Telefonbetrug

Polizei warnt am Donnerstag im Allgäu vor Callcenterbetrügen

Die Polizei warnt aktuell vor Callcenterbetrügern im Allgäu, vor allem vor Trickbetrügern, die den sogenannten Enkeltrick anwenden oder sich als Polizeibeamte ausgeben.

Die Polizei warnt aktuell vor Callcenterbetrügern im Allgäu, vor allem vor Trickbetrügern, die den sogenannten Enkeltrick anwenden oder sich als Polizeibeamte ausgeben.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Polizei warnt aktuell vor Callcenterbetrügern im Allgäu, vor allem vor Trickbetrügern, die den sogenannten Enkeltrick anwenden oder sich als Polizeibeamte ausgeben.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Polizei warnt aktuell vor Telefonbetrügern im Allgäu, die den Enkeltrick anwenden oder sich als Polizeibeamte ausgeben. Diese Tipps schützen vor Betrug.
15.04.2021 | Stand: 13:28 Uhr

Die Polizei warnt aktuell vor Callcenterbetrügern im Allgäu. Dabei vor allem vor:

  • Trickbetrügern, die den sogenannten Enkeltrick anwenden. Dabei geben angebliche Verwandte eine Notlage vor und bittet um finanzielle Unterstützung.
  • Trickbetrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Sie warnen vor angeblichen Einbrechern und verlangen die Übergabe von Wertsachen, um sie angeblich in Sicherheit zu bringen.

Tipps der Polizei gegen den Enkeltrick

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehenden Personen.

Tipps der Polizei bei falschen Polizeibeamten

  • Die Polizei wird sie niemals über 110 anrufen.
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertgegenstände bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

Wichtige allgemeine Tipps der Polizei

  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
  • Sind Sie bereits Opfer eines Betruges geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.
  • Lassen Sie Ihren Telefonbucheintrag löschen. So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Löschen eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom.
  • Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zu Hause, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. (Lesen Sie auch: Telefonbetrug im Allgäu: Falsche Enkel, falscher Unfall, falsche Polizeibeamte)

Weitere Informationen finden Sie unter:

Lesen Sie auch: Im Allgäu 2020 mehr Straftaten als im Vorjahr

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