Corona-Newsblog, Teil 93

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 21. bis 24. Dezember 2021

Papst Franziskus (l.) hielt die Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan unter Corona-Bedingungen.

Papst Franziskus (l.) hielt die Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan unter Corona-Bedingungen.

Bild: Alessandra Tarantino, AP, dpa

Papst Franziskus (l.) hielt die Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan unter Corona-Bedingungen.

Bild: Alessandra Tarantino, AP, dpa

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
25.12.2021 | Stand: 14:04 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Freitag, 24. Dezember, 20.40 Uhr: Corona: Papst fordert Bescheidenheit zu Weihnachten

Zu Weihnachten hat Papst Franziskus die Menschen zu Bescheidenheit aufgerufen. "Weinen wir nicht der Größe nach, die wir nicht haben. Hören wir auf, zu jammern und lange Gesichter zu machen, und lassen wir ab von der Gier, die uns immer unbefriedigt lässt", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitagabend in der Christmette im Petersdom. Die Menschen verbrächten ihre Jahre damit, dem Erfolg nachzujagen und wollten auf ein Podest klettern, während Gott sich in Demut zeige, predigte der Pontifex.

Der 85-Jährige feierte auch in diesem Jahr Heiligabend unter Corona-Bedingungen. Im Petersdom saßen etwa 1500 Gläubige und Kirchenvertreter um den zentralen Papstaltar. Wegen der Corona-Auflagen mussten sie Masken tragen und sich an den Mindestabstand halten. Der Argentinier Franziskus dürfte nach Ansicht von Vatikan-Experten wenig zufrieden mit den beschränkteren Feierlichkeiten sein. Weihnachten ist neben Ostern für praktizierende Katholiken einer der Höhepunkte im Kirchenjahr. Christen feiern in dieser Nacht die Geburt Jesu Christi.

Freitag, 24. Dezember, 20.10 Uhr: Corona im Vatikan: Papst spendet Segen "Urbi et Orbi"

Papst Franziskus will am morgigen Samstag zum ersten Weihnachtsfeiertag seinen traditionellen Segen "Urbi et Orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden. Von der Loggia des Petersdoms will er außerdem den Gläubigen seine Weihnachtsbotschaft verkünden, wie der Heilige Stuhl mitteilte. Mit dem Segen erlässt der Papst ihnen die Strafen für ihre Sünden. In der Regel wird er an Ostern und Weihnachten gespendet - und wenn ein Papst neu gewählt wurde.

Auch in diesem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie wieder die Feierlichkeiten zu Weihnachten im Vatikan.

In der Christmette an Heiligabend mussten die Gläubigen Masken tragen und die Mindestabstände einhalten. Ein Jahr zuvor hatte Franziskus den Segen und seine Botschaft wegen der Pandemielage aus der Benediktionsaula im Vatikan verkündet. Der Petersplatz war damals praktisch leer. In der Aula waren nur wenige Dutzend Menschen zugelassen.

Papst Franziskus küsst eine Statue des Jesuskindes während der Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan.
Papst Franziskus küsst eine Statue des Jesuskindes während der Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan.
Bild: Alessandra Tarantino, AP, dpa

Freitag, 24. Dezember, 16.50 Uhr: Patientenschützer: Weihnachtsbesuch bei Pflegebedürftigen erschwert

Fast alle Pflegeheimbewohner müssen nach Einschätzung der Patientenschützer an den Feiertagen strenge Besuchseinschränkungen hinnehmen. "Vor allem spontane Besuche in den Einrichtungen sind wegen der Corona-Krise leider nur in Ausnahmefällen möglich", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Dies liege daran, dass die rund 12.000 Einrichtungen mit etwa 820.000 alten und pflegebedürftigen Bewohnern die Corona-Schnelltests vor Ort selbst organisieren müssten und dafür die Kapazitäten fehlten. Gerade angesichts der neuen Omikron-Variante sei es aber wichtig, dass die Tests direkt vor dem Besuch und nicht mit einem größeren zeitlichen Abstand durchgeführt würden. Deshalb sei die Anmeldung von Angehörigen meist nur mit 24-stündiger Ankündigung im Voraus und in einem kurzen Zeitfenster möglich, was weniger Besuche zur Folge habe.

Nicht nur freiwillige Hilfe fehle in der Pflege, betonte Brysch. "Wir brauchen dafür kommunale Taskforces, denn die Altenpflege ist die Achillesferse in der Pandemie." Die Einrichtungen selbst könnten die durch Corona entstehenden Herausforderungen nicht allein stemmen.

Freitag, 24. Dezember, 15.50 Uhr: Medien: Biden will Einreisebeschränkungen wegen Omikron aufheben

Die von der US-Regierung wegen Omikron verhängten Einreisebeschränkungen gegen Länder im südlichen Afrika sollen Medien zufolge aufgehoben werden. Einerseits gebe es mittlerweile mehr Erkenntnisse zu Omikron, andererseits sei die neue Variante des Coronavirus nun auch in den USA dominant, zitierte der Sender CNN einen Beamten des Weißen Hauses.

Die Beschränkungen sollen zum 31. Dezember fallen. Der Schritt kommt wenig überraschend. US-Präsident Joe Biden hatte vor einigen Tagen bereits gesagt, dass er sich zu dem Thema beraten wolle. Die Beschränkungen seien ursprünglich eingeführt worden, um Zeit zu gewinnen, bevor sich Omikron in den USA ausbreite. Das sei aber längst geschehen, so Biden.

Omikron wurde Ende November erstmals im südlichen Afrika nachgewiesen. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, verhängte die US-Regierung daraufhin strikte Beschränkungen für Einreisen aus mehreren Ländern des südlichen Afrikas, darunter Südafrika und Simbabwe. Ausnahmen gab es nur für US-Staatsbürger und wenige andere Gruppen, zum Beispiel für Diplomaten. Die betroffenen afrikanischen Staaten kritisierten die Beschränkungen teils heftig.

Freitag, 24. Dezember, 15.20 Uhr: Arzt startet Weihnachts-Impfmarathon über 81 Stunden

In einem Hotel am Duisburger Hauptbahnhof hat der Neurologe Ahmad-Mujtaba Mostakiem am Freitag einen 81-stündigen Corona-Impfmarathon gestartet. Dafür habe er rund 15 Mitarbeiter engagiert und mehrere tausend Impfdosen verschiedener Hersteller - auch Kinderimpfstoff - bestellt, sagte der Arzt der Deutschen Presse-Agentur. Bereits am Morgen bildete sich eine Schlange von rund 30 Impfwilligen. Geimpft werden sollte im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr.

Zu Weihnachten träfen sich viele Familien. Wenn noch Ungeimpfte dann zum Piks überredet würden, könne man in seiner Impfstelle gleich Nägel mit Köpfen machen - ohne Anmeldung, sagte Mostakiem. Er bietet zusammen mit seinem Team Impfungen durchgehend bis zum 27. Dezember um 18 Uhr an. Wie viele Menschen kommen, konnte er nicht vorhersagen. Es gehe ihm darum, die Impfzahlen weiter zu steigern. Der Arzt hat nach seinen Worten schon seit November in der Lobby des Hotels geimpft.

Freitag, 24. Dezember, 13.40 Uhr: Lauterbach rät auch Geimpften zu Corona-Tests an Weihnachten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat in der Corona-Pandemie zu Vorsicht bei den Weihnachtsfeierlichkeiten gemahnt. Der Anteil der Omikron-Fälle werde in den "nächsten Tagen SEHR stark ansteigen", schrieb der SPD-Politiker am Freitag bei Twitter. "Über Feiertage melden Gesundheitsämter mit Verspätung. Wir haben Entwicklung dennoch im Blick. Bitte vermeidet/vermeiden Sie Ansteckungen beim Fest. Sogar Geimpfte sollten sich testen". Zuvor hatte sich der Minister in einer Videobotschaft bei den Beschäftigten des Gesundheitswesens bedankt, insbesondere während der Pandemie.

Freitag, 24. Dezember, 13.20 Uhr: An Heiligabend in den Kölner Dom - zum Impfen

Im Kölner Dom haben sich an Heiligabend zahlreiche Menschen gegen Corona impfen lassen. Schon am Morgen gegen 8.30 Uhr bildete sich eine kleine Schlange, die nach und nach immer länger wurde. "Wir gehen davon aus, dass wir vier- bis fünfhundert Impfdosen verabreichen können. Das Interesse und der Andrang sind sehr groß", sagte ein Domsprecher der dpa am Mittag. "Die Menschen stehen schon um den halben Dom herum.".

Die Impfungen fanden allerdings nicht im Kirchenschiff statt, sondern im angrenzenden Dreikönigensaal. Das Impfen sei ein Zeichen der Nächstenliebe, sagte Dompropst Guido Assmann. "Indem wir uns impfen lassen, schützen wir nicht nur uns selbst, sondern können auch Menschenleben retten." Damit passe die Impfaktion wunderbar zur Weihnachtsbotschaft, sagte Assmann. Weihnachten sei auch ein guter Zeitpunkt, den Helferinnen und Helfern in der Corona-Pandemie zu danken.

Eine Frau erhält bei einer Impfaktion zu Weihnachten im Dreikönigensaal des Kölner Doms eine Corona-Impfung.
Eine Frau erhält bei einer Impfaktion zu Weihnachten im Dreikönigensaal des Kölner Doms eine Corona-Impfung.
Bild: Henning Kaiser, dpa

Freitag, 24. Dezember, 12.40 Uhr: Rund 700.000 Corona-Impfungen am Tag vor Heiligabend

Auch am Tag vor Heiligabend haben sich in Deutschland zahlreiche Menschen den schützenden Piks gegen das Coronavirus abgeholt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden am Donnerstag 710.000 Impfungen verabreicht, davon waren 561.000 sogenannte Booster-Impfungen zum Auffrischen des Impfschutzes (Stand: Freitag/10.16 Uhr). Der bisherige Rekord war am 15. Dezember mit insgesamt 1,6 Millionen Dosen erzielt worden.

Mindestens 58,9 Millionen Menschen sind demnach bisher zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 70,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 29,8 Millionen Menschen haben zusätzlich einen "Booster" erhalten.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, "da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann". Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.

Freitag, 24. Dezember, 11.35 Uhr: "Wirtschaftsweise" erwartet weitere Lieferengpässe durch Omikron

Die "Wirtschaftsweise" Monika Schnitzer rechnet mit Auswirkungen der neuen Corona-Variante Omikron auf die Seefrachtzeiten in internationalen Gewässern. Dadurch könnten sich die bereits bestehende Lieferengpässe weiter verschärfen, warnte sie in der Rheinischen Post. "Die Seefrachtzeiten von China in die USA haben sich durch die Delta-Variante schon von 85 auf 100 Tage erhöht. Das könnte nochmals zunehmen. Auch Europa ist von diesen Problemen betroffen. Die Lage bleibt angespannt", sagte Schnitzer.

Die sogenannten Wirtschaftsweisen sind ein Beratergremium für die Bundesregierung. Der offizielle Name des aus Top-Ökonomen bestehenden Gremiums lautet "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung".

In der ersten Novemberhälfte hatte das Gremium für 2022 einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 4,6 Prozent prognostiziert. Der Zeitung sagte Schnitzer: "Wir rechnen kurzfristig mit einer Stagnation der Wirtschaftstätigkeit, das Vorkrisenniveau wird wohl erst im zweiten Quartal des nächsten Jahres erreicht. Danach wird es wieder aufwärts gehen. Wir erwarten 2022 ein Wachstum von gut vier Prozent."

Die Corona-Pandemie wirbelt die Fahrpläne der Linienreedereien bereits seit längerem so durcheinander, dass Schiffe und Container oft nicht da sind, wo sie sein sollen. Zudem hat die früh angesprungene Konjunktur vor allem in China und den USA die Nachfrage nach Seetransporten derart erhöht, dass die Kapazitäten mehr als ausgeschöpft sind.

Freitag, 24. Dezember, 9.15 Uhr: RKI-Chef: Andere Dimension bei Ausbrüchen mit Omikron

Corona-Ausbrüche mit der neuen Omikron-Variante bewegen sich laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts auf einem anderen Level als bisher. "Die Ausbrüche bei Omikron sind beeindruckend. Sehr viele Menschen, die sich mit einem Infizierten in einem Raum befinden, können sich anstecken. Sehr viele werden auch krank", sagte Lothar Wieler im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das ist eine andere Dimension, als wir sie von Delta kennen." Delta ist die seit Monaten vorherrschende Coronavirus-Variante in Deutschland.

