 329,4.

Allerdings sind die aktuellen Corona-Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren. So gehen Experten von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, etwa weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. Zudem kann das lange Osterwochenende zu einer Verzerrung führen: Einerseits wird weniger getestet und gemeldet, andererseits können durch die Feiertage entstehende Nachmeldungen auch zu einem Anstieg der Zahlen im Vergleich zum Vortag beitragen.

Donnerstag, 21. April, 5.35 Uhr: Studie: Myokarditis nach Covid-Impfung trifft eher junge Männer

Das Risiko für eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach der Corona-Impfung ist laut einer großen Studie aus vier nordeuropäischen Ländern gering. Das höchste Risiko hätten im Vergleich aller Gruppen Jugendliche und Männer zwischen 16 und 24 Jahren nach der zweiten Impfung, schreiben die Forscher im Fachblatt "Jama Cardiology". Sie bezeichnen Herzmuskelentzündungen jedoch als selten in der Studienkohorte und auch unter jungen Männern. Das Autorenteam um Rickard Ljung vom Karolinska Institut in Stockholm hatte Daten von 23 Millionen Menschen analysiert.

Donnerstag, 21. April, 5.30 Uhr: Lindner bei IWF-Meeting positiv auf Corona getestet

Finanzminister Christian Lindner ist bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend (Ortszeit) aus dem Umfeld des FDP-Chefs.

Später schrieb Lindner bei Twitter: "Nach zwei Jahren ohne Covid19-Infektion, gestern einem negativen Ergebnis im Testzentrum und heute einem negativen Schnelltest: positiv." Er fügte hinzu, "Dank dreier Impfungen" habe er "nur leichte und wieder abklingende Erkältungssymptome."

Donnerstag, 21. April, 5.15 Uhr: RKI registriert 186 325 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 720,6

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 720,6 an. Da einige Bundesländer an Feiertagen keine oder nur wenige Infektionen melden, kann es in den darauf folgenden Tagen eine erhebliche Zahl an Nachmeldungen geben. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 688,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1015,7 (Vormonat: 1714,2).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 186.325 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 165.368 registrierte Ansteckungen.

Mittwoch, 20. April, 21.15 Uhr: Nach Gerichtsurteil: Amerikaner lassen die Masken fallen

Nach einem Gerichtsurteil zur Maskenpflicht in den USA herrscht Chaos in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Warum sich die Biden-Regierung nun in einer Zwickmühle befindet, lesen Sie hier.

Mittwoch, 20. April, 18.25 Uhr: Allgäuer Impfzentren: Impfstoff von Novavax ist ein Ladenhüter

Der Impfstoff von Novavax galt als Alternative für jene, die den anderen Präparaten kritisch gegenüber standen. Doch es zeigt sich, dass er kaum nachgefragt wird. Wie die Lage in den Allgäuer Impfzentren ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 20. April, 18.15 Uhr: Findet das Oktoberfest in München heuer statt oder nicht?

Nächste Woche will die Stadt München entscheiden, ob das Oktoberfest nach zweijähriger Corona-Zwangspause dieses Jahr stattfinden kann. Was bislang dazu bekannt ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 20. April, 16.45 Uhr: Geplante Lauterbach-Entführung: Mann nach Droh-Mail festgenommen

Nach einer Droh-Mail an den Koblenzer Generalstaatsanwalt ist ein 30 Jahre alter Mann festgenommen worden. In dem Schreiben wird die sofortige Freilassung der vier Beschuldigten gefordert, die eine Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und einen Umsturz geplant haben sollen. Der Absender verlangt zudem, die Telegram-Chatgruppe "Vereinte Patrioten" wieder freizuschalten. In der Mail, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, werden Terror- und Sprengstoffanschläge in Deutschland und Europa sowie Geiselnahme und Mord angedroht. Der Verdächtige sei am Mittwoch außerhalb von Rheinland-Pfalz festgenommen worden und werde verhört, berichtete ein Sprecher des Landeskriminalamtes in Mainz. Einzelheiten nannte er nicht.

Mittwoch, 20. April, 16.25 Uhr: Deutlich weniger Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäusern

Innerhalb weniger Tage ist die Zahl der Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäusern stark gesunken: von 853 am Samstag auf aktuell 546. Auch die Zahl der Intensiv-Patienten ging auf 273 zurück - das ist ein Minus von 7,8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Die Zahl der Krankenhausbetten liegt am Mittwoch bei 3459 - ein Rückgang von 8,3 Prozent im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche.

Mittwoch, 20. April, 16.15 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Kaum eine Veränderung im Vergleich zum Vortag zeigen die Corona-Zahlen für das Allgäu des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Mittwoch, 20. April, 13 Uhr: Israel hebt Maskenpflicht in Corona-Pandemie fast komplett auf

Wegen eines starken Rückgangs der Corona-Neuinfektionen hebt Israel die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen fast komplett auf. Nur noch an Orten mit einem hohen Infektionspotenzial wie Krankenhäusern, Seniorenheimen und in Flugzeugen müssten Masken getragen werden, teilten Ministerpräsident Naftali Bennett und Gesundheitsminister Nitzan Horowitz am Mittwoch mit. Dies gelte zudem für Menschen auf dem Weg in die Quarantäne. Die Regelung gelte von Samstagabend an. Das Gesundheitsministerium meldete am Mittwoch 4583 neue Fälle für das 9,4-Millionen-Einwohner-Land. Rund 64 Prozent der Bevölkerung gelten demnach als vollständig geimpft. Noch Ende Januar registrierten die Behörden teils mehr als 85.000 neue Fälle täglich. Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte Israel die Maskenpflicht in Innenräumen aufgehoben - allerdings nur kurzzeitig, da die Infektionszahlen wieder deutlich anstiegen.

