Fußball

Toto-Pokalfinale: TSV Sulzberg setzt auf den Heimvorteil

Vor heimischer Kulisse trifft der TSV Sulzberg im Totopokal-Finale auf die DJK Memmingen Ost.

Vor heimischer Kulisse trifft der TSV Sulzberg im Totopokal-Finale auf die DJK Memmingen Ost.

Bild: Erwin Hafner (Archivfoto)

Vor heimischer Kulisse trifft der TSV Sulzberg im Totopokal-Finale auf die DJK Memmingen Ost.

Bild: Erwin Hafner (Archivfoto)

Vor dem Endspiel gegen die DJK SV Memmingen Ost ist die Atmosphäre bei den Oberallgäuern entspannt. Der Weg zum Finale war kurz.
13.07.2021 | Stand: 13:53 Uhr

Es ist das Spiel der Spiele für den Fußball-Kreisklassisten TSV Sulzberg. Am Mittwoch, 14. Juli, ab 18.30 Uhr erwartet die Mannschaft um Trainer Markus Schmölz im Finale um den Totopokal den Kreisligisten DJK SV Ost Memmingen. Wenn wir gewinnen, wäre es der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte“, sagt Abteilungsleiter Bernd Schramm.

Bisher steht der Aufstieg in die Bezirksliga als Höhepunkt in den Sulzberger Annalen. Das war 2011 mit dem damaligen Trainer Michael Schöll, der vor wenigen Tagen verabschiedet wurde.

Totopokal: Die Halbfinal-Gegner wurden ausgelost

Wegen der Corona-Krise wird der Wettbewerb um den Totopokal in diesem Jahr verkürzt ausgetragen. Kreisspielleiter Elmar Rimmel (Kempten): „Im Kreisausschuss wurde beschlossen, dass nur zwei Halbfinalspiele stattfinden und so die Finalisten ermittelt werden. Wir wollten allen Vereine die gleiche Chance bieten, ins Endspiel zu kommen.“ Also seien diese angeschrieben und um Mitteilung gebeten worden, ob sie teilnehmen.

Sulzbergs Abteilungsleiter Schramm: „Nutzen die Gunst der Stunde“

41 Allgäuer Kreisvereine wollten. Sie kamen in einen Lostopf. Gezogen wurden der TSV Sulzberg, TSV Blaichach, DJK SV Ost Memmingen und der FC Niederrieden. Sulzberg gewann im Halbfinale in Blaichach 6:0, Memmingen setzte sich in Niederrieden 5:1 durch.

Nun trifft der TSV Sulzberg im Finale auf die DJK Memmingen Ost

Dass es das Losglück war, das Sulzberg diesen Tag ermöglichte, stört Schramm nicht im Geringsten. „Wann hat man schon mal die Chance, mit nur einem Spiel in ein Finale einzuziehen“, fragt er. „Wir nutzen die Gunst der Stunde und freuen uns über das glückliche Händchen bei der Ziehung.“ Er geht davon aus, „je nachdem, wie das Wetter ist“, dass bis zu 200 Zuschauer nach Sulzberg kommen. „Wir bauen auf unsere Heimstärke und werden die Fans im Rücken haben. Ein Sieg ist kein Muss.“

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