Corona-Newsblog, Teil 95

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022

Auch in den Schulen im Freistaat ist die Maskenpflicht passé.

Auch in den Schulen im Freistaat ist die Maskenpflicht passé.

Bild: Guido Kirchner, dpa (Symbolbild)

Auch in den Schulen im Freistaat ist die Maskenpflicht passé.

Bild: Guido Kirchner, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
04.01.2022 | Stand: 19:34 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Montag, 3. Januar, 22.05 Uhr: Werben für Impfungen: Schafe und Ziegen bilden eine riesige Spritze

Mit rund 700 Schafen und Ziegen haben Schäfer in Schneverdingen (Niedersachsen) eine rund 100 Meter große Spritze dargestellt, um für Corona-Impfungen zu werben. "Ich habe überlegt, welchen Beitrag ich zur Bekämpfung der Pandemie leisten kann", sagte der Organisator der Aktion im Heidekreis, Hanspeter Etzold. Das Ganze sei Werbung für die Impfung gegen das Coronavirus und richte sich an die noch Unentschlossenen. "Schafe sind so sympathische Tiere, vielleicht können die die Botschaft so besser überbringen", so Etzold.

Schäferin Wiebke Schmidt-Kochan hatte die Aktion vorbereitet und mit ihren Tieren mehrere Tage dafür geübt. Besonders schwer sei die Aktion am Montagmittag für sie und die Tiere allerdings nicht gewesen. Der Trick dabei: Sie verteilte vorher Brotstücke in Form der Spritze auf dem Boden. Als die Tieren dann auf die Wiese gelassen wurden, stürzten sie sich sofort auf das Fressen und standen somit perfekt für das Motiv.

Ungefähr 700 Schafe und Ziege stehen auf einer Grasfläche und bilden die Form einer rund 100 Meter großen Spritze (Aufnahme mit einer Drohne). Das Ganze sei Werbung für die Impfung gegen das Virus und richte sich an die noch Unentschlossenen.
Ungefähr 700 Schafe und Ziege stehen auf einer Grasfläche und bilden die Form einer rund 100 Meter großen Spritze (Aufnahme mit einer Drohne). Das Ganze sei Werbung für die Impfung gegen das Virus und richte sich an die noch Unentschlossenen.
Bild: Philipp Schulze, dpa

Montag, 3. Januar, 20.20 Uhr: Corona-Demos in Deutschland am Montag laufen überwiegend friedlich ab

In Deutschland sind am Montag vielerorts tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die geltenden Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. In Deutschland sind bereits über 70 Prozent der Bevölkerung geimpft. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Januar, 20.15 Uhr: US-Arzneimittelbehörde erlaubt Booster-Impfung für 12- bis 15-Jährige

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Corona-Newsblog, Teil 114

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 3. bis 16. Juni2022

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Montag Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 15-Jährige zugelassen. Die Behörde sei nach der Auswertung von Daten zu 6300 Jugendlichen in Israel zu dem Ergebnis gekommen, dass der zusätzliche Schutz vor dem Virus, vor Krankenhausbehandlungen und vor Todesfällen die geringen Risiken deutlich überwiege. In den USA ist für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren nur der Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen.

Auch an einige gefährdete Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit besonders geschwächtem Immunsystem sei die Verabreichung einer dritten Impfdosis möglich, teilte die FDA weiter mit - beispielsweise nach einer Organspende.

Die Behörde hat außerdem den nötigen zeitlichen Abstand für eine Auffrischungsimpfung für alle Altersgruppen mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer von sechs auf fünf Monate verkürzt. Bei Moderna-Geimpften bleibt es in den USA vorerst bei sechs Monaten Abstand zwischen der zweiten Impfung und der Auffrischung.

Montag, 3. Januar, 19.50 Uhr: „PCR-Tests nehmen deutlich zu“ - So gibt es sie kostenlos im Allgäu

Während Corona-Schnelltests für alle kostenlos sind, gibt es den PCR-Test nur unter bestimmten Umständen umsonst. Wer sich kostenlos testen lassen kann.

Montag, 3. Januar, 19.20 Uhr: Corona-Fälle auf Kreuzfahrtschiff in Genua

Ein Kreuzfahrtschiff mit coronapositiven Menschen an Bord ist am Montag im Hafen der norditalienischen Stadt Genua eingelaufen. Die Fälle auf der "MSC Grandiosa" seien bei den zahlreichen Kontrollen auf dem Schiff festgestellt worden, teilte MSC Cruises auf Nachfrage am Montag mit. Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen hätten sich in den Kabinen isoliert. In Genua hätten die Behörden diejenigen mit Wohnadressen in Norditalien von Bord gebracht, erklärte die Hafenbehörde. Medienberichten zufolge seien 150 Menschen positiv getestet worden.

MSC teilte auf Nachfrage mit, dass ungefähr 5000 Passagiere und Crewmitglieder an Bord seien. Unter den infizierten Passagieren waren dem Hafen von Genua zufolge auch einige Ausländer. Diese seien in medizinischen Einrichtungen in der Region Ligurien, in der Genua liegt, aber auch außerhalb davon untergekommen. Dort blieben sie, bis ihre Tests wieder negativ ausfielen, um dann in ihre Heimatländer zurückkehren zu können. Die "MSC Grandiosa" soll ihre Fahrt laut Hafen weiter nach Civitavecchia, nordwestlich von Rom, fortsetzen. Dort sei geplant, dann coronapositive Passagiere mit Wohnsitzen in Mittel- und Süditalien von Bord gehen zu lassen.

Die "MSC Grandiosa" war am Montagmorgen auf ihrer Mittelmeerkreuzfahrt aus Marseille gekommen. Der überwiegende Teil der betroffenen Passagiere ist laut Medienberichten aus Italien.

Montag, 3. Januar, 18.30 Uhr: Omikron breitet sich im Ostallgäu und Kaufbeuren aus - Fünf Schulen und Kindergarten betroffen

Die neue Virus-Variante Omikron breitet sich im Ostallgäu aus. 142 Fälle sind aktuell bestätigt. Auch öffentliche Einrichtungen sind betroffen. Die Hintergründe.

Montag, 3. Januar, 17.15 Uhr: Omikron dominiert in Norwegen

Die Omikron-Variante des Coronavirus dominiert nun in Norwegen. In der vergangenen Woche machte die Variante 65,4 Prozent aller untersuchten Neuinfektionen aus, wie das norwegische Gesundheitsinstitut FHI am Montag mitteilte.

In dem skandinavischen Land wurden demnach bislang mehr als 16.300 Omikron-Fälle registriert, darunter 6143 in der abgelaufenen Woche nach 5195 in der Vorwoche. Angesichts der Feiertage sei jedoch schwer einzuschätzen, inwieweit diese Zahlen die tatsächliche Situation der vergangenen Wochen widerspiegelten, erklärte FHI-Abteilungsdirektorin Line Vold. Ein besseres Bild von der Infektionslage werde es geben, wenn für die allermeisten im Land wieder Alltag eingekehrt sei. Das FHI erwartet eine große Infektionswelle in den kommenden Wochen.

Montag, 3. Januar, 17 Uhr: Mann ohne Maske soll im Zug Bundespolizisten angegriffen haben

Ohne FFP2-Maske und 3-G-Nachweis soll ein betrunkener Mann in Oberbayern im Zug Bundespolizisten angegriffen haben. Der 32-Jährige habe sich auf der Bahnfahrt bei Mühldorf am Inn geweigert, den Beamten seine Personalien zu nennen, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Außerdem habe der Beschuldigte am Freitag die Polizeikräfte beleidigt und versucht, sie zu treten und zu beißen und einem Beamten die Dienstwaffe abzunehmen, hieß es.

Die Bundespolizisten hätten den Mann gefesselt und ihn zur Dienststelle gebracht. Dort stellten sie den Angaben zufolge fest, dass der Mann erst eine Corona-Impfung erhalten hatte und keinen negativen Schnelltest vorweisen konnte. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 1,64 Promille ergeben. Ein Teppichmesser, das die Beamten im Gepäck des Mannes fanden, stellten sie sicher. Gegen den 32-Jährigen wird wegen mehrerer Straftaten ermittelt.

Montag, 3. Januar, 16.40 Uhr: Vorläufige Zahlen: Omikron-Variante in Österreich nun vorherrschend

In Österreich ist die ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus nach vorläufigen Zahlen unter den Neuinfektionen nun die vorherrschende Mutante. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Januar, 16 Uhr: Berliner Clubs beginnen Impfwoche

Die Berliner Clubszene hat eine Impfaktion gegen das Coronavirus begonnen. Seit Montag können sich Menschen im Sage Beach eine Impfung abholen, im Laufe der Woche kommen weitere Orte hinzu. Die Aktion sei "sehr gut angelaufen", sagte der Sprecher der Clubcommission, Lutz Leichsenring. Von rund 4500 Impfmöglichkeiten sei bereits die Hälfte der Termine reserviert.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus gilt in Berlin derzeit ein Tanzverbot. Die Clubszene hatte schon mehrfach zum Impfen aufgerufen und im Sommer etwa die "Lange Nacht des Impfens" organisiert. Dabei wurde Musik in einem Impfzentrum aufgelegt.