Auch Geimpfte, deren Impfung länger zurückliege, könnten erkranken und zur Virusübertragung beitragen, sagte Wieler dem RND. Die Impfung schütze aber nach bisherigen Erkenntnissen "sehr gut" vor schweren Verläufen. Die Gefahr einer Virusausbreitung steige mit der Zahl von Menschen in einem Raum und mit zunehmender Dauer von Kontakten. "Deshalb gibt es definierte Hotspots. Das sind Veranstaltungen, bei denen intensiv gefeiert wird - wie Clubs und Diskotheken, aber auch große private Feste wie Hochzeiten", sagte Wieler.

Die Krankheitsschwere durch die neue Variante könne noch nicht abschließend beurteilt werden, bekräftigte Wieler. "Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass die Krankheitsverläufe schwerer sind. Es gibt aber aktuell auch keine überzeugenden Hinweise darauf, dass sie leichter sind als bei der Delta-Variante." Er erwarte eine valide Einschätzung in den kommenden Wochen.

Freitag, 24. Dezember, 7.50 Uhr: Vier weitere Todesfälle in Allgäuer Kliniken - Inzidenzwerte sinken mit einer Ausnahme

In den Krankenhäusern im Allgäu sind innerhalb eines Tages vier weitere Menschen mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben. Das geht aus den RKI-Zahlen von Freitagmorgen hervor. Waren es am Donnerstag 787 Todesfälle, so werden heute 791 Menschen ausgewiesen, die in der Region seit Beginn der Pandemie mit einer bestätigten Infektion verstorben sind.

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken hingegen weiter - mit einer Ausnahme: Im Ostallgäu gab es einen leichten Anstieg. Wie die 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis aussieht, erfahren Sie immer aktuell hier.

Freitag, 24. Dezember, 7.25 Uhr: Umfrage: Zwei Drittel sehen Kontaktbeschränkung für Geimpfte positiv

Zwei Drittel der Bevölkerung bewerten einer Umfrage zufolge die Kontaktbeschränkung auch für Geimpfte als positiv. Nach der jüngsten Vereinbarung von Bund und Ländern sollen private Treffen bei Geimpften und Genesenen spätestens kurz nach Weihnachten auf maximal zehn Personen beschränkt werden. Knapp die Hälfte (49 Prozent) sehen dies in der Umfrage des Instituts Civey im Auftrag unserer Redaktion sogar als "sehr positiv". 27 Prozent bewerten diese Kontaktbeschränkung dagegen negativ. Sieben Prozent äußerten sich unentschieden.

Die Umfrage zeigt auch, dass insbesondere ältere Menschen diese Maßnahme positiv sehen. 80 Prozent der Über-65-Jährigen befürworten die Entscheidung der Politik, nach Weihnachten auch für Geimpfte und Genesene private Treffen einzuschränken. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es immer noch 55 Prozent.

Für die Frage "Wie bewerten Sie die für nach Weihnachten geplante Kontaktbeschränkung, wonach für Geimpfte nur noch Treffen mit zehn Personen erlaubt sein werden?" wurden im Zeitraum vom 21.12.2021 bis 23.12.2021 die Antworten von 5003 Teilnehmenden aus Deutschland berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent.

Freitag, 24. Dezember, 6.55 Uhr: RKI registriert 35 431 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 265,8

Guten Morgen aus der Digitaredaktion der Allgäuer Zeitung an Heiligabend. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 265,8 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 280,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 331,8 (Vormonat: 404,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 35.431 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 50.968 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 370 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 437 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.959.067 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 4,55 (Mittwoch mit 4,57) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 6.048.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 110.119.

Donnerstag, 23. Dezember, 21.10 Uhr: Italiens Regierung verschärft Corona-Regeln

Italiens Regierung hat wegen steigender Corona-Fallzahlen die Regelungen für die Bevölkerung weiter verschärft. Ab dem 1. Februar 2022 sei der Impfnachweis nur noch sechs statt wie bisher neun Monate gültig, teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza mit. Der Nachweis ist wichtig für den Zugang zu Verkehrsmitteln oder der Arbeit. Landesweit müssen die Menschen im Freien Masken tragen. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt zudem eine FFP-2-Masken-Pflicht, ebenso wie in Kinos, Theatern und Fußballstadien. Dort ist außerdem der Verzehr von Getränken und Speisen untersagt. In Museen und Ausstellungen führt Italien die 2G-Regel ein. Nur noch Geimpfte oder Genesene erhalten dort Zutritt. Bis zum 31. Januar 2022 sind außerdem Feste im Freien untersagt. Diskotheken, die bislang in Italien wieder offen waren, müssen schließen.

Donnerstag, 23. Dezember, 19.24 Uhr: RKI: Omikron-Variante in allen Bundesländern

Die Omikron-Variante ist mittlerweile in allen Bundesländern angekommen. Auch wenn der überwiegende Anteil der Infektionen nach wie vor von der Delta-Variante des Coronavirus verursacht wird, ist die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle in den letzten Wochen deutlich angestiegen, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagabend in seinem Wochenbericht. Bis zum 21. Dezember seien 441 über eine Genomsequenzierung bestätigte Omikron-Infektionen übermittelt worden. Bei 1438 Fällen bestehe nach einem spezifischen PCR-Tests der Verdacht darauf. In Deutschland wird jedoch nur ein kleiner Teil der positiven Proben auf Omikron hin getestet.

Donnerstag, 23. Dezember, 18.37 Uhr: Drosten: Omikron schreibt jetzt Regeln

Christian Drosten hat mit Blick auf die Corona-Pandemie China als seine derzeit "größte Sorge" bezeichnet. Ob es in Deutschland wegen Omikron einen Lockdown brauche, ließ der Virologe offen. Ausfühliche Infos hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 18 Uhr: Lisa Fitz reagiert auf Corona-Vorwürfe

Nach ihren scharf kritisierten Falschaussagen zu Impftoten in der SWR-Comedy-Sendung "Spätschicht" hat die Kabarettistin Lisa Fitz den Vorwurf zurückgewiesen, sie hänge Verschwörungen zur Corona-Pandemie an. "Ich bin keine Impfgegnerin, und keine Corona-Leugnerin", schrieb sie in einem Facebook-Beitrag. "Auch bin ich keine Verschwörungstheoretikerin." Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 16.65 Uhr: Spanien und Portugal werden Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Spanien und Portugal wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Samstag an als Hochrisikogebiete ein. Österreich wird dagegen von der entsprechenden Risikoliste genommen, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag bekanntgab. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Donnerstag, 23. Dezember, 16.20 Uhr: AfD zieht mit Popularklage gegen 2G-Regelungen vor Gericht

Mitglieder der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag haben nach eigenen Angaben eine Popularklage gegen die Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung des Freistaats Bayern eingereicht. Hauptsächlich sollen aus Sicht der Kläger die 2G-Regelungen sowie die 2G-plus-Regelungen beendet werden. Sie widersprächen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, teilte die AfD-Fraktion am Donnerstag zur Begründung mit.

Donnerstag, 23. Dezember, 15.53 Uhr: Astrazeneca: Impfstoff auch als Booster gegen Omikron wirksam

Eine Auffrischimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca hat nach Angaben des Herstellers auch eine Wirkung gegen die Omikron-Variante. Die Zahl der sich gegen Omikron richtenden Antikörper sei einen Monat nach einer Booster-Impfung mit Astrazeneca auf einem ähnlichen Niveau wie deren Zahl nach einer zweiten Astrazeneca-Dosis gegen die Delta-Variante, hieß es.

Die Anzahl der gegen die Omikron-Variante gerichteten Antikörper nahm der aktuellen Untersuchung zufolge nach einer Booster-Impfung mit Astrazeneca um das 2,7-Fache zu - verglichen mit dem Level vier Wochen nach der zweiten Astrazeneca-Impfdosis. Bei Biontech fiel die Auffrischimpfung allerdings deutlich stärker aus: Bei diesem Impfstoff nahm die Zahl der Omikron bekämpfenden Antikörper nach Herstellerangaben um das gut 34-Fache zu.

Der Impfstoff von AstraZeneca sorgte von Beginn an für Diskussionen - mal gab es unterschiedliche Empfehlungen für Altersgruppen, dann wegen seltener Nebenwirkungen. Inzwischen wird er in Deutschland nicht mehr verimpft.
Der Impfstoff von AstraZeneca sorgte von Beginn an für Diskussionen - mal gab es unterschiedliche Empfehlungen für Altersgruppen, dann wegen seltener Nebenwirkungen. Inzwischen wird er in Deutschland nicht mehr verimpft.
Bild: Matthias Bein, dpa (Archivbild)

Donnerstag, 23. Dezember, 14.22 Uhr: RKI meldet ersten Todesfall durch Omikron-Variante in Deutschland.

In Deutschland ist erstmals ein Todesfall mit der Omikron-Variante in Verbidnung gebracht worden. Der oder die Verstorbene sei zwischen 60 und 79 Jahre alt, heißt es vom RKI. Der Todesfall gehe aus der täglichen Übersicht des RKI zu Omikron-Fällen hervor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 13.25 Uhr: Polizist legt auf der Arbeit gefälschten Impfpass vor

Ein Münchner Polizist hat auf der Arbeit einen gefälschten Impfausweis vorgelegt. Demnach soll der 57-Jährige der Dienststellenleitung im vergangenen Monat einen Impfausweis mit zwei gefälschten Vermerken zur Corona-Schutzimpfung aus einem Münchner Impfzentrum vorgelegt haben, teilte die Polizei mit.

Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass diese Vermerke gefälscht waren. Gegen den Polizisten wird nun wegen des Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses ermittelt. Im Zuge dessen wurde am Dienstag unter anderem seine Wohnung durchsucht.

Donnerstag, 23. Dezember, 13.15 Uhr: Impftempo im Allgäu bleibt weiterhin hoch

Mindestens 428.371 Allgäuer haben bis einschließlich Mittwoch, 22. Dezember, ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. 439.131 sind bereits vollständig geimpft. Der Anteil der Menschen, die komplett geimpft sind liegt bei mindestens 64,2 Prozent - zum Vergleich: In Deutschland waren es an dem Tag 70,7 Prozent und in Bayern 69,4 Prozent. Die Zahlen für das Allgäu im Detail finden Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 13.10 Uhr: Impfpflicht-Debatte und banger Blick auf Omikron

An einer allgemeinen Corona-Impfpflicht wird Deutschland nach Ansicht von Spitzenpolitikern verschiedener Parteien voraussichtlich nicht herumkommen. SPD-Chef Lars Klingbeil sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag), würde die Impfquote von derzeit 70 Prozent in Deutschland schlagartig auf 95 Prozent steigen, wäre eine Pflicht nicht nötig. "Das sehe ich aktuell aber nicht." Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nannte eine Impfpflicht in den ARD-Tagesthemen "unerlässlich". Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey bezeichnete sie bei RTL/ntv als "logische Schlussfolgerung". Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 13 Uhr: Verdacht auf Impfbetrug: Verdünnter Impfstoff und gefälschte Ausweise

Zwei Ärztinnen in Niederbayern stehen im Verdacht, in zahlreichen Fällen Impfbetrug begangen zu haben. Sie sollen bei Impfgegnern die Impfpässe gefälscht, anderen Patienten verdünnten Impfstoff verabreicht sowie nicht getätigte Impfungen abgerechnet haben, wie ein Sprecher der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) am Donnerstag sagte. Zwei Praxen und mehrere Wohnungen seien durchsucht worden. Es gebe fünf Beschuldigte, darunter zwei Ärztinnen.

Donnerstag, 23. Dezember, 12.35 Uhr: Corona-Mutante Omikron ist im Ulmer Uniklinikum angekommen

Am Universitätsklinikum in Ulm wurde jetzt die Corona-Variante Omicron in einer Patientenprobe nachgewiesen. Darüber berichtet die Augsburger Allgemeine. Wie die Klinik auf Anfrage der Redaktion mitteilte, wurde die Infektion nach einer Reise entdeckt, sodass davon auszugehen sei, dass diese auch im Ausland eingefangen wurde. Die Virologen am Ulmer Uniklinikum können bislang keine Häufung von Fällen ("Infektionscluster") erkennen.

