Corona-Newsblog, Teil 105

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 22. Februar bis 01. März 2022

Corona-Newsblog-Archiv - Teil 105. Weitere Corona-Lockerungen in Sicht.

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Bild: Marijan Murat

Corona-Newsblog-Archiv - Teil 105. Weitere Corona-Lockerungen in Sicht.

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Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
03.03.2022 | Stand: 16:16 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Dienstag, 1. März, 20.56 Uhr: Fast alle Corona-Einschränkungen auf Mallorca aufgehoben

Die beliebte Urlaubsinsel Mallorca hat die meisten der noch geltenden Corona-Beschränkungen aufgehoben. Welche Regeln aufgehoben werden - und welche bleiben.

Dienstag, 1. März, 20.25 Uhr: Drosten: Kein infektionsfreier Sommer – an Masken festhalten

Trotz sinkender Corona-Infektionszahlen in Deutschland geht der Virologe Christian Drosten davon aus, dass man sich auch im Sommer mit der Omikron-Variante des Virus wird anstecken können. Zum einen sei der jetzige Impffortschritt nicht ausreichend, zum anderen sei die Infektionstätigkeit durch Omikron weiter hoch, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstag im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. "Deshalb gehe ich davon aus, dass es keinen infektionsfreien Sommer geben wird."

Dienstag, 1. März, 19.36 Uhr: Müttergenesungswerk: "Eltern sind fix und fertig"

Durch die Corona-Pandemie sind nach Einschätzung des Müttergenesungswerks viele Eltern reif für eine Kur. Der Weg dahin ist nicht immer einfach.

Dienstag, 1. März, 19.27 Uhr: Erleichterungen bei Corona-Einreiseregeln schon ab Donnerstag

Bereits ab Donnerstag, 4. März, werden die Einreise-Regeln nach Deutschland gelockert. Besonders für Familien gibt es Erleichterungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 1. März, 17.06 Uhr: Bund gibt 1,5 Milliarden US-Dollar für globale Pandemiebekämpfung

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Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 27. April bis 9. Mai 2022

Deutschland gibt weitere 1,5 Milliarden US-Dollar für den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das sei "durchaus zu verstehen als eine Einladung an andere, ebenfalls sich verstärkt zu beteiligen an der globalen Impfkampagne", sagte Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Dienstag nach Gesprächen mit den G7-Finanzministern in Berlin. Deutschland werde seiner Verantwortung und Führungsrolle als G7-Präsidentschaft gerecht.

Weitere 224 Millionen Euro sollen Entwicklungsländern bei der Logistik helfen, "damit aus Impfstoff auch Impfungen werden". Damit sei Deutschland aktuell der zweitgrößte Geber bei der globalen Impf-Initiative. Ziel ist eine globale Impfquote von 70 Prozent, von der man derzeit aber noch weit entfernt ist.

Dienstag, 1. März, 15.23 Uhr: Nach Corona-Infektion: Queen nimmt wieder Online-Termine wahr

Gut eine Woche nach dem Bekanntwerden ihrer Corona-Infektion hat Queen Elizabeth II. wieder Online-Termine wahrgenommen. Die 95-Jährige empfing am Dienstag per Videoschalte von Schloss Windsor aus in zwei Online-Audienzen Botschafter aus Andorra und dem Tschad, wie der Buckingham-Palast im Anschluss mitteilte.

Zuvor hatte die britische Königin einige geplante virtuelle Termine abgesagt. Nach Angaben des Palastes hatte sie "milde, erkältungsähnliche Symptome" gespürt, aber trotzdem weiterhin leichte Aufgaben ausgeführt.

Es gilt als sicher, dass die Queen dreimal gegen Corona geimpft ist. Wegen ihres hohen Alters gilt die Infektion trotzdem nicht als ungefährlich. Die Termine am Dienstag werteten Beobachter daher als vorsichtiges Zeichen für eine Erholung.

Vor knapp einem Monat beging die Queen im kleinen Kreis den 70. Jahrestag ihrer Thronbesteigung. Sie ist die am längsten regierende Monarchin des Vereinigten Königreichs.

Dienstag, 1. März, 13.15 Uhr: Diese Corona-Lockerungen kommen schon in dieser Woche

Die Inzidenzwerte sinken - endlich werden die Corona-Regeln in Bayern ab 4. März 2022 gelockert. Clubs dürfen öffnen und es gibt Erleichterungen für Ungeimpfte. Mehr dazu in unserem Überblick.

Dienstag, 1. März, 12.46 Uhr: Erstmals Corona-Verfahren am Bundesverwaltungsgericht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird sich in diesem Jahr erstmals mit der Rechtmäßigkeit von Corona-Maßnahmen zum Infektionsschutz beschäftigen. Dabei geht es um Verfahren aus Sachsen und Bayern, die sich gegen die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen und die Schließung von Gastronomiebetrieben sowie Sportstätten richten. Das sagte Vizepräsident Andreas Korbmacher am Dienstag. Die beiden Verfahren sind aber noch nicht terminiert. Zudem erwartet das höchste deutsche Verwaltungsgericht eine Welle von Verfahren zur Umsetzbarkeit von Windparks.

Die Zahl der neuen Verfahren am Bundesverwaltungsgericht sank im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr erneut. Im vergangenen Geschäftsjahr waren 1083 Verfahren anhängig, das waren 6,6 Prozent weniger als 2020. Revisionsverfahren dauerten durchschnittlich gut elf Monate. Die Klageverfahren, über die das Bundesverwaltungsgericht als erste Instanz urteilte, dauerten im Schnitt etwa ein Jahr.

Dienstag, 1. März, 11.50 Uhr: Labore: Trend zu weniger PCR-Tests auf Corona setzt sich fort

Immer weniger PCR-Tests auf das Coronavirus in Deutschland führen nach Verbandsangaben zu einer entspannteren Lage in vielen Laboren. Die Auslastung habe vergangene Woche im bundesweiten Durchschnitt bei 67 Prozent gelegen - "eine signifikante Entlastung", teilte der Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. Die Angaben stammen von rund 180 Laboren und repräsentieren nach eigenen Angaben den Großteil des aktuellen Corona-Testgeschehens in Deutschland. Die Kapazitäten waren im Januar und Anfang Februar teils mit Werten von über 90 Prozent annähernd ausgeschöpft.

Insgesamt sind laut ALM vorige Woche rund 1,8 Millionen PCR-Tests durchgeführt worden - der mit Abstand niedrigste Wert seit Wochen. Die sinkenden Testzahlen werten die Labore jedoch nicht als sicheren Hinweis auf ein nachlassendes Infektionsgeschehen. Die Rate positiver Tests liege mit rund 45 Prozent unverändert hoch, hieß es. Das deutet auf eine hohe Zahl unerkannter Fälle hin, die also auch nicht in die Statistik des Robert Koch-Instituts einfließen.

Dienstag, 1. März, 11.30 Uhr: Rund 73.000 Corona-Impfungen am Montag - 108.000 vor einer Woche

In Deutschland sind am Montag rund 73.000 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Dies ging am Dienstag aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Montag vor einer Woche waren den Angaben zufolge rund 108.000 Dosen verabreicht worden, vor zwei Wochen rund 117.000. Mittlerweile haben 75,4 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,7 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 57,0 Prozent (47,4 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,3 Prozent (63,5 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,7 Prozent der Bevölkerung (19,7 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind. Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Dienstag, 1. März, 11 Uhr: Corona-Patient stirbt im Klinikum Kempten - 11 Menschen auf den Intensivstationen in Allgäuer Krankenhäusern

Am Montag ist im Kemptener Klinikum ein Corona-Patient gestorben. Das teilte der Klinikverbund Allgäu mit. Am Memminger Klinikum gibt es aktuell keinen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Dort werden derzeit insgesamt 44 Corona-Patienten behandelt - zwei davon sind Kinder. 38 der Patienten befinden sich auf der Normalstation, 6 auf der Intensivstation.