Mittwoch, 20. April, 8 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch einen Wert von 768,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner - am Dienstag waren es noch 862,5, vor einer Woche 1162,9 gewesen.

Die Zahlen sind derzeit aber mit Vorsicht zu genießen: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, etwa weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. An Feiertagen wie am vergangenen Osterwochenende wird zudem oft weniger getestet und gemeldet.

Laut RKI meldeten die bayerischen Gesundheitsämter am Mittwoch 17 417 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach um 47 auf 23 195. Auf Landkreisebene verzeichnete der Kreis Neumarkt in der Oberpfalz mit 1601,0 die bundesweit zweithöchste Inzidenz.

Mittwoch, 20. April, 7 Uhr: Maskenpflicht in Spanien weitgehend beendet

Nach knapp zwei Jahren ist die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie in dem bei Deutschen beliebten Urlaubsland Spanien Vergangenheit. Seit Mittwoch gilt sie nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Altenheimen und Gesundheitseinrichtungen. Experten riefen die Bevölkerung jedoch dazu auf, weiterhin vorsichtig zu sein und den Mund-Nasenschutz bei schlecht belüfteten Innenräumen und in vollen Fußgängerzonen weiter freiwillig aufzusetzen.

Das Kabinett in Madrid hatte die Abschaffung der Maskenpflicht am Dienstag beschlossen. Die Gefahr, die vom Coronavirus ausgehe, habe "deutlich abgenommen", betonte Gesundheitsministerin Carolina Darias nach der Sitzung. Das sei nicht zuletzt der hohen Impfquote in dem von der Pandemie im Frühjahr 2020 besonders schwer getroffenen Land zu verdanken.

Mittwoch, 20. April, 5 Uhr: RKI registriert 198 583 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 688,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 688,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 669,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1044,7 (Vormonat: 1708,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 198 583 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 176 303 registrierte Ansteckungen.

Dienstag, 19. April, 18.12 Uhr: So ist die Lage in Bayerns Krankenhäusern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegen aktuell 3457 Corona-Patientinnen und -Patienten in Bayerns Krankenhäusern. 288 Menschen mit einer Corona-Infektion werden auf der Intensivstation behandelt. Die Siebe-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt derzeit in Bayern bei 4,4.

Dienstag, 19. April, 16.13 Uhr: Geplatzter Maskendeal - Muss auch Söders Ehefrau im Landtag aussagen?

Der Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags könnte schon bald die Frau von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Karin Baumüller-Söder, als Zeugin vorladen. Hintergrund ist ein von den Nürnberger Nachrichten bekannt gemachtes Angebot der Firma von Baummüller-Söder und ihrem Bruder Andreas Baumüller an die Staatsregierung, im April 2020 rund 16 Millionen Schutzmasken unterschiedlicher Standards zum Preis von mehr als 28 Millionen Euro beschaffen zu wollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags könnte schon bald die Frau von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Karin Baumüller-Söder (links), als Zeugin vorladen.
Der Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags könnte schon bald die Frau von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Karin Baumüller-Söder (links), als Zeugin vorladen.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Dienstag, 19. April, 15.15 Uhr: Homeoffice oder Büro? Auf diese Arbeitsmodelle setzen Unternehmen im Füssener Land

Zwei Jahre Corona-Pandemie haben die Arbeitswelt verändert. Homeoffice oder Büropräsenz: Auf diese Modelle setzen Unternehmen im Füssener Land.

Dienstag, 19. April, 11.10 Uhr: Warum stecken sich manche Menschen nicht mit Corona an?

Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie gibt es noch einige Menschen, die sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt haben. Gibt es eine Corona-Immunität? Zu welchen Ergebnissen mehrere Studien kommen, lesen Sie hier.

Dienstag, 19. April, 9.50 Uhr: Klinikum Memmingen: Vier Corona-Patienten auf der Intensivstation

Im Memminger Klinikum werden derzeit 22 Corona-Patienten behandelt, darunter ein Kind. 18 davon liegen auf der normalen Station, vier Erwachsene auf der Intensivstation. Das teilte die Klinik-Verwaltung am Dienstag mit. Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gab es über die Oster-Feiertage keine.

Dienstag, 19. April, 8 Uhr: Krankenhausgesellschaft warnt: Ohne neue Hilfen droht Kliniken wegen Corona Insolvenz

Krankenhausgesellschaftschef Gerald Gaß berichtet, wie dramatisch Corona die Klinken trifft, und fordert Reformen für die Pflege und einen längeren Rettungsschirm. Das Interview mit unserer Redaktion lesen Sie hier.

Gerald Gaß ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
Gerald Gaß ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
Bild: DKG

Dienstag, 19. April, 7.40 Uhr: Corona-Inzidenz im Freistaat geht weiter zurück

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter - allerdings ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. An Feiertagen gibt es oft weniger Meldungen. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst sind - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Am Dienstag meldete das RKI für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 862,5 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 1218,2. Genau 7480 Neuinfektionen und 5 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Alle Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Dienstag 3.11 Uhr wieder. Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.05 Uhr) 287 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Dienstag zuvor waren es noch 306.

