Corona-Newsblog, Teil 96

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 4. bis 11. Januar 2022

Wegen der drohenden Omikron-Welle haben Bund und Länder unter anderem neue Quarantäne-Regeln beschlossen. Damit soll vor allem die kritische Infrastruktur - wie zum Beispiel Krankenhäuser - aufrecht erhalten werden.

Wegen der drohenden Omikron-Welle haben Bund und Länder unter anderem neue Quarantäne-Regeln beschlossen. Damit soll vor allem die kritische Infrastruktur - wie zum Beispiel Krankenhäuser - aufrecht erhalten werden.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Wegen der drohenden Omikron-Welle haben Bund und Länder unter anderem neue Quarantäne-Regeln beschlossen. Damit soll vor allem die kritische Infrastruktur - wie zum Beispiel Krankenhäuser - aufrecht erhalten werden.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
12.01.2022 | Stand: 12:19 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Dienstag, 11. Januar: Frankreich verzeichnet Corona-Rekordwert

Frankreich hat mit mehr als 368.000 registrierten Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen Rekordwert verzeichnet. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde vom Dienstagabend wurden innerhalb von 24 Stunden 368.149 Neuinfektion gemeldet. Der bisherige Höchstwert vom vergangenen Mittwoch hatte bei 332.252 registrierten Ansteckungen gelegen.

Die Fallzahlen in Frankreich sind über die vergangenen Wochen in die Höhe geschnellt. Die Omikron-Variante des Coronavirus ist mittlerweile vorherrschend im Land. Der Inzidenzwert lag landesweit zuletzt bei 2790.

Dienstag, 11. Januar, 20.16 Uhr: Kekulé: Pauschale Quarantäne für Kontaktpersonen abschaffen

Für den Fall von rapide ansteigenden Infektionszahlen in der Omikron-Welle hat der Virologe Alexander Kekulé die Möglichkeit in den Raum gestellt, die Nachverfolgung und Quarantäne von symptomfreien Kontaktpersonen abzuschaffen. Seinen Überlegungen nach sollten Menschen mit Symptomen und bestätigten Infektionen weiterhin konsequent isoliert werden, wie er am Dienstag bei MDR Aktuell darlegte. Kekulé bezeichnete es mit Blick auf eine Situation mit sehr hohen Fallzahlen aber als "völlig ausgeschlossen, dass das Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen dann identifiziert". Da würde er "ernsthaft die Möglichkeit ins Auge fassen", die Nachverfolgung aufzugeben.

Dienstag, 11. Januar, 19.27 Uhr: Biontech-Gründer Sahin außert sich über die Zukunft nach Omikron

Die Pandemie-Situation sei weiter unklar und so sei es nicht vorhersehbar, welche Virusvariante als nächste auftauche, so der Biontech-Gründer Ugur Sahin am Dientag. Nach Einschätzung von Biontech sei es noch ein weiter Weg von der pandemischen zur einer endemischen Entwicklung. Weitere Infos hierzu lesen Sie hier

Dienstag, 11. Januar, 18.45 Uhr: Alpine Skirennen in Kitzbühel mit 1000 Zuschauern geplant

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Die alpinen Skirennen der Herren vom 21. bis 23. Januar in Kitzbühel sollen trotz steigender Corona-Zahlen vor Zuschauern stattfinden. Man müsse "ein Signal setzen", sagte der Präsident des Kitzbüheler Skiclubs, Michael Huber. Weitere Infos lesen Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 17.40 Uhr: Biontech und Pfizer produzieren an Omikron angepassten Impfstoff

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs für eine spätere kommerzielle Nutzung begonnen. Das teilte Biontech-Chef Ugur Sahin am Dienstag auf einer Gesundheitskonferenz der US-Bank J.P. Morgan mit. Ende Januar werde eine klinische Studie zu dem Impfstoff beginnen. "Wir gehen davon aus, dass wir bis März für eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen." Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bislang noch nicht erklärt, ob sie einen an Omikron angepassten Impfstoff mit einer anderen Zusammensetzung als bei dem derzeit verwendeten Vakzin für notwendig hält.

Dienstag, 11. Januar, 16.45 Uhr: Sonder-Impftermine im Landkreis Lindau

Im Landkreis Lindau gibt es im Januar zwei Sonder-Impftermine:

  • Freitag, 14. Januar: Sonder-Impftermin für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene (ohne Voranmeldung):

    Am Freitag, 14. Januar, werden im Impfzentrum Lindau von 15 bis 19 Uhr Sonder-Impftermine für Kinder ab zwölfJahren und Erwachsene angeboten. Je nach Verfügbarkeit werden die Impfstoffe von BioNTech / Pfizer und Moderna verimpft, heißt es vonseiten des Landratsamts. Da die Termine ohne Voranmeldung sind, kann es zu Wartezeiten kommen.

  • Samstag, 15. Januar Sonder-Impftermin für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren (telefonische Anmeldung notwendig)

    Im Lindauer Impfzentrum werden am Samstag, 15. Januar, von 9 bis 13 Uhr Impfungen für Kinder angeboten. Eltern können ihre Kinder ausschließlich über die Impf-Hotline 0800 9118219 anmelden, eine Online-Anmeldung über die Internetseite der Bayerischen Impfzentren ist bayernweit nach wie vor noch nicht möglich.

Dienstag, 11. Januar, 15.50 Uhr: Journalistin bei Montags-"Spaziergang" in Friedrichshafen angegriffen

Mit strafrechtlichen Folgen muss ein Teilnehmer der sogenannten "Corona-Spaziergänge" rechnen, nachdem dieser am Montagabend im Bereich des Gondelhafens in Friedrichshafen eine Pressefotografin an ihren Aufnahmen hindern wollte. Er soll die Filmaufnahmen mit einem Schlag gegen die Kamera unterbunden haben, bevor er versuchte, der Frau das Gerät zu entreißen, berichtet die Polizei. Polizeibeamte konnten den Mann zunächst von der Journalistin trennen und ihn später vorläufig festnehmen und seine Identität feststellen. Da er während der Tat eine Plastik-Spielzeugmaske trug und damit offensichtlich seine Erkennbarkeit verschleiern wollte, gelangt der 39-Jährige nicht nur wegen der Tätlichkeit, sondern auch wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zur Anzeige.

Dienstag, 11. Januar, 15.05 Uhr: Aiwanger würde kein Geld auf Faschingsfeiern im Februar wetten

Wegen der unsicheren Corona-Infektionslage durch die Omikron-Variante kann sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger derzeit keine Faschingsveranstaltungen vorstellen. Er würde "momentan keine größere Summe darauf verwetten", dass die Feiern stattfinden, "sondern eher das Gegenteil", sagte der Freie-Wähler-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Aktuell werde niemand eine Faschingsparty abhalten "können und wollen und dürfen".

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).
Bild: Tobias Hase/dpa

Er sehe dabei aber auch die große Betroffenheit der Vereine und Verbände und die Gefahr, dass die Geselligkeit weiter verloren gehe, sagte Aiwanger. Niemand könne heute sagen, wie die Lage im Februar sein werde. Gegebenenfalls wäre es daher eine Lösung, die Sommermonate für solche geselligen Veranstaltungen - auch Volksfeste - zu nutzen, weil sich dann die Situation deutlich entspanne.

Lesen Sie hier, wie Narrenzünfte und Vereine im Unterallgäu Corona mit kleinen Aktionen trotzen.

Dienstag, 11. Januar, 14.40 Uhr: Inzidenz im Landkreis Lindau liegt über der 500er-Marke

Alle aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 14.20 Uhr: Bundestag konkretisiert Pläne für schärfere Corona-Vorgaben

Ungeimpfte Bundestagsabgeordnete sollen auch weiterhin im Plenarsaal an Debatten teilnehmen können und auch an Ausschusssitzungen, sofern sie genesen sind. Die Bundestagsverwaltung hat am Dienstag die geplanten verschärften Corona-Regeln im Parlament konkretisiert. Der Direktor beim Deutschen Bundestag, Lorenz Müller, stellte in einer Email klar, dass auch Genesene ohne Impfung als "grundimmunisiert" gelten und damit weiterhin Zugang haben sollen. Der Genesenstatus gilt für maximal sechs Monate, danach sei "eine Impfung erforderlich, um weiterhin als grundimmunisiert zu gelten", heißt es in dem Schreiben weiter. Die Email liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

In einer früheren Mail hatte Müller eine neue Allgemeinverfügung der Bundestagspräsidentin angekündigt, die unter anderem vorsehe, dass künftig nur noch doppelt Geimpfte oder Genesene mit mindestens einer Impfung Zugang zum Plenarsaal und zu den Ausschusssälen hätten. Zusätzlich soll ein negativer Test nötig sein, ausgenommen vom Zusatztest sind "Geboosterte" oder Genesene mit zwei Impfungen. Die Pläne hatten innerhalb der AfD-Fraktion Diskussionen und Kritik ausgelöst.

Die neuen Regeln sehen außerdem vor, dass Abgeordnete, die weder geimpft noch genesen sind, die Sitzungen nur noch mit negativem Schnelltest von der Tribüne aus verfolgen dürfen. Ohne Test soll es keinen Zutritt mehr geben. In vergangenen Bundestagssitzungen waren vorrangig AfD-Abgeordnete auf der Tribüne vertreten. Zudem müssen ab sofort in allen Gebäuden des Bundestags FFP2-Masken getragen werden.

Dienstag, 11. Januar, 13.45 Uhr: Omikron sorgt in Bayern für Trendwende bei Corona-Infektionen

Die hoch ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus setzt sich auch in Bayern immer mehr durch. "Omikron wächst. Derzeit erleben wir eine Trendwende nicht zum Guten", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Es sei eine "stärkere Dynamik des Infektionsgeschehens" erkennbar. Die Entwicklung im Freistaat sei damit ähnlich der in ganz Deutschland.

Bis Ende des Jahres 2021 sei eine sinkende Inzidenz in Bayern erkennbar gewesen, nunmehr gebe es einen stark ansteigenden Trend, betonte er. Stand diesen Dienstag liege sie landesweit bei 339,5 - in drei Landkreisen in Bayern liege sie sogar schon über 500 (Stadt Würzburg, Landkreis Starnberg und die Stadt München). Auch die Zahl der Todesfälle nehme wieder zu, von Montag auf Dienstag seien es in Bayern 65 gewesen.

"Omikron setzt sich durch als Variante", sagte Herrmann. Landesweit seien etwa 43 Prozent der nachgewiesenen Infektionen Omikron-Verdachtsfälle oder bestätigte Omikron-Fälle. In manchen Laboren sei der Anteil schon höher. Herrmann betonte, dass erfreulicherweise die Entwicklung in den Krankenhäusern noch sinkend sei. Der Rückgang gebe eine "gewisse Entlastung an der entscheidenden Front". Es sei aber keine Entwarnung, da die Zahlen noch immer sehr hoch seien.

Herrmann appellierte an alle noch Ungeimpften, sich schnell den Pieks verabreichen zu lassen. 41,6 Prozent in Bayern seien aktuell geboostert, 72,3 hätten eine Erstimpfung und 70,7 eine Zweitimpfung erhalten. "Die Impflücke ist nach wie vor zu groß", sagte er. Mit Blick auf die anrollende Omikron-Welle bereite dies weiterhin "große Sorge".

Dienstag, 11. Januar, 13.35 Uhr: Bayern bleibt entgegen Bund-Länder-Beschluss bei 2G für Gaststätten

Bayern verzichtet anders als fast alle anderen Bundesländer auf schärfere Corona-Regeln für Gaststätten. Im Freistaat bleibt es dabei, dass Geimpfte und Genesene ohne zusätzlichen Test beziehungsweise ohne Auffrischungsimpfung in Restaurants gehen dürfen. Es gilt also weiterhin die 2G-Regel und nicht 2G plus, wie Bund und Länder vergangenen Freitag mehrheitlich vereinbart hatten. Die bayerische Corona-Verordnung - dort ist für Gaststätten 2G vorgeschrieben - werde ohne besondere inhaltliche Änderungen verlängert, teile Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München mit. Jedenfalls "Stand heute" bleibe man in der Gastronomie bei der 2G-Regel.

Bayern weicht hier neben Sachsen-Anhalt als einziges Bundesland von der Bund-Länder-Linie ab. Dafür bleiben - anders als in anderen Ländern - in Bayern Kneipen, Bars und Discos weiter ganz geschlossen.

Dienstag, 11. Januar, 13.30 Uhr: Bayern hält 2G-Nachweisbefreiung für Schüler aufrecht

Schülerinnen und Schüler im Alter von über 14 Jahren, die in der Schule regelmäßig auf eine Corona-Infektion getestet werden, bleiben in Bayern auch weiter von der Nachweispflicht bei 2G-Regelungen befreit. Das beschloss die bayerische Staatsregierung am Dienstag in München.

Die Ausnahme gelte in Hotels und in der Gastronomie, aber auch bei sportlichen, musikalischen oder schauspielerischen Betätigungen, sagte der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann, am Dienstag in München. Schülerinnen und Schüler im Alter von unter 14 Jahren sind ohnehin von der Nachweispflicht befreit.

Dienstag, 11. Januar, 13 Uhr: Jetzt im Live-Stream: Die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung: Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek informieren über die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung. Die aktuellen Beschlüsse dazu finden Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 12.40 Uhr: Impfpflicht: Union rudert zurück

Die Spitze der Unionsfraktion hat klargestellt, dass CDU und CSU im Bundestag derzeit keinen Gesetzesvorschlag für eine Impfpflicht vorlegen werden. Am Dienstagvormittag war noch von einem eigenen Antrag die Rede. Warum es nun zu dem Sinneswandel kam, lesen Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 12.25 Uhr: Rund 1800 Menschen erhalten abgelaufenen Biontech-Impfstoff

In einem Impfzentrum in Oberbayern sind Anfang des Jahres abgelaufene Dosen des Biontech-Impfstoffs verabreicht worden. Betroffen seien rund 1800 Menschen, sagte der Geschäftsführer der Betreiberfirma Tresec, Liam Klages, am Dienstag auf Anfrage. Sie seien zwischen dem 4. und dem 6. Januar im Impfzentrum in Ebersberg, in der Außenstelle Poing oder von einem mobilen Team geimpft worden. Das Verfallsdatum der Dosen mit der Charge SDEJ8 sei bereits zum 31. Dezember abgelaufen.