Montag, 3. Januar, 15.15 Uhr: Lastenrad als Corona-Teststation in Bayreuth

Ein eigens gebautes Lastenrad - mehr braucht es nicht für die mobile Teststation von Oliver Sablowski in Bayreuth. Der 48-Jährige arbeitet im Krankenhaus auf der Covid-Station. Der Tristesse der Pandemie habe er irgendwann "etwas Positives, etwas Verrücktes" entgegensetzen wollen, sagte er.

Und so bietet er seit einigen Tagen eine mobile Teststation an, das "cov19bike". Menschen können sich dort im Rahmen der Bürgertests auf Corona testen lassen, das Ergebnis wird aufs Smartphone gemeldet.

"Eine vierstellige Summe" habe er investiert, sagte Sablowski, der auch weiterhin Vollzeit im Klinikum arbeitet und in seiner Freizeit mit dem Test-Bike unterwegs ist. Dem Gesundheitsamt in Bayreuth habe er die Idee präsentiert und schließlich grünes Licht bekommen.

Intensivpfleger Oliver Sablowski (Mitte) testet eine Passantin mit einem Antigen-Schnelltest. Er betreibt mit einem Lastenrad eine mobile Corona-Teststation in Bayreuth.
Intensivpfleger Oliver Sablowski (Mitte) testet eine Passantin mit einem Antigen-Schnelltest. Er betreibt mit einem Lastenrad eine mobile Corona-Teststation in Bayreuth.
Bild: Daniel Vogl, dpa

Montag, 3. Januar, 14.45 Uhr: CSU-Landesgruppe verschiebt Klausurtagung wegen Corona-Erkrankungen

Weil unter anderem Alexander Dobrindt Corona hat, hat die CSU-Landesgruppe ihre Klausurtagung verschoben. Eigentlich hätte diese am Donnerstag starten sollen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Montag, 3. Januar, 13.30 Uhr: Eltern und Sohn sterben nach Corona-Infektion - fünf Schwestern werden zu Waisen

Innerhalb von nur zwölf Tagen sind Vater, Mutter und Sohn einer Familie in Neuenbürg an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Alle drei waren ungeimpft.

Montag, 3. Januar, 12.33 Uhr: 17 Skilehrer in Österreich infiziert

Im österreichischen Bundesland Tirol ist es unter einer Gruppe von Skilehrern erneut zu einem gehäuften Auftreten von Corona-Infektionen gekommen. In St. Anton am Arlberg seien 17 Skilehrer einer Skischule positiv getestet und anschließend abgesondert worden, bestätigte das Land Tirol am Montag.

Montag, 3. Januar, 12 Uhr: Diese Symtome treten bei Omikron-Fällen am häufigsten auf

In Deutschland gibt es knapp 9000 Omikron-Verdachtsfälle. In seinem Wochenbericht veröffentlicht das RKI nun die häufigsten Symptome bei einer Infektion. Das müssen Sie wissen.

Montag, 3. Januar, 11 Uhr: Kinderärzte-Verband: Schulschließungen vermeiden

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat dazu aufgerufen, den Betrieb an den Schulen auch bei steigenden Corona-Zahlen aufrechtzuerhalten. Es gebe eine Reihe an Möglichkeiten, trotz anziehender Pandemielage Schulschließungen zu vermeiden, sagte Verbandspräsident Thomas Fischbach der "Ärzte Zeitung" (online). So müssten vorliegende Hygienekonzepte konsequenter umgesetzt und Lehrer entsprechend fortgebildet werden. Länder und Kommunen sollten zudem ausreichend Luftfilter für die Einrichtungen bereitstellen. "Die Mittel dafür sind da – sie werden aber noch nicht überall abgerufen."

"Es gibt eine klare und unmissverständliche Zusage der Politik, Schulschließungen – wenn überhaupt – als allerletzte Maßnahme in Betracht zu ziehen", sagte Fischbach. "Auf dieser Zusage beharren wir." Nach der Weihnachtspause sind die Schülerinnen und Schüler seit Montag in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Rheinland-Pfalz wieder zurück im Unterricht. Am Dienstag folgt das Saarland, am Mittwoch Hamburg und – je nach Entscheidung der Schulen – auch Thüringen. Die Kultusminister der Länder wollen am Mittwoch in einer Videokonferenz über die Lage an den Schulen beraten.

Montag, 3. Januar, 9.45 Uhr: Chefarzt vom Klinikum Füssen: „Wir haben Respekt vor der neuen Variante“

Ärzte, Sanitäter und Polizisten schützen ihre Mitarbeiter so gut es geht. Sie tun alles, um die Versorgung zu gewährleisten. Wie sich Ostallgäuer Verantwortliche vorbereiten.

Montag, 3. Januar, 8.30 Uhr: „Ich bin total ausgeschlossen vom öffentlichen Leben“

Eine Memmingerin kann aus medizinischen Gründen keine Corona-Zweitimpfung bekommen. Wie sie damit umgeht und welche Einschränkungen sie im Alltag erlebt.

Montag, 3. Januar, 7.50 Uhr: Medikament Paxlovid gegen Corona soll Ende Januar einsatzbereit sein

Ende Januar soll das Medikament in Deutschland eingesetzt werden können, sagt Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Es soll bei schweren Coronaverläufen helfen. Was Sie dazu wissen müssen.

Montag, 3. Januar, 6.20 Uhr: Kürzere Quarantäne? Lauterbach kündigt neue Corona-Regeln an

Am Freitag wollen Bund und Länder ihre weitere Corona-Strategie abstimmen. Die Zeit drängt, die Omikron-Variante ist auf dem Vormarsch. Es solle "auf jeden Fall neue Beschlüsse geben." Welche das sein könnten.

Montag, 3. Januar, 6.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu: Anstieg im Oberallgäu und in Memmingen

Die 7-Tage-Inzidenzen im Ostallgäu und in Memmingen sind von Sonntag auf Montag leicht gestiegen. Im übrigen Allgäu gingen die Corona-Zahlen leicht zurück. Die Übersicht.

Montag, 3. Januar, 6 Uhr: RKI registriert 18.518 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 232,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am fünften Tag in Folge einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 232,4 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen von einer Untererfassung aus.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 222,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz ebenfalls bei 222,7 (Vormonat: 442,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 18 518 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 13.908 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 68 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 69 Todesfälle.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 6.478.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.223.

Sonntag, 2. Januar, 22.11 Uhr: Lauterbach: "Es wird auf jeden Fall neue Beschlüsse geben"

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet damit, dass Bund und Länder bei ihren Beratungen am kommenden Freitag neue Corona-Regeln vereinbaren. "Es wird auf jeden Fall neue Beschlüsse geben, weil wir müssen uns Gedanken dazu machen, wie verändern wir die Quarantäne-Verordnung", sagte Lauterbach am Sonntagabend im Interview von RTL/ntv.

Die Frage sei, wie lang die Quarantäne zum Beispiel für diejenigen dauern müsse, die in der kritischen Infrastruktur arbeiteten, in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern. Geklärt werden müsse etwa, inwieweit die Fristen für diejenigen verkürzt werden könnten, die schon eine Auffrischungsimpfung erhalten hätten.

Sonntag, 2. Januar, 20.50 Uhr: Israel genehmigt vierte Corona-Impfung für über 60-Jährige

Israel will nun auch über 60-Jährige und medizinisches Personal zum vierten Mal gegen das Coronavirus impfen. Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett sagte am Sonntagabend vor Journalisten, das Gesundheitsministerium habe diesen Schritt gebilligt. Es folgte damit der Empfehlung eines Expertengremiums angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante. Am Freitag hatten in Israel zunächst die Viertimpfungen für Menschen mit Immunschwäche begonnen. Auch in Pflegeeinrichtungen für Senioren war der zweite Booster bereits erlaubt worden.

Sonntag, 2. Januar, 20.30 Uhr: Lauterbach über Hoeneß-Lob: "Fußball und Politik im gleichen Team"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat erfreut auf die Aussagen des ehemaligen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß reagiert. "Ich freue mich über das Lob von Uli Hoeneß, im Kampf gegen das Corona-Virus spielen Fußball und Politik im gleichen Team", sagte Lauterbach der "Bild"-Zeitung (Montag).

Hoeneß hatte zuvor der Deutschen Presse-Agentur gesagt: ""Solange er nicht im Amt war, hatte ich meine Probleme mit ihm. Ich fand, dass er alles besser weiß. Jetzt bin ich ein totaler Fan von Karl Lauterbach, weil ich das Gefühl habe, dass er von der Sache sehr viel versteht und ein Macher ist." Der 58 Jahre alte Lauterbach muss in der neuen deutschen Ampelregierung die Corona-Maßnahmen managen.