Dienstag, 19. April, 7 Uhr: Busse, Bahnen und Co.: US-Gericht kippt Maskenpflicht

In den USA gilt vorerst landesweit keine Corona-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln mehr. Eine Bundesrichterin erklärte die Regelung für ungültig. Wie es nun weitergehen soll, lesen Sie hier.

Dienstag, 19. April, 6.40 Uhr: Inzidenz-Werte sinken im ganzen Allgäu weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken: Und zwar am Dienstag in allen Landkreisen und Städten der Region. Die aktuellen Werte finden Sie hier.

Dienstag, 19. April, 6.20 Uhr: "Killervariante": Weiter heftige Kritik an Lauterbach

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erntet für seine Warnung vor einer möglichen Killervariante des Coronavirus weiter heftige Kritik. Was Virologen und Intensivmediziner dazu sagen lesen Sie hier.

Dienstag, 19. April, 6 Uhr: RKI registriert 22.483 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 669,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 669,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 808,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1087,2 (Vormonat: 1735,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22.483 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 162.790 registrierte Ansteckungen – allerdings war jener Montag kein Feiertag.

Montag, 18. April, 12.25 Uhr: Söder meldet sich nach Corona-Infektion zurück

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich nach seiner Corona-Infektion zurückgemeldet. Am Ostermontag nahm er an dem traditionellen Georgiritt in Traunstein teil, wie die Staatskanzlei mitteilte. "Freue mich schon sehr", twitterte Söder - und veröffentlichte später Videos von dem Spektakel auf Instagram.

"Mein Ostergeschenk ist, dass ich Corona sehr gut überstanden habe und die ganze Zeit kaum Symptome hatte", hatte Söder zuvor bei Facebook geschrieben. Er könne Ostern mit seiner Familie feiern - "und wieder unter Menschen".

Der CSU-Chef hatte am 9. April mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Eine Reise in die Golf-Region musste er deshalb kurzfristig absagen.

Montag, 18. April, 10.40 Uhr: Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holteschek (CSU) fordert einen neuen Vorstoß der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht. "Uns allen muss klar sein: Am besten sind vulnerable Gruppen dann geschützt, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen", sagte er laut einer Mitteilung seines Ministeriums am Ostermontag in München.

Sollte dies nicht geschehen, muss Holetschek zufolge "auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Prüfstand". "Denn alles andere wäre denjenigen gegenüber unfair, die seit zwei Jahren an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen." In Bayern sind nach Angaben des Ministers knapp 92 Prozent der Pflegekräfte mindestens zweimal geimpft und nur 6,5 Prozent komplett ungeimpft.

Ein von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) unterstützter Kompromissentwurf mehrerer Abgeordneter für eine Impfpflicht zunächst ab 60 Jahren war Anfang April im Bundestag klar gescheitert. Der Kanzler hatte seit Monaten für eine Impfpflicht als Vorsorge für den Herbst geworben. Wegen Meinungsverschiedenheiten in der Koalition wurde dazu aber kein Regierungsentwurf erarbeitet.

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Bayerischer Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Die wichtigsten Stationen seiner Karriere

Montag, 18. April, 9.50 Uhr: Corona-Anmeldepflicht für Reisen nach Zypern fällt weg

Zypern-Urlauber müssen von diesem Montag an vor ihrer Einreise kein Formular zur Corona-Nachverfolgung mehr auszufüllen. Das teilte die Regierung der EU-Inselrepublik mit. Für die Einreise reiche nunmehr eine für die EU gültige, vollständige Impfung. Ungeimpfte müssen weiterhin negative PCR-Tests vorzeigen, die nicht älter als 72 Stunden alt sein dürfen. Akzeptiert wird auch ein Schnelltest, der nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf.

Montag, 18. April, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern bleibt zu Ostern unter 1000

Die Corona-Inzidenz in Bayern bleibt unter der 1000er-Marke. Das Robert Koch-Institut meldete am Ostermontag 939,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche.

Allerdings sind die Zahlen derzeit generell mit Vorsicht zu genießen: Das RKI wies darauf hin, dass in der Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem ohnehin schon von einer hohen Dunkelziffer aus, da beispielsweise nicht alle Infizierten einen PCR-Test zum Nachweis der Infektion machten.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Ostersonntag binnen 24 Stunden 10 008 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wurden am Montag (Stand: 09.05 Uhr) 285 Menschen wegen Covid-19 behandelt.

Die bayernweit höchste Inzidenz wurde mit 2724,3 für den Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ausgewiesen, der damit auch bundesweit an der Spitze lag. Am niedrigsten war sie im Landkreis Regen mit 469,5.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 17. April, 10.43 Uhr: Lauterbach: Maskenpflicht könnte im Herbst wieder nötig sein

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, mit Blick auf den Herbst das Infektionsschutzgesetz erneut zu ändern, so dass gegebenenfalls auch Maskenpflichten in Innenräumen wieder angeordnet werden können. "Im Herbst wird sich die Lage wieder ändern, dann steigen die Fälle, dann gibt es wahrscheinlich neue Mutationen, oder die Fallzahl mit Omikron-Infektionen steigt stark. Deshalb müssen wir bis dahin das Infektionsschutzgesetz noch mal überarbeiten", sagte Lauterbach der Bild am Sonntag. Es könne dann durchaus wieder nötig sein, das Maskentragen in Innenräumen zur Pflicht zu machen.

Nach dem aktuell gültigen Infektionsschutzgesetz sind etwa Maskenpflichten nur noch in wenigen Bereichen wie Arztpraxen oder öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt. Um weitergehende Maßnahmen anordnen zu können, müssen die Bundesländer per Landtagsbeschluss Regionen zu Hotspots erklären. Aber auch diese Hotspot-Regel und die Maskenpflicht in Praxen, Bussen und Bahnen dürfen laut Gesetz nur bis zum 23. September angewandt werden.

Das Scheitern der allgemeinen Impfpflicht im Bundestag Lauterbach nannte im BamS-Interview "eine bittere Enttäuschung". "Aber nach einem guten Sommer kann uns die große Impflücke einen harten Herbst bescheren. Dann erwarten viele Wissenschaftler die nächsten Wellen."

Bayerns Krankenhäuser haben zur Bewältigung der Corona-Pandemie bislang 628 Millionen Euro vom Bund bekommen, informierte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Ostersonntag.
Bayerns Krankenhäuser haben zur Bewältigung der Corona-Pandemie bislang 628 Millionen Euro vom Bund bekommen, informierte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Ostersonntag.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Sonntag, 17. April, 9.21 Uhr: In vielen bayerischen Städten: Höhere Einspruchsquote bei Corona-Bußgeldern

Bürgerinnen und Bürger haben bei Corona-Bußgeldern in vielen bayerischen Kommunen häufiger Einspruch erhoben als bei anderen Geldstrafen. So antwortete die Stadt München auf eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass die Einspruchsquote bei Corona-Verstößen in etwa doppelt so hoch sei im Vergleich zu sonstigen Ordnungswidrigkeiten. Auch in Nürnberg spricht eine Mitarbeiterin des Rechtsamts von "deutlich höheren" Einspruchsquoten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 17. April, 7.10 Uhr: RKI registriert 39.784 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 834,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 834,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 876,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1097,9 (Vormonat: 1651,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 39.784 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 55 471 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Auch an Feiertagen sind weniger Meldungen zu erwarten. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Samstag, 16. April, 11.45 Uhr: Fast ein Drittel fühlt sich weniger fit als vor Corona

Einen relativ hohen Fitnesslevel bescheinigen sich einer Krankenkassen-Studie zufolge aktuell vor allem Männer. Frauen blieb in der Pandemie dagegen nur wenig Zeit, überhaupt an Sport zu denken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 16. April, 10 Uhr: Österreich lockert weitere Corona-Maßnahmen

Österreich hat die Corona-Schutzmaßnahmen weiter gelockert: Seit Samstag gibt es keine allgemeine Maskenpflicht für Innenräume mehr. Auch in Seilbahnen oder Ausflugsschiffen sind die Vorschriften weggefallen. Mund- und Nasenschutz wird dort aber noch empfohlen. FFP2-Masken müssen weiter in Lebensmittelgeschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Ämtern, Banken, Krankenhäuser und Pflegeheimen getragen werden.

Zudem kann jeder ohne Geimpft- oder Genesenennachweis wieder in Clubs, Bars und zu Großveranstaltungen gehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen lag zuletzt bei unter 900 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Weitere Meldungen aus Österreich lesen Sie hier.

Samstag, 16. April, 7.15 Uhr: RKI registriert 37.568 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 876,5 =

Erstmals seit Ende Januar liegt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 1000. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 876,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1001,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1141,8 (Vormonat: 1607,1).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 37.568 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 150 675 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Auch an Feiertagen sind weniger Meldungen zu erwarten. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 29 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 309 Todesfälle - allerdings war jener Freitag im Gegensatz zu dieser Woche kein Feiertag.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag 6,41 an (Mittwoch: 6,49). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 19.802.700 an.

Freitag, 15. April, 19 Uhr: Mysteriöse Hepatitis bei Kindern - Corona-Zusammenhang?

In mehreren europäischen Ländern ist bei Kindern eine akute Hepatitis diagnostiziert worden. Gibt es einen Zusammenhang mit einer Corona-Infektion? Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 15. April, 16 Uhr: Umfrage: Mehrheit trägt weiter Masken in Innenräumen

Anfang April wurde in zahlreichen Bereichen die Maskenpflicht aufgehoben. Das Verhalten der Mehrheit der Bevölkerung hat sich jedoch nicht geändert, zeigt nun eine Umfrage.

Freitag, 15. April, 13.30 Uhr: Weltweit mehr als 500 Millionen bestätigte Corona-Fälle

Wieder ein trauriger Meilenstein: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen weltweit hat die Marke von 500 Millionen überschritten. Seit den ersten in China entdeckten Fällen Ende 2019 sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf 500,19 Millionen Infektionen sowie 6,19 Millionen Todesfälle gemeldet worden, wie aus dem WHO-Datenportal hervorgeht. Die Pandemie sei noch nicht beendet, warnt die WHO. Mehr dazu hier.

Freitag, 15. April, 10.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern geht weiter zurück

In Bayern ist die Corona-Inzidenz erneut gesunken. Am Freitag registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 1061,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte der Wert noch bei 1103,5 gelegen. Allerdings dürften die Zahlen nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen im Freistaat abbilden. Das RKI wies darauf hin, dass in der momentanen Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde.

Freitag, 15. April, 9 Uhr: Die Allgäuer Corona-Zahlen

Die Inzidenz-Werte im Allgäu sind am Karfreitag fast überall gesunken. Im Ostallgäu und im Kreis Lindau sind sie leicht gestiegen. Hier alle Zahlen im Detail.

Freitag, 15. April, 7.30 Uhr: RKI: Infektionsdruck bleibt hoch - Vorsicht auch zu Ostern

Auch wenn die Zahl der Corona-Infizierten weiter kontinuierlich sinkt, mahnt das Robert Koch-Institut (RKI) vor den Osterfeiertagen besonders zu Vorsicht und verantwortungsvollem Verhalten.

Der Infektionsdruck bleibe trotz klar überschrittenem Gipfel der aktuellen Corona-Welle "mit mehr als einer Million innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch", schreibt das RKI im Wochenbericht von Donnerstagabend, der sich vor allem auf Daten aus der vergangenen Woche bezieht. Der weitere Pandemie-Verlauf bleibe wesentlich davon abhängig, ob sich die meisten Menschen umsichtig und rücksichtsvoll verhielten und inwiefern Kontakte zunähmen, hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 15. April, 7.05 Uhr: RKI registriert 156 864 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1001,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1001,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1015,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1181,2 (Vormonat: 1585,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 156.864 Corona-Neuinfektionen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 212 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 23.339.311 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 19.674.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 132.900.

Donnerstag, 14. April, 20.23 Uhr: Zehntausende Novavax-Dosen aus Impfzentren nur bis Ende Juli haltbar

Die Nachfrage nach dem Novavax-Impfstoff ist nicht groß genug, es lagern immer noch mehr 180.000 Dosen in den bayerischen Impfzentren. Was ist die Lösung?

Donnerstag, 14. April, 17.10 Uhr: BA.4 und BA.5: Was ist über neue Omikron-Varianten bekannt?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor zwei neuen Corona-Mutationen. BA.4 und BA.5 ähneln Omikron, könnten jedoch deutlich lebensbedrohlicher sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 14. April, 15 Uhr: Österreich lockert Maskenpflicht

In Österreich wird die allgemeine Maskenpflicht für Innenräume am Samstag aufgehoben. FFP2-Masken müssen dann nur noch in Lebensmittelgeschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen getragen werden, wie Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Donnerstag ankündigte. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Erleichterungen", sagte er mit Hinweis auf fallende Infektionszahlen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank zuletzt unter 1000 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Vier Wochen zuvor hatte Rauch die Maskenpflicht auf den gesamten Einzelhandel, Kultureinrichtungen und Arbeitsräume ausgedehnt. Diese Regelung wird nun zurückgenommen. Außerdem müssen Gäste in Clubs, Bars und bei Großveranstaltungen am Samstag nicht mehr geimpft, von Covid-19 genesen oder getestet (3G) sein.

In Wien galt bislang im Unterschied zum Rest des Landes in der Gastronomie noch die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Auch diese Maßnahme wird am Samstag aufgehoben, wie die Stadtregierung bekanntgab

Donnerstag, 14. April, 11.50 Uhr: Telegram-Gruppe soll Entführung Lauterbachs geplant haben

Mitglieder einer Chatgruppe im Kurznachrichtendienst Telegram sollen in Deutschland Sprengstoffanschläge und Entführungen geplant haben - etwa von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Nun gingen Ermittler unter der Federführung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz in einer ganzen Reihe von Bundesländern gegen sie vor, wie sie am Donnerstag in Mainz berichteten.

Ermittler vermuten in der Gruppe sogenannte Reichsbürger und Gegner der Coronapolitik.

Lauterbach will sich von mutmaßlichen Entführungsplänen nicht einschüchtern lassen. "Manchen Covid-Leugnern geht es nicht um den Kampf gegen Impfungen oder Corona-Auflagen. Sie kämpfen gegen unsere demokratische Grundordnung", sagte der SPD-Politiker. "Damit werden sie aber keinen Erfolg haben. Ich lasse mich dadurch nicht beirren, sondern setze mich weiter für die gesamte Bevölkerung ein. Dieses Beispiel zeigt die Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Diese Spaltung zu überwinden und Vertrauen zurückzugewinnen, bleibt Ziel meiner Politik." Mehr zu den geplanten Sprengstoffanschläge und Entführungen lesen Sie hier.

Donnerstag, 14. April, 8.30 Uhr: RKI registriert 165.368 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1015,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1015,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1044,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1251,3 (Vormonat: 1543,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 165.368 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 201.729 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 310 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 328 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 23.182.447 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 6,49 an (Dienstag: 6,36). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 19.444.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 132.688.

Mittwoch, 13. April, 19 Uhr: Fürst Albert II. von Monaco mit Corona infiziert

Fürst Albert II. von Monaco ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sein Gesundheitszustand gebe aber keinen Anlass zur Sorge, teilte der Fürstenpalast am Mittwoch mit. Der monegassische Fürst sei asymptomatisch.

Der 64-Jährige werde die Isolationszeit entsprechend aller Vorschriften verbringen. Seine Geschäfte soll er nun aus dem Homeoffice führen. Der Palast teilte mit, dass der Fürst in permanentem Austausch mit seinem Kabinett sei.

