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SV 29 Kempten-Ringer feiern Vizemeisterschaft in der Bayernliga

Ringer des SV 29 Kempten feiern Vizemeisterschaft

SV 29 Kempten: Großer Stolz trotz knapp verfehlter Meisterschaft in der Bayernliga

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    Viel Freude bereiteten die Ringer des SV 29 Kempten (im Bild Lukas Bückle) ihren Fans in dieser Saison.
    Viel Freude bereiteten die Ringer des SV 29 Kempten (im Bild Lukas Bückle) ihren Fans in dieser Saison. Foto: Ralf Lienert

    Dass der SV 29 Kempten beim Bayernliga-Auswärtskampf in Bamberg siegen würde, galt als sicher. Dabei konnte sich vor allem ein Ringer belohnen.

    Den Kampf um den Meistertitel in der Bayernliga hatten die Kemptener Ringer am Samstag nicht mehr in der eigenen Hand. Dafür hätte Freising gegen die KG Südthüringen verlieren müssen. Aber die Oberbayern gewannen gegen den Tabellendritten mit 16:10. „Anbrennen lassen wollten wir trotzdem nichts, stattdessen wollten wir zum Schluss nochmal Vollgas geben“, sagte SV 29-Trainer Martin Spöttle.

    Ringer des SV 29 Kempten feiern Sieg zum Saisonabschluss

    Ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht, die WKG Forchheim/Bamberg, war Pflicht – doch auch dieses Ziel übertrafen die Ringer deutlich. In neun von zehn Kämpfen verließen die Kemptener die Matte als Sieger. Vor allem für Max Schmucker im Kampf bis 75 kg Freistil war das Balsam für die Seele.

    Schmucker startete defensiv in einen Kampf, in dem zunächst wenig geschah. Kurz vor der Pause gelang Schmuckers Gegner jedoch eine Zweier-Wertung per Schwunggriff. Der Kemptener war jedoch hellwach, übertrug seinen Gegner ins Aus und glich so direkt aus. Auch von einer Passivitätsverwarnung und dem daraus folgenden 3:2-Rückstand ließ sich Schmucker nicht aus dem Konzept bringen.

    Freising feiert Meisterschaft in der Ringer-Bayernliga

    Kurz vor der Pause nutzte er einen unachtsamen Moment des Gegners, punktete per Achselwurf und ging so mit einer 3:4-Führung in die Pause. Nach der Pause merkte man beiden Ringern die lange Saison an, die nun sehr defensiv rangen. Schmucker hatte jedoch den größeren Biss und punktete noch zweimal.

    Trotzdem stand der Sieg des Kempteners nochmal auf Messers Schneide. Beim Stand von 13:3 stand er kurz vor dem Schultersieg, verletzte sich beim Versuch, seinen Gegner auf den Rücken zu legen, jedoch an der Schulter.

    „Das hat wirklich brutal weh getan. Aber ich wollte mich nicht von einer Verletzung um den Sieg bringen lassen,“ erklärt Schmucker. Der Schultersieg war zwar weg, nach kurzer Verletzungspause rang der Kemptener jedoch unter Schmerzen weiter und sicherte sich den ersten Saisonsieg.

    Speziell hinter Max Schmucker liegt eine wechselhafte Saison

    „Für die Mannschaft war es eine super Saison, bei mir lief es leider beschissen“, sagte Schmucker nach dem Kampf. Mit seiner Bilanz ist der Ringer nicht zufrieden. Das Urteil von SV 29-Trainer Spöttle fiel deutlich weniger hart aus. „Für den Max war es eine wahnsinnig schwere Saison, durch Verletzungen, Trainingsrückstand und eine extrem starke Gewichtsklasse.“

    Trotzdem sei er immer für die Mannschaft da und in jedem Kampf für einen Sieg gut. „Mich freut es deshalb, dass er sich heute belohnt hat. Auf der Matte kämpft zwar jeder alleine, aber gewinnen können wir nur zusammen. Das hat unser Team am Wochenende, aber auch in der ganzen Saison gezeigt, und darauf kann jeder stolz sein.“ (ene)

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