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu liegen derzeit insgesamt 57 Corona-Patienten - vergangene Woche waren es noch 68. Von den 57 werden 5 auf den Intensivstationen behandelt. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 26 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 4 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 14 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Sonthofen: Hier liegen derzeit keine Corona-Patienten.
  • Oberstdorf: 7 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Mindelheim: 4 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, einer auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: 1 Mensch mit einer Corona-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.

Dienstag, 1. März, 10.20 Uhr: Erste Novavax-Impfungen in Bayern voraussichtlich am Mittwoch

In Bayern werden voraussichtlich an diesem Mittwoch die ersten Corona-Impfungen von Novavax verabreicht. Die Impfzentren seien vorbereitet, die ersten Dosen des Impfstoffs sollten am Mittwoch dort ankommen, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Anfrage mit. Sie betonte: "Da die Liefermenge zunächst begrenzt ist, steht er als erstes all denjenigen zur Verfügung, die sich beruflich um die besonders vulnerablen Gruppen kümmern." Die Terminvergabe liege in der Verantwortung der Impfzentren. Voraussichtlich werde die erste Novavax-Impfung in Bayern bereits am Mittwoch stattfinden. Am Donnerstag will Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ein Impfzentrum besuchen.

Dienstag, 1. März, 9.30 Uhr: Hongkong erwägt neuntägigen Corona-Lockdown

Wegen explodierender Corona-Zahlen erwägt die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong laut eines Medienberichts einen neuntägigen Lockdown. Es werde erwartet, dass die Regierung einen "groß angelegten Lockdown" verhängen wird, zitierte die Zeitung "South China Morning Post" am Dienstag eine mit dem Vorgang vertraute Quelle. Die Einschränkungen werden demnach für neun Tage ab Mitte März erwartet, wenn in der 7,5-Millionen-Einwohner-Metropole ein Massentest der gesamten Bevölkerung beginnen soll. Jeder Bewohner Hongkongs soll demnach drei Mal getestet werden. Unklar sei laut der Quelle noch, wie genau der Lockdown aussehen soll. Anders als in Großstädten auf dem chinesischen Festland, wo Menschen ihre Wohnungen zum Teil überhaupt nicht mehr verlassen durften, werde in Hongkong etwa ein Szenario diskutiert, in dem Supermärkte geöffnet sind, um Lebensmittel kaufen zu können.

Nach zwei Jahren weitgehend erfolgreicher Vorbeugung gegen das Virus erreichte die Zahl neuer Infektionen in Hongkong, das eine "dynamische Null-Corona-Strategie" verfolgt, in den vergangenen Tagen immer neue Rekordwerte. Täglich wurden zuletzt mehrere Zehntausend Infektionen gemeldet. Die Corona-Strategie der Regierung zog dabei immer mehr Kritik auf sich. Trotz der hohen Fallzahlen und vielfach milden Verläufen sehen die Regeln vor, alle Infizierten im Krankenhaus oder speziellen Quarantäneeinrichtungen zu isolieren, was viele Hongkonger als unverhältnismäßig empfinden. Zugleich kritisierten Experten die geringe Impfquote bei älteren Menschen, wodurch es in dieser Altersklasse derzeit zu relativ vielen Todesfällen kommt. Die Pekinger Zentralregierung schickte Helfer nach Hongkong, um die Pandemie mit allen Mitteln einzudämmen.

Dienstag, 1. März, 8.15 Uhr: Bordelle öffnen in Bayern am Freitag

Nach monatelanger Zwangspause dürfen Bordelle in Bayern an diesem Freitag wieder öffnen. Der Betreiber eines FKK-Clubs aus München freut sich auf den Neustart. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 1. März, 7.55 Uhr: Israel lässt ab sofort ungeimpfte Touristen einreisen

Israel lässt erstmals seit Pandemiebeginn ungeimpfte Touristen ohne Sondergenehmigung einreisen. Ausländer müssen seit Dienstag lediglich zwei PCR-Tests absolvieren - einen vor Abreise und einen nach Einreise. Bisher war die Einreise für Touristen grundsätzlich nur mit vollständiger Impfung möglich. Ab sofort müssen zudem ungeimpfte Israelis nach Einreise keine Quarantäne mehr von mindestens fünf Tagen einhalten.

Seit Ende Januar sinken in Israel die Infektionszahlen in der Omikron-Welle. Das Gesundheitsministerium meldete am Montagabend noch 10.869 neue Fälle für den Vortag. Die Zahl der Schwerkranken fällt seit Anfang Februar - auf demnach noch 534. Derzeit gelten rund 64 Prozent der 9,4 Millionen Bürger als vollständig geimpft.

Dienstag, 1. März, 7.50 Uhr: Illegale Prostitution in Bayern: Mehr Ermittlungen während Corona

Die Ermittlungsverfahren wegen illegaler Prostitution sind während der Corona-Pandemie in die Höhe geschnellt. Die aktuellen Zahlen dazu finden Sie hier.

Dienstag, 1. März, 7.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern bleibt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1684,4 an. Am Vortag hatte dieser bei 1696 gelegen - quasi genauso hoch wie am Sonntag. Im Vergleich zu vor einer Woche ist die Inzidenz im Freistaat dagegen gesunken: Da hatte die Inzidenz nach den RKI-Daten noch bei 1761,9 gelegen. Dennoch liegt Bayern weiterhin über dem bundesweiten Schnitt von 1213,0. Nur für Sachsen-Anhalt wies das RKI einen höheren Wert aus.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 24.667 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.29 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es ungefähr genauso viele Ansteckungen. Bayernweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 56 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle. Auf den Intensivstationen ging die Zahl der Corona-Patienten im Vergleich zu vor einer Woche leicht zurück: Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.05 Uhr) 387 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat - eine Woche zuvor waren es noch 404. Aktuell mussten von ihnen 160 invasiv beatmet werden - vor einer Woche waren es 178.

Dienstag, 1. März, 7.15 Uhr: Holetschek: So geht es nun mit der Pflege-Impfpflicht weiter

Nach dem Streit über die Pflege-Impfpflicht legt Bayern nun sein Umsetzungskonzept vor. Wie das aussieht, erklärt Gesundheitsminister Klaus Holetschek hier.

Dienstag, 1. März, 6.45 Uhr: 12.150 Neuinfektionen im Allgäu

Das Robert Koch-Institut (RKI) registriert am Dienstag 12.150 Corona-Neuinfektionen im Allgäu. Die 7-Tage-Inzidenz in den Landkreisen und Städten schwankt weiter. Die aktuellen Werte finden Sie hier.

Dienstag, 1. März, 6 Uhr: RKI registriert 122.111 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1213,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1213,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1238,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1306,8 (Vormonat: 1206,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 122.111 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 125 902 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 306 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.867.218 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,08 an (Freitag: 6,28). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 11.239.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.937.

Montag, 28. Februar, 21 Uhr: Mallorca hebt fast alle Corona-Einschränkungen auf

Mallorca hebt die meisten der noch geltenden Corona-Einschränkungen auf. Dies solle für alle Balearen-Inseln bereits mit der Veröffentlichung im Amtsblatt an diesem Dienstag gelten, teilte die Regionalregierung am Montag mit. Nur die weiterhin in ganz Spanien geltende Maskenpflicht in Innenräumen sowie das Rauchverbot in den Außenbereichen von Gaststätten bleiben im liebsten ausländischen Urlaubsziel der Deutschen bestehen.

Der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, begründete die Entscheidung mit der guten Entwicklung der Infektionszahlen sowie mit der hohen Impfquote auf den Balearen. Abgeschafft werden zahlreiche Restriktionen - darunter die Beschränkungen der Besucherzahlen - etwa in der Gastronomie, im Nachtleben, bei Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen sowie auch in Seniorenheimen. Viele der Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie waren auf den Balearen bereits in den vergangenen Wochen immer mehr gelockert worden.

