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Antonio-Huber-Schule Lindenberg: Eine Schule feiert dreifach

Die Antonio-Huber-Schule in Lindenberg hat gleich dreifach gefeiert.

Die Antonio-Huber-Schule in Lindenberg hat gleich dreifach gefeiert.

Bild: Caroline Mittermeier (Archivbild)

Die Antonio-Huber-Schule in Lindenberg hat gleich dreifach gefeiert.

Bild: Caroline Mittