Corona-Newsblog, Teil 115

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 17. bis 28. Juni2022

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn in Bayern wird Anfang Juli aufgehoben.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn in Bayern wird Anfang Juli aufgehoben.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn in Bayern wird Anfang Juli aufgehoben.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
29.06.2022 | Stand: 19:17 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Dienstag, 28. Juni, 21.45 Uhr: Setzt China noch jahrelang auf die Null-Covid-Strategie?

China reagiert selbst auf die kleinsten Corona-Infektionsstränge drastisch. Nun soll das Land womöglich auf Jahre hinaus isoliert werden. Die Empörung ist groß. Den kompletten Artikel lesen Sie hier mit AZ PLUS.

Dienstag, 28. Juni, 18.45 Uhr: Corona in Kempten und im Oberallgäu: Inzidenz steigt „sprunghaft“ an

Die Zahl der Corona-Infizierten in Kempten und im Oberallgäu nimmt deutlich zu. Chefarzt am Klinikum: "Seit Anfang Juni gibt es eine Trendumkehr." Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 28. Juni, 18.30 Uhr: Studie: Alzheimer-Symptome nach Corona-Infektion häufiger entdeckt

Eine Corona-Infektion steigert einer dänischen Studie zufolge das Risiko einer Alzheimer-Diagnose in den darauffolgenden zwölf Monaten deutlich. Im Vergleich zu Nicht-Infizierten hatte bei Infizierten 3,5 Mal so häufig ein Arzt Alzheimer festgestellt, schreiben Pardis Zarifkar und ihr Team im Fachblatt "Frontiers in Neurology". Zwei deutsche Experten betonen aber, dass aus ihrer Sicht die Corona-Infektion Alzheimer bei den untersuchten Fällen nicht ausgelöst, sondern lediglich Symptome einer schon bestehenden Erkrankung zutage gefördert hat. Zuvor hatten andere Medien über die Studie berichtet.

Das Team um Zarifkar von der Uniklinik Kopenhagen hatte dänische Gesundheitsdaten ausgewertet und verglichen, wie häufig bestimmte neurodegenerative Erkrankungen im Zeitraum eines Jahres bei Menschen mit und ohne Corona-Infektion auftraten. Dabei stellten sie einen ähnlichen Zusammenhang wie bei Alzheimer auch beispielsweise bei Parkinson und Hirninfarkt fest. Die Forschenden betonen aber, dass bei den meisten untersuchten Erkrankungen - einschließlich Alzheimer - der Effekt nicht größer war als nach einer Grippe oder bakteriellen Lungenentzündungen.

Dienstag, 28. Juni, 17 Uhr: Bundestagspräsidentin Bas wirbt für Beibehaltung der kostenlosen Bürgertests

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hält die weitgehende Abschaffung der kostenlosen Corona-Tests für einen Fehler. "Ich würde die Corona-Tests weiterhin unentgeltlich anbieten", sagte sie der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft sowie der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Mittwoch). Das Risiko, dass sich Menschen aus finanziellen Gründen nicht testen ließen, sei zu groß, warnte Bas. "Wir laufen alle gemeinsam in ein Risiko, dass die Infektionen weitergehen."

Der Bund hatte beschlossen, dass es ab Ende Juni keine kostenlosen Bürgertests für alle mehr geben soll. Gratis bleiben die Schnelltests nur für bestimmte Risikogruppen. In der Regel werden künftig drei Euro je Corona-Test aus eigener Tasche fällig.

Dienstag, 28. Juni, 16.34 Uhr: Niedersachsens Innen- und Wirtschaftsminister mit Corona infiziert

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte eine Regierungssprecherin am Dienstag in Hannover mit. In den vergangenen Monaten hatten sich bereits weitere Kabinettsmitglieder mit dem Virus infiziert.

Dienstag, 28. Juni, 15.50 Uhr: Bundesgerichtshof berät ersten Corona-Fall im Reiserecht

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft, unter welchen Bedingungen Kunden eine Pauschalreise bei Ausbruch von Corona kostenfrei stornieren konnten. Eine Entscheidung soll am 2. August verkündet werden, wie die Karlsruher Richterinnen und Richter am Dienstag nach weiteren Beratungen im Anschluss an die Verhandlung mitteilten. Ursprünglich hatten sie die Entscheidung gleich für den Nachmittag angekündigt. Der Senat hatte aber auch mit dem Gedanken gespielt, den Europäischen Gerichtshof (EuGH) einzuschalten.

Es ist der erste Corona-Fall im Reiserecht, der die obersten Zivilrichter erreicht hat. Der Kläger hatte bei einem Münchner Veranstalter für mehr als 6000 Euro eine Japan-Reise gebucht, die im April 2020 stattfinden sollte. Am 1. März trat er wegen der sich zuspitzenden Lage von der Reise zurück und bezahlte vertragsgemäß 25 Prozent Stornokosten, knapp 1540 Euro. Ende März erging für Japan ein Einreiseverbot. Deshalb will der Mann das Geld zurück.

Dienstag, 28. Juni, 14.30 Uhr: Modekette Adler schließt Rückzahlung von Corona-Staatshilfen ab

Die Textilkette Adler Modemärkte will in den kommenden Tagen die übrigen fünf Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zurückzahlen. Das teilte das Unternehmen aus Haibach bei Aschaffenburg am Dienstag mit. Insgesamt hatte der im Rahmen der Corona-Krise gewährte Kredit zehn Millionen Euro betragen. Die restliche Summe war nach Unternehmensangaben bereits im vergangenen Jahr und im Frühjahr dieses Jahres bezahlt worden.

Die Textilkette hatte im Januar 2021 pandemiebedingt Insolvenz in Eigenverantwortung angemeldet und war später vom Berliner Mischkonzern Zeitfracht übernommen worden. Von Anfang Juli bis Ende August lief ein Insolvenzverfahren, bei dem Arbeitsplätze wegfielen und Filialen von Schließungen betroffen waren. Jetzt sei die Adler Modemärkte AG wieder auf wirtschaftlich stabilem und erfolgreichem Kurs, hieß es.

Adler hatte im Frühjahr 2021 - vor den zugesagten Hilfen - auch deutlich zum Ausdruck gebracht, wie allein gelassen sich das Unternehmen von der Bundesregierung fühle. Am Dienstag entschuldigte sich Zeitfracht-Vorstand Wolfram Simon-Schröter dafür: "Ich danke der Bundesregierung und insbesondere dem WSF, dass sie Adler im vergangenen Jahr unterstützt haben - trotz massiver Kritik der damaligen Unternehmensführung und des Insolvenzverwalters."

Dienstag, 28. Juni, 14.12 Uhr: Corona-Lage macht Münchner OB Sorge ums Oktoberfest

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen gibt es in München Sorge ums Oktoberfest. Er hoffe, dass man das Thema "nicht noch kurzfristig diskutieren" müsse, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag. Die Corona-Zahlen seien niederschmetternd - auch wenn das Hauptaugenmerk inzwischen nicht mehr auf der Sieben-Tage-Inzidenz, sondern auf der Belastung der Krankenhäuser liege.

Sollte die Wiesn im laufenden Jahr wieder stattfinden können, wäre Reiter auch zu einem persönlichen Opfer bereit: Dann dürften es "auch gerne vier Schläge" werden, wenn er das erste Fass anzapfe, sagte er dem BR. 2019 hatte Reiter nur zwei Schläge gebraucht.

Angesichts der aktuellen Corona-Lage sorgt sich der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter um das Oktoberfest.
Angesichts der aktuellen Corona-Lage sorgt sich der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter um das Oktoberfest.
Bild: Angelika Warmuth, dpa (Archivbild)

Dienstag, 28. Juni, 14 Uhr: Bayern schafft FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn ab

Trotz der wieder steigenden Corona-Zahlen entfällt Anfang Juli in Bayerns Bussen und Bahnen im Nahverkehr die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maskenpflicht. Das Kabinett beschloss am Dienstag in München zwar, dass die Corona-Verordnung um weitere vier Wochen verlängert wird, jedoch reicht demnach zur Erfüllung der Maskenpflicht eine medizinische Maske. Die aktuelle Verordnung gilt noch bis zum 2. Juli. Es ist davon auszugehen, dass die neue Regelung dann direkt im Anschluss gelten wird.

"Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie ist es wichtig, dass wir unsere Regelungen immer wieder auf den Prüfstand stellen und an die neuen Umstände anpassen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. In den heißen Sommermonaten wie derzeit und unter den aktuellen Bedingungen, sei es verhältnismäßig, die Maskenvorschriften so anzupassen, dass jeder selber entscheiden könne, ob er eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske tragen wolle. Den kompletten Artikel lesen Sie hier.

Dienstag, 28. Juni, 13.30 Uhr: Baden-Württemberg: Kein Bundesland ersetzt 3 Euro bei Corona-Tests

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha geht davon aus, dass ab Freitag alle Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit für einen Corona-Test in der Regel drei Euro zuzahlen müssen. "Die ersetzen wir nicht und zwar in keinem der Länder", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Der Bund hatte entschieden, dass es ab Ende Juni keine kostenlosen Bürgertests in Teststellen und Apotheken mehr für alle geben soll. Gratis bleiben die Schnelltests nur für bestimmte Risikogruppen - in der Regel werden von diesem Donnerstag an aber je drei Euro aus eigener Tasche fällig.

Hinzu kommt, dass auch Menschen, die einen Angehörigen im Alten- oder Pflegeheim besuchen wollen, Anspruch auf einen Gratis-Test haben sollen. Hier befürchten die Länder Missbrauch, weil theoretisch jeder behaupten könnte, dass er seine Angehörigen im Heim besuchen möchte. Lucha sagte, er erwarte, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) noch einen Vorschlag mache, wie die Länder das unbürokratisch umsetzen sollen.