Gesundheitliche Schäden oder nachträgliche Auswirkungen schließt Tresec aus. Auch eine reduzierte Wirksamkeit des Impfstoffs bei ansonsten ordnungsgemäßer Lagerung und Handhabung sei nicht zu erwarten und in ähnlichen Fällen andernorts nicht aufgetreten. Die Firma sprach von menschlichem Versagen und entließ zwei Beschäftigte. Sie hätten eine Dienstanweisung nicht korrekt ausgeführt, mit der das Verfallsdatum nach Entnahme aus der Tiefkühllagerung errechnet werde. In Zukunft werde man die Etikettierung und Lagerhaltung noch enger überwachen und stehe in engem Kontakt mit dem Hersteller und den Behörden.

Betroffene können im Impfzentrum kostenlos ihre Antikörper bestimmen lassen und sich gegebenenfalls erneut impfen lassen. Zudem habe man eine Hotline eingerichtet. Einen ähnlichen Fall hatte es auch in Köln gegeben. Nach Mitteilung der Stadt vom Montag schloss das Paul-Ehrlich-Institut im hessischen Langen Einbußen hinsichtlich der Wirksamkeit nicht aus, ging aber nicht von einen Komplettverlust des Wirkstoffs aus.

Dienstag, 11. Januar, 11.45 Uhr: Verzögerte Omikron-Wand: Darum steigen die Infektionszahlen nur langsam

Zu den Eigenheiten Omikrons gehört, dass zunächst die Städte heftig betroffen sind. Das zeigte sich in London und Kopenhagen ebenso wie nun auch in Bremen, Hamburg und Berlin. Impfquoten spielen für die Ausbreitung kaum eine Rolle - an anderer Stelle aber eine große. Welche das ist, lesen Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 11.30 Uhr: Djoker-Drama wird zur Chefsache: Premiers von Serbien und Australien telefonieren

Nach der Gerichtsentscheidung zugunsten von Tennis-Profi Novak Djokovic haben Australiens Premierminister Scott Morrison und seine serbische Amtskollegin Ana Brnabic ein Telefonat zu dem Fall geführt. So ist der aktuelle Stand.

Dienstag, 11. Januar, 11.25 Uhr: Ab Montag gilt 3G in Gebäuden der Stadtverwaltung Memmingen

In allen Gebäuden der Stadtverwaltung Memmingen gilt ab Montag, 17. Januar, die 3G-Regel für Besucherinnen und Besucher. Als Testnachweis dient die Bescheinigung eines negativen Antigen-Schnelltests - maximal 24 Stunden alt - oder eines negativen PCR-Tests - maximal 48 Stunden alt. In den Verwaltungsgebäuden besteht weiterhin die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen.

In den städtischen Gebäuden, in denen die 2G-Regel gilt, bleibt diese weiterhin bestehen. So zum Beispiel in der Stadtbibliothek und Stadtarchiv. Die städtischen Museen und das Theater in Memmingen können mit einem 2G+ Nachweis besucht werden.

Dienstag, 11. Januar, 11.10 Uhr: Corona-Lage in Allgäuer Krankenhäusern entspannt sich weiter

Im Klinikum Memmingen werden derzeit 14 Corona-Patienten behandelt - 13 Erwachsene und ein Kind. Fünf Erwachsene davon liegen auf der Intensivstation, wie die Klinik-Verwaltung mitteilt.

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu liegen 31 Patienten auf der Normalstation und 7 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: 10 Corona-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, 2 auf der Intensivstation
  • Immenstadt: 8 Patienten auf der Normalstation, 3 auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Ein Patient auf der Normalstation, keiner auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: 5 Patienten auf der Normalstation, keiner auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 5 Patienten auf der Normalstation, 2 auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: 2 Patienten auf der Normalstation, keiner auf der Intensivstation

Todesfälle gab es am Montag in keiner der genannten Kliniken.

Dienstag, 11. Januar, 11 Uhr: Kubicki lehnt Eile bei Entscheidung über allgemeine Impfpflicht ab

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki hat die Forderung der Union nach der schnellen Einführung einer allgemeinen Impfpflicht zurückgewiesen. "Ich bin froh, dass der Deutsche Bundestag sich Zeit nimmt. Denn Eile ist in dieser Frage, glaube ich, der falsche Ratgeber", sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Er verteidigte zugleich das Vorgehen der Ampel-Koalition, dazu nicht einen Gesetzentwurf der Regierung oder der Regierungsfraktionen vorzulegen, sondern diese Frage über fraktionsübergreifende Gruppenanträge im Bundestag entscheiden zu lassen.

Es handele sich um eine "wirklich gravierende Frage" mit ähnlicher Qualität wie die Regelung der Sterbehilfe, sagte Kubicki. "Da ist es wichtig, dass man die Argumente auf den Tisch bringt, sie abwägt und jeder Einzelne seine Entscheidung treffen muss, ob er bei der Impfpflicht beispielsweise dem Gedanken einer Inanspruchnahme des menschlichen Körpers durch Hinzufügen von Fremdkörpern folgen will oder auch nicht."

Kubicki lehnte eine allgemeine Impfpflicht erneut ab. "Entscheidend ist, dass das wesentliche Argument, man lässt sich impfen, um einen Fremdschutz zu erreichen, sich als falsch herausgestellt hat." Es lasse sich daher nicht rechtfertigen, Menschen gegen ihren Willen zu zwingen, sich impfen zu lassen. Kubicki forderte eine Werbekampagne für das Impfen. "Ich selbst bin geboostert und werde meine vierte Impfung in vier Wochen bekommen", sagte der 69-Jährige.

Dienstag, 11. Januar, 10.50 Uhr: Nächste Millionenmetropole in China verhängt Corona-Lockdown

Wegen eines Corona-Ausbruchs hat in China eine weitere Millionenmetropole eine strikte Ausgangssperre für die Bevölkerung verhängt. Wie die Behörden der ostchinesischen Metropole Anyang (Provinz Henan) am Dienstag mitteilten, sollen sich die 5,5 Millionen Bewohner der Stadt testen lassen und ansonsten nicht vor die Tür gehen. Sämtlicher Autoverkehr wurde untersagt. Auch die meisten Geschäfte mussten schließen. Nachdem bereits in den Städten Xi’an und Yuzhou ähnliche Maßnahmen ergriffen wurden, sind derzeit etwa 20 Millionen Menschen in China von Ausgangssperren betroffen.

Die Behörden von Anyang entschieden sich zu dem drastischen Schritt, nachdem am Vortag in der Stadt zwei mit der ansteckenderen Omikron-Variante Infizierte entdeckt worden waren. Am Dienstag wurden bereits 58 Infektionen gezählt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Am Sonntag waren die ersten lokalen Omikron-Fälle Chinas in Pekings Nachbarstadt Tianjin festgestellt worden. Dort ist die Zahl der Infektionen seitdem auf 50 gestiegen.

Gesundheitsämter rechneten mit weiteren Infektionen. Omikron dürfte die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen.

Dienstag, 11. Januar, 10 Uhr: Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltests bei Omikron?

Mit den meisten der derzeit gängigen Antigen-Schnelltests lässt sich auch eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus erkennen. Das sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Montag in Berlin. Wie hoch der Anteil dieser Tests ist, lesen Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 9.45 Uhr: "Partygate": Labour wirft Johnson nach neuen Berichten Lügen vor

Wegen neuer Berichte über eine Gartenparty in seinem Amtssitz während strikter Corona-Regeln im Mai 2020 bezichtigt die Opposition den britischen Premierminister Boris Johnson der Lüge. Der Regierungschef habe das Parlament und die Öffentlichkeit mehrmals getäuscht, teilte die Labour-Partei am Dienstag mit. "Dies passt ins Muster, dass sie die Wahrheit verheimlichen und dann anfangen zu lügen, wenn die Dinge ans Licht kommen", sagte die Labour-Politikerin Emily Thornberry der BBC. Vizeparteichefin Angela Rayner forderte Johnson auf, sich dem Parlament zu stellen und "reinen Tisch" zu machen. Angehörige von Corona-Opfern zeigten sich empört.

Zuvor hatte der Sender ITV eine E-Mail von Johnsons Büroleiter veröffentlicht, in der er etwa 100 Beschäftigte der Downing Street am 20. Mai 2020 zu "Drinks mit Abstand" im Garten des Amtssitzes einlud. Letztlich nahmen etwa 30 bis 40 Menschen an der Veranstaltung teil, darunter auch Johnson und seine Ehefrau, wie mehrere britische Medien berichteten. Damals waren in England nur Treffen mit einer anderen Person im Freien erlaubt, wie der damalige Kulturminister Oliver Dowden am selben Tag betont hatte. Die Londoner Polizei kündigte an, die Medienberichte zu prüfen. Johnson hat wiederholt bestritten, dass Downing Street während der Pandemie die Corona-Regeln gebrochen hat. Zunächst hatte es Berichte über Weihnachtsfeiern im Dezember 2020 gegeben. Wegen der mutmaßlichen Partys hat die Regierung eine interne Ermittlung in Auftrag gegeben.

Dienstag, 11. Januar, 9 Uhr: Auch im Oktober weniger Firmenpleiten als ein Jahr zuvor

Staatliche Hilfsmilliarden und Ausnahmeregelungen haben die wegen der Corona-Krise befürchtete Welle an Firmenpleiten auch im zweiten Pandemiejahr verhindert. Von Januar bis einschließlich Oktober 2021 meldeten die Amtsgerichte 11 738 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag 13,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im Oktober vergangenen Jahres war die Zahl der Firmenpleiten nach Angaben der Wiesbadener Behörde mit 1056 um 2,7 Prozent niedriger als im Oktober 2020. Das Niveau von Oktober 2019, also vor der Corona-Krise, wurde noch deutlicher unterschritten - und zwar um 33,7 Prozent. Um eine Pleitewelle infolge der Pandemie abzuwenden, hatte der Staat die Pflicht zum Insolvenzantrag bei Eintritt von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit zeitweise ausgesetzt. Seit dem 1. Mai 2021 gilt die Insolvenzantragspflicht wieder in vollem Umfang. Daher war mit einem Anstieg der Insolvenzen gerechnet worden. Ausnahmen gibt es noch für Betriebe, die im Sommer Schäden durch Starkregen oder Überflutungen erlitten haben.

Dienstag, 11. Januar, 8.20 Uhr: Bleibt 2G-Regel in der bayerischen Gastronomie?

Bleibt 2G oder kommt 2G-Plus in der Gastronomie im Freistaat? Das ist heute ab 10 Uhr bei der Sitzung des bayerischen Kabinetts die Frage. Zu welcher Regelung Ministerpräsident Markus Söder tendiert, erfahren Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 8 Uhr: Mehr als 6300 gemeldete Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Corona-Infektionen in Bayern ist am Dienstag erneut nach oben gegangen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner am Morgen mit 339,5 an. Am Vortag hatte diese Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 321,8 gelegen. Damit liegt Bayern noch besser als der Bundesdurchschnitt von 387,9.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 6313 Corona-Neuinfektionen, nach 5876 am Montag. 62 Menschen starben demnach in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Die höchste Inzidenz wies am Dienstag die Stadt Würzburg mit einer Inzidenz von 591,6 auf. Am günstigsten präsentierte sich die Corona-Lage im Kreis Wunsiedel mit einer Inzidenz von 144,5. Auf den Intensivstationen Bayerns lagen am Dienstagmorgen nach Angaben des Intensivregisters 503 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung - 319 davon mussten beatmet werden.

Die Qualität der Statistik dürfte noch immer unter Nachzieheffekten nach den Feiertagen um Weihnachten und den Jahreswechsel leiden: Es wurde weniger getestet als in normalen Zeiten und die Gesundheitsämter arbeiteten teils mit reduzierter Kraft.

Dienstag, 11. Januar, 7.25 Uhr: Abgeordnete der Union wollen Impfpflicht ab 50

Abgeordnete von CDU und CSU bereiten einen Gesetzesvorschlag für eine altersabhängige Impfpflicht vor. Wie ihr Antrag für die Union aussehen soll, erfahren Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 7.15 Uhr: Djokovic macht falsche Angaben bei Einreise

Novak Djokovic hat auf seinem Einreiseformular in Australien offenbar falsche Angaben gemacht. Warum ihm das nun die Teilnahme an den Australian Open kosten kann, lesen Sie hier.

Novak Djokovic: Die Falschen Angaben auf seinem australischen Einreiseformular könnten ihn die Teilnahme an den Australian Open kosten.
Novak Djokovic: Die Falschen Angaben auf seinem australischen Einreiseformular könnten ihn die Teilnahme an den Australian Open kosten.
Bild: Marijan Murat, dpa (Archiv)

Dienstag, 11. Januar, 6.35 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu sinken wieder

Überraschenderweise sinken die Inzidenz-Werte im Allgäu wieder. Das gab das Robert-Koch-Institut am Dienstag bekannt. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 11. Januar, 6.05 Uhr: RKI registriert 45 690 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 387,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 387,9 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 375,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 239,9 (Vormonat: 402,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.690 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.42 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 30.561 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 322 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 356 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.581.381 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,37 (Freitag: 3,15) am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstagmorgen mit 6.792.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 114.351.

Dienstag, 11. Januar, 6 Uhr: Corona-Ausbruch nach Party auf Sylt - Gäste mit falschen Impfpässen?

Im Fall eines Corona-Ausbruchs nach einer Party auf Sylt ermittelt die Polizei, ob mehrere Besucher gefälschte Impfpässe hatten. "Die Ermittlungen zum Fall laufen", sagte der Sprecher der Polizeidirektion Flensburg, Christian Kartheus, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Es geht demnach um den Verdacht, dass bis zu drei Besucher einer Weihnachtsparty in Kampen sich mit gefälschten Corona-Impfpässen Zutritt verschafft haben.

