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"Wir könnten schneller arbeiten, wenn..."

Allgäuer Labore haben mit PCR-Tests alle Hände voll zu tun: Arbeiten oft bis Mitternacht

Corona-Pandemie: Allgäu Lab

Oxana Rasin erfasst im AllgäuLab in Kempten die PCR-Pooltests, die regelmäßig aus den Grundschulen der Region in das Labor gebracht werden. Am Mittwoch kamen dort Proben von etwa 18.000 Schülern an.

Bild: Matthias Becker

Oxana Rasin erfasst im AllgäuLab in Kempten die PCR-Pooltests, die regelmäßig aus den Grundschulen der Region in das Labor gebracht werden. Am Mittwoch kamen dort Proben von etwa 18.000 Schülern an.

Bild: Matthias Becker

Die Labore haben mit den PCR-Tests alle Hände voll zu tun. Warum Pooltests unter Umständen Kapazitäten schonen könnten und was in Österreich anders läuft.
27.01.2022 | Stand: 08:10 Uhr

Kistenweise Teströhrchen werden am Mittwochvormittag ins AllgäuLab in Kempten gebracht. Sie enthalten die PCR-Pooltests von 900 Grundschulklassen – also Abstriche von etwa 18.000 Schülern. Für die Mitarbeiter des medizinisch-diagnostischen Labors ist das Alltag. Sie sortieren und etikettieren die Proben. Dann geht es an die Auswertung. Vor der Pandemie hatten PCR-Analysen, beispielsweise wegen Grippeviren, weniger als ein Zehntel der Arbeit des Labors ausgemacht. Nun arbeiten ebenso viele Mitarbeiter in der PCR-Abteilung wie im Hauptlabor, sagt Virologe Dr. Matthias Lapatschek, einer der beiden Eigentümer. „Wir haben massiv Leute eingestellt.“ Mit ausreichend Vorlauf sei es auch möglich, Kapazitäten noch weiter auszubauen. Und doch: Weil viele Labore in Deutschland an der Belastungsgrenze sind, haben Bund und Länder beschlossen, dass bei Engpässen künftig Priorisierungen für PCR-Tests vorgenommen werden sollen.

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