Dienstag, 28. Juni, 10.55 Uhr: BGH prüft kostenfreien Reiserücktritt bei Corona-Ausbruch

Ein erster Streit über eine in der Pandemie stornierte Pauschalreise erreicht heute den Bundesgerichtshof. Die Richter prüfen dabei folgende Frage: Ein Mann sagte zum Beginn der Pandemie eine Pauschalreise ab, wenig später wurde sie sowieso unmöglich - muss er trotzdem Stornogebühren zahlen? Das prüft der BGH aktuell. Bisher gibt es zu den Rechten von Reisenden bei einem Rücktritt wegen der Pandemie noch kein höchstrichterliches Urteil - der Fall ist deshalb richtungsweisend. Alle Hintergründe hier.

Dienstag, 28. Juni, 9.50 Uhr: Lufthansa-Chef rechnet erst im Winter mit Linderung beim Flug-Chaos

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat die Passagiere auf weitere Schwierigkeiten im Luftverkehr eingestimmt. Die von Personalmangel, Teileknappheit und eingeschränktem Luftraum geprägte Situation werde sich "kurzfristig kaum verbessern", erklärte der Chef der größten Airline-Gruppe Europas in einem Schreiben an die Passagiere. Zwar plane die Branche allein in Europa mehrere tausend Neueinstellungen. "Dieser Kapazitätsaufbau wird sich allerdings erst im kommenden Winter stabilisierend auswirken können."

Spohr entschuldigte sich im Namen des Unternehmens dafür, dass nach dem Corona-Einbruch das "Hochfahren des komplexen Luftverkehrssystems von fast Null auf derzeit wieder fast 90 Prozent" nicht zur angestrebten Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Robustheit geführt habe. Der Manager räumte ein, dass auch dem Lufthansa-Konzern in einigen Bereichen Personal fehle. Ab dem kommenden Sommer will der Konzern wieder die zwischenzeitlich stillgelegten Großflugzeuge vom Typ A380 einsetzen.

In einem weiteren Schreiben an die Belegschaft erklärte Spohr, dass der Vorstand es "an der ein oder anderen Stelle" mit dem Sparen übertrieben habe. Der Lufthansa-Chef führte dafür den Druck der mehr als 10 Milliarden Euro schweren Verluste in der Corona-Krise an. Er wies auf die Einmaligkeit der Situation hin: "Ganz offen gesagt: Es war auch für unsere Führungsmannschaft und mich persönlich die erste zu bewältigende Pandemie."

Dienstag, 28. Juni, 7.35 Uhr: Fünf weitere Corona-Todesfälle im Allgäu - Inzidenz in Kempten und im Oberallgäu steigt sprunghaft

Für die Allgäuer Landkreise und kreisfreien Städte weist die offizielle RKI-Statistik von Montag auf Dienstag fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona aus. So starben seit Beginn der Pandemie im Allgäu nun 1061 Menschen an oder mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion. Am Montag lag die Zahl noch bei 1056. Am Dienstag fließen in der Regel auch Nachmeldungen vom Wochenende in die Statistik ein.

Auch die Inzidenzwerte in der Region steigen zum Teil sprunghaft an. So liegt Inzidenz in Kempten heute bei über 590, gestern war der Wert noch 400. Das Oberallgäu klettert von 413 auf 509, auch Memmingen macht von 275 auf fast 379 einen großen Sprung. Alle aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte im Allgäu hier im Überblick.

Dienstag, 28. Juni, 7.10 Uhr: RKI registriert 142 329 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 635,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 635,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 591,9 gelegen (Vorwoche: 458,5; Vormonat: 209,4).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 142.329 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 123.097) und 113 Todesfälle (Vorwoche: 182) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 27.914.240 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Montag, 27. Juni, 22.15 Uhr: Neue Daten zu Omikron-Impfstoffen

Vor dem Winter dürfte für viele noch ein Corona-Booster anstehen. Der sollte möglichst maßgeschneidert auf die kursierenden Virustypen sein. Doch das ist nicht so einfach. Details lesen Sie hier.

Montag, 27. Juni, 18.47: Steigende Inzidenzen machen Kliniken im Allgäu zu schaffen

Die Situation in den Krankenhäusern ist angespannt – auch weil viele Mitarbeiter im Krankenstand sind. Lohnt es sich, über eine vierte Impfung nachzudenken? Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 27. Juni, 15.34 Uhr: Positiver Corona-Schnelltest: Was Infizierte tun müssen und was sie tun sollten

Die Corona-Infektionen nehmen wieder zu. Doch welche Corona-Regeln in Bayern gelten eigentlich aktuell? Das ist zu tun, wenn der Selbsttest positiv ist.

Montag, 27. Juni, 12.12 Uhr: Nach zweijähriger Corona-Pause: "Pride Parade" zurück in New York

Nach zweijähriger Corona-Pause sind wieder Tausende Menschen bei der "Pride Parade" durch die Straßen New Yorks gezogen, um auf die Rechte unter anderem von Homo-, Bi- und Transsexuellen aufmerksam zu machen. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen am Sonntag auch zahllose Schaulustige nach Manhattan, viele mit Regenbogenfahnen. In den vergangenen zwei Jahren war die Parade wegen der Pandemie abgesagt worden. Die "Pride Parade" geht auf die "Stonewall"-Aufstände von 1969 zurück.

Damals hatten sich Feiernde in der beliebten Homosexuellen-Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street im Greenwich Village in Manhattan gegen eine Polizei-Razzia gewehrt. Zum ersten Jahrestag der Auseinandersetzungen zogen etwa 4000 Menschen durch New York und forderten Gleichberechtigung - heute erinnert der jährliche Christopher Street Day (CSD) weltweit daran. Er steht für das Selbstbewusstsein der LGBTQ-Gemeinschaft (englische Abkürzung für Lesben, Schwule, bisexuelle, transsexuelle und queere Menschen) und ihren Widerstand gegen Diskriminierung.

Nach zwei Jahren Corona-Pause fand am Wochenende in New York wieder die Pride Parade statt.
Nach zwei Jahren Corona-Pause fand am Wochenende in New York wieder die Pride Parade statt.
Bild: Niyi Fote, dpa

Montag, 27. Juni, 10 Uhr: "Beschissenes Gefühl": Corona-Angst bei Rad-Assen vor Tour-Start

Wenige Tage vor Beginn der Tour de France macht sich bei Deutschland Top-Radprofis Sorge vor eine möglichen Infektion mit dem Coronavirus und einem damit verbundenen Aus für die 109. Frankreich-Rundfahrt breit.

"Es ist nochmal ein Zittern, bis das Ergebnis kommt. Man merkt nicht einmal was, und auf einmal ist man positiv und mit einem Schlag ist die Vorbereitung seit den Klassikern für die Katz'", sagte Cofidis-Profi Simon Geschke (36) am Sonntag nach seinem dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften im Sauerland. "Es gibt natürlich immer Schlimmeres, aber es wäre definitiv eine herbe Enttäuschung."

An diesem Montag steht für alle für die Tour in Frage kommenden Fahrer ein PCR-Test an, der letztlich über den Start bei der am Freitag in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen beginnenden Frankreich-Rundfahrt entscheidet.

"Es ist natürlich ein beschissenes Gefühl und die Angst ist durchaus begründet", sagte der Meisterschafts-Fünfte Jonas Rutsch vom US-Team EF Education-EasyPost der Deutschen Presse-Agentur. Der 24 Jahre alte Südhesse steht vor seiner zweiten Tour-Teilnahme - sofern ihm ein positives Testergebnis nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.

Bei der Tour de Suisse Mitte Juni hatte eine Corona-Welle das Teilnehmerfeld der 85. Schweiz-Rundfahrt erheblich ausgedünnt. Mehr als 40 Fahrer mussten das Rennen vorzeitig beenden, darunter auch Maximilian Schachmann. Der Bora-hansgrohe-Profi konnte deswegen nicht bei den nationalen Titelkämpfen im Sauerland teilnehmen und musste sein Meistertrikot kampflos an seinen Teamkollegen Nils Politt abgeben.

Montag, 27. Juni, 6.10 Uhr: Die aktuellen Corona-Inzidenzen für das Allgäu

Eine Übersicht über die aktuellen Inzidenz-Werte für die Allgäuer Landkreise und kreisfreien Städte finden Sie hier. Die bundesweite Inzidenz liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 591,9. Die Corona-Zahlen am Montag sind allerdings nur bedingt aussagekräftig, weil viele Gesundheitsämter und Behörden am Wochenende keine Daten mehr an das RKI übermitteln.

Sonntag, 26. Juni, 11.30 Uhr: Neue Pfizer/Biontech-Daten zu angepasstem Corona-Impfstoff

Zwei Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech, die auf eine Omikron-Sublinie zugeschnitten sind, haben laut den Herstellern in einer klinischen Studie gute Ergebnisse erzielt. Dabei ging es um die Verwendung der Vakzine als Booster, wie die Unternehmen am Samstag mitteilten. Es ist zu beachten, dass die neuen Vakzine auf die in Deutschland gar nicht mehr kursierende Omikron-Sublinie BA.1 angepasst sind und sich die nun veröffentlichten Ergebnisse auch vornehmlich auf den Schutz vor dieser Sublinie beziehen. Eine Biontech-Sprecherin sagte auf Anfrage, noch seien keine Daten veröffentlicht, wie die angepassten Impfstoffe gegen die aktuell vorkommenden Sublinien wie BA.4 und BA.5 im Vergleich zum bestehenden Vakzin abschneiden.