Donnerstag, 23. Dezember, 12.05 Uhr: Mann zeigt bei Polizeikontrolle in Memmingen einen gefälschten Impfpass vor

Am frühen Mittwochabend haben Polizisten in Memmingen die Insassen eines Autos kontrolliert. Ein 50-Jähriger wies sich dabei laut Polizei mit einem ausländischen Reisepass und deutschem Impfpass aus. Die Insassen wollten ihre Reise mit der Bahn fortsetzen. Die Beamten stellten bei dem gezeigten Impfpass fest, dass zwei Eintragungen der Corona-Impfung nach Polizeiangaben gefälscht waren. Nachdem der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Gegen ihn führen die Beamten nun ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung.

Donnerstag, 23. Dezember, 11.10 Uhr: Nochmal eine Million Impfungen kurz vor Weihnachten

Trotz Vorweihnachtsstress haben sich noch einmal mehr als eine Million Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus verabreichen lassen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Zahl für den Mittwoch bei 1 041 000, davon waren 847 000 Impfungen sogenannte Booster zum Auffrischen des Impfschutzes (Stand: Donnerstag/9.01 Uhr). Der bisherige Rekord wurde am 15. Dezember mit 1,6 Millionen Dosen erzielt.

Bei den Impfquoten für bereits "Geboosterte" liegt das Saarland mit 41,4 Prozent im Ländervergleich vorn vor Nordrhein-Westfalen mit 38,0 Prozent. Das Schlusslicht ist Sachsen, wo erst 27,9 Prozent der Bürger eine Auffrischungsimpfung bekommen haben. Bundesweit liegt die Quote bei 35,0 Prozent. Die Quote der Bürger, die den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze erhalten haben, liegt inzwischen insgesamt bei 70,7 Prozent und bei den Erwachsenen bei 81,4 Prozent. Noch gar nicht geimpft sind 26,3 Prozent.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.30 Uhr: Notfallzulassung für Pfizer in den USA: Wie gut wirkt die neue Pille Paxlovid gegen Corona?

Es ist das erste Corona-Medikament in den USA, das Patienten in Form einer Pille einnehmen: Mit "Paxlovid" behandelt werden sollen positiv getestete Corona-Patienten ab zwölf Jahren mit milden bis mittleren Symptomen und einem großen Risiko für eine Verschlimmerung der Erkrankung. Für die neue Corona-Pille des Herstellers Pfizer hat die US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung ausgesprochen. Das Medikament wird in den USA verschreibungspflichtig, aber kostenlos erhältlich sein. Mehr zur Zulassung von Paxlovid erfahren Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.20 Uhr: Mehr als 2200 Corona-Tote innerhalb von vier Wochen

Innerhalb von vier Wochen hat die Corona-Pandemie in Bayern 2235 Todesopfer gefordert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 71 neue Corona-Tote in Bayern, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 19 291. Deutschlandweit waren es innerhalb eines Monats knapp 10.000 Tote.

In den Zahlen spiegelt sich der rasante Anstieg der Infektionszahlen im Herbst. Seit einigen Wochen gehen sowohl die Corona-Neuinfektionen als auch die Neuaufnahmen schwer kranker Covid-Patienten auf den Intensivstationen zurück, wo sich die Mehrheit der Todesfälle ereignet.

Donnerstag, 23. Dezember, 9.15 Uhr: So ist die Lage in den Allgäuer Krankenhäusern

Laut einer Mitteilung des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 44 Corona-Patienten in den Allgäuer Kliniken behandelt. Davon befinden sich 15 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation.

  • Klinikum Kempten: Auf der Normalstation werden zwölf Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen sechs Corona-Patienten.
  • Klinikum Immenstadt: Auf der Normalstation werden acht Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen fünf Corona-Patienten.
  • Klinikum Sonthofen: Auf der Normalstation wird ein Covid-19-Patient behandelt. Auf der Intensivstation liegen keine Corona-Patienten.
  • Klinikum Oberstdorf: Auf der Normalstation werden zehn Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen keine Corona-Patienten.
  • Klinikum Mindelheim: Auf der Normalstation werden sechs Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen drei Corona-Patienten.
  • Klinikum Ottobeuren: Auf der Normalstation werden sieben Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegt ein Corona-Patient.

Donnerstag, 23. Dezember, 8.50 Uhr: Frau Expertin, wie verhindere ich an Weihnachten den Familienstreit wegen Corona?

Oh, du Schreckliche? Wie man bei Corona-Streitthemen an Weihnachten die Ruhe bewahren kann, weiß Paulina Haberstock. Die Paar- und Erziehungstherapeutin aus Oy-Mittelberg verrät im AZ-Interview, wie Weihnachten trotz Corona und Impf-Debatte gelingen kann, wie man mit ungeimpften Verwandten umgehen sollte, der Familienstreit an Heiligabend dank einiger Tricks abgewendet wird - und welche Chance die Pandemie bei all dem auch bietet.

Donnerstag, 23. Dezember, 8.35 Uhr: Corona-Ausbruch in China: Lockdown für 13-Millionen-Stadt Xi'an

Nach einigen Dutzend Corona-Infektionen im chinesischen Xi'an sind massive Ausgangssperren für die 13 Millionen Bewohner der Metropole verhängt worden. Seit Mitternacht dürfen sie ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, Ausnahmen sind kaum erlaubt. Jede Familie kann ein Mitglied bestimmen, das alle zwei Tage einkaufen gehen darf, wie die Stadtregierung in ihrem Erlass mitteilte. Die Behörden meldeten am Donnerstag 63 lokale Infektionen. Der Ausbruch sei durch "importierte Fälle" ausgelöst worden, hieß es. Ob es sich bei dem Virus um die neue Omikron-Variante handelt, wurde nicht mitgeteilt.

Donnerstag, 23. Dezember, 8.30 Uhr: Impfstoffe gegen Omikron: Was planen Biontech, Moderna und Co.?

Seit Wochen untersuchen Pharmaunternehmen, ob es einer Anpassung ihrer Impfstoffe an die sich immer rascher ausbreitende Coronavirus-Variante Omikron bedarf. Ursprünglich wurden die Vakzine gegen den sogenannten Wildtyp von Sars-CoV-2 entwickelt, der Ende 2019 zuerst in China entdeckt worden war. Während die seit dem Jahreswechsel 2020/2021 eingesetzten Mittel aber auch gegen später virulente Mutanten wie Alpha oder Delta ihre Wirkung zeigten, könnte es bei Omikron anders aussehen.

Bilderstrecke

Das unterscheidet die besorgniserregenden Coronavirus-Varianten

Donnerstag, 23. Dezember, 8.30 Uhr: Werden Masken zur Mangelware? Ostallgäuer Unternehmen schlägt Alarm - und kritisiert Politik

Das Unternehmen Franz Mensch schlägt Alarm: Mitten in der vierten Corona-Welle gebe es nicht mehr genügend Masken, Schnelltests und andere wichtige Einwegprodukte, heißt es in einer Mitteilung der Firma.

Die ersten Krankenhäuser meldeten Versorgungslücken. Auch Pflegeheime, Ärzte und die Industrie würden dringend auf Nachschub warten.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.50 Uhr: Freie Zimmer trotz offener Pisten - Allgäuer Touristiker bleiben bei Prognosen zurückhaltend

Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien ist das Interesse an einem Winterurlaub in Bayerns Bergregionen weiter verhalten. "Die Buchungen sind sehr zurückhaltend", sagte die Sprecherin der Allgäu GmbH, Simone Zehnpfennig, in Kempten. Freie Unterkünfte gebe es "in allen Orten" der Region. Auch aus dem Berchtesgadener Land, der Zugspitzregion und dem Bayerischen Wald meldeten Touristiker noch freie Unterkünfte - mit Ausnahme der Tage um Silvester und Neujahr und in beliebten Winterurlaubsorten wie Garmisch-Partenkirchen oder Oberstdorf. Welche Prognosen Allgäuer Touristiker für die Ferien haben, lesen Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.40 Uhr: Den Piks gegen Corona gibt es im Allgäu auch an Weihnachten

An den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel müssen viele Allgäuerinnen und Allgäuer nicht arbeiten und haben Zeit. Wer sich gegen das Corona-Virus impfen lassen möchte, bekommt den Piks in einigen Orten sogar an Heiligabend. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.30 Uhr: Stiko-Empfehlung im Impfzentrum Memmingen sofort umgesetzt - Booster-Impfung

Es war kurz nach 14 Uhr am Dienstag, als allgäuer-zeitung.de und weitere Medien bundesweit die Nachricht veröffentlichten: „Stiko empfiehlt Auffrischimpfungen bereits nach drei Monaten.“ Stiko ist die Ständige Impfkommission, die beim Robert-Koch-Institut angesiedelt ist. Im Impfzentrum Memmingen ging es dann schnell: Bruno Ollech vom Malteser Hilfsdienst, der das Impfzentrum betreibt, spricht sich mit Dr. Hardy Götzfried ab, dem Ärztlichen Leiter des Impfzentrums Memmingen. Sie beschließen: Die Stiko-Empfehlung wird sofort umgesetzt. Seit Dienstagnachmittag ist es also im Impfzentrum Memmingen möglich, schon drei Monate nach der zweiten Impfung geboostert zu werden. Bisher galt in Bayern eine Wartezeit von fünf Monaten. Mehr Infos finden Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.10 Uhr: 5000 Menschen auf Corona-Demo in München - Polizei: Beamte attackiert

Etwa 5000 Menschen haben am Mittwochabend in München gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, teils habe es gewaltsame Auswüchse gegeben, teilte die Polizei mit. Bei den Ausschreitungen soll demnach auch ein Medienvertreter angegriffen worden sein, den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei fest. Insgesamt wurden elf Menschen festgenommen und 14 Straftaten zur Anzeige gebracht, darunter das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und gefährliche Körperverletzung gegen Vollstreckungsbeamte. Konkrete Angaben zu verletzten Einsatzkräften machte die Polizei auf Anfrage nicht. Wegen der Angriffe auf Polizisten seien Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt worden.

Donnerstag, 23. Dezember, 6.45 Uhr: RKI registriert 44.927 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 280,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 280,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 306,4 gelegen, vor einer Woche bei 353,0 (Vormonat: 386,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 44.927 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.04 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 51.301 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit rund drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Die aktuelle Fallzahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Donnerstag, 23. Dezember, 6.45 Uhr: Apotheker-Präsidentin: Impfen in großem Stil erst ab Februar

Die geplante Corona-Impfkampagne in Apotheken wird nach Einschätzung des Branchenverbands vermutlich erst in mehreren Wochen voll anlaufen. Apotheken, die schon an Modellprojekten für die Grippeschutzimpfungen beteiligt waren, könnten vielleicht Anfang Januar beginnen, sagte die Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Gabriele Regina Overwiening, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). "Bei allen anderen Apotheken wird es wohl noch länger dauern - bis Mitte, Ende Januar. In größerem Stil wohl erst von Februar an." Etwa die Hälfte der gut 18 700 Apotheken in Deutschland wolle sich beteiligen.

Donnerstag, 23. Dezember, 6.40 Uhr: Merz: Kontaktbeschränkungen erst nach Weihnachten sind richtig

Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zu neuen Corona-Kontaktbeschränkungen mit einer Umsetzung bis zum 28. Dezember als richtig bezeichnet. "Insgesamt ist die Entscheidung richtig, auch wenn in einzelnen Bundesländern - je nach Betroffenheitslage - Kontaktbeschränkungen früher greifen", sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er könne verstehen, dass einige Länder die Beschränkungen gern schneller und früher hätten. "Die Menschen müssen sich aber auch auf solche Maßnahmen vorbereiten können." Genau das hätten Bundesregierung und Ministerpräsidenten berücksichtigt.