Die Corona-Zahlen sinken auf Mallorca, den anderen Balearen-Insel und in ganz Spanien seit Wochen rapide. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen betrug auf den Balearen zuletzt 204, nachdem dieser Wert vor einem Monat noch bei mehr als 1400 gelegen hatte. Zum Vergleich: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Spanien landesweit bei 244. In Deutschland lag sie am Montag bei 1238,2.

Montag, 28. Februar, 19 Uhr: Allgäuer Pflegedienst will Impfpflicht ignorieren

Ein Allgäuer Pflegedienst setzt bewusst auf ungeimpfte Mitarbeiter. Sonst sei das Leben von Patienten gefährdet, so die Leiterin der Einrichtung in Kißlegg. Den kompletten Artikel lesen Sie exklusiv mit AZ Plus.

Montag, 28. Februar, 17.15 Uhr: Corona Bayern: Inzidenz sinkt in fast allen Altersgruppen

Die Corona-Inzidenz ist in Bayern zuletzt fast über alle Altersgruppen hinweg zurückgegangen - auch bei Kindern im Schulalter, wo die Zahlen am höchsten sind. Die Details.

Montag, 28. Februar, 16 Uhr: Viele Kliniken in Oberbayern müssen OPs weiter verschieben

In Oberbayern müssen Dutzende Krankenhäuser aufschiebbare Operationen weiter aussetzen. Die Regierung von Oberbayern verpflichtete laut Mitteilung vom Montag 76 Kliniken dazu, bis zum 18. März weiter von stationären Behandlungen abzusehen, die unter medizinischen Aspekten aufschiebbar sind. Die Belastung für das Gesundheitssystem sei in der Omikron-Welle nach wie vor hoch. Die Regelung gilt bereits seit November.

Ausnahmen könne es aber nach Abstimmung mit den jeweiligen Ärztlichen Leitern Krankenhauskoordinierung geben. Dazu müssen die Kliniken sicherstellen, dass die betreffenden Betten innerhalb von 48 Stunden wieder zur Verfügung stehen könnten.

Seit Ende Januar habe die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen wieder zugenommen. Zudem seien bei den Normalpflegebetten die Neuaufnahmen von Patienten mit der Haupt- oder Nebendiagnose Covid-19 deutlich gestiegen.

Medizinisch dringliche Operationen wie zeitkritische Herz- oder Tumor-Operationen sind nicht von der Regelung betroffen.

Montag, 28. Februar, 13.15 Uhr: Landespolizeipräsident sieht kein Auseinanderdriften der Gesellschaft

Bayerns neuer Landespolizeipräsident Michael Schwald sieht trotz der regelmäßigen Proteste von Impfgegnern noch kein Auseinanderdriften der Gesellschaft durch die Corona-Krise. "In Krisenzeiten ist die gesellschaftliche Betriebstemperatur leicht erhöht, das spürt man natürlich auch in Pandemiezeiten", sagte Schwald der Deutschen Presse-Agentur.

Von einem Auseinanderdriften würde er aber erst sprechen, wenn die Krise vorbei ist und die Intensität der Auseinandersetzung und der unversöhnlichen Gegensätze bliebe. "Ich hoffe es nicht und ich kann es mir auch nicht vorstellen", betonte er.

Schwald tritt an diesem Dienstag offiziell sein neues Amt an. Der bisherige Augsburger Polizeipräsident folgt auf Wilhelm Schmidbauer, der nach knapp neun Jahren als Polizeichef in den Ruhestand geht.

Montag, 28. Februar, 10 Uhr: So ist die Corona-Lage in den Kliniken im Allgäu

Noch immer gibt es in den Allgäuer Krankenhäusern etliche Patienten mit einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion. Die gute Nachricht: Nur die wenigsten von ihnen liegen auf der Intensivstation. Ein Überblick am Montag:

  • Kempten: 24 Covid-Patienten auf Normalstation, 5 auf der Intensivstation
  • Immenstadt: 15 Covid-Patienten auf Normalstation, 1 auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: 9 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation
  • Sonthofen: 0 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 5 Covid-Patienten auf Normalstation, 1 auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: 2 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation

In den Krankenhäusern des Klinikverbundes Allgäu liegen demnach aktuell 55 Patienten mit nachgewiesener Corona-Infektion auf einer Normalstation, insgesamt sieben müssen auf einer Intensivstation versorgt werden.

Am Klinikum in Memmingen sieht die Lage aktuell wie folgt aus:

  • Anzahl Corona-Patienten gesamt: 49 (davon 4 Kinder)
    • davon auf der normalen Station: 42
    • davon auf der Intensivstation: 7 (davon 1 Kind)

Montag, 28. Februar, 8.15 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht - rund 18 800 Neuinfektionen

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen (Stand: 3.20 Uhr) einen Wert von 1696 Neuinfektionen pro 100.000 binnen einer Woche für den Freistaat - ein Plus von 0,7 gegenüber dem Sonntag. Im Wochenvergleich ist die Inzidenz im Freistaat dagegen gesunken. Zum Beginn der vergangenen Woche hatte das RKI für Bayern einen Wert von 1789,2 gemeldet. Auch die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen eines Tages sank demnach im Wochenvergleich von knapp 21 000 auf rund 18 800.

Dennoch lag der Freistaat am Montag bei der Corona-Inzidenz demnach weiter deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 1238,2. Nur für Sachsen-Anhalt wies das RKI einen höheren Wert aus (1841,5). Die Zahl der Toten in Bayern im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie stieg um 2 auf 21 315.

Montag, 28. Februar, 7.30 Uhr: Vor Paralympischen Winterspielen in Peking: Wieder drei Corona-Fälle

Peking (dpa) - Im Vorfeld der Paralympischen Winterspiele in Peking sind bei der Ankunft der Teilnehmer erneut drei Corona-Fälle festgestellt worden. Wie die Organisatoren am Montag berichteten, seien am Flughafen zwei Infizierte unter den Sportlern und Teammitgliedern sowie eine weitere Ansteckung unter den anderen Paralympics-Teilnehmern entdeckt worden. Innerhalb der hermetisch abgeschlossenen olympischen Blase habe es keine Fälle gegeben.

Die Paralympischen Spiele werden am Freitag in der chinesischen Hauptstadt eröffnet.

Montag, 28. Februar, 7 Uhr: Branchenverband: Weiter lange Lieferzeiten bei Hausgeräten

Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) rechnet in den kommenden Monaten weiterhin mit langen Lieferzeiten bei großen Hausgeräten wie Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern. Eine bessere Versorgung mit Halbleitern und anderen Vormaterialien und damit auch eine Entspannung der Liefersituation erwartet die Branche frühestens ab Mitte des Jahres.

Die Hausgeräte-Industrie ist seit der Corona-Pandemie ebenso wie andere Wirtschaftszweige stark von der Knappheit an Elektronik, Metallen und Kunststoffen getroffen. Erschwerend hinzu kommen laut ZVEI geringe Transportkapazitäten, besonders von Asien nach Europa.

Montag, 28. Februar, 6 Uhr: Weitere Bundesländer beginnen mit Novavax-Impfungen

Mit Beginn der Woche können sich in weiteren Bundesländern Menschen mit dem neuen Corona-Impfstoff von Novavax immunisieren lassen. Möglich ist dies am Montag etwa in Rheinland-Pfalz, Thüringen, Berlin und einem Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den zuständigen Stellen aller Bundesländer ergab. In Hamburg, Schleswig-Holstein, dem Saarland und teilweise in Nordrhein-Westfalen hatte es bereits am Wochenende Impfmöglichkeiten mit dem Vakzin gegeben. Die übrigen Bundesländer wollen im Wochenverlauf Novavax-Impfungen anbieten.

Montag, 28. Februar, 5.30 Uhr: Vor zwei Jahren kam Corona ins Allgäu - Chefarzt erinnert sich

Chefarzt Bernd Hartmann erinnert sich an ersten Covid-Toten im Füssener Klinikum. Warum der Mediziner das Tragen von Masken auch weiterhin für wichtig hält., lesen Sie hier.

