Corona-Newsblog, Teil 48

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt vom 18. März bis 24. März im Überblick

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 18. bis 24. März 2021.

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 18. bis 24. März 2021.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 18. bis 24. März 2021.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog vom 18. bis 24. März 2021.
26.03.2021 | Stand: 12:03 Uhr

Das ist ein Archiv-Artikel. Wir berichten hier in unserem aktuellen Newsblog zur Corona-Lage im Allgäu und auf der Welt.

Mittwoch, 24. März, 22 Uhr: Pressestimmen zu Merkel: Von "Blamage perfekt" bis "Wertschätzung verdient"

Bundeskanzlerin Merkel entschuldigt sich für die "Ruhepause"-Fehlentscheidung. Die Pressestimmen reichen von "Bankrotterklärung" bis "souverän". Was andere Medien schreiben, lesen Sie in unserem Überblick.

Mittwoch, 24. März, 21.30 Uhr: Merkel will nicht die Vertrauensfrage stellen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Forderung der Opposition zurückgewiesen, im Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen. "Das ist nicht nötig. Das werde ich nicht tun", sagte die CDU-Politikerin am Mittwochabend in einem ARD-"Brennpunkt". Sie habe heute die Menschen für einen Fehler um Verzeihung gebeten. "Das ist, glaube ich, das Richtige, was zu tun ist. Ich habe ansonsten die Unterstützung der gesamten Bundesregierung und insofern auch des Parlamentes."

FDP, AfD und Linke hatten Merkel am Mittwoch nahegelegt, nach dem Zurückziehen der Osterruhe-Regelung die Vertrauensfrage zu stellen und damit zu prüfen, ob sie für ihren Kurs im Bundestag noch eine Mehrheit hat. Ziel der Osterruhe von Gründonnerstag bis einschließlich Ostermontag war es gewesen, angesichts der dritten Welle der Corona-Pandemie das wirtschaftliche, öffentliche und private Leben stark herunterzufahren und damit Infektionsrisiken zu mindern. Merkel bat die Bürgerinnen und Bürger in der ARD, auch ohne diese staatlich verordnete Osterruhe über die Feiertage wenn möglich zu Hause zu bleiben: "Diese Bitte äußere ich und ich weiß auch, dass viele Bürgerinnen und Bürger der nachkommen."

Die Kanzlerin bezeichnete die Runde mit den Ministerpräsidenten als das "richtige Gremium" für Beschlüsse in der Corona-Pandemie. Das Infektionsschutzgesetz sei so angelegt, dass für die zu erlassenden Verordnungen über spezielle Maßnahmen die Länder zuständig seien, sagte Merkel. "Damit Deutschland nicht ein vollständiger Flickenteppich ist, ist es schon sinnvoll, sich auf bestimmte Gemeinsamkeiten zu einigen."

Mittwoch, 24. März, 21 Uhr: Mallorca-Urlauber können sich am Flughafen testen lassen

Mallorca-Urlauber können sich künftig am Flughafen vor dem Rückflug nach Deutschland auf das Coronavirus testen lassen. Was in Palma angeboten wird, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 20.40 Uhr: Der Osten Österreichs geht in einen Oster-Lockdown

Bundeskanzlerin Merkel sagt die Corona-Osterruhe für Deutschland ab. Im Nachbarland Österreich geht man dagegen den umgekehrten Weg. Was einer der Hauptgründe dafür ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 20 Uhr: Gottesdienste in Bayern bleiben zu Ostern erlaubt

Gläubige in Bayern müssen zu Ostern nicht auf den Besuch einer Kirche oder einer Synagoge verzichten. Was Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Mittwoch klarstellte, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr: Freie-Wähler-Politiker: Osterruhe wäre "Aprilscherz" gewesen

Der Freie-Wähler-Politiker Fabian Mehring hat das Aus für die Osterruhe begrüßt. Er sprach in dem Zusammenhang von einem Aprilscherz: Es sei ein Aprilscherz gewesen, daran zu glauben, dass zwei Tage Osterruhe mehr einen großen Effekt im Kampf gegen Corona gehabt hätten, sagte er über den Bund-Länder-Beschluss vom Dienstagfrüh. "Gott sei Dank" sei das an Umsetzungsproblemen gescheitert. "Wir sind froh, dass das einkassiert worden ist", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FW-Landtagsfraktion. In der Regierungskoalition in Bayern hatten die Freien Wähler die Osterruhe noch am Dienstag mitbeschlossen. Inzwischen hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Umsetzung der Pläne bundesweit gestoppt.

Mittwoch, 24. März, 19 Uhr: Große Aufregung nach Vorfall an der Füssener Grenze

Weil ein Schriftstück fehlt, lassen Grenzpolizisten einen Rettungswagen aus Tirol zunächst nicht zum Füssener Krankenhaus. Welche Wellen dieser Vorfall nun in Tirol schlägt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 18.45 Uhr: Opposition attackiert Söder und CSU

Mit teilweise scharfen Worten hat die Opposition das Corona-Krisenmanagement von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisiert und dabei auch die CSU insgesamt scharf attackiert. Kritik gab es am Mittwoch im Landtag am Hin und Her um die Osterruhe - aber vor allem auch an der Maskenaffäre, in deren Zentrum mit Alfred Sauter inzwischen auch ein bisheriger CSU-Landtagsabgeordneter steht. Was die Opposition kritisiert und Söders Regierungserklärung lesen Sie in unserer Zusammenfassung.

Mittwoch, 24. März, 18 Uhr: Corona-Modellregion: Zwei Allgäuer Städte bewerben sich

Die Stadt Kempten bewirbt sich als Corona-Modellregion, bestätigt Oberbürgermeister Thomas Kiechle auf Anfrage unserer Redaktion. Auch Marktoberdorf im Ostallgäu will dem Beispiel Tübingens folgen und Modellregion werden.

Mittwoch, 24. März, 17.50 Uhr: Teile Österreichs wollen wohl Geschäfte über Ostern schließen

Wien und andere Bundesländer Österreichs wollen offenbar die meisten Geschäfte über Ostern schließen. Welche weiteren verschärften Maßnahmen wo geplant sind, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 17.40 Uhr: Obduktions-Ergebnis: Krankenpflegerin (55) starb an Thrombose

Nach dem Tod einer Krankenpflegerin (55) in Kempten, die zweieinhalb Wochen zuvor eine Impfung mit AstraZeneca bekommen hatte, liegt nun das Ergebnis der Obduktion vor. Was die Staatsanwaltschaft gegenüber unserer Redaktion sagt, lesen Sie exklusiv hier.

Mittwoch, 24. März, 17.30 Uhr: Weitere knapp sechs Milliarden Euro für Tests und Impfungen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll für den Kampf gegen die Corona-Pandemie weitere knapp sechs Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt einsetzen können. Der größte Teil diene zur Finanzierung der kostenlosen Schnelltests, die jeder seit 8. März regelmäßig in einem Testzentrum vor Ort in Anspruch nehmen kann, sagte der Unions-Haushaltsexperte Eckardt Rehberg (CDU) am Mittwoch.

Für Tests sind bis zu 3,3 Milliarden Euro vorgesehen, wie aus einer Vorlage des Finanzministeriums hervorgeht. Für die künftig auch in Praxen geplanten Impfungen sollen bis zu 1,5 Milliarden Euro für die Vergütung der Ärzte bereit stehen. Eine Milliarde Euro ist zudem zur Unterstützung von Kliniken vorgesehen. Über die Freigabe der Mittel sollte am Mittwoch der Haushaltsausschuss des Bundestags entscheiden. Zuerst berichtete das Portal "ThePioneer" (Mittwoch) darüber. Rehberg sagte: "Die Ausweitung der Tests und das Impfen sind wichtige Bausteine, um Schritt für Schritt in den gewohnten Alltag zurückkehren zu können." Er erwarte, dass mehr Tempo gemacht werde.

Mittwoch, 24. März, 17.10 Uhr: Söder wünscht sich weitere Maßnahmen gegen Auslandsreisen

Deutschland muss nach Ansicht von Markus Söder in der aktuellen Corona-Krise konsequent gegen Auslandsreisen vorgehen. Was Bayerns Ministerpräsident konkret fordert, lesen Sie hier. Zudem überprüft die Bundesregierung, ob Urlaubsreisen ins Ausland derzeit untersagt werden können.

Mittwoch, 24. März, 16.50 Uhr: Scharfe Kritik von Franz Josef Pschierer an Corona-Durcheinander

In der CSU gibt es großen Ärger über das Hin und Her in der Berliner Coronapolitik. Die CSU-Mittelstandsunion kritisierte am Mittwoch insbesondere die Verkündung und anschließende Rücknahme der erweiterten Osterruhe: "Auch wenn die Bundeskanzlerin ihre Entscheidung korrigiert hat, ist der Schaden immens", sagte der Vorsitzende Franz Josef Pschierer. "Vor allem ist das Vertrauen in eine professionelle und verlässliche Regierungspolitik massiv beschädigt", kritisierte der CSU-Landtagsabgeordnete.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nach heftigen Protesten aus der Wirtschaft am Vormittag die am Vortag gemeinsam mit Ländern beschlossene Osterruhe gestrichen und sich bei den Bürgern entschuldigt. Pschierer kritisierte grundsätzlich eine fehlende Beteiligung der Parlamente: "Hier fehlt jegliche Transparenz. Eine Ministerpräsidentenkonferenz ist keine "Ersatzregierung"", sagte der frühere bayerische Wirtschaftsminister. "So weitreichende Entscheidungen bedürfen auch einer offenen parlamentarischen Diskussion." Überrascht sei er, dass einige Länderchefs jetzt den Eindruck erweckten, als seien sie bei dieser Veranstaltung gar nicht dabei gewesen. "Wie sonst ist es zu erklären, dass es hier keinen oder nur wenig Widerspruch gab."

Die Osterruhe sollte eigentlich am Gründonnerstag beginnen und sah vor, dass bis einschließlich Ostermontag das öffentliche Leben bis auf wenige Ausnahmen völlig heruntergefahren werden sollte. Der Gründonnerstag und der Karsamstag sollten dafür zu Ruhetagen erklärt werden. Daran wurde aber Kritik laut. Es gab zudem große Verwirrung um die praktische Umsetzung.

Mittwoch, 24. März, 16.30 Uhr: Merkel gegen Urlaub in Ferienwohnungen bei exponentiellem Wachstum

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Ablehnung von Urlauben etwa in Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen während des exponentiellen Wachstums der Corona-Infektionen bekräftigt. "Ich persönlich (...) glaube, dass schon das Wort des kontaktarmen Urlaubs ein bisschen in die Irre führen könnte", sagte Merkel am Mittwoch in der Regierungsbefragung im Bundestag. Die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz hatten sich dafür eingesetzt, über Ostern kontaktarmen Urlaub im eigenen Land zu ermöglichen. Sie waren in den Bund-Länder-Verhandlungen am Montag aber mit ihrem Vorschlag gescheitert.

Merkel sagte: "Dass jetzt die Familien, ohne Kontakt mit einer anderen Familien zu haben, ihren ganzen Urlaub verbringen, das erschließt sich mir nicht auf den ersten Blick." Das möge es im Einzelfall geben. "Ansonsten gibt es aber wieder vollkommen neue Konstellationen von Kontakten, nämlich Menschen, die sich bisher nicht kannten, kommen sich sehr nah, und es gibt Mobilität innerhalb eines Bundeslandes." Angesichts des gegenwärtigen exponentiellen Wachstums der Corona-Fälle wäre das "das falsche Signal" gewesen, so Merkel. Bei sinkenden Inzidenzen könne sie sich dies aber gut vorstellen.

Auch die Öffnung von Außengastronomie sei in Gebieten mit Werten über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und sieben Tagen nicht ratsam, wenn man den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts folge. Man müsse die Gesamtheit der Bewegungen etwa zu und auf den Restaurantterrassen im Blick behalten und nicht nur die am Tisch. Bei geringeren Inzidenzen sei aber die Nutzung mit Termin ("Click & Meet") Teil des bestehenden Öffnungskonzeptes.

Mittwoch, 24. März, 16.10 Uhr: Corona-Hammer: Astrazeneca lagert 29 Millionen Impfdosen, die der EU fehlen

Astrazeneca hat der EU immer wieder Hiobsbotschaften übermittelt: Leider könne man viel weniger Corona-Impfstoff liefern als gedacht. Dabei liegen Millionen Dosen auf Halde. Warum das alles ziemlich rätselhaft ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 15.50 Uhr: Ärzte: Praxen in Bayern werden mit Impf-Anfragen überflutet

Vor dem Impfstart am 1. April werden bayerische Arztpraxen mit Anfragen überflutet. "Wir bekommen derzeit von den Kolleginnen und Kollegen aus den Praxen die Rückmeldung, dass permanent Menschen anrufen, um Impftermine zu vereinbaren", teilte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) am Mittwoch in München mit. "Das ist zum jetzigen Zeitpunkt weder sinnvoll noch hilfreich." Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 15.45 Uhr: Acht Modellregionen für vorsichtiges Öffnen in Bayern

Bayern will das vorsichtige Zurückfahren von Corona-Schutzmaßnahmen etwa in Handel oder Kultur nach Ostern in acht Modellregionen testen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch im Landtag an. Es solle aus jedem der sieben Regierungsbezirke eine Stadt oder ein Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von mehr als 100 und weniger als 150 teilnehmen, aus Oberbayern zwei, sagte Söder. Es gebe bereits mehr Bewerber als mögliche Plätze.

Mittwoch, 24. März, 15.40 Uhr: Bayerns Tennis-Verband kritisiert Bund-Länder-Beratungen

Der Bayerische Tennis-Verband (BTV) hat die jüngsten Corona-Beratungen von Bund und Ländern kritisiert. "Der organisierte Sport liegt schon lange nicht im Fokus der Politik, bei den jüngsten Gesprächen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten spielte er gar keine Rolle mehr. Das kann nicht sein, denn wir alle wissen, wie wichtig Sport für eine gesunde Bevölkerung ist. Vor allem Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung", erklärte am Mittwoch BTV-Präsident Helmut Schmidbauer.

Gerade der Tennissport könne in der jetzigen Phase hilfreich sein. "Nach einem Jahr in der Pandemie sind große Teile der Bevölkerung physisch und psychisch instabil. Tennis ist Teil der Lösung, nicht das Problem", sagte Schmidbauer. "Ein Tennisplatz umfasst ungefähr 600 Quadratmeter, die Spieler auf beiden Seiten werden von einem Netz getrennt. Eine Ansteckungsgefahr ist somit nicht gegeben."

Nach der wieder zurückgenommenen Osterruhe sind für den 12. April wieder Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten geplant.

Mittwoch, 24. März, 15.36 Uhr: Bundesregierung prüft, ob Urlaubsreisen ins Ausland derzeit untersagt werden können

Die Bundesregierung prüft, ob Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland wegen der Corona-Pandemie vorübergehend unterbunden werden können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 15.33 Uhr: Söder bei Regierungserklärung: Vorsichtiges Öffnen als Ziel

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für die Pandemie-Bekämpfung ein kombiniertes Konzept von Lockdowns und anderen Maßnahmen gefordert. Ein vorsichtiges Öffnen mit vielen Tests, Impfungen und der zunehmenden Nutzung digitaler Möglichkeiten müsse das Ziel sein, sagte Söder am Mittwoch bei seiner Regierungserklärung im bayerischen Landtag. Basis für die Corona-Bekämpfung müsse weiter die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sein. In den nächsten drei Wochen werde es keine Öffnungen geben, um trotz der um sich greifenden britischen Virus-Variante mit höherer Ansteckungsgefahr und erhöhter Sterblichkeit, Stabilität zu gewinnen.

Mittwoch, 24. März, 15.30 Uhr: Söder: Merkel ist für gekippte Osterruhe nicht alleine verantwortlich

In seiner Regierungserklärung stellt sich Ministerpräsident Markus Söder hinter Kanzlerin Angela Merkel. Er spricht dennoch von einem Vertrauensschaden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 15.15 Uhr: Auch an den Osterfeiertagen soll geimpft werden

In Bayern sollen die Corona-Impfungen auch an den Ostertagen fortgesetzt werden. Das Gesundheitsministerium in München erklärte am Mittwoch, dass die Impfzentren im Freistaat möglichst an jedem Tag unabhängig von Feiertagen den Bürgern ein Impfangebot ermöglichen sollen. "Abhängig von einer regionalen Nachfrage und einer individuellen Terminplanung der Impfzentren sind regionale Unterschiede in den Öffnungszeiten jedoch möglich", erläuterte ein Sprecher.

Bundesweit war zunächst geplant worden, wegen der Pandemie von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche Leben weitgehend herunterzufahren. Am Mittwoch hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dann mitgeteilt, dass sie die in der Nacht auf Dienstag von Bund und Ländern beschlossene Osterruhe nicht umsetzen werde.

Mittwoch, 24. März, 15 Uhr: Regierungserklärung von Markus Söder im Live-Stream

Nach dem Kippen der Osterruhe-Regelung gibt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Regierungserklärung im Landtag seit 15 Uhr ab.

Mittwoch, 24. März, 15 Uhr: Kommentar zur Rücknahme der Osterruhe: Mit einer Entschuldigung ist es nicht getan

Der „Ruhetag“ ist gestrichen, Kanzlerin Angela Merkel entschuldigt sich – doch das Problem liegt viel tiefer. Und es muss gelöst werden, meint unsere Autorin Margit Hufnagel - ihren Kommentar lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 14.30 Uhr: Corona-Schweigeminute in vielen Städten Europas

In Dutzenden Städten Europas hat es am Mittwoch um 12.00 Uhr eine Schweigeminute und andere Gedenkveranstaltungen für die Corona-Toten gegeben. Wie der Verband Eurocities als Organisator mitteilte, hatten sich viele der rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern mit eigenen Aktionen an dem gemeinsamen Gedenken beteiligt. Eine genaue Zahl der Teilnehmer gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher.

In Berlin standen nach Angaben der Verkehrsbetriebe BVG am Mittag viele Busse und Bahnen an den Haltestellen oder im Bahnhof für kurze Zeit still. Eine ähnliche Aktion habe es in der ungarischen Hauptstadt Budapest gegeben, berichtete der Sprecher von Eurocities. Stuttgart hatte angekündigt, dass das Glockenspiel auf dem Rathausturm über die Mittagszeit aussetzen sollte. Andernorts seien in Rathäusern Sitzungen zeitweise unterbrochen worden, hieß es. Dario Nardella, Verbandspräsident und Bürgermeister der italienischen Stadt Florenz, gedachte der Leidtragenden und Toten der Pandemie bei einem kurzen Auftritt auf YouTube in einem Livestream.

Mittwoch, 24. März, 14 Uhr: Wegen Corona: Bundesfinanzminister will noch mehr Schulden machen

Finanzminister Scholz will heuer etwa 60,4 Milliarden Euro mehr Schulden machen als zunächst geplant. Die Folgen der Corona-Krise sollen so gemildert werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. März, 13.30 Uhr: Sonthofen: Polizei will Ansammlung auflösen - Jugendlicher rastet aus

Die Polizei in Sonthofen bekam am Dienstagabend von Anwohnern die Mitteilung, dass in der Bahnhofsstraße etwa 30 Jugendliche für Lärm sorgen würden. Weil eine solche Ansammlung in der Corona-Pandemie gegen die Infektionsschutz-Regeln verstößt, rückten die Beamten aus.

Mittwoch, 24. März, 13 Uhr: Kanzlerin Merkel sagt: "Das ist einzig und allein mein Fehler"

"Um eines klipp und klar zu sagen: Das ist einzig und allein mein Fehler", sagte Merkel. "Ich trage die letzte Verantwortung und zwar qua Amt." Ein Fehler müsse benannt und dann korrigiert werden. Die zusätzliche Verunsicherung bedaure sie, betonte die Kanzlerin: "Dafür bitte ich die Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung."

Mittwoch, 24. März, 12.30 Uhr: Osterruhe gestrichen: Merkel will sich äußern

Angela Merkel macht die Osterruhe rückgängig. Am Mittwochmittag will sie ein Statement dazu abgeben. Alles dazu bei uns im Liveticker.