Mittwoch, 22. Dezember, 21 Uhr: Studien deuten auf milden Verlauf von Omikron - Doch Forscher zweifeln

Neue Studien aus Südafrika und Großbritannien geben Hinweise auf einen eher milden Krankheitsverlauf bei Omikron. Wovor deutsche Forscher bei den Ergebnissen warnen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 20.30 Uhr: 3000 Gegner der Corona-Politik demonstrierten in München

Annähernd 3000 Gegner der Corona-Maßnahmen haben am Mittwochabend in München demonstriert. Auf der Ludwigstraße und im Viertel rund um Siegestor und Universität versuchten nach Polizeiangaben rund 500 Beamte, die sogenannten Spaziergänge zu unterbinden. Die meisten der Demonstrierenden trugen keinen Mund-Nase-Schutz, Abstand voneinander hielten sie nicht. Vereinzelt habe es Rangeleien an Absperrungen gegeben, aber keine größeren Auseinandersetzungen, sagte ein Polizeisprecher

Der Autoverkehr auf der Ludwigstraße sei zweitweise gestoppt worden, weil die Demonstranten auf der Fahrbahn liefen, sagte eine Polizeisprecherin. Wenn die Initiatoren der sogenannten Spaziergänge ermittelt werden, könnte ihnen ein Ordnungsgeld drohen.

Ein Bündnis mehrerer Initiativen hatte zuvor beklagt, die Absage der geplanten Mittwochsdemonstration auf dem Geschwister-Scholl-Platz vor der Universität verwehre ihnen das Recht auf Versammlungsfreiheit.

Auf dem Odeonplatz protestierten laut Polizei zeitgleich rund 120 Menschen gegen "Querdenker". Dazu aufgerufen hatte ein Bündnis "Solidarität statt Schwurbel" von Linken, der Grünen Jugend und anderen Gruppen.

Mittwoch, 22. Dezember, 19.43 Uhr: US-Arzneibehörde vergibt Notfallzulassung für Corona-Tablette

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Mittwoch eine Notfallzulassung für ein Corona-Medikament des US-Herstellers Pfizer ausgesprochen. Mit Paxlovid behandelt werden sollen positiv getestete Corona-Patienten ab zwölf Jahren mit milden bis mittleren Symptomen und einem großen Risiko für eine Verschlimmerung der Erkrankung. Es ist laut FDA das erste Covid-Mittel in den USA, das in Pillenform eingenommen werden kann.

Das Medikament soll in den USA verschreibungspflichtig, aber kostenlos erhältlich sein. Die US-Regierung hatte mitgeteilt, zehn Millionen Dosen für 5,3 Milliarden US-Dollar (4,7 Milliarden Euro) gekauft zu haben. Die Auslieferung könnte noch in diesem Jahr beginnen. In Europa hatte die Arzneimittelbehörde EMA Mitte November mitgeteilt, mit einer Untersuchung des Covid-19-Medikaments begonnen zu haben.

Dieses von Pfizer via AP zur Verfügung gestellte Bild zeigt die vom Unternehmen hergestellte Pille gegen Covid-19.
Dieses von Pfizer via AP zur Verfügung gestellte Bild zeigt die vom Unternehmen hergestellte Pille gegen Covid-19.
Bild: Pfizer, AP, dpa

Nach Angaben des Unternehmens von Anfang November verhindert die Corona-Pille sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten. Eine Zwischenanalyse von Testergebnissen ergab Pfizer zufolge, dass das Medikament das Risiko von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-19-Patienten um 89 Prozent senke. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen.

Medikamente wie Paxlovid gelten unter Experten als eine Säule der Coronavirus-Bekämpfung. Sie sind aber im Vergleich zu vorbeugenden Impfungen deutlich teurer und in der Anwendung oft komplizierter. So soll Paxlovid maximal fünf Tage nach Symptombeginn verabreicht werden. Vor der Zulassung sind sie bei weniger Menschen getestet worden als die Impfstoffe - die zudem seit Monaten weltweit milliardenfach verabreicht und parallel weiter überwacht werden. Auch die FDA erklärte am Mittwoch, dass für die breite Bevölkerung das nun zugelassene Medikament kein Ersatz für eine Impfung sei.

Paxlovid besteht unter anderem aus dem Wirkstoff Nirmatrelvir, der ein Sars-CoV-2-Protein hemmt. Damit soll die Vermehrung des Virus gestoppt werden.

Mittwoch, 22. Dezember, 19.20 Uhr: Spanien setzt gegen Omikron auf Impfungen und mehr Personal

Spanien will die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus mit verhältnismäßig milden Maßnahmen wie mehr Impfungen, mehr medizinischem Personal sowie einer Maskenpflicht auch im Freien bekämpfen. Das teilte die Regierung am Mittwoch nach einer Video-Krisensitzung von Ministerpräsident Pedro Sánchez mit den Regional-Regierungschefs mit, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Viele tragen heute schon freiwillig Masken auch im Freien.

Katalonien konnte sich mit der Forderung nach landesweit strengeren Einschränkungen nicht durchsetzen. Die Region mit der Touristenmetropole Barcelona hatte am Dienstag unter anderem die Schließung von Clubs, Bars und Discos sowie Ausgehbeschränkungen von 1.00 Uhr bis 6.00 Uhr und die Begrenzung der Auslastung von Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen angekündigt. Diese Maßnahmen sollen am Freitag für zunächst 15 Tage in Kraft treten.

In Spanien schnellte die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder in die Höhe. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 424 und damit höher als in Deutschland. Allerdings weisen viele Erkrankte wegen der hohen Impfquote von mehr als 80 Prozent keine oder nur milde Symptome auf. Die Lage auf den Intensivstationen ist im Vergleich zu Deutschland entspannter.

Mittwoch, 22. Dezember, 19 Uhr: Impfpflicht: Droht der Pflege im Allgäu ein weiterer Personalschwund?

Nicht alle Mitarbeiter in der Allgäuer Pflege wollen die Impfpflicht akzeptieren – und drohen, den Beruf zu wechseln. Wie die Geschäftsführerinnen die Lage einschätzen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 18.18 Uhr: Mehr als 100.000 Corona-Infektionen in Großbritannien an einem Tag

In Großbritannien sind erstmals mehr als 100.000 Infektionen mit dem Coronavirus an einem einzigen Tag verzeichnet worden. Wie Premier Johnson reagiert, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 18.05 Uhr: Experten: Hotels und Flüge 2022 werden in den nächsten Monaten deutlich teurer

Reisen in Corona-Zeiten bleibt auch 2022 schwierig. Trotzdem jetzt schon buchen oder besser noch warten? Was Fachleute aus der Branche raten, lesen Sie hier.

Reisen in Corona-Zeiten bleibt auch 2022 schwierig. Trotzdem jetzt schon buchen oder besser noch warten? Was Fachleute aus der Branche raten.
Reisen in Corona-Zeiten bleibt auch 2022 schwierig. Trotzdem jetzt schon buchen oder besser noch warten? Was Fachleute aus der Branche raten.
Bild: Frank Rumpenhorst

Mittwoch, 22. Dezember, 17.44 Uhr: Gericht bestätigt 2G-Regel im Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen

Die Kaufhauskette Woolworth hatte gegen die 2G-Regel im Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen geklagt. Warum das Oberverwaltungsgericht Münster die Klage abschmetterte, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 17.30 Uhr: Lauterbach: Vierte Impfung gegen Corona wird wohl nötig sein

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht davon aus, dass eine vierte Corona-Impfung nötig sein wird. Warum er das glaubt, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 17.10 Uhr: Mehr als 1,1 Millionen wöchentliche Impfungen in Bayern

Die Zahl der Corona-Impfungen in Bayern ist zuletzt weiter gestiegen. Vergangene Woche hätten im Freistaat mehr als 1,1 Millionen Menschen Impfungen gegen das Virus erhalten, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch in München. In der Woche zuvor waren es gut 66.000 Impfungen weniger gewesen. Den größten Teil der Impfungen machten zuletzt mit gut 900.000 Spritzen die Auffrischimpfungen aus.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte am Dienstag mitgeteilt, dass sie Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus ab sofort schon nach mindestens drei statt nach sechs Monaten empfiehlt. Wer sich nach Ablauf dieser neuen Frist eine Booster-Impfung in den Impfzentren holen wolle, könne das tun, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Bisher hätten etwa 40 Prozent der Erwachsenen in Bayern Auffrischimpfungen erhalten.

Auch die Zahl der wöchentlichen Erstimpfungen stieg in Bayern nach Angaben des Gesundheitsministeriums zuletzt wieder an - von knapp 83.000 Anfang Dezember auf mehr als 100.000 in der vergangenen Woche. Es sei zwar möglich, dass die Impfbereitschaft wegen Feiertagen und Ferien wieder abnehme, sagte der Ministeriumssprecher. Wegen der neuen Stiko-Empfehlung zu Booster-Impfungen könne aber auch "ein gegenteiliger Effekt" eintreten.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.50 Uhr: Österreich stuft vier europäische Länder als Virusvariantengebiet ein

Um eine weitere Verbreitung der Omikronvariante des Coronavirus zu verhindern, stuft Österreich die Länder Großbritannien, Dänemark, die Niederlande und Norwegen als Virusvariantengebiete ein. Die Einreise aus diesen Staaten werde damit in der Regel mit einer zehntägigen Quarantäne verbunden sein, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Eine Ausnahme gebe es für Menschen mit einer Auffrischungsimpfung und einem negativen PCR-Test, so Katharina Reich, Leiterin der Gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (Gecko). In den vier Staaten sei die Mutante bereits weit verbreitet. Zu weiteren Maßnahmen zählen auch neue Hürden für soziale Kontakte.

So wird den Angaben zufolge ab dem 27. Dezember die Sperrstunde für die Gastronomie von 23 auf 22 Uhr vorverlegt. Das gelte auch für den Silvestertag. "Feiern sie Silvester im kleinen, sicheren Kreis", appellierte Reich an die Bürger. Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze seien auf höchstens 25 Personen beschränkt. Bis zu 500 Personen gelte die 2G-Regel. Bis zu 1000 Menschen dürfen zusammenfinden, wenn sie geimpft, genesen und getestet sind. Bis zu 2000 Menschen sind erlaubt, wenn sie über einen Auffrischungsimpfung und einen Test verfügen.

Es sei wichtig, dass landesweit auch über die Feiertage die Impf- und Testinfrastruktur verfügbar sei. Jeder, der sich impfen oder testen lassen wolle, müsse das tun können, hieß es.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.45 Uhr: Söder macht sich für Impfpflicht stark

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Empfehlung des Deutschen Ethikrates für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland begrüßt. Warum er Bayern nun optimal vorbereiten will, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.40 Uhr: Lauterbach plötzlich optimistisch: "Werden Rückgang der Fälle sehen"

Deutschland kann nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine erneute Verschlimmerung der Corona-Pandemie durch die hoch ansteckende Omikron-Variante noch abwenden - auch ohne neuen Lockdown. Warum er plötzlich optimistisch ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.30 Uhr: Scholz will Impfquote von 80 Prozent bis zum 7. Januar

Bundeskanzler Olaf Scholz will bis zum 7. Januar eine Corona-Impfquote von 80 Prozent in Deutschland erreichen. Welche Quote er damit meint, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.24 Uhr: Bund verschärft Corona-Einreiseregeln aus Virusvariantengebiet

Wegen der Ausbreitung der hoch ansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus hat die Bundesregierung die Einreiseregeln aus Virusvariantengebieten verschärft. Wer aus einem solchen Gebiet nach Deutschland einreist, braucht künftig einen negativen PCR-Test. Das teilte die Regierung am Mittwoch nach einem Beschluss des Kabinetts mit. Nachweis- und Testpflichten gelten mit der Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung demnächst für alle ab einem Alter von sechs Jahren.

Zuvor hatten sich die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder für die Änderungen ausgesprochen, um die Ausbreitung von Omikron so lange wie möglich zu verhindern und zu verlangsamen, damit sich noch mehr Menschen impfen lassen können. Virusvariantengebiete sind derzeit verschiedenen Länder des südlichen Afrikas sowie seit Montag auch Großbritannien.

Verschärfte Schutzvorkehrungen sollen laut Verordnung dazu beitragen, dass Infektionen frühzeitig vor der Einreise entdeckt werden. Die PCR-Testverpflichtung besteht auch für Reisende, die nur auf der Durchreise einen Stopp in Deutschland machen.