Montag, 28. Februar, 5.05 Uhr: RKI registriert 106 200 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1238,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1238,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1240,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1346,8 (Vormonat: 1073,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 106 200 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 73 867 Ansteckungen.

Sonntag, 27. Februar, 22.17 Uhr: Impfkritiker bei Kommunalwahlen in Tirol erfolgreich

Die junge österreichische Partei MFG hat mit ihren Positionen gegen Corona-Impfungen und -maßnahmen bei Kommunalwahlen in Tirol beachtliche Erfolge erzielt. Mehr Infos lesen Sie hier.

Sonntag, 27. Februar, 19.30 Uhr: Weitere Bundesländer beginnen mit Novavax-Impfungen

Mit Beginn der Woche können sich in weiteren Bundesländern Menschen mit dem neuen Corona-Impfstoff von Novavax immunisieren lassen. Möglich ist dies am Montag etwa in Rheinland-Pfalz, Thüringen, Berlin und einem Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den zuständigen Stellen aller Bundesländer ergab. In Hamburg, Schleswig-Holstein, dem Saarland und teilweise in Nordrhein-Westfalen hatte es bereits am Wochenende Impfmöglichkeiten mit dem Vakzin gegeben. Die übrigen Bundesländer wollen im Wochenverlauf Novavax-Impfungen anbieten.

Sonntag, 27. Februar, 15 Uhr: 32 Fälle von "Deltakron"-Infektionen in Großbritannien erfasst

In Großbritannien sind inzwischen 32 Corona-Fälle erfasst worden, bei denen eine Mischung aus den Varianten Delta und Omikron nachgewiesen wurde. Das teilte die Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency in dieser Woche mit.

Die inoffiziell als "Deltakron" bezeichnete Variante war Anfang des Monats auf eine Beobachtungsliste gesetzt worden, nachdem erste Fälle aufgetaucht waren. Große Besorgnis löst die Variante bisher unter Experten nicht aus. Da sowohl die Infektionszahlen mit Delta als auch mit Omikron in Großbritannien fallen, sei nicht mit einer größeren Ausbreitung der neuen Mischvariante zu rechnen.

Sonntag, 27. Februar, 10.45 Uhr: Länder wie Italien und Polen von Corona-Risikoliste gestrichen

Fast 40 Länder sind am Sonntag von der Bundesregierung von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete gestrichen worden, darunter EU-Staaten wie Italien, Polen und Belgien. Für Reisende, die aus Ländern kommen, die nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden, erleichtert sich die Rückkehr nach Deutschland. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wurde kein Land.

Die von der Liste gestrichenen EU-Länder sind: Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Luxemburg, Polen, Schweden, Ungarn. Außerdem folgende Überseegebiete Frankreichs: Guadeloupe, St. Barthélemy, St. Martin - sowie folgende Überseegebiete der Niederlande: Aruba, Bonaire, Curaçao, St. Eustatius, Saba, St. Martin.

Zudem werden von der Risikoliste gestrichen: Albanien, Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien, Bangladesch, Belize, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Ecuador, Grenada, Guyana, Irak, Kolumbien, Kosovo, Madagaskar, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Peru, Philippinen, Moldau, St. Lucia, San Marino, Serbien, Seychellen, Suriname und die Ukraine.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft - also in der Regel zwei Mal - oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Sonntag, 27. Februar, 10.32 Uhr: Corona: Wieder vorzeitige Abschlagszahlungen für Verkehrsunternehmen

Bayerns Verkehrsunternehmen können auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie vorzeitig Abschlagszahlungen bei den Bezirksregierungen beantragen. Wie das Verkehrsministerium am Sonntag mitteilte, geht es konkret um den ersten Abschlag für die Ausgleichsleistungen im Ausbildungsverkehr. Damit stelle der Freistaat den Verkehrsunternehmen vorzeitig rund 35 Millionen Euro zur Verfügung, um deren Liquiditätssicherung zu unterstützen. Regulär könnten die Leistungen erst zum 15. Juli beantragt werden.

Die Maßnahme habe sich 2020 und 2021 bewährt, sagte Bayerns neuer Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU). Die Pandemie wirke sich noch immer auf das öffentliche Leben und somit auf die Fahrgastzahlen und die Einnahmen der Verkehrsunternehmen aus.

Sonntag, 27. Februar, 9.09 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist erneut leicht gesunken. Am Sonntagmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1695,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche für den Freistaat. Tags zuvor waren es noch 1708,2. Bundesweit hat Bayern damit zurzeit nach Sachsen-Anhalt (1803,5) den zweithöchsten Wert bei den Corona-Inzidenzen. Der bundesweite Durchschnitt lag am Sonntag bei 1240,3.

Insgesamt meldete das RKI 26 638 neue Fälle in Bayern. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie stieg um 6 auf 21 313. Die gemeldeten Fallzahlen in Bayern stagnierten in den vergangenen Wochen auf hohem Niveau.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 27. Februar, 8.30 Uhr: Weniger Teilnehmer bei Corona-Protesten

Viele Menschen gehen dieser Tage auf die Straße, um gegen den Krieg in der Ukraine zu protestieren. Demos gegen die Corona-Maßnahmen finden weniger Zulauf - der harte Kern versammelt sich trotzdem.

Sonntag, 27. Februar, 8 Uhr: Arbeitsminister Heil hat Corona

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Jetzt hat es auch mich erwischt", schrieb der SPD-Politiker am Sonntagmorgen bei Twitter. Er sei in Quarantäne. "Trotz einiger Symptome bin ich verhältnismäßig in Ordnung. Ich kann leider an der heutigen Bundestagssitzung nicht teilnehmen und muss in der kommenden Woche Termine absagen."

Sonntag, 27. Februar, 7.08 Uhr: RKI registriert 107.913 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1240,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1240,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1253,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1346,3 (Vormonat: 1017,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 107 913 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 118.032 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 57 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 73 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.682.758 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,28 an (Donnerstag: 6,27). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 10.842.300 an.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Samstag, 26. Februar, 21.50 Uhr: Weniger Teilnehmerb bei Demos gegen Corona-Maßnahmen

Gegner der Corona-Maßnahmen sind am Samstag erneut bundesweit auf die Straße gegangen, es kamen aber weniger Menschen als erwartet. In Reutlingen beteiligten sich etwa 6000 Menschen an einem Protestmarsch durch die Innenstadt, wie die Polizei mitteilte. Die Veranstalter hatten nach Angaben der Kommune bis zu 7000 Menschen angemeldet. In Freiburg nahmen nach Polizeiangaben 1600 Menschen an einer Versammlung teil, angemeldet waren 4500.

In Bayern nahmen in Augsburg nach Angaben der Polizei rund 4200 Menschen an einer Versammlung teil, in Aschaffenburg etwa 2700 Menschen. In Regensburg kamen etwa 900 Teilnehmer zusammen.

Samstag, 26. Februar, 17 Uhr: Erste Corona-Impfungen mit Novavax-Präparat in einigen Bundesländern

In Hamburg, Schleswig-Holstein und im Saarland sind am Samstag die ersten Dosen des neuen Corona-Impfstoffs von Novavax verabreicht worden. Im Impfzentrum in Saarbrücken waren für den ersten Tag 70 Termine vereinbart, wie Daniel Schappert vom Regionalverband Saarbrücken sagte. Bis zum Nachmittag wurden nach seinen Angaben 50 Impfungen gesetzt. Es hätten vier Impfzentren im Saarland bei der Impfung am Samstag mit Nuvaxovid mitgemacht. Es waren schätzungsweise rund 250 Termine für Erstimpfungen vergeben worden.

Samstag, 26. Februar, 11.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Am Samstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1708,2 für den Freistaat. Das ist 9,1 weniger als am Freitag und der niedrigste Wert seit dem 4. Februar. Bundesweit weist Bayern damit derzeit nach Sachsen-Anhalt die zweithöchste Corona-Inzidenz auf.