Einer der nun getesteten Impfstoffe besteht nur aus auf BA.1 angepassten Komponenten, der andere ist ein Mix aus dem angepassten und dem bestehenden Mittel.

Probanden, die als Booster einen angepassten Impfstoff erhalten hatten, hatten danach "deutlich höhere neutralisierende Antikörperreaktionen" gegen die Omikron-Sublinie BA.1 als beim bisherigen Biontech/Pfizer-Impfstoff, heißt es in der Mitteilung. Insgesamt machten an der Studie 1234 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren mit. In vorläufigen Laborstudien konnte den Angaben zufolge gezeigt werden, dass beide angepassten Impfstoffe auch Viren der Sublinien BA.4 und BA.5 ausschalten können, wenn auch in geringerem Umfang als bei BA.1. "Pfizer und Biontech werden in den kommenden Wochen weitere Studiendaten zu den Omikron-Varianten BA.4/BA.5 erheben."

Die Daten werden unter anderem der EU-Arzneimittelbehörde EMA zu Verfügung gestellt, bei der bereits ein Prüfverfahren läuft. Die EMA prüft zudem einen angepassten Impfstoff des US-Herstellers Moderna. Bisher ist noch kein Impfstoff in der EU zugelassen, der auch auf Varianten des Corona-Virus zielt.

Sonntag, 26. Juni, 9.30 Uhr: Auch bei US-Open-Aus: Djokovic bleibt bei Nein zur Corona-Impfung

Tennis-Star Novak Djokovic will sich auch im Falle eines weiter bestehenden Einreiseverbots in die USA nicht gegen das Coronavirus impfen lassen und würde damit auch auf die US Open verzichten. "Ich würde sehr gerne in die Staaten fliegen. Aber zum heutigen Zeitpunkt ist das nicht möglich", sagte der 35 Jahre alte Serbe am Samstag kurz vor Beginn des Rasen-Klassikers in Wimbledon (27. Juni - 10. Juli). "Es gibt nicht viel mehr, was ich machen kann. Es liegt wirklich an der US-Regierung, eine Entscheidung zu fällen, ob sie ungeimpfte Menschen in das Land lassen oder nicht."

Auf die zweimalige Nachfrage, ob er eine Impfung für sich ausgeschlossen habe, antwortete Djokovic zweimal mit: "Ja." Zuletzt wurde zwar die Testpflicht vor einer Einreise in die USA gekippt, die Impfung gegen das Coronavirus ist bis auf wenige Ausnahmen aber weiter Voraussetzung, um ins Land zu kommen.

Djokovic war wegen der fehlenden Impfung bereits Anfang des Jahres kurz vor Beginn der Australian Open des Landes verwiesen worden und hatte daher seinen Titel in Melbourne nicht verteidigen können. Auch bei den Turnieren in Indian Wells und Miami hatte er nicht starten können. Dass er voraussichtlich nicht bei den US Open, die am 29. August beginnen, teilnehmen kann, sei "eine Extra-Motivation" für Wimbledon, sagte der sechsmalige Sieger. Durch das Fehlen des Russen Daniil Medwedew und des verletzten Alexander Zverev ist Djokovic an Nummer eins gesetzt.

Sonntag, 26. Juni, 7.20 Uhr: Mediziner warnt vor massivem Personalengpass auf Intensivstationen

Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis vom Corona-Expertenrat der Bundesregierung warnt angesichts steigender Infektionszahlen vor massiven Personalengpässen in den Kliniken. "Die Personalsituation auf den Intensivstationen ist enorm angespannt", sagte der wissenschaftlicher Leiter des Intensivbettenregisters der Fachvereinigung DIVI den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das System steht näher an einem Kipppunkt, als ich bisher dachte."

Von bundesweit 1300 Intensivstationen hätten Mitte Juni rund 580 erhebliche Personalengpässe gemeldet, inzwischen seien es rund 630. "Wir hatten in den vergangenen Jahren noch nie so wenig betreibbare High-Care-Betten zur Verfügung wie derzeit", sagte er. Bis vor kurzem habe der Schnitt noch bei deutschlandweit rund 8000 gelegen, jetzt seien es noch 7500. Es sei zu erwarten, dass sich die Lage durch weiter steigende Infektionszahlen und dementsprechend mehr Personalausfälle noch verschlechtere.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den bundesweiten Sieben-Tage-Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner am Samstagmorgen mit gut 630 angegeben - eine Woche zuvor hatte er bei knapp 450 gelegen, im Vormonat bei gut 280. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen von sehr vielen nicht erfassten Fällen aus - vor allem weil viele Infizierte keinen PCR-Test mehr machen lassen, aber nur diese Tests zählen.

Sonntag, 26. Juni, 7.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken leicht

Die Inzidenzwerge im Allgäu gehen leicht nach unten. Die meisten Corona-Infektionen verzeichnet weiterhin der Landkreis Ostallgäu. Die Übersicht.

Hinweis: Die Inzidenzwerte am Sonntag sind nur bedingt aussagekräftig, da einige Landkreise und kreisfreie Städte im Allgäu dem RKI am Wochenende keine aktuellen Corona-Zahlen mehr übermitteln.

Samstag, 25. Juni, 19.50 Uhr: Neue Pfizer/Biontech-Daten zu angepasstem Corona-Impfstoff

Zwei Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech, die auf eine Omikron-Sublinie zugeschnitten sind, haben laut den Herstellern in einer klinischen Studie gute Ergebnisse erzielt. Dabei ging es um die Verwendung der Vakzine als Booster, wie die Unternehmen am Samstag mitteilten. Es ist zu beachten, dass die neuen Vakzine auf die in Deutschland gar nicht mehr kursierende Omikron-Sublinie BA.1 angepasst sind und sich die nun veröffentlichten Ergebnisse auch vornehmlich auf den Schutz vor dieser Sublinie beziehen. Eine Biontech-Sprecherin sagte auf Anfrage, noch seien keine Daten veröffentlicht, wie die angepassten Impfstoffe gegen die aktuell vorkommenden Sublinien wie BA.4 und BA.5 im Vergleich zum bestehenden Vakzin abschneiden.

Einer der nun getesteten Impfstoffe besteht nur aus auf BA.1 angepassten Komponenten, der andere ist ein Mix aus dem angepassten und dem bestehenden Mittel.

Samstag, 25. Juni, 11.10 Uhr: Maskenpflicht ist kein kein "Allheilmittel"

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat davor gewarnt, die Maskenpflicht als "Allheilmittel" im Kampf gegen die Corona-Pandemie anzusehen. "Man muss prüfen, wie verhältnismäßig etwas in einer bestimmten Lage ist", sagte die FDP-Politikerin der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Studien belegten, dass Kinder, gerade im Grundschulalter, Schwierigkeiten beim Spracherwerb hätten, wenn sie und die Lehrer Maske trügen, was "ohnehin schon anstrengend" sei. Man müsse das eine gegen das andere abwägen. Die Politikerin betonte aber auch, dass es nicht darum gehe, die Maske zu verdammen.

Verständnis zeigte Stark-Watzinger für die Sorge von Lehrkräften, die ihre Schulen nicht ausreichend auf eine Corona-Welle im Herbst vorbereitet sehen. Die Pädagogen beklagten etwa zu Recht, dass das Geld aus dem Digitalpakt nicht schnell genug in den Schulen ankomme. Das müsse sich ändern, auch um Distanzunterricht leichter zu machen und die Kommunikationswege zwischen Eltern und Schulen kurz zu halten. "Ich glaube, viel von dem Stress der vergangenen Jahre rührt daher, dass Eltern oft nicht wussten: Wie geht es weiter? Was passiert morgen und übermorgen? Das muss besser werden."

Ein Mund-Nasen-Schutz muss derzeit im Alltag vor allem noch in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Beim Einkaufen sowie in Restaurants und Kneipen gilt die Pflicht dagegen nicht mehr. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält bei der Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes eine Maskenpflicht in Innenräumen ab Herbst für geboten. Die FDP sieht das eher skeptisch.

Samstag, 25. Juni, 9.57 Uhr: Corona-Fälle: Kanada zieht Wasserball-Team von Schwimm-WM zurück

Kanada hat seine Wasserball-Mannschaft der Männer wegen mehrerer Corona-Fälle im Team aus der Weltmeisterschaft zurückgezogen. "Nach sorgfältiger Überlegung, auf Anraten des medizinischen Personals und nach einer offenen Diskussion mit den Athleten und dem offiziellen Covid-Verbindungsbeamten des Teams Kanada hat Wasserball-Kanada die schwierige Entscheidung getroffen, die Herrenmannschaft von der Teilnahme an den verbleibenden Wasserball-Wettkämpfen bei den Fina-Weltmeisterschaften in Budapest 2022 zurückzuziehen", heißt es in einer Erklärung von Wasserball Kanada.

Samstag, 25. Juni, 6.23 Uhr: Lauterbach will bessere Corona-Statistiken mit neuem "Pandemie-Radar"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will mit einem neuen "Pandemie-Radar" bessere Vorhersagen über neue Coronavirus-Wellen ermöglichen. Krankenhäuser sollen zum Beispiel mehr aktuelle Angaben zu Bettenbelegungen machen. "Bislang wissen wir nur, wie viele Betten in den Kliniken frei sind - und das mit Verspätung. Das ist zu wenig", sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit.
Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit.
Bild: Michael Kappeler/dpa

Außerdem sollten "stärker als bisher Infektions- und Durchimpfungsraten in Gesundheitseinrichtungen" erhoben werden, berichtet das RND unter Berufung auf einen Formulierungsvorschlag des Ministeriums für eine Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes. Auch die Abwasserüberwachung solle dort ausgebaut werden. "Daraus lassen sich Rückschlüsse aufs Infektionsgeschehen ziehen", sagte Lauterbach. Im Abwasser lassen sich Virenkonzentrationen nachweisen. In allen Pflegeheimen soll es zudem künftig einen Impf- und Medikamenten-Beauftragten geben.