Sonntag, 2. Januar, 17.40 Uhr: So viele Corona-Tote gab es 2021 im Landkreis Lindau

Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Lindau ist kurz vor dem Jahreswechsel nochmals gestiegen. Somit sind 72 Menschen aus der Region seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben. Mehr Infos gibt es hier.

Sonntag, 2. Januar 15.55 Uhr: Jetzt auch Neuer, Messi, Klopp: Corona-Sorgen im Profifußball wachsen

Die Bayern müssen wegen mehrerer Corona-Fälle den Trainingsstart verschieben. Darunter Kapitän Manuel Neuer. Auch in anderen Top-Ligen erwischt es prominente Namen: Lionel Messi wurde positiv getestet, Jürgen Klopp verpasste das Spitzenspiel. Weitere Infos lesen Sie hier.

Sonntag, 2. Januar, 13.45 Uhr: Corona-Impfung für Kinder bis elf: Kinderimpftage in Kaufbeuren und Marktoberdorf geplant

In den Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren werden nun auch Kinder bis elf geimpft. Es sollen Kinderimpftage stattfinden. Alle Infos dazu hier.

Sonntag, 2. Januar, 13.05 Uhr: Lauterbach sorgt sich wegen Omikron um die Ungeimpften

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist wegen der Omikron-Welle in der Pandemie "sehr, sehr in Sorge" um die Ungeimpften. Er appellierte in der "Bild am Sonntag" noch einmal an die Menschen, sich gegen Corona impfen zu lassen. "Viele Ungeimpfte haben das Gefühl, dass der Zug für sie eh abgefahren sei. Das stimmt nicht!" Die erste Impfung senke das Sterberisiko bereits nach 14 Tage drastisch. "Mit der Steigerung der Erstimpfungen können wir in der Omikron-Welle die Zahl der Corona-Toten wirksam senken", sagte er.

Studien zeigten, dass sich Omikron wesentlich schneller verbreite als die Delta-Variante des Virus, aber dass Omikron auch etwas weniger schwere Fälle verursache. "Das ist aber keine Entwarnung für ältere Ungeimpfte", sagte Lauterbach. Der Minister rief auch noch einmal zum Tragen von Masken auf. "Die Viruslast der Infizierten ist bei Omikron niedriger, deshalb wirken Masken besser. Wir sollten unbedingt bei Begegnungen mit anderen Menschen Maske tragen." Dies gelte insbesondere für den Unterricht. "Das konsequente Tragen der Masken in den Schulen ist ein absolutes Muss für alle Klassen", sagte er.

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit.
Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit.
Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Sonntag, 2. Januar, 11.15 Uhr: Trotz explodierender Corona-Zahlen: Frankreich lockert Quarantäne-Regeln für Infizierte

Ungeachtet einer Rekordzahl von Corona-Neuinfektionen verkürzt Frankreich seine Quarantäne-Fristen. Die Lockerung der Quarantäne-Regeln solle eine Destabilisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens verhindern. Andere Corona-Regeln werden hingegen verschärft. Hier ein Überblick.

Sonntag, 2. Januar, 10.25 Uhr: "Corona-Aufholprogramm" an Schulen: Verbände ziehen kritische Zwischenbilanz

Mit zwei Milliarden Euro finanziert der Bund das "Aufholprogramm Corona", um unter anderem Schüler und Schülerinnen mit Lernrückständen zu unterstützen. Verbände ziehen eine krtische Zwischenbilanz.

Sonntag, 2. Januar, 9.37 Uhr: Söder blickt mit Zuversicht auf 2022 und will Gesellschaft wieder "versöhnen"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in seiner Neujahrsansprache nochmals zum gemeinsamen Kampf gegen Corona, aber auch zu neuer Zuversicht aufgerufen. Er sagt, dass Corona Gräben in der Gesellschaft aufgerissen habe, die sich leider weiter vertieften. "Wir dürfen daher Corona nicht nur virologisch sehen, sondern müssen auch versuchen, unsere Gesellschaft wieder zu heilen und zu versöhnen." Die Neujahrsansprache finden Sie hier.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) blickt in seiner Neujahrsansprache zuversichtlich auf 2022. Er mahnte aber auch, man müsse wegen Omikron weiter vorsichtig sein.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) blickt in seiner Neujahrsansprache zuversichtlich auf 2022. Er mahnte aber auch, man müsse wegen Omikron weiter vorsichtig sein.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Sonntag, 2. Januar, 8.21 Uhr: Bundespolizei registriert kaum Verstöße gegen Corona-Einreiseregeln

Zusätzlich zu ihren normalen Aufgaben hat die Bundespolizei im zu Ende gegangenen Jahr bei über 25 Millionen Reisenden geschaut, ob diese die Vorgaben der Corona-Einreiseverordnung erfüllen. Ein Sprecher teilte auf Anfrage mit, "obwohl die Bundespolizei keine Gesundheitspolizei ist", sei bei diesen Reisenden jeweils überprüft worden, ob die digitale Einreiseanmeldung vollständig und korrekt ausgefüllt worden sei. Darüber hinaus hätten die Beamten im grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Landweg, über die Seehäfen sowie im Luftverkehr kontrolliert, ob die erforderlichen Nachweise - Testergebnis, Impf- oder Genesenennachweis - vorhanden waren.

Lediglich bei fast 226.000 Reisenden - das sind rund 0,9 Prozent - habe es Anlass zur Beanstandung gegeben. In rund 190.000 Fällen seien Ordnungswidrigkeitsanzeigen an die zuständigen Bußgeldbehörden der Länder übermittelt worden, in der Regel also an die Gesundheitsämter. Dabei gab es den Angaben zufolge, je nach Verkehrsmittel, deutliche Unterschiede. Während an den Flughäfen fast nur jeder eintausendste Reisende negativ auffiel, gab es bei Kontrollen an der Landgrenze bei fast jedem zwanzigsten Reisenden (4,8 Prozent) etwas zu beanstanden.

Sonntag, 2. Januar, 8.03 Uhr: Impfen in Obermaiselstein: Sonderimpfaktion am 8. Januar

Die Gemeinde Obermaiselstein startet am 8. Januar eine Sonderimpfaktion. Zur Verfügung stehen die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna. Alle Infos dazu gibt es hier.

Sonntag, 2. Januar, 7.45 Uhr: Unterallgäu hat höchste Inzidenz im Allgäu

Das Unterallgäu hat am Sonntag mit 321,6 die höchste Inzidenz in der Region. Insgesamt vier Allgäuer Städte und Kreise liegen über der bundesweiten Inzidenz von 222,7. Leicht gesunken sind die Inzidenzwerte in Memmingen und im Oberallgäu. Alle Zahlen im Detail hier.

Sonntag, 2. Januar, 7 Uhr: RKI registriert 12.515 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 222,7

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir blicken zu Beginn des Tages auf die aktuellen Corona-Zahlen: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am vierten Tag in Folge einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 222,7 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen von einer Untererfassung aus. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.515 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 10.100 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 46 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.189.329 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 6.441.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.155.

Samstag, 1. Januar, 19.30 Uhr: Fünf Corona-Fälle um Kapitän Neuer beim FC Bayern

Der FC Bayern München wird zum Start ins neue Jahr gleich wieder von Corona ausgebremst. Vier Spieler, unter anderem Manuel Neuer, und ein Co-Trainer sind infiziert. Der ursprünglich für Sonntag geplanten Trainingsstart wurde kurzfristig auf Montag verlegt. Zuvor sollen alle Spieler, Trainer und Mitglieder des Betreuerstabs beim FC Bayern PCR-getestet werden.

Samstag, 1. Januar, 16.31 Uhr: Scheibe an Lauterbachs Büro in Silvesternacht eingeschlagen

In der Silvesternacht ist die Scheibe des Kölner Wahlkreisbüros von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eingeworfen worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Zuvor hatte der Kölner "Express" über die Attacke berichtet.

Lauterbach sagte am Neujahrstag wegen vorangegangener Sachbeschädigungen mit Parolen und entsprechender Drohmails gehe er davon aus, dass die erneute Attacke auf sein Büro aus den Reihen radikalisierter Impfgegner und Corona-Leugner heraus verübt wurde. "Diese Menschen repräsentieren nicht die Gesellschaft, wo ja wirklich der überwältigende Teil zusammenhält und versucht, alles gegen die Pandemie zu tun", sagte der Minister. "Sie repräsentieren eine ganz kleine Splittergruppe, die selbstgerecht glaubt, hier einen anderen Weg gehen zu müssen und die sich dabei verrannt hat. Das ist einfach nur traurig."

Am 10. Dezember war das Büro mit Parolen wie "Krankheitsminister", "Mörder" und "Psycho Lauterbach" beschmiert worden.

