Wetter in den Landkreisen Lindau, Ober- und Ostallgäu

Deutscher Wetterdienst warnt vor kräftigem Schneefall und glatten Straßen

Der Winterdienst hat dieser Tage alle Hände voll zu tun - vor allem im südlichen Allgäu.

Der Winterdienst hat dieser Tage alle Hände voll zu tun - vor allem im südlichen Allgäu.

Bild: Franz Kustermann

Der Winterdienst hat dieser Tage alle Hände voll zu tun - vor allem im südlichen Allgäu.

Bild: Franz Kustermann

Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Mittwochabend vor starken Schneefällen in den Landkreisen Lindau, Oberallgäu und Ostallgäu. Und zwar bis Freitagmorgen.
13.01.2021 | Stand: 21:19 Uhr

Heftige Schneefälle bis einschließlich Freitagmorgen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwochabend eine Unwetterwarnung für den bayerischen Alpenrand herausgegeben. Zwischen den Landkreisen Lindau und Garmisch-Partenkirchen soll es in der Nacht auf Donnerstag und am Tag darauf kräftig schneien.

Betroffen sind vor allem der östliche Landkreis Lindau, das südliche Ober- und Ostallgäu sowie der südliche Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Bis zu 60 Zentimeter Neuschnee

Oberhalb von 800 Höhenmetern erwarten Meteorologen starke Schneefälle mit Mengen zwischen 30 und 50 Zentimeter Neuschnee. In sogenannten Staulagen können sogar bis zu 60 Zentimeter erreicht werden.

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Wintereinbruch im Allgäu

Vielerorts auf den Straßen soll es laut DWD glatt werden. Straßen könnten stellenweise unpassierbar sein. Außerdem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Der Wetterdienst appelliert an alle Menschen, in den betroffenen Gebieten möglichst nicht mit dem Auto zu fahren. Wer das dennoch tun muss, soll unbedingt auf Winterausrüstung achten.

Verkehrschaos in ganz Deutschland

Bereits am Mittwoch hatte der viele Schnee in ganz Deutschland teilweise für Verkehrschaos geführt. In Oberbayern ist bei einem schweren Unfall mit drei Lastwagen ein Mann tödlich verletzt worden.

Bereits am Dienstag hat das schlechte Wetter an einigen Stellen im Westallgäu den Verkehr lahmgelegt. Auch im Ostallgäuer Günztal war es zu zahlreichen Verkehrsunfällen und Behinderungen gekommen.

Erhebliche Lawinengefahr in den Allgäuer Alpen

In Teilen der bayerischen Alpen besteht darüber hinaus derzeit die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Die Gefahr ist laut dem bayerischen Lawinenwarndienst vor allem in den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen oberhalb von 1800 Metern groß. Dager warnen Allgäuer Experten: Im Corona-Winter sind viele Skitouren-Anfänger unterwegs. Darum sei es auch auf den geschlossenen Pisten gefährlich.