Freitag, 24, Juni, 21.53 Uhr: Charité distanziert sich von umstrittenem Corona-Forscher

Die Charité in Berlin hat sich von Aussagen eines ihrer Stiftungsprofessoren zu Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung distanziert. "Die Fakultät der Charité hat die Methodik der Online-Umfrage geprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass diese Arbeit methodische Schwächen aufweist", teilte ein Charité-Sprecher am Freitagabend mit.

Die Thesen von Harald Matthes, Stiftungsprofessor für Integrative und Anthroposophische Medizin an der Charité, hatten vor einigen Wochen viel Aufmerksamkeit bekommen. Er hatte nach Befragungen im Rahmen seiner sogenannten ImpfSurv-Studie behauptet, dass es eine Untererfassung an Nebenwirkungen beim zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gebe.

Nach ihrer Prüfung kommt die Charité unter anderem zu dem Schluss, dass "sich ein Sicherheitsprofil von Covid-19-Impfstoffen ohne ärztliche Beurteilung eines kausalen Zusammenhangs zum verabreichten Impfstoff nicht medizinisch-wissenschaftlich valide erarbeiten" lässt. Der Begriff "schwere Nebenwirkungen" sei weder im Ethikantrag der Untersuchung noch im Studienprotokoll definiert. Zudem hätten Personen mehrfach und ungeprüft an der Umfrage teilnehmen können.

"Die in der Öffentlichkeit von Professor Matthes getätigten Aussagen überschreiten daher den Interpretationsspielraum angesichts der sehr vorläufigen Daten und lassen geäußerte Schlussfolgerungen in Bezug auf die existierende Datengrundlage nicht belegen", teilte der Charité-Sprecher mit. "Die Charité distanziert sich deshalb von den getroffenen Aussagen."

Es stehe Matthes zwar frei, die Erhebung fortzuführen. "Da aufgrund methodischer Limitationen der Studie jedoch seine bisher öffentlich getätigten Aussagen nicht nachvollziehbar sind, empfiehlt der Vorstand der Charité Professor Matthes, die Studie nicht fortzusetzen."

Freitag, 24. Juni, 17.45 Uhr: DFB-Chef zu neuer Corona-Welle: Fußballplätze müssen offen bleiben

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat für den Umgang mit einer möglichen weiteren Corona-Welle im Herbst eine deutliche Forderung an die Politik gerichtet. "Die Fußballplätze müssen offen bleiben, egal was passiert im Oktober", sagte der 60 Jahre alte Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in seinem Grußwort auf dem Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) im niederbayerischen Bad Gögging.

Die umfangreichen Maßnahmen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie hatten in den vergangenen beiden Jahren auch die Verbände, Vereine, Aktiven und Kinder im Fußball schwer belastet. Die Sportausübung war über lange Zeiträume nicht mehr möglich.

Freitag, 24. Juni, 13.45 Uhr: Corona-Bürgertests für alle sollen künftig drei Euro kosten

Auch über den Sommer soll es weiter ein Angebot mit kostenlosen Corona-Schnelltests für Risikogruppen geben - für alle anderen sollen "Bürgertests" aber künftig drei Euro kosten. Das teilte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag in Berlin nach einer entsprechenden Einigung in der Regierung auf eine neue Testverordnung mit, die ab dem 30. Juni gelten soll.

Auch über den Sommer soll es weiter ein Angebot mit kostenlosen Corona-Schnelltests für Risikogruppen geben.
Auch über den Sommer soll es weiter ein Angebot mit kostenlosen Corona-Schnelltests für Risikogruppen geben.
Bild: Kira Hofmann

Er hätte kostenlose Bürgertests für alle gerne weitergeführt, sagte der SPD-Politiker. Angesichts der Kosten von durchschnittlich einer Milliarde Euro pro Monat sei dies für den Bund in der angespannten Haushaltslage nicht mehr zu leisten. Das neue Konzept sehe nun bis Jahresende noch Ausgaben von 2,7 Milliarden Euro vor - bei voller Übernahme wären bis zu fünf Milliarden Euro zu erwarten gewesen.

Kostenlose Schnelltests sollen künftig weiter für vulnerable Gruppen möglich sein, darunter auch Kinder bis fünf Jahre, Frauen zu Beginn der Schwangerschaft und Besucher von Kliniken und Pflegeheimen. Die Länder hätten die Möglichkeit, die Eigenbeteiligung von drei Euro auch für weitere Gruppen zu übernehmen.

Freitag, 24. Juni, 10.30 Uhr: Kommt die Maskenpflicht in Österreich zurück?

Man werde lernen müssen, mit der Maske zu leben, sagt der Gesundheitsminister von Österreich Johannes Rauch. Kommt die Maskenpflicht zurück?

Freitag, 24. Juni, 7.20 Uhr: Drosten befürchtet nach Sommerferien sehr hohe Corona-Zahlen

Der Schutz der Impfung lässt langsam nach und die BA.5-Variante mit Tempo auf dem Vormarsch. Auch am Jahresende werde die Pandemie nicht vorbei sein, befürchtet Virologe Drosten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 24. Juni, 6.15 Uhr: RKI registriert 108.190 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 618,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 618,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 532,9 gelegen (Vorwoche: 427,8; Vormonat: 307,2).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 108.190 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 28 118) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 19) innerhalb eines Tages. Allerdings sind die Werte der Vorwoche wegen eines Feiertags (Fronleichnam) in mehreren Bundesländern wenig aussagekräftig. Vergleiche der Daten sind zudem wegen des allgemeinen Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Donnerstag, 23. Juni, 16.22 Uhr: Gesundheitsminister beraten Maßnahmen für Corona-Herbstwelle

Corona-Schnelltests gratis für alle - das soll in Deutschland schon bald vorbei sein. Was aber planen Bund und Länder für Schutzmaßnahmen in der Pandemie? Hier finden Sie die Übersicht.

Donnerstag, 23. Juni, 14.50 Uhr: Corona-Impfpflicht in Österreich wird abgeschafft

Die Corona-Impfpflicht in Österreich wird abgeschafft. Das teilte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Donnerstag in Wien mit. Mehr dazu lesen Sie hier.


Donnerstag, 23. Juni, 13 Uhr: Positiver Corona-Test vereitelt ZDF-Auftritt von Peter Kraus

Ein positiver Corona-Test hat einen Live-Fernsehauftritt von Rock-'n'-Roll-Altstar Peter Kraus verhindert. Eigentlich sollte er am Donnerstagvormittag im Studio der ZDF-Sendung "Volle Kanne" am Frühstückstisch sitzen, doch kurz vorher schlug der Test an, wie der 83-jährige Sänger ("Sugar Baby") in einer Schalte von draußen ins Studio erzählte. Mit enttäuschter Miene saß er an der frischen Luft im Grünen am Düsseldorfer Medienhafen und sagte: "Was soll ich tun?! Ein Schock!" Er spüre nichts, sei symptomfrei.

Ein PCR-Test solle nun Gewissheit bringen, erläuterte "Volle Kanne"-Moderatorin Nadine Krüger. An diesem Freitag falle erst mal ein geplanter Auftritt in der "NDR Talk Show" aus, erzählte Kraus weiter. Bei der Fernsehschalte war er so hibbelig, dass er vor laufender Kamera beinahe mit dem Stuhl umkippte. Er konnte sich gerade noch so an einem Blumenkübel festhalten und meinte: "Alles okay." Als Frühstücksgast im Studio sprang kurzfristig Musikproduzent Dieter Falk ein.

Donnerstag, 23. Juni, 11.15 Uhr: Südafrika: Keine Einreisebeschränkungen und Maskenpflicht mehr

Die südafrikanische Regierung hat die Maskenpflicht und Einreisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie aufgehoben. Auch Teilnehmerbeschränkungen bei öffentlichen Versammlungen seien in dem bei Touristen beliebten Land ab sofort aufgehoben, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Grund dafür sei ein stetiger Rückgang neuer Infektionen sowie niedrige Krankenhauseinweisungen und Todesfälle, sagte Gesundheitsminister Joe Phaahla. Südafrika befindet sich am Ende seiner fünften Corona-Welle.

Bislang war das Tragen von Masken in Innenräumen, einschließlich Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln, obligatorisch. Bis Mittwoch mussten Reisende einen vollständigen Impfnachweis oder einen negativen PCR-Test an den Landesgrenzen vorlegen.

In Südafrikas Nachbarland Namibia sind Masken- und PCR-Test-Pflicht bei der Einreise ebenfalls vor einigen Wochen abgeschafft worden. In vielen anderen afrikanischen Urlaubsländern, wie Kenia, Ruanda, Sambia und Mosambik, bestehen beide Auflagen jedoch weiterhin.

