Betreiber will trotz Corona-Verbot öffnen

Streit um Gohrersberg-Skilift in Kreuzthal geht in die nächste Runde

Corona-Streit um Allgäuer Skilift: Rudi Holzberger will seinen Skilift im Kreuzthal stundenweise an Familien vermieten.

Corona-Streit um Allgäuer Skilift: Rudi Holzberger will seinen Skilift im Kreuzthal stundenweise an Familien vermieten.

Bild: Michael Munkler

Corona-Streit um Allgäuer Skilift: Rudi Holzberger will seinen Skilift im Kreuzthal stundenweise an Familien vermieten.

Bild: Michael Munkler

Skilift-Betreiber Rudi Holzberger will erreichen, dass Familien den Lift in Buchenberg-Kreuzthal stundenweise nutzen dürfen. Wieso er jetzt vors Gericht zieht.
28.01.2021 | Stand: 18:42 Uhr

Der Rechtsstreit um den Betrieb des Gohrersberg-Skilifts in Buchenberg-Kreuzthal (Oberallgäu) geht weiter. Liftbetreiber Dr. Rudi Holzberger kündigte an, jetzt einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung beim Verwaltungsgericht Augsburg zu stellen. Er will – wie berichtet – erreichen, dass jeweils eine Familie oder ein Haushalt den Lift einzeln nutzen darf. Zudem will er überprüfen lassen, ob ihm als Betreiber die eigene Nutzung des Lifts untersagt werden darf. „Das will ich gerichtlich bestätigt oder aufgehoben haben“, sagt Holzberger.

Absage vom Landratsamt

In einem Schreiben des Landratsamts an Holzbergers Anwalt heißt es: „Auch nach nochmaliger Prüfung der Sach- und Rechtslage hält das Landratsamt Oberallgäu den Betrieb des Schlepplifts ihres Mandanten derzeit für unzulässig.“ Dies gelte für alle genannten „Nutzungsarten und Zwecke“.

Das Landratsamt beruft sich auf die bayerische Infektionsschutzverordnung, wonach der Betrieb von Seilbahnen im Freistaat derzeit wegen Corona verboten ist. In Baden-Württemberg dürfen Skilifte an Familien oder Einzelpersonen stundenweise vermietet werden.