Mittwoch, 24. März, 11.40 Uhr: Söder stützt Merkel-Entscheidung gegen Corona-Osterruhe

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) steht hinter der Entscheidung von Kanzlerin Angela Merkel, den geplanten Corona-Osterlockdown zu stoppen. "Ich habe persönlichen Respekt vor der Erklärung der Kanzlerin. Es ist am Ende besser jetzt abräumen, wenn es rechtlich nicht geht", sagte er am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern bei der kurzfristig anberaumten Schalte von Bund und Ländern. Letztlich seien die Verfahrensabläufe "auch Teil des Problems".

Söder wies zugleich darauf hin, dass die zuständigen Ministerien noch in der Nacht der Ministerpräsidentenkonferenz befragt worden seien, ob die Umsetzung der sogenannten Osterruhe rechtlich möglich sei.

Mittwoch, 24. März, 11.20 Uhr: Merkel kippt Osterruhe

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. Das teilte Merkel am Mittwoch in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr.

Über ihre Entscheidung unterrichtete die Kanzlerin die Regierungschefs demnach in den ersten Sätzen der Schalte. Sie habe für die kurzfristige Bereitschaft zu einer erneuten Runde gedankt. Daraufhin habe sie erklärt, sie habe am Vormittag entschieden, die Verordnungen zu Osterruhe nicht auf den Weg zu bringen, sondern zu stoppen. Unmut hatte sich vor allem daran entzündet, dass nach den stundenlangen Corona-Beratungen in der Nacht zum Dienstag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen war.

Mittwoch, 24. März, 11.10 Uhr: Kreise: Osterruhe soll gekippt werden

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. Das teilte Merkel am Mittwoch in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr.

Mittwoch, 24. März, 10.15 Uhr: Nach Kritik: Merkel berät heute nochmal mit Ministerpräsidenten

Nach der massiven Kritik an den Oster-Beschlüssen der Bund-Länder-Runde will Kanzlerin Angela Merkel heute erneut mit den Ministerpräsidenten beraten.

Mittwoch, 24. März, 9.30 Uhr: Memmingen lockert - Kaufbeuren verschärft

Seit heute gelten neue Regeln in Memmingen und in Kaufbeuren. Memmingen lockert die Corona-Regeln, weil der Inzidenzwert dort drei Tage hintereinander unter 50 lag. Inzwischen steigt er allerdings auch dort wieder. So ist in Memmingen jetzt auch Einkaufen ohne Terminvergabe erlaubt. Welche Maßnahmen jetzt gelten.

Treffen mit nur noch einer haushaltsfremden Person - geschlossene Geschäfte. In Kaufbeuren greift ab heute die Notbremse.

Mittwoch, 24. März, 7.40 Uhr: Trotz Homeschooling fahren Schüler aus dem Ostallgäu nach Kaufbeuren zum Unterricht

Obwohl seit Montag im Ostallgäu aufgrund der gestiegenen Inzidenzwerte wieder Homeschooling gilt, machen längst nicht alle Schüler Unterricht von zu Hause aus. Hunderte Schüler, die eine weiterführende Schule in Kaufbeuren besuchen, fahren diese Woche wie gewohnt zum Unterricht vom Landkreis in die Stadt. Eltern im Ostallgäu mit mehreren schulpflichtigen Kindern stellt dies mitunter vor Schwierigkeiten bei der Betreuung.

Mittwoch, 24. März, 6.40 Uhr: Der Tod einer Krankenpflegerin (55) der Klinik Immenstadt wirft viele Fragen auf

Nach dem Tod einer mit AstraZeneca geimpften Krankenhaus-Mitarbeiterin ist die Bestürzung groß und viele Fragen sind offen. Ob die Hirnthrombose der 55-Jährigen durch die Impfung ausgelöst wurde, ist noch nicht geklärt. Ein Zusammenhang gilt jedoch als wahrscheinlich. Aber was kann durch den AstraZeneca-Impfstoff im Körper passieren und was lässt die Gefahr eines seltenen, aber lebensgefährlichen Blutgerinnsels steigen?

Mittwoch, 24. März, 6.10 Uhr: Inzidenz: Allgäu fast komplett dunkelrot

Sechs von sieben Allgäuer Städe und Gemeinden, die vom RKI ausgewiesen werden, sind inzwischen dunkelrot. Das heißt: Die 7-Tage-Inzidenz liegt über 100. Und auch Memmingen schrammt nur knapp an dieser Grenze vorbei. Unsere Übersicht.

Mittwoch, 24. März, 6 Uhr: RKI registriert 15 813 Corona-Neuinfektionen und 248 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 15 813 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 248 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 13 435 Neuinfektionen und 249 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.15 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 108,1 - und damit etwas höher als am Vortag (107,3).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 1,04 (Vortag 1,12). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Dienstag, 23. März, 22.15 Uhr: Sachsen will Schulbetrieb ab 12. April ermöglichen

Sachsen will die Schulen ab dem 12. April wieder öffnen. Die Bedingungen für Präsenzunterricht werden derzeit diskutiert, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bei einer Videokonferenz der Regierung am Dienstagabend. Dabei sollen die für Lehrer und Schuler aller Schularten zwei Mal in der Woche vorgesehenen Tests helfen. "Dafür brauchen wir jeweils 1,2 Millionen Schnelltests, an der Beschaffung arbeiten wir." Piwarz sprach von einer Übergangslösung, bis man beim Impfen weiter und die Schulen dadurch sicher seien. Impfstoff werde wohl bis Mai "nicht so zur Verfügung stehen wie wir es brauchen", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).

Dienstag, 23. März, 21 Uhr: "Danke Kassel": Nena solidarisiert sich mit Querdenkern auf Instagram

Bereits im Oktober hat die Sängerin mit einem Post Diskussionen um Verschwörungstheorien ausgelöst. Jetzt bedankte sie sich bei den Kasseler Demonstranten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 20.20 Uhr: Prognose: Bis zu 15,3 Millionen Impfstoffdosen im April erwartet

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass die Lieferung von Corona-Impfstoff nach Ostern deutlich anzieht. Wie aus einer Prognose des Ministeriums hervorgeht, könnten allein vom 5. April bis 1. Mai bis zu 15,3 Millionen Dosen Impfstoff hinzukommen. Damit könnte die Impfkampagne deutlich Fahrt aufnehmen. Zuvor hatten die "Bild", das Redaktionsnetzwerk Deutschland und andere Medien darüber berichtet. Das Gesundheitsministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Zahlen auf Prognosen beruhen und mit Unsicherheiten behaftet sind.

Dienstag, 23. März, 19.35 Uhr: Wie im Vorjahr: Radrennen "Rund um Köln" abgesagt

Wie schon im Vorjahr ist das traditionelle Radrennen "Rund um Köln" für das Jahr 2021 abgesagt worden. Wie die Veranstalter mitteilten, kann die für den 6. Juni geplante 104. Auflage des Rennens nicht stattfinden. Eine Austragung zu einem späteren Zeitpunkt sei "aufgrund der extremen Dichte an Rennen in der zweiten Jahreshälfte nicht geplant". "Die aktuellen Corona-Regeln einhergehend mit einer sehr holprigen Impfkampagne, steigenden Infektionszahlen und verschiedenen Virusmutationen lassen leider keine andere Entscheidung zu", erklärte Geschäftsführer Markus Frisch von der "Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH", die nach der Übernahme 2019 weiter auf die erste Austragung des ältesten Eintagesrennens in Deutschland unter ihrer Regie warten muss.

Dienstag, 23. März, 19.15 Uhr: Verstoß gegen Hygienekonzept: Geldstrafe für FC Erzgebirge Aue

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines Verstoßes gegen das Hygienekonzept mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt worden. Wie der DFB am Dienstag mitteilte, hatten sich zum Heimspiel der Sachsen am 6. März gegen Hannover 96 im Zuschauerbereich des Erzgebirgsstadions mehr Personen aufgehalten, als es das Hygienekonzept erlaubt. Zudem wurde im VIP-Bereich eine Torte verzehrt, die ein Sponsor anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums geliefert hatte. Bei der Entscheidung sei zu berücksichtigen gewesen, dass der FC Erzgebirge in dieser Saison bereits wegen eines Verstoßes gegen das Hygienekonzept mit einer Geldstrafe belegt werden musste.

Dienstag, 23. März, 19.10 Uhr: Virologin Ciesek "frustriert" von Politik - "Osterruhe" zu kurz

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hält die am Montag beschlossene "Osterruhe" für zu kurz, um die Zahl der Neuinfektionen spürbar zu reduzieren. "Ich fürchte, dass so ein kurzer Shutdown, der auch noch unterbrochen wird am Samstag, nicht den Effekt haben wird, den sich vielleicht viele vorstellen oder wünschen", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Dienstag im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update".

Fünf Tage umfassten nicht einmal die Inkubationszeit des Virus. Wenn sich alle daran halten würden, könnten Infektionsketten vielleicht unterbrochen werden, "aber ich halte das für zu kurz um einen starken Effekt dadurch sehen zu können". Australien, wo ein solcher Kurz-Shutdown gut funktioniert habe, könne man nicht als Argument anführen: Dort habe man zum Startzeitpunkt sehr viel weniger Infektionen gehabt, die man zudem alle habe nachverfolgen können.

Dienstag, 23. März, 18.30 Uhr: Polizeifunktionär warnt vor "aggressiver Gesamtstimmung" an Ostern

Der bayerische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Jürgen Köhnlein, sieht die Polizei wegen der Corona-Maßnahmen vor schwierigen Einsätzen an Ostern. Der beschlossene strikte Lockdown rund um die Feiertage sei nicht mit der Situation im vergangenen Jahr zu vergleichen, sagte Köhnlein am Dienstag bei "Bild live". Mittlerweile gebe es "eine aggressivere Gesamtstimmung", warnte er. "Die Leute sind gestresst. Das war im letzten Jahr nicht so." Der Polizeifunktionär befürchtet, dass es am Samstag vor den Osterfeiertagen schwierig werde, weil es dann einen "Run auf die Supermärkte" geben werde. Gleichzeitig wollten die Menschen, falls schönes Wetter sei, in die Natur. "Und dann haben wir wieder die Problematik der Abstandsregelungen, die wir als Polizeikräfte überprüfen müssen."

Dienstag, 23. März, 18.15 Uhr: Neuer Negativ-Rekord bei Corona-Zahlen in Griechenland

In Griechenland ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen am Dienstag auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Laut griechischer Gesundheitsbehörde wurden binnen 24 Stunden 3586 neue Fälle registriert, die Hälfte davon im Großraum Athen. Die Zahl der zu beatmenden Patienten stieg auf 699. Beide Werte sind die höchsten seit Beginn der Pandemie in Griechenland. Die Zahl der Menschen, die bisher mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 51 auf 7582 Menschen.

Dienstag, 23. März, 17.45 Uhr: Höchsstand an Corona-Infizierten in Obergünzburg - Kindergarten in Ebersbach geschlossen

Die Corona-Pandemie hat mit akut 50 Infizierten in Obergünzburg einen Höchststand erreicht. Laut Bürgermeister Lars Leveringhaus seien die Infektionen nicht auf irgendwelche Hotspot zurückzuführen. Derweil ist der Kindergarten Ebersbach seit 15. März geschlossen. Drei Mitglieder des Personals wurden positiv getestet. Rund 50 Kinder und Erwachsene sind deshalb in Quarantäne und wurden getestet.

Dienstag, 23. März, 17.25 Uhr: Papst Franziskus feiert erneut reduziertes Corona-Ostern

Papst Franziskus muss wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge Ostern in deutlich reduzierter Form feiern. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Plänen des Vatikans für die Karwoche und das Osterfest hervor. Manche Riten fallen aus, andere werden zum Gesundheitsschutz verlegt, etwa in den Petersdom, und dürfen nur von wenigen Gläubigen besucht werden.

Dienstag, 23. März, 17.20 Uhr: Keine Ausgangssperre in Berlin bei steigenden Corona-Zahlen geplant

Die Menschen in Berlin sollen auch im Falle weiter steigender Corona-Zahlen weiterhin nach draußen gehen dürfen. "Die Ausgangssperre, glaube ich, wird keine Rolle spielen", sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach der Senatssitzung am Dienstag. "Ich kann im Rahmen einer Pandemie auch nichts ausschließen, aber ich sehe dafür zurzeit keine Mehrheit." Diese Einschätzung gelte für den Senat und für das Abgeordnetenhaus. "Weil es eben doch ein massiver Grundrechtseingriff ist", so Müller. "Insofern sehe ich nicht, dass wir damit arbeiten werden."

Dienstag, 23. März, 17.15 Uhr: Rechnungshof nimmt Corona-Hilfen unter die Lupe

Der Oberste Rechnungshof (ORH) hat die Staatsregierung aufgefordert, die Neuverschuldung im Rahmen der Corona-Krise auf das Notwendige zu begrenzen. Der Handlungsspielraum der Staatsregierung betrage "beachtliche 78 Milliarden Euro. Hiervon wurden bis Ende 2020 rund 10 Prozent in Anspruch genommen", erklärte der ORH am Dienstag in München. "Diese Schulden belasten dann kommende Haushalte und Generationen noch auf Jahrzehnte", mahnte ORH-Präsident Christoph Hillenbrand.

Die auf Pump finanzierten Ausgaben müssten "transparent, zielgerichtet und wirksam eingesetzt werden. Das nimmt der ORH bei Corona-Soforthilfen und -programmen bereits unter die Lupe", erklärte Hillenbrand. Der Rechnungshof bescheinigte der Staatsregierung aber wie in den Vorjahren eine geordnete Haushaltsführung. Nur der Schuldenabbau von 50 Millionen Euro erscheine "eher gering angesichts der prosperierenden Einnahmen" vor der Corona-Krise.

Dienstag, 23. März, 16.50 Uhr: Modellprojekt - Gastronomie in Oberwiesenthal und Augustusburg öffnet

Trotz des geplanten radikalen Lockdowns über Ostern werden Gastronomie und Freizeiteinrichtungen in den Erzgebirgsorten Oberwiesenthal und Augustusburg voraussichtlich ab 1. April für Gäste öffnen. Die sächsische Landesregierung habe für das Modellprojekt grünes Licht gegeben, sagte der Bürgermeister von Augustusburg, Dirk Neubauer (SPD), am Dienstag. Das Vorhaben werde wissenschaftlich begleitet und solle zeigen, wie Öffnungen unter Pandemie-Bedingungen möglich seien. Alle Gäste müssen dazu voraussichtlich täglich einen Corona-Test absolvieren. Schätzungen zufolge könnten in Oberwiesenthal täglich 600 bis 1000 Übernachtungsgäste bewirtet werden, hieß es.

Dienstag, 23. März, 16.45 Uhr: Kein Impfstopp über Ostern in Thüringen und Sachsen-Anhalt geplant

Der von Bund und Ländern beschlossene strenge Oster-Lockdown mit Ruhetagen soll auf die Impfkampagne in Thüringen keine Auswirkungen haben. "In Thüringen wird an Sonn- und Feiertagen geimpft. Darauf hat der MPK-Beschluss keinen Einfluss", sagte ein Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums am Dienstag auf Anfrage. Demnach seien beispielsweise vergangenen Sonntag mehr als 8000 Menschen im Freistaat geimpft worden. Im bundesweiten Vergleich liegt Thüringen sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitimpfungen in der Spitzengruppe. Etwa 10,4 Prozent der Bevölkerung in dem Land haben eine erste Corona-Impfung erhalten.

Dienstag, 23. März, 16.40 Uhr: Merkel wirbt um Unterstützung für strengeren Oster-Lockdown

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat trotz wachsenden Frusts der Bürgerinnen und Bürger um Rückendeckung für Bund-Länder-Beschlüsse zum strengeren Oster-Lockdown geworben. Das Impfen sei der Weg aus der Krise, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer teils online und teils in Präsenz organisierten Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Je geringer die Corona-Fallzahlen seien, umso schneller zeige die Impfung Wirkung. Gebe es hohe Fallzahlen, sei davon nur schwer herunter zu kommen.

Dienstag, 23. März, 16.35 Uhr: Corona-Steuerhilfen werden verlängert

Mehrere steuerliche Erleichterungen werden wegen des andauernden Corona-Lockdowns in Deutschland verlängert. So können alle, die wirtschaftlich erheblich von der Pandemie betroffen sind, weiterhin einen Antrag auf Aufschub bei der Steuerzahlung stellen. Steuern, die eigentlich bis Mitte des Jahres fällig werden, müssen so erst Ende September gezahlt werden. Darüber hinaus können auch Ratenzahlungen vereinbart werden, wie am Dienstag aus einem Schreiben des Finanzministeriums an die Länder-Finanzbehörden hervorgeht. Auch Vollstreckungsmaßnahmen wegen nicht gezahlter Steuern können ausgesetzt werden. Außerdem sollen Steuervorauszahlungen ohne eine strenge Nachprüfung angepasst werden.

Dienstag, 23. März, 16.05 Uhr: Kölner Dom wieder im Lockdown - Besuche nur für Gebet und Messe

Auch beim Kölner Dom werden wegen der Corona-Entwicklung die Lockerungen für Besucher wieder zurückgenommen. Ab sofort sei das Gotteshaus nur noch zum Gottesdienst und zum Gebet geöffnet, teilte ein Domsprecher am Dienstag in Köln mit. Die Kathedrale war erst vor knapp zwei Wochen wieder für Besucher geöffnet worden. Die Kirche ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. In normalen Zeiten kommen durchschnittlich 16.000 Besucher am Tag.

Dienstag, 23. März, 16 Uhr: Ralf Brinkhaus (CDU) pocht auf einheitliche Umsetzung der Corona-Beschlüsse

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat eine einheitliche Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse zum geplanten strengeren Lockdown über die Ostertage gefordert. Er hoffe, dass diese Einigung in der Umsetzung einheitlich geregelt werde, "dass es eben keine Ausnahmen gibt, sondern dass jeder sich auch an das hält, was da gestern Abend vereinbart worden ist", sagte Brinkhaus am Dienstag vor einer teils online und teils in Präsenz organisierten Sitzung der Unionsfraktion in Berlin.

Dienstag, 23. März, 15.55 Uhr: Kirchen pochen auf Präsenzgottesdienste an Ostern

Die katholische und die evangelische Kirche wollen nicht ohne weiteres auf Präsenzgottesdienste an Ostern verzichten. Man sei von der entsprechenden Bitte von Bund und Ländern überrascht worden, bekundeten am Dienstag der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD) in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm.

Dienstag, 23. März, 15.50 Uhr: Umfrage: Mehrheit von CSU-Transparenz-Offensive nicht überzeugt

Laut einer Umfrage hält eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger die Transparenz-Offensive von CSU-Chef Markus Söder nach der Maskenaffäre für nicht überzeugend. In der repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" erklärten rund 58 Prozent der Teilnehmer, die aktuellen Bemühungen der Christsozialen, mehr Transparenz und strengere Regeln für Mandatsträger einzuführen, wirkten auf sie nicht glaubwürdig. 38 Prozent hielten die Bemühungen für "sehr unglaubhaft", weitere 20 Prozent für "eher unglaubhaft".

Dienstag, 23. März, 15.40 Uhr: Lebensmittelhandel befürchtet lange Schlangen an Ostern

Die Karwoche ist eine der umsatzstärksten Wochen im deutschen Lebensmittelhandel. Weil jetzt einer der Verkaufstage wegfällt, rechnet der Handel mit noch mehr Ansturm an den verbleibenden Tagen - und gibt bereits Tipps für einen nervenschonenden Einkauf.

Dienstag, 23. März, 15.15 Uhr: Labore warnen vor Leichtsinn nach negativem Testergebnis

Der Anteil positiver Coronatests hat laut dem Laborverband ALM in Deutschland erneut zugenommen. Die Positivrate sei im Vergleich zur Vorwoche von rund 7,2 Prozent auf nun 8,3 Prozent gestiegen, teilte der Verband Akkreditierter Labore in der Medizin am Dienstag mit. Demnach fielen 98 762 Tests der rund 1,2 Millionen PCR-Tests in der Woche vom 15. bis 21. März positiv aus. In der Vorwoche gab es 77 646 positive Ergebnisse bei rund 1,1 Millionen Tests. In der ersten Märzwoche lag die Positivrate bei rund 6,4 Prozent. Damals wurden rund eine Million PCR-Tests durchgeführt.