Der PCR-Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein, wenn man eigenständig einreist. Kommt man mit Fugzeug, Fähre, Busunternehmen oder Bahn, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein. Da nun auch für Kinder ab fünf Jahren die Möglichkeit zur Schutzimpfung gegen Covid-19 bestehe, werde die Altersgrenze für die Nachweispflicht von derzeit zwölf Jahren auf sechs Jahre abgesenkt.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.20 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern weiter rückläufig

Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 553 Menschen wegen Corona in Bayerns Krankenhäuser eingeliefert. Zum Vergleich: Gestern waren es noch 610. Auch die Zahlen der Corona-Patienten, die in den Intensivstationen und Krankenhäusern behandelt werden, sinken weiter. Die aktuellen Werte finden Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.10 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Die 7-Tage-Inzidenz in den Allgäuer Landkreisen und Städten sinkt weiter. Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) finden Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 16 Uhr: Neue Virus-Variante: Omikron im Landkreis Ostallgäu angekommen?

Die neue Corona-Variante Omikron ist möglicherweise im Ostallgäu angekommen. Wie vielen Fällen das Gesundheitsamt nachgeht, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 15.45 Uhr: Baerbock und Asselborn erwarten keine Grenzschließungen wegen Omikron

Außenministerin Annalena Baerbock und ihr luxemburgischer Amtskollege Jean Asselborn erwarten trotz der aktuellen Corona-Welle keine erneuten Grenzschließungen in der Europäischen Union (EU). Man arbeite in Deutschland mit Hochdruck daran, "die jetzige Situation so unter Kontrolle zu bringen, dass wir nicht nur alle ein friedliches und gesundes Weihnachtsfest haben, sondern auch alle gemeinsam als Europäerinnen und Europäer diese Weihnachten zum Teil mit Familien, mit Freunden grenzüberschreitend feiern können", sagte Baerbock am Mittwoch nach einem Treffen mit Asselborn in Berlin.

In der Pandemie habe man gesehen, dass man gerade im Gesundheitsbereich und bei der Infrastruktur besser werden könne, sagte die Grünen-Politikerin. Corona habe aber auch gezeigt, wie wichtig es für die Bürgerinnen und Bürger sei, "dass wir die Grundlage dafür schaffen, auch in Krisenzeiten ihr Leben als Europäerinnen und Europäer so zu gewährleisten". Baerbock erwähnte in diesem Zusammenhang Dokumente, die in allen Ländern anerkannt würden, wie ein gemeinsames Impfzertifikat, "was deutlich macht, dass wir ein gemeinsames Europa sind".

Asselborn sagte, Bilder wie am 18. März 2020, als Deutschland wegen Corona seine EU-Binnengrenzen geschlossen hatte, werde er nie vergessen. Zugleich betonte er: "Diese Lektion haben wir gelernt." 30 Prozent der Bürger Europas lebten in Grenzgebieten. Asselborn rief die Menschen in Europa auf, sich ein drittes Mal gegen Corona impfen zu lassen. Dies solle dann "ein Freifahrtschein sein und bleiben, dass man in Europa reisen könne. "Das, glaube ich, muss das Ziel sein. Wenn wir das nicht tun, dann nehmen wir ja auch die Motivation weg bei denen, die sich nicht impfen lassen wollen."

Mittwoch, 22. Dezember, 14.55 Uhr: Lauterbach: Vier Millionen Dosen Novavax-Impfstoff bestellt

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax dürfte laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Anfang 2022 in Deutschland erhältlich sein. Vier Millionen Dosen seien bestellt. Wann geliefert werden soll, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 14.40 Uhr: Generalmajor Breuer: 28 Millionen Corona-Impfungen erreicht

Deutschland steht nach Angaben des Leiters des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Carsten Breuer, unmittelbar vor dem Erreichen des selbstgesteckten 30-Millionen-Zieles bei den Corona-Impfungen bis Ende des Jahres. Am Mittwoch seien seit Mitte November mehr als 28 Millionen Impfungen verabreicht worden, sagte Breuer nach einem Treffen mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) in München. "Wir sind knapp vor dem eigentlichen Ziel", sagte Breuer. In Bayern liege die Ziellinie bei 4,74 Millionen Corona-Impfungen - hier seien 4,5 Millionen erreicht, so Holetschek.

Es müsse nun kontinuierlich weiter geimpft werden, damit das Ziel bis Ende des Jahres erfüllt werde und bis Ende Januar weitere 30 Millionen Impfstoffdosen verabreicht werden könnten, sagte der Generalmajor. Dazu müsse sichergestellt werden, dass Impfzentren und so weit wie möglich Arztpraxen auch über die Feiertage geöffnet blieben und dass Transparenz bezüglich der Verfügbarkeit von Impfstoff hergestellt werde. "Nur das Boostern, nur das Erhöhen des Impfschutzes ist überhaupt eine Chance, um die Omikron-Welle zumindest im Zaume zu halten", sagte Breuer.

Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt.
Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt.
Bild: Tobias Hase, dpa

Söder betonte, es müsse nun die Belieferung mit genügend Impfstoff mehrerer Hersteller fließen, darunter auch der neue Totimpfstoff des Herstellers Novavax. Dieser habe das Potenzial, den einen oder anderen Impfskeptiker doch noch von einer Impfung zu überzeugen. Zuverlässige Impfstofflieferungen seien auch notwendig, um das neue von der Ständigen Impfkommission empfohlene Intervall von Boosterimpfungen drei Monate nach der Zweitimpfung einhalten zu können.

Mittwoch, 22. Dezember, 14.36 Uhr: Lauterbach will Booster-Impfungen über Weihnachten vorantreiben

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Auffrischungsimpfungen gegen Corona auch über Weihnachten und den Jahreswechsel im vollen Tempo vorantreiben, um die nahende fünfte Welle der Omikron-Variante zu bremsen. Wie viele Booster-Impfungen er bis Ende Januar anpeilt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 14.15 Uhr: Lauterbach: An Weihnachten vor Treffen besser testen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ruft die Menschen zu Corona-Tests und Feiern nur im kleinen Kreis an Weihnachten auf. Zwar seien die Feiertage keine besondere epidemische Herausforderung, sagte Lauterbach am Mittwoch in Berlin. Doch müssten alle an den Weihnachtstagen aufeinander acht geben. Besondere Vorsicht sei etwa geboten bei Zusammenkünften zum Fest geboten. "Ich rate allen, sich vorher zu testen." Bevorzugt solle man mehrere Test hintereinander machen. "Kleine Gruppen sind besser als große Gruppen", betonte Lauterbach zudem.

Lauterbach bekräftigte, dass die fünften Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante nicht mehr verhindert werden könne. Er zeigte sich aber optimistisch, dass die befürchtete drastische Entwicklung der Welle abgewendet werden könne. "Da bin ich zuversichtlich." Auch der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sieht nach eigenen Angaben gute Chance, dass die Infektions- und Krankenstandskurven nicht die Form einer Wand annehmen.

Mittwoch, 22. Dezember, 13.50 Uhr: Virologe Streeck äußert sich skeptisch zur Impfpflicht

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat sich skeptisch zu einer allgemeinen Impfpflicht gegen Corona geäußert. "Der Ansatz, die Pandemie schneller zu beenden mit einer Impfpflicht, ist nachvollziehbar. Jedoch sollte man hier sehr genau das Für und Wider überlegen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe viele Viren, gegen die geimpft werden sollte. "Wenn diese anderen Impfungen im Vergleich zur Impfung gegen das Coronavirus aber freiwillig bleiben, sendet das aus meiner Sicht ein falsches Signal", sagte er.

Zudem sei noch nicht bekannt, was neue Varianten des Virus für die vorhandenen Impfstoffe bedeuteten. "Wir kennen weder die Schutzwirkung noch die Schutzdauer ganz genau", sagte Streeck. "Ich halte unter diesen Umständen eine allgemeine Impfpflicht für ein schwieriges Instrument." Der Bundestag soll im neuen Jahr über eine mögliche allgemeine Corona-Impfpflicht entscheiden, und zwar ohne die sonst übliche Fraktionsdisziplin. Eine solche generelle Impfpflicht hatten die Bundesregierung und führende Politiker lange ausgeschlossen.

Mittwoch, 22. Dezember, 13.35 Uhr: Corona-Verstöße in Memminger Spielotheken

Am Dienstagnachmittag hat die Polizei mehrere Kontrollen in Spielotheken und Sportwettengeschäften in Memmingen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten laut Polizei fest, dass die Besucher teilweise nicht vollständig geimpft waren oder sich ohne gültigen Corona-Test in den Räumlichkeiten aufhielten. Insgesamt kam es zu acht Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Mittwoch, 22. Dezember, 13.15 Uhr: Auch Tanktouristen brauchen Booster oder Test in Österreich

Österreichs neue Corona-Hürden bei der Einreise gelten auch für den kleinen Grenzverkehr und somit für Tanktouristen. Wer von Bayern ins südliche Nachbarland will, um billigen Sprit zu tanken oder einzukaufen, muss seit dieser Woche eine dritte Corona-Impfung vorweisen können, bestätigte das Gesundheitsministerium in Wien. Alternativ kann ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Anders als in Bayern gilt die Booster-Impfung bereits ab dem Tag der dritten Spritze.

Diese 2G plus-Regel werde an den Grenzen mit Stichproben kontrolliert, hieß es von den Landesregierungen in Oberösterreich und Tirol. Man setze darauf, dass Einreisende von sich aus die Bestimmungen einhalten, sagte ein Sprecher in Innsbruck. Wer die nötigen Corona-Zertifikate an der Grenze nicht dabeihabe, werde zurückgewiesen.

Welche Ausnahmen es gibt, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 13.15 Uhr: Ansturm auf Corona-Testzentren - BRK ruft zu "Tests vorm Fest" auf

Das Bayerische Rote Kreuz berichtet von einem Ansturm auf Corona-Testzentren und wirbt für Tests vor den Weihnachtsfeiertagen. Im Dezember seien schon jetzt 340.000 Menschen in BRK-Testzentren getestet worden, im ganzen November seien es insgesamt rund 200.000 gewesen, sagte ein BRK-Sprecher am Mittwoch. "Ich denke, wir werden die 500.000 knacken", sagte er. "Die heiße Phase kommt erst noch."

BRK-Präsidentin Angelika Schorer warnte vor einer Zuspitzung des Infektionsgeschehens durch Familienfeste und warb für das flächendeckende Netz an kostenfreien Testangeboten. "Tests vorm Fest" könnten ein spürbares Mehr an Sicherheit bieten, sagte sie.

Mittwoch, 22. Dezember, 11.35 Uhr: Füssener Museen sollen wieder öffnen

Die Galerien im Hohen Schloss und das Museum der Stadt Füssen werden laut Mitteilung ab dem 26. Dezember wieder geöffnet, soweit es die pandemische Lage zulässt. In den Weihnachtsferien sind die Museen am 26. Dezember, vom 28. bis 30. Dezember, am 2. Januar und vom 4. bis 9. Januar geöffnet von 13 bis 16 Uhr. Danach sind die Museen bis zum 31. März von Freitag bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr geöffnet.

Wie die Museenverwaltung mitteilt, gelten derzeit die 2G plus-Regel und die FFP2-Maskenpflicht. Personen mit einer Auffrischungsimpfung, die über 14 Tage her ist, sind laut Mitteilung von der Testpflicht befreit. Weitere Informationen zum Museumsbesuch: www.museum.fuessen.de und www.hohesschloss.fuessen.de

Die Corona-Regeln in Bayern zu Weihnachten finden Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 11.20 Uhr: Corona-Variante Omikron erreicht den Bundestag

Die Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron hat auch den Bundestag erreicht. An der konstituierenden Sitzung des Verteidigungsausschusses haben nach Angaben aus dem Gremium vom Mittwoch zwei Abgeordnete mit einer zu diesem Zeitpunkt nicht erkannten Covid-19-Infektion teilgenommen, darunter die beiden Varianten Delta und Omikron. Das Sekretariat des Ausschusses wies die Abgeordneten danach in einem Schreiben darauf hin, dass "eine Infektion mit dem Omikron-Virus bekanntgegeben wurde". In der Folge zeigte die Warn-App bei zahlreichen Verteidigungspolitikern auch eine rote Warnung.