Seit der Party an Heiligabend gibt es auf der Nordseeinsel zahlreiche Corona-Infektionen, mehr als 570 Sylterinnen und Sylter befinden sich nach diesem Bericht in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf Sylt mittlerweile über 1500. Der Landkreis Nordfriesland geht nach eigenen Angaben davon aus, dass viele der Erkrankungen auf die Weihnachtsfeier zurückzuführen sind.

Montag, 10. Januar, 21.10 Uhr: Gesundheitsminister diskutierten über allgemeine Impfpflicht

Bei der diskutierten allgemeinen Impfpflicht plädieren die Gesundheitsministerinnen und -minister für eine rasche Lösung. "Wir waren in der Gesundheitsministerkonferenz die gesamte Zeit schon der Auffassung, dass die allgemeine Impfpflicht kommen soll", sagte Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Ein entsprechender Gesetzentwurf sollte am besten aus der Mitte des Bundestags kommen, sagte sie. "Wir haben die Bitte, dass es möglichst schnell geht, wir verlieren hier notwendige Zeit." Unterschiedliche Positionen gebe es noch in der Frage, ob man ein Impfregister einführen solle oder nicht, so die SPD-Politikerin.

Montag, 10. Januar, 21 Uhr: Genesene sollen Status ausschließlich digital nachweisen können

Vom Coronavirus genesene Personen sollen ihren Status nach dem Willen der Länder künftig ausschließlich digital mit einem QR-Code nachweisen können. Das haben die Gesundheitsminister der Länder am Montag beschlossen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe zugesichert, dies zeitnah umzusetzen, sagte Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) nach einer Videokonferenz mit ihren Kollegen. Die SPD-Politikerin ist aktuell Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz.

Das Bundesgesundheitsministerium soll eine entsprechende Rechtsgrundlage schaffen, "mit der die Verpflichtung zur ausschließlichen Vorlage eines digital auslesbaren Genesenennachweises" bei Zutrittskontrollen beispielsweise für Veranstaltungen oder in Restaurants möglich wird. Möglich wäre dies durch Speicherung des Nachweises in der Corona-Warn-App.

Bei ihrer ersten regulären Konferenz in diesem Jahr haben die Gesundheitsminister außerdem über eine mögliche vierte Impfung beraten. Bisher läuft in Deutschland die Booster-Impfkampagne für Auffrischungsimpfungen, in der Regel mit der dritten Spritze. Israel impft hingegen bereits das vierte Mal. Grimm-Benne ließ zunächst offen, inwiefern man diesem Beispiel folgen will. Nötig seien zunächst weitere wissenschaftliche Untersuchungen, sagte sie.

Montag, 10. Januar, 19.45 Uhr: Impfzentren bleiben bis Jahresende am Start

Die Laufzeit für die Impfzentren in ganz Deutschland soll bis Ende des Jahres verlängert werden. Das kündigte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Montag an. Das Saarland habe einen entsprechenden Antrag am Montag bei der Gesundheitsministerkonferenz eingebracht, der von den anderen Ländern mitgetragen worden sei. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe die Verlängerung mündlich zugesagt, teilte das Ministerium in Saarbrücken mit.

"Mit dieser Entscheidung können das Land, die Kreise und Kommunen, aber insbesondere auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Impfzentren Großartiges leisten, zuverlässig für das Jahr 2022 planen", teilte Bachmann mit. "Es wäre fatal gewesen, die Maßnahmen aus der Vergangenheit zu wiederholen und die Finanzierung vorzeitig auszusetzen."

In den vergangenen Monaten habe man erlebt, wie schnell der Bedarf wieder entstehen könne. "Ich freue mich, dass meine Länderkolleginnen und -kollegen den Antrag unterstützen und wir nun Planungssicherheit haben", sagte Bachmann.

Die Laufzeit für die Impfzentren in ganz Deutschland soll bis Ende des Jahres verlängert werden.
Die Laufzeit für die Impfzentren in ganz Deutschland soll bis Ende des Jahres verlängert werden.
Bild: Benjamin Schwärzler

Montag, 10. Januar, 19.25 Uhr: EU-Behörde EMA prüft Zulassung von Covid-Medikament von Pfizer

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft die Marktzulassung eines Medikaments gegen Covid-19 des Herstellers Pfizer. Der US-Pharmakonzern habe den entsprechenden Zulassungsantrag gestellt, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Das Medikament Paxlovid soll bei Patienten ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern.

Patienten nehmen nach Angaben des Herstellers über fünf Tage zwei Mal täglich jeweils drei Tabletten ein. Der Wirkstoff Nirmatrelvir soll ein Sars-CoV-2-Protein hemmen und dadurch die Vermehrung des Virus stoppen. Zu möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen.

Die Experten der EMA würden nun Vorzüge und Risiken des Präparates bewerten und innerhalb "einiger Wochen" eine Empfehlung abgeben, teilte die Behörde mit. Die Experten prüfen bereits seit längerem Daten des Herstellers aus Studien.

Zuvor hatte die EMA den EU-Mitgliedstaaten grünes Licht für eine nationale Notfallzulassung gegeben. Das Bundesgesundheitsministerium bereitet eine solche Zulassung vor. Nach Angaben von Minister Karl Lauterbach (SPD) wurden eine Million Packungen Paxlovid geordert. "Das Mittel eignet sich insbesondere für die Behandlung ungeimpfter Risikopatienten", hatte er gesagt.

Montag, 10. Januar, 17.45 Uhr: Bayerisches Kabinett entscheidet am Dienstag über neue Regeln für Gastronomie

Die Coronapandemie bestimmt das öffentliche Leben in Bayern auch noch nach dem Jahreswechsel. Wie geht es nun für die Menschen im Freistaat weiter? Mehr Infos erhalten Sie hier.

Montag, 10. Januar, 16.55 Uhr: Wachsender Druck für genaueren Fahrplan zur Corona-Impfpflicht

Kommt sie und wenn ja, wann und wie? Zum Start ins parlamentarische neue Jahr werden Erwartungen lauter, beim umstrittenen Impfpflicht-Vorhaben konkret zu werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Montag, 10. Januar, 16.15 Uhr: Nach Gerichtsentscheid: Djokovic trainiert in Melbourne

Novak Djokovic trainiert wieder. Obwohl trotz dem erfolgreichen Einspruch gegen die Einreiseverweigerung seine Teilnahme an den Australien Open ungewiss ist. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Montag, 10. Januar, 15.15 Uhr: Neuer kehrt nach Corona-Infektion wieder zum FC Bayern zurück

Gute Nachrichten für den FC Bayern München: Manuel Neuer ist nach seiner Corona-Infektion zurück. Der 35-Jährige könnte schon am Samstag wieder im Tor stehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 10. Januar, 14.35 Uhr: Novak Djokovic darf vorerst in Australien bleiben - Visum könnte ihm trotzdem entzogen werden

Ob Novak Djokovic bei den Australian Open startet, bleibt unklar. Nun hat Rafael Nadal den Skandal kommentiert. Djokovic selbst will sich heute zu Wort melden. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Die Polizei räumt Fans des serbischen Tennisspielers Novak Djokovic aus dem Weg, als ein Auto die Büros seiner Anwälte in Melbourne verlässt.
Die Polizei räumt Fans des serbischen Tennisspielers Novak Djokovic aus dem Weg, als ein Auto die Büros seiner Anwälte in Melbourne verlässt.
Bild: Mark Baker, dpa/AP

Montag, 10. Januar, 14.25 Uhr: Neue Maßnahmen notwendig: Virologe Hendrick Streeck plädiert für pragmatischen Umgang mit Corona

Im Kampf gegen Omikron werden laut Gesundheitsminister Lauterbach noch weitere Maßnahmen notwendig werden. Virologe Streeck warnt vor einem "dauerhaftem Alarmzustand". Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 10. Januar, 14.20 Uhr: Gesundheitsminister beraten über mögliche vierte Impfung

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten bei ihrer ersten regulären Konferenz in diesem Jahr voraussichtlich über eine mögliche vierte Impfung gegen das Coronavirus. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus der Tagesordnung für die Runde am Montag hervor. Bisher läuft in Deutschland die Booster-Impfkampagne mit Auffrischungsimpfungen. Israel impft zum Beispiel bereits das vierte Mal.

Die Gesundheitsminister wollen sich den Informationen zufolge auch über die aktuelle Infektionslage und über neue Erkenntnisse zur Omikron-Virusvariante sowie über den Stand von Corona-Tests austauschen. Zudem geht es um die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vom Freitag und um den Stand der Impfungen bei Apotheken, Zahn- und Tierärzten. In der vergangenen Woche kamen die Gesundheitsminister bereits zu einer Sondersitzung zusammen.

Montag, 10. Januar, 11.45 Uhr: Freizeit-Schwimmer kommen nur mit viel Geduld und Glück ins Cambomare

Nur 250 Menschen dürfen gleichzeitig ins Cambomare in Kempten. Vor dem beliebten Freizeitbad bilden sich lange Schlangen. 300 Menschen warten an manchen Tagen.

Montag, 10. Januar, 10.40 Uhr: Neue Variante des Coronavirus? Das ist bisher über "Deltakron" bekannt

Eine neue Variante des Coronavirus ist offenbar auf Zypern entdeckt worden. Was über "Deltakron" bisher bekannt ist.

Montag, 10. Januar, 10 Uhr: 80 Prozent der Corona-Schnelltests erkennen Omikron

Der Großteil der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests sind nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet. Der Präsident des Institut, Klaus Cichutek, verwies am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" darauf, dass das Institut mittlerweile über 250 Test-Produkte auf ein höheres Level an Sensitivität bewertet habe und mindestens 80 Prozent dieses Niveau auch schaffen. Generell können Schnelltests eine Infektion nur dann detektieren, wenn zum Testzeitpunkt eine hohe Viruslast besteht. Dies gilt für Omikron ebenso wie für andere Varianten.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte eine Positivliste für Corona-Schnelltests angekündigt, welche die neue Omikron-Variante gut erkennen. "Ich habe am Nachmittag das Paul-Ehrlich-Institut veranlasst, eine Positivliste vorzubereiten mit Tests, die für Omikron besonders geeignet sind beziehungsweise Omikron früh erkennen", sagte der SPD-Politiker dem ARD-Hauptstadtstudio am Sonntagabend.

Das Paul-Ehrlich-Institut hatte bereits Ende des Jahres Angaben zu den in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests veröffentlicht. Die große Mehrheit dieser Tests schlage auf ein Protein des Virus an, dass von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei, hieß es.

Montag, 10. Januar, 7.45 Uhr: Einspruch von Djokovic gegen verweigerte Einreise stattgegeben

Dem Einspruch des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic gegen seine verweigerte Einreise nach Australien ist stattgegeben worden. Das entschied ein Gericht am Montag in Melbourne. Welche Folgen das für die Teilnahme des Titelverteidigers an den in einer Woche beginnenden Australian Open hat, war zunächst unklar.

Die Polizei verhaftet einen Flüchtlingsverteidiger im Park Hotel, einem Hotel für Einwanderer, in dem der Serbe Novak Djokovic in Melbourne, Australien, inhaftiert war. Nun hat ein Gericht entschieden: Der Tennis-Star darf in Australien bleiben.
Die Polizei verhaftet einen Flüchtlingsverteidiger im Park Hotel, einem Hotel für Einwanderer, in dem der Serbe Novak Djokovic in Melbourne, Australien, inhaftiert war. Nun hat ein Gericht entschieden: Der Tennis-Star darf in Australien bleiben.
Bild: Mark Baker

Montag, 10. Januar, 7.40 Uhr: Testpflicht für Kita-Kinder im Allgäu: Das müssen Eltern jetzt wissen

Kinder in Kitas müssen ab heute auf Corona getestet werden. Reicht ein Selbsttest? Wer zahlt und wer kontrolliert eigentlich? Die wichtigsten Infos für Eltern.

Montag, 10. Januar, 6.30 Uhr: Richter über Djokovic: "Was hätte dieser Mann noch mehr tun können?"

Die Verhandlung über den Einspruch von Tennis-Star Novak Djokovic gegen die ihm untersagte Einreise nach Australien hat begonnen. Der zuständige Richter macht dabei früh einen Kommentar, der ganz im Sinne des 34 Jahre alten Serben sein dürfte. Mehr zum Fall.

Montag, 10. Januar, 6.20 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen deutlich

Die Corona-Zahlen im Allgäu gehen deutlich nach oben. Vor allem im Ostallgäu, in Kaufbeuren und in Memmingen steigen die Zahlen - teils um 100. Unsere Übersicht.

Montag, 10. Januar, 6.10 Uhr: RKI registriert 25.255 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 375,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 375,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 362,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 232,4 (Vormonat: 389,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 25 255 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 18.518 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 52 Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montagmorgen mit 6.745.100 an.

Sonntag, 9. Januar, 19.50 Uhr: Weitere Maßnahmen werden noch notwendig werden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet, dass im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus weitere Maßnahmen notwendig werden. Die von Bund und Ländern vereinbarte 2G-plus-Regel in der Gastronomie und die neuen Quarantäneregeln bezeichnete der SPD-Politiker am Sonntag in der ARD als Erfolge. "Ich glaube schon, dass uns das helfen wird."

Das werde aber nicht reichen, um Omikron zu besiegen. "Ich glaube, die Fallzahlen werden ansteigen. Daher werden weitere Maßnahmen noch notwendig werden, zu gegebener Zeit. Aber das ist jetzt erstmal ein ganz wichtiger Schritt nach vorne."

Sonntag, 9. Januar, 17.48 Uhr: Kronprinzessin Victoria positiv auf Coronavirus getestet

Schwedens Kronprinzessin Victoria hat Covid-19. Wie das schwedische Königshaus am Samstag mitteilte, war ein Corona-Test bei der 44-Jährigen positiv ausgefallen. Ebenfalls infiziert ist ihr Ehemann Daniel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag. 9. Januar, 16.30 Uhr: Erneut Corona-Proteste in Schweinfurt erwartet

Nach den zum Teil gewalttätigen Corona-Protesten in Schweinfurt erwartet die Polizei auch für diesen Sonntagabend nicht angekündigte Versammlungen. Es sei damit zu rechnen, dass wieder 1500 bis 2500 Menschen in der unterfränkischen Stadt zusammenkommen werden, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte stellten sich darauf ein, dass diese versuchten, durch die Stadt zu ziehen. Außerdem seien zwei Gegendemonstrationen mit jeweils bis 200 Teilnehmenden für den Abend angemeldet.