Insgesamt meldete das RKI 34 553 neuen Fälle in Bayern. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 41 auf 21 307. Die gemeldeten Fallzahlen in Bayern stagnierten in den vergangenen Wochen auf hohem Niveau. Höhepunkt war nach Zahlen des RKI ein Wert von 1840,4 am 9. Februar.

Alle Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Samstag, 26. Februar, 11.20 Uhr: Wer will Novavax? Der neue Corona-Impfstoff kommt nach Bayern

Bald bekommen die ersten Menschen in Bayern ihre Spritze mit Novavax. Bringt dieser Totimpfstoff, auf den viele gewartet haben, die Impfkampagne voran? Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 26. Februar, 9.23 Uhr: Schnelltests erkennen Omikron oft nicht

Ein negativer Corona-Schnelltest ist oft Voraussetzung für den Zugang zu Veranstaltungen oder den Besuch im Pflegeheim. Doch viele Tests sind einer Studie zufolge gerade bei Omikron nicht verlässlich. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 26. Februar, 8.20 Uhr: In der Therme Bad Wörishofen gelten neue Corona-Regeln

Geimpfte dürfen auch ohne Test wieder in die Therme Bad Wörishofen. Auch eine Reservierung ist unter der Woche nicht mehr nötig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 26. Februar, 7 Uhr: RKI registriert 175.833 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1253,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1253,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1259,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1350,4 (Vormonat: 940,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 175 833 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 189.105 Ansteckungen. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 250 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 210 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,28 an (Donnerstag: 6,27). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 10.758.500 an.

Freitag, 25. Februar, 17.21 Uhr: Lindau bestellt 1400 Dosen des Novavax-Impfstoffs

Der Landkreis Lindau hat 1400 Dosen Nuvaxovid, dem Imfpstoff des Herstellers Novovax, für seine beiden Impfzentren bestellt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 25. Februar, 13.10 Uhr: Skispringerin Seyfarth positiv auf Coronavirus getestet

Skispringerin Juliane Seyfarth ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies erklärte die 32-Jährige am Freitag beim Weltcup in Hinzenbach, den sie nun verpassen wird. "Leider hat es mich jetzt auch erwischt. Aber mir geht es gut, ich habe keine Symptome. Für mich ist ein bisschen schade, dass ich Hinzenbach und auch die erste Station der Raw Air verpasse", sagte Seyfarth.

Zuvor war in dieser Woche auch Olympia-Silbergewinnerin Katharina Althaus positiv auf das Virus getestet worden. Humorvoll fügte Seyfarth an: "Ich versuche, positiv zu bleiben - ja, was für ein Wortspiel." Ein Freitesten sei frühestens Mitte nächster Woche möglich.

Freitag, 25. Februar, 12.20 Uhr: Knapp 39.100 neue Corona-Infektionen in Bayern gemeldet

Der Anstieg der Corona-Infektionen in Bayern ist nach den Daten vom Freitag schwächer ausgefallen als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete 39 090 neue Fälle. Das sind knapp 15 600 weniger als am Donnerstag, als es in einigen Kommunen eine sehr hohe Zahl von Nachmeldungen gegeben hatte. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank von rund 1804 auf 1717 Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner, liegt damit aber noch immer weit über dem Bundesdurchschnitt von knapp 1260. Die Gesamtzahl der Toten im Freistaat stieg um 39 auf 21 266.

Die bundesweit höchste Infektionsrate meldete das RKI am Freitag erneut für den Landkreis Regensburg mit einer Inzidenz von rund 3522, diesmal gefolgt vom Landkreis Donau-Ries (3060) und dem Landkreis Lichtenfels (2774). Auch auf Platz vier der bundesweiten Rangliste findet sich mit dem Landkreis Freyung-Grafenau (2727) eine bayerische Region.

Die täglich gemeldeten Infektionszahlen können stark schwanken, da es in den örtlichen Gesundheitsämtern wegen technischer Probleme oder Überlastung zu Verspätungen bei der Weiterleitung der Daten kommt. Mediziner gehen außerdem von einer hohen Dunkelziffer nicht erkannter Infektionen aus.

Die Zahl der schwer kranken Corona-Patienten auf den Intensivstationen stieg im Vergleich zum Vortag von 389 auf 392. Seit Ende Januar gab es auch auf den Intensivstationen wieder einen Trend nach oben, allerdings nicht kontinuierlich.

Freitag, 25. Februar, 11.23 Uhr: Novavax-Impfstoff ab 7. März in Bad Wörishofen verfügbar

Das Impfzentrum Bad Wörishofen erhält 2500 Dosen des Impfstoffs Novavax. Ab Montag, 7. März, wird dieser Impfstoff in Bad Wörishofen angeboten. Aber: Nicht jeder bekommt den Impfstoff gleich. Was Interessierte mitbringen sollten, erfahren Sie hier.

Freitag, 25. Februar, 10.20 Uhr: 48 Prozent der Menschen im Allgäu sind geboostert

Die aktuellen Impfzahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Freitag, 25. Februar, 8.10 Uhr: Corona-Pandemie reißt weniger tiefe Löcher in Staatshaushalt

Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr weniger tiefe Löcher in den Staatshaushalt gerissen als zunächst angenommen. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen lag bezogen auf die Wirtschaftsleistung bei 3,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. In einer ersten Berechnung hatte die Wiesbadener Behörde das Minus auf 4,3 Prozent beziffert.

Freitag, 25. Februar, 6.30 Uhr: RKI registriert 210.743 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1259,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1259,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1265,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1371,7 (Vormonat: 894,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 210 743 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 220 048 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 226 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 264 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 6,27 an (Mittwoch mit 6,34). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Donnerstag, 24. Februar, 19.25 Uhr: RKI: Anteil von Omikron-Subtyp BA.2 steigt auf fast ein Viertel

Der Anteil der wohl noch leichter übertragbaren Omikron-Untervariante BA.2 in Deutschland wächst weiter kontinuierlich. Nach den aktuellsten verfügbaren Daten für die Woche bis zum 13. Februar lag ihr Anteil in einer Stichprobe positiver Befunde bei knapp 24 Prozent. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend hervor. Die Entwicklung der Wochen zuvor verlief von 5 auf 11 auf 16 Prozent.

In Deutschland dominiert bisher die Omikron-Untervariante BA.1. Ihr Anteil geht in den Auswertungen der Behörde aber zurück und liegt nun noch bei 75 Prozent. Insgesamt scheine der Scheitelpunkt der Omikron-Welle zwar überschritten, schreibt das RKI. Wegen der leichteren Übertragbarkeit von BA.2 könne allerdings "eine deutlich langsamere Abnahme oder erneute Zunahme der Fallzahlen nicht ausgeschlossen werden". Die weitere Entwicklung hänge auch stark von der Entwicklung der Kontakte im Rahmen der geplanten Lockerungen ab.

Eine Gruppe von Modellieren der TU Berlin hatte in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht geschrieben, wegen BA.2 ab Ende Februar mit einem Wiederanstieg der Infektionszahlen zu rechnen.

Donnerstag, 24. Februar, 17.37 Uhr: EU-Behörde gibt grünes Licht für Booster und Impfstoff für Kinder

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Booster-Impfung von Kindern ab 12 Jahren mit dem Corona-Impfstoff der Hersteller Pfizer und Biontech. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Die Experten stimmen auch der Grund-Impfung von Kindern von sechs bis elf Jahren mit dem Impfstoff des Herstellers Moderna zu. Eine endgültige Entscheidung muss die EU-Kommission treffen. Das gilt als Formsache. Die EMA betonte aber, dass die EU-Mitgliedsstaaten selbst entscheiden, ob eine Auffrischungs-Impfung für Kinder angeboten werden soll.