Die Politiker hatten bei der Sitzung am vergangenen Mittwoch Masken getragen, legen diese aber üblicherweise bei Redebeiträgen ab.

Mittwoch, 22. Dezember, 11 Uhr: So ist die Lage in den Allgäuer Krankenhäusern

Laut einer Mitteilung des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 52 Corona-Patienten in den Allgäuer Kliniken behandelt. Davon befinden sich 21 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation.

  • Klinikum Kempten: Auf der Normalstation werden 15 Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen acht Corona-Patienten.
  • Klinikum Immenstadt: Auf der Normalstation werden acht Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen acht Corona-Patienten.
  • Klinikum Sonthofen: Auf der Normalstation wird ein Covid-19-Patient behandelt. Auf der Intensivstation liegen keine Corona-Patienten.
  • Klinikum Oberstdorf: Auf der Normalstation werden zwölf Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen keine Corona-Patienten.
  • Klinikum Mindelheim: Auf der Normalstation werden acht Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen drei Corona-Patienten.
  • Klinikum Ottobeuren: Auf der Normalstation werden acht Covid-19-Patienten behandelt. Auf der Intensivstation liegen zwei Corona-Patienten.

Mittwoch, 22. Dezember, 7.40 Uhr: Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte: Silvesterruhe soll Omikron bremsen

Um die Wucht der drohenden Omikron-Welle zu brechen, versetzt die Politik das Land in eine Art Silvesterruhe. Auch für geimpfte oder genesene Bürgerinnen und Bürger gelten ab dem 28. Dezember verstärkte Kontaktbeschränkungen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte nach dem Bund-Länder-Gipfel am Dienstagabend: „Wir können nicht die Augen verschließen vor dieser Welle, die sich vor uns aufzutürmen beginnt.“ Weiteres erfahren Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 7.05 Uhr: Ethikrat befürwortet allgemeine Corona-Impfpflicht

Der Deutsche Ethikrat befürwortet eine Ausweitung der kürzlich beschlossenen Impfpflicht für Personal in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen auf "wesentliche Teile der Bevölkerung". Dies müsse aber mit weiteren Maßnahmen flankiert werden, heißt es in einer mehrheitlich beschlossenen Empfehlung des unabhängigen Gremiums, das die Bundesregierung in ethischen Fragen der Corona-Pandemie berät. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 22. Dezember, 6.40 Uhr: Schülerausweise gelten in Ferien nicht als Testnachweise

Für Bus- und Bahnfahrten, Restaurant- und Kinobesuche müssen sich Schüler und Schülerinnen im Südwesten bald wieder vorab auf Corona testen lassen. Ihre Schülerausweise gelten während der Weihnachtsferien vom 27. Dezember an nicht mehr als Testnachweise, weil sie dann nicht mehr regelmäßig in den Schulen auf Corona getestet werden, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in Stuttgart. Bislang hatten Schülerausweise Minderjährigen Zugang zu 3G-, 2G- und 2G-plus-Angeboten verschafft. Nach den Feiertagen brauchen sie dafür stattdessen ein negatives Schnelltest-Ergebnis.

Wegen einer bundesweiten Sonderregel seien negative Tests im öffentlichen Nahverkehr sogar schon von Donnerstag an nötig, teilte das Kultusministerium mit. Erst mit Beginn des Unterrichts am 10. Januar 2022 gelten die Schülerausweise für Minderjährige demnach wieder in allen Bereichen als Testnachweise.

In Baden-Württemberg gilt der Schülerausweis in den Weihnachtsferien nicht als Corona-Testnachweis.
In Baden-Württemberg gilt der Schülerausweis in den Weihnachtsferien nicht als Corona-Testnachweis.
Bild: Marijan Murat, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 22. Dezember, 6.35 Uhr: Viele Impfmöglichkeiten zwischen Feiertagen - Wenig Termine zum Fest

Um den Kampf gegen das Coronavirus voranzutreiben, sollen die Impfungen in den meisten Bundesländern auch zwischen den Feiertagen unvermindert weitergehen. "Die Städte tun alles, damit es auch zwischen Weihnachten und Neujahr Test- und Impfangebote gibt", versicherte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Einige Länder wollen ihre Bürger sogar an den Feiertagen immunisieren. So hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die Impfzentren im Freistaat angewiesen, "soweit wie möglich" offen zu bleiben. Meist wird aber eine dreitägige Weihnachtspause eingelegt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa öffnen die meisten kommunalen Impfzentren erst wieder am 27. Dezember.

Mittwoch, 22. Dezember, 6.30 Uhr: RKI registriert 45 659 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 289,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 289,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 306,4 gelegen, vor einer Woche bei 353,0 (Vormonat: 386,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.659 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 51.301 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit rund drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Die aktuellen Fallzahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 21.50 Uhr: Lauterbach schließt auch Diskussion über harten Lockdown nicht aus

Nach den Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schließt Bundesgesundheitsminister Lauterbach härtere Maßnahmen nicht aus. Mehr dazu.

Dienstag, 21. Dezember, 21.30 Uhr: Trotz massiver Warnungen: Der Rat der RKI-Experten verpufft

Kurz vor der Ministerpräsidenten-Runde veröffentlicht das RKI eine Liste mit Forderungen für neue Regeln. Die Politik fühlt sich vor den Kopf gestoßen. Hier lesen Sie mehr dazu.

Dienstag, 21. Dezember, 21 Uhr: Omikron sorgt für Geisterspiele

In den Stadien und Sporthallen wird es wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in der kommenden Zeit bald wieder überall trostloser. "Überregionale Großveranstaltungen dürfen nicht mehr mit Publikum stattfinden, das betrifft insbesondere Fußballspiele", sagte Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag nach Beratungen mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder. Weitere Infos dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 20.15 Uhr: Virologe Streeck verteidigt Beschlüsse von Bund und Ländern

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck, Mitglied des Corona-Expertenrates der Bundesregierung, hält die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung des Omikron-Variante im Moment für ausreichend. Streeck wies am Dienstagabend im ZDF darauf hin, dass die Inzidenzen in Deutschland - anders als in anderen Ländern - zuletzt immer noch gefallen seien. Deshalb sei es auch gerechtfertigt, dass die geplanten Kontaktbeschränkungen erst nach Weihnachten greifen sollten - und nicht schon während der Feiertage.

Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik Bonn.
Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik Bonn.
Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Dienstag, 21. Dezember, 20.10 Uhr: Söder: Weihnachts-Vorsicht statt Weihnachts-Lockdown

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Eindämmung verteidigt - insbesondere die neuen Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte, die nach Weihnachten gelten sollen. Es gebe keinen "Weihnachts-Lockdown", betonte Söder. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 19.42 Uhr: Scholz: "Zwischenziel ist Impfquote von mindestens 80 Prozent"

Die Bundesregierung strebt zeitnah eine Impfquote von mindestens 80 Prozent an. "Als nächstes Zwischenziel möchte ich eine Impfquote von mindestens 80 Prozent ansteuern. Und wenn wir das erreicht haben, müssen wir das nächste Ziel in den Blick nehmen", kündigte Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag nach den Beratungen von Bund und Ländern zur Pandemie-Lage an. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 19.23 Uhr: Nächste Bund-Länder-Beratungen am 7. Januar

Nach der Runde ist vor der Runde: Die nächsten Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie werden am 7. Januar stattfinden. Das vereinbarten Kanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am Dienstag bei ihren Beratungen über Maßnahmen gegen die drohende Omikron-Welle. Scholz sagte man werde sich dann erneut zusammensetzen, um die Lage zu bewerten.

Dienstag, 21. Dezember, 18.45 Uhr: Bund-Länder-Beratungen sind beendet

Die Bund-Länder-Beratungen sind am Dienstagabend beendet. Olaf Scholz erläuterte geben 18.40 Uhr die Ergebnisse vor der Presse. Die 3G-Regelung am Arbeitsplatz werden bleiben, in vielen anderen Bereichen wird 2G oder 2G Plus gelten. Auch für Genesene und vollständig Geimpfte wird es Beschränkungen geben, spätestens ab dem 28. Dezember. Scholz: "Es ist nicht die Zeit für Partys". An Silvester und Neujahr wird es ein Versammlungsverbot geben. Überregionale Großveranstaltungen können spätestens ab dem 28. Dezember nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Bis Ende Januar sollen weitere 30 Millionen Booster-Impfungen folgen. Damit wären dann drei Viertel der Bürger in Deutschland dreimal geimpft, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz. Einen generellen Lockdown wird es noch nicht geben.

Weitere Ergebnisse der Beratungen finden Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 18.40 Uhr: WHO Europa: "Wir können einen weiteren Sturm kommen sehen"

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht die Omikron- Variante des Coronavirus auf einem bedingungslosen Vormarsch in Europa. Seit ihrer Identifikation vor nicht einmal vier Wochen sei die Virus-Variante in mindestens 38 der 53 Mitgliedstaaten der WHO-Region Europa entdeckt worden, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag nach einem Arbeitsgespräch mit Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein in Wien.

Es gebe weiter viele offene Fragen zu Omikron, aber man wisse bereits heute, dass die Variante in Ländern wie Dänemark, Portugal und Großbritannien dominant werde oder schon jetzt dominant geworden sei. "Wir können einen weiteren Sturm kommen sehen", sagte Kluge.

Innerhalb der nächsten Wochen werde die neue Variante in weiteren Ländern der Region dominieren und das ohnehin angespannte Gesundheitswesen noch weiter an seine Belastungsgrenzen bringen, sagte Kluge weiter. Omikron werde wahrscheinlich zur dominanten Variante werden, die in der europäischen Region zirkuliere. Zu dieser Region zählt die WHO neben der EU auch mehrere Länder weiter östlich, darunter zum Beispiel Russland, die Ukraine und die Türkei.

Dienstag, 21. Dezember, 18.20 Uhr: RKI-Veröffentlichung laut Lauterbach wohl nicht abgestimmt

In der Bund-Länder-Schalte zur Corona-Krise hat es Kritik an der Kommunikation des Robert Koch-Instituts (RKI) gegeben. Die Behörde hatte kurz vor den Beratungen wegen der Omikron-Gefahr sofortige maximale Kontaktbeschränkungen gefordert. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte in der Schalte, es gebe keine wissenschaftliche Zensur, die Veröffentlichung sei aber "nicht abgestimmt" gewesen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr.

Dienstag, 21. Dezember, 17.50 Uhr: Corona-Impfung für Kinder bis elf: Kinderimpftage in Kaufbeuren und Marktoberdorf geplant

In den Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren werden nun auch Kinder bis elf geimpft. Es sollen Kinderimpftage stattfinden. Mehr dazu.

Dienstag, 21. Dezember, 17 Uhr: Kinobetreiber scheitert mit Eilantrag gegen 2G plus-Regel

Ein Kinobetreiber ist mit der Klage gegen die 2G plus-Regel vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gescheitert. Der Nürnberger Veranstalter hatte gegen die Regel, wonach Geimpfte und Genesene für einen Kinobesuch zusätzlich einen negativen Test vorlegen müssen, einen Eilantrag eingereicht. Dieser wurde abgelehnt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Zudem war er gegen die Vorschrift angegangen, dass Kinos nur zu 25 Prozent ausgelastet werden dürfen.

Der Gerichtshof lehnte den Antrag ab, weil die "wirtschaftlichen Auswirkungen (...) bei einer Folgenabwägung hinter den Schutz von Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen zurücktreten müssten". Aus Sicht des Gerichts seien die Maßnahmen grundsätzlich zur Infektionsbekämpfung geeignet. Aber es gebe "gewisse Zweifel", ob die 2G plus-Regel mit dem Gleichheitsgrundsatz zu vereinbaren sei. Denn der Begründung der Verordnung sei nicht zu entnehmen, wieso die Gastronomie anders als Kinos zu beurteilen seien. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel.

Dienstag, 21. Dezember, 16.20 Uhr: Ministerpräsidenten beraten mit Scholz über Omikron-Gefahr

Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) haben am Dienstagnachmittag ihre Krisengespräche zur drohenden fünften Corona-Welle begonnen. Die Chefinnen und Chefs der Landesregierungen hatten in einer Videokonferenz zuvor bereits allein über schärfere Maßnahmen gegen die rasante Ausbreitung der Virusvariante Omikron beraten.

Kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hatte das Robert Koch-Institut (RKI) wegen der Omikron-Gefahr sofortige maximale Kontaktbeschränkungen gefordert. Der MPK-Vorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) appellierte an Bund und Länder, einen möglichst hohen Schutzwall gegen die befürchtete Omikron-Welle zu bauen.

Dienstag, 21. Dezember, 16.05 Uhr: Omikron-Variante dominiert in Dänemark

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist in Dänemark nach Angaben von Gesundheitsminister Magnus Heunicke mittlerweile die vorherrschende Variante. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 15.40 Uhr: Unionsregierte Länder machen Druck bei Impfpflicht

Angesichts der Omikron-Gefahr machen die Unionsgeführten Bundesländer sowie das grün regierte Baden-Württemberg Druck auf die Bundesregierung, die allgemeine Impfpflicht voranzutreiben. Das Auftreten der Corona-Virusvariante Omikron erhöhe die "Dringlichkeit" der für Februar 2022 in den Blick genommenen Einführung einer allgemeinen Impfpflicht, heißt es in einem Beschlussentwurf der sogenannten B-Länder für die Bund-Länder-Krisenberatungen an diesem Dienstag.

Der Entwurf liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Die Unionsländer bitten die Ampel-Bundesregierung darin, die Vorbereitungen zügig voranzutreiben und "kurzfristig einen Zeitplan vorzulegen".

Der Entwurf wurde nach dpa-Informationen bei Vorgesprächen der B-Länder am Dienstag ausgearbeitet. Über das endgültige Beschlusspapier stimmen sich die Regierungschefs und -chefinnen aller 16 Länder erst mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Nachmittag ab. Vorher ist noch nichts beschlossen.

Dienstag, 21. Dezember, 15.35 Uhr: AfD klagt erneut gegen Corona-Auflagen im bayerischen Landtag

Die AfD im bayerischen Landtag hat nach eigenen Angaben erneut Klage gegen die Corona-Auflagen in Bayerns Parlament eingereicht. Die Fraktion wehre sich damit "gegen die willkürlichen Zugangsbeschränkungen für ihre Mitarbeiter und Parlamentarier", teilte die AfD zur Begründung am Dienstag in München mit. Weiter: Die "schikanösen Zutrittsvoraussetzungen" zum Plenum des Landtags seien mit den Grundsätzen des Parlamentarismus und insbesondere mit der Ausübung des freien Mandats vollkommen unvereinbar.

Die AfD hat in den vergangenen Monaten wiederholt gegen den Landtag Klagen am Bayerischen Verfassungsgerichtshof eingereicht - war damit aber bislang immer gescheitert.

Wegen der stark steigenden Corona-Zahlen gelten im Landtag bis Ende Januar strenge Corona-Zugangsregeln. An Plenarsitzungen und Ausschusssitzungen dürfen nur Geimpfte, Getestete und Genesene (3G-Regel) teilnehmen. Zudem werden vorerst keine Besuchergruppen mehr empfangen und in der Landtagsgaststätte und in der Kantine haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt (2G-Regel).

Analog zur bayernweit geltenden 3G-Regel am Arbeitsplatz ist zudem für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landtag (Beschäftige der Abgeordneten, der Fraktionen und des Landtagsamts) die 3G-Regelung in Kraft. Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hatte die Auflagen damit begründet, das Parlament auch in der aktuellen Infektionswelle und darüber hinaus arbeitsfähig zu halten.

Die AfD in Bayern hat erneut gegen die Corona-Auflagen im Landtag geklagt.
Die AfD in Bayern hat erneut gegen die Corona-Auflagen im Landtag geklagt.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 21. Dezember, 14.55 Uhr: Krankenschwester in Italien nach Fake-Corona-Impfungen festgenommen

Ermittler auf der italienischen Insel Sizilien haben drei Menschen im Zusammenhang mit vorgetäuschten Corona-Impfungen festgenommen. Unter ihnen sei eine Krankenschwester, die in einem Impfzentrum gearbeitet habe und dort mehr als acht Impfungen gegen Covid-19 simuliert habe, teilte die Staatsanwaltschaft in Palermo am Dienstag mit. Die Frau soll für die Fake-Immunisierung Geld genommen haben. Danach hätten die vermeintlich Geimpften das digitale Impfzertifikat erhalten, das in Italien unter anderem nötig ist, um zur Arbeit oder ins Kino gehen zu können oder auch um im Innenraum von Restaurants essen zu dürfen.

Die Polizei hörte nach eigenen Angaben Telefongespräche ab und wertete Überwachungsvideos aus dem Impfzentrum aus. Auf den verpixelten Aufnahmen war zu sehen, wie eine Krankenschwester eine volle Spritze in ein Tuch leerte, sie dann in den Oberarm einer Person stach und wieder herauszog. Die Behörden ermitteln den Angaben zufolge auch gegen einen Polizisten, der sich auf diese Art habe "impfen" lassen. Seit dem 15. Dezember besteht auch für Mitarbeiter der Sicherheitskräfte eine Corona-Impfpflicht.

Medienberichten zufolge war unter den Festgenommenen auch ein Anführer der örtlichen Impfgegnerbewegung. Die Festgenommenen müssen sich wegen Urkundenfälschung, Korruption und Unterschlagung verantworten.

Dienstag, 21. Dezember, 14.40 Uhr: 90-Jährige bei Corona-Demo in Hamburg verletzt

Am Rande einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen hat eine unbekannte Person in Hamburg eine 90 Jahre alte Frau umgerannt. Die Seniorin erlitt bei dem Vorfall am Samstag einen Beinbruch und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Dienstag, 21. Dezember, 14.15 Uhr: Stiko empfiehlt Auffrischimpfungen bereits nach drei Monaten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus bereits nach mindestens drei statt nach sechs Monaten. Das gelte ab sofort, teilte das Gremium am Dienstag mit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 13.20 Uhr: Söder: Epidemische Notlage muss schnell wiederhergestellt werden

Angesichts der großen Gefahr durch Omikron fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dringend die Wiederherstellung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite durch den Bund. Es brauche hier keine regionalen Maßnahmen, sondern einen national einheitlichen Rahmen, sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München, kurz vor der Bund-Länder-Runde zur Corona-Krise am Nachmittag. Nur die Wiederherstellung der epidemischen Notlage gebe die Möglichkeit, im Zweifel rasch nötige Schritte beschließen zu können. "Alles andere ist so ein Rumgeeiere."

Der bisher vorliegende Beschlussentwurf für die Bund-Länder-Runde decke "die Dimension einer möglichen Herausforderung nur bedingt ab", kritisierte Söder. Er warnte andererseits aber vor Hektik oder Panik. Mit Blick auf Weihnachten sagte Söder: "Zu Weihnachten wird es keine Einschränkungen geben."

Sorge bereite aber die Omikron-Variante - dass da keine Welle, sondern eine Wand aufs Land zukomme. Noch allerdings lasse sich kein exponentielles Wachstum erkennen. "Trotzdem gilt der Vorsatz oberste Vorsicht." Man dürfe in die Gefahr nicht unbedarft hineinstolpern. Nach der Bund-Länder-Runde am Nachmittag erwartet Söder zunächst kleine grundlegenden Veränderungen für Bayern - Anpassungen würden dann aber umgesetzt. Ansonsten werde die bayerische Corona-Strategie nun weitgehend national übernommen. Ob das reiche, sei aber unklar.

Mehr zur Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder vor dem Corona-Gipfel lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 13.10 Uhr: Keine Pause über die Feiertage - Impfzentren in Bayern vielerorts offen

In Bayerns 81 Impfzentren soll auch über die Feiertage kräftig weitergeimpft werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 13 Uhr: RKI empfiehlt "maximale Kontaktbeschränkungen" ab sofort

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland "maximale Kontaktbeschränkungen". Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 12.57 Uhr: Krebszentren schlagen Alarm wegen voller Intensivstationen

Die Krebszentren warnen mit Blick auf die vollen Intensivstationen eindringlich vor den negativen Folgen für Patienten mit schweren onkologischen Erkrankungen. Schon jetzt hätten zwei Drittel der befragten Kliniken keine Kapazitäten mehr, um weitere Krebspatienten aufzunehmen, wie aus einer am Dienstag in Heidelberg veröffentlichen Erhebung der Corona Task Force des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft hervorgeht. Im Dezember wurden 18 große universitäre Krebszentren in Deutschland befragt.

Der DKFZ-Vorstandsvorsitzende Michael Baumann sagte, bei steigenden Corona-Fallzahlen müsse man mit einem erneuten Anstieg an Patienten rechnen, die intensivmedizinisch betreut werden müssten. Die Intensivstationen könnten aber schlichtweg niemanden mehr aufnehmen. Das gelte sowohl für Corona-Patienten als auch für Menschen mit anderen schweren Erkrankungen. "Tritt dies ein, wird die Triage zum Klinikalltag", warnte der Mediziner..

Dienstag, 21. Dezember, 12.39 Uhr: Pressekonferenz vor Corona-Gipfel: Das sagt Söder zu geplanten Maßnahmen

Kontaktbeschränkungen und geschlossene Clubs - das planen Bund und Länder wegen der Omikron-Variante. Das sagt Ministerpräsident Söder zum Kampf gegen Omikron.

Dienstag, 21. Dezember, 12.32 Uhr: EU-Impfnachweise ohne Booster künftig nur noch neun Monate gültig

Ohne Booster sind EU-Impfzertifikate künftig spätestens neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 12.25 Uhr: Bislang keine Stornierungswelle von Winterurlaubern

Die Sorge vor einer bevorstehenden Omikron-Welle hat bislang offensichtlich keinen großen Einfluss auf Winterurlaubspläne in Bayern. In den Hotels sei die Buchungslage "einigermaßen stabil", sagte Thomas Geppert, der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga in Bayern, am Dienstag auf Anfrage. Die Betriebe haben nach Gepperts Worten nach wie vor mit der allgemeinen Lage zu kämpfen, aber eine große Stornierungswelle gibt es demnach nicht.

In Bayern ist die Wintersaison sowohl für die Hotels in bekannten Ferienorten wie Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen oder Berchtesgaden als auch für Wellness-Hotels von Bedeutung, von denen viele im Bayerischen Wald gelegen sind. Derzeit gehen die Corona-Infektionszahlen in Bayern zwar noch zurück, doch Mediziner und Staatsregierung fürchten mit der Verbreitung der sehr ansteckenden Omikron-Variante einen baldigen rasanten Wiederanstieg.

Geppert begrüßte, dass momentan von Seiten der Politik zumindest keine neuen Einschränkungen speziell für Hotellerie und Gastronomie in Sicht sind. Derzeit sehe es so aus, als folge die Ministerpräsidentenkonferenz der Argumentation, dass der Aufenthalt in Hotels mit der kontrollierten Einhaltung der Corona-Maßnahmen nicht unsicherer sei als private Treffen. Urlaub sei "sicher und schön", sagte Geppert.

Dienstag, 21. Dezember, 11.45 Uhr: Bundesverfassungsgericht kündigt Entscheidung zur Triage an

Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht am kommenden Dienstag (28. Dezember) eine Entscheidung zur sogenannten Triage in der Corona-Pandemie. Was das Gericht damit festlegen will, erfahren Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 11.30 Uhr: Omikron in Großbritannien: Experte hält Abwarten für vernünftig

Trotz der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien hält der Direktor der Medizinforschungsstiftung Wellcome Trust, Jeremy Farrar, die abwartende Haltung der Regierung für vernünftig. "Inmitten der derzeitigen Unsicherheit über die Schwere, Übertragbarkeit und der weiteren Auswirkungen auf die Gesellschaft, ist es meiner Meinung nach vernünftig, 24, vielleicht 36 Stunden abzuwarten bis wir weitere Daten sehen", sagte Farrar dem britischen Radiosender BBC 4 am Dienstag. Sollte aber die Zahl der Neuinfektionen weiter steigen, würden auch die Krankenhauseinweisungen nach oben gehen. "Dann müsste die Regierung in einer drakonischeren Weise agieren, als es noch ein paar Tage vorher notwendig gewesen wäre", sagte Farrar.