Samstag, 1. Januar, 15.37 Uhr: Corona-Verdacht bei Klopp - Liverpool-Coach verpasst Duell mit Tuchel

Trainer Jürgen Klopp verpasst wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion das Premier-League-Spitzenspiel seines FC Liverpool beim FC Chelsea am Sonntag. Bei dem 54 Jahre alten Coach bestehe der Verdacht auf ein positives Corona-Testergebnis, teilte Liverpool am Neujahrstag mit. Klopp befinde sich mit milden Symptomen in Isolation. Im Topduell der englischen Fußball-Meisterschaft des Dritten Liverpool beim Zweiten Chelsea mit Coach Thomas Tuchel an diesem Sonntag (17.30 Uhr) fehlt Klopp damit laut Club-Angaben.

Die Mannschaft soll dann von Co-Trainer Pepijn Lijnders betreut werden.

Nichts ist es mit dem Premier-League-Spitzenspiel seines FC Liverpool beim FC Chelsea am Sonntag: Jürgen Klopp hat Corona.
Nichts ist es mit dem Premier-League-Spitzenspiel seines FC Liverpool beim FC Chelsea am Sonntag: Jürgen Klopp hat Corona.
Bild: Nick Potts/dpa

Samstag, 1. Januar, 11.50 Uhr: Gesundheitsminister Lauterbach sieht "Licht am Ende des Tunnels"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit Blick auf die Pandemie vorsichtig optimistisch gezeigt. Für 2022 gebe es "Licht am Ende des Tunnels". Die Omikron-Variante werde nochmal eine schwere Herausforderung. "Aber es sieht so aus, als wenn diese Variante etwas weniger gefährlich wäre als die Delta-Variante." Das sei schon mal ein Lichtblick. Warum 2022 für Lauterbach entscheidend im Kampf gegen Corona ist, erfahren Sie hier.

Samstag, 1. Januar, 10.15 Uhr: Ruhige Silvesternacht im Allgäu

Kontaktbeschränkungen und kaum Böller: Die Silvesternacht im Allgäu blieb laut Polizei ruhig. Coronabedingt waren große Partys nicht erlaubt. Einige Einsätze gab es wegen Köperverletzungen. Hier eine Übersicht.

Samstag, 1. Januar, 9.30 Uhr: Italien, Kanada und Malta ab heute Corona-Hochrisikogebiete

Die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta gelten wegen ihrer hohen Corona-Infektionszahlen ab heute als Hochrisikogebiete. Auch Kanada und San Marino im Nordosten Italiens sind von der Bundesregierung nun so eingestuft. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Die Insel Mauritius im Indischen Ozean ist dagegen nun von der Risikoliste gestrichen.

Mit der Einstufung verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot. Weitere Details hier.

Samstag, 1. Januar, 8.45 Uhr: Die Allgäuer Inzidenz-Werte im Überblick

Bundesweit stieg die Inzidenz am dritten Tag in Folge, im Allgäu zeichnet sich dieser Trend nicht überall ab. In einigen Städten und Kreisen sank die Inzidenz im Vergleich zum Vortag. Im Unterallgäu, im Oberallgäu sowie in Kempten sind die Werte leicht gestiegen. Hier alle Zahlen im Überblick.

Samstag, 1. Januar, 8 Uhr: 2022 hat begonnen - erneut eher verhaltene Feiern weltweit

2021 ist geschafft. Weltweit begrüßen die Menschen das neue Jahr - in der Hoffnung, dass es besser werde und Corona bald weniger belaste. Silvester war für viele Millionen wieder anders als früher. Ein Überblick über den Start ins neue jahr auf der ganzen Welt.

Bilderstrecke

Willkommen 2022: So wurde Silvester weltweit gefeiert

Samstag, 1. Januar, 7.15 Uhr: RKI registriert 26 392 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 220,3

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir hoffen, Sie sind gut ins neue gerutscht und wünschen Ihnen für 2022 nur das Beste.

Wie jeden Tag blicken wir morgens auf die aktuellen Corona-Zahlen: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am dritten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 220,3 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen von einer Untererfassung aus.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 214,9 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 26.392 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 184 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.176.814 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 6 418 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.109.

Freitag, 31. Dezember, 19 Uhr: Omikron-Welle in Deutschland - "Ungeimpfte jetzt richtig in Gefahr"

Die Bundesregierung und prominente Virologen haben sich vorsichtig optimistisch über die möglichen Auswirkungen der Omikron-Welle in Deutschland geäußert - zugleich aber vor einer wachsenden Gesundheitsgefahr für Ungeimpfte gewarnt. Was Gesundheitsminister Lauterbach und Virologe Christian Drosten zur Situation sagen.

Freitag, 31. Dezember, 18.30 Uhr: Silvester im Allgäu: Was heute erlaubt ist - und was verboten

Silvester im Allgäu mit Corona-Regeln: Zwischen Kempten und Kaufbeuren, zwischen Memmingen und Füssen wollen die Menschen feiern. Was ist erlaubt, was verboten?

Freitag, 31. Dezember, 16.40 Uhr: Coronafälle auf Kreuzfahrtschiff - Aufenthalt in Lissabon verlängert

Ungeplante Silvesternacht in Lissabon: Wegen Corona-Fällen bei der Besatzung verzögert sich die Weiterfahrt des Kreuzfahrtschiffs Aida Nova im Hafen der portugiesischen Stadt bis ins neue Jahr. Man habe die positiven Fälle bei Routineprüfungen frühzeitig entdeckt und die Betroffenen in Abstimmung mit den Behörden in Lissabon an Land untergebracht, hieß es von Aida Cruises am Freitag in Rostock. Sie haben demnach nur milde Symptome und werden medizinisch betreut. Zuvor hatte RTL online darüber berichtet.

Wann das Schiff seine Reise zu den Kanarischen Inseln fortsetzen wird, war laut Unternehmen noch nicht klar. Man warte auf die Anreise wichtiger Crewmitglieder und prüfe verschiedene Reiseoptionen. Die Kreuzfahrtgäste dürfen das Schiff den Angaben zufolge jedoch ohne Einschränkungen verlassen.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass alle Passagiere ab dem 12. Lebensjahr und die Besatzung geimpft sind und sowohl ein Antigen- als auch ein PCR-Test vor dem Fahrtantritt durchgeführt werden müssen.

Freitag, 31. Dezember, 16.15 Uhr: 19 Skilehrer positiv getestet: Besucher eines Skigebiets sollen sich testen lassen

19 Skilehrer sind in Tirol nahe Kitzbühel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jetzt sollen Besucher von Almhütten und Restaurants zum Testen kommen.

Freitag, 31. Dezember, 15.15 Uhr: Wie Corona die Jüngsten trifft: Kinderkliniken in der Region schildern ihre Lage

Kliniken auch im Allgäu behandeln aktuell wenige Kinder wegen Corona. Der Augsburger Klinikchef warnt vor einer "konstanten Relativierung von Gefahren". Die Details dazu.

Freitag, 31. Dezember, 13 Uhr: Zwei Corona-Fälle bei Tour de Ski in Oberstdorf

Zwei Medienvertreter wurden vor dem Start der Tour de Ski in Oberstdorf positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Landratsamt Oberallgäu mit. Das zuständige Gesundheitsamt Oberallgäu habe umgehend reagiert: Die Betroffenen und enge Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Skisportler sind laut Landratsamt nicht betroffen. Alles zur Tour de Ski erfahren Sie hier.

Heute startet die Tour de Ski in Oberstdorf. Beim Training am Donnerstag schauten sich die Tour de Ski-Teilnehmer die Strecken im Oberstdorfer Langlaufstadion genau an - hier im Bild die Österricherin Teresa Stadlober (vorne) am Burgstall-Anstieg.
Heute startet die Tour de Ski in Oberstdorf. Beim Training am Donnerstag schauten sich die Tour de Ski-Teilnehmer die Strecken im Oberstdorfer Langlaufstadion genau an - hier im Bild die Österricherin Teresa Stadlober (vorne) am Burgstall-Anstieg.
Bild: Ralf Lienert

Freitag, 31. Dezember, 10.30 Uhr: Drosten: Mildere Verläufe bei Omikron "sehr wahrscheinlich"

Der Berliner Virologe Christian Drosten hält mildere Krankheitsverläufe bei der neuen Corona-Variante Omikron mittlerweile für "sehr wahrscheinlich". Dazu gebe es immer mehr Daten, sagte Drosten am Freitag im Deutschlandfunk.

Pro 1000 nachgewiesenen Corona-Fällen müssten nach seiner Einschätzung weniger Menschen in einem Krankenhaus behandelt werden. So sei das Risiko für Ungeimpfte, nach einer Infektion in eine Klinik zu müssen, bei Omikron nur etwa drei Viertel so hoch wie bei Delta. Gleichzeitig könne aber in anderen Ländern beobachtet werden, dass die neue Variante eine sehr hohe Verbreitungsgeschwindigkeit habe.