Donnerstag, 24. Februar, 17.35 Uhr: Impfstoff von Novavax angekommen - Auslieferung Freitag

Die ersten Lieferungen des Corona-Impfstoffes des Herstellers Novavax sind am Donnerstag bei der Bundeswehr im niedersächsischen Quakenbrück angekommen - damit rückt der bundesweite Start der Impfungen mit dem Präparat näher. An diesem Freitag soll der Impfstoff an die Länder ausgeliefert oder von ihnen in der Artlandkaserne in Quakenbrück abgeholt werden, wie es aus dem Gesundheitsministerium hieß. Vorgesehen ist, dass er vorerst nur an die Länder geht und noch nicht an Arztpraxen. Die erste Lieferung sollte 1,4 Millionen Dosen umfassen.

Donnerstag, 24. Februar, 16.43 Uhr: Untererfassung bei den Impf-Nebenwirkungen?

Um mögliche Nebenwirkungen von Impfstoffen noch besser zu analysieren, sollen die offiziellen Impfquoten in einer Studie mit Daten der Krankenkassen verknüpft werden. Sie solle zeitnah starten, teilte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Donnerstag in Langen mit.

Die Krankenkasse BBK Provita will nach einer Analyse von Versichertendaten auf erheblich höhere Zahlen bei Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe gekommen sein. "Unsere Analyse zeigt, dass wir es hier mit einer deutlichen Untererfassung zu tun haben" sagte BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck der "Welt" (Donnerstag). Die offiziellen Zahlen zu den unerwünschten Impfnebenwirkungen müssten "dringend plausibilisiert werden".

Das PEI sagte der Deutschen Presse-Agentur, aktuell sei keine Beurteilung der Daten der BKK möglich, "da das Institut bislang keinen Zugang zu den Originaldaten hat und ihm außerdem keine Informationen zur Auswertungsmethode vorliegen". Abrechnungsdaten seien nicht mit Nebenwirkungen gleichzusetzen. "Darüber hinaus ist aus dem Schreiben nicht zu entnehmen, ob tatsächlich ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung festgestellt worden ist."

Donnerstag, 24. Februar, 16.20 Uhr: Untervariante BA.2: Ab Ende Februar wohl wieder mehr Infektionen

Mitte Februar hat die Corona-Inzidenz ihren Scheitelpunkt erreicht – vorerst. Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen aber von einer Trendwende aus.

Donnerstag, 24. Februar, 15.45 Uhr: Corona-Verdacht: Hardy Krüger Jr. muss bei "Let's Dance" aussetzen

Schauspieler Hardy Krüger Jr. (53) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und muss daher bei der RTL-Tanzshow "Let's Dance" an diesem Freitag aussetzen. "Ihm geht es gut, und wir hoffen, dass er nächste Woche wieder dabei ist", teilte RTL am Donnerstag in Köln mit. "Dennoch verlässt ein Promi die Show." Es ist die 15. Staffel von "Let's Dance".

Donnerstag, 24. Februar, 13.15 Uhr: Nach Corona-Diagnose: Queen sagt erneut Online-Audienzen ab

Queen Elizabeth II. hat wegen ihrer Corona-Infektion erneut zwei Online-Termine abgesagt. Die beiden für Donnerstag geplanten Audienzen würden auf ein späteres Datum verschoben, teilte der Buckingham-Palast am Donnerstagmorgen mit. Die Königin führe aber weiterhin "leichte Aufgaben" aus. Weitere offizielle Termine habe sie diese Woche nicht mehr, hieß es. Am Mittwoch hatte die Queen noch mit Premierminister Boris Johnson telefoniert.

Donnerstag, 24. Februar, 12 Uhr: Bündnis gegen Corona-Proteste in Kempten: "Nicht quer- sondern mitdenken"

Mehrere Kemptener Gruppen schließen sich zusammen, um ein Zeichen gegen Corona-"Spaziergänge" zu setzen. Sie sehen eine Gefahr in der Bewegung – vor allem durch Rechte. Mehr dazu.

Donnerstag, 24. Februar, 10.07 Uhr: Mehr als 54.600 neue Corona-Infektionen in Bayern gemeldet

Nach zwei Jahren Pandemie ist das Ende der Omikron-Welle in Bayern nach wie vor nicht in Sicht. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstag 54 681 neue Corona-Infektionen im Freistaat, 12 000 mehr als am Vortag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 1763 auf gut 1804 Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner - weit über dem Bundesdurchschnitt (1265,0). 39 Menschen starben an der Lungenkrankheit. Die Gesamtzahl der Toten im Freistaat stieg damit auf 21 227.

Die bundesweit höchste Infektionsrate meldete das RKI am Donnerstag für den Landkreis Regensburg mit einer Inzidenz von 4340,2, gefolgt von der Stadt Regensburg mit 3403,2. Ursache war in beiden Kommunen eine sehr hohe Zahl von Nachmeldungen. Die täglich gemeldeten Infektionszahlen können stark schwanken, da es in den örtlichen Gesundheitsämtern wegen technischer Probleme oder Überlastung zu Verspätungen bei der Weiterleitung der Daten kommt. Mediziner gehen außerdem von einer hohen Dunkelziffer nicht erkannter Infektionen aus.

Die Zahl der schwer kranken Corona-Patienten auf den Intensivstationen ging im Vergleich zum Vortag von 409 auf 389 zurück. Seit Ende Januar gab es auch auf den Intensivstationen wieder einen Trend nach oben, allerdings nicht kontinuierlich.

Donnerstag, 24. Februar, 8.30 Uhr: Mertens: Omikron-Subtyp BA.2 "könnte beunruhigend werden"

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt weiter. Aber ist die Omikron-Welle gebrochen? Die Stiko schaut nun beunruhigt auf den neuen Omikron-Subtyp BA.2. Hintergründe dazu.

Donnerstag, 24. Februar, 7.40 Uhr: Corona: Ostallgäuer Impfzentren bieten nun zweite Auffrischung an

Ab sofort gibt es in den Impfzentren Marktoberdorf und Kaufbeuren die 2. Auffrischungsimpfung gegen Corona. Für welche Zielgruppe sie aktuell in Frage kommt.

Donnerstag, 24. Februar, 7.10 Uhr: Skispringerin Katharina Althaus ist Corona positiv: Pause nach Olympia 2022

Die Silbermedaillen-Gewinnerin muss in Oberstdorf in Quarantäne bleiben. In Norwegen will sie wieder in den Weltcup einsteigen. Wie es ihr jetzt geht.

Donnerstag, 24. Februar, 6.30 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu

Während die Inzidenzwerte in Kempten und Memmingen sinken, steigen die Corona-Zahlen in Kaufbeuren deutlich an. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 24. Februar, 6.20 Uhr: Mehr als 14 Millionen Corona-Infektionen in Deutschland registriert

Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland mehr als 14 Millionen Corona-Infektionen registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen bekannt gab, haben die Gesundheitsämter ihm insgesamt 14 188 269 Infektionen gemeldet. Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen, da viele nicht erkannt werden. Weil sich einige Menschen mehrfach ansteckten, lässt sich aus dieser Zahl nicht ermitteln, wie viele Menschen das Virus nachweislich schon in sich trugen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 1265,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1278,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1385,1 (Vormonat: 840,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 216 322 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 235 626 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 243 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 261 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 6,34 (Dienstag 6,21) an. Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Mittwoch, 23. Februar, 18.35 Uhr: Italien hebt Ende März den Notstand auf

Gut zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie wird Italien den nationalen Notstand am 31. März beenden. Diesen Plan der Regierung verkündete Ministerpräsident Mario Draghi am Mittwoch bei einer Rede in Florenz. Von April an werden demnach viele Lockerungen angestrebt: Die weitreichende 2G-Pflicht in vielen Bereichen etwa soll sukzessive abgeschafft werden, beginnend von Events im Freien wie Messen, Sportveranstaltungen und Feiern. Die Maskenpflicht außerhalb von geschlossenen Räumen werde abgeschafft.

Die Schulen sollen darüber hinaus komplett geöffnet bleiben, es gibt keine Quarantäne-Pflicht mehr für Kontaktpersonen. Außerdem müssen Schüler in den Klassenzimmern keine FFP2-Masken mehr tragen.