Sonntag, 9. Januar, 14.32 Uhr: Corona-Tote in Großbritannien: Johnson beklagt "furchtbaren Tribut"

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich betrübt gezeigt über die hohe Zahl an Corona-Toten in seinem Land. Am Wochenende hatte die Zahl der Todesfälle bei mittels PCR-Test bestätigten Corona-Infizierten die Marke von 150 000 überschritten. Großbritannien ist das erste Land Europas, mit Ausnahme Russlands, das so viele Tote in der Pandemie zu beklagen hat.

"Das Coronavirus hat einen furchtbaren Tribut in unserem Land gefordert (...)", schrieb Johnson am Samstagabend auf Twitter. Den Angehörigen der Gestorbenen sprach der konservative Politiker sein Mitgefühl aus und fügte hinzu: "Unser Ausweg aus dieser Pandemie ist, dass jeder seinen Booster bekommt, oder die erste oder zweite Impfung, wenn noch nicht erhalten."

Boris Johnson ist wegen den vielen Corona-Toten in Großbritannien schockiert.
Boris Johnson ist wegen den vielen Corona-Toten in Großbritannien schockiert.
Bild: Hollie Adams

Sonntag, 9. Januar, 13.25 Uhr: Corona-Fälle beim FC Bayern: Söder für Überarbeitung von DFL-Regeln

In der Diskussion um den Corona-Ausbruch beim FC Bayern München hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Anpassung der DFL-Regeln zur Absetzung von Profispielen angeregt. "Die passen nicht wirklich", befand Söder am Sonntag im TV-Sender Sport1 auch mit Blick auf die sich ausbreitende Omikron-Variante. "Wegen Corona sollte man sich wirklich etwas Vernünftiges überlegen."

Der Rückrundenauftakt des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) am Freitagabend hatte trotz vieler Corona-Fälle bei den Münchnern stattgefunden. Grundlage ist die Spielordnung der Deutschen Fußball Liga (DFL), wonach 16 einsatzbereite Spieler für den Anpfiff genügen. "Gesperrte Spieler oder Spieler mit "sporttypischen" Verletzungen gelten demnach als "zur Verfügung stehend" im Sinne der Statuten", steht dort allerdings auch geschrieben. Söder empfand die Partie als "ziemliche Wettbewerbsverzerrung. Ich finde auch, dass die Regeln nicht ganz passen."

Sonntag, 9. Januar, 12.35 Uhr: SPD und Grüne dämpfen Erwartungen an schnelle Impfpflicht

Die Omikron-Welle rollt, eine allgemeine Impfpflicht wird sie nicht stoppen können. Die Union fordert Tempo. Ampelkoalitionäre treten auf die Bremse. Mehr dazu.

Sonntag, 9. Januar, 12.25 Uhr: Enttäuschung über Corona-Politik: Kommunalpolitiker verlässt CSU

Aus Enttäuschung über die Corona-Politik der bayerischen Landesregierung kehrt der bisherige CSU-Ortsvorsitzende im oberfränkischen Wunsiedel seiner Partei den Rücken. Er könne nicht länger das Handeln von Landesleitung und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vertreten, teilte Kommunalpolitiker Jürgen Fraas mit. Deshalb trete er mit sofortiger Wirkung aus der Partei und der CSU-Stadtratsfraktion aus, bleibe aber im Stadtrat aktiv.

"Diese Kündigung ist kein Schnellschritt, sondern gereifte Überlegung", betonte Fraas. "Sie hat auch nichts mit der Kommunalpolitik oder Personen vor Ort zu tun." Medien hatten zuvor über den Schritt berichtet.

"Ich betone ausdrücklich, kein Impfgegner, Radikaler oder Andersgeleiteter zu sein, sondern sehe mich als absoluten Demokraten", begründete Fraas. Doch die Politik in den beiden vergangenen Jahren mit nicht nachvollziehbaren und wechselhaften Einschränkungen im Einzelhandel und Kleingewerbe sowie die Sprunghaftigkeit von Anordnungen ließen keine Weitsicht erkennen.

Sonntag, 9. Januar, 11.15 Uhr: Impf-Appell des Ärztepräsidenten - Impfungen dringend nachholen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt hat an die Menschen appelliert, sich wegen der rasant ausbreitenden Omikron-Variante umgehend impfen oder eine Auffrischungsimpfung geben zu lassen. Wer noch nicht erst- und zweitgeimpft sowie geboostert sei, sollte dies dringend nachholen, sagte Reinhardt der Rheinischen Post (Sonntag). "Zwar schützt auch die Booster-Impfung nicht verlässlich vor einer Corona-Infektion, sehr wahrscheinlich bleibt einem aber ein schwerer Krankheitsverlauf mit Krankenhausaufenthalt oder sogar intensivmedizinischer Behandlung erspart", machte Reinhardt deutlich.

Er riet zudem: "Auch dreifach Geimpfte müssen sich strikt an die AHA-Regeln halten, um das Virus nicht an die besonders gefährdeten älteren Menschen oder an solche mit Vorerkrankungen weiterzutragen." Die AHA-Regeln beinhalten, dass man Masken im Alltag tragen, Abstand halten und Hygienemaßnahmen beachten soll.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Sonntag, 9. Januar, 10.45 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Bayern weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Bayern erneut gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Sonntagmorgen bei 295,1 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte das RKI einen Wert von 269,8 gemeldet. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 183,3. Allerdings gab es über die Feiertage weniger Tests und Meldungen.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 5645 Corona-Neuinfektionen. Es wurden 16 Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 9.50 Uhr wiedergeben. Bundesweit meldete das RKI am Sonntagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 362,7. Binnen 24 Stunden wurden 36 552 Neuinfektionen und 77 Todesfälle registriert.

Sonntag, 9. Januar, 10.20 Uhr: Unangemeldeter Corona-Protest in Augsburg weitgehend friedlich

Bis zu 2500 Menschen sind am Samstag in Augsburg zu einer unangemeldeten Demonstration gegen die Corona-Politik zusammengekommen. Die etwa zweistündige Versammlung sei weitgehend friedlich verlaufen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Vereinzelt sei es am Samstagabend zu Auseinandersetzungen gekommen, als Teilnehmende versuchten, die Polizeiketten zu durchbrechen.

Dabei wurde nach Polizeiangaben ein Beamter zu Boden gestoßen. Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen. Bei einer Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte ein Messer bei ihm. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren.

Gegen weitere Teilnehmende wird wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt, weil sie die Versammlung bei den Behörden nicht angemeldet haben. Um wie viele Verfahren es sich handelt, konnte die Polizei am Sonntag zunächst nicht sagen.

Für Sonntag sind weitere Proteste gegen die Corona-Maßnahmen angekündigt, unter anderem in München und Schweinfurt.

Sonntag, 9. Januar, 8.25 Uhr: Ärzteverband: Bei Husten und Schnupfen Corona-Test machen

Der Ärzteverband Marburger Bund hat Menschen mit Erkältungssymptomen aufgerufen, einen Corona-Antigentest zu machen, um eine Infektion mit dem Virus auszuschließen. "Es besteht die Gefahr, dass viele Menschen ihre Corona-Infektion gar nicht als solche wahrnehmen und lediglich von einer Erkältung ausgehen", sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag).

So träten Geruchs- und Geschmacksstörungen bei einer Omikron-Infektion gar nicht mehr auf. Johna riet daher, auch bei ganz leichten Symptomen einen Antigen-Schnelltest zu machen. "Wer einen Schnupfen hat, hustet oder sich unwohl fühlt, sollte sich vorsorglich testen und isolieren und im Zweifelsfall am zweiten Tag erneut einen Antigentest machen", sagte Johna dem RND.

Sonntag, 9. Januar, 7.15 Uhr: Kinderschutzbund: Eltern sollten sich impfen lassen

Der Deutsche Kinderschutzbund hat an Eltern appelliert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. "Wir empfehlen allen Erwachsenen, sich impfen zu lassen. Je schneller die Pandemie eingedämmt wird, desto besser auch für Kinder und Jugendliche", sagte der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auf die eigene Gesundheit achten, das sei für Menschen mit Kindern auch im Interesse des Nachwuchses. "Eltern sollten sich vor allem impfen lassen, um das Risiko eines schweren Verlaufs zu senken. Eine schwere Erkrankung der Eltern wäre für ihre Kinder viel schlimmer, als dass die Eltern sie nicht ins Kino begleiten können."

Mit Blick auf Verschärfungen für Ungeimpfte im Kampf gegen die anschwellende nächste Corona-Welle betonte Hilgers die Bedeutung einer Ausnahmeregelung für die Jüngsten und Kleinsten in der Gesellschaft. "Wir finden es wichtig, dass Kinder nicht wegen ihres Impfstatus an der sozialen Teilhabe eingeschränkt werden. Das gilt insbesondere für Kinder unter 12 Jahren, für die noch keine Impfempfehlung vorliegt."

Sonntag, 9. Januar, 7.05 Uhr: RKI registriert 36.552 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 362,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 362,7 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 335,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 222,7 (Vormonat: 390,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.552 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.51 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 12.515 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 77 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 46 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.510.436 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,15 (Donnerstag: 3,26) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 6.713.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 113.977.

Samstag, 8. Januar, 21.10 Uhr: Kerzen vor Dresdner Frauenkirche erinnern an Pandemie-Opfer

Kerzen vor der Dresdner Frauenkirche erinnern seit Samstag an die rund 1500 Todesopfer der Corona-Pandemie in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Aktion der privaten Initiative "Haltung zeigen" für ein solidarisches Miteinander hatte schon im Vorfeld breite Unterstützung gefunden. Auch die Dresdner Stadtspitze rief zur Beteiligung auf. "Die Corona-Pandemie ist für alle Menschen in unserer Stadt seit fast zwei Jahren eine große Herausforderung, sie ist aber auch eine Bewährungsprobe für unser demokratisches Miteinander", hieß es in einer Erklärung von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und seiner Beigeordneten.

Kerzen vor der Dresdener Frauenkirche und erinnern an die rund 1500 Todesopfer der Corona-Pandemie in der sächsischen Landeshauptstadt.
Kerzen vor der Dresdener Frauenkirche und erinnern an die rund 1500 Todesopfer der Corona-Pandemie in der sächsischen Landeshauptstadt.
Bild: Robert Michael/dpa

Samstag, 8. Januar, 18 Uhr: Aiwanger: 2G-plus-Regel für Gastronomie schwer begründbar

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sieht eine 2G-plus-Regel in der Gastronomie kritisch. "Jeder ist gefordert, sich auch freiwillig regelmäßig zu testen, doch den Restaurantbesuch für ungetestete Geimpfte zu verbieten, aber frisch Geboosterten zu erlauben, ist medizinisch nur schwer begründbar", teilte der Politiker am Samstag mit. Weitere Infos lesen Sie hier.

Samstag, 8. Januar, 15.23 Uhr: Lauterbach kritisiert Impfgegner

Mehrere Tausend Impfgegner und Zweifler von Corona-Maßnahmen sind wieder in Deutschland auf die Straßen gegangen. Eine der größten Veranstaltungen gab es am Samstagnachmittag in Hamburg, wo die Polizei von etwa 16.000 Teilnehmern sprach. Zu der Demo waren ursprünglich rund 11.000 Teilnehmer erwartet worden. Größere Demonstrationen gab es auch in Magdeburg (Sachsen-Anhalt), Freiburg (Baden-Württemberg) und Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern).

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte der "Welt am Sonntag", die Debatte der Impfgegner und Corona-Leugner habe jedes Maß und Ziel verloren. "Eine kleine Gruppe ist bereit, alle wissenschaftlichen Erkenntnisse vom Tisch zu wischen und sich freiwillig in einer Blase von Scheinwahrheiten zu begeben", sagte er. Das sei eine neue und beängstigende Entwicklung in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Samstag, 8. Januar, 13.55 Uhr: Deutscher Hotel- und Gaststättenverband: "2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster"

Bund und Länder haben am Freitag die 2G-plus-Regel für Gaststätten beschlossen. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband ist das ein "Desaster".

Samstag, 8. Januar, 13.30 Uhr: Erste Bayern-Profis trainieren nach Corona-Infektionen wieder

Beim FC Bayern München sind nach der Niederlage zum Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga mit einem dezimierten Kader die ersten Profis nach Corona-Infektionen auf dem Trainingsplatz zurück. "Rückkehrer werden Omar Richards, Kingsley Coman und Corentin Tolisso sein", hatte Trainer Julian Nagelsmann am Freitagabend nach dem 1:2 in München gegen Borussia Mönchengladbach angekündigt. Mehr dazu.

Samstag, 8. Januar, 12 Uhr: Ulmer Dekan erhält Drohbriefe nach Impfaktion in Kirchengemeinde

Nach einer Impfaktion im Ulmer Münster hat der Dekan der Evangelischen Kirche nach eigenen Angaben anonyme Drohbriefe erhalten. In den Schreiben, von denen der Dekan eine Kopie auch auf seinem Facebook-Konto zeigt, werde das Impfen kritisiert, es gehe aber auch um Verschwörungsthemen und Kritik an der Initiative Seebrücke, die sich der Seenotrettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer verschrieben hat, sagte Ernst-Wilhelm Gohl am Samstag.

Mit der Veröffentlichung der Briefe wolle er ein Zeichen setzen, dass Einschüchterungsversuche chancenlos seien. "Das Niveau wird immer abgründiger. Einschüchterung funktioniert aber nicht", schreibt der Münsterpfarrer zudem bei Facebook. Vereinzelte Protestbriefe habe er immer schon erhalten, aber nach der Impfaktion sei die Zahl gestiegen. "Inhaltlich ist das aber nichts Dramatisches", sagte er. "Politiker erleben da ganz andere Sachen."

Die Impfungen im Münster kurz vor dem Jahreswechsel waren eine gemeinsame Aktion der Münstergemeinde, der evangelischen Gesamtkirchengemeinde und der Stadt Ulm. Geimpft wurde auch, wer Impfpass oder Krankenkassenkarte nicht dabei hatte.