Dienstag, 23. März, 14.50 Uhr: "Mega-Feiertag" und Lockdown: Rio de Janeiro macht wegen Corona dicht

Angesichts des rasanten Anstiegs der Corona-Zahlen und der Angst vor dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems haben Rio und die Zwillingsstadt Niterói die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus verschärft. So werden von Freitag an bis zum Ostersonntag nur essenzielle Aktivitäten erlaubt sein, wie aus einem Dekret in einer Sonderausgabe des Amtsblatts vom Montagabend hervorgeht. Der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Cláudio Castro, hatte ein Gesetzesprojekt eingebracht, mit dem Feiertage aus dem Jahr vorverlegt und ein "Mega-Feiertag" über diesen Zehn-Tages-Zeitraum geschaffen werden sollten.

Dienstag, 23. März, 14.45 Uhr: Augsburg will Tübinger Corona-Modell übernehmen

Die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) will das Modell für Corona-Öffnungen von der Stadt Tübingen übernehmen. Das schrieb Weber auf ihrer Facebook-Seite. "Wie OB-Kollege Palmer bin auch ich überzeugt, dass wir kreative Lösungen brauchen", betonte Weber. Mit einem Tagesticket können die Menschen in Tübingen Kultureinrichtungen und Außengastronomie besuchen. Laut Weber sei Augsburg auf ein solches Modell vorbereitet.

Dienstag, 23. März, 14.30 Uhr: Turn-Präsident Hölzl zu Lockdown: "Rückschritt für den Vereinssport"

Alfons Hölzl, der Präsident des Deutschen Turner-Bundes, hat die jüngsten Entscheidungen zur Fortsetzung des Lockdowns als "einen Rückschritt für den Vereinssport" bezeichnet. Diesen müsse man "im Sinne der Pandemiebekämpfung akzeptieren", zugleich dämpfe er aber "die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum vereinsbasierten Sporttreiben", sagte der DTB-Chef. Hölzl begrüßte, dass die im Bund-Länder-Beschluss vom 4. März beschriebene Öffnungsperspektive grundsätzlich weiterhin Bestand habe, "da sie den Menschen vor allem in Regionen mit entsprechend niedrigen Inzidenzwerten das gemeinsame Sporttreiben unter den entsprechenden Auflagen ermöglicht", sagte Hölzl der Deutschen Presse-Agentur.

Dienstag, 23. März, 14.20 Uhr: NRW-SPD-Chef Kutschaty: Regierung hat keine Strategie im Kampf gegen Corona

Der nordrhein-westfälische SPD-Partei- und Fraktionschef Thomas Kutschaty hat dem Bund und der Landesregierung Strategielosigkeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorgeworfen. Es werde darüber debattiert, ob Gründonnerstag geschlossen werde oder nicht, ob man mit dem Campingwagen an die Ostsee fahren oder nach Mallorca fliegen dürfe, sagte Kutschaty am Dienstag in Düsseldorf. Die entscheidende Frage sei aber, wie man aus dem "Dauerlockdown-Stress" herauskomme. "Das ist doch alles kein Hexenwerk, eine langfristige Strategie zu bekommen, um aus dieser Pandemie und diesem Rein und Raus aus dem Lockdown zu kommen", sagte Kutschaty. "Das nervt die Menschen."

Dienstag, 23. März, 13.45 Uhr: Holetschek: Erste Hausärzte sollen vom 31. März an impfen

Bayern will schon am 31. März mit dem Impfen gegen das Corona-Virus bei Hausärzten beginnen. Der Freistaat sei in dieser Angelegenheit mit den Ärzte-Organisationen im Gespräch, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Das Impfen solle zunächst mit 1500 Hausarztpraxen aufgenommen werden. Man wolle keinen Tag verstreichen und ein Zeichen setzen, sagte Holetschek. Das Vertrauensverhältnis von Hausärztzen und Patienten solle auch zu einer größeren Akzeptanz des Impfstoffs von Astrazeneca führen.

Dienstag, 23. März, 13.40 Uhr: Bayern probt weitere Öffnungsschritte in Modellregionen

Im Bayern sollen in drei bis vier Modellregionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern nach Ostern weitere Öffnungsschritte ausprobiert werden. Unter strengen Schutzmaßnahmen und mit einem Testkonzept könnten für die Dauer von 14 Tagen einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen, beschloss das bayerische Kabinett am Dienstag in München. Damit soll die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten untersucht werden. Welche Regionen dies sein werden, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei der Vorstellung des Beschlusses nicht. Unsere Zusammenfassung zu den Ergebnissen der Kabinetts-Sitzung finden Sie hier.

Dienstag, 23. März, 13.35 Uhr: Augsburger Oberbürgermeisterin will Tübinger Coronamodell übernehmen

Die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) will das Tübinger Modell für mehr Corona-Öffnungsschritte übernehmen. Sie habe deswegen mit Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) telefoniert, schrieb Weber auf ihrer Facebook-Seite. "Wie OB-Kollege Palmer bin auch ich überzeugt, dass wir kreative Lösungen brauchen", betonte Weber.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will mit dem Projekt belegen, dass Restaurants und Theater während der Pandemie wieder sicher geöffnet werden können. Dafür vergibt die Stadt Tübingen nach einen negativen Corona-Test eine Bescheinigung. Dieses sogenannte "Tübinger Tagesticket" berechtigt zum Besuch von Kultureinrichtungen und Außengastronomie.

Weber erklärte, dass Augsburg auf ein solches Modellprojekt vorbereitet sei. Die notwendigen Schnelltests als zentrale Bausteine dafür seien sichergestellt. "Nur ein negativer Test kann eine Rückkehr zur Normalität, einen Besuch von Geschäften, Gastronomie, Theatern, Kinos oder Sportstudios ermöglichen", erklärte die Rathauschefin.

Dienstag, 23. März, 13.30 Uhr: CSU im Bundestag fordert Öffnungsperspektive für Zeit nach Ostern

Die CSU im Bundestag fordert klare Öffnungszusagen für die Zeit nach dem soeben beschlossenen Oster-Lockdown. "Wer Lockdown sagt, der muss auch sagen, wie die Lockerungen danach ausschauen", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Dienstag in Berlin. Nötig seien "klare Lockerungszusagen für die Zeit nach Ostern". Hier gebe es "Nachbesserungsbedarf", betonte Dobrindt mit Blick auf die nächtlichen Beschlüsse von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. "Dazu geht das Papier nicht weit genug."

Seine Erwartung sei, dass darüber in den nächsten Tagen gesprochen werde. Das könne zum Beispiel im Corona-Kabinett geschehen. Auch die Länder könnten dazu Vorstellungen formulieren. "Meine Erwartung ist, dass der Freistaat Bayern - wenn es keine Verständigung mit den Bundesländern und dem Bund über diese Perspektive gibt - dann entsprechende Entscheidungen treffen wird." Nötig sei eine klare Formulierung, wann man nach Ostern wieder in den Anfang März beschlossenen Stufenplan für Lockerungen komme beziehungsweise wie dieser Plan auch verändert werden könne.

Dobrindt betonte, dies sei auch entscheidend, um die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Maßnahmen gegen die Pandemie zu sichern. "Der Grundsatz muss bleiben: Distanz und Akzeptanz sind ein Zwillingspaar, das zusammen gehört in der Bekämpfung der Pandemie. Die Distanz haben wir alle gelernt, die Akzeptanz muss erhalten bleiben." Der CSU-Politiker warnte in diesem Zusammenhang: "Mangelnde Akzeptanz kann auch zu einem unkontrollierten Infektionsgeschehen führen."

Dienstag, 23. März, 13.20 Uhr: Neue Regeln für den Schulunterricht nach den Osterferien

Das bayerische Kabinett hat neue Regeln für den Schulbetrieb nach den Osterferien verabschiedet. So sollen bei einem Inzidenzwert unter 50 dann sämtliche Schulklassen in den Präsenzunterricht zurückkehren, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München sagte. Zwischen 50 und 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche erfolgt für alle Jahrgänge Wechselunterricht. Bei einem Wert von über 100 gilt grundsätzlich Distanzunterricht - allerdings mit Ausnahmen.

So findet in den Abschlussklassen sowie in der vierten Klasse der Grundschule und den Jahrgangsstufen 11 an Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsoberschulen Präsenzunterricht mit Mindestabstand oder Wechselunterricht statt. In die Klassenzimmer dürfen dabei aber nur Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die über einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test verfügen oder in der Schule einen entsprechenden Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Alle anderen müssen per Distanzunterricht lernen.

Auch das an den Schulen tätige Personal soll sich mindestens zweimal wöchentlich selbst testen, auch im Fall der Notbetreuung. Für Kinderbetreuungseinrichtungen bleibt es dagegen bei den bisherigen Regelungen inklusive der Schließung mit dem Angebot einer Notbetreuung ab einer Inzidenz für 100. In der Mitteilung der Staatskanzlei hieß es, kleinen Kindern seien weder regelmäßige Tests zuzumuten noch könnten von ihnen eigene Vorsichtsmaßnahmen erwartet werden.

Dienstag, 23. März, 13.05 Uhr: Bayern will nach den Osterferien Regeln für Handel lockern

Bayern will nach den Osterferien die Corona-Regeln für den Einzelhandel lockern. Dann sollen Ladenöffnungen mit Hygienekonzept bereits bei einer Inzidenz unter 100 im Land- oder Stadtkreis möglich sein. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts. Bisher liegt die Grenze dafür bei 50. Mindestabstand, Maskenpflicht und eine Begrenzung der Kundenzahl bleiben erhalten.

Bei einer Inzidenz zischen 100 und 200 soll nach den Osterferien das "Click & Meet" genannte Einkaufen mit Termin bei Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests und verschärften Vorgaben für die Kundenzahl möglich sein. Bisher ist "Click & Meet" im Inzidenzbereich zwischen 50 und 100 erlaubt. Im Einzelhandel gebe es verhältnismäßig wenig Infektionen und die Unternehmen gingen sehr verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten um, begründete Söder den Schritt.

Dienstag, 23. März, 13 Uhr: Ruhiges Osterfest in Bayern - Geschäfte ab Gründonnerstag zu

Das Osterfest 2021 soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Bayern in diesem Jahr besonders ruhig werden. Von Gründonnerstag, 1. April, bis einschließlich Ostermontag bleiben Betriebe, Behörden und Geschäfte geschlossen, beschloss das Kabinett bei seiner Sitzung am Dienstag. Einzige Ausnahme sind Lebensmittelgeschäfte am Karsamstag (3. April), die dann öffnen dürfen, sagte Ministerpräsident Markus Söder. Der Bund erarbeite noch Rechtsgrundlagen, Gründonnerstag und Ostersamstag wie Sonn- und Feiertage zu behandeln - auch was Zuschläge für Arbeitnehmer angehe.

Alle Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt, heißt es in dem Beschluss. Für private Zusammenkünfte gelten die schon eingeführten Inzidenz-Regeln auch an Ostern: In Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner dürfen sich zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen - Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. In Gegenden mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 sind Treffen nur mit einer einzigen weiteren Person erlaubt.

Dienstag, 23. März, 12.55 Uhr: Söder: Die Lage ist ernst und wird noch sehr viel ernster werden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht Deutschland und Bayern im Kampf gegen Corona in einer gefährlichen Phase. "Die Lage ist ernst, und sie wird noch sehr viel ernster werden", warnte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. "Die dritte Welle rollt durch Bayern", sagte er. Und diese sei deutlich gefährlicher, es handle sich quasi um eine komplett neue Pandemie. Sechs Wochen sei es bei den Corona-Zahlen abwärts gegangen, seit vier Wochen gehe es wieder nach oben. Söder kündigte für den weiteren Weg deshalb einen Dreiklang an: Vorsicht, Restriktion und Motivation. Bis zum Ende der Osterferien werde es jedenfalls keine weiteren Öffnungen mehr geben, sagte Söder. Zudem habe man sich auf einen Lockdown über Ostern verständigt.

Dienstag, 23. März, 12.30 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinettssitzung jetzt im Live-Stream

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo informieren über die Ergebnisse der Beratungen. Die Hintergründe dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 12.25 Uhr: Allgäuer Tourismusbranche ist nur noch frustriert

Allgäuer Tourismusbetriebe haben auf eine Perspektive gehofft. Diese Hoffnung wurde im Keim erstickt. Es herrscht vor allem Unveständnis über die neuen Regeln. Stimmen aus der Region lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 12.20 Uhr: Deutscher Tourismusverband: Wut und Verzweiflung machen sich breit

Der Deutsche Tourismusverband hat die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz scharf kritisiert. "Erneut lassen Bund und Länder den Deutschlandtourismus ohne jegliche Perspektive im Regen stehen", sagte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. Was Kunz kritisiert, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 12 Uhr: Mobilitätsforscher: Vor allem Innenräume ein Problem bei Corona

Im Kampf gegen das Coronavirus sind aus Sicht eines Mobilitätsforschers vor allem ungeschützte Kontakte in Innenräumen ein Problem. Dass diese vermieden werden sollten, komme im Beschluss von Bund und Ländern zu kurz, erklärte Kai Nagel von der TU Berlin am Dienstag. "Gewünscht hätten wir uns, dass der Absatz (...) statt in der Präambel im Maßnahmenteil des Beschlusses aufgenommen worden wäre." Denkbar wäre etwa eine Aufklärungskampagne gewesen.

Auch seien Zwangsmaßnahmen im Sinne der Infektionsbekämpfung effektiver als auf die persönliche Verantwortung der Bevölkerung und der Unternehmen zu setzen, wie es die Politik macht. "Wir haben aber Verständnis dafür, dass Zwang vermieden wurde", so Nagel. Jetzt sei umso wichtiger, dass möglichst viele die ungeschützten Kontakte in Innenräumen vermeiden, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen und damit kontrollierte Öffnungen zu erlauben.

Als sinnvoll erachten Nagel und seine Kollegen, dass Kontakte in Innenräumen generell mit Schutzmaßnahmen verbunden werden müssen, und dass dies auch im Arbeitsbereich umgesetzt werden muss. Auch Schnelltests - sofern sie flächendeckend und häufig genutzt werden - und Kontaktbeschränkungen über Ostern seien hilfreich, erklärte Nagel. "Auch richtig finden wir, dass mit Modellprojekten Erfahrung gesammelt werden soll." Es gebe viele Aktivitäten, bei denen die Infektionswahrscheinlichkeit eher gering ist. "Es ist aber sicher richtig, dies zunächst in kleinem Maßstab und mit entsprechender Kontrolle zu testen, bevor hier größere Schritte unternommen werden."

Dienstag, 23. März, 11.45 Uhr: Sportbund: Corona-Beschlüsse für gesamten Sport "herber Rückschlag"

Der Deutsche Olympische Sportbund ist nach der beschlossenen Fortsetzung des Lockdowns enttäuscht und besorgt. "Die aktuelle Beschlusslage stellt auch für den gesamten Sport nochmals einen herben Rückschlag dar", kommentierte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Dienstag die Ergebnisse des Treffens von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Nach ersten wichtigen Öffnungsschritten werde nun der gesamte Vereinssport "erneut zur Bewegungslosigkeit" verdammt: "Das tut richtig weh und wird die schon jetzt deutlich erkennbaren Schäden im gesamten Sportsystem nun von Woche zu Woche nochmals weiter erhöhen." Weitere Reaktionen und Pressestimmen zu den Corona-Beschlüssen lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 11.30 Uhr: Lebensmittelhandel erwartet großen Kundenandrang am Karsamstag

Nach den neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern rechnet der Handel mit erhöhtem Kundenandrang in Lebensmittelmärkten am Mittwoch und Samstag vor Ostern. Was der Handelsverband Deutschland von den Plänen des Bund-Länder-Gipfels hält, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 11.15 Uhr: Diese griechische Kleinstadt wird zum warnenden Corona-Beispiel

"Horrorstadt", "Geisterstadt", "Stadt der Toten": Solche Namen bekommt derzeit die griechische Kleinstadt Malesina. Warum der Ort und seine rund 4000 Einwohner als Corona-Hotspot traurige Berühmtheit erlangt haben, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 10.45 Uhr: Institut: Oster-Lockdown ohne große wirtschaftliche Folgen

Der von Bund und Ländern beschlossene verschärfte Oster-Lockdown wird nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung keine großen direkten Einflüsse auf die Wirtschaftsaktivität haben. "Einkäufe, die in der Schließzeit über Ostern nicht stattfinden, dürften entweder davor oder danach aufgeholt werden", sagte der Leiter des gewerkschaftsnahen Instituts, Sebastian Dullien, am Dienstag. In Deutschland soll von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle der Corona-Pandemie zu brechen.

Die seit Anfang März eingeleitete Öffnungsstrategie habe allerdings "wirtschaftlich mehr Schaden als Nutzen gebracht", kritisierte Dullien. Da vor der Lockerung versäumt worden sei, die Infektionszahlen deutlich unter die Inzidenz von 50 zu senken, habe sich nun die Erholung des inländischen Konsums verzögert. "Wir rechnen mit einer deutlichen Erholung des Privatkonsums in Deutschland nun erst später im zweiten Quartal. Den April kann man nun auch für Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft abschreiben", sagte Dullien.

Dienstag, 23. März, 10.25 Uhr: Klinikverbund Allgäu: Neun Corona-Patienten auf Intensivstation

Neu Corona-Patienten liegen derzeit in den Kliniken in Kempten (3), Immenstadt (2) und Mindelheim (4) auf den Intensivstationen des Klinikverbunds Allgäu. 21 weitere werden nach Angaben der Verwaltung auf den Normalstationen behandelt.

Dienstag, 23. März, 10 Uhr: US-Gesundheitsbehörde zweifelt an veröffentlichten Daten von neuer Astrazeneca-Studie

Die US-Gesundheitsbehörde NIAID hat Zweifel an der Aussagekraft von Daten einer neuen Untersuchung des Pharmakonzerns Astrazeneca zu dessen Impfstoff geäußert. Worum es dabei konkret geht, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 9.35 Uhr: Bayerisches Kabinett berät heute ab 10 Uhr über weiteren Corona-Kurs

Wie geht es weiter im Kampf gegen Corona? Nach den Marathonberatungen von Bund und Ländern will das bayerische Kabinett heute den weiteren Kurs festlegen. Was zudem auf dem Programm steht, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 9.20 Uhr: Krisendienst für die Psyche: Hilfe gibt es auch im Oberallgäu und in Kempten

Seit Kurzem gibt es den „Krisendienst Schwaben". Auch Menschen im Allgäu finden Hilfe in Notlagen, zum Beispiel beim Sozialpsychiatrischen Zentrum Immenstadt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 8.55 Uhr: Epidemiologe: Oster-Lockdown könnte "sehr positiven Effekt haben"

Ein Epidemiologe des Robert Koch-Instituts ist überzeugt: Die Verschärfung der Corona-Maßnahmen über Ostern werden wirken. Warum sich die Pläne aus seiner Sicht positiv auswirken, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 8.30 Uhr: Kreis Lindau dritten Tag in Folge über 100 - Notbremse ab Donnerstag

Der Landkreis Lindau liegt am Dienstag am dritten Tag in Folge über dem Inzidenzwert 100 - somit greift dann automatisch die "Notbremse". Bedeutet: Der Kreis bekommt von 22 bis 5 Uhr eine Ausgangssperre, man darf sich nur noch mit einer weiteren haushaltsfremden Person treffen, der Einzelhandel muss schließen. Die neuen Regeln werden sehr wahrscheinlich ab Donnerstag im Landkreis Lindau gelten.

Dienstag, 23. März, 8.20 Uhr: Söder warnt vor Ungeduld in dritter Welle

Gut zwölf Stunden lang haben Bund und Länder über das Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. So verteidigt Bayern Ministerpräsident Markus Söder den beschlossenen Oster-Lockdown.

Dienstag, 23. März, 8 Uhr: Lockdown zu Ostern: Welche Reisen über die Feiertage erlaubt sind

Familienbesuche, eine Städtereise oder eine Hütte in den Bergen: All das bleibt in den Osterferien schwierig bis unmöglich. Was über die Feiertage erlaubt ist, lesen Sie hier.

Dienstag, 23. März, 7.45 Uhr: Umfrage: Corona-Pandemie verursacht oft Schlafprobleme

Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet aktuell pandemiebedingt unter Schlafstörungen. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Institutes im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervor. Danach berichteten rund 20 Prozent der Befragten von Schlafproblemen, die sie auf die Corona-Krise zurückführten.

Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren leiden den Angaben zufolge noch mehr unter diesem Problem als Befragte ohne oder mit älteren Kindern. Rund 30 Prozent der befragten Eltern mit kleinen Kindern hätten angegeben, dass ihnen die Pandemie den Schlaf raube, so die Krankenkasse.

Mit der Umstellung auf Sommerzeit komme am Wochenende (Sonntag, 28. März) eine weitere Herausforderung für den Schlafrhythmus hinzu. Jeder dritte Umfrageteilnehmer berichte von Problemen, morgens in den Tagen nach der Umstellung aufzustehen. Besonders häufig wirke sich die Umstellung negativ auf Schlafverhalten und Wohlempfinden bei Frauen aus. Ein Ende der halbjährlichen Zeitumstellung auf europäischer Ebene ist derzeit nicht in Sicht. Das Marktforschungsinstitut Forsa hatte im Auftrag der KKH 1004 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren im März 2021 repräsentativ befragt.

Dienstag, 23. März, 7.30 Uhr: Wie die Welt gegen Corona impft

In Deutschland läuft die Impfkampagne langsam an, in anderen Ländern feiern Menschen bereits wieder auf Konzerten. Hier finden Sie einen Überblick über Corona-Impfungen weltweit.

Dienstag, 23. März, 7.10 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu sinken wieder leicht

Gute Nachricht in Sachen Sieben-Tage-Inzidenz: Fast überall im Allgäu sind die Zahlen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Vergleich zum Vortag wieder leicht gesunken. Während der Wert für Kempten wieder unter der Marke von 100 gefallen ist, ist der einer anderen Allgäuer Stadt allerdings gestiegen. Die aktuellen Inzidenz-Werte finden Sie hier.

Dienstag, 23. März, 6.45 Uhr: RKI registriert 7.485 Corona-Neuinfektionen und 250 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7.485 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 250 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das Institut binnen eines Tages 5.480 Neuinfektionen und 238 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich

Der Inzidenzwert ist demnach weiter gestiegen: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 108,1 - und damit etwas höher als am Vortag (107,3).

Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3.500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.674.710 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.433.800 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.964.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,12 (Vortag 1,22). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Dienstag, 23. März, 6 Uhr: Überblick: Das sind die neuen Corona-Regeln

Einen guten Morgen nach einer langen Nacht wünscht das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Vor drei Wochen schlugen Bund und Länder einen Lockerungskurs im Kampf gegen Corona ein. Jetzt reißen sie das Ruder erneut herum. Über Ostern wird der Lockdown schärfer als je zuvor. Und Urlaubsreisen sind in den Ferien kaum möglich. Die neuen Regeln im Überblick finden Sie hier.

Montag, 22. März, 0.20 Uhr: Kanzlerin Merkel scheint kompletten Shutdown zu wollen

Könnten Anfang April sogar die Supermärkte schließen? Kanzlerin Merkel will offenbar einen radikalen Lockdown für eine Woche. Das berichten Spiegel und Bild übereinstimmend. In einer Runde mit Ministerpräsident Söder, Vizekanzler Scholz und dem Berliner Bürgermeister Michael Müller soll die Schließung aller Geschäfte vom 1. bis zum 6. April diskutiert worden sein. Eine Entscheidung in der Bund-Länder-Konferenz steht noch aus.

Montag, 22. März, 24 Uhr: Corona-Gipfel noch immer pausiert

Seit über fünf Stunden ist die Bund-Länder-Konferenz nun unterbrochen. Offenbar können sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten beim Thema Oster-Urlaub nicht einigen. Der Nachrichtensender n-tv berichtet, dass jetzt eine kleine Runde mit Olaf Scholz, Markus Söder und dem Berliner Bürgermeister Michael Müller Klarheit schaffen soll.

Montag, 22. März, 22.30 Uhr: Corona-Zahlen steigen: Mallorca schließt Innenräume von Gaststätten

Wegen zuletzt wieder steigender Corona-Zahlen will die Regionalregierung Mallorcas die erst vor kurzem wieder geöffneten Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen schließen. Die Maßnahme solle noch diese Woche umgesetzt werden, schrieb die deutschsprachige "Mallorca-Zeitung" am Montag.

Montag, 22. März, 21 Uhr: Unterbrechung bei Bund-Länder-Konferenz dauert an - Deutsche Fluggesellschaften wollen Mallorca-Rückkehrer selbst testen

Deutsche Fluggesellschaften wollen Mallorca-Rückkehrer selbst auf Corona testen. Das berichtete die "Bild"-Zeitung am Montagabend. Der Deutschen Presse-Agentur wurde dies in Regierungskreisen bestätigt. Die Zeitung nannte die Fluggesellschaften Tui, Condor, Eurowings und Lufthansa, die noch auf der Insel testen wollten.

Es werde nun nach Örtlichkeiten gesucht, es gehe um bis zu 40 000 Rückkehrer zu Ostern. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) habe sich in den vergangenen Stunden massiv dafür eingesetzt, dass die Fluggesellschaften testen.

Die Bundesregierung hatte die Lieblingsinsel der Deutschen vor einer Woche von der Liste der Risikogebiete gestrichen und die Reisewarnung wegen stark gesunkener Infektionszahlen aufgehoben. Damit entfiel auch die Testpflicht und die Quarantäne für Rückkehrer.

Das hat zu einem Buchungsboom geführt, aber auch zu hitzigen Diskussionen, ob man damit einen neuen Infektionsherd riskiert. Deswegen standen bei den Beratungen von Bund und Ländern am Montag Forderungen nach einer Wiedereinführung der Testpflicht und auch nach einer Wiedereinführung der Quarantäne im Raum. Unterdessen dauert die Unterbrechung der Bund-Länder-Konferenz weiter an.

Montag, 22. März, 20 Uhr: WHO: Corona-Anstieg durch geringe Impfraten, Frust und Öffnungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Corona-Strategien, die hauptsächlich auf Impfungen setzen. Lockerungsschritte, gepaart mit noch niedrigen Impfraten und Corona-Müdigkeit, führten zu steigenden Neuinfektionen in Europa und anderen Regionen, sagten WHO-Vertreter am Montag in Genf. Der globale Anstieg werde in Europa zusätzlich durch ansteckendere Virusvarianten befeuert, sagte Maria Van Kerkhove, die oberste Corona-Expertin der UN-Behörde. "Das ist eine sehr gefährliche Kombination", sagte sie.

Die wöchentliche Zahl an Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 sei in der Vorwoche erstmals nach rund eineinhalb Monaten wieder leicht gestiegen, berichtete Van Kerkhove. Die globalen Infektionszahlen kletterten im Wochenvergleich um acht Prozent. In Europa waren es zwölf Prozent. Der amerikanische Kontinent und Afrika waren die einzigen Weltregionen mit leicht fallendem Trend.

Alle hofften, dass Impfen allein das Problem löst, sagte WHO-Krisenkoordinator Mike Ryan. "Sorry, aber das tut es nicht". Ryan betonte, dass Lockerungen nur mit sehr niedrigen Fallzahlen und sehr genauer Überwachung des Infektionsgeschehens erfolgreich seien.

Montag, 22. März, 18.50 Uhr: Beratungen von Bund und Ländern unterbrochen - Merkel unzufrieden

Die Beratungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise sind am Montag unterbrochen worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus mehreren Quellen aus den Gesprächen. Wie es hieß, habe sich zuvor Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unzufrieden gezeigt.

Die bisher geeinten Maßnahmen seien nicht ausreichend, um die Infektionsdynamik zu brechen, habe Merkel gesagt. So könne man in der Öffentlichkeit nicht bestehen.

Montag, 22. März, 18.30 Uhr: Bund und Länder betonen Umsetzung der "Notbremse"

Bund und Länder wollen die vereinbarte "Notbremse" als wichtigen Mechanismus für die weitere Eindämmung des Coronavirus hervorheben. Angesichts der exponentiell steigenden Infektionsdynamik müsse sie für weitere "inzidenzabhängige Öffnungsschritte" konsequent umgesetzt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern. Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Corona-Maßnahmen stand aber noch aus.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten die "Notbremse" bei ihren Beratungen Anfang März mit Blick auf mögliche weitere Öffnungsschritte bei stabiler oder sinkender Infektionslage beschlossen. Sie sieht die Rücknahme von Öffnungen vor, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in einer Region oder in einem Land an drei aufeinander folgenden Tagen über die Schwelle von 100 steigt.

Bundesweit lag diese Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag nun bei 107,3 - und damit etwas höher als am Vortag mit 103,9. Die Allgäuer Inzidenzwerte finden Sie hier.

Montag, 22. März, 18 Uhr: Kreise: Keine Lockerung der Kontaktregeln für Besuche über Ostern

Bund und Länder wollen die strengen Kontaktregeln für Verwandtenbesuche über Ostern nicht lockern. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern. Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stand aber noch aus.

Vor den Beratungen war im Gespräch, über Ostern die Kontaktregeln leicht zu lockern und Verwandtenbesuche zu erlauben. Konkret lag ein Vorschlag vor, Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis zu erlauben. Dies sah ein Punkt in einem Beschlussentwurf hervor, der am Montagvormittag vom Kanzleramt verschickt worden war. Dort hieß es als Vorschlag: "Anders als im Lockdown über Ostern im letzten Jahr sollen Verwandtenbesuche in

diesem Jahr möglich sein."

Anfang März hatten Bund und Länder beschlossen, dass private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich sind, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt.

Montag, 22. März, 17.30 Uhr: Lockdown-Verlängerung beschlossen - Diskussion um Urlaub und Ostern

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen soll der Lockdown in Deutschland bis zum 18. April verlängert werden. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Montag bei ihren neuen Corona-Beratungen beschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus mehreren Quellen erfuhr.

Diskutiert werden müssen noch mögliche Lockerungen über die Osterfeiertage und die Urlaubs-Situation in Deutschland.

Montag, 22. März, 16.35 Uhr: Kreise: Genereller Lockdown soll vorerst bis 18. April weitergehen

Im Kampf gegen die Corona-Pamdemie soll der bestehende Lockdown in Deutschland grundsätzlich bis zum 18. April verlängert werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern.

Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stand aber noch aus. Über weitere konkretere Regelungen auch mit Blick auf die Osterzeit wollten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten weiter beraten. Der generelle Lockdown mit der Schließung zahlreicher Einrichtungen war bisher zunächst bis zum 28. März vereinbart.

Montag, 22. März, 15.35 Uhr: Memmingen "lockert" ein bisschen

Wie berichtet liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert für Memmingen den dritten Tag in Folge unter 50. Deshalb treten nun Lockerungsschritte in Kraft - gültig vorerst vom 24. bis 28. März. Unter anderem dürfen Geschäfte ab Mittwoch Kunden ohne Voranmeldung empfangen. Was sich sonst noch für Memmingen ändert, erfahren Sie hier.

Montag, 22. März, 15.45 Uhr: Kempten über 100er-Inzidenz - das sind Gründe

Nun ist auch der Inzidenzwert in Kempten über die 100er-Marke gestiegen. Oberbürgermeister Thomas Kiechle spricht von einem "diffusen" Infektionsgeschehen - allerdings sei zu beobachten, dass es "viele Ansteckungen in Kitas und Schulen" gebe. In einer Schule seien sogar mehrere Infektionen mit der britischen Corona-Variante entdeckt worden.

Montag, 22. März, 15.30 Uhr: Habeck: "Regierung wälzt ihre Unfähigkeit auf die Menschen ab"

Die hohen Coronavirus-Infektionszahlen stellen nach Einschätzung von Grünen-Chef Robert Habeck eine "Situation mit Ansage" dar. Bund und Länder hätten vor einigen Wochen beschlossen, die Auflagen zu lockern, ohne die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, sagte Habeck am Montag in Berlin. "Und jetzt müssen die Menschen im Land ausbaden, was die Bundesregierung verbockt hat."

Das sei "nicht nur gesundheitspolitisch fahrlässig", sagte Habeck. "Es zerstört das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit und in die Besonnenheit von Politik." Er fügte hinzu: "Die Regierung wälzt ihre Unfähigkeit auf die Menschen ab."

Habeck verwies auf Grünen-Vorschläge zur Corona-Politik von Ende Februar. So hätten etwa alle positiven Corona-Tests auf die sich immer stärker verbreitenden Mutanten überprüft werden sollen, über negative Tests sollte der Zugang zu öffentlichen Räumen gewährt und Schulen und Kindergärten mit Schnelltests ausgestattet werden. Schulen und Kitas dürften nun nicht dafür "bestraft" werden, dass die Regierung mit der Beschaffung von Tests nicht schnell genug vorankomme, so Habeck.

Montag, 22. März, 15.10 Uhr: Giffey fordert Tests für Kita-Kinder

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich dafür ausgesprochen, auch Kita-Kinder verstärkt auf Corona zu testen. Genutzt werden sollten dafür nach Ansicht der SPD-Politikerin die neuen, einfachen Tests, in denen der Abstrich vorn in der Nase gemacht werden kann. "Wenn wir die Kindertagesbetreuung in Kitas und in der Kindertagespflege aufrecht erhalten wollen, werden wir nicht umhinkommen, auch die Kinder zu testen", sagte die SPD-Politikerin am Montag laut einer Ministeriumsmitteilung. "Dies sollte durch die Eltern vor dem Besuch der Einrichtung geschehen", fügte sie hinzu. Dafür müssten alle Kitas "schnellstens" mit diesen Tests versorgt werden, damit sie den Familien diese mit einer Anleitung mitgeben könnten.

Es gebe gut handhabbare Tests, sagte Giffey. "Das kitzelt ein wenig in der Nase und ist für Kinder gut anwendbar". Die Bundesländer stellen inzwischen in unterschiedlichen Mengen Selbsttests für Lehrkräfte, Kita-Personal und auch Schüler zur Verfügung. Für Kita-Kinder hatte Sachsen-Anhalt angekündigt, bis Ostern 300.000 Tests bereitzustellen und zugleich erklärt, damit bundesweit eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Montag, 22. März, 14.35 Uhr: Frau im Allgäu gestorben - Klinik schließt Zusammenhang mit Astrazeneca-Impfung nicht aus

Im Allgäu ist eine Frau nach einer Corona-Impfung mit AstraZeneca gestorben. Klinik und Behörden schließen einen "ursächlichen Zusammenhang" nicht aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 22. März, 14.20 Uhr: Bund-Länder-Runde beginnt: Verwandtenbesuche über Ostern?

Trotz hoher Corona-Infektionszahlen könnten über Ostern die strengen Kontaktregeln für Verwandtenbesuche womöglich gelockert werden. Um 14 Uhr hat die Bund-Länder-Runde begonnen. Kurz davor lag ein neuer Vorschlag auf dem Tisch, der Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis erlauben würde. Dieser wurde am Montagvormittag vom Kanzleramt verschickt und enthält Vorschläge und Forderungen von Seiten der SPD- wie der Unionsseite.

Das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren Quellen vorlag, hat den Stand 22. März, 10.00 Uhr. Sehr viele Punkte darin sind noch in eckigen Klammern, darüber dürfte es also noch Diskussionen geben.

Dazu zählt auch der Vorschlag, über Ostern mehr Kontakte zu erlauben - wobei zunächst unklar war, wer diesen Vorschlag eingebracht hat. Anders als im Lockdown über Ostern im vergangenen Jahr sollten Verwandtenbesuche in diesem Jahr möglich sein, heißt es hierzu in dem Papier. Das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland während der Weihnachtstage habe eindrucksvoll gezeigt, wie Familienzusammenkünfte sicher gestaltet werden könnten.

Montag, 22. März, 13.30 Uhr: Corona-Regeln ändern sich ab Mittwoch für Memmingen

In Memmingen ändern sich ab Mittwoch die Corona-Regeln. Aktuell gelten die Vorschriften für Kommunen, deren Inzidenzwert über 50 und unter 100 liegt. Da Memmingen aber drei Tage in Folge einen Inzidenzwert von 49,9 hat, werden ab Mittwoch neue Regeln in Kraft treten. Wie diese aussehen, steht allerdings noch nicht fest. Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Montag, 22. März, 12.45 Uhr: Kaufbeuren und Augsburg müssen in den strengeren Lockdown

In Kaufbeuren gilt ab Mittwoch wieder die Ausgangssperre. Was sich sonst noch durch die "Notbremse" ändert, erfahren Sie hier. Auch Augsburg muss zurück in den strengeren Lockdown, auch hier wurde der Inzidenzwert von 100 drei Tage in Folge überschritten.

Montag, 22. März, 12.30 Uhr: Bayerns Kassenärzte sehen sich für "Mammutaufgabe" Impfen gerüstet

Bayerns Kassenärzte sehen sich für den geplanten Impfstart in den Praxen am 1. April gerüstet. Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte seien "gewappnet für die Mammutaufgabe", teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) in München am Montag mit. Voraussetzung dafür sei aber, dass Impfstoff in ausreichender Menge verfügbar ist.

Die Impfdosen sollten über Großhandel und Apotheken an die Arztpraxen verteilt werden, forderte die KVB. Diese sollten dann bei den Impfungen möglichst selbst über Termine und Priorisierung von Patienten entscheiden, die Dokumentation müsse dabei "so einfach und unbürokratisch wie möglich" sein.

Bei der Vertreterversammlung am Samstag äußerten die bayerischen Kassenärzte demnach erneut Kritik an "immer neuen Gesetzesvorhaben" des Bundesgesundheitsministeriums zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Dies habe zur Folge, dass die Praxen nicht zur Ruhe kommen und sich nicht voll auf die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie konzentrieren könnten, teilte die KVB mit.

Montag, 22. März, 11.50 Uhr: Dritte Welt - deutlich mehr Menschen stecken sich an

Die Corona-Zahlen steigen deutlich. Auch auf den Intensivstationen liegen wieder mehr Covid-Patienten. Besserung ist zunächst nicht in Sicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 22. März, 11 Uhr: Johnson will mit EU über Impfstoff-Lieferungen sprechen

Im Streit um einen möglichen Exportstopp der EU von Corona-Impfstoffen nach Großbritannien sucht der britische Premierminister Boris Johnson nun das Gespräch. Johnson wolle noch vor dem EU-Gipfel diese Woche bei Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron dafür werben, die Ausfuhr nicht zu blockieren, berichtete die BBC am Montag. Gesundheits-Staatssekretärin Helen Whately sagte im Sender BBC Radio 4, kein Land und auch nicht die EU solle "Impfnationalismus oder Impfprotektionismus" zulassen.

"Wir erwarten, dass die Europäische Union sich an ihre Verpflichtungen hält. Und ich bin mir sicher, dass der Premierminister mit seinen Kollegen in Kontakt sein wird", sagte Whately. Wichtig sei, dass alle Länder mit ihren Impfungen vorankämen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte am Wochenende wegen des Mangels an Corona-Impfstoff in der EU mit weiteren Exportbeschränkungen gedroht.

Montag, 22. März, 10.35 Uhr: Einreise aus Polen nur noch mit Corona-Test

Die Corona-Lage in Polen verschärft sich. Die Einreise aus Polen ist nur mit negativem Corona-Test möglich. Doch wer trägt die Testkosten für die Pendler?

Montag, 22. März, 8.35 Uhr: Polizei löst Ansammlung von 100 Menschen am Spitzingsee auf

Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Polizei am Spitzingsee im Landkreis Miesbach eine Ansammlung von etwa 100 Menschen aufgelöst. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 22. März, 7.35 Uhr: Entwurf für Bund-Länder-Beratungen: Lockdown bis weit nach Ostern

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen müssen sich die Menschen in Deutschland auf eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns bis weit nach Ostern einstellen. Ein Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Bund-Länder-Runde an diesem Montagnachmittag nennt als Datum dafür den 18. April. Betont wird, zusätzliche Öffnungen würden bei exponentiellem Wachstum der Infektionszahlen auch unterhalb einer Inzidenzschwelle von 100 ausscheiden. Das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren Quellen vorlag, hat den Stand 21. März, 17.30 Uhr.

Der erstehnte Oster-Urlaub scheint für viele auszufallen. Das sagt für Unmut in der Hotel- und Gastro-Branche. Die Chefin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, forderte Öffnungen für die Branche. "Hotels und Gaststätten in Deutschland brauchen endlich eine Perspektive, wann wir unter welchen Voraussetzungen öffnen können", sagte sie.