Freitag, 31. Dezember, 9 Uhr: Corona-Lage in Russland: Höchststand bei Todeszahlen im November

In Russland sind im November nach offiziellen Angaben mehr als 87.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben - ein Monatsrekord seit Beginn der Pandemie. In den meisten Fällen gelte das Virus als Haupttodesursache, teilte das Statistikamt Rosstat am Donnerstag in Moskau mit. Die Zahlen der russischen Regierung für den Vormonat fallen der Staatsagentur Tass zufolge mit 37.000 Todesfällen deutlich niedriger aus. Die Diskrepanz wird dem Bericht zufolge damit erklärt, dass hierbei nur Fälle erfasst würden, bei denen Corona die Haupttodesursache gewesen sei und eine Bestätigung für eine Infektion schnell vorgelegen habe.

Die Statistik der Regierung wies zuletzt über Wochen jeden Tag mehr als 1000 neue Corona-Todesfälle aus. Bei diesem Wert war aber bereits von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen worden. Zuletzt hatte sich die Corona-Lage im flächenmäßig größten Land der Erde aber etwas entspannt - mit mehr als 900 Toten binnen eines Tages.

Vor den anstehenden Feiertagen rund um den Jahreswechsel gibt es in Russland keine größeren Einschränkungen. Die Gesundheitsbehörden haben die Menschen aber dazu aufgerufen, möglichst auf Reisen zu verzichten. Stichproben auf Portalen für Fahrkarten zeigen aber eine hohe Auslastung von Zügen zum Jahreswechsel.

Freitag, 31. Dezember, 7.14 Uhr: Inzidenz im Allgäu: Anstieg im Ostallgäu - im Unterallgäu sinkt der Wert

Am letzten Tag des Pandemie-Jahres 2021 liegen alle Allgäuer Städte und Landkreise über einer Inzidenz von 200. Im Unterallgäu sinken die Zahlen. Unsere Übersicht.

Freitag, 31. Dezember, 6.45 Uhr: RKI registriert 41.240 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 214,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Freitag eine höhere bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz als am Vortag veröffentlicht - allerdings mit der Einschränkung, dass die Daten aufgrund der geringen Test- und Meldeaktivitäten während der Feiertage ein unvollständiges Bild abgeben können. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Morgen mit 214,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 207,4 gelegen, vor einer Woche bei 265,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 41 240 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:19 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 35.431 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 323 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 370 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 3,15 (Mittwoch 3,18) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 6 382 900 an.

Donnerstag, 30. Dezember, 21.55 Uhr: 1,65 Milliarden Euro Corona-Hilfen für die Kultur beantragt

Kulturveranstalter haben beim Sonderfonds des Bundes Finanzhilfen in Höhe von 1,65 Milliarden Euro beantragt. Das berichtete das Nachrichtenportal The Pioneer unter Berufung auf einen Sonderbericht der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien zum 14. Dezember. Ein Sprecher aus dem Hause der neuen Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bestätigte die Angaben.

Demnach wurden bis Mitte Dezember Anträge für Finanzhilfen in Höhe von 795 Millionen Euro für 23 400 Veranstaltungen im Rahmen der

Wirtschaftlichkeitshilfen eingereicht. Rund die Hälfte der Anträge entfällt dem Bericht zufolge auf Konzerte und Festivals, 40 Prozent auf private Theater und Schauspielhäuser, wie The Pioneer schreibt. Für die Ausfallabsicherung von Großveranstaltungen seien 2000 Veranstaltungen mit einem Fördervolumen von 859 Millionen Euro angemeldet worden.

Der Bund hatte einen bis zu 2,5 Milliarden Euro umfassenden Fonds für die Kultur aufgelegt. Er bietet Hilfen, damit kleinere Veranstaltungen wirtschaftlich sein können, und Unterstützung für Ausfälle, wenn Events coronabedingt abgesagt werden. Bei dem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages handelt es sich um eine Zwischenbilanz. Wie viel insgesamt an Förderung ausgezahlt wird, ist noch offen.

Donnerstag, 30. Dezember, 21.05 Uhr: Drosten vorsichtig optimistisch für weitere Corona-Entwicklung

Der Berliner Virologe Christian Drosten sieht Anlass für vorsichtigen Optimismus bei der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. Hintergrund seien Daten aus Südafrika, wo sich die besonders ansteckende Virusvariante Omikron zunächst verbreitet hatte: "In gewisser Weise kann uns das beruhigen. Südafrika ist sicher ein Blick in eine Zukunft, in eine endemische Situation, die sich dort gerade einstellt", sagte Drosten am Donnerstagabend im ZDF-"heute journal". "Nur sind wir leider noch ein ganzes Stück davon entfernt."

Der Übergang von einer pandemischen zu einer endemischen Situation bedeutet, dass das Virus sich zwar weiterhin verbreitet, aber weniger gefährlich ist - vergleichbar etwa den typischen Erkältungsviren, zu denen auch andere Coronaviren zählen.

Auch die Entwicklung in Großbritannien mit Blick auf Omikron sei ermutigend, sagte Drosten, "denn die Zahl der schweren Erkrankungen scheint geringer zu sein". Der Virologe sieht allerdings in Deutschland die Politik weiter gefordert, "vielleicht bis Ostern". Experten rechnen damit, dass der Höhepunkt einer Omikron-Welle in Deutschland erst noch bevorsteht.

Donnerstag, 30. Dezember, 20.35 Uhr: Corona-Schnelltests wohl auch für Omikron-Nachweis geeignet

Die meisten der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests sind nach Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet. Davon sei "auf der Grundlage der aktuellen Datenlage auszugehen", schreibt das PEI auf seiner Internetseite.

Bis Mitte Dezember hätten insgesamt 245 verschiedene sogenannte Antigentests ein allgemeines Prüfverfahren durch ein PEI-Labor durchlaufen, 199 hätten die Untersuchung bestanden. Von diesen 199 könnten wiederum die allermeisten eine Omikron-Infektion nachweisen. Der Grund: Die große Mehrheit der in Deutschland angebotenen Tests schlage auf ein Protein des Virus an, dass von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei.

Das PEI schränkt aber ein: "Für eine endgültige, qualitative und quantitative Aussage sind allerdings weitere Untersuchungen, insbesondere Vergleichsstudien mit Proben von Omikron-infizierten Personen erforderlich."

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte zuvor mitgeteilt, dass vorläufige Daten einer Studie mit Lebendviren von Patienten darauf hindeuteten, "dass Antigentests die Omikron-Variante erkennen, aber möglicherweise eine verringerte Sensitivität aufweisen."

Bilderstrecke

Das unterscheidet die besorgniserregenden Coronavirus-Varianten

Donnerstag, 30. Dezember, 19.15 Uhr: Lindauer Landrat appelliert wegen Omikron: "Silvester in kleiner Runde feiern"

Die Omikron-Variante breitet sich im Landkreis Lindau immer weiter aus. Bislang wurden 21 Fälle nachgewiesen. Betroffen sind auch mehrere Pflegeeinrichtungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 30. Dezember, 18.25 Uhr: Städte in Bayern beschränken oder verbieten Corona-"Spaziergänge"

Immer mehr bayerische Kommunen verbieten unangemeldete Versammlungen und "Spaziergänge" zum Protest gegen Corona-Maßnahmen oder verfügen strenge Auflagen. Die Stadt München teilte am Donnerstag mit, dass am 1., 3. und 5. Januar "im gesamten Stadtgebiet alle stationären oder sich fortbewegenden Demos" gegen die Corona-Politik verboten sind, wenn sie nicht vorher angemeldet werden. Ziel sei, "einem Wildwuchs an in keiner Weise vertretbaren Demos mit zum Teil gewaltbereiten Teilnehmenden vorzubeugen", bei denen weder Abstände eingehalten noch Masken getragen werden. Gegen jeden Teilnehmer könne ein Bußgeld bis zu 3000 Euro verhängt werden.

Donnerstag, 30. Dezember, 18.05 Uhr: Omikron-Anteil steigt schnell - Lauterbach kündigt Vorschläge an

Auch wenn die amtlichen Meldezahlen noch hinterherhinken, wappnet sich die Bundesregierung für zusätzliche Antworten auf die nächste Corona-Welle. Mehr dazu.

Donnerstag, 30. Dezember, 18 Uhr: Corona-Masken-Verweigerer randaliert in Bahn-Reisezentrum in Mainz

Ein Corona-Masken-Verweigerer hat mit Zerstörungen am Hauptbahnhof Mainz für die kurzzeitige Schließung des Reisezentrums zum Schutz anderer Reisender gesorgt. Die Mitarbeiter hatten ihn am Donnerstag mehrmals vergeblich aufgefordert, sich seinen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, wie die Bundespolizei mitteilte. Als der 56-Jährige daher keinen Service bekam, zerstörte er nach den Angaben "jegliches greifbare Inventar" quer durch den gesamten zugänglichen Bereich des Reisezentrums: Aufsteller aus Metall, Trennwände, Plexiglasscheiben und Informationstafeln. Verletzte gab es nicht.