Nach einer Impfaktion im Münster in Ulm hat der Dekan Drohbriefe erhalten.
Nach einer Impfaktion im Münster in Ulm hat der Dekan Drohbriefe erhalten.
Bild: Ralf Zwiebler, dpa

Samstag, 8. Januar, 11.20 Uhr: Söder warnt vor Angst und Panik wegen steigenden Omikron-Zahlen

Trotz der auch in Bayern immer stärker steigenden Omikron-Fallzahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Bevölkerung vor Angst und Panik gewarnt. Zwar sei die neue Virusvariante deutlich ansteckender, es zeige sich aber immer mehr, dass Infizierte vermehrt einen milderen Krankheitsverlauf aufweisen würden, sagte er am Samstag in seiner Rede beim CSU-Neujahrsempfang. Deshalb sollten die Regelungen von der Delta-Variante nicht einfach auf Omikron übertragen werden, vielmehr müsse auch geschaut werden, wie sich die Auflagen gesellschaftlich auswirken. Wegen der Pandemie fand der CSU-Empfang nur digital statt.

Laut Söder liegt der Anteil der Omikron-Fälle in Bayern bei 43 Prozent. "Wir müssen tun, was notwendig ist, um Land und Leute zu schützen", sagte Söder. Es sei aber auch wegen der gespaltenen Gesellschaft klar, dass man nicht übereifrig sondern behutsam reagieren müsse. Bayern sei gerade bei den normalen Bettenkapazitäten in den Kliniken und den Pflegekräften dank Millioneninvestitionen gut aufgestellt. "Corona ist nicht das Ende der Welt", sagte Söder.

Samstag, 8. Januar, 10.45 Uhr: Nürnbergs Oberbürgermeister mit Corona infiziert

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er befinde sich in häuslicher Quarantäne und habe ganz leichte Symptome, teilte die Stadt am Samstag mit. Er sei am Freitag positiv getestet worden. König sei vollständig geimpft und habe auch eine Booster-Impfung erhalten. In der kommenden Woche werde er seine Amtsgeschäfte digital von zu Hause aus führen.

Marcus König (CSU), Nürnberger Oberbürgermeister, hat sich offenbar mit Corona infiziert.
Marcus König (CSU), Nürnberger Oberbürgermeister, hat sich offenbar mit Corona infiziert.
Bild: Daniel Karmann, dpa

Samstag, 8. Januar, 10.05 Uhr: 7072 Corona-Neuinfektionen in Bayern - Inzidenz weiter steigend

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat sich in Bayern weiter erhöht. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 7072 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 269,8 pro 100.000 Einwohner in einer Woche - am Vortag hatte diese noch bei 243,8 gelegen, vor einer Woche bei 181,6. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 9.30 Uhr wiedergeben.

Bundesweit meldete das RKI am Samstagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 335,9. Binnen 24 Stunden wurden 55.889 Neuinfektionen und 268 Todesfälle registriert. In Bayern waren es 22 Todesfälle. Seit etwas mehr als einer Woche steigen die Corona-Zahlen im Freistaat wieder. Fachleute führen das auf die schnelle Ausbreitung der ansteckenderen Omikron-Variante zurück.

In den bayerischen Krankenhäusern hat sich die Zahl der Corona-Intensivpatienten seit Anfang Dezember nahezu halbiert. Am Samstag wurden 522 schwer kranke Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen behandelt (Stand: 09.45 Uhr). Der bisherige Höchststand wurde laut bundesweitem Intensivregister mit 1081 Patienten am 3. Dezember erreicht.

Samstag, 8. Januar, 9.30 Uhr: Trachtler aus Bertoldshofen sagen Funkenfeuer ab

Dem Trachtenverein aus dem Stadtteil von Marktoberdorf ist die Corona-Lage zu unsicher. Er sagt das Funkenfeuer ab. Das hat Folgen für die Bevölkerung.

Samstag, 8. Januar, 9 Uhr: Macht Omikron eine Corona-Impfpflicht unmöglich?

Die Debatte über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht nimmt Fahrt auf. Die Omikron-Welle könnte jedoch alle Pläne über den Haufen werfen.

Samstag, 8. Januar, 8.05 Uhr: Regierung peilt Impfquote von 95 Prozent bei Gefährdeten an

Die Bundesregierung hat die Messlatte für die sogenannte Herdenimmunität gegen Corona nach oben gelegt. "Unser Ziel muss es sein, zu einer Quote von 95 Prozent vor allem bei den gefährdeten Gruppen zu kommen", sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Sabine Dittmar (SPD), unserer Redaktion (Samstag).

"Man hat am Anfang gedacht, dass eine Quote von 70 Prozent für die Herdenimmunität ausreicht. Das allerdings reicht, wie wir jetzt wissen, vor dem Hintergrund der zahlreichen Mutationen nicht aus." Omikron biete eine gewisse Chance, von einer weltweiten Pandemie in eine Endemie zu kommen. Aber dazu "brauchen wir noch mehr Impfungen", sagte Dittmar.

Samstag, 8. Januar, 7.10 Uhr: Lauterbach erwartet spürbare Effekte durch Corona-Impfpflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet spürbare Effekte für den Kampf gegen die Corona-Pandemie durch die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. "Man muss akzeptieren, dass man selbst mit der Pflicht niemals alle Menschen erreichen wird", sagte der SPD-Politiker der Welt am Sonntag. "Aber ich bin davon überzeugt, dass es eine große Gruppe von Ungeimpften gibt, die wir durch die Impfpflicht zu einer Impfung bewegen können."

Samstag, 8. Januar, 7 Uhr: RKI registriert 55.889 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 335,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen starken Anstieg der Zahl der binnen 24 Stunden übermittelten Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. Der Wert wurde am Samstagmorgen mit 55.889 angegeben, in der Woche davor waren es 26.392 erfasste Neuinfektionen. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 335,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 303,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 220,3 (Vormonat: 427,0). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.24 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 268 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 184 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.473.884 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,15 (Donnerstag: 3,26) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 6.692.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 113.900.

Freitag, 7. Januar, 22.01 Uhr: Streit um Berechnung der Inzidenzen - Kubicki forder Söders Rücktritt

FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki forderte in der Welt am Sonntag wegen der Verbreitung von Falschmeldungen den Rücktritt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Hintergrund ist Streit um die Berechnung von Corona-Inzidenzen in Bayern. Anfang Dezember hatten etwa SPD und FDP dem Amt und der Staatsregierung vorgeworfen, mit verzerrten Inzidenzen unter Geimpften eine trügerische Sicherheit zu vermitteln.

Konkret geht es bei dem Streit um die Frage, ob es legitim ist, Menschen mit unbekanntem Impfstatus der Gruppe der Ungeimpften zuzuschlagen. Theoretisch könnte dies das Ergebnis verzerren: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Geimpften könnte tatsächlich viel höher, die der Ungeimpften deutlich niedriger sein.

Freitag, 7. Januar, 17.57 Uhr: Immer weniger Covid-Patienten in Bayern Krankenhäusern

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurden in den letzten sieben Tagen 309 Menschen wegen Corona in Bayerns Krankenhäuser eingeliefert. Das sind 17,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. auch die Anzahl der Menschen, die mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation liegen, sank im Vergleich zur Vorwoche um 15 Prozent auf 543.

Freitag 7. Januar, 16.34 Uhr: Das sind die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter verkürzt und vereinfacht. Das haben die Verantwortlichen auf der Bund-Länder-Konferenz am Freitag beschlossen.

  • Kontaktpersonen werden von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen sind oder frisch genesen. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher freitesten lassen.
  • In Restaurants, Cafes und Kneipen soll künftig bundesweit und unabhängig von den Corona-Zahlen eine 2G-plus-Regel gelten. Nach einem Bund-Länder-Beschluss vom Freitag müssen Geimpfte und Genesene einen tagesaktuellen negativen Corona-Test oder eine Auffrischungsimpfung vorweisen, um Zutritt zu bekommen.

Weiter Infos über die Konferenz und ihre Beschlüsse finden Sie hier.

Freitag, 7. Januar, 15.58 Uhr: Erleichterung der Quarantäne-Regeln zeichnet sich ab

In Deutschland zeichnet sich eine Erleichterung der Corona-Quarantäne-Regeln ab. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten am Freitag bei ihren Beratungen zur Eindämmung der Pandemie darauf geeinigt. Allerdings stehen die neuen Quarantäne-Regeln, wie alle Einzelpunkte, unter dem Vorbehalt eines Gesamtbeschlusses über alle Teile der Vereinbarungen.

Demnach sollen die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter verkürzt und vereinfacht werden. Bisher kann Quarantäne und Isolierung je nach Virusvariante, Impf- und Genesenenstatus für bis zu 14 Tage gelten. Wenn es sich etwa um Omikron handelt, gibt es auch für Geimpfte keine Ausnahmen.

Künftig sollen den Informationen zufolge Kontaktpersonen, die bereits eine Auffrischungsimpfung haben (Booster), von der Quarantäne ausgenommen sein. Für alle Übrigen sollen Isolation beziehungsweise Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden. Infizierte und Kontaktpersonen sollen sich aber nach sieben Tagen durch einen PCR-Test oder einen zertifizierten Antigen-Schnelltest mit Nachweis "freitesten" können. Damit soll auch die Arbeitsfähigkeit in der kritischen Infrastruktur gesichert werden, also etwa im Gesundheitswesen, bei Polizei oder Feuerwehr.

07.01.2022, Berlin: Hendrik Wüst (CDU, r), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), nimmt in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Berlin an der Videokonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder teil.
07.01.2022, Berlin: Hendrik Wüst (CDU, r), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), nimmt in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen in Berlin an der Videokonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder teil.
Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Freitag, 7. Januar, 15.22 Uhr: Weniger Corona-Patienten auf den Intesivstationen in Kempten und dem Oberallgäu

Die Corona-Infektionszahlen in Kempten und dem Oberallgäu steigen vom Trend her ähnlich wie die bundesweiten Zahlen langsam wieder an. Doch es gibt zumindest eine gute Nachricht: Wenigstens aktuell liegen die in den heimischen Krankenhäusern behandelten Infektionsfälle wieder auf einem vergleichsweise niedrigen Level, auch wenn Experten fürchten, dass sich das wieder ändert. Mehr dazu hier.

Freitag, 7. Januar, 14.08 Uhr: Gaststättenverband lehnt Testpflicht ab

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern lehnt eine zusätzliche Testpflicht für Wirtshaus- und Restaurantbesucher "kategorisch ab", sagte Geschäftsführer Thomas Geppert. "Ich warne vor panischem Aktionismus, 2Gplus stürzt Betriebe in Existenznot ohne Mehrwert für das Infektionsgeschehen." Diskuttiert wird eine solche Testpflicht auf der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz.

Freitag, 7. Januar, 13.15 Uhr: Scholz bleibt bei Ja zu Impfpflicht

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) befürwortet weiterhin die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland. Mehr dazu.

Freitag, 7. Januar, 12.30 Uhr: Ministerpräsidenten beginnen Beratungen zu Omikron-Schutzmaßnahmen

Die Ministerpräsidenten haben sich am Freitag erstmals im neuen Jahr zu einer Videokonferenz zusammengeschaltet, um weitere Schutzmaßnahmen gegen die stark steigenden Corona-Zahlen zu erörtern. Auf dem Tisch liegt eine vorläufige Beschlussvorlage mit schärferen Regeln zur Eindämmung der sich ausbreitenden Omikron-Virusvariante.

Sie sieht unter anderem eine gemeinsame Regelung zu 2G plus im Kernbereich der Gastronomie vor sowie eine dringende Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel. Am Mittag wollten die Ministerpräsidenten ihre Beratungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) fortsetzen.

Freitag, 7. Januar, 12.15 Uhr: Ostallgäuer Impfzentren: Für den Piks mit Moderna sind noch fast 2000 Termine frei

Ob für die Erst-, die Zweit- oder die Drittimpfung gegen Covid: In den Impfzentren Markoberdorf und Kaufbeuren sind bis Monatsmitte noch fast 2000 Termine frei. Wie Sie an einen Termin kommen.

Freitag, 7. Januar, 11.30 Uhr: Corona in Italien: Sieben-Tage-Inzidenz bei 1669

In Italien hat sich die Corona-Inzidenz binnen einer Woche mehr als verdoppelt. Stand Donnerstag verzeichneten die Gesundheitsbehörden in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 1669 Corona-Fälle je 100 000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut ISS am Freitag in Rom mitteilte. In der Vorwoche betrug der Wert demnach 783. Die Belegung der Intensivstationen mit Corona-Patienten lag italienweit bei 15,4 Prozent und stieg damit im Vorwochenvergleich weiter. Der Wert liegt noch unter der Alarmschwelle von 30 Prozent.

In dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern waren die Ansteckungszahlen in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. Am Donnerstag meldete das Ministerium mit mehr als 219.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen weiteren Rekord. Fast 200 Menschen starben in dieser Zeit mit dem Virus.

Einige Krankenhäuser schlugen wegen der angespannten Pandemie-Lage bereits Alarm. Der Ärzteverband in Neapel warnte davor, die Kontrolle zu verlieren, wenn Rom nicht einschreite. Die Regierung vereinbarte in dieser Woche weitere Corona-Maßnahmen, um den Anstieg der Corona-Infektionskurve zu senken - etwa eine Impfpflicht für Menschen älter als 50 Jahre.

Freitag, 7. Januar, 10 Uhr: Giffey verteidigt geplantes 2G-Plus in Restaurants

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat die Pläne der Länder verteidigt, wegen der Corona-Pandemie auch in der Gastronomie eine 2G-plus-Regelung einzuführen.

Giffey sagte am Freitag im Inforadio vom rbb, das "plus" stünde nicht mehr nur für einen aktuellen Test: "Wir haben ja hier jetzt eine Entwicklung, die sagt, das "plus" wird definiert als entweder getestet oder geboostert. Und das ist eigentlich eine Verbesserung der Situation, denn wir werden in wenigen Tagen die Hälfte der Berliner Bevölkerung geboostert haben. Die werden dann auch ohne Test weiter in die Gaststätten gehen können. Es ist ganz klar: je mehr Menschen geboostert sind, desto unproblematischer wird das auch."