Montag, 22. März, 7.25 Uhr: Österreich entscheidet über weitere Corona-Strategie

Auch in Österreich berät die Regierung am Montag mit Experten und den Ministerpräsidenten über die weitere Corona-Strategie. Der ursprüngliche Plan der Koalition von konservativer ÖVP und Grünen, zu Ostern landesweit zumindest die Außengastronomie zu öffnen, scheint wegen der deutlich gestiegenen Infektionszahlen vom Tisch. Vielmehr könnte es angepasst an die Infektionslage zu regional unterschiedlichen Maßnahmen kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 22. März, 6.15 Uhr: Kempten nun auch bei Inzidenzwert über 100

Nun liegt auch Kempten laut Robert-Koch-Institut über dem Inzidenzwert von 100. Lediglich die Stadt Memmingen hat diese Marke im Allgäu noch nicht geknackt. Wenn Kempten auch am Dienstag und MIttwoch über 100 liegen würde, dann würden dort vermutlich ab Freitag die strengen Corona-Regeln in Kraft treten.

Kaufbeuren hat am Montag am dritten Tag in Folge die Inzidenz von 100 überschritten. In der Regel müsste die Wertachstadt dann ab Mittwoch die "Notbremse" bekommen - also eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr, zudem muss der Einzelhandel wieder schließen. Die Zahlen im Detail finden Sie hier.

Montag, 22. März, 6.05 Uhr: RKI registriert 7709 Corona-Neuinfektionen und 50 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung! Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7709 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 50 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 6604 Neuinfektionen und 47 neue Todesfälle verzeichnet.

Der Inzidenzwert ist demnach weiter gestiegen: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 107,3 - und damit etwas höher als am Vortag (103,9).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.423.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.714.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,2 (Vortag ebenfalls 1,22). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 122 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Sonntag, 21. März, 22 Uhr: 6500 Menschen feiern in Marseille ungenehmigt Karneval

Rund 6500 Menschen haben in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille an einem ungenehmigten Karnevalsumzug teilgenommen. Viele von ihnen hätten keine Schutzmasken getragen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Sonntagabend. Die Polizei habe die Veranstaltung als völlig unverantwortlich bezeichnet. Beamte schritten demnach am Abend in der Nähe des Alten Hafens im Zentrum der Stadt ein, um die Veranstaltung aufzulösen. Die Stadt Marseille habe zunächst nicht auf die Vorfälle reagiert, berichtete AFP.

In Frankreich sind tagsüber grundsätzlich im Freien auch größere Veranstaltungen möglich, wenn dabei die Corona-Sicherheitsregeln eingehalten werden. So hatten am Samstag mehrere Tausend Menschen in Paris und anderen Orten gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Frankreich ist stark von der Corona-Pandemie betroffen, es starben seit Beginn mehr als 92 000 Menschen.

Sonntag, 21. März, 20.30 Uhr: Entwurf zum Corona-Gipfel am Montag: Ausgangsbeschränkung drohen

Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen setzt ein Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Bund-Länder-Runde an diesem Montag auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Zudem müsse die Anfang März beschlossene Notbremsregelung "konsequent umgesetzt werden". Doch auch über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie soll gesprochen werden.

Sonntag, 21. März, 19.30 Uhr: Burda half Bund bei Masken-Beschaffung in Corona-Frühphase

Der Medienkonzern Burda hat dem Bund Corona-Schutzmasken geliefert. Daniel Funke, der Ehemann von Gesundheitsminister Jens Spahn, leitet die Burda-Repräsentanz Berlin. Er sei allerdings nicht involviert gewesen, sagt ein Sprecher.

Sonntag, 21. März, 18.15 Uhr: Umfrage: Mehrheit für Öffnung der Hotels und Restaurants zu Ostern

Trotz steigender Corona-Zahlen ist eine Mehrheit der Deutschen für eine Öffnung der Hotels und Restaurants unter bestimmten Auflagen zu Beginn der Osterferien. Die Hintergründe.

Sonntag, 21. März, 17 Uhr: Massive Kritik an Polizei: 20.000 Menschen bei Demo gegen Corona-Auflagen

Nach der Demonstration mit gewalttätigen Auseinandersetzungen von mehr als 20 000 Menschen am Samstag in Kassel gegen Corona-Auflagen wird Kritik an dem Polizeieinsatz laut. Bei dem Protest wurden massiv die gerichtlich bestätigten Auflagen missachtet, die eigentlich nur 6.000 Teilnehmer auf einem Doppelplatz in der Peripherie zugelassen hatte.

Viele Teilnehmer hielten sich nicht an die Auflage, Mund- und Nasenschutz zu tragen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot präsent, an einigen Orten mit Wasserwerfern. Selten versuchte sie die Regeln durchzusetzen, bei den nicht genehmigten Umzügen um den Stadtkern hielt sie sich zurück.

Sonntag, 21. März, 15.30 Uhr: Miami Beach verhängt Notstand wegen Besucherandrangs

Wegen eines unerwartet starken Andrangs von feiernden Besuchern inmitten der Corona-Pandemie haben die Behörden in Miami Beach im US-Bundesstaat Florida den Notstand ausgerufen. Seit Samstagabend (Ortszeit) gilt auf Beschluss der Stadtverwaltung für 72 Stunden eine Ausgangssperre für die Gegend rund um die Partymeile Ocean Drive. Zufahrtstraßen wurden gesperrt.

Bürgermeister Dan Gelber sagte dem Sender CNN mit Blick auf die vielen Besucher in den Frühjahrsferien: "Es kommen wirklich zu viele, ohne die Absicht, die Regeln zu befolgen. Und das Ergebnis ist ein Ausmaß an Chaos und Unordnung, das wir einfach nicht mehr ertragen können."

Sontag, 21. März, 14.10 Uhr: Entwurf der SPD-Länder: Längerer Corona-Lockdown bis in den April

Bei den Corona-Beratungen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten an diesem Montag soll nach dem Willen der SPD-regierten Länder über eine generelle Verlängerung der geltenden Lockdown-Regelungen bis in den April gesprochen werden. Die entsprechenden Landesverordnungen würden bis zum "XX. April 2021" verlängert, heißt es ohne konkrete Datumsangabe in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf von Seiten der SPD-Länder. Kleine Urlaube sollen aber trotzdem möglich gemacht werden.

Sonntag, 13.50 Uhr: Forscher warnt vor starker dritter Corona-Welle

Die dritte Welle der Corona-Pandemie könnte Forschern zufolge wesentlich höher werden als die zweite, falls nicht weitere Maßnahmen wie Schnelltests und Masken ausgebaut werden. Grund sei die hohe Übertragbarkeit der in Großbritannien entdeckten Variante B.1.1.7. Ungeschützte Kontakte in Innenräumen trügen derzeit "dramatisch" zum Infektionsgeschehen bei, schreibt ein Team um den Mobilitätsforscher Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin im Modus-Covid-Bericht. Corona-Infektionen erfolgten maßgeblich im eigenen Haushalt, bei privaten Besuchen, auf der Arbeit und in Schulen.

Sonntag, 21. März, 13.30 Uhr: Ministerpräsident Söder fordert einheitliche "Notbremse" für alle Bundesländer

Im Rahmen der Pressekonferenz zur Masken-Affäre am Sonntag in München fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine einheitliche Corona-Regelungen für alle Bundesländer. Außerdem sprach er sich für eine Testpflicht und Quarantäne-Regelungen für Mallorca-Urlauber aus. Daneben hofft er auf eine Einschätzung vom RKI, wie das Infektionsgeschehen in Ferienwohnungen zu beurteilen ist. Und er sprach den Punkt "Beherbergungsverbot" an, der bei der Ministerpräsidenten-Konferenz am Montag besprochen werden sollte.

Sonntag, 21. März, 13.15 Uhr: Lauterbach fordert harten Lockdown für drei bis vier Wochen

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen eine Rücknahme der jüngsten Lockerungsschritte und schärfere Maßnahmen, als sie bis Anfang März gegolten hatten. "Wir brauchen eigentlich einen härteren Lockdown, als wir ihn bis Anfang März hatten - und zwar jetzt bis Mitte April", sagte Lauterbach am Sonntag im "Welt"-Interview vor den Bund-Länder-Beratungen am Montag.

Es gehe darum, die Zeit zu überbrücken, bis die Impfungen an Tempo aufnähmen und flächendeckend in allen Schulen und Betrieben Schnelltests zur Verfügung stünden. "Ideal wäre ein kurzer, harter Lockdown für drei bis vier Wochen, bis das Testen in Schulen und Betrieben richtig steht."

Lauterbach warnte eindringlich vor den Folgen der Ausbreitung der Virus-Variante B.1.1.7. Diese sei ansteckender und tödlicher.

Sonntag, 21. März, 13 Uhr: Polizei Dortmund verbietet Demo von Impfgegnern

Die Polizei Dortmund hat eine für Sonntag angekündigte Versammlung von Impfgegnern verboten. Die Ereignisse in Kassel sowie Verstöße bei vorherigen Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen in Dresden und Berlin haben zu der Entscheidung geführt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die jüngsten Geschehnisse ließen darauf schließen, dass eine friedliche Meinungsäußerung nicht das Ziel der Bewegung sei. Auch geht die Polizei davon aus, dass aktuelle Hygienemaßnahmen nicht eingehalten würden.

Sonntag, 21. März, 12.30 Uhr: Erste Tui-Flieger heben nach Corona-Zwangspause gen Mallorca ab

Nach monatelangen Reisebeschränkungen sind am Sonntag die ersten Flugzeuge des größten Reisekonzerns Tui wieder mit Urlaubern aus Deutschland nach Mallorca gestartet. Am Vormittag hob eine Tuifly-Maschine am Firmensitz in Hannover-Langenhagen ab. Gut 160 der knapp 190 Plätze waren nach Angaben eines Sprechers der Airline gebucht worden. Direkt danach sollte ein weiteres, fast ausgebuchtes Flugzeug von Hannover starten. Auch von Düsseldorf und Frankfurt bot Tuifly je zwei Verbindungen an, von Stuttgart einen Flug. Zum 26. März soll München als Abflughafen hinzukommen.

Sonntag, 21. März, 11.50 Uhr: Masken-Affäre: Bayerischer Ex-Justizminister Alfred Sauter (CSU) gibt alle Parteiämter am Sonntag ab

Alfred Sauter (CSU), Bayerns Ex-Justizminister, gibt nach seinen Verstrickungen in die Masken-Affäre am Sonntag alle seine Parteiämter ab. Das berichtet die Augsburger Allgemeine am Samstag. Damit gibt er auf bayerischer Ebene den Vorsitz der CSU-Finanzkommission auf. Außerdem verliert er seinen Sitz im Vorstand der CSU und im CSU-Präsidium. Sauter wird auch nicht länger CSU-Kreisvorsitzender in Günzburg sein. Am Freitag sagte er noch, das Amt ruhen lassen zu wollen.

Sonntag, 21. März, 11.30 Uhr: DOSB-Chef Hörmann zu Corona-Fällen: "Verantwortungslos agiert"

DOSB-Chef Alfons Hörmann führt die zahlreichen Coronavirus-Infektionen nach der Leichtathletik-Hallen-EM in Torun und dem Fecht-Weltcup in Budapest auf individuelles Versagen zurück. "Alles, was aus den ersten Berichten und Voruntersuchungen erkennbar wird, deutet darauf hin, dass vor Ort in den beiden Fällen zum Teil verantwortungslos agiert wurde, dass beispielsweise hochrangige oder höchstrangige Funktionäre Foto-Einheiten absolviert haben", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds dem Deutschlandfunk in einem Interview.

Sonntag, 21. März, 11.08 Uhr: Impfgegnerin in Israel darf nicht mehr zur Arbeit an Schule

In Israel können Angestellte, die eine Corona-Impfung oder regelmäßige Tests verweigern, an der Rückkehr zum Arbeitsplatz gehindert werden. Dies entschied ein Arbeitsgericht in Tel Aviv nach einem am Sonntag veröffentlichten Urteil. In dem konkreten Fall hatte eine Hilfslehrerin, die an einer Grundschule beschäftigt ist, sowohl Impfung als auch Tests verweigert und gegen ihren Arbeitgeber geklagt.

Das Gericht wies die Klage mit der Begründung zurück, das Recht der Hilfslehrerin sei nicht stärker als das "Recht der Schüler, Eltern und der Lehrerschaft auf Leben". Zugleich rief es den Gesetzgeber auf, bei diesem Thema Klarheit zu schaffen. Es gibt bereits eine Reihe israelischer Unternehmen, die Sanktionen gegen Mitarbeiter verhängt haben, die sich nicht impfen lassen wollen.

Sonntag, 21. März, 11 Uhr: Corona ist Dauerthema im Bundestag - bislang 183 Infektionsfälle

Die Corona-Pandemie ist seit ihrem Ausbruch vor einem Jahr Dauerthema im Bundestag. Allein 57 Gesetzentwürfe wurden dazu beraten, wie aus einer Aufstellung des Parlamentsarchivs hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Das reichte vom Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite über Corona-Steuerhilfegesetze bis zur Änderung des Bundeswahlgesetzes.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) oder Mitglieder ihres Kabinetts gaben demnach sieben Regierungserklärungen zum Thema Corona ab. Es gab zehn Aktuelle Stunden und vier vereinbarte Debatten. Die Fraktionen stellten der Aufstellung zufolge 319 Anträge zu Themen der Pandemie - von der Test- und Impfstrategie über Hilfen für Unternehmen bis hin zu Wegen raus aus dem Lockdown. Es wurden 595 Kleine und 1 Große Anfrage gestellt.

Sonntag, 21. März, 10.15 Uhr: Kommunen fordern flexiblere Corona-Politik

Der Deutsche Städtetag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderten vor der nächsten Bund-Länder-Runde am Montag eine Abkehr von der starren Fokussierung auf den Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche beschreibt. Ab einem Wert von 100 sollen gemäß einer von Bund und Ländern vereinbarten Notbremse Öffnungsschritte wieder kassiert werden. Immer mehr Bundesländer haben diese Marke in den vergangenen Tagen überschritten. Auch im bundesweiten Durchschnitt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen über 100. Mehr zu diesem Vorstoß lesen Sie hier.

Sonntag, 21. März, 9.45 Uhr: EU-Gipfel wegen steigender Corona-Zahlen nur online

Wegen stark steigender Corona-Zahlen in vielen EU-Ländern wird der Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag nicht wie geplant in Brüssel stattfinden, sondern nur als Videokonferenz. Dies habe EU-Ratschef Charles Michel entschieden, teilte dessen Sprecher am Sonntag auf Twitter mit.

Es ist der erste reguläre EU-Gipfel seit Mitte 2020, der nicht vor Ort stattfinden kann. Üblicherweise treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen alle drei Monate. Dazwischen gab es zuletzt zusätzlich Videokonferenzen, um einen gemeinsamen Kurs in der Corona-Krise zu finden.

Sonntag, 21. März, 9 Uhr: Polen: Grenzpendler fordern finanzielle Hilfe von Deutschland

Nachdem die Bundesregierung Polen wegen hoher Corona-Infektionszahlen zum Hochinzidenzgebiet erklärt hat, fordern Pendler aus dem Nachbarland finanzielle Hilfe zur Abdeckung der Testkosten. "Die deutsche Seite sollte eine Lösung finden, bei der die betroffenen Personen für die Tests nichts bezahlen müssen", sagte Bartosz Marosz von der Bürgerinitiative "Freie Grenzen - Wolne Granice" der Deutschen Presse-Agentur. Die neue Verpflichtung zu häufigen Tests bedeute eine zusätzliche finanzielle Belastung für Berufspendler.

Wegen stark steigender Infektionszahlen gilt Polen seit Sonntag als Hochinzidenzgebiet. In diese Kategorie werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche über 200 liegt. In Polen gibt es keine offiziellen Angaben zum wöchentlichen Inzidenzwert. Am Samstag meldete das Gesundheitsministerium 26 405 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner.

Sonntag, 21. März, 8.30 Uhr: CSU: Pressekonferenz zu Konsequenzen nach Maskenaffäre

CSU-Chef Markus Söder und Generalsekretär Markus Blume geben am Sonntag um 13.00 Uhr eine Presskonferenz "zu grundlegenden Konsequenzen aus dem Fehlverhalten einzelner Mandatsträger". Mehr dazu finden Sie hier. Alles Infos dazu lesen Sie nach der Pressekonferenz bei uns.

Sonntag, 21. März, 8 Uhr: Primeln und Pandemie - Bundesgartenschau einen Monat vor Beginn

Trotz Pandemie und steigender Infektionswerte halten die Organisatoren knapp einen Monat vor Termin am Eröffnungsdatum der Bundesgartenschau fest. Am 23. April soll in Erfurt die große Blumen- und Pflanzenschau beginnen - allerdings mit einigen Einschränkungen. Beim Veranstaltungsprogramm soll vorerst etwa bis zum 16. Mai auf interaktive Formate - Kursangebote etwa - verzichtet werden, sagte Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß.

Sonntag, 21. März, 7.45 Uhr: Miami Beach verhängt wegen "Spring Break" Ausgangssperre

Wegen der vielen Party-Gäste zum "Spring Break" hat die Stadt Miami Beach in den USA eine Ausgangssperre verhängt. Sie gelte für die nächsten drei Tage ab 20.00 Uhr in den wichtigsten touristischen Vierteln der Stadt, teilten die Behörden am Samstag mit. Auch Restaurants müssen demnach um 20.00 Uhr schließen. Zudem werden die drei Brücken zum Festland ab 22.00 Uhr gesperrt. Nur Anwohner, Pendler und Hotelgäste dürfen sie dann noch nutzen.

In den vergangenen Tagen waren Studierende in Scharen nach Miami im US-Bundesstaat Florida gekommen, um die Semesterferien ("Spring Break") trotz der Corona-Pandemie mit wilden Partys zu feiern.

Sonntag, 21. März, 7.30 Uhr: Holetschek wirbt um Verständnis für Corona-Maßnahmen

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek ruft dazu auf, die Kontakte in der derzeitigen Phase der Corona-Krise aufs Nötigste zu beschränken. Was der Allgäuer Spitzenpolitiker über die aktuelle Lage sagt, lesen Sie hier.

Sonntag, 21. März, 7 Uhr: Inzidenzwerte in Kaufbeuren sowie im Ostallgäu und im Landkreis Lindau gestiegen

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind teils weiter gestiegen. Das gilt insbesondere für die Stadt Kaufbeuren sowie die Landkreise Ostallgäu und Lindau. Alle aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu im Überblick lesen Sie hier.

Sonntag, 21. März, 6.30 Uhr: Erste Tui-Flieger starten wieder nach Mallorca

Der größte Reisekonzern Tui fliegt ab heute (Sonntag) nach langer Zwangspause die ersten Urlauber aus Deutschland nach Mallorca. Das vorläufige Ende der Beschränkungen für mehrere Ferienregionen in Spanien und das Auslaufen der Reisewarnung für die Balearen machen dies möglich - unter anderem können Touristen nun auf eine Quarantänephase nach ihrer Rückkehr verzichten. Andere Fluggesellschaften wie Eurowings fliegen bereits schon seit einigen Tagen von Deutschland aus wieder nach Mallorca.

Bei Tuifly soll nun die erste Maschine am Sonntag um 10.20 Uhr am Firmensitz in Hannover-Langenhagen zu der Insel starten. Direkt danach folgt eine weitere um 11.00 Uhr. Von Düsseldorf und Frankfurt bietet Tuifly ebenfalls je zwei Verbindungen an. Ein zusätzliches Flugzeug hebt in Stuttgart ab.

Tui zieht mit den Flügen den Beginn seiner Ostersaison auf Mallorc

Sonntag, 21. März, 6 Uhr: Umfrage: Mehrheit für Öffnung der Hotels und Restaurants zu Ostern

Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen ist eine Mehrheit der Deutschen für eine Öffnung der Hotels und Restaurants unter bestimmten Auflagen zu Beginn der Osterferien. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur plädieren 52 Prozent dafür, Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben die Öffnung unter bestimmten Bedingungen wie zum Beispiel Hygiene- oder Abstandsregeln wieder zu erlauben. 14 Prozent sind sogar für eine unbeschränkte Öffnungsmöglichkeit. Nur 25 Prozent der Befragten meinen, die Hotels sollten auch in den Osterferien geschlossen bleiben. 9 Prozent machten keine Angaben.