Donnerstag, 23. Juni, 8.55 Uhr: Lauterbach: Werden uns schnell bei Maskenpflicht einigen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist zuversichtlich, sich in der Koalition rasch auf Änderungen zum Infektionsschutzgesetz einigen zu können. An sechs Punkten seines Sieben-Punkte-Plans werde bereits gearbeitet, beim Thema Maskenpflicht begännen die Verhandlungen, wenn das für den 30. Juni erwartete Sachverständigengutachten zur Bewertung bisheriger Corona-Schutzmaßnahmen vorliege, sagte der SDP-Politiker am Donnerstag im Deutschlandfunk. Darauf habe die FDP großen Wert gelegt. Bereits für den 1. Juli sei dann ein Gespräch vereinbart. "Wenn dieses Gutachten vorliegt, dann werden wir uns auch sehr schnell einigen, und ich glaube auch, sogar relativ geräuschlos", betonte Lauterbach. Vor der Sommerpause sollten wichtigste Eckpunkte beschlossen sein. "Wir sind einigermaßen gut unterwegs, viel besser als in vergangenen Jahren", betonte der Minister.

Lauterbach verteidigte erneut sein Vorhaben, kostenlose Corona-Bürgertests einzuschränken. Sie sollten gezielt eingesetzt werden, also da, wo sie den größten Nutzen bringen. Der Minister nannte etwa Besucher von Krankenhäusern, Pflegeheimen oder großen Veranstaltungen sowie Menschen, die Krankheitssymptome haben. Lauterbach führte auch die hohen Kosten für die Tests und viele falsch positive Tests als Begründung an. "Die Qualität soll erhöht werden, die Tests sollen sinnvoller eingesetzt werden, die Kosten sollen im Rahmen bleiben. Ich glaube, dann holen wir einfach aus den Tests mehr heraus", sagte der Minister. Er drängte zugleich zur Eile. Die vom Bund finanzierten Bürgertests gibt es vorerst bis Ende Juni.

Donnerstag, 23. Juni, 8.40 Uhr: Zwei weitere Todesfälle mit Corona-Infektion gemeldet

Die offiziellen Statistiken weisen für die kreisfreien Allgäuer Städte und Landkreise von Mittwoch auf den heutigen Donnerstag zwei weitere Menschen aus, die mit oder an einer bestätigten Corona-Infektion gestorben sind. Seit Beginn der Pandemie sind es damit nun 1055 Menschen aus dem Allgäu, die das RKI als Corona-Todesfälle angibt.

Bei den 7-Tage-Inzidenzwerten gibt es heute kaum große Veränderungen - lediglich im Landkreis Lindau ist die Inzidenz etwas stärker angestiegen. Zum Überblick über die Inzidenz in Ihrer Region hier.

Donnerstag, 23. Juni, 8.15 Uhr: RKI registriert 119.360 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 532,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 532,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 488,7 gelegen (Vorwoche: 480,0; Vormonat: 312,1). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 119.360 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 89 142) und 98 Todesfälle (Vorwoche: 73) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 27.573.585 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch, 22. Juni, 22 Uhr: EU unterstützt Lateinamerika und Karibik bei Impfstoffen

Die Europäische Union will die Länder in Lateinamerika und der Karibik bei der Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten unterstützen. Durch die Stärkung von Lieferketten, den Aufbau lokaler Produktionsstätten und Transfer von Technologie sollten die Gesundheitssysteme der Region widerstandsfähiger gemacht werden, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. "Investitionen in Gesundheit sind Investitionen in Wohlstand und Wohlergehen", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Lateinamerika und die Karibik hat die Corona-Pandemie besonders hart getroffen: Mit mehr als 2,7 Millionen Toten wurden in der Region 40 Prozent aller Opfer weltweit registriert, obwohl nur acht Prozent der Weltbevölkerung dort leben. Gerade zu Beginn der Pandemie hatten viele der oftmals armen Länder Schwierigkeiten, ausreichend Impfstoff zu beschaffen.

Mittwoch, 22. Juni, 20 Uhr: Gesundheitsminister beraten über weiteren Corona-Kurs

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Donnerstag (13.00 Uhr) in Magdeburg über die Ergebnisse der Beratungen auf Gesundheitsministerkonferenz (GMK) informieren. Ein Schwerpunkt der Tagung ist der weitere Kurs in der Corona-Pandemie.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angekündigt, von den kostenlosen Bürgertests für alle abzurücken. Künftig sollen nur noch Menschen mit Symptomen sowie einige weitere Gruppen für Gratis-Tests infrage kommen. Offen ist zudem die Frage, inwiefern die Länder stärker an der Finanzierung der Tests beteiligt werden.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern tagen seit Mittwoch in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Neben dem weiteren Corona-Kurs sollte es auf der Konferenz außerdem um eine beschleunigte Digitalisierung im Gesundheitssektor gehen.

Mittwoch, 22. Juni, 18.05 Uhr: Bundestag gibt 25 Millionen Euro für Re-Start des Vereinssports frei

Für einen Re-Start der deutschen Sportvereine hat der Haushaltsausschuss des Bundestages das 25-Millionen-Euro- Konzept von DOSB und Bundesinnenministerium freigegeben. Dies teilte der Deutsche Olympische Sportbund am Mittwoch mit. Es soll Vereinen helfen, nach den Jahren der Corona-Krise neue Mitglieder und Übungsleiter zu gewinnen, hieß es in der Mitteilung. Außerdem sollen mit einer bundesweiten Kampagne, Menschen zu mehr Sport und Bewegung motiviert werden.

"Das ist ein wichtiges Signal für den Breitensport. So werden Vereine konkret unterstützt, zum Beispiel mit Sportschecks und digitaler Übungsleiterausbildung", erklärte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Torsten Burmester. "Vor allem aber wollen wir Menschen wieder aktiv in Bewegung versetzen, am besten im Verein."

Mittwoch, 22. Juni, 16.15 Uhr: Sommerurlaub in Europa: kaum noch Corona-Maßnahmen

Die Zeit der strengen Corona-Bestimmungen ist in den meisten europäischen Ländern vorbei. Doch wie genau sieht es mit den verbliebenen Regeln in den einzelnen Ländern aus?

Mittwoch, 22. Juni, 13.03 Uhr: Deutschland über Gefahren einer Herbstwelle gespalten

Die deutsche Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge über die Gefahren einer möglichen Corona-Herbstwelle gespalten. Die Hälfte der befragten Erwachsenen gab an, sich über eine Infektion mit einer Variante des Virus keine Sorgen zu machen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Yougov hervorgeht. Hingegen zeigten sich 46 Prozent besorgt. Fünf Prozent machten keine Angaben.

Angesichts des weiterhin hohen Infektionsgeschehens wollen sich am Mittwoch und am Donnerstag die Gesundheitsminister von Bund und Länder in Magdeburg darüber austauschen, wie es mit den Corona-Tests, dem Impfen und den Impfzentren sowie mit dem Masketragen weitergehen soll. Für den Herbst und Winter befürchten Experten eine weitere Corona-Welle.

Mittwoch, 22. Juni, 9.42 Uhr: Zugang zu kostenlosen Corona-Bürgertests soll beschränkt werden

Der Zugang zu den kostenlosen Corona-Bürgertests soll nach dem Willen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach schon bald deutlich eingeschränkt werden. Nur noch Patienten mit Symptomen sollen dafür infrage kommen, dazu andere ausgewählte Gruppen wie Kleinkinder und Schwangere. Dies geht aus der "Corona-Herbststrategie" des Ministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. Gratis-Schnelltests für alle Bürger sind bisher nur bis Ende Juni fix. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 22, Juni, 7.17 Uhr: Mit Viertimpfungen gegen die Sommerwelle? Was die Stiko sagt

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen ausgerechnet zur Reisezeit fragen sich viele Menschen: Sollte ich mich zum zweiten Mal boostern lassen? Warum die Stiko das bisher nicht allgemein empfiehlt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Juni, 7.12 Uhr: Kassenärztechef gegen Ausweitung der Maskenpflicht

Kassenärztechef Andreas Gassen hat sich trotz gestiegener Corona-Infektionszahlen gegen die Ausweitung der Maskenpflicht und gegen die Fortführung anlassloser Bürgertests ausgesprochen. "Das Narrativ war immer, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden dürfe", sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung dem Redaktionsnetzwerk vor Beratungen der Gesundheitsministerkonferenz an diesem Mittwoch und Donnerstag. Es gebe zwar auch jetzt hohe Infektionszahlen, die Erkrankungsverläufe seien aber überwiegend leicht. "Viele Betroffenen merken es nicht einmal." Deshalb könnten höhere Infektionszahlen allein nicht Grundlage für Maßnahmen sein, "etwa für eine erneute Maskenpflicht".

Die Ressortchefs treffen sich in Magdeburg. Ein Mund-Nasen-Schutz muss derzeit im Alltag vor allem noch in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden.

Gassen forderte zudem, zeitnah anlasslose Bürgertests zu stoppen. "Sie bringen sehr wenig und kosten sehr viel", kritisierte er. "Stattdessen sollten wir uns auf PCR-Tests bei symptomatischen Patienten zu fokussieren."

Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit warnte davor, die Wirkung der Masken zu überschätzen. Zwar könnten richtig getragene FFP2-Masken vor einer Infektion schützen, andere Maßnahmen seien aber effizienter und sollten vor einer Maskenpflicht eingeführt werden. Der Virologe nannte im RND-Interview etwa Homeoffice. "Wenn die Effizienz einer Maskenpflicht für die Pandemiebekämpfung gering ist, wären die Millionen Euro für Masken anderswo besser eingesetzt", sagte Schmidt-Chanasit.