Mittwoch, 23. Februar, 17.23 Uhr: Island hebt Beschränkungen auf

Nach einer Reihe von anderen nordeuropäischen Ländern hebt auch Island alle Corona-Beschränkungen auf. Sowohl die im Inland geltenden Maßnahmen als auch die Beschränkungen bei der Einreise fallen am Freitag weg, wie die isländische Regierung am Mittwoch in der Hauptstadt Reykjavik bekanntgab. "Wir bekommen unser normales Leben zurück", sagte Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir. Wer Symptome zeigt, wird allerdings weiterhin gebeten, zu Hause zu bleiben. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Kontakt mit Risikogruppen wird ebenfalls weiter empfohlen.

Mittwoch, 23. Februar, 15.12 Uhr: Söder: Sputnik in Bayern vom Tisch

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte in einer Landtagssitzung am Mittwoch an, dass ein Ankauf des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V durch den Freistaat nun vom Tisch sei. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mittwoch, 23. Februar, 14.47 Uhr: Kabinett vertagt Entscheidung über neue Einreiseregeln

Zu den geplanten Erleichterungen bei den Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland verschiebt sich die Befassung im Bundeskabinett. Wegen weiterer regierungsinterner Beratungen kam die Verordnung noch nicht wie zunächst vorgesehen am Mittwoch ins Kabinett, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage erläuterte. Es sei aber weiterhin vorgesehen, dass die Neuregelungen zum 4. März greifen sollen. So sollen Reiseländer nur noch als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Rückkehr eingestuft werden, wenn dort Virusvarianten mit "stärker krankmachenden Eigenschaften" grassieren als die hierzulande dominierende Omikron-Variante.

Mittwoch, 23. Februar, 14.42 Uhr: Polen hebt am 1. März die meisten Einschränkungen auf

Die Regierung in Polen will vor dem Hintergrund sinkender Infektionszahlen die meisten Corona-Beschränkungen aufheben. Ab dem 1. März würden alle wirtschaftlichen Einschränkungen aufgehoben, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Mittwoch in Warschau. Dazu zählen beispielsweise Kapazitätsbegrenzungen in Einkaufszentren, Restaurants, Hotels und Freizeiteinrichtungen. Der rückläufige Trend bei den Neuinfektionen sei sehr deutlich zu sehen, sagte Niedzielski. Bestehen bleibt nur die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Innenräumen sowie eine siebentägige Quarantäne für Infizierte.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kamen am Mittwoch 20 456 Neuinfektionen innerhalb eines Tages hinzu, im gleichen Zeitraum starben 360 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner, also knapp halb so viele wie Deutschland.

Auf die Frage, ob angesichts der weiterhin hohen Zahl von Todesfällen die Aufhebung der Restriktionen angebracht sei, sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki, auch andere EU-Länder mit einem ähnlichen Verlauf der Pandemie wie in Polen würden jetzt die Auflagen lockern.

Mittwoch, 23. Februar, 13.44 Uhr: Karl Lauterbach und Karnevalspräsident schlagen nach Streit versöhnliche Töne an

Nach einem Zwist um Karnevalsfeiern in Corona-Zeiten haben Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Kölns oberster Karnevalist Christoph Kuckelkorn nun versöhnliche Töne angeschlagen. Die beiden Männer hätten sich am Dienstag - wenige Tage vor dem Karnevalshöhepunkt - digital in "freundschaftlicher und konstruktiver Atmosphäre" ausgetauscht, teilte die örtliche SPD-Stadtratsfraktion am Mittwoch mit.

Lauterbach wurde in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Der Karneval liegt mir als Rheinländer besonders am Herzen." Er habe sich sehr über den Austausch und "die vielen Gemeinsamkeiten" gefreut, die man miteinander habe. Lauterbach sagte auch, er freue sich auf ausgelassenes und unbeschwertes Feiern. Allerdings mit dem Zusatz: "sobald wir die Pandemie langfristig im Griff haben".

Mittwoch, 23. Februar, 13.14 Uhr: Modellierer erwarten Wiederanstieg von Corona-Infektionszahlen

Bei der Corona-Lage in Deutschland rechnet eine Gruppe von Berliner Modellierern mit einer Trendumkehr. Ab Ende Februar erwarte man wegen der Omikron-Untervariante BA.2 einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen, schreibt ein Team um Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin (TU) in einem am Mittwoch veröffentlichen Bericht. BA.2 gilt als noch besser übertragbar als der bisher hauptsächlich hierzulande verbreitete Omikron-Subtyp BA.1.

Mittwoch, 23. Februar, 11.23 Uhr: Pfizer liefert Covid-19-Medikament Paxlovid in Deutschland aus

Der Pharmakonzern Pfizer hat am Mittwoch mit der Auslieferung des Covid-19-Medikaments Paxlovid in Deutschland begonnen. Vom Verteilzentrum in Karlsruhe aus gingen die Tabletten an den Pharmagroßhandel, wie eine Sprecherin mitteilte. "Apotheken können das Arzneimittel dort bei Vorliegen einer ärztlichen Verschreibung bestellen und an Patientinnen und Patienten abgeben."

Die Pille gilt als sehr effektiv vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen - bei ihnen soll sie das Risiko von sehr schweren Krankheitsverläufen um 89 Prozent senken. Dass der Wirkstoff Nirmatrelvir in dem Medikament ein Sars-CoV-2-Protein hemmt, soll die Vermehrung der Coronaviren im Körper stoppen.

Mittwoch, 23. Februar, 10.30 Uhr: Streit um Kontrolle des Impfstatus - Sicherheitsmann hängt sich an Auto

Beim Streit um die Kontrolle des Corona-Impfstatus hat sich ein Mann in Schwaben verletzt. Der Sicherheitsmann einer Firma wollte am Dienstag in Gertshofen (Landkreis Augsburg) den Impf- oder Genesenenstatus eines 41-jährigen Autofahrers kontrollieren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann habe sich geweigert, seinen Ausweis vorzuzeigen und sei schließlich losgefahren. Daraufhin hängte sich der Sicherheitsmann an die Säule hinter dem Fahrerfenster. Der 23-Jährige wurde kurz mitgeschleift, stürzte und verletzte sich dabei leicht.

Mittwoch, 23. Februar, 8.09 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern minimal gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Bayern stagniert weiter auf sehr hohem Niveau. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1763,0 - das ist minimal mehr als am Dienstag. Bayern weist damit die höchste Inzidenz in Deutschland auf. Das RKI verzeichnete 42 138 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 64 auf 21 188.

Die Inzidenzwerte in Bayern pendeln seit zweieinhalb Wochen in einem verhältnismäßig engen Rahmen. Ihren Höhepunkt hatten sie am 9. Februar mit 1840,0 erreicht. Die Zahl der wegen Covid-19 auf Intensivstationen behandelten Menschen im Freistaat lag am Mittwochmorgen, (Stand 7.05 Uhr) bei 409. Sie steigt seit einigen Tagen tendenziell an.

Die höchsten Inzidenzen auf Landkreisebene weist das RKI für Donau-Ries, Regen, Miltenberg, Straubing-Bogen und Traunstein mit Werten zwischen 3140 und 2632 aus. Diese fünf bayerischen Landkreise haben auch bundesweit die höchsten Inzidenzen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Mittwoch, 23. Februar, 7.47 Uhr: Kündigungen wegen Impfpflicht: "Nicht viele, aber definitiv zu viele"

Ab Mitte März gilt die Impfpflicht in Pflegeeinrichtungen. Im Westallgäu ist die Quote hoch. Wie Heimleiterinnen und Beschäftigte mit dem Thema umgehen.

Mittwoch, 23. Februar, 6.15 Uhr: RKI registriert 209.052 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1278,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1278,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1306,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1401,0 (Vormonat: 806,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 209 052 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 219.972 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 299 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 247 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.971.947 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI Dienstag mit 6,21 an (Montag: 6,06). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 10.234.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 121.902.