Bei den Restaurants, Biergärten, Kneipen und Cafés sind sogar zwei Drittel der Befragten für eine Öffnung. 32 Prozent sagen, nur im Außenbereich sollten unter bestimmten Auflagen zu Ostern wieder Gäste bewirtet werden können. Weitere 34 Prozent sind dafür, auch den Innenbereich zu öffnen. 11 Prozent wollen den Gastwirten die Öffnung ohne Auflagen erlauben. Nur 16 Prozent sagen, Restaurants und Kneipen sollten geschlossen bleiben.

Sonntag, 21. März, 5.45 Uhr: Biontech-Gründer Sahin erwartet bis Herbst Ende der Lockdown-Politik

Der Gründer des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech, Ugur Sahin, rechnet im Herbst mit einem Ende der Lockdown-Politik. "In vielen Ländern in Europa und in den USA, werden wir wahrscheinlich Ende des Sommers in der Situation sein, nicht mehr in einen Lockdown zu müssen", sagte Sahin der "Welt am Sonntag". "Es wird natürlich weiterhin lokale Aufbrüche geben, das wird ein Hintergrundrauschen bleiben. Es wird Mutationen geben. Aber diese werden mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schrecken verbreiten", erwartet der Unternehmer.

Das Virus werde aber nicht verschwinden, glaubt Sahin. "Ob man jedes Jahr oder alle fünf Jahre eine Impfung braucht, das müssen wir sehen."

Sonntag, 21. März, 5.30 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt auf über 100

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat die 100er-Marke überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) teilte am Sonntag mit, die Zahl der binnen einer Woche gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liege bei 103,9. Am Vortag hatte sie 99,9 betragen.

Die bundesweite Inzidenz von über 100 ist zunächst vor allem von symbolischer Bedeutung und hat keine zwingenden Folgen für den Umgang mit der Pandemie. Entscheidend für die Aufhebung von Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist die jeweilige Inzidenz in einzelnen Regionen Deutschlands. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.40 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des Instituts sind möglich.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 13 733 neue Corona-Infektionen. Außerdem wurden 99 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch 10 790 gemeldete Neuinfektionen und 70 registrierte Todesfälle an einem Tag gewesen. Sonntags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Sonntag, 21. März, 5.00 Uhr: Umfrage: Deutliche Mehrheit gegen Verschärfung des Lockdowns

Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen ist eine klare Mehrheit der Deutschen gegen eine Verschärfung der Einschränkungen zur Kontaktvermeidung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich kurz vor der Bund-Länder-Konferenz zur Pandemie-Bekämpfung an diesem Montag nur 30 Prozent dafür aus, den Lockdown wieder auszuweiten. 23 Prozent sind dagegen für eine Beibehaltung der derzeitigen Maßnahmen, 22 Prozent für eine Lockerung. 15 Prozent befürworten sogar ein Ende aller Einschränkungen der Freiheitsrechte. Zehn Prozent machten keine Angaben.

Samstag, 20. März, 22.15 Uhr: Protest an der deutsch-französischen Grenze gegen Corona-Tests

Hunderte Menschen haben an der deutsch-französischen Grenze gegen die verschärften Corona-Regeln bei der Einreise nach Deutschland protestiert. Sie forderten ein Ende der Testpflicht für Pendler, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstagabend aus Sarreguemines (Saargemünd) im Département Moselle berichtete. Laut Polizei habe es 600 Teilnehmer gegeben, laut Organisatoren 1000.

Mit der Einstufung des Verwaltungsbezirks Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet gelten die strengeren Regeln seit Anfang des Monats. Menschen aus dem Département müssen bei der Einreise in das angrenzende Rheinland-Pfalz und das Saarland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Samstag, 20. März, 19.20 Uhr: Demos gegen Corona-Maßnahmen in Schweden aufgelöst

Mehrere Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Schweden sind von der Polizei aufgelöst worden. Sowohl in der Hauptstadt Stockholm als auch in Göteborg und Malmö wurden die Proteste am Samstag von den Beamten gestoppt, weil sie gegen die maximal zulässige Teilnehmerzahl für öffentliche Versammlungen verstoßen haben. Das teilten die Polizeidienststellen der drei größten Städte Schwedens jeweils am Samstagnachmittag mit. In Göteborg waren demnach 50 bis 70 Menschen dabei gewesen, in Malmö etwa 200. In Stockholm sprach die Zeitung "Aftonbladet" von 200 bis 300 Teilnehmern.

Samstag, 20 März, 17.15 Uhr: Härtere Corona-Regeln in Hamburg - Sieben-Tage-Inzidenz steigt

Wegen der mehrtägigen Überschreitung der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gelten in Hamburg nun wieder strengere Corona-Regeln. Unter anderem dürfen Geschäfte Waren seit Samstag nur noch zum Abholen bereitstellen, Termin-Shopping ist nicht mehr erlaubt. Zudem mussten Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten wieder schließen. Strengere Regeln gelten auch bei privaten Kontakten. Hamburgs rot-grüner Senat hatte die Corona-Notbremse gezogen und die erst am 8. März vollzogenen Öffnungsschritte zurückgenommen. Er begründete den Schritt am Freitag mit einem Anstieg der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner und Woche - auf über 100. Am Mittwoch lag sie bei 100,9, am Donnerstag bei 105,4 und am Freitag bei 108,6.

Samstag, 20. März, 16.20 Uhr: Jeder zweite Erwachsene in Großbritannien gegen Corona geimpft

In Großbritannien hat bereits jeder zweite Erwachsene eine Corona-Impfung erhalten. "Ich bin absolut begeistert sagen zu können, dass wir nun die Hälfte aller Erwachsenen in Großbritannien geimpft haben", sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Samstag in einem auf Twitter veröffentlichten Video. 26,8 Millionen Menschen bekamen demnach eine erste Impfdosis gespritzt. Gut zwei Millionen erhielten auch schon die zweite Spritze. Großbritannien setzt auf rund zwölf Wochen Abstand zwischen erster und zweiter Dosis.

Die Infektionslage in dem ehemaligen EU-Mitgliedsland hat sich seit den katastrophalen Zuständen im Januar, als noch etliche Intensivstationen überlastet waren, deutlich verbessert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 59 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Samstag, 20. März, 15 Uhr: Gewalt bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Kassel

Die Zusammenfassung der Ereignisse in Kassel lesen Sie hier. In der Stadt demonstreiten am Samstag rund 10.000 Coronagegner. Einige prügelten auf die Polizei ein und attackierten Journalisten.

Samstag, 20. März, 13.45 Uhr: Massive Auseinandersetzungen bei Corona-Protest in Kassel

Bei einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Kassel ist es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen. Laut Polizei waren mehrere tausend Menschen in der Innenstadt unterwegs und missachteten bei einem nicht angemeldeten Demonstrationszug die Anweisungen der Behörden. Es kam zu Festnahmen und dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken, als die sogenannten Querdenker versuchten, eine Polizeikette zu durchbrechen. Es kam auch zu Rangeleien mit Gegendemonstranten.

Samstag, 20. März, 13.15 Uhr: Corona-"Notbremse" ab Dienstag im Oberallgäu: Diese Regeln gelten

Ab Dienstag greift im Landkreis Oberallgäu die sogenannte Corona-Notbremse. Das teilt das Oberallgäuer Landratsamt am Samstag-Mittag mit. Die entsprechenden Regeln treten automatisch in Kraft. Der Inzidenzwert liegt am Samstag den dritten Tag hintereinander über 100. Welche Regeln gelten und was Oberallgäuer beachten müssen.

Samstag, 20. März, 12.30 Uhr: Lauterbach attackiert Reisebranche: Werbung für Urlaubsflüge "verantwortungslos" - "Mallorca könnte neues Ischgl werden"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Werbung von Reiseveranstaltern für Flüge in den Osterurlaub scharf kritisiert. "Ich finde es verantwortungslos, dass die Reisewirtschaft jetzt die Werbetrommel für den Osterurlaub in der Sonne schlägt", sagte Lauterbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Die Reisen seien "das perfekte Einfallstor für die Mutationen, die auch Geimpften und schon Erkrankten Probleme machen können - und vielen Menschen das Leben kosten werden, wenn sie sich bei uns ausbreiten". Er fügte hinzu: "Darüber muss sich jeder klar sein, der in ein Flugzeug steigt."

Im Blick auf Mallorca warnte Lauterbach, die Urlauber wiegten sich in einer "fatalen Scheinsicherheit". Weil die Inzidenzen dort so niedrig seien, seien auch die Auflagen derzeit nicht besonders streng. "Es ist zu befürchten, dass die Osterferien auf Mallorca zu einem neuen Ischgl werden. Die Menschen infizieren sich dort und verbreiten die hochansteckenden Mutationen nach ihrer Rückkehr in Deutschland", befürchtet der Gesundheitsexperte. Er forderte eine Pflicht zum Schnelltest für Reiserückkehrer und eine 14-tägige Quarantäne bei positivem Ergebnis.

Samstag, 20. März, 11.30 Uhr: Polizei in Österreich löst Partys mit jeweils über zehn Gästen auf

Die österreichische Polizei hat am Freitag und in der Nacht auf Samstag zwei Feiern mit jeweils über zehn Gästen aufgelöst. Zu einer Geburtstagsparty in Uderns im Zillertal wurden rund 17 Menschen eingeladen. In Ötz in Tirol haben 14 junge Menschen gemeinsam in einem Wohnzimmer gefeiert.

Samstag, 20. März, 10.45 Uhr: Das Ostallgäu erweitert sein Corona-Testangebot

Die Corona-Testzentren im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren werden ab Montag, 22. März, neben den PCR-Tests auch sogenannte Antigen-Schnelltests anbieten. Die bisherige Teststrategie des Freistaats wird so um die Initiative des Bundes erweitert. Der Landkreis richtet für Schnelltests zudem ein Testzentrum in Buchloe ein (auf dem Parkplatz des Eisstadions). Auch kann man in 14 Apotheken einen Termin für einen Schnelltest vereinbaren. Wo man sich auf das Coronavirus testen lassen kann.

Samstag, 20. März, 9.10 Uhr: 83-jährige Allgäuerin bekommt Impftermin - allerdings in Freiburg

Am Telefon lacht sie zwar, aber eigentlich ist der 83-Jährigen der Spaß vergangen. Der Grund ist die Corona-Impfung. Denn da hat die Seniorin eine schier unglaubliche Geschichte erlebt.

Samstag, 20. März, 8.20 Uhr: Ärzte fordern schärfere Corona-Regeln: Politik muss "Notbremse ziehen"

Vor den Bund-Länder-Beratungen am Montag über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie fordern Mediziner wieder schärfere Beschränkungen. Zugleich warnen sie vor einer Zuspitzung der Lage im Gesundheitswesen. Aus der Wirtschaft kommen derweil Forderungen nach einem Kurswechsel in der Corona-Politik. Die Argumente.

Samstag, 20. März, 7.20 Uhr: Ministerpräsident Hans für Lockdown und gegen Osterurlaub

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Pandemie am Montag für eine Fortsetzung des Lockdowns und gegen Osterurlaub ausgesprochen. "Es führt kein Weg daran vorbei: Wir können die Kontaktbeschränkungen nicht weiter aufheben", sagte der Regierungschef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag).

Er habe großes Verständnis für Reiselust. Aber man setze aufs Spiel, die Pandemie vor dem Sommer in den Griff zu bekommen. Zudem sei schon jetzt klar, dass es bei den geltenden Einschränkungen bleiben müsse. Dort, wo es auf längere Sicht niedrige Werte gebe, könne man den Menschen schrittweise Freiheiten zurückgeben.

Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schalten sich am Montag zusammen, um über weitere Schritte in der Pandemie-Bekämpfung und die Regelungen für Ostern zu beraten.

Samstag, 20. März, 6.10 Uhr: 7-Tage-Inzidenz: Auch Kaufbeuren über 100, Ostallgäu über 150

Mit 157,2 liegt die 7-Tage Inzidenz im Ostallgäu in der Region am höchsten. Auch in der Stadt Kaufbeuren kletterte der Wert erstmals seit Wochen über die Warnmarke 100. Nur in einer Allgäu Stadt liegt der Inzidenzwert nun unter 50. Unser Überblick.

Samstg, 20. März, 5.50 Uhr: 16.033 Corona-Neuinfektionen und 207 neue Todesfälle gemeldet

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 16 033 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 207 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, wie aus Zahlen des RKI vom Samstagmorgen hervorgeht. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.41 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 99,9 - und damit etwas höher als am Vortag (95,6). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,18 (Vortag 1,12). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Freitag, 19. März, 20.15 Uhr: Merkel würde sich mit Astrazeneca impfen lassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel würde sich mit Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. "Ich würde das auf jeden Fall tun", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin, fügte aber hinzu: "Ich möchte aber warten, bis ich dran bin." Merkel machte deutlich, dass sie durch das Hin und Her keinen größeren Verlust des Vertrauens in den Impfstoff sehe. "Ich bezweifele, dass ein großer Schaden entstand", sagte sie. Alle Impfstoffe hätten eine bedingte Zulassung und in dieser Phase würden Nebenwirkungen eben sehr genau überwacht.

Freitag, 19. März, 19.42 Uhr: Impfstoff Sputnik V erwartet keine schnelle Zulassung in Europa

Russlands Corona-Impfstoff Sputnik V wird aus Sicht des staatlichen russischen Direktinvestmentfonds RDIF wohl keine rasche Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten. "Wenn eine Zulassung kommt - voraussichtlich nach Juni - könnten wir innerhalb von drei, vier Monaten etwa 100 Millionen Dosen für 50 Millionen Menschen in der EU liefern", sagte der RDIF-Chef Kirill Dmitrijew in einem Interview der "Berliner Zeitung". Russland erwarte, dass nach Ungarn weitere EU-Staaten Sputnik V direkt zulassen könnten - unabhängig von der EMA-Entscheidung. "Diesen Ländern könnten wir Impfstoffe noch im April senden", sagte Dmitrijew.

Freitag, 19. März, 19.20 Uhr: Corona-Impfungen: Ab April dürfen die Hausärzte ran - doch es gibt ein Hintertürchen

In der Telefonkonferenz zwischen Merkel und den Länderchefs ging es am Freitag auch darum, die Impfkampagne zu beschleunigen. Nun kommen die Hausärzte zum Zug. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. März, 18.40 Uhr: Beschluss: Hausärzte sollen nach Ostern mit Corona-Impfungen beginnen

Die Hausärzte in Deutschland sollen unmittelbar nach Ostern routinemäßig in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Allerdings stehen in der ersten Woche dafür nur rund eine Million Dosen zur Verfügung, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Länderregierungschefs vom Freitag hervorgeht.

Freitag, 19. März, 18.35 Uhr: Masken- und Berater-Affäre: Sondersitzung des CSU-Vorstands geplant

Nach der Ausweitung der Maskenaffäre der Union und dem Rücktritt eines CSU-Bundestagsabgeordneten wegen möglicher "Interessenkollisionen" kommt die CSU-Spitze Ende nächster Woche zu einer Sondersitzung zusammen. "Wir haben für nächsten Freitag zu einer Parteivorstandssitzung eingeladen, um notwendige Konsequenzen zu ziehen", sagte Generalsekretär Markus Blume am Freitag in München. Welche Konsequenzen dies sind, blieb zunächst offen. Auf der Tagesordnung steht ein Bericht Blumes zur Compliance-Strategie.

Gegen den inzwischen aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein wird wegen des Anfangsverdachtes der Bestechlichkeit ermittelt. Und inzwischen führt die Generalstaatsanwaltschaft auch ein Ermittlungsverfahren gegen den Landtagsabgeordneten und früheren bayerischen Justizminister, Alfred Sauter. Auch dieses Verfahren steht in Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Masken durch den Staat. Sauter weist alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. Partei- und Fraktionsspitze haben ihm offen mit dem Rauswurf gedroht.

Freitag, 19. März, 18.30 Uhr: Kreise: Hausärzte sollen ab Woche nach Ostern gegen Corona impfen

Die Hausärzte in Deutschland sollen ab der Woche nach Ostern schrittweise stärker in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus eingebunden werden. Darauf haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag Bund und Länder bei ihrer Telefonkonferenz geeinigt. Konkret sieht die Einigung demnach vor, dass die Menge der pro Woche verfügbaren Impfstoffe, die die wöchentliche Lieferung an die Impfzentren der Länder übersteigt, ab der Woche ab dem 5. April an die Arztpraxen ausgeliefert und dort "routinemäßig verimpft" wird.

Die Menge der verfügbaren Impfstoffe für die Arztpraxen dürfte aber zunächst noch sehr überschaubar bleiben. Im Beschlussentwurf für den Impfgipfel hatte das Kanzleramt für die Woche nach Ostern rund eine Million Impfdosen genannt. Aufgeteilt auf rund 50 000 Hausarztpraxen in Deutschland wären das etwa 20 Impfdosen pro Praxis und Woche. In einigen Bundesländern sind bereits jetzt in ausgewählten Arztpraxen Impfungen möglich. Hier werden etwa Krebspatienten und andere besonders vulnerable Gruppen versorgt.

Freitag, 19. März, 18 Uhr: Ein Jahr Corona: Ostallgäuer erinnern sich an Tage vor dem ersten Lockdown

Vor einem Jahr kam der erste Lockdown wegen der Corona-Pandemie. An was sich Ostallgäuer vor Corona erinnern, lesen Sie hier.

Freitag, 19. März, 17.35 Uhr: Distanzunterricht für mehr als eine halbe Millionen Schüler in Bayern

Regel-, Wechsel-, Distanzunterricht oder Notbetreuung? Aufgrund der steigenden Corona-Infektionen im Freistaat müssen sich viele Schüler und Lehrer erneut umstellen. Für 38 Landkreise und kreisfreie Städte wurde ab Montag Distanzunterricht angeordnet, wie ein Sprecher des Bayerischen Kultusministeriums am Freitag mitteilte. Wie viele Schulen das betrifft, erfahren Sie hier.

Freitag, 19. März, 17.25 Uhr: Vorsorglicher Astrazeneca-Impfstopp in Finnland

Deutschland nimmt den Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca wieder auf, Finnland setzt ihn dagegen vorerst aus: Nach zwei Verdachtsfällen zu schweren Blutgerinnseln hat sich Finnland zu einem vorsorglichen Stopp der Astrazeneca-Impfungen entschlossen. Das gab das nationale Gesundheitsinstitut THL am Freitag auf einer Pressekonferenz in Helsinki bekannt.

Grund dafür seien zwei Fälle von Venenthrombosen, die zwischen vier und zehn Tagen nach der Impfung aufgetreten seien. Ob ein möglicher ursächlicher Zusammenhang zwischen Blutgerinnseln und Impfstoff bestehe, werde so schnell wie möglich beurteilt. Frühestens am 29. März soll der Einsatz des Präparats wiederaufgenommen werden. Im Gegensatz zu seinen nordeuropäischen Nachbarländern Norwegen und Schweden hatte Finnland die Impfungen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Hersteller zuvor nicht gestoppt.

Freitag, 19. März, 17.15 Uhr: Corona-Krise: Wirtschaftsforscher vermisst Teststrategie

Der Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr hat politische Fehler in der Corona-Krise kritisiert. Die Impfstoff-Hersteller hätten zu wenig Anreize und Sicherheiten für die Produktion bekommen, und in Deutschland gebe es immer noch keine überzeugende Teststrategie. "Dass wir so lange gebraucht haben, finde ich bestürzend", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Wirtschaftsforschung am Freitag in München bei der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft.

Die deutsche Verwaltung sei auch "nicht schnell genug, nicht effizient genug", sagte Felbermayr. Bis Maßnahmen umgesetzt werden, dauere viel zu lange. Bei den Hilfen für Betriebe im Lockdown sei zudem "dieses Hin und Her und die permanente Veränderung der Maßstäbe" ein Problem. Wie beim Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer müsste es auch für Unternehmen ein verlässliches Instrument geben, das bei einer Krise nur aus der Schublade geholt werden müsste. Statt bei Umsätzen und Fixkosten sollte die Hilfe eher beim Rückgang des Betriebsgewinns ansetzen.

Freitag, 19. März, 16.50 Uhr: Corona-Impfungen beim Hausarzt nach Ostern geplant

Nach der Aufhebung des Astrazeneca-Impfstopps soll der Schutz der Bevölkerung Fahrt aufnehmen: Ab April sollen sich die Menschen bei ihrem Arzt gegen Corona impfen lassen können. Doch zunächst bleibt Geduld gefragt. Was ein Beschlussentwurf des Kanzleramts vorsieht, den Bund und Ländern am Freitag auf ihrem Impfgipfel beraten haben, lesen Sie hier.