Mittwoch, 22. Juni, 7.04 Uhr: RKI registriert 119 232 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 488,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 488,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.13 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 458,5 gelegen (Vorwoche: 472,4; Vormonat: 322,4). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 119 232 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 92 344) und 104 Todesfälle (Vorwoche: 112) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 27 454 225 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 21. Juni, 21.45 Uhr: Wir müssen endlich die Lehren aus der Corona-Pandemie ziehen - Ein Kommentar

Die Bundesregierung steuert mit ihrer Corona-Politik in die Sackgasse. Das ist gefährlich – vor allem, weil dies sicher nicht die letzte Pandemie ist, die wir erleben. Den Kommentar lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Juni, 20.45 Uhr: Gesundheitsminister will Zugang zu Corona-Bürgertests beschränken

Der Zugang zu den kostenlosen Corona-Bürgertests soll nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach deutlich eingeschränkt werden. Nur noch Patienten mit Symptomen sollen dafür in Frage kommen sowie andere ausgewählte Personengruppen wie Kleinkinder und Schwangere. Dies geht aus der "Corona-Herbststrategie" des Ministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. Das kostenlose Angebot an alle Bürger ist bisher nur bis Ende Juni fix.

Als weitere Gruppen und Anlässe für kostenlose Bürgertests werden in dem Papier genannt:

  • Präventivtestungen in Pflegeheimen und Krankenhäusern
  • Personen mit erhöhter Kontaktexposition, etwa vor Großveranstaltungen
  • bei einer Kontraindikation zur Impfung, etwa Schwangerschaft im ersten Trimester
  • ausbreitende Infektionslage im "Hotspot"
  • Geflüchtete aus der Ukraine

Zuletzt war aus den Ländern der Druck auf den Bund gewachsen, schnell eine Rechtsgrundlage für weitergehende Schutzvorgaben bei einer neuen Corona-Welle im Herbst zu schaffen. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen forderten vor zweitägigen Beratungen der Gesundheitsminister ab diesem Mittwoch, noch vor der Sommerpause eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorzulegen. Die Infektionszahlen sind zuletzt wieder gestiegen.

Dienstag, 21. Juni, 20.15 Uhr: G20 einigen sich auf permanenten Fonds zur Pandemiebekämpfung

Die G20-Staaten haben sich auf die Einrichtung eines Fonds zur besseren Vorbereitung auf künftige Pandemien geeinigt. Der Finanzvermittlungsfonds (FIF, Financial Intermediary Fund) unter Führung der Weltbank werde voraussichtlich gegen Ende des Monats nach einer Vorstandssitzung der Weltbank aktiv werden, sagte die indonesische Finanzministerin Sri Mulyani Indrawati am Dienstagabend (Ortszeit) am Ende eines Treffens der G20-Finanz- und Gesundheitsminister in Yogyakarta. Indonesien hat in diesem Jahr den G20-Vorsitz.

Einige Länder, darunter Deutschland, Indonesien und Singapur sowie die USA und die Europäische Union hätten bereits insgesamt 1,1 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) für den FIF zugesagt. "Ich bin sicher, das ist erst der Anfang", sagte die Ministerin. Denn die Pandemie sei noch nicht vorbei: In vielen Staaten, auch in Indonesien, nähmen die Infektionszahlen wieder zu.

Dienstag, 21. Juni, 17.10 Uhr: Druck aus den Ländern für neue Corona-Rechtsgrundlage zum Herbst

Aus den Ländern wächst der Druck auf den Bund, schnell eine Rechtsgrundlage für weitergehende Schutzvorgaben bei einer neuen Corona-Welle im Herbst zu schaffen. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen forderten vor zweitägigen Beratungen der Gesundheitsminister ab diesem Mittwoch, noch vor der Sommerpause eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorzulegen. Vertreter von SPD und Grünen setzen auf Klärungen und vorbereitende Schritte in der Ampel-Koalition. Die Infektionszahlen sind zuletzt wieder gestiegen.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart, dass man den Instrumentenkasten voll befülle, sei ein Gebot der praktischen Vernunft. "Die Feuerwehr funktioniert ja auch nicht so, dass sie erst die Schläuche bestellt, wenn sie die Größe des Brandes sieht." Er plädiere seit Monaten dafür, den Ländern die Möglichkeit zu weitgehenden Schutzmaßnahmen zu geben. Das habe die FDP im Bund verhindert. Die Minimalausstattung müsse eine Maskenpflicht in Innenräumen, Kontaktbeschränkungen, Personenobergrenzen für Veranstaltungen und Testpflichten umfassen.

Dienstag, 21. Juni, 15.50 Uhr: Mützenich: Neue Corona-Maßnahmen nötig

In der Debatte um den künftigen Corona-Kurs in Deutschland hat SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich deutlich gemacht, dass er neue Auflagen für nötig hält. Das sei angesichts der steigenden Infektionszahlen und des Auslaufens des Infektionsschutzgesetzes im September "offensichtlich", sagte Mützenich am Dienstag vor einer Fraktionssitzung in Berlin. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei", so Mützenich. "Dass Maßnahmen erforderlich sind, das sollte niemand mehr in Frage stellen."

Der Fraktionsvorsitzende zeigte sich "zuversichtlich", dass die Ampel die nötigen Schritte auf den Weg bringt. "Die Koalition ist so intensiv mit diesen verschiedenen Fragen befasst, dass wir am Ende zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen werden." Die vorgesehene Überprüfung der bisherigen Maßnahmen wie Maskenpflichten, Zugangs- oder Abstandsregeln sei dabei wichtig, "um die Maßnahmen nachzusteuern", wie Mützenich sagte.

Die Aufgabe einer solchen Evaluation ist gemäß Infektionsschutzgesetz einem Sachverständigenausschuss zugedacht. Die jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und vom Bundestag benannte Expertinnen und Experten sollen ihr Ergebnis bis 30. Juni vorlegen.

Dienstag, 21. Juni, 11.25 Uhr: Lauterbach erwartet keinen Ampel-Streit bei Corona-Maßnahmen

Einige Länder fordern die Bundesregierung zum Handeln auf, viele Beobachter erwarten Zwist zwischen Karl Lauterbach und der FDP. Doch der Gesundheitsminister bleibt beim Thema Corona optimistisch. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Juni, 10 Uhr: Corona-Maßnahmen: Süd-Länder und NRW machen Druck auf Ampel

Im Herbst droht die nächste Corona-Welle. Vier Bundesländer machen daher Druck, noch vor der Sommerpause Voraussetzungen für schärfere Maßnahmen zu schaffen. Welche Mittel im Gespräch sind.

Dienstag, 21. Juni, 6.30 Uhr: Qantas schafft auf einigen Flügen die Maskenpflicht ab

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat auf einigen internationalen Verbindungen die Maskenpflicht abgeschafft. Sowohl die Crew als auch die Passagiere müssten auf Flügen von New South Wales, Queensland und Western Australia in die USA, nach Großbritannien und nach Rom ab sofort keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, zitierten australische Medien am Dienstag aus einem internen Schreiben des Unternehmens.

Die Aufhebung der im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen sei der "angemessene nächste Schritt", weil weltweite Studien zeigten, dass das Übertragungsrisiko in der Kabine sehr gering sei, zitierte der Sender 9News aus dem Dokument. Qantas-Chef Alan Joyce hatte schon vor einigen Tagen gesagt, Australien müsse die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in den Maschinen beenden.

Auf Flügen nach Australien, bei Inlandsflügen und allen Flügen aus Melbourne müssen Passagiere aber zunächst weiter Masken tragen. Auf den Flughäfen des Landes war die Maskenpflicht auf Empfehlung des australischen Hauptausschusses für den Gesundheitsschutz (AHPPC) bereits am vergangenen Wochenende aufgehoben worden.

Dienstag, 21. Juni, 6.20 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu: Starker Anstieg in Kempten und im Oberallgäu

Während die Corona-Zahlen in Kaufbeuren und im Ostallgäu weiter sinken, gehen die Inzidenzwerte in Kempten und im Oberallgäu deutlich nach oben. Unsere Übersicht.

Dienstag, 21. Juni, 6.15 Uhr: RKI registriert 123 097 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 458,5

Berlin (dpa) - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen am Dienstagmorgen mit 458,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.14 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 416,0 gelegen (Vorwoche: 447,3; Vormonat: 342,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem deshalb, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 123 097 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 105 840) und 182 Todesfälle (Vorwoche: 107) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Montag, 20. Juni, 19.30 Uhr: Winnetou-Darsteller Alexander Klaws hat Corona - dennoch Premiere

Winnetou-Darsteller Alexander Klaws ist wenige Tage vor der Premiere der Segeberger Karl-May-Spiele 2022 positiv auf Corona getestet worden. "Es tut uns allen unheimlich leid, dass Alex erkrankt ist. Wir wünschen ihm, dass er bald wieder bei uns ist", sagte Geschäftsführerin Ute Thienel laut einer Pressemitteilung vom Montag. Die Veranstalter hoffen jedoch, dass er bei der Premiere des Stücks "Der Ölprinz" am Samstagabend mitspielen kann. "Das Zeitfenster für eine Genesung reicht aus", sagte Thienel.

Die Veranstalter zitierten Klaws mit den Worten: "Es hat mich leider erwischt! Ich gebe aber natürlich die Hoffnung nicht auf, dass ich bis zur Premiere wieder fit bin, und gebe alles, um schnellstmöglich wieder im Sattel sitzen zu können."

Sollte Klaws noch nicht genesen sein, werde Sascha Hödl die Winnetou-Rolle übernehmen. Er habe den Apachenhäuptling bereits fünf Jahre lang im österreichischen Winzendorf und im Vorjahr beim Live-Hörspiel im Indian Village in Bad Segeberg gespielt. Hödl gehört dem Ensemble als Ölfeldbesitzer Jackson und Nijorakrieger Ka Maku an. Die übrigen Mitglieder seien alle gesund, sagte ein Sprecher.