Freitag, 7. Januar, 9.25 Uhr: Bovenschulte rechnet mit keinen großen Streitpunkten bei Corona-Runde

Unmittelbar vor der Bund-Länder-Runde zur Corona-Krise rechnet Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte mit keinen großen Streitpunkten. "Es liegt ein Beschlussvorschlag vor. Und ich erwarte eigentlich, dass wir uns auf dieser Linie, die da vorgezeichnet wird, auch einigen können", sagte der SPD-Politiker am Freitag im ARD-"Morgenmagazin".

Es werde eine gemeinsame Regelung zu 2G plus im Kernbereich der Gastronomie geben sowie eine dringende Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel.

Freitag, 7. Januar, 8.40 Uhr: Vor der Corona-Runde: Holetschek will Lockdown nicht ausschließen

Vor den Bund-Länder-Beratungen will der bayerische Gesundheitsminister Holtetschek neue Einschränkungen nicht ausschließen - auch nicht einen Lockdown.

Freitag, 7. Januar, 7.40 Uhr: Holetschek erwägt befristete Impfpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) zieht eine Befristung der geplanten Impfpflicht in Erwägung. "Ich kann mir gut vorstellen, die Impfpflicht auf einen bestimmten Zeitraum erstmal zu befristen, zum Beispiel auf zwei Jahre", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). "Womöglich kommen wir ja in eine endemische Lage mit Omikron - wie eine Art Grippe. Man könnte dann nach zwei Jahren einen Schnitt machen, evaluieren und neu entscheiden."

Für künftige Maßnahmen zum Infektionsschutz in Bayern ist nach Ansicht Holetscheks die Beratung der Ministerpräsidenten an diesem Freitag entscheidend. Nötig sei eine "Gesamteinschätzung zu Omikron" durch den Bund und dessen Expertenrat. Für Bayern sei etwa vorstellbar, die Maskenpflicht zu verschärfen. "Aber ich setze darauf, dass man das in Deutschland einheitlich definiert", sagte Holetschek.

Freitag, 7. Januar, 7.20 Uhr: Diese Beschlüsse sind beim Corona-Gipfel geplant

Beim Corona-Gipfel beraten Bund und Länder heute über neue Beschlüsse im Kampf gegen Omikron. Welche Regeln sind geplant?

Freitag, 7. Januar, 7 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken überwiegend. Nur in Memmingen gehen die Zahlen nach oben. Unsere Übersicht.

Freitag, 7. Januar, 6.10 Uhr: RKI registriert 56.335 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 303,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 303,4 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 285,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 214,9 (Vormonat: 432,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 56 335 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 41.240 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 323 Todesfälle.

Donnerstag, 6. Januar, 21.57 Uhr: Lauterbach über Djokovic: "Ist kein Vorbild"

Angesichts der Posse um die Einreise des Tennis-Stars Novak Djokovic nach Australien hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Kritik an dem Serben geübt. "Dass man in einer so existenziellen medizinischen Frage dann versucht, ein Vorbild zu sein, und nicht für sich eine Extrawurst reklamiert, das halte ich für geboten! Deswegen ist dieser Spieler für mich kein Vorbild", sagte Lauterbach bei RTL Direkt.

Donnerstag, 6. Januar, 20.38 Uhr: Omikron verdrängt Delta immer mehr in Deutschland

Der Anteil der ansteckenderen Corona-Variante Omikron am Infektionsgeschehen in Deutschland nimmt rasend schnell zu. So gingen in der Kalenderwoche 52 (bis 2.1.) laut Meldedaten aus den Bundesländern 44,3 Prozent der auf Varianten untersuchten Corona-Nachweise auf Omikron zurück, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag in seinem Wochenbericht schrieb. Eine Woche zuvor wurde der Wert noch mit 15,8 Prozent angegeben. Bei der Zählung werden sowohl Nachweise mittels Erbgut-Analyse (Gesamtgenomsequenzierung) als auch Verdachtsfälle aufgrund sogenannter variantenspezifischer PCR-Tests einbezogen.

Donnerstag, 6. Januar, 18.46 Uhr: Bundesregierung will bundesweit „2G Plus“ für Restaurants

Alle Zeichen deuten darauf hin dass künftigt auch Geimpfte einen aktuellen Test vorweisen müssen, bevor sie ins Restaurant oder ins Café gehen dürfen. Eine entsprechende Verordnung will die Bundesegierung beim Bund-Länder-Gipfel am Freitag verabschieden. Das berichtet die "Bild". Dem Blatt liegt die Beschlussvorlage für den Corona-Gipfel vor.

Weitere Punkte: Die Kontaktbeschränkungen beiben in Kraft, 2G für Kultur und Freizeit bleibt unangetastet. Clubs und Diskos dürfen weiter nicht öffnen. Neu werden offenbar die Quarantäne-Regeln: Kontaktpersonen, die einen vollständigen Impfschutz samt Boosterung vorweisen können, sollen von der Quarantäne ausgenommen sein. Dies gelte auch für vergleichbare Gruppen (frisch Geimpfte und Genesene), heißt es. Für alle Übrigen ende die Isolation beziehungsweise Quarantäne nach zehn Tagen, so die Vorlage.

Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen können sich aus der Quarantäne freitesten wenn sie 48 Stunden symptomfrei waren. Für Schülerinnen und Schüler sowie Kita-Kinder „kann die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen PCR- oder Antigenschnelltest beendet werden", zitiert die Bild die Vorlage.

Donnerstag, 6. Jannuar, 17.15 Uhr: Rekordwert von 9,5 Millionen neuen Coronafällen weltweit

Die Zahl der neu gemeldeten Coronavirus-Fälle weltweit ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb einer Woche um 71 Prozent auf knapp 9,5 Millionen gestiegen. So viele neue Fälle wurden binnen sieben Tagen noch nie gemeldet, wie die WHO am Donnerstag mitteilte. Die tatsächliche Zahl liege aber noch viel höher. Grund sei, dass vielerorts nicht genügend getestet werde oder Meldungen unvollständig seien, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Donnerstag, 6. Januar, 17.28 Uhr: Kretschmer kündigt Lockerungen der Corona-Regeln in Sachsen an

Sachsen will Lockerungen seiner strengen Corona-Regeln auf den Weg bringen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag in Dresden an. Endgültig soll das aber erst nach der Bund-Länder-Konferenz am Freitag entschieden werden. Dann will Sachsen Eckpunkte einer neuen Schutzverordnung fixieren. Nach den bisherigen Vorstellungen sollen Kulturveranstaltungen und Sport in Innenräumen unter der Maßgabe 2G-Plus wieder möglich sein - also Zugang für doppelte Geimpfte mit tagesaktuellem Test. Wer eine Booster-Impfung hat, braucht keinen Test. Für körpernahe Dienstleistungen soll 2G (geimpft oder genesen) die Voraussetzung sein, für den Friseur 3G (geimpft, genesen oder getestet).

Kretschmer machte aber deutlich, dass Lockerungen immer an das Infektionsgeschehen und die Situation in den Krankenhäusern gekoppelt bleiben.

Donnerstag, 6. Januar, 15.38 Uhr: Österreich verschärft Corona-Regeln: FFP2-Masken im Freien

In Österreich muß künftig im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann. Das kündigte Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstag in Wien an. Nähere Infos dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Januar, 14.13 Uhr: Corona-Gipfel kommt für Markus Söder zu früh

Der für diesen Freitag geplante Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Pandemie kommt aus Sicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) "möglicherweise ein paar Tage zu früh". Die bisherigen Erkenntnisse zur Verbreitung der Omikron-Variante seien noch nicht ausreichend, um auf der Grundlage tragfähige Entscheidungen zu treffen, sagte der CSU-Chef am Donnerstagmorgen bei "Bild live": "Mir ist es lieber, wir beraten dann morgen und entscheiden dann lieber ein paar Tage später, wenn die wissenschaftliche Basis definitiv besser ist."

Ihm liege noch "kein abschließendes Empfehlungspapier für eine weitreichende Entscheidung, die dann getroffen werden soll für Millionen von Menschen vor", sagte Söder. Das sei "keine sehr stabile Grundlage für eine Beratung."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Bild: Peter Kneffel/dpa

Donnerstag, 6. Januar, 13.32 Uhr: Pep Guardiola in Isolation - 21 Corona-Verdachtsfälle bei Man City

Startrainer Pep Guardiola vom englischen Fußballmeister Manchester City hat sich nach einem positiven Corona-Test in Isolation begeben. Das teilte der Club am Donnerstag mit. Insgesamt befanden sich demnach 21 Personen in Quarantäne. Neben Guardiola seien auch Assistenzcoach Juanma Lillo und mehrere Mitglieder aus der "Blase der ersten Mannschaft" am Donnerstag positiv getestet worden, hieß es.

Unter den derzeit 21 Personen, die sich isolieren, sind sieben Spieler und 14 Mitglieder des Betreuerteams. Um wen es sich dabei genau handelt, teile Manchester City zunächst nicht mit. Während des FA-Cup-Spiels am Freitag beim englischen Viertligisten Swindon Town soll Citys Assistenzcoach Rodolfo Borrell das Team betreuen.

Donnerstag, 6. Januar, 13.25 Uhr: Fast 60 Millionen Menschen in Deutschland mit vollem Impf-Grundschutz

Die Impfkampagne in Deutschland nimmt nach dem Jahreswechsel weiter an Fahrt auf. Am Mittwoch wurden 728 000 Impfdosen verabreicht, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag mitteilte. Damit haben nun 59,5 Millionen Menschen in Deutschland (71,5 Prozent der Bevölkerung) den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung ("Booster") haben mindestens 34 Millionen Menschen (40,9 Prozent) bekommen. Diese dritte Dosis gilt inzwischen als wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron.

Rund um den Jahreswechsel hatten sich eher weniger Menschen immunisieren lassen. Am Dienstag waren mindestens 610 730 Dosen in Deutschland verabreicht worden. Am Vortag lag die Zahl bei 433 960, am Neujahrstag bei 27 400.

Laut RKI haben 61,9 Millionen Menschen (74,4 Prozent) bislang mindestens eine Impfdosis bekommen. Die Bundesregierung strebt eine Marke von 80 Prozent bis Ende Januar an, nachdem als Zielmarke zunächst der 7. Januar genannt worden war.

Nicht geimpft sind bislang 21,3 Millionen Menschen (25,6 Prozent). Unter ihnen sind allerdings auch rund vier Millionen Kinder unter vier Jahren, für die bislang kein Impfstoff zugelassen ist.

Donnerstag, 6. Januar, 12.45 Uhr: Mehrere Demonstranten mit Messern bei Münchner Corona-Protesten - Unterallgäuer in Haft

Bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen sollen in München mehrere Menschen Messer dabei gehabt haben. Ein Mann aus dem Unterallgäu war in Haft. Die ganze Meldung lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Januar, 11.55 Uhr: Aiwanger warnt vor Lebensmittelknappheit

Hubert Aiwanger befürchtet, dass die Corona-Pandemie eine Lebensmittelknappheit auslösen könnte. Vor allem mit Hinblick auf Fleisch könnte es "rundgehen". Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Januar, 11.45 Uhr: Tokio-Hotel-Zwillinge Bill und Tom über Silvester an Corona erkrankt

Stille Nacht zu Silvester bei den Tokio-Hotel-Zwillingen: Den Jahreswechsel haben Bill und Tom Kaulitz sehr ruhig eingeläutet - der Grund: Corona. "Wir waren zu Hause und waren krank - an Covid", sagte Gitarrist Tom Kaulitz in der aktuellen Folge (Dienstag) des Spotify-Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood". Statt einer großen Feier hätten die beiden Fastfood bestellt, auf der "Couch abgegammelt" und einen Film geguckt. Wie es zu der Infektion gekommen sei, wüssten die beiden nicht. "Obwohl wir extrem vorsichtig sind, darum ärgert mich das doppelt", sagte der 32-Jährige.

Der Krankheitsverlauf war bei den Zwillingen eigenen Worten zufolge sehr unterschiedlich. "Ich hatte keinen Schüttelfrost, kein Fieber - gar nichts. Ich hatte Halsschmerzen", sagte Sänger Bill Kaulitz. Bei Bruder Tom sei das anders gewesen: "Wie eine schwere Grippe war das bei mir", so der Ehemann von Heidi Klum.

Wegen der Quarantäne hätten auch ihre Angestellten nicht im Haushalt helfen können. "Ich hab das Gefühl, wir standen nur noch in der Küche - ich habe richtige Abwaschhände", betonte Bill. "Wir waren richtige Hausmänner."

Tom Kaulitz (l) und Bruder Bill Kaulitz sind mit dem Coronavirus infiziert.
Tom Kaulitz (l) und Bruder Bill Kaulitz sind mit dem Coronavirus infiziert.
Bild: Gerald Matzka, dpa (Archivbild)

Donnerstag, 6. Januar, 9.35 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt auf 234,7

Die Corona-Inzidenz in Bayern geht weiter in die Höhe. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 234,7 für das Bundesland. Er lag um 21,4 über dem Vortageswert und stieg damit schon zum fünften Mal in Folge. Die Zahl der Corona-Todesfälle seit Pandemiebeginn in Bayern stieg dem RKI zufolge seit Mittwoch um 50 auf 19 878.

Aktuell liegt Bayern weiter unter dem Bundesdurchschnitt von 285,9 und im Vergleich der Bundesländer auf Platz drei. Nur für Niedersachsen und Rheinland-Pfalz wurden niedrigere Werte gemeldet.

Die höchsten Inzidenzen im Freistaat wiesen die Stadt Schweinfurt mit 405,1, der Landkreis Ebersberg mit 373,4 und die Stadt Würzburg mit 368,6 auf. Die niedrigsten Werte wurden für den Landkreis Wunsiedel mit genau 100,0 und den Landkreis Mühldorf am Inn mit 133,9 gemeldet.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Donnerstag, 6. Januar, 7.55 Uhr: "Kein Allheilmittel": Omikron-Ausbreitung facht die Diskussion um die Impfpflicht an

Omikron zwingt Bund und Länder schon zu Jahresbeginn zu neuen Schritten. Die hochinfektiöse Variante gibt auch einem weiteren Streitthema neue Nahrung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Januar, 7.05 Uhr: RKI registriert 64 340 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 285,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 285,9 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 258,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 207,4 (Vormonat: 441,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 64 340 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 42.770 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 443 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 383 Todesfälle.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstagmorgen mit 6.626.500 an.