Freitag, 19. März, 16.30 Uhr: Nach Masken-Affäre: CSU droht Sauter mit Fraktionsausschluss

Nach Bekanntwerden von Korruptionsermittlungen droht die Spitze der Landtags-CSU dem langjährigen Abgeordneten Alfred Sauter mit dem Rauswurf aus der Fraktion. Bis wann er sich zu den Vorwürfen äußern soll, lesen Sie hier.

Freitag, 19. März, 16 Uhr: Polizei warnt vor Betrug mit Impfterminen

Die Polizei warnt vor einer weiteren Betrugsmasche: Dabei machen die Täter ihren Opfern vor, telefonisch Impftermine zu vergeben. Eine Frau aus Straubing (Niederbayern) erhielt am Freitag einen Anruf einer ihr unbekannten Frau, die einen Impftermin nannte und zudem persönliche Daten abfragte - unter anderem auch die Kontoverbindung. Wie die Polizei mitteilte, wurde kurz darauf ein vierstelliger Betrag von dem Konto der Straubingerin auf ein Konto in Irland überwiesen.

Die Polizei warnte davor, telefonisch Kontodaten weiterzugeben. Wenn die Behörden Impftermine vergeben, würden sie niemals nach der Kontoverbindung fragen. Bei der Polizei in Niederbayern seien inzwischen mehrere Betrugsfälle dieser Art bekannt.

Freitag, 19. März, 15.45 Uhr: Schulen und Geschäfte: Bayern macht Stück für Stück wieder zu

Die Corona-Zahlen steigen und Bayern macht wieder dicht. In immer weniger Landkreisen gelten Lockerungen für Schüler und im Handel. Mehr dazu in unserem Überblick.

Freitag, 19. März, 15.15 Uhr: Kurzzeitiger Astrazeneca-Stopp verlangsamt das Impf-Tempo im Allgäu

Das kurzzeitige Aussetzen des Astrazeneca-Impfstoffs hat auch das Impf-Tempo im Allgäu verlangsamt. Das untermauern die aktuellen Zahlen der Allgäuer Landratsämter. Die neue Allgäuer-Impf-Karte und die Entwicklung der Impfquoten finden Sie hier.

Freitag, 19. März, 15 Uhr: Skandinavier halten an Astrazeneca-Stopp vorerst fest

Dänemark belässt es wie Norwegen und Schweden erst einmal dabei, dass vorübergehend niemand im Land mit dem Impfstoff von Astrazeneca gegen Covid-19 geimpft wird. Trotz des positiven Bescheids der Europäischen Arzneimittelagentur EMA hält Deutschlands nördlichster Nachbar an einem noch bis nächste Woche geltenden 14-tägigen Aussetzen der Impfungen mit dem Präparat fest. Dies geschehe aus einem Vorsorgeprinzip heraus, sagte der Direktor der dänischen Gesundheitsverwaltung Sundhedsstyrelsen, Søren Brostrøm, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Man wolle tiefer in der Sache graben, um die Nebenwirkungen besser zu verstehen.

Ähnliche Signale waren nach der EMA-Ankündigung bereits am Donnerstagabend aus Stockholm und Oslo gekommen. Deutschland und einige andere Länder hatten den Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca dagegen wiederaufgenommen. Dänemark hatte den Gebrauch des Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers am 11. März vorsorglich für 14 Tage ausgesetzt. Es war damit das erste Land in der EU gewesen, dass die Verabreichung des Astrazeneca-Mittels komplett gestoppt hatte. Grund dafür waren Berichte über vereinzelte Fälle von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen. Darunter war auch ein dänischer Todesfall gewesen.

Freitag, 19. März, 14.30 Uhr: Warum besucht Klaus Holetschek R-Pharm in Illertissen?

Produziert R-Pharm in Illertissen bald den Corona-Impfstoff Sputnik V? Gesundheitsminister Klaus Holetschek war vor Ort und berichtet. Es bleiben Fragen - mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 19. März, 14 Uhr: Brasiliens Präsident Bolsonaro will Anti-Corona-Maßnahmen kippen

Auf dem bisherigen Höhepunkt der Corona-Pandemie in Brasilien will der rechte Präsident Jair Bolsonaro die Maßnahmen einiger Bundesstaaten zur Eindämmung des Virus kippen. Die Regierung beantragte beim Obersten Gerichtshof, Dekrete des Bundesbezirks rund um die Hauptstadt Brasília, Bahia und Rio Grande do Sul beispielsweise zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit und nicht systemrelevanter Geschäftsaktivitäten zu kassieren, wie das Nachrichtenportal G1 am Freitag berichtete. Nach Einschätzung der Bundesregierung fehlt den Gouverneuren die Kompetenz für diese Entscheidungen.

Brasilien ist nach den USA das von der Pandemie am stärksten betroffene Land der Welt. Im größten Staat Lateinamerikas wurden zuletzt über 90.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden vermeldet, pro Tag sterben rund 3000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datafolha gaben 79 Prozent der Brasilianer an, dass die Pandemie außer Kontrolle geraten ist. Präsident Bolsonaro hatte das Coronavirus immer wieder verharmlost und sich gegen weitreichende Schutzmaßnahmen gesperrt.

Freitag, 19. März, 13 Uhr: Auch Ständige Impfkommission befürwortet weiteren Astrazeneca-Einsatz

Wie die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) kommt auch die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland zu dem Schluss, dass der Corona-Impfstoff von Astrazeneca weiter eingesetzt werden kann. "Der Nutzen der Impfung überwiegt die gegenwärtig bekannten Risiken", teilte die Stiko am Freitag mit.

Weiter hieß es, dass die ihr vorliegenden Daten zu den bekannt gewordenen seltenen Fällen einer Thromboseform ein sogenanntes Sicherheitssignal zeigten. Noch gebe es aber keine Gewissheit. "Die Stiko wird alle zu erwartenden Daten genau verfolgen, fortlaufend prüfen und bewerten." Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, die Gruppen einzuschränken, für die der Impfstoff als geeignet angesehen wird, werde die Stiko dies in einer aktualisierten Impfempfehlung "umgehend berücksichtigen und bekanntmachen".

Die vorsorglich gestoppten Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca sollten am Freitag in Deutschland wieder starten, nachdem sie seit Montag wegen mehrerer Fälle von seltenen Thrombosen in den Hirnvenen ausgesetzt worden waren. Die EMA hatte am Donnerstag die Sicherheit des Impfstoffes bekräftigt. Es werde aber eine extra Warnung vor den möglichen seltenen Blutgerinnseln hinzugefügt.

Freitag, 19. März, 12.10 Uhr: Dritte Corona-Welle - "Stehen leider wieder schwere Wochen bevor"

RKI und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben ein düsteres Bild der Corona-Lage in Deutschland gezeichnet. Angesichts der raschen Ausbreitung der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7 stünden "leider wieder schwere Wochen bevor". Eine Verschlimmerung der Lage um Ostern, vergleichbar mit der Zeit vor Weihnachten, sei gut möglich. Spahn sagte, die dritte Welle rollt, Impfungen könnten sie leider in den kommenden Wochen nicht aufhalten. Alles dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 19. März, 11.05 Uhr: Lauterbach: "Wir müssen zurück in den Lockdown"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich dafür ausgesprochen, die Corona-Maßnahmen schnell wieder zu verschärfen. "Man kann es drehen und wenden wie man will, wir müssen zurück in den Lockdown", sagte er am Freitag in Berlin. Es mache keinen Sinn zu warten. Je früher man reagiere, desto kürzer müsse der Lockdown sein, um wieder auf eine beherrschbare Fallzahl zu kommen. Lauterbach sprach vom Beginn einer "fulminanten dritten Welle". Seinen Angaben nach ist durch die stattfindende Verdrängung der alten Virusvariante durch neue Varianten Mitte April mit einer bundesweiten Inzidenzzahl von 200 zu rechnen. Wenn die Fallzahlen nicht abgebremst würden, sei eine Überlastung der Intensivstationen in wenigen Wochen zu erwarten.

Lauterbach begrüßte zugleich die für diesen Freitag geplante Fortsetzung der Impfung mit Astrazeneca. Es handele sich dabei um einen sehr wirksamen Impfstoff, der bei den älteren Menschen die Krankenhauseinweisungen und den Tod sehr sicher verhindern könne. "Daher ist der Impfstoff sicher, und der Nutzen ist gewährleistet, und ich begrüße ausdrücklich, dass in Deutschland die Impfung wieder begonnen hat." Er würde diesen Impfstoff jederzeit nehmen, sagte Lauterbach.

Freitag, 19. März, 10.55 Uhr: Bestätigt: Schulen und Kindertagesstätten im Oberallgäu müssen schließen

Jetzt hat auch das Landratsamt Oberallgäu bestätigt: Die Schulen im Landkreis stellen ab Montag wieder auf Distanzunterricht für alle Schüler um. Dies gilt für alle Schularten und alle Jahrgangsstufen - außer für Abschlussklassen. Für wen eine Notbetreuung möglich ist, erfahren Sie hier.

Freitag, 19. März, 10.45 Uhr: Ministerpräsidentin Schwesig befürwortet "kontaktlosen Urlaub"

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will sich für "kontaktlosen Urlaub" im eigenen Bundesland einsetzen. "Dass jetzt wieder der Mallorca-Urlaub sozusagen dem Urlaub im eigenen Land aus epidemiologischen Gründen vorgezogen wird, das versteht niemand", sagte sie am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. Im Interview mit der "Bild" hatte sich zuvor auch der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), für ein ähnliches Modell ausgesprochen. "Das wäre ja für die Menschen im eigenen Land der Urlaub in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus", sagte Schwesig.

Losgetreten wurde die Debatte mit der Streichung unter anderem von Mallorca von der Liste der Corona-Risikogebieten am vergangenen Freitag. Damit ist seit Sonntag der Urlaub auf der Insel im Mittelmeer wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich.

Freitag, 19. März, 9.50 Uhr: Forscher sieht möglichen Weg für Thrombosen bei Astrazeneca-Impfung

Ein Greifswalder Wissenschaftler hält nach Angaben der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) wie auch andere Forscher weltweit einen bestimmten Mechanismus für die Ursache der möglichen Thrombose-Fälle nach einer Astrazeneca-Impfung. Dem Leiter der UMG-Abteilung Transfusionsmedizin, Andreas Greinacher, zufolge könnten in seltenen Einzelfällen über die Immunantwort des Körpers die Blutplättchen aktiviert werden, was wiederum zu den schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen mit Blutplättchenmangel führen könnte, hieß es am Freitag von der UMG.

Über eine ähnliche Vermutung hatten am Donnerstag bereits Forscher in Norwegen berichtet: Pal Andre Holme vom Universitätsklinikum Oslo hatte ebenfalls gesagt, er vermute, dass die Bildung der Gerinnsel über eine starke Immunantwort und dabei entstehende Antikörper, die an die Blutplättchen andocken und diese aktivieren, laufen könnte. Experten betonen, dass solche Ideen zum möglichen Ablauf bisher rein spekulativ sind.

Fälle von Hirnvenenthrombosen mit Blutplättchenmangel in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung hatten zum zeitweisen Stopp der Astrazeneca-Impfungen geführt. Hinweise darauf, dass die Impfungen tatsächlich die Vorfälle verursachten, hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA nicht gefunden. Sie bekräftigte am Donnerstag die Sicherheit des Impfstoffs. Dieser soll nun mit der Warnung versehen werden, dass er in möglichen seltenen Fällen Hirnvenenthrombosen bei Frauen unter 55 Jahren verursachen könnte. Die Impfungen in Deutschland sollten am Freitag wieder aufgenommen werden.

Freitag, 19. März, 9.20 Uhr: Unterallgäu bestätigt: Schulen und Kitas ab Montag geschlossen

Die Schulen und Kindertagesstätten im Unterallgäu müssen wieder schließen: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis lag am Freitag laut Robert-Koch-Institut bei 128. Damit bleiben die Einrichtungen bis zu den Osterferien zu.

Auch das Landratsamt Ostallgäu hat am Morgen Schulen und Kitas informiert: Kindertagesstätten bleiben geschlossen, an Schulen findet nur in den Abschlussklassen Präsenzunterricht statt. Für den Rest heißt es wieder Lernen von Zuhause.

Noch keine offizielle Bestätigung gibt aus dem Oberallgäu. Im Landkreis liegt die Inzidenz ebenfalls über 100.

Freitag, 19. März, 9 Uhr: Holetschek fordert von Impfgipfel: Hausärzte sollen bald impfen dürfen

"Die Einbindung der Ärzteschaft in die Regelversorgung wäre ein starkes Signal", sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Deutschen Presse-Agenur in München. Er hoffe sehr, dass sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten an diesem Punkt bei ihrer Telefonkonferenz am Freitag einigen könnten. Was mit möglichen Nachholterminen geplant ist.

Freitag, 19. März, 8.10 Uhr: Bayerns Inzidenz liegt wieder über 100

Bayern hat den Schwellenwert bei den Corona-Zahlen wieder überschritten: 100,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag für den Freistaat. Bundesweit lag die Zahl mit 95,6 noch knapp darunter.

Laut RKI verzeichneten 41 bayerische Städte und Landkreise einen Wert von mindestens 100. Spitzenreiter in Bayern ist demnach der Landkreis Kulmbach mit einer Inzidenz von 307,4.

Liegt eine Kommune dauerhaft über dem Wert von 100, muss sie in den Lockdown zurückkehren. Schulen und Kitas bleiben in den Corona-Hotspots geschlossen, Ausnahmen gelten nur für Abschlussklassen und die Notbetreuung. Auch Geschäfte und Museen müssen dort dicht bleiben.

Schon am Donnerstagabend teilte das Gesundheitsministerium mit, dass es angesichts der steigenden Zahlen keine weiteren Öffnungen geben wird. Biergärten, Kinos und Theater müssen bayernweit geschlossen bleiben, auch in den wenigen Landkreisen mit niedrigeren Werten.

Freitag, 19. März, 8 Uhr: Auch im Allgäu ab Freitag wieder Impfungen mit Astrazeneca möglich

Nach der Freigabe durch den Bund können in Bayern und im Allgäu am Freitag die Corona-Schutzimpfungen mit Astrazeneca fortgesetzt werden. Noch am Donnerstagabend sollten die Impfzentren schriftlich darüber informiert werden, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) - alles dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 19. März, 07.45 Uhr: Umfrage: Fast zwei Drittel gegen Mallorca-Reisen ohne Quarantäne

Fast zwei Drittel der Deutschen halten die Aufhebung der Reisebeschränkungen für Mallorca für falsch. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnten 65 Prozent die von der Bundesregierung beschlossene Aufhebung der Quarantäne und Testpflicht für Rückkehrer von der spanischen Ferieninsel ab. Nur 22 Prozent halten diesen Schritt für richtig. 12 Prozent machten keine Angaben.

Die Bundesregierung hatte vor einer Woche entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal, Dänemark und die Bahamas in der Karibik von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen und damit auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts aufzuheben. Damit ist seit Sonntag Urlaub auf der Lieblingsinsel der Deutschen wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. Lediglich bei der Einreise nach Spanien muss ein negativer Test vorgewiesen werden.

Freitag, 19. März, 6.50 Uhr: Drei Allgäuer Landkreise liegen über 100er-Inzidenz - Schulen und Kitas werden wohl geschlossen

Das RKI hat die neuen Inzidenzwerte für die Allgäuer Landkreise und kreisfreien Städte veröffentlicht: Mit Ostallgäu, Unterallgäu und Oberallgäu liegen drei Kreise deutlich über der 100er-Marke (zum Überblick aller Werte hier). Besonders Eltern und Schüler dürften gespannt auf die Freitagswerte schauen: Entscheiden sie laut aktueller Corona-Regeln in Bayern doch darüber, ob ab kommendem Montag Kindergärten und Schulen geöffnet bleiben. Nach aktuellem Stand findet kommende Woche damit kein Präsenzunterricht in den drei Allgäuer Landkreisen statt - eine offizielle Verlautbarung werden die Landratsämter im Laufe des Tages dazu veröffentlichen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Notbremse-Regelung für Werte über 100 untersagt außerdem das Einkaufen mit Termin im Handel. Außerdem soll dann wieder eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr gelten und die Kontakte werden wieder auf eine Person reduziert.

Freitag, 19. März, 6.05 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen und Inzidenz steigen erneut stark an

Erneut ist die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner stark angestiegen: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen bundesweit bei 95,6. Am Donnerstag hatte sie noch bei 90, am Mittwoch bei 86,2 gelegen. Außerdem meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland binnen eines Tages 17.482 Corona-Neuinfektionen - das sind etwa 5.000 mehr als vor genau einer Woche. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 226 weitere Todesfälle registriert. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.834 Neuinfektionen und 252 neue Todesfälle verzeichnet.

Vor vier Wochen, am 19. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 56,8 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stieg sie jedoch wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3.500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.629.750 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.401.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.358.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,12 (Vortag 1,06). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Donnerstag, 18. März, 22 Uhr: Holetschek will in Bayern rasch wieder mit Astrazeneca impfen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will nach der neuen positiven Astrazeneca-Bewertung durch die EMA das Impfen mit dem Vakzin so schnell wie möglich wieder aufnehmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 21.50 Uhr: Sieben-Tage-R-Wert steigt von 1,06 auf 1,12

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,12 (Vortag 1,06). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Donnerstag, 18. März, 21.30 Uhr: CSU-Abgeordneter Zech legt Bundestagsmandat und Parteiämter nieder

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech legt wegen möglicher "Interessenkollisionen" sein Mandat und seine Parteiämter nieder. Warum das nichts mit der Masken-Affäre zu tun hat, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 21 Uhr: Bayerns Fußball-Verband enttäuscht über ausbleibende Öffnungen

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) ist enttäuscht: Weil die Corona-Zahlen wieder steigen, gibt es am Montag keine weiteren Öffnungsschritte aus dem Lockdown. Wie die Fußballer reagieren, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 20.45 Uhr: Astrazeneca-Impfstoff soll auch in Spanien wieder gespritzt werden

Spanien will die Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca voraussichtlich ab kommenden Dienstag wiederaufnehmen. Das habe das Gesundheitsministerium den Regionen nach der Einsatzempfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA für den Impfstoff vorgeschlagen, berichtete die Zeitung "El País" am Donnerstagabend. Voraussichtlich solle der Impfstoff auch für Menschen über 55 Jahre freigegeben werden. Allerdings werde auf Grundlage der EMA-Empfehlung noch geprüft, ob bestimmte Personengruppen mit einem erhöhten Risiko ausgenommen werden sollten.

Donnerstag, 18. März, 20.20 Uhr: Astrazeneca-Impfungen sollen in Deutschland wieder starten

Die zunächst ausgesetzten Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca sollen in Deutschland wieder aufgenommen werden, aber mit einem neuen Warnhinweis. Wann Bundesgesundheitsminister Jens Spahn damit beginnen will, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 20 Uhr: Allgäuer erkrankt trotz Impfung an Corona

Ein Mensch, der mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer geimpft worden war, ist positiv auf Corona getestet worden. Wie das das Robert-Koch-Institut erklärt, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 19.45 Uhr: Mediziner: Astrazeneca-Impfstoff für Freiwillige freigeben

Nach der Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zum Fortsetzen der Corona-Impfungen mit dem Produkt von Astrazeneca schlagen Intensivmediziner vor, Ausnahmen von der Impfreihenfolge zu machen. "Das Vertrauen in den Impfstoff hat jetzt leider stark gelitten. Es wäre daher sicher eine gute Möglichkeit, Astrazeneca für Freiwillige zur Verfügung zu stellen, die keine Angst haben und in der Impfreihenfolge aber noch gar nicht berücksichtigt werden", erklärte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Donnerstagabend. Es müsse nun jede Impfdosis so schnell wie möglich eingesetzt werden.