Fürst Albert von Monaco hat Corona.
Fürst Albert von Monaco hat Corona.
Bild: Bruno Fahy, dpa

Mittwoch, 13. April, 16.59 Uhr: Corona-Pandemie bleibt weiter internationaler Gesundheitsnotstand

Die Coronavirus-Pandemie bleibt ein internationaler Gesundheitsnotstand. Das entschied die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf. Sie schloss sich der Empfehlung unabhängiger Experten an, die sich dagegen ausgesprochen hatten, die Ende Januar 2020 erklärte "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" aufzuheben.

Der Expertenrat betrachtet die Infektionslage nach der Erklärung eines Notstands alle drei Monate und berät die WHO. Die Ausrufung einer Notlage ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Sie soll den Fokus der Weltgemeinschaft auf ein gefährliches Problem lenken und Regierungen anspornen, Maßnahmen zu ergreifen. Länder sind damit auch verpflichtet, Fallzahlen zu melden.

Als die WHO die Notlage am 30. Januar 2020 erklärte, waren außerhalb Chinas rund 100 Infektionen in 21 Ländern bekannt. Inzwischen wurden der WHO weltweit fast 500 Millionen Infektionen und gut sechs Millionen Todesfälle gemeldet

Mittwoch, 13. April, 16.41 Uhr: Sachsen schafft Corona-Verordnung für Schulen und Kita ab

Sachsen schafft angesichts einer Entspannung der Corona-Lage die Schutzverordnung für Schulen und Kindertagesstätten ab. Nach Ostern kehre wieder Normalbetrieb in Schulen und Kitas ein, teilte das Kultusministerium am Mittwoch in Dresden mit. Die derzeit noch gültige Schul- und Kita-Corona-Verordnung laufe zum 17. April aus. "Eine Anschlussregelung wird es nicht mehr geben." Nachdem bereits durch das Infektionsschutzgesetz des Bundes die Maskenpflicht im Schulgebäude Anfang April weggefallen sei, falle nach Ostern auch die Testpflicht für den Schulbesuch weg.

"Die deutlich gesunkenen Infektionszahlen erlauben es, den Normalbetrieb in den Bildungseinrichtungen einkehren zu lassen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können weiterhin Masken tragen und sich testen. Sie müssen es nur nicht mehr", erklärte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) und riet dennoch zu Achtsamkeit. Bestehende Hygienekonzepte an Schulen und Kitas würden weiter gelten. Jede Schule müsse über einen Hygieneplan verfügen und einhalten. Ausreichend Selbsttests für freiwillige Testungen stünden an den Schulen weiterhin kostenlos zur Verfügung.

Mittwoch, 13. April, 15.20 Uhr: Die Inzidenzwerte für das Allgäu

Die Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Mittwoch, 13. April, 9.30 Uhr: Frühlingserwachen im Tannheimer Tal nach Corona-Zwangspause: Das sollten Ausflügler und Urlauber jetzt wissen

Das Tannheimer Tal litt unter den Corona-Einschränkungen besonders. Jetzt ist das Tiroler Hochtal, das ans Allgäu angrenzt, wieder voll auf Gäste eingestellt. Infos zu Einreise, Neuheiten, Events und mehr lesen Sie hier.

Mittwoch, 13. April, 9.15 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen sinkt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 1162,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1218,2 gelegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 29 840 Corona-Neuinfektionen und 53 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.30 Uhr wiedergeben.

Spitzenreiter war der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 2657,1, der bundesweit an dritter Stelle steht. Die bayernweit niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Regen (628,6), Berchtesgadener Land (708,2) und Garmisch-Partenkirchen (800,9).

Mittwoch, 13. April, 5.45 Uhr: Oberallgäu weiterhin Spitzenreiter bei Inzidenz-Zahlen im Allgäu

Der Landkreis Oberallgäu hat erneut die höchste Sieben-Tages-Inzidenz im Allgäu. Alle Werte in der Übersicht lesen Sie hier.

Mittwoch, 13. April, 5.35 Uhr: RKI registriert 176 303 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1044,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1044,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1087,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1322,2 (Vormonat: 1526,8).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 176 303 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 214 985 registrierte Ansteckungen.

Dienstag, 12. April, 17.49 Uhr: Protestzug durch Marktoberdorf: 165 Teilnehmer demonstrieren erneut im Stadtzentrum

165 Menschen sind am Montag auf dem Marktplatz in Marktoberdorf zusammengekommen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Der Protest lief friedlich ab.

Dienstag, 12. April, 15.06 Uhr: Bayern verkürzt Corona-Isolation ab Mittwoch auf nur noch fünf Tage

Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von diesem Mittwoch (13. April) an nur noch fünf Tage in Isolation. Ein abschließendes Freitesten ist nicht notwendig. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Das teilte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag mit. Außerdem entfällt die Quarantäne für enge Kontaktpersonen vollständig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 12. April, 15 Uhr: Sterbefälle im März bundesweit sechs Prozent über dem Durchschnitt

Im März sind in Deutschland sechs Prozent mehr Menschen gestorben als im Mittel der Jahre 2018 bis 2021 für diesen Monat. Das geht aus einer Hochrechnung hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Demnach wurden im vergangenen Monat bundesweit 92 622 Todesfälle verzeichnet. "Nachdem die Sterbefallzahlen im Februar auf den mittleren Wert der Vorjahre gesunken waren, lagen sie im März damit wieder tendenziell darüber", hieß es. Eine Ursache könnten die weiterhin auftretenden Corona-Todesfälle sein.