"Der Ölprinz" sollte eigentlich im Sommer 2020 aufgeführt werden. Doch die Saison fiel ebenso wie die des Jahres 2021 wegen der Corona-Pandemie aus.


Montag, 20. Juni, 16 Uhr: Urlaub in Italien in den Sommerferien? Unser Reisesteckbrief

Adria, Toskana und Gardasee - Italien ist Platz zwei im Urlaubs-Ranking der Deutschen. Doch welche Einschränkungen gelten dort? Die Corona-Regeln im Steckbrief.

Montag, 20. Juni, 13.45 Uhr: Kardinal Woelki hat Corona

Kardinal Rainer Maria Woelki hat Corona. Der 65-Jährige sei am Sonntag positiv getestet worden, teilte das Erzbistum Köln am Montag mit. Er habe sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben und alle Termine für diese Woche abgesagt. Er fühle sich "schon gesundheitlich angeschlagen", sagte Woelki.

Auch Weihbischof Rolf Steinhäuser ist coronapositiv. Beide hatten am Donnerstag an der Fronleichnamsprozession teilgenommen. Es sei aber natürlich "reine Spekulation", dass sie sich dort infiziert hätten, sagte ein Bistumssprecher.

Etwa 500 Gläubige hatten am katholischen Feiertag Fronleichnam eine Messe vor dem Kölner Dom gefeiert, bevor sie durch die Innenstadt gezogen waren. "Ich freue mich, dass wir nach zwei Jahre der Pandemie heute wieder in so großer Zahl versammelt sind", hatte Woelki gesagt.

Montag, 20. Juni, 11.55 Uhr: Oktoberfest-Aufbau in München beginnt

Ende April hatte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter trotz Corona-Varianten grünes Licht für das Oktoberfest 2022 gegeben - nicht ohne zuvor mehrfach mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zu beraten. Nach zwei Jahren soll es heuer wieder eine Wiesn geben - Stand jetzt ohne Corona-Auflagen.

Heute nun, rund drei Monate vor Wiesn-Start, beginnen die Bauarbeiten auf der Theresienwiese: Als erstes startet der Aufbau der Bierzelte, später folgen die Fahrgeschäfte. Das Oktoberfest 2022 soll am 17. September eröffnet werden.

Montag, 20. Juni, 11.40 Uhr: Globale Reaktion auf Pandemien: Treffen der G20-Gesundheitsminister

Wie können die globalen Gesundheitssysteme infolge der Corona-Pandemie gestärkt werden? Und können internationale Reisedokumente, darunter vor allem Impfzertifikate, weltweit standardisiert werden? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Gesundheitsminister der G20-Staaten, die heute in der indonesischen Stadt Yogyakarta zu einem zweitägigen Treffen zusammengekommen sind. Der indonesische G20-Vorsitz strebt im Zuge der Wiedereröffnung der Grenzen eine weltweite Harmonisierung der Corona-Gesundheitsprotokolle für sicheres Reisen an.

"Globale Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Pandemie zu überwinden und sicherzustellen, dass wir auf die nächste vorbereitet sind", sagte Nadia Tarmizi, die Sprecherin des indonesischen Gesundheitsministeriums, kurz vor Beginn der Gespräche. Das Treffen sei ein wichtiger Moment für die G20, um die Kapazitäten der nationalen, regionalen und globalen Gesundheitssysteme zu stärken. Zu dem Treffen ist auch der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in den Inselstaat gereist.

Am Dienstag wollen die Gesundheitsminister mit den G20-Finanzministern zusammenkommen, um über einen geplanten Finanzvermittlungsfonds (FIF, Financial Intermediary Fund) zu beraten. Dieser soll helfen, das weltweite System zur Vorbereitung und Reaktion auf künftige Pandemien zu stärken. Ende Oktober werden sich die G20-Gesundheitsminister zu weiteren Gesprächen auf Bali treffen - kurz vor Beginn des G20-Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs, das am 15. und 16. November auf der beliebten Urlaubsinsel stattfindet.

Montag, 20. Juni, 10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu - Montagswerte kaum belastbar

Wenig Bewegung gibt es zum Wochenstart bei den Inzidenzwerten im Allgäu. Weil etliche Gesundheitsämter die Werte am Wochenende nicht weiter melden, sind die Werte allerdings nur wenig aussagekräftig. Hier erfahren Sie, wie die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis ist.

Sonntag, 19. Juni, 13.45 Uhr: Lauterbach stellt Sieben-Punkte-Plan gegen Corona vor

Gesundheitsminister Lauterbach (SPD) stellt das Land auf die nächsten Corona-Wellen ein. Die eine Welle rollt schon, die andere baut sich für den Herbst auf.

Sonntag, 19. Juni, 13.25 Uhr: Viele Fälle der Schulverweigerer landen jetzt vor Gericht

Am Memminger Amtsgericht geht es bald häufig um Eltern, die ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken möchten. Rund 40 Akten aus dem Unterallgäu liegen vor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 19. Juni, 10.48 Uhr: Kommunen pochen auf weiter kostenlose Corona-Bürgertests

Die kommunalen Spitzenverbände pochen darauf, dass es die kostenlosen Bürgertests zur Ermittlung von Corona-Infektionen auch in den Sommermonaten gibt. "Die kostenlosen Bürgertests sind ein erstes Frühwarnsystem, die Finanzierung über den 30. Juni hinaus sollte daher dringend durch den Bund weiter sichergestellt werden" sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager (CDU), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte-

und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, forderte einen Erhalt der kostenlosen Tests. "Nur so können sich die Menschen in eigener Verantwortung und vor größeren Zusammenkünften testen lassen, und wir haben die Chance, die Pandemie nicht ungebremst geschehen zu lassen."

Der Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe (CDU), sieht bei der Entscheidung zu den kostenlosen Bürgertest Eile geboten. "Das müssen Bund und Länder schnellstens regeln", sagte Lewe. Mit den derzeit steigenden Infektionszahlen steige auch wieder das Bedürfnis der Menschen, sich testen zu lassen. "Wir brauchen dieses Tests, damit wir das

Infektionsgeschehen wenigstens halbwegs einschätzen können."

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Freitag gesagt, er gehe davon aus, dass Bürgertests auch im Sommer weiter genutzt werden könnten. Bisher ist das kostenlose Angebot nur bis Ende Juni geregelt.

Sonntag, 19. Juni, 8.50 Uhr: BDI-Präsident kritisiert deutsche Corona-Politik =

BDI-Präsident Siegfried Russwurm hat die deutsche Corona-Politik scharf kritisiert. Mit Blick auf den Herbst sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Ich bin sehr besorgt. Eine neue Corona-Welle wird immer wahrscheinlicher." Zudem werde man Virus-Mutationen haben. "Die Politik läuft sehenden Auges in diese Situation und tritt seit zwei Jahren auf der Stelle. Das macht mich fassungslos", kritisierte er. "Noch immer gibt es keine vernünftige Datenlage, noch immer werden Inzidenzen per Hand eingesammelt, mit Zeitverzug. Nach einem Feiertagswochenende etwa wissen wir nicht, was los war, weil die zuständigen Stellen nicht gearbeitet haben."

Auf die Frage, mit welchen Folgen er für die Industrie rechne, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI): "Es ist jedenfalls kein Konzept, bis Oktober abzuwarten, um dann erst den einen Lösungsweg auszuprobieren und dann den nächsten und so die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Lage weiter zu verschärfen." Als Bürger dieses Landes müsse er sagen: "Das kann doch wohl nicht wahr sein!" Nach Russwurms Ansicht bekämpft die Industrienation Deutschland die Pandemie im dritten Jahr immer noch mit den Mitteln des frühen 20. Jahrhunderts. Das sei "wirklich verstörend".

Sonntag, 19. Juni, 7.22 Uhr: FDP-Fraktionschef will Bericht für neue Corona-Regeln abwarten

In der Debatte um neue Corona-Schutzmaßnahmen angesichts der steigenden Infektionszahlen will FDP-Fraktionschef Christian Dürr einen Expertenbericht abwarten. "Es wäre Quatsch, wenn die Politik jetzt Schutzmaßnahmen beschließt, bevor die überparteilichen Experten-Empfehlungen vorliegen", sagte Dürr dem Tagesspiegel (Sonntag). Nur weil eine Maßnahme gut klinge, müsse sie nicht wirksam sein, gab Dürr zu bedenken. "Wir können Grundrechtseinschränkungen nicht aus Jux und Tollerei beschließen."

Ende Juni werde ein Evaluationsbericht des Corona-Sachverständigenrats Aufschluss darüber geben, welche Maßnahmen wirksam seien. "Ich verlasse mich auf den Evaluationsbericht", sagte Dürr dem Blatt. Zugleich müsse sich der Staat auf den Herbst und Winter gut vorbereiten. "Dazu zählt die Digitalisierung der Gesundheitsämter oder ein vernünftiges Virus-Varianten-Screening", nannte Dürr als Beispiele. Dies sei die Aufgabe des Gesundheitsministers.

Sonntag, 19. Juni, 7.15 Uhr: Das sind die aktuellen Inzidenzen im Allgäu

Einen Überblick über die Entwicklung der Inzidenz-Werte im Allgäu finden Sie hier. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) mit 421,9 an. Die Zahlen für das Allgäu und für Deutschland sind sonntags jedoch nur bedingt aussagekräftig, da manche Gesundheitsämter und Landesbehörden dem RKI am Wochenende keine aktuellen Corona-Zahlen mehr melden.