Donnerstag, 18. März, 19.30 Uhr: Infektiologe: Astrazeneca-Einsatz bei Frauen vor Menopause prüfen

Nach der Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zum Fortsetzen der Corona-Impfungen mit Astrazeneca rät ein deutscher Infektiologe bei einer bestimmten Gruppe zum genauen Abwägen der Risiken. "Bei Frauen vor der Menopause, die ein sehr geringes Risiko für Covid-19-Komplikationen haben, sollte man derzeit überlegen, ob die Impfung mit Astrazeneca erfolgen sollte", sagte Bernd Salzberger, Professor vom Uniklinikum Regensburg, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend. Für einen 80-jährigen Mann mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf hingegen sehe das Risiko-Nutzen-Verhältnis ganz anders aus in Anbetracht der dritten Welle.

Die bisher 13 bekannten Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen in Deutschland betreffen fast ausschließlich Frauen. Salzberger betonte, dass noch offen sei, ob etwa bestimmte Medikamente oder etwa genetische Veranlagung eine Rolle spielen könnten. Die weitere Klärung werde wohl Wochen dauern.

Die EMA-Entscheidung wertete Salzberger als erwartbar, insgesamt überwiege klar der Nutzen der Impfung. Die EMA habe sich offensichtlich die Fälle genau und ernsthaft angeschaut. "Es sind ungewöhnliche, seltene Ereignisse", betonte Salzberger mit Blick auf die berichteten Hirnvenenthrombosen. Er begrüßte, dass die EMA einen Warnhinweis in die Patienten- und Fachinformation aufnehmen wolle. "Das Verfahren insgesamt zeigt, dass das Netzwerk der Arzneimittelsicherheit funktioniert."

Donnerstag, 18. März, 19.15 Uhr: Schulen im Allgäu durften teils in Präsenz unterrichten: Ändert sich jetzt schon wieder alles?

Allgäuer Schulen durften wieder in den Wechselunterricht. Aber es bahnt sich schon wieder eine Rückkehr zum Home-Schooling an. Welche Kritik es dazu gibt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 18.40 Uhr: Ostallgäuer Hausarzt: „Ärzte können doppelt so schnell impfen“

Der Mediziner Dr. Michael Wanner ist überzeugt, dass die Corona-Impfungen durch Hausärzte schneller vorangehen. Wenn da nur nicht die bürokratischen Hürden wären. Was der Facharzt für Innere Medizin aus Marktoberdorf dazu sagt, lesen Sie in unserem Interview.

Donnerstag, 18. März, 18.25 Uhr: So will Gesundheitminister Holetschek dem Image-Schaden von Astrazeneca entgegentreten

Wie kann man dem Image-Schaden des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca entgegentreten? Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat dazu etwas vor.

Donnerstag, 18. März, 18.20 Uhr: Darum ist der Lockdown ein Glücksfall für das Schloss Neuschwanstein

Weil keine Besucher die Handwerker behindern, geht die Sanierung der Prunkräume zügiger voran als geplant. Unseren Blick hinter die geschlossenen Tore sehen Sie hier - mit Bildergalerie.

Donnerstag, 18. März, 18 Uhr: Gesundheitsministerium: Nächste Öffnungsschritte in ganz Bayern auf Eis

Angesichts wieder steigender Corona-Zahlen wird es in Bayern am kommenden Montag keine weiteren Öffnungsschritte geben: Theater, Kinos, Konzertsäle und die Außengastronomie müssen damit landesweit geschlossen bleiben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 17.30 Uhr: EU-Arzneimittelbehörde gibt grünes Licht für Astrazeneca-Impfstopp - aber mit Warnhinweis

Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca ist aus Sicht der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sicher. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Amsterdam mit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 17.15 Uhr: Trauer- und Gedenkfeier im Bayerischen Landtag am Dienstag

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat anlässlich der Trauer- und Gedenkfeier im Bayerischen Landtag für die Verstorbenen der Corona-Pandemie für Dienstag, 23. März, die Trauerbeflaggung aller staatlichen Dienstgebäude angeordnet. Auch die Stadt Füssen beteiligt sich an der Beflaggung. Die Stadt hat bis dato 16 Tote zu beklagen.

Donnerstag, 18. März, 17.10 Uhr: Italien gedenkt der Corona-Toten

Im März 2020 war die Stadt Bergamo das Epizentrum der Corona-Krise in Europa. Schockierende Bilder von Lastwagen voller Särge gingen um die Welt. Ein Jahr danach am ersten Gedenktag für die Opfer kämpft das Land gegen die dritte Welle - und hat noch viel Arbeit vor sich.

Donnerstag, 18. März, 17 Uhr: Bundesländer wollen Impfstoffproduktion ankurbeln und über Export-Stopp nachdenken

Die EU exportiert Impfstoff, während er in Deutschland und Europa knapp ist. Die Bundesländer wollen das nicht länger hinnehmen. Und einige Regierungschefs schauen gen Osten - wegen Sputnik V. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 16.40 Uhr: Das Parktheater in Kempten wird zum Schnelltest-Zentrum

Die Diskothek Parktheater in Kempten wird ab Freitag zum Corona-Schnelltest-Zentrum umfunktioniert. Parktheater-Chef Hannes Palmer und sein Team wollen mithelfen, "die Pandemie in den Griff zu bekommen". Was Oberbürgermeister Thomas Kiechle ankündigt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 16.30 Uhr: Biergärten und Kinos in Kaufbeuren öffnen am Montag

Kinos und Biergärten in Kaufbeuren dürften ab Montag wieder öffnen. Warum das Kino Corona und die meisten Gaststätten trotzdem weiterhin geschlossen bleiben, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 16.25 Uhr: Söder fordert vor Bund-Länder-Beratungen "harte Notbremse"

Angesichts wieder rasch steigender Corona-Zahlen fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Montag eine einheitliche Durchsetzung einer "harten Notbremse". "Ich möchte aus einer im Moment sehr flexiblen Notbremse eine harte Notbremse machen", sagte Söder am Donnerstag nach einer digitalen Länderkonferenz in München. Was Söder damit meint, lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 16.10 Uhr: Müller und Söder für Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) machen sich für eine rasche Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V stark. "Wir brauchen jeden Impfstoff, den wir kriegen können", sagte Müller am Donnerstag nach einer Video-Schalte der Länderchefs.

Diese hätten mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Gast der Schalte darüber gesprochen, dass für das Vakzin wie für andere auch eine ordentliche Zulassung beantragt und diese geprüft werden müsse. "Aber selbstverständlich, wenn wir die Chance haben, auf diesen Impfstoff zurückgreifen zu können, selbstverständlich wollen und werden wir diese Chance dann auch ergreifen", so Müller, der Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist.

Söder verwies darauf, dass Sputnik V nach allen Gutachten ein guter Impfstoff sei. "Zum Teil ein besserer als bereits zugelassene", fügte er hinzu. Daher sei es nun nicht angezeigt, bei der Prüfung des Vakzins "im klassischen bürokratischen Klein-Klein-Verfahren alles abzuarbeiten". Die zuständigen Behörden sollten den Stoff aus seiner Sicht vielmehr "schnell, effizient und zügig" zulassen.

Die EU müsse zudem frühzeitig Kontakt herstellen mit den Herstellern des Vakzins. "Mein dringender Appell: Nicht wieder eine Chance verpassen", sagte Söder.

Donnerstag, 18. März, 16 Uhr: Corona-Pilotstudie: Gurgeln bald alle Grundschüler in Ostbayern?

Nach ersten positiven Erfahrungen will der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge weiter Gurgeltests an Grundschulen durchführen. Die Tests könnten eine Lösung für Schulöffnungen trotz hoher Corona-Infektionszahlen in Ostbayern sein, meinte Landrat Peter Berek (CSU) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Kirchenlamitz. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 15.45 Uhr: Söder für Astrazeneca-Impfangebote notfalls auf eigenes Risiko

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will auch ohne eine offizielle Zulassung am Einsatz des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca festhalten. "Ich würde es auch nicht wegschmeißen, auch wenn es nicht zugelassen wird", sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach der digitalen Länderkonferenz in München. Auch ohne eine Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) müsse geprüft werden, ob dann Impfungen "auf eigenes Risiko" möglich wären.

Söder betonte, er mache sich große Sorgen, wie sehr Astrazeneca auch im Falle einer Wiederzulassung noch gewollt werde. Es habe ja schon vor der Aussetzung in dieser Woche viel Skepsis gegenüber dem Vakzin gegeben. Sollte die EMA Astrazeneca wieder zulassen, sei er daher in jedem Fall für eine größtmögliche Flexibilität. Über die Hausärzte könnte der Impfstoff dann schnell und auch mit der notwendigen individuellen Beratung sowie Nachsorge verabreicht werden.

Donnerstag, 18. März, 15.20 Uhr: Wegen Corona bleiben die Renten im Westen gleich

Es hatte sich angedeutet - nun steht es fest: Rentner im Westen Deutschlands werden in diesem Sommer erstmals seit Jahren keine Rentenerhöhung bekommen. Im Osten gibt es nur einen kleinen Anstieg. Grund ist die Corona-Krise. Mehr über die Hintergründe lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 15.10 Uhr: Sicherheitslücke machte Corona-Befunde abrufbar

Durch eine Sicherheitslücke konnten Unbefugte auf Befunde von Corona-Tests zugreifen. Der Chaos Computer Club (CCC) geht davon aus, dass 136.000 Ergebnisse von mehr als 80.000 Betroffenen sowie persönliche Daten frei einsehbar waren, wie er am Donnerstag mitteilte. Aufgefallen war die Sicherheitslücke Mitgliedern der Gruppe Zerforschung nach dem Besuch in einem Berliner Testzentrum.

Donnerstag, 18. März, 15 Uhr: Gesundheitsämter nutzen Software für Kontaktverfolgung oft nicht

Wegen technischer Defizite nutzen viele Gesundheitsämter in Bayern eine neue Software zur Corona-Kontaktnachverfolgung noch nicht. Zwar sei das Programm "Sormas" bei allen Gesundheitsämtern im Freistaat installiert, verwendet werde es aber nur bei "schätzungsweise mindestens 19", teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor berichtet, die Software werde bei rund einem Drittel der 76 Ämter verwendet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 14.45 Uhr: Behörden erwarten EMA-Einschätzung zu Astrazeneca-Impfstopp

Heilsbringer oder Substanz mit tödlichen Risiken? Die Einschätzung der EU-Behörde EMA zum Impfstoff von Astrazeneca könnte den gesamten weiteren Verlauf der Corona-Pandemie beeinflussen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 14.15 Uhr: 7-Tage-Inzidenz: Oberallgäu und Landkreis Lindau auch über 100

Nach einer Datenpanne hat das Robert-Koch-Institut nun die aktuellen Zahlen für das Allgäu veröffentlicht: Neben dem Ost- und Unterallgäu sind nun auch die Sieben-Tage-Inzidenz-Werte in den Landkreisen Oberallgäu und Lindau über die 100er Marke geklettert. Die Stadt Kempten ist nun den dritten Tag in Folge über 50. Memmingen bleibt dagegen unter 50. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 13.38 Uhr: Astrazeneca-Impfstopp: Inzwischen 13 Vorfälle gemeldet

Nach dem vorsorglichen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Mittel des Herstellers Astrazeneca sind weitere Vorfälle in Deutschland bekannt geworden. Inzwischen gebe es 13 gemeldete Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen, wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Drei Patienten seien gestorben. Insgesamt handele es um zwölf Frauen und einen Mann zwischen 20 und 63 Jahren.

Angesichts derartiger Vorfälle sind die Impfungen mit Astrazeneca am Montag vorsorglich ausgesetzt worden - damals gab es sieben Fälle. Trotz der hohen Zahl von mehr als 1,6 Millionen Impfungen mit Astrazeneca ist dies demnach überdurchschnittlich viel. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will am Donnerstag voraussichtlich eine Einschätzung zum weiteren Vorgehen abgeben.

Donnerstag, 18. März, 13 Uhr: Schulbehörde untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken

Die Hamburger Schulbehörde hat die Nutzung der vom Bund zur Verfügung gestellten KN95-Masken für das Schulpersonal untersagt. Grund sei der unzureichende Qualitätsstandard der rund

300.000 Corona-Schutzmasken, heißt es in einem Schreiben der Behörde an die Schulen, das der Deutschen Presse-Agenur vorliegt.

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium noch im Januar mitgeteilt habe, "dass diese Masken in einem mehrstufigen Verfahren geprüft wurden, hat die Bundesregierung nun zu unserer Überraschung kurzfristig den KN95-Masken aus ihren eigenen Lieferungen die Zulassung als medizinische Maske entzogen". Zuvor habe es Berichte über schadhafte einzelne Masken sowie Rückrufaktionen einzelner Fabrikate und Modelle geben.

"Deshalb dürfen ab sofort die von der BSB gelieferten KN95-Masken in der Schule nicht mehr genutzt werden", heißt es in dem Schreiben der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB). "Verwenden Sie bitte bis auf Weiteres in ihrer Schule aus dem von der Schulbehörde gelieferten Maskenkontingent nur die (blaugrünen) OP-Masken oder anderweitig beschaffte KN95-, CPA- oder FFP2-Masken." Die Schulbehörde bemühe sich mit Hochdruck um Ersatz.

Donnerstag, 18. März, 11.45 Uhr: Popularklage gegen Schließungen von Kultureinrichtungen eingelegt

Prominente Musiker wie die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter und der Bariton Christian Gerhaher haben eine Popularklage gegen die coronabedingten Schließungen kultureller Einrichtungen erhoben. Man habe die Klage am Donnerstag beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eingereicht, teilte die Initiative "Aufstehen für die Kunst" der Deutschen Presse-Agentur in München mit.

Die Künstler wenden sich gegen eine entsprechende Regelung in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Das darin enthaltene Verbot von Kulturveranstaltungen sei rechtswidrig und verletze die von der Bayerischen Verfassung geschützten Rechte auf Kunstfreiheit und freie Berufsausübung, argumentierten sie.

Stellvertretend für die Initiative haben neben Mutter und Gerhaher auch Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Kevin Conners, Hansjörg Albrecht und Thomas Hengelbrock geklagt.

Donnerstag, 18. März, 11.05 Uhr: EMA trifft Entscheidung zu Astrazeneca-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA trifft am Nachmittag ihre Entscheidung, wie es mit dem Astrazeneca-Impfstoff weitergeht. Bleibt der Impfstopp bestehen, oder werden die Impfungen für bestimmte Personengruppen wieder aufgenommen? Was ein Experte prognostiziert, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 18. März, 10.37 Uhr: 17.504 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz nun bei 90

Bis zum Vormittag hat es gedauert, ehe das RKI die aktualisierten Corona-Zahlen bekanntgegeben hat (warum das so lange dauerte hier). Nun steht fest: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hat erneut einen großen Sprung nach oben gemacht: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag bundesweit bei 90 - und damit erneut deutlich höher als am Vortag (86,2). Vor einer Woche (11.03.) hatte sie noch bei 69,1 gelegen. Einen Wert von 90 hatte es zuletzt am 2. Februar gegeben. Danach war die Inzidenz noch einige Zeit gesunken, ein Tiefstand wurde mit 56,8 am 19. Februar erreicht. Seither geht es mit dem Wert wieder merklich aufwärts.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 17.504 Corona-Neuinfektionen - gut 3.000 mehr als am Donnerstag der Vorwoche. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 272 weitere Todesfälle verzeichnet. Das Infektionsgeschehen schlägt sich stets verzögert in den Todeszahlen nieder, weil zwischen Nachweis der Infektion und dem Tod häufig mehrere Wochen liegen. Die Daten geben den Stand von 09.40 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 14.356 Neuinfektionen und 321 neue Todesfälle verzeichnet.

Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3.500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.612.268 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.132.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 1,06 (Vortag 1,06). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Donnerstag, 18. März, 8.25 Uhr: Dänische Studie: Wiederholte Corona-Infektionen selten, aber möglich

Eine Infektion mit dem Coronavirus bietet den meisten Menschen in den Folgemonaten Schutz vor einer Neuansteckung. Zu diesem Ergebnis kommt eine großangelegte Studie in Dänemark, die nun in der Fachzeitschrift "The Lancet" vorgestellt wurde. Bei älteren Menschen über 65 Jahren tritt eine wiederholte Infektion allerdings häufiger auf als bei jüngeren.

Diese Erkenntnisse zeigen nach Ansicht der Forscher, dass Maßnahmen zum Schutz älterer Menschen, wie Abstandhalten, auch für diejenigen von grundlegender Bedeutung sind, die bereits Covid-19 gehabt haben. Ihre Analyse lege weiterhin nahe, dass auch Menschen geimpft werden sollten, die sich bereits mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Auf den natürlichen Schutz lasse sich besonders bei den Älteren nicht vertrauen.

Donnerstag, 18. März, 8.05 Uhr: Umfrage: Jeder Dritte hat zu Hause fast täglich Internetprobleme

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist für viele Menschen eine stabile Internetverbindung zu Hause besonders wichtig – doch mehr als ein Drittel der Deutschen ärgert sich mehrmals wöchentlich bis sogar täglich über Internetverzögerungen. Wie eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Internetknoten-Betreibers DE-CIX ergab, erleben 33,5 Prozent der Deutschen mehrfach wöchentlich bis sogar täglich Verzögerungen bei der heimischen Internetnutzung. Nur 11,6 Prozent der Befragten haben der Umfrage zufolge nie Probleme damit.

Am häufigsten nahmen demnach junge Erwachsene, Berufstätige in Heimarbeit und Familien mit Kindern diese Internetprobleme wahr. Nicht nur im Arbeits- oder Bildungskontext sei ein stockendes Netz für viele Menschen ein Störfaktor: Auch bei Video-Streamings (44 Prozent), Live-Streamings beispielsweise von Sportveranstaltungen (25,4 Prozent) und Online-Spielen (12 Prozent) frustriere es viele.

Die Mehrheit der Nutzer sieht laut der Studie den mangelhaften regionalen Ausbau der Netz-Infrastruktur (57 Prozent) und die Überlastung des Netzes (53 Prozent) als Ursachen.

Donnerstag, 18. März, 7.05 Uhr: Kultusminister beraten über Corona-Situation an Schulen

Die Kultusminister der Länder beraten an diesem Donnerstag über die Corona-Lage und die Situation an den Schulen. Vor dem Hintergrund steigender Ansteckungszahlen sind die Pläne, auch für ältere Schüler wieder Unterricht an den Schulen anzubieten, regional zum Teil ins Stocken geraten.

Donnerstag, 18. März, 6.27 Uhr: Neue Corona-Regeln ab heute im Oberallgäu

Mehr Corona-Fälle, andere Regeln: Ab Donnerstag gelten im Oberallgäu die Corona-Maßnahmen der Inzidenzphase 50 bis 100. Das hat Auswirkungen auf den Einzelhandel. Alle Regeln für das Oberallgäu hier im Überblick.

Donnerstag, 18. März, 6.15 Uhr: Knapp ein Viertel aller Ostallgäuer Corona-Fälle in Marktoberdorf

In der Stadt Marktoberdorf sind aktuell 81 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das macht knapp ein Viertel aller Corona-Fälle im Landkreis (329 Fälle insgesamt laut RKI am Mittwoch) aus. Nach Auskunft von Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell ist allerdings in der Stadt kein Hotspot erkennbar, der für diese Häufung verantwortlich gemacht werden könnte. Hell spricht daher von einem „diffusen Geschehen“. Alle Hintergründe hier.

Donnerstag, 18. März, 6 Uhr: Noch keine RKI-Zahlen da

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den neuen Corona-Infektionen liegen noch nicht vor. Das Dashboard des RKI wird derzeit aktualisiert. Wir informieren, sobald der aktuelle Stand vorliegt.

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Alle Entwicklungen vom 8. bis 17. März lesen Sie in Teil 47 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 7. März lesen Sie in Teil 46 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. Februar bis 3. März lesen Sie in Teil 45 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. Februar bis 24. Februar lesen Sie in Teil 44 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. Februar bis 16. Februar lesen Sie in Teil 43 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 02. Februar bis 09. Febraur lesen Sie in Teil 42 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. Januar bis 01. Februar lesen Sie in Teil 41 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. Januar bis 21. Januar lesen Sie in Teil 40 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. Januar bis 16. Januar lesen Sie in Teil 39 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 1. bis 12. Januar lesen Sie in Teil 38 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. bis 31. Dezember lesen Sie in Teil 37 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. bis 26. Dezember lesen Sie in Teil 36 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 17. Dezember lesen Sie in Teil 35 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 34 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. November bis 02. Dezember lesen Sie in Teil 33 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.