Ein Vergleich der Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut gemeldeten Covid-19-Todesfälle ist dem Statistikamt zufolge nur bis einschließlich der elften Kalenderwoche 2022 (14. bis 20. März) möglich. Den Angaben zufolge wurde bislang 1 264 Corona-Todesfälle in dieser Woche gemeldet. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen in der 11. Kalenderwoche um 1 250 Fälle oder 6 Prozent über dem mittleren Wert der vier Vorjahre.

Dienstag, 12. April, 13.45 Uhr: Dreifach-Geimpfte sind bei Omikron-Infektion weniger ansteckend

Corona-Geimpfte sind bei einer Durchbruchsinfektion nicht nur vor schwerer Erkrankung gut geschützt, sie sind auch weniger ansteckend als Ungeimpfte. Anders als bei der Delta-Variante sind bei der Omikron-Variante allerdings drei Impfdosen nötig, um die Menge infektiöser Viruspartikel wirksam zu senken. Das berichten Schweizer Forscher um Isabella Eckerle und Benjamin Meyer von der Universität Genf im Fachmagazin "Nature Medicine".

Die Studie bezieht sich dabei auf die Omikron-Subvariante BA.1, nicht auf die mittlerweile in Deutschland dominierende Subvariante BA.2. "Unsere Ergebnisse unterstreichen die positive Wirkung von Impfungen über den individuellen Schutz vor schweren Erkrankungen hinaus", schreiben die Forscherinnen und Forscher. Zuerst hatte der "Spiegel" über die Studie berichtet.

Dienstag, 12. April, 13 Uhr: Corona: 3G fällt in MV in fast allen Bereichen ab Gründonnerstag

Im Corona-Hotspot Mecklenburg-Vorpommern wird die 3G-Regel von diesem Donnerstag an weitgehend aufgehoben. Neben der Gastronomie betreffe dies zum Beispiel Kultur- und Freizeiteinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen, Messen und Veranstaltungen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Schwerin. Dort gelten ihr zufolge dann nur noch Masken- und Abstandspflicht. Touristen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssten aber weiterhin bei der Anreise im Hotel einen Negativ-Test vorlegen. In Clubs und Diskotheken gelte weiter 2G plus.

Dienstag, 12. April, 7.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist weiter leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1218,2 an. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1273,2 gelegen, vor einer Woche bei 1693.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 16 764 Corona-Neuinfektionen und 55 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.30 Uhr wiedergeben.

Dienstag, 12. April, 6 Uhr: Oberallgäu hat weiterhin den höchsten Inzidenzwert im Allgäu

Die Sieben-Tages-Inzidenz ist im Oberallgäu zwar leicht rückläufig. Dennoch hat der Landkreis weiterhin den höchsten Wert im Allgäu. Alles Inzidenzzahlen im Überblick lesen Sie hier.

Dienstag, 12. April, 5 Uhr: RKI registriert 162 790 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1087,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach deutlichem Rückgang in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1087,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1080,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1394,0 (Vormonat: 1496,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 162 790 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 180 397 Ansteckungen.

Montag, 11. April, 21.32 Uhr: Wieder 600 Menschen bei Corona-Demo in Kempten - was treibt sie an?

Die allgemeine Impfpflicht ist vom Tisch, fast alle Corona-Einschränkungen ebenfalls. Trotzdem demonstrieren am Montagabend in Kempten wieder etwa 600 Menschen. Was treibt sie an?

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Corona-Demo: "Montagsspaziergang" am 11. April 2022 in Kempten

Montag, 11. April, 17.55 Uhr: Curevac schließt Vertrag mit Bundesregierung zur Impfstoffproduktion

Das Tübinger Biopharma-Unternehmen Curevac hat mit der Bundesregierung einen Vertrag zur Produktion von Corona-Impfstoffen abgeschlossen. Die Bundesregierung erhält damit Zugang zu Curevacs Produktionskapazität, um 80 Millionen Impfdosen während der aktuellen Pandemie oder bei künftigen Ausbrüchen schnell zur Verfügung stellen zu können, wie eine Sprecherin am Montag in Tübingen mitteilte. Produziert werden soll den Angaben zufolge der mRNA-Impfstoff von Curevac und dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK).

Zunächst ist eine zweijährige sogenannte Qualifizierungsphase zur Vorbereitung der Produktion geplant. Anschließend werde die Bundesregierung bis 2029 jährlich eine Gebühr für die Bereitstellung der Produktionskapazitäten zahlen. Eine Summe nannte Curevac auf Anfrage nicht. Mit dem Vertrag solle das Risiko potenzieller Lieferengpässe in einer Pandemiesituation vermindert werden, hieß es.

Montag, 11. April, 17.28 Uhr: WHO warnt vor schnellen Lockerungen: Corona-Pandemie nicht vorbei

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft Länder nach dem Lockern von Corona-Schutzmaßnahmen dazu auf, weiterhin rigoros Menschen auf das Virus zu testen. "Die Pandemie ist sicherlich noch nicht vorbei", sagte Kate O'Brien, Direktorin der WHO-Abteilung für Impfungen, am Montag in Genf.

Es könnten sich weiterhin neue Virusvarianten entwickeln. Lockerungen führten zu neuen Infektionswellen, sagte O'Brien. Das sei nicht immer gleich deutlich, weil in vielen Ländern inzwischen deutlich weniger getestet werde. Sie rief Regierungen dazu auf, die Schutzmaßnahmen vorsichtig zu lockern und dabei zu überwachen, wie sich die Todeszahlen entwickeln.