Samstag, 18. Juni 20.45 Uhr: US-Gesundheitsbehörde empfiehlt Corona-Impfungen für kleine Kinder

Nach einem Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich auch die Gesundheitsbehörde CDC für den Einsatz von Coronavirus-Impfstoffen bei Kindern im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren ausgesprochen. Sowohl der Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer als auch das Präparat von Moderna könnten für etwa 18 Millionen Kleinkinder zum Einsatz kommen, entschieden die Experten am Samstag übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge. Damit steht dem Impfen in der Altersgruppe nach der formalen Unterzeichnung durch CDC-Chefin Rochelle Walensky nichts mehr im Weg. Der US-Regierung zufolge könnte es ab dem 21. Juni losgehen.

Samstag, 18. Juni, 13.09 Uhr: Kann ich mich nach einer Omikron-Infektion mit BA.4 oder BA.5 anstecken?

Neue Omikron-Subtypen lassen die Corona-Zahlen steigen. Ein Infektiologe erklärt, was das für Genesene bedeutet und ob eine Sommerwelle droht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 18. Juni, 11.48 Uhr: Kanu-Olympiasiegerin Funk mit Corona infiziert - Team bricht Weltcup ab

Das deutsche Kanuslalom-Team hat den Weltcup im polnischen Krakau abgebrochen, nachdem auch Olympiasiegerin Ricarda Funk positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Zum Auftakt am Freitag musste schon der Olympia-Dritte Hannes Aigner aus den Wettkämpfen genommen werden. Er fühle sich wie Kajak-Weltmeisterin Funk vom KSV Bad Kreuznach aber wohl, teilte der Deutsche Kanu-Verband am Samstag mit. Dennoch wurde die Entscheidung mit Mannschaftsarzt Roland Eisele und Sportdirektor Jens Kahl getroffen, den Weltcup abzubrechen, um andere Teilnehmer zu schützen. "Wir haben eine Verantwortung für alle", erklärte Cheftrainer Klaus Pohlen.

Samstag, 18. Juni, 10.10 Uhr: Buschmann: Über Evidenz von Maskenpflicht erst noch sprechen

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat sich skeptisch über eine Wiedereinführung der Maskenpflicht geäußert, wenn die Corona-Infektionen wieder stark steigen. Ihren Nutzen hält er offensichtlich wissenschaftlich noch nicht für erwiesen. "Will der Staat Masken vorschreiben, etwa in Innenräumen, muss das evidenzbasiert und verhältnismäßig sein. Ob das der Fall ist, besprechen wir, wenn alle Gutachten vorliegen", sagte der FDP-Politiker der Düsseldorfer Rheinischen Post (Samstag).

"Evidenzbasiert", wie Buschmann sich ausdrückte, bedeutet laut Duden: auf Grundlage zusammengetragener und bewerteter wissenschaftlicher Erkenntnisse. Buschmann sagte, er selbst trage im Supermarkt eine Maske, aber freiwillig. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, erklärte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag), die "wissenschaftliche Evidenz zum Sinn von Maskenpflicht und Impfen" sei "erdrückend".

Samstag, 18. Juni, 7.10 Uhr: RKI registriert 80 264 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 445,1

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 445,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag war der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 427,8 (Vorwoche: 348,9; Vormonat: 407,4) auffällig niedrig gewesen, weil an Fronleichnam (Donnerstag) einige Bundesländer gar keine Zahlen ans RKI übermittelt hatten. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 80.264 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 65.337) und 58 Todesfälle (Vorwoche: 77) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 27.204.953 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 17. Juni, 16.30 Uhr: Corona-Impfstoffe bekommen Notfallzulassung für kleine Kinder in USA

Die Corona-Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna sind in den USA nun auch für Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe ihnen Notfallzulassungen für diese Altersgruppe erteilt, erklärten die Hersteller am Freitag.

Zuvor hatte sich ein Beratergremium der FDA nach stundenlangen Diskussionen einstimmig dafür ausgesprochen. Damit könnte es mit den Impfungen gegen das Coronavirus in dieser Altersgruppe in den USA demnächst losgehen. Von der US-Regierung hatte es vor einigen Tagen geheißen, dass etwa ab dem 21. Juni damit gerechnet werde.

Freitag, 17. Juni, 13.30 Uhr: Lauterbach stellt Sieben-Punkte-Plan gegen Corona vor

Gesundheitsminister Lauterbach (SPD) stellt das Land auf die nächsten Corona-Wellen ein. Die eine Welle rollt schon, die andere baut sich für den Herbst auf. Was der Gesundheitsminister nun vor hat.

Freitag, 17. Juni, 13 Uhr: Städte: Schritte gegen Corona-Sommerwelle nötig - RKI rät zu Vorsicht

Der Deutsche Städtetag ist besorgt über die steigenden Corona-Infektionszahlen und fordert rasche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. "Wir brauchen schnelle Entscheidungen und ein neues Bundesinfektionsschutzgesetz noch vor der Sommerpause", sagte Verbandspräsident Markus Lewe den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Es zeige sich, dass die zur Verfügung stehenden Instrumente nicht ausreichten. Die Städte müssten handeln können, wenn Corona sich weiter sprunghaft ausbreite. "Die Corona-Pandemie darf uns nicht immer wieder überraschen."

Lewe, der Oberbürgermeister der Stadt Münster ist, forderte von Bund und Ländern, dass kostenlose Bürgertests verlängert werden und die kommunalen Impfzentren einsatzbereit bleiben. Zudem plädiere er, wenn nötig, für Maskenpflicht in Innenräumen, etwa im Einzelhandel. "Dasselbe gilt für 3G- oder 2G-Regeln, also den Zugang für Geimpfte, Genesene und möglicherweise auch Getestete. Hier muss das Gesetz angepasst werden."

Freitag, 17. Juni, 10.30 Uhr: Karl Lauterbach spricht über die Corona-Sommerwelle

"Wir haben jetzt eine Sommerwelle vor uns." Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht bei der Bundespressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage. Die Sommerwelle ist also da - man müsse aber nicht in Panik verfallen: "Wir sind nicht existenziell gefährdet."

Eine vierte Impfung empfiehlt Lauterbach Menschen mit Vorerkrankungen, oder Menschen, die viele Risiko-Kontakte haben. Der Gesundheitsminister vermutet eine Corona-Dunkelziffer von 100 Prozent, sprich: die Inzidenzwerte seien aktuell doppelt so hoch. Vor allem für die Impfung und für das freiwillige Maskentragen in Innenräumen wirbt Lauterbach.

Lauterbach kündigte an, dass er mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) noch vor der Sommerpause Eckpunkte für künftige Regelungen im Infektionsschutzgesetz anstrebt. Sie könnten dann nach dem Sommer beschlossen werden. Die jetzigen Vorgaben laufen zum 23. September aus. Nähere Angaben zu Instrumenten machte Lauterbach vorerst nicht. Es sollten "Winterreifen" vorbereitet werden. Und es sei klar, dass mehr gebraucht werde, als jetzt an "Sommerreifen" aufgezogen sei. Heißt: Vorerst kommt die Maskenpflicht in Innenräumen nicht wieder.

Zu einem Sieben-Punkte-Plan für den Herbst soll demnach auch eine Impfkampagne mit verschiedenen Impfstoffen gehören. Ziel sei, gezielt Impflücken zu schließen, sagte Lauterbach. Einem neuen Anlauf für eine allgemeine Impfpflicht erteilte er eine Absage. Lauterbach sagte, er gehe zudem davon aus, dass Bürgertests auch im Sommer weiter genutzt werden könnten. Bisher ist das Angebot für solche kostenlosen Schnelltests für alle bis Ende Juni geregelt.

Freitag, 17. Juni, 8 Uhr: FDA-Berater empfehlen Corona-Impfstoffe für kleinere Kinder

Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren? Die US-Arzneimittelbehörde FDA spricht sich klar dafür aus. Wie ist die Lage in Deutschland?

Freitag, 17. Juni, 6.15 Uhr: Debatte um Corona-Fahrplan - Inzidenzen "irrelevant"?

Die Corona-Infektionszahlen steigen. Doch wie soll die Politik darauf reagieren? Das Gesundheitsministerium arbeitet schon an der nächsten Impfkampagne. Andere sehen hingegen keinen Grund zur Panik.

Freitag, 17. Juni, 6.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken teils deutlich

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind teils deutlich gesunken. Das geht aus dem Dashboard des RKI am Freitagmorgen hervor. Vergleiche der Daten sind an diesem Freitag nach Fronleichnam auch wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Unsere Übersicht.

Freitag, 17. Juni, 6.05 Uhr: RKI registriert 28 118 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 427,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 427,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 480,0 gelegen (Vorwoche: 318,7; Vormonat: 437,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 28 118 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 77 878) und 19 Todesfälle (Vorwoche: 106) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 27 124 689 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 3. bis 16. Juni 2022 lesen Sie in Teil 114 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. Mai bis 3. Juni lesen Sie im Teil 113 unseres unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu

Alle Entwicklungen vom 10. bis 18. Mai 2022 lesen Sie in Teil 112 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. April bis 9. Mai 2022 lesen Sie in Teil 111 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 26. April 2022 lesen Sie in Teil 110 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. März bis 6. April 2022 lesen Sie in Teil 109 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. bis 30. März 2022 lesen Sie in Teil 108 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 21. März 2022 lesen Sie in Teil 107 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 12. März 2022 lesen Sie in Teil 106 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. Februar bis 01. März lesen Sie in Teil 105 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. bis 21. Februar 2022 lesen Sie in Teil 104 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.