Mittwoch, 5. Januar, 21.55 Uhr: Nach Corona-Infektion: Lionel Messi wieder in Paris

Superstar Lionel Messi ist negativ auf das Coronavirus getestet worden und bereits wieder bei seinem Verein Paris Saint-Germain in der französischen Hauptstadt eingetroffen. Das gab der Club am Mittwoch bekannt. Laut des medizinischen Statements von PSG wird der Argentinier in den nächsten Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren können. Der siebenmalige Weltfußballer hatte sich nach einem positiven Test in Argentinien zu Weihnachten in Quarantäne begeben müssen.

Mittwoch, 5. Januar, 20.35 Uhr: Polizeisperre bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in München

In der Innenstadt von München haben zahlreiche Menschen am Mittwochabend gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Mehr dazu.

Mittwoch, 5. Januar, 19.45 Uhr: Corona-Rekordwert von mehr als 332.000 Neuinfektionen in Frankreich

Frankreich hat mit mehr als 330.000 gemeldeten Corona-Infektionen innerhalb eines Tages einen Rekordwert verzeichnet. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde vom Mittwochabend wurden binnen 24 Stunden 332 252 Neuinfektionen registriert. Erst am Vortag war mit mehr als 270.000 Infektionen ein Höchstwert erzielt worden.

Die Omikron-Variante ist in Frankreich mittlerweile vorherrschend. Die Fallzahlen stiegen in den vergangenen Wochen rasant an. Der Inzidenzwert, also die Zahl der registrierten Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche auf 100.000 Menschen, lag landesweit zuletzt bei circa 1851.

Mittwoch, 5. Januar, 18.45 Uhr: Keine 2G-Kontrolle: Media Markt- und Saturn-Filialen lassen auch Ungeimpfte einkaufen

Einige Märkte des Elektronikhändlers Media Markt - Saturn in Bayern haben die 2G-Regel ausgesetzt und auch Ungeimpfte in die Läden gelassen. Die Konsequenzen.

Mittwoch, 5. Januar, 17.45 Uhr: Italien erreicht weiteren Rekord bei Corona-Neuinfektionen

Italien hat einen weiteren Höchststand bei den täglichen Corona-Neuinfektionen erreicht. Am Mittwoch meldeten die Gesundheitsbehörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land mehr als 189.000 Ansteckungen binnen eines Tages, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. 230 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Am Abend traf sich der Ministerrat im Amtssitz von Regierungschef Mario Draghi in Rom. Erwartet wurde, dass weitere Einschränkungen beschlossen werden.

Mittwoch, 5. Januar, 16.50 Uhr: Straßenkarneval in Rio erneut abgesagt

Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro hat wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge den weltberühmten Straßenkarneval abgesagt. Bürgermeister Eduardo Paes gab die Entscheidung nach einem Treffen mit Vertretern von Karnevalsgruppen in einer Übertragung in sozialen Medien am Dienstag (Ortszeit) bekannt.

Zur Begründung hieß es, Einlasskontrollen und die Einhaltung anderer Corona-Maßnahmen beim Straßenkarneval, für den sich in Rio Hunderte Gruppen angemeldet hatten, seien praktisch unmöglich. Die Entscheidung des Bürgermeisters wurde dem brasilianischen Fernsehen zufolge von den "Blocos" genannten Gruppen trotz Trauer über den Ausfall des Straßenfests gut angenommen.

Mittwoch, 5. Januar, 16.45 Uhr: Klinikum Nürnberg richtet Tagesklinik für Post-Covid ein

Nach einer Covid-19-Erkrankung fühlen sich manche Betroffene noch Monate später müde und erschöpft. In einer interdisziplinären Tagesklinik am Klinikum Nürnberg finden sie nun Hilfe. Während der drei bis vier Wochen langen Therapie sollen die körperlichen und seelischen Symptome der Infektion ausheilen, teilte das Klinikum am Mittwoch mit.

Für betroffene Mitarbeitende und Patienten gebe es schon länger eine ambulante Post-Covid-Sprechstunde am Klinikum. Am 10. Januar starte nun die Tagesklinik, deren Plätze an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie sowie an der Klinik für Innere Medizin angesiedelt sind. Im Zentrum der Behandlung stehe, Stress zu reduzieren sowie Kraft- und Ausdauertraining.

Mittwoch, 5. Januar, 16.30 Uhr: Schulen bleiben nach den Ferien offen

Die für Bildung zuständigen Kultusministerinnen und -minister der Länder bleiben dabei, dass Schulen in der aktuellen Corona-Lage offengehalten werden sollen. Mehr dazu.

Mittwoch, 5. Januar, 15.35 Uhr: Forscher: Coronatest nicht für alle Kitakinder nötig

Um Corona-Ausbrüche in Kitas rechtzeitig zu erkennen, muss nur mindestens die Hälfte der Kinder getestet werden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

Mittwoch, 5. Januar, 14.20 Uhr: Regierung: Omikron in wenigen Tagen in Deutschland dominierend

Die Omikron-Variante des Coronavirus dürfte nach Einschätzung der Bundesregierung in wenigen Tagen zur dominierenden Variante in Deutschland werden. "Zurzeit gehen wir von einem Omikron-Anteil von 25 Prozent deutschlandweit aus", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. In einigen Bundesländern insbesondere im Norden Deutschlands sei Omikron bereits dominierend. "Insofern müssen wir eigentlich davon ausgehen, dass in kurzer Zeit, in wenigen Tagen Omikron eigentlich auch bundesweit die dominierende Variante sein wird."

Bilderstrecke

Das unterscheidet die besorgniserregenden Coronavirus-Varianten

Mittwoch, 5. Januar, 12.55 Uhr: Geimpft, genesen, freigetestet - wie lange muss ich in Quarantäne?

Wie lange man in Quarantäne muss, hängt in vielen Fällen davon ab, ob man geimpft oder ungeimpft ist. Die Regeln im Überblick.

Mittwoch, 5. Januar, 12.45 Uhr: Polizei stellt sich auf unangemeldete Corona-Demos ein

Die Polizei in Bayern stellt sich in zahlreichen Kommunen auf unangemeldete "Spaziergänge" und Zusammenkünfte von Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen ein. Allein in München sollen am Mittwochabend nach Polizeiangaben rund 1000 Beamte im Einsatz sein. Unterstützung bekommen sie von der Bundespolizei, die ihre Präsenz am Hauptbahnhof und an S-Bahnhöfen verstärken will.

Nicht nur in der Landeshauptstadt, auch in anderen bayerischen Städten und Gemeinden riefen Gegner der Corona-Maßnahmen zu sogenannten Spaziergängen zum Zeichen des Protests auf. Viele Städte haben aber nicht ortsfeste Kundgebungen verboten und den Teilnehmern von nicht angemeldeten Demonstrationen Bußgelder angedroht.

Mittwoch, 5. Januar, 12.20 Uhr: Österreich öffnet seine Schulen mit Tests und Maskenpflicht für alle

In Österreich sollen die Schulen nach den Winterferien am Montag ganz regulär wieder öffnen - trotz der aktuell steigenden Inzidenzzahlen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Januar, 11.15 Uhr: Mehr als 40 Prozent geboostert - Impfungen nehmen weiter an Fahrt auf

Eine "Booster"-Imfpung gegen das Coronavirus haben in Deutschland inzwischen mehr als 40 Prozent der Gesamtbevölkerung erhalten. Insgesamt knapp 33,4 Millionen Auffrischungsimpfungen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch. Bei den Erwachsenen liegt die Quote bei 47,6 Prozent. Allein am Dienstag wurde demnach rund 480 000 Mal geboostert. Diese dritte Dosis gilt inzwischen als wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron.

Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben inzwischen 71,4 Prozent der Gesamtbevölkerung (59,4 Millionen Menschen). Mindestens eine Impfdosis haben 74,3 Prozent der Bevölkerung oder 61,8 Millionen Menschen bekommen. Die Bundesregierung strebt eine Marke von 80 Prozent bis Ende Januar an, nachdem als Zielmarke zunächst der 7. Januar genannt worden war.

Allgemein nehmen die Corona-Impfungen nach dem ruhigeren Jahreswechsel an Fahrt auf. Am Dienstag wurden mindestens 610 730 Dosen in Deutschland verabreicht. Am Vortag lag die Zahl bei 433 960, am Neujahrstag bei 27 400. Insgesamt wurden mittlerweile fast 151 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht.

Mittwoch, 5. Januar, 10.51 Uhr: Corona-Fall beim ESV Buchloe: Spiel gegen Miesbach fällt aus

Weil es bei den Buchloer Piraten einen Corona-Fall gibt, ist die Auswärtspartie in Miesbach abgesagt. Mehrere Spieler befinden sich in Quarantäne. Mehr dazu hier.

Mittwoch, 5. Januar, 9.50 Uhr: Macron will Ungeimpfte "nerven" und löst Kritik aus

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Ton gegenüber Ungeimpften spürbar verschärft. "Ich habe große Lust, sie zu nerven, also werden wir fortfahren, dies bis zum Ende zu tun", zitierte ihn die Zeitung "Le Parisien" in einem Interview vom Mittwoch mit Blick auf Ungeimpfte.

Mittwoch, 5. Januar, 8.50 Uhr: Corona-Not beim FC Bayern: Fällt der Rückrunden-Auftakt aus?

Acht FC Bayern-Profis sind Corona-positiv. Hinter dem Rückrundenauftakt des Rekordmeisters steht nun ein Fragezeichen. So sind die Regelungen der Liga.

Mittwoch, 5. Januar, 8.03 Uhr: Gesundheitsminister tagen - Lauterbach für härtere Corona-Regeln

Am Freitag sollen in einer Bund-Länder-Konferenz neue Regeln beschlossen werden. Vor allem für Ungeimpfte dürfte der Alltag noch schwieriger werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Januar, 6.55 Uhr: Innenminister Joachim Herrmann: Corona-Protest ist kein Spaziergang

Bayerns Innenminister ist überzeugt, dass sich Behörden und Polizei bei Protesten von spitzfindigen Querdenkern nicht auf der Nase herumtanzen lassen müssen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Januar, 6.48 Uhr: Kinderärzte: Hohe Nachfrage nach Impfungen für Fünf- bis Elfjährige

Die Kinderärzte in Deutschland sehen derzeit eine hohe Nachfrage nach Impfungen gegen Covid-19 für Fünf- bis Elfjährige. Bisher seien 8,5 Prozent der Kinder dieser Altersgruppe geimpft worden, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Jörg Dötsch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). "Meist sind die Eltern gut informiert, sie selbst und auch ihre Kinder wollen die Impfung. Die Nachfrage in der Gruppe der Impfbereiten ist somit erst einmal hoch."

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte Anfang Dezember die Corona-Impfung für Fünf- bis Elfjährige mit Vorerkankungen empfohlen. Die Empfehlung gilt auch für Kinder, "in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden". Auf individuellen Wunsch könnten aber auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden, hieß es.

Mittwoch, 5. Januar, 6.28 Uhr: Schule und Omikron - Kultusminister beraten über Vorgehen

In einer Sonderschalte beraten die Kultusministerinnen und -minister der Länder an diesem Mittwoch über die Situation an den Schulen vor dem Hintergrund der wachsenden Omikron-Welle. Zur Wochenmitte läuft in der Hälfte der Bundesländer nach der Weihnachtspause wieder der Unterricht. Millionen weitere Schülerinnen und Schüler kehren nächste Woche zurück. Bei den Beratungen geht es darum, wie der Schulbetrieb auch bei steil ansteigenden Infektionszahlen aufrechterhalten werden kann.

Mittwoch, 5. Januar, 6.10 Uhr: RKI registriert 58.912 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 258,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 258,6 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 239,9 gelegen, vor einer Woche bei 205,5 (Vormonat: 439,2).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 58.912 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.17 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 40.043 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 346 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 414 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,12 (Montag 3,07) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwochmorgen mit 6.581.800 an.

Dienstag, 4. Januar, 22.10 Uhr: „Diese Menschen sind im Alltag wirklich eingeschränkt“ - Ärzte aus dem Allgäu über Long Covid

Immer wieder wird über harte Coronaverläufe berichtet. Auch nach einem milden Verlauf können Probleme bleiben – die auch Mediziner im Allgäu herausfordern.

Dienstag, 4. Januar, 20.45 Uhr: Corona-Proteste: Faeser pocht auf Einhaltung des Versammlungsrechts

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) plädiert für ein hartes Durchgreifen im Fall von Bedrohungen und Gewalt bei Protesten gegen die Corona-Politik. "Es gilt natürlich das Versammlungsrecht. Und ich bin sicher, dass die Sicherheitsbehörden das auch überall umsetzen", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag dem ARD-Hauptstadtstudio. Das bedeute, dass eine Versammlung aufgelöst werde, wenn sie nicht angemeldet sei.

"Und wenn Gewalt passiert, dann wird natürlich durchgegriffen", unterstrich die Innenministerin. Bedrohungen und Gewalt könnten nicht hingenommen werden. "Wenn Menschen radikal werden und ausfallend werden, dann finde ich, ist eine Grenze erreicht. Dann muss der Rechtsstaat auch mit aller Härte durchgreifen." Faeser betonte, ein übergroßer Teil der Bevölkerung halte sich seit 22 Monaten an die Corona-Schutzmaßnahmen. "Wir sehen keine gespaltene Gesellschaft - im Gegenteil."

Bei den Demonstranten müsse man sehr genau differenzieren, so die SPD-Politikerin. Nur eine ganz kleine Minderheit sei radikal. An die Teilnehmer der Kundgebungen appelliert sie: "Gucken Sie genau hin, mit wem gehen Sie denn da demonstrieren. Natürlich ist Kritik in einer Demokratie immer sehr erwünscht, solange sie auf dem Boden der Verfassung stattfindet."