Montag, 11. April, 14.36 Uhr: Ministerium: Drei Millionen Dosen Impfstoff droht Vernichtung

Bis Ende Juni droht die Vernichtung von etwa drei Millionen Dosen Corona-Impfstoff in Deutschland. Die Zahl nannte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Montag in Berlin. Man habe momentan mehr Impfstoff zur Verfügung als genutzt werde und gespendet werden könne. Die internationale Impfstoffinitiative Covax nehme zum Beispiel zur Zeit keine Spenden mehr an. "Deswegen besteht durchaus eine Gefahr, dass Impfstoff verworfen wird", sagte der Sprecher. Die Nachfrage sei deutlich geringer, als es gut wäre.

Er nannte es eine gute Nachricht, dass der Impfstoff von Biontech nun länger gelagert werden könne. Deswegen gehe man bis Ende Juni nun nicht von 10, sondern 3 Millionen Dosen aus, die vernichtet werden müssten. Zu den Kosten für vernichtete Dosen äußerte sich der Sprecher nicht. Das ließe Rückschlüsse auf Preise zu, die man nicht bekannt gebe.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Montag, 11. April, 8.25 Uhr: Corona-Inzidenz im Allgäu weiter über 1000er-Marke

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1273,2 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 1803,8.

Im Allgäu gab es auf Montag kaum Bewegung in den Werten: Noch immer liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in allen großen Städten und Landkreisen über der Marke von 1000 (zur aktuellen Übersicht hier).

Auf den Intensivstationen in Bayern ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag 333 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Montag zuvor waren es noch 393.

Montag, 11. April, 8.15 Uhr: Holetschek für Milde bei Verstößen gegen Pflege-Impfpflicht in Bayern

Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht will Bayern bei Verstößen gegen die einrichtungsbezogene Regelung für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich Milde walten lassen. "Wir werden in Bayern in Bezug auf Sanktionen großzügig verfahren und prüfen, den bundesrechtlichen Bußgeldrahmen nicht auszuschöpfen, sondern nur deutlich reduziert anzuwenden", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek unserer Redaktion. Man werde alle Spielräume ausnutzen, die das Gesetz hergebe. "Alles andere wäre denjenigen gegenüber unfair, die seit zwei Jahren an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen", so der CSU-Politiker.

Dennoch sieht Holetschek noch eine Chance für eine allgemeine Impfpflicht. "Die Mehrheit der Bevölkerung und auch die Mehrheit im Bundestag sind ja dafür", sagte er. Die ausführlichen Aussagen Holetscheks dazu lesen Sie hier.

Montag, 11. April, 7.40 Uhr: RKI registriert weiter sinkende Corona-Inzidenz

Nun sind die RKI-Zahlen da: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert pro 100.000 Einwohner und Woche am frühen Montagmorgen mit 1080,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1097,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1424,6 (Vormonat: 1439,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30.789 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 41.129 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 13 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 23 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.677.986 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Montag, 11. April, 6.40 Uhr: Corona-Zahlen des RKI verzögern sich

Noch keine neuen Fallzahlen und Inzidenzwerte gibt es am Montagmorgen seitens des RKI - dort verzögert sich die Meldung der aktuellen Werte. Sobald etwas bekannt ist, vermelden wir es an dieser Stelle.

Montag, 11. April, 6.25 Uhr: Mehr Magersucht seit Corona - auch Jüngere betroffen

Die Zahl der an Magersucht erkrankten Kinder und Jugendlichen ist Fachleuten zufolge während der Corona-Krise gestiegen. "Dadurch, dass die Zahlen so zugenommen haben, fehlen Therapieplätze", sagt der Vorsitzende Andreas Schnebel vom Bundesfachverband Essstörungen. "Auch in den stationären Einrichtungen wird es eng." Und er sieht noch eine andere besorgniserregende Entwicklung: Die Patientinnen werden jünger.

Magersucht betrifft vor allem Mädchen in der Pubertät. In der Münchner Beratungsstelle, die Schnebel leitet, tauchen seinen Angaben nach seit einigen Jahren aber auch immer jüngere Mädchen auf, teilweise schon 8- oder 9-Jährige. "Das hängt damit zusammen, dass heute alles früher anfängt, wie die Pubertät und der Zugang zu sozialen Medien", sagt der Fachmann.

Verschiedene Studien stützten diese Vermutungen, sagt Silja Vocks, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Osnabrück. Die früher einsetzende Pubertät könne dazu führen, dass die körperliche Reife möglicherweise nicht kompatibel mit der psychischen Reife sei. Gleichzeitig seien Kinder und Jugendliche immer früher in den sozialen Medien unterwegs, wo sie permanent mit geschönten Bildern konfrontiert würden. "Je fragiler das Körperbild, desto offener ist man für diesen Einfluss."

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Alle Entwicklungen vom 31. März bis 6. April 2022 lesen Sie in Teil 109 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. bis 30. März 2022 lesen Sie in Teil 108 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 21. März 2022 lesen Sie in Teil 107 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 12. März 2022 lesen Sie in Teil 106 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. Februar bis 01. März lesen Sie in Teil 105 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. bis 21. Februar 2022 lesen Sie in Teil 104 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.