Dienstag, 22. Februar, 18.28 Uhr: Schottland plant Freedom-Day im März

Gut einen Monat nach dem Nachbarn England will auch Schottland fast alle Corona-Regeln aufheben. Vom 21. März an soll es keine staatlich verordneten Maßnahmen mehr geben, wie Regierungschefin Nicola Sturgeon am Dienstag im Parlament in Edinburgh sagte. Sie betonte aber, die Regionalregierung rate auch danach dazu, in Geschäften sowie im öffentlichen Nahverkehr eine Maske zu tragen. Bereits am 28. Februar endet die Vorschrift zum Vorzeigen eines Impfnachweises bei Großveranstaltungen und für Discos. Wirtschaftsvertreter begrüßten die Pläne.

Schottland werde sich statt auf Vorschriften künftig auf Impfungen und Behandlungen verlassen, sagte Sturgeon. Bereits an diesem Donnerstag fällt in England die Vorschrift zur Selbstisolation für Corona-Infizierte - und damit die letzte staatliche Vorgabe. Sturgeon betonte aber, in Schottland bleibe die Isolationspflicht nach einem positiven Corona-Test vorerst bestehen.

Dienstag, 22. Februar, 17.41 Uhr: Corona im Allgäu: Inzidenz im Ostallgäu derzeit am niedrigsten

Im Vergleich der kreisfreien Städte und Landkreise im Allgäu ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Ostallgäu derzeit auf dem niedrigsten Wert (1794,13). Spitzenreiter ist aktuell Memmingen mit einem Wert von 2080,7. Wegen der geringen Einwohnerzahl der Stadt sind die Schwankungen dort jedoch generell größer als in den umliegenden Landkreisen. Die aktuellen Inzidenzwerte finden Sie immer hier.

Dienstag, 22. Februar, 15.47 Uhr: Corona hat Berlin bisher acht Milliarden gekostet

Im Kampf gegen die Pandemie hat das Land Berlin in den vergangenen zwei Jahren bis zu acht Milliarden Euro ausgegeben. Das sagte Berlins Finanzsenator Daniel Wesener (Grüne) dem Tagesspiegel in einem Interview am Dienstag. "Wir sprechen über Mehrausgaben für medizinische Anschaffungen oder Impfzentren. Aber auch über die Berliner Corona-Hilfen", sagte der Grünen-Politiker. Außerdem seien darin Mindereinnahmen bei den Steuern und der Landesunternehmen enthalten.

Dienstag, 22. Februar, 13 Uhr: Labore: Wohl deutliche Untererfassung von Corona-Fällen

Viele Corona-Infizierte werden nach Befürchtungen eines Laborverbands nicht mehr mit einem PCR-Test erkannt. "Wir sind besorgt, dass aufgrund der zurückliegenden unglücklichen politischen Kommunikation und Diskussion zur Priorisierung in den Laboren zu viele erkrankte Menschen nicht mehr mittels PCR getestet werden", teilte der Vorsitzende des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM), Michael Müller, am Dienstag in Berlin mit.

Nur mit einem PCR-Test bestätigte Corona-Fälle gehen in die offiziellen Pandemie-Statistiken ein - wenn weniger Infektionen via PCR abgeklärt werden, fallen Werte wie die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz niedriger aus.

Hintergrund der Befürchtung sind ALM-Daten, wonach vergangene Woche eine "spürbare Entspannung" in vielen Testlaboren in Deutschland einsetzte. Die Auslastung gab die Organisation im bundesweiten Schnitt mit 73 Prozent an, nach 86 und 93 Prozent in den Vorwochen. Gut zwei Millionen PCR-Tests wurden demnach durchgeführt, wovon ein weiter sehr hoher Anteil von knapp der Hälfte positiv auf Sars-CoV-2 ausfiel (Vorwoche: rund 2,3 Millionen Tests). Die rückläufige Zahl an PCR-Tests bedeute keine Entspannung im Pandemiegeschehen, hieß es vom Verband.

Für erkrankte Menschen mit Symptomen stehe immer ein fachärztlicher PCR-Test zur Verfügung, stellte ALM klar. "Hierfür stellten und stellen die medizinischen Labore zu jedem Zeitpunkt ausreichende Kapazitäten zur Verfügung", sagte Müller. In Bezug auf die sinkende Auslastung in den Laboren sei "die befristete Fokussierung in der Nationalen Teststrategie in dieser Form aus unserer Sicht nicht mehr notwendig". Vielmehr solle das bekannte anlassbezogene und niedrigschwellige Testen weiterverfolgt werden.

Die ALM-Daten repräsentieren nach Verbandsangaben den Großteil des Corona-Testgeschehens in Deutschland.

Dienstag, 22. Februar, 11.30 Uhr: Scholz setzt weiter auf Zustimmung für Corona-Impfpflicht

Im Corona-Krisenmanagement stehen im Frühling wichtige und heikle Entscheidungen an - bei der umstrittenen Impfpflicht und weiterhin nötigen Schutzregeln. Finden SPD, FDP und Grüne gemeinsame Linien?

Dienstag, 22. Februar, 10 Uhr: Omikron-Höhepunkt in Krankenhäusern noch nicht ganz erreicht

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging in den vergangenen Tagen meist zurück. In den Kliniken spiegelt sich das aber noch nicht wieder. Ein Branchenvertreter nennt die Situation dort weiter belastend.

Dienstag, 22. Februar, 9 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt wieder - rund 24 000 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1761,9 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1789,2 gelegen, eine Woche zuvor bei 1783,3. Aktuell weist Bayern die höchste Inzidenz in Deutschland auf. Bundesweit lag der Wert bei 1306,8.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 24 042 Neuinfektionen und 67 Todesfälle im Freistaat. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.40 Uhr wiedergeben.

Experten gehen aber von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Die drei Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen in Bayern. Der niederbayerische Landkreis Regen weist einen Wert von 3033,1 aus, gefolgt vom unterfränkischen Landkreis Miltenberg mit 2912,8 und dem schwäbischen Landkreis Donau-Ries mit 2840,9.

Auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Corona-Patienten weiter an: Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.05 Uhr) 404 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat - eine Woche zuvor waren es noch 381. Aktuell mussten von ihnen 178 invasiv beatmet werden - vor einer Woche waren es 176.

Dienstag, 22. Februar, 7.50 Uhr: Frau lässt sich per Telefonanruf Masken-Attest ausstellen und landet vor Gericht

Eine 58-Jährige beschaffte sich das „unrichtige Gesundheitszeugnis“ mit einem Telefonanruf bei einer Ärztin - die hat die Atteste wohl tausendfach ausgestellt. Was der Frau und der Ärztin nun droht.

Dienstag, 22. Februar, 7.30 Uhr: Österreich lockert Regeln für die Einreise - was jetzt gilt

Österreich lockert weiter seine Corona-Politik: Für Einreisende gilt nun eine Erleichterung.

Dienstag, 22. Februar, 7.05 Uhr: Virologe warnt: Schnelltests erkennen Omikron oft nicht

Viele gängige Corona-Schnelltests erkennen eine Omikron-Infektion oft nicht. Forscher um den Münchner Virologen Oliver Keppler von der Ludwig-Maximilians-Universität haben die Leistungsfähigkeit von neun handelsüblichen Antigen-Schnelltests für die Erkennung einer Infektion mit der Omikron- oder der Delta-Variante untersucht - und ziehen eine ernüchternde Bilanz.

Dienstag, 22. Februar, 6.48 Uhr: Die Inzidenzwerte im Allgäu

Zwei Allgäuer Städte und ein Landkreis liegen über dem Inzidenzwert von 2000. Die Corona-Zahlen in der Region in der Übersicht.

Dienstag, 22. Februar, 6.20 Uhr: RKI registriert 125 902 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1306,8

Berlin (dpa) – Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1306,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1346,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1437,5 (Vormonat: 772,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 125 902 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 159 217 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 306 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 243 Todesfälle. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 10 031 200 an.