Die herbeigerufene Bundespolizei kontrollierte den Mann, beruhigte ihn schließlich und verwies ihn aus dem Bahnhof. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Den Mann erwarten ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Maskenverstoßes, wie die Bundespolizei weiter mitteilte.

Donnerstag, 30. Dezember, 17.40 Uhr: Besuchsverbot in der Oberschwabenklinik ab Neujahr

Wegen der drohenden Omikron-Welle sind in der Oberschwabenklinik ab 1. Januar 2022 Besuche verboten. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Betroffen sind das St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg, das Westallgäu-Klinikum in Wangen und das Ravensburger Heilig-Geist-Spital. Ausnahmen gibt es bei der Sterbebegleitung nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin, im Kreißsaal und in der Kinderklinik. Für Geburtsbegleiter gilt 2G-Plus, für Erziehungsberechtigte gilt in der Kinderklinik 3G. Erlaubt ist hier aber nur ein Erziehungsberechtigter. Im Heilig-Geist-Spital sind Ausnahmen nur in dringenden Notfällen und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin möglich.

Donnerstag, 30. Dezember, 17.25 Uhr: Bundeswehr prüft Drohungen von angeblichem Soldaten zu Corona-Politik

Bundeswehr und bayerische Polizei untersuchen ein Drohvideo eines angeblichen Angehörigen der Armee. Das Verteidigungsministerium prüft bereits Konsequenzen.

Donnerstag, 30. Dezember, 16.40 Uhr: Staatsballett sagt nach Corona-Fällen weitere Vorstellungen ab

Wegen mehrerer Corona-Fälle hat das Staatsballett Berlin weitere Vorstellungen abgesagt. Das Gastspiel "Half Life" im Kraftwerk Berlin am 6. und 7. Januar kann nicht umgesetzt werden, wie die Bühne am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte das Staatsballett bereits Aufführungen bis Anfang Januar gestrichen. Eine Infektionskette liege aber nicht vor, sagte eine Sprecherin. Der Probenbetrieb soll Anfang Januar wieder aufgenommen werden.

Donnerstag, 30. Dezember, 16 Uhr: Kinder-Impfung in Memmingen startet am 7. Januar 2022

Kinderärzte stehen für Zusatzangebot im Memminger Impfzentrum für Fünf- bis Elfjährige bereit. Wie die Anmeldung funktioniert.

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Donnerstag, 30. Dezember, 15.55 Uhr: Kultusminister beraten in Sondersitzung am 5. Januar über Corona-Lage

Angesichts einer drohenden neuen Corona-Welle wollen die Kultusminister- und ministerinnen der Länder am kommenden Mittwoch kurzfristig in einer Videokonferenz über die Lage an den Schulen beraten. Das teilte ein Sprecher der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag nach einer digitalen Sitzung des Präsidiums mit. Die nächste reguläre KMK-Sitzung war ursprünglich erst für den 10. Februar geplant - und damit nach der für den 7. Januar geplanten Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Wie der Sprecher weiter mitteilte, hat das Präsidium, dem 6 der 16 KMK-Minister angehören, darüber hinaus seine Linie bekräftigt, dem Präsenzunterricht an Schulen weiterhin höchste Priorität einzuräumen. Die Ländervertreter hätten auf Präsidiumsebene auch festgestellt, "dass alle Länder außer Thüringen nach den Weihnachtsferien in Präsenz starten wollen", wie es weiter in der Mitteilung heißt. Thüringen hatte unter anderem angekündigt, dass die Schüler an den ersten beiden Schultagen nach den Ferien zunächst einmal von zu Hause aus lernen sollten.

Donnerstag, 30. Dezember, 14.15 Uhr: Wegen Omikron: Landkreis Oberallgäu bittet Pflegekräfte im Ruhestand um Mithilfe

Das Landratsamt Oberallgäu bittet Menschen mit Pflege- oder Hauswirtschaftsausbildung, die nicht mehr im aktiven Dienst sind, um ihre Untertstüutzung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Insbesondere in Vorbereitung auf die Omikron-Welle könne es sein, dass es in Pflegeeinrichtungen zu einer Verschärfung des Pflegenotstandes komme. Durch das frühe Aufbauen eines Pools von ehrenamtlichen Helfern soll es gelingen, im Fall von krankheitsbedingten Ausfällen die Betreuung pflegebedürftiger Menschen aufrecht zu erhalten.

Freiwillige können ihre Bereitschaft zur Hilfe bei der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) telefonisch oder per Mail anzeigen. Der Einsatzzeitraum beschränkt sich in jedem Fall auf die Dauer der Corona-Pandemie.

Donnerstag, 30. Dezember, 13.45 Uhr: Bürgermeister erhält Todesdrohungen von "Reichsbürgern" - Spur führt ins Allgäu

Ein Bürgermeister aus dem Landkreis Freising geht kruden "Corona"-E-Mails nach. Er landet im Allgäu - und bekommt danach Todesdrohungen von "Reichsbürgern". Alle Infos dazu.

Donnerstag, 30. Dezember, 11.45 Uhr: Italien, Malta und Kanada ab Samstag Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Samstag als Hochrisikogebiete ein. Das gilt auch für Kanada und San Marino, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag bekanntgab. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Donnerstag, 30. Dezember, 10.10 Uhr: "Richterlein"-Zoff: Ärztekammer kritisiert Montgomery

Die Bundesärztekammer distanziert sich sehr deutlich von den Aussagen des Chefs des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery. Der hatte Richter eines Oberlandesgerichts als "Richterlein" bezeichnet, weil diese 2G-Auflagen gekippt hatten.

Nun schreibt der Ärzteverbund in einer Mitteilung: "Die Bundesärztekammer als Vertreterin der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verwahrt sich deshalb ausdrücklich gegen eine Herabwürdigung der Arbeit von unabhängigen Richterinnen und Richtern in Deutschland." Das Präsidium der Ärztekammer kritisiert die Aussagen "sowohl inhaltlich wie auch im Stil."

Montgomery: fehlende Zahlen zu Corona sind "mehr als peinlich"

Montgomery wiederum hält es für "mehr als peinlich", dass Deutschland über die Feiertage keine validen Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie hat. "Wir haben ein riesiges Digitalisierungsproblem nach wie vor in Deutschland", sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk.

Dass es über die Feiertage keine vernünftigen Zahlen gebe, liege auch am Föderalismus, an unterschiedlichen Meldesystemen in den einzelnen Bundesländern. "Hier hätte man in den letzten eineinhalb Jahren wirklich mehr machen können", sagte Montgomery. Das Fehlen der Zahlen sei auch ein Problem, weil die Politik auf deren Basis Gesetze mache, die gerichtsfest sein müssten.

Donnerstag, 30. Dezember, 9.30 Uhr: Lothar Wieler und Karl Lauterbach: Vier Fäuste gegen Omikron

Nach der Wahl hat sich an der Spitze der Corona-Kämpfer in Berlin ein neues Duo zusammenfinden müssen. Lothar Wieler und Karl Lauterbach beschnüffeln sich noch.

Donnerstag, 30. Dezember, 8.30 Uhr: Gericht kippt 2G-Regel in Bekleidungsgeschäften

Wer Mode und Kleidung kaufen will, muss in bayerischen Geschäften keinen Impf- oder Genesenen-Nachweis mehr zeigen. Was muss man beim Shoppen trotzdem beachten?

Donnerstag, 30. Dezember, 7 Uhr: RKI: Belastbare Daten ab der zweiten Januarwoche wieder

Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet erst ab ungefähr dem 10. Januar wieder mit wirklich belastbaren Daten zum Infektionsgeschehen in Deutschland.

"Wir gehen davon aus, dass sich Diagnostik- und Testverhalten gegen Ende der ersten Januarwoche wieder dem Niveau der letzten Wochen angleichen und dadurch die Daten in der zweiten Januarwoche vergleichbar mit den Daten der letzten Wochen sind", teilte das RKI der Deutschen Presse-Agentur mit. Ein genauer Tag lasse sich unter anderem wegen der regional unterschiedlichen Winterferien nicht bestimmen. Bereits gestern sagte Karl Lauterbach, die Corona-Zahlen lägen deutlich höher als angegeben.

Das RKI hatte bei den Fallzahlen der vergangenen Tage darauf hingewiesen, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Es gibt Lücken bei den Gesundheitsämtern, weniger Testzentren sind geöffnet, weniger Menschen dürften sich testen lassen und auch die Tests an Schulen fallen in den Ferien weg. Deshalb zeigen die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen derzeit nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland.

Donnerstag, 30. Dezember, 6.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind von Mittwoch auf Donnerstag überwiegend gestiegen. In Memmingen beinahe um den Wert von 100. Die Übersicht.

Donnerstag, 30. Dezember, 5.50 Uhr: RKI registriert 42 770 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 207,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstag eine etwas höhere bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz als am Vortag veröffentlicht - allerdings mit der Einschränkung, dass die Daten aufgrund der geringen Test- und Meldeaktivitäten während der Feiertage ein unvollständiges Bild abgeben können.

Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Morgen mit 207,4 an. Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 205,5 gelegen, vor einer Woche bei 280,3 (Vormonat: 439,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 42 770 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.15 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 44 927 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 383 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 425 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 3,18 (Dienstag 3,25) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 6.332.300 an.

Mittwoch, 29. Dezember, 22.15 Uhr: Rund 400 Corona-Maßnahmen-Kritiker bei Versammlung in Würzburg

Bis zu 400 Gegner der Corona-Maßnahmen haben laut Polizei am Mittwochabend an einer angezeigten Versammlung in Würzburg teilgenommen. Zeitgleich mit diesem Protest am Unteren Markt habe die Grüne Jugend sich auf dem Oberen Markt mit rund 100 Menschen versammelt. Die Polizei habe durch die strikte Trennung beider Kundgebungen einen nahezu störungsfreien Verlauf gewährleisten können, hieß es. Gegen einzelne Versammlungsteilnehmer der Kritiker der Corona-Politik wurden allerdings Verfahren wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht eingeleitet. Der Versammlungsleiter und die Polizei hätten die Teilnehmer mehrfach dazu aufgefordert, der Maskenpflicht nachzukommen.

Mittwoch, 29. Dezember, 21.40 Uhr: Corona-Proteste in Westallgäu und Umgebung nehmen zu - Gewalt gegen Polizei in Ravensburg

Nach Wangen und Ravensburg gibt es nun in Lindenberg den ersten „Spaziergang“ gegen die Corona-Regeln. Wie die Polizei die Lage am Dienstagabend einordnet.

Berittene Polizei begleitet Teilnehmer eines sogenannten Spazierganges gegen die Coronamaßnahmen durch die Innenstadt Ravensburgs.
Berittene Polizei begleitet Teilnehmer eines sogenannten Spazierganges gegen die Coronamaßnahmen durch die Innenstadt Ravensburgs.
Bild: Felix Kästle, dpa

Mittwoch, 29. Dezember, 20.55 Uhr: Omikron breitet sich im Ostallgäu aus: 25 Infizierte und 120 Verdachtsfälle

Das Landratsamt bestätigt: Die neue Virus-Variante ist in der Region angekommen. Warum die Zahl gefühlt über Nacht rasant gestiegen ist.

Mittwoch, 29. Dezember, 20.05 Uhr: Münchner Polizei stoppt Anti-Corona-Politik-Demonstranten

Die für Mittwochabend angekündigte Demo gegen die Corona-Maßnahmen in München wurde kurzfristig abgesagt. Dennoch stoppte die Polizei Teilnehmer. Die Hintergründe.

Mittwoch, 29. Dezember, 19.05 Uhr: Corona-Ausbruch mit Omikron-Fällen in Kita im Oberallgäu

Wie das Landratsamt Oberallgäu mitteilt, sind inzwischen die ersten Omikron-Fälle in einer Kita im Landkreis Oberallgäu nachgewiesen worden. Nach Angaben des Gesundheitsamtes Oberallgäu sei die neue Corona-Variante bei einer Erzieherin und fünf Kindern aus der von ihr betreuten Gruppe nachgewiesen worden. In der Folge wurden bislang 26 enge Kontakte der Infizierten zu weiteren Menschen festgestellt.

Das zuständige Gesundheitsamt ordnete eine Reihentestung an. Darüber hinaus befinden sich die gesamte Gruppe und die Kontaktpersonen in Quarantäne.

Mittwoch, 29. Dezember, 19 Uhr: 2G-Regel gilt nicht für Bekleidungsgeschäfte in Bayern

Weil sie der "Deckung des täglichen Bedarfs" dienen, unterliegen Bekleidungsgeschäfte in Bayern nicht der 2G-Regel. Der Verwaltungsgerichtshof bestätigte das.

Mittwoch, 29. Dezember, 18.15 Uhr: Bund: Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche möglich

Der Bund hat für mehr Klarheit bei sogenannten Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren gesorgt. Diese hätten "unabhängig von den Empfehlungen" der Ständigen Impfkommission (Stiko) grundsätzlich einen Anspruch auf Auffrisch-Impfungen, heißt es in einem Schreiben, das Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Montag unter anderem an die Bundesländer geschickt hat. Für sie komme dabei der Biontech-Impfstoff in Frage. Moderna soll demnach erst ab 30 Jahren verabreicht werden.

Im Falle von Impfschäden bei Kindern und Jugendlichen garantiere der Bund einen Versorgungsanspruch, sofern ein für diese Personengruppe zugelassener mRNA-Impfstoff wie etwa Biontech verwendet werde.

Die Berliner Gesundheitssenatorin, Ulrike Gote (Grüne), kündigte daraufhin an, dass in der Hauptstadt seit (diesem) Mittwoch auch für 12- bis 18-Jährige bereits drei Monate nach der letzten Impfung eine Auffrisch-Impfung möglich sein soll.

Mittwoch, 29. Dezember, 17.40 Uhr: Darts-Weltmeister Price für Abbruch der WM

Titelverteidiger Gerwyn Price plädiert für einen vorzeitigen Abbruch der derzeit laufenden Darts-WM in London. "Das Turnier sollte verschoben werden", schrieb der 36 Jahre alte Waliser am Mittwoch via Instagram. Zuvor waren die Ex-Weltmeister Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld (beide Niederlande) sowie Dave Chisnall (England) und Vincent van der Voort (Niederlande) positiv auf Corona getestet worden. Die Gegner von van Gerwen, Chisnall und van der Voort erhielten Freilose, van Barneveld war schon ausgeschieden. Seit Weihnachten sind drei Spiele ausgefallen.

"Ich war selbst in dieser Position, deswegen fühle ich mit den ausgeschiedenen Spielern. Vor der WM gibt es so viel Arbeit zu erledigen", erklärte Price. Der ehemalige Rugby-Profi wurde in diesem Jahr aus der Premier League gestrichen, weil er vor dem Start positiv auf das Virus getestet worden war. Eine Verschiebung der WM sei wahrscheinlich nicht die beste Option, "aber eine Option, mit der ich einverstanden wäre". Der Weltverband PDC hat bislang nichts in diese Richtung verlauten lassen.

Mittwoch, 29. Dezember, 17.15 Uhr: Kirchengemeinde bietet Corona-Impfungen im Ulmer Münster an

Zum Piks in die Kirche: Bei einer Impfaktion im Ulmer Münster konnten sich Menschen am Mittwoch gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Impfungen waren eine gemeinsame Aktion von Münstergemeinde, evangelischer Gesamtkirchengemeinde und der Stadt Ulm zur Unterstützung der Impfkampagne im Südwesten. Noch vor Beginn der Impfungen um 10.00 Uhr hätten sich bereits lange Schlangen vor dem Münster gebildet, sagte der Ulmer Dekan, Ernst-Wilhelm Gohl.

Die Menschen verhielten sich bei der Impfung im Kirchenraum sehr ruhig, sagte Gohl. Die Kirche sei ein Raum der Hoffnung, so wie die Impfung die Hoffnung in der Pandemie sei. Bei den Interessierten für die Corona-Impfung sei die ganze Breite der Gesellschaft vertreten gewesen.

Geimpft wurde auch, wer Impfpass oder Krankenkassenkarte nicht dabei hatte. Man habe die Schwelle für die Impfungen so niedrig wie möglich halten wollen, sagte Dekan Gohl. Geplant waren etwa 400 Impfungen. Es sei jedoch genug Impfstoff vorhanden. "Jeder, der eine Impfung erhalten möchte, kann sie bekommen." Die Initiative für die Impfaktion ging laut Gohl von einer Ulmer Apothekerin aus. Überzeugt von der Idee habe man sich zusammen mit einer Arztpraxis kurz darauf an die Umsetzung gemacht.

Am Mittwoch konnten sich Menschen im Ulmer Münster impfen lassen.
Am Mittwoch konnten sich Menschen im Ulmer Münster impfen lassen.
Bild: Ralf Zwiebler, dpa

Mittwoch, 29. Dezember, 17.05 Uhr: Biathlon-Weltcup in Antholz zum zweiten Mal nacheinander ohne Fans

Zum zweiten Mal nacheinander findet der Biathlon-Weltcup in Antholz coronabedingt vor leeren Rängen statt. "Auf der Grundlage der aktuellen Entwicklungen in Sachen Covid-19 und der Prognosen für die kommenden Wochen wurde nun in Absprache mit den zuständigen Regierungsbehörden - wehmütig aber doch vorsorglich - die Entscheidung getroffen, Antholz 2022 ohne Fans im Stadion auszutragen", teilten die Veranstalter am Mittwoch mit.

Bereits in der Vorsaison fanden die Wettkämpfe im Südtiroler Biathlon-Mekka unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Rennen vom 20. bis 23. Januar 2022 sind die Generalprobe vor den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking.