Dienstag, 4. Januar, 20 Uhr: Wegen Corona-Sorgen: Langlauf-Weltcup in Frankreich abgesagt

Wegen Sorgen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und bezüglich der Omikron-Variante haben die Organisatoren den für Mitte Januar in Frankreich geplanten Skilanglauf-Weltcup abgesagt. Das teilte der Weltverband Fis am Dienstagabend mit. Die Wettbewerbe in Les Rousses sollten eigentlich vom 14. bis zum 16. Januar ausgetragen werden.

Dienstag, 4. Januar, 19 Uhr: "Die Ersten haben bereits gekündigt" - Pflegeheim-Leitungen üben scharfe Kritik an Impfpflicht für Pflegekräfte

Das Gesetz sorgt für Frust bei Betroffenen. Warum sich Beschäftigte der Ostallgäuer Seniorenheime darüber hinaus von der Politik im Stich gelassen fühlen. Die Hintergründe.

Dienstag, 4. Januar, 18.15 Uhr: Omikron-Variante dominiert in Baden-Württemberg

Omikron ist zur dominierenden Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg geworden. Eine aktuelle Abfrage bei den Laboren zeige, dass bereits jetzt bei über 50 Prozent aller SARS-CoV-2 Diagnosen die Omikron-Variante nachgewiesen werde, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart am Dienstag mit.

Es könne daher spätestens in 7 bis 14 Tagen damit gerechnet werden, dass die allermeisten Infektionen im Land auf Omikron zurückgehen werden. Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Omikron-Fälle stieg am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) auf 5283. Das sind 1003 Fälle mehr als am Tag zuvor. Die Behörde zählt dazu sowohl Fälle, die über eine vollständige Erbgutanalyse sicher nachgewiesen sind als auch Infektionen, bei denen ein variantenspezifischer PCR-Test einen Verdacht auf Omikron ergeben hat. Zuvor hatten der "Südkurier" und der SWR berichtet.

Omikron ist bereits in mehreren Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg die vorherrschende Variante des Coronavirus.

Dienstag, 4. Januar, 17.35 Uhr: Offenbar neue Corona-Variante in Südfrankreich entdeckt

Die neue Mutation des Coronavirus könnte ihren Ursprung in Kamerun haben. Sie weist mehr Veränderungen am Spike-Protein auf als die Omikron-Variante. Die Hintergründe lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Januar, 17.20 Uhr: Oktoberfest im Sommer? Wie das größte Volksfest der Welt trotz Corona vielleicht stattfinden kann

Um das Oktoberfest 2022 wegen Corona nicht erneut absagen zu müssen, zieht die Stadt München eine Vorverlegung in Erwägung. Doch die Wirte sind skeptisch. Mehr dazu.

Dienstag, 4. Januar, 17 Uhr: Prien sieht vorerst kein Ende der Maskenpflicht in Schulen

Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz und schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien sieht in diesem Halbjahr keine Chance auf ein Ende der Maskenpflicht an Schulen. "Ich bin ein großer Fan der Maskenpflicht", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtensender Welt am Dienstag. Die Maske sei ein sehr wirksames Instrument zur Pandemiebekämpfung und zur Dämpfung des Infektionsgeschehens. "Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass wir jetzt auch in Schleswig-Holstein wieder mit der Maske in den Schulbeginn nach den Ferien starten. Das ist inzwischen auch Konsens in allen anderen Bundesländern." Eine Lockerung der Maskenpflicht könne man erst in der zweiten Jahreshälfte diskutieren.

Dienstag, 4. Januar, 16.20 Uhr: Spekulationen um Impfstatus von Harald Schmidt

Eine mehrdeutige Aussage des Entertainers Harald Schmidt ("Die Harald Schmidt Show") hat für Spekulationen um seinen Impfstatus gesorgt. Er sei auf einem guten und vernünftigen Weg, 2G zu erfüllen, sagte der 64-Jährige der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) in einem Interview. "Das lässt alles offen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, sonst gibt’s schnell was auf den Aluhut." Der Satiriker, Komiker und Late-Talker Schmidt, dessen TV-Karriere in den 80ern startete, zählt zu den beliebtesten Fernsehgesichtern in Deutschland. Als Schauspieler trat er in der ZDF-Reihe "Das Traumschiff" auf.

Ist Harald Schmidt geimpft? Ein Interview löst Spekulationen um seinen Impfstatus aus.
Ist Harald Schmidt geimpft? Ein Interview löst Spekulationen um seinen Impfstatus aus.
Bild: Georg Hochmuth, dpa

Dienstag, 4. Januar, 15.25 Uhr: Nächste Corona-Fälle bei den Bayern: Sané und Upamecano positiv getestet

Bayern München wird weiterhin vom Corona-Virus geplagt. Nun wurden die Spieler Sané und Upamecano positiv getestet. Damit gibt es insgesamt acht Corona-Fälle. Mehr dazu.

Dienstag, 4. Januar, 14.55 Uhr: Omikron-Variante nun vorherrschend in Niedersachsen

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist in Niedersachsen mittlerweile vorherrschend. In der vergangenen Woche sei bei rund 70 Prozent der untersuchten Tests diese Variante nachgewiesen worden, sagte der Leiter des Corona-Krisenstabs, Heiger Scholz, am Dienstag in Hannover. Demnach wurden insgesamt rund 1400 Tests auf die Varianten untersucht, in etwas mehr als 1000 Fällen wurde die Omikron-Variante nachgewiesen. In der ersten Dezemberwoche lag dieser Anteil den Angaben zufolge noch bei 2,2 Prozent. Damals wurden rund 2100 Tests untersucht. Das Landesgesundheitsamt hatte die Omikron-Variante in Niedersachsen erstmals am 3. Dezember nachgewiesen.

Auch in Hamburg hat sich Omikron nach Einschätzung des Senats zur dominanten Variante des Coronavirus entwickelt. "Wir müssen davon ausgehen, dass Omikron mittlerweile die vorherrschende Variante ist", sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag in Hamburg. Derzeit seien zwar erst knapp 300 Fälle durch eine Sequenzierung nachgewiesen worden. Diese lägen aber aufgrund der Dauer des Nachweisverfahrens schon zwei Wochen zurück. Zudem gebe es Hunderte Verdachtsfälle.

Dienstag. 4. Januar, 14.40 Uhr: Testpflicht für Kita-Kinder im Allgäu: Das müssen Eltern jetzt wissen

Kinder in Kitas müssen ab 10.1. auf Corona getestet werden. Reicht ein Selbsttest? Wer zahlt und wer kontrolliert eigentlich? Die wichtigsten Infos für Eltern.

Dienstag, 4. Januar, 13.20: Verstoß gegen Corona-Auflagen in Oberstaufen

In Oberstaufen haben Betreiber einer Gaststätte gegen die Corona-Auflagen verstoßen. Bei Kontrolle am Montag stellten die Beamten der Oberstaufener Polizei fest, dass die Verantwortlichen bei mehreren Gästen den Impf- oder Genesennachweis nicht überprüften und die Vorgaben zum Tragen des Mund- und Nasenschutzes nicht eingehalten wurden. Es ergeht Anzeige an das Landratsamt Oberallgäu.

Dienstag, 4. Januar, 12.50 Uhr: Corona in Bayern: Omikron-Fälle verdoppeln sich innerhalb weniger Tage

Omikron breitet sich in Bayern rasch aus. Die besonders ansteckende Virus-Variante sorgt zudem für einen landesweiten Anstieg der Corona-Fallzahlen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Januar, 12.20 Uhr: Schulen in Bayern sollen mit Präsenzunterricht starten

Auch nach den Weihnachtsferien soll es in Bayern Präsenzunterricht an den Schulen geben. Das sagt Kultusminister Piazolo in der BR24 Rundschau.

Dienstag, 4. Januar, 11.35 Uhr: Italiens Torwart-Legende Buffon coronapositiv

Die italienische Torwart-Legende Gianluigi Buffon ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Keeper von Zweitligist Parma Calcio habe ein positives Ergebnis bei Routinetests erhalten, teilte der norditalienische Club am Dienstag mit. Der 43-Jährige habe sich isoliert. Buffon war nach dem Ende der vergangenen Saison von Juventus Turin zurück nach Parma gewechselt, wo seine Karriere einst begann. Parma stieg damals in die Serie B ab. Der Verband hatte kurz vor dem Jahreswechsel wegen zahlreicher Corona-Fälle in den Zweitliga-Mannschaften entschieden, zwei Spieltage zu verschieben.

Fußball: Serie A, Italien, Juventus Turin - Crotone Calcio, 23. Spieltag im Allianz Stadion. Gianluigi Buffon von Juventus wärmt sich vor dem Spiel auf. +++ dpa-Bildfunk +++
Fußball: Serie A, Italien, Juventus Turin - Crotone Calcio, 23. Spieltag im Allianz Stadion. Gianluigi Buffon von Juventus wärmt sich vor dem Spiel auf. +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Marco Alpozzi, LaPresse via ZUMA Press, picture alliance, dpa

Dienstag, 4. Januar, 11.05 Uhr: Neues Testzentrum am Lindauer Klinikum - Öffnungszeiten im neuen Jahr

Seit Mitte Dezember gibt es am Lindauer Klinikum ein neues Testzentrum, betrieben von der DMR Invest GmbH. Zu folgenden Öffnungszeiten können Bürgerinnen und Bürger dort Poc-Antigentests machen lassen:

  • Montag: 7 bis 16 Uhr
  • Dienstag bis Freitag: 7 bis 10 Uhr und 13.30 bis 20 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 13.30 bis 20 Uhr

Während dieser Öffnungszeiten kann man sich auch ohne Reservierung testen lassen. Um Wartezeiten geringzuhalten und reibungslose Abläufe sicherzustellen, werden alle Besucher jedoch gebeten, über den Internetauftritt www.lindau-test.de einen Termin zu buchen.

Neben den bekannten PoC-Schnelltests werden nun auch Spucktests angeboten. Diese werden besonders für Kindergartenkinder und Schulkinder empfohlen und werden aktuell an nur sehr wenigen Teststellen angeboten. In Bayern gilt ab dem 10. Januar 2022 eine Testnachweispflicht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.

Dienstag, 4. Januar, 11 Uhr: Deutsche Skispringer haben allesamt dritte Corona-Impfung erhalten

Mehr dazu lesen Sie in unserem Blog zur Vierschanzentournee.

Dienstag, 4. Januar, 10.35 Uhr: USA: Erstmals mehr als eine Million neue Corona-Fälle an einem Tag

Die Zahl der täglich erfassten Corona-Neuinfektionen in den USA hat erstmals seit Beginn der Pandemie die Schwelle von einer Million überschritten. Mit rund 1,084 Millionen neuen Fällen am Montag erfassten die Behörden fast doppelt so viele wie vor genau einer Woche (544 329), wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervorging.

Der bisherige Höchstwert wurde am 30. Dezember mit 590 576 Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion blieb mit 1693 am Montag vergleichsweise stabil. Wegen der Feiertage sind die Daten allerdings mit Vorsicht zu bewerten.

Dienstag, 4. Januar, 10.30 Uhr: Aiwanger warnt: Verkürzte Quarantäne birgt Risiken

Quarantänezeiten zu verkürzen hält Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger nicht für sinnvoll. Zuvor müsse gesichert sein, ab wann Infizierte nicht mehr anstecken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Januar, 9.35 Uhr: Impfstoff-Panne in Hannover: 42 Kinder erhalten Dosis für Erwachsene

In Hannover sind 42 Kinder mit Corona-Impfdosen für Erwachsene geimpft worden. Was bedeutet das für die Jungen und Mädchen?

Dienstag, 4. Januar, 8.10 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen 199,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag waren es 191 gewesen. Seit dem 30. Dezember steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht. (Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.)

Das RKI verweist allerdings darauf, dass es über die Feiertage weniger Corona-Tests gab und von den örtlichen Gesundheitsämtern weniger Infektionen gemeldet wurden, so dass die Zahlen unvollständig sein könnten.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 3673 Corona-Neuinfektionen und 48 neue Todesfälle. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.30 Uhr wiedergeben.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.339.875 nachgewiesene Infektionen in Bayern mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 4. Januar, 7.55 Uhr: Sonder-Impftermine an Dreikönig in Lindau und Lindenberg

In den beiden Impfzentren in Lindenberg und Lindau werden am 6. Januar von 12 bis 17.30 Uhr Sonder-Impftermine ohne Voranmeldung angeboten. Zur Verfügung steht nur der Impfstoff von Moderna, informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Seit November 2021 empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) diesen Impfstoff vorsorglich für die Anwendung bei Personen ab 30 Jahren. Aus diesem Grund können bei dieser Sonder-Impfaktion nur Personen, die über 30 Jahre alt sind, eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung erhalten.

Dienstag, 4. Januar, 7.50 Uhr: Medien spekulieren über fünften Lockdown in Österreich

Bei einem Corona-Gipfel sollen am Donnerstag in Österreich weitere Schritte gegen die Pandemie beschlossen werden. Kommt jetzt der fünfte Lockdown? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Januar, 7.22 Uhr: Protest gegen Corona-Maßnahmen - erneut Tausende auf den Straßen

In zahlreichen Städten in Deutschland sind am Montagabend wieder zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Hier lesen Sie mehr.

Dienstag, 4. Januar, 7.10 Uhr: Macht die Corona-Impfung unfruchtbar? Ein Faktencheck

"Bist du gegen Corona geimpft?" Darauf antworten junge Menschen mitunter: "Nein, ich will noch Kinder haben." Ist das eine berechtige Sorge? Ein Faktencheck.

Dienstag, 4. Januar, 6.35 Uhr: "Nicht blind in eine fünfte Welle zu laufen": Holetschek fordert bundesweite Omikron-Regeln

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erhofft von der Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag bundeseinheitliche Corona-Regeln. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Januar, 6.10 Uhr: RKI registriert 30.561 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 239,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 239,9 an. Er steigt seit dem 30. Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Inzidenzwert bei 232,4 gelegen, vor einer Woche bei 215,6 (Vormonat: 432,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30 561 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.19 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 21.080 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 356 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 372 Todesfälle gewesen.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,07 (Sonntag 3,12) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 6.531.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.579.

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Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.