Dienstag, 21. Dezember, 11.10 Uhr: Impfzahlen: Mehr als 27 Millionen haben Auffrischung bekommen

In Deutschland haben inzwischen mindestens 27,1 Millionen Menschen eine Corona-Auffrischungsimpfung bekommen. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Impf-Dashboards des Gesundheitsministeriums hervor. Mindestens 58,5 Millionen Menschen sind demnach bisher zweifach geimpft oder haben die Einmal-Impfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 70,4 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Auf dem Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen seien, "da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann". Das Robert Koch-Institut gehe davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liege.

Im Schnitt sind den Zahlen zufolge in den vergangenen sieben Tagen 1,1 Millionen Impfungen pro Tag verabreicht worden. Am Montag waren es 872.000, der Großteil davon Auffrischungsimpfungen (717.000). Die bisher meisten Impfungen an einem Tag gab es den Angaben zufolge am vergangenen Mittwoch mit insgesamt 1,6 Millionen Dosen. Im November war das Ziel formuliert worden, bis zum Jahresende 30 Millionen Impfungen zu schaffen.

Dienstag, 21. Dezember, 10.50 Uhr: Überblick: Das soll heute beim Corona-Gipfel beschlossen werden

Mit Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte, voraussichtlichen Einschränkungen bei Veranstaltungen und Club-Schließungen will die Politik der befürchteten Omikron-Welle in der Corona-Pandemie begegnen. Am Dienstagnachmittag beraten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über erneute Maßnahmenverschärfungen. Vorab hatten Vertreter von Bund und Ländern bereits angedeutet, wie die neuen Regeln aussehen könnten. Welche Maßnahmen sich bereits abzeichnen, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 10.45 Uhr: Thüringen: Ramelow entsetzt über Aufruf zu Demo vor Haus des Innenministers

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich angesichts von Aufrufen zu einer Corona-Demonstration vor dem Haus von Innenminister Georg Maier (SPD) entsetzt gezeigt. Es sei "unerträglich", wenn Menschen gezielt dazu aufriefen "vor den Privathäusern von Verantwortungsträgern 'aufzumarschieren'", sagte Ramelow am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Dies erinnert fatal an die Methoden der SA und offensichtlich hat man keine Probleme mehr, sich auf dieser Traditionslinie des Terrors zu bewegen", sagte Ramelow. Die SA war eine paramilitärische Organisation im Nationalsozialismus.

Hintergrund ist, dass in sozialen Netzwerken zu einer Demonstration vor dem Privathaus von Maier und seiner Familie im Landkreis Gotha aufgerufen wurde. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion bestätigte, dass solche Nachrichten im Netz kursieren. Man prüfe diese derzeit. Ramelow sagte, er solidarisiere sich mit Innenminister Maier und seiner Familie. "Wirklich besorgte Bürger können sich jetzt aber entscheiden, ob sie sich wirklich gemein machen wollen mit Gewalt und Einschüchterungen", sagte Ramelow.

Er rief die Menschen in Thüringen dazu auf, sich von sogenannten Spaziergängen zu distanzieren, die nur dazu dienten, Gewalt und Einschüchterung vor private Wohnadressen von Politikern zu tragen. "Wehren Sie sich gegen diese Vereinnahmung durch Personen, denen es überhaupt nicht um Sorgen durchs Impfen geht."

Dienstag, 21. Dezember, 10.35 Uhr: 76 Corona-Patienten in den Häusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt 76 Corona-Patienten werden derzeit in den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu behandelt - 20 auf den Intensivstationen und 56 auf den normalen Stationen. Die Zahlen teilen sich wie folgt auf:

  • Kempten: 13 Corona-Patienten auf der Normalstation, 8 auf der Intensivstation
  • Immenstadt: 8 Corona-Patienten auf der Normalstation, 7 auf der Intensivstation
  • Sonthofen: 1 Corona-Patient auf der Normalstation, keiner auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: 11 Corona-Patienten auf der Normalstation, keine auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 13 Corona-Patienten auf der Normalstation, 4 auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: 10 Corona-Patienten auf der Normalstation, 1 auf der Intensivstation

Anders als das Klinikum Memmingen meldet der Klinikverbund Allgäu am Dienstag keine Todesfälle.

Dienstag, 21. Dezember, 10.12 Uhr: RKI meldet erneut leichten Rückgang der Corona-Zahlen in Bayern

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 276,7 (Stand: 3.25 Uhr) an - am Montag war ein Wert von 285,2 gemeldet worden. Weitere Zahlen aus Bayern finden Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 9.35 Uhr: Willem-Alexander ist der König der Corona-Patzer

Willem-Alexander, Monarch der Niederlande, fliegt trotz Virus in den Urlaub, scherzt ohne Maske und feiert mit zu vielen Gästen. Warum das für ihn nun zum Problem wird, lesen Sie hier.

König Willem-Alexander und seine Tochter, Prinzessin Amalia der Niederlande.
König Willem-Alexander und seine Tochter, Prinzessin Amalia der Niederlande.
Bild: Albert Nieboer, Royal Press Europe, dpa

Dienstag, 21. Dezember, 9.20 Uhr: RTL-Dschungelcamp soll am 21. Januar in Südafrika starten

Omikron zum Trotz: Das RTL-Dschungelcamp soll am 21. Januar in Südafrika starten. "Nach aktueller Planung soll die 15. Staffel von "Ich bin Star - Holt mich hier raus!" mit neuen Kandidaten, neuen Prüfungen und ganz viel Spaß in der Nähe des Kruger-Nationalparks produziert werden - natürlich unter Beobachtung der aktuellen Corona-Entwicklungen", teilte RTL am Dienstag mit. Begleitet werden die Kandidaten wieder vom Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Wer König oder Königin der Südafrika-Premiere wird, soll sich am 5. Februar entscheiden.

Das australische Dschungelcamp-Pendant "I'm a Celebrity - Get Me Out of Here!" findet seit 2015 in Südafrika statt. Da RTL derzeit nicht im australischen Dschungel produzieren kann, nutzt der Sender das Südafrika-Camp der Australier. Dort gehen zwölf Kandidaten auf Sternenjagd. Benannt sind bereits Designer Harald Glööckler, Sänger Lucas Cordalis und Reality-TV-Kandidat Filip Pavlovic.

Gedreht wird in der spektakulären Savannenlandschaft nahe dem Blyde River Canyon. Da gibt es zwar viele schöne und gefährliche Tiere und Landschaften für Mut- und Ekelproben, aber keinen Dschungel. Der Kap-Staat bietet den Machern allerdings wegen der geringeren Zeitverschiebung zu Deutschland - gerade mal eine Stunde - dramaturgische Vorteile.

Dienstag, 21. Dezember, 9 Uhr: Söder verlangt "dringend ein rasches Signal für die Impfpflicht"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat von der Regierung ein rasches Signal für eine Impflicht verlangt. Kontaktbeschränkungen allein würden nicht reichen. Was er von der Bund-Länder-Konferenz fordert, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 8.34 Uhr: Klinikum Memmingen meldet zwei Corona-Tote an einem Tag

Zwei weitere Corona-Tote an einem Tag meldet das Klinikum Memmingen. Einer davon war nach Angaben der Verwaltung aus dem Unterallgäu. In dem Krankenhaus werden derzeit 27 Corona-Patienten behandelt - zwei davon sind Kinder. Neun Erwachsene liegen auf der Intensivstation, 18 Menschen auf der normalen Corona-Station.

Dienstag, 21. Dezember, 8.15 Uhr: Holetschek will keine Maßnahmen gegen Omikron ausschließen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat vor der Bund-Länder-Runde zu neuen Corona-Auflagen davor gewarnt, auf bestimmte Maßnahmenverschärfungen von vornherein zu verzichten. Warum er keine Maßnahmen gegen Omikron ausschließen will, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 8 Uhr: V-Partei will Zickenfarm in Bad Grönenbach mit Spendenaktion retten

Corona hat auch viele Gnadenhöfe, Tierheime und Tierschutzvereine hart getroffen. Basare, Kuchenverkäufe und Feste mussten abgesagt werden - somit entfielen auch die so dringend gebrauchten Einnahmen. "Um so schlimmer war die Nachricht, dass der Lebenshof „Unsere Zickenfarm“ bei Bad Grönenbach sein Zuhause verliert", heißt es in einer Pressemitteilung der V-Partei. Ein Teil der Tiere konnte kostenpflichtig in Pension untergebracht werden, was die ohnehin angespannte finanzielle Lage weiter verschlimmert. Um den Lebenshof zu retten und das Leben der Tiere zu sichern hat die V-Partei hier eine Spendenaktion zugunsten der Zickenfarm ins Leben gerufen.

Dienstag, 21. Dezember, 7.35 Uhr: Kein Abflug ins All: Corona bremst Würzburger Satelliten-Forscher aus

Corona bremst auch die Arbeit der Kleinsatelliten-Forscher in Würzburg aus, die eigentlich 2022 neue Tests im All starten wollten. Wie sich der Chipmangel auch auf diesen Bereich auswirkt, lesen Sie hier.

Der Wissenschaftler und Präsident des Zentrums für Telematik, Klaus Schilling, klagt über Liefengpässen, die den Bau der Satelliten deutlich verzögern. Doch die Zeit drängt: Die Würzburger Wissenschaftler wollen den Weg bereiten, um von 2022 an mithilfe von Verfahren ähnlich der Computertomographie ins Innere von Wolken zu blicken.
Der Wissenschaftler und Präsident des Zentrums für Telematik, Klaus Schilling, klagt über Liefengpässen, die den Bau der Satelliten deutlich verzögern. Doch die Zeit drängt: Die Würzburger Wissenschaftler wollen den Weg bereiten, um von 2022 an mithilfe von Verfahren ähnlich der Computertomographie ins Innere von Wolken zu blicken.
Bild: Nicolas Armer, dpa (Archiv)

Dienstag, 21. Dezember, 7.20 Uhr: Zirkusbranche schlägt zum Fest Alarm

Angesichts zahlreicher Zirkus-Absagen zur Weihnachtszeit ruft die Branche in der Pandemie um Hilfe. Viele hätten auf die Weihnachtszirkusse gehofft, betont der Verband deutscher Circusunternehmen (VDCU). "Der Dezember ist für Schausteller und Zirkusse inzwischen eigentlich ein Hauptverdienst-Monat", sagte Vorstandsvorsitzender Ralf Huppertz. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 7.15 Uhr: Omikron in USA nun vorherrschende Variante

Vergangene Woche gingen die US-Behörden noch von einem sehr geringen Omikron-Anteil unter den Corona-Fällen aus. Das hat sich inzwischen komplett geändert. Warum Präsident Biden warnt, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 6.47 Uhr: RKI: Hohes Risiko für zweifach Geimpfte und Genesene wegen Omikron

Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Risikobewertung verschärft. Was das vor allem für zweifach Geimpfte und Genesene bedeutet, lesen Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 6.45 Uhr: Tausende Teilnehmer bei Corona-Protesten in Schwerin und Rostock

In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montagabend rund 17.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen und eine Impfpflicht zu demonstrieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Schwerin demonstrierten über 2500 Menschen gegen eine Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen.
In Schwerin demonstrierten über 2500 Menschen gegen eine Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen.
Bild: Ulrich Perrey, dpa

Dienstag, 21. Dezember, 6.36 Uhr: Corona-Regeln: So wollen Bund und Länder gegen Omikron vorgehen

Mit Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte, voraussichtlichen Einschränkungen bei Veranstaltungen und Club-Schließungen will die Politik der befürchteten Omikron-Welle in der Corona-Pandemie begegnen. Über was konkret die Bund-Länder-Runde heute bei ihrem Gipfeltreffen diskutiert, lesen Sie hier in unserem Überblick.

Dienstag, 21. Dezember, 6.20 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu schwanken

Am Dienstag registriert das Robert Koch-Institut (RKI) 2304 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen im Allgäu. Die 7-Tage-Inzidenz ist in den einen Kreisen etwas gestiegen, in anderen dagegen gesunken. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 21. Dezember, 6 Uhr: RKI registriert 23.428 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 306,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 306,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 316,0 gelegen, vor einer Woche bei 375,0 (Vormonat: 372,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23.428 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30.823 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der hochansteckenden und sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 462 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 473 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.833.050 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 4,73 (Freitag: 5,10) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 5.866.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 108.814.

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