Nach Hochfilzen/Österreich und Oberhof ist Antholz bereits die dritte Station, wo die Skijäger in diesem Winter ohne Publikum starten müssen. Zum Saisonauftakt im schwedischen Östersund und vor Weihnachten im französischen Le Grand-Bornand waren Fans zugelassen. In Frankreich hatten Bilder von 20.000 Fans - dicht gedrängt und ohne Masken - trotz hoher Inzidenz für Befremden gesorgt. Ob in Ruhpolding (12. bis 16. Januar) Fans zugelassen sind, ist noch offen.

Mittwoch, 29. Dezember, 16.40 Uhr: Polizei ermittelt gegen eigene Beamte nach Corona-Protest in Bautzen

Nach einem eskalierten Corona-Protest am Montag in Bautzen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt in den eigenen Reihen. Das Verfahren sei umgehend eingeleitet worden, nachdem im Internet ein Videoausschnitt aufgetaucht sei, das zwei Polizisten zeige, die Teilnehmern eines Protests in den Rücken träten, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Jetzt müssten Aufnahmezeit und –ort des Videos geprüft werden, um herauszufinden, welche Einheit zu diesem Zeitpunkt im Einsatz gewesen sei. "Unabhängig von den Umständen ist so ein Verhalten natürlich inakzeptabel. Dafür stehen wir nicht, und das entspricht auch nicht den Leitlinien, mit denen wir im Einsatz arbeiten", sagte ein Sprecher der Polizei. Bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen war es am Montagabend in Bautzen zu Ausschreitungen gekommen.

Mittwoch, 29. Dezember, 16:20 Uhr: Lauterbach: Corona-Inzidenz gerade zwei bis drei Mal so hoch

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach schätzt das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen deutlich kritischer ein, als es die Meldezahlen zeigen. Es sei davon auszugehen, dass die tatsächliche Inzidenz in Deutschland derzeit zwei- bis dreimal so hoch sei wie ausgewiesen, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Zu sehen sei auch eine deutliche Zunahme von Fällen der neuen, ansteckenderen Virusvariante Omikron, die Sorgen bereite.

Der Minister appellierte an alle Bürger, Silvester so zu verbringen, dass keine neuen Infektionsketten entstünden. "Bitte feiern Sie in ganz kleiner Runde." Die nach Meldezahlen der Gesundheitsämter ausgewiesenen Fallzahlen unterschätzten die bestehende Gefahr.

Derzeit werde daran gearbeitet, eine bessere Datenlage zu bekommen, erläuterte Lauterbach. Er sei sich sicher, dass zur bereits vorgesehenen Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am 7. Januar "eine solide und für diese Zwecke vollkommen ausreichende Datenlage" vorhanden sein werde.

.Mittwoch, 29. Dezember, 15.30 Uhr: Gericht billigt Auflagen für Corona-Demo - aber 5000 Personen erlaubt

Die Corona-Demonstration am Mittwochabend in München ist mit 5000 Teilnehmern erlaubt. Das gab das Verwaltungsgericht München nun bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 29. Dezember, 15.25 Uhr: 38-Jähriger legt in Schwangauer Apotheke gefälschten Impfausweis vor

Ein 38-Jähriger aus dem südlichen Ostallgäu legte in einer Apotheke in Schwangau einen gefälschten Impfausweis vor, um ein digitales Impfzertifikat zu erhalten. Die Hintergründe.

Mittwoch, 29. Dezember, 14.55 Uhr: So viele Corona-Patienten liegen in den Allgäuer Krankenhäusern

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden täglich Corona-Patienten behandelt. Insgesamt liegen 51 Patienten auf der Normalstation und 26 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: Zehn Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sieben Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Immenstadt: Fünf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Ein Covid-19-Patient wird aktuell auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: Sieben Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Memmingen: 16 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, zehn Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Mindelheim: Sechs Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, ein Covid-19-Patient auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: Sechs Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, zwei Covid-19-Patienten auf der Intensivstation

Mittwoch: 29. Dezember, 14.25 Uhr: Betrug an Corona-Teststation in München - 21-jähriger Mitarbeiter angezeigt

Ein Mitarbeiter einer Corona-Teststation in München hat Menschen negative Testzertifikate ausgestellt, ohne sie getestet zu haben. Mehr zu dem Vorfall lesen Sie hier.

Mittwoch, 29. Dezember, 13.40 Uhr: Polizei leitet nach "Corona-Spaziergängen" in Kempten mehr als 180 Verfahren ein

Die als Spaziergänge getarnten Demos gegen die Corona-Maßnahmen am Montag in Kempten haben für über 180 Menschen ein Nachspiel, zum Teil wohl auch vor Gericht. Die Hintergründe dazu.

Mittwoch, 29. Dezember, 12.40 Uhr: RKI ordnet nun 13.129 Corona-Fälle Omikron zu - Plus von 26 Prozent

Die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland ist erneut deutlich gestiegen. 13.129 Fälle würden nun der neuen Corona-Variante zugeordnet, 26 Prozent mehr als am Vortag, hieß es am Mittwoch auf einer RKI-Übersichtsseite (Datenstand 29. Dezember). Die Zahl bezieht sich auf Fälle im November und Dezember, die meisten Nachweise stammen mit 7632 aus der vergangenen Woche (Vorwoche: 3040).

Der Anstieg weise relativ sicher darauf hin, dass Omikron einen immer größeren Anteil am Infektionsgeschehen in Deutschland habe, sagte der Modellierer Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität Berlin der Deutschen Presse-Agentur.

Mittwoch, 29. Dezember, 11 Uhr: Zahl der Corona-Klagen an Bayerns Gerichten auf hohem Niveau

In Bayern kann jeder Bürger vor den Verfassungsgerichtshof ziehen, auch ohne Anwalt. In der Corona-Pandemie haben das die Menschen so oft gemacht wie nie zuvor. Besonders Kritiker der Corona-Maßnahmen haben Bayerns Verfassungsgerichtshof 2020 und 2021 beschäftigt. Mehr Infos dazu.

Mittwoch, 29. Dezember, 10.10 Uhr: Landratsamt bestätigt 25 Omikron-Fälle im Ostallgäu

Im Ostallgäu und in Kaufbeuren gibt es 25 bestätigte Omikron-Fälle. Dazu kommen 120 Verdachtsfälle. Das Gesundheitsamt erklärt, warum die Zahl so hoch ist.

Mittwoch, 29. Dezember, 8.30 Uhr: Ungenaue Daten erschweren Omikron-Einschätzung - Karl Lauterbach ermahnt Behörden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die Einschätzung der Corona-Lage und der Omikron-Variante in Deutschland aktuell durch ungenaue Daten erschwert. Mehr dazu.

Mittwoch, 29. Dezember, 7 Uhr: Schnelltests bei Omikron offenbar weniger Zuverlässig

Antigen-Tests sind bei der Omikron-Variante wohl weniger empfindlich, als bei den früheren Corona-Varianten. Das berichtet ntv.de und beruft sich auf die US-Arzneimittelbehörde (FDA). Das hieße: Es ist offenbar weniger Wahrscheinlich, dass bei einer Infektion ein positives Ergebnis angezeigt wird. Erste Daten einer noch nicht abgeschlossenen Studie weisen darauf hin, so die FDA.

Mittwoch, 29. Dezember, 6.30 Uhr: Corona-Rekordwerte in den USA - Omikron weiter auf dem Vormarsch

In den USA steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter rapide an. Für Montag gab die Gesundheitsbehörde CDC mehr als 440 000 neue Fälle an einem Tag an - der höchste gemeldete Tageswert seit Beginn der Pandemie. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese Zahl wahrscheinlich aufgrund der Feiertage verfälscht ist, da es nach Weihnachten noch zu Nachmeldungen gekommen sein dürfte. Die Daten variieren auch deutlich - die "New York Times" etwa meldete für den Tag sogar mehr als 500 000 Neuinfektionen in den USA.

Mittwoch, 29. Dezember, 6.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken teils deutlich - Anstieg in einem Landkreis

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken größtenteils weiter. In Memmingen flacht die Inzidenz um über 60 ab. Das RKI erwartet allerdings, dass über die Weihnachtsfeiertage weniger Infektionen festgestellt und gemeldet wurden. In einem Allgäuer Landkreis steigen die Zahlen: Die Übersicht über die Inzidenzwerte im Allgäu.

Mittwoch, 29. Dezember, 5.55 Uhr: RKI registriert 40.043 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 205,5

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch eine niedrigere bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz als am Vortag veröffentlicht - allerdings mit der Einschränkung, dass die Daten aufgrund der geringen Test- und Meldeaktivitäten während der Feiertage ein unvollständiges Bild abgeben könnten.

Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Morgen mit 205,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 215,6 gelegen, vor einer Woche bei 289,0 (Vormonat: 442,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI nun binnen eines Tages 40.043 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:26 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45 659 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 414 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren 510 Todesfälle verzeichnet worden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,25 (Montag 3,26) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 6.277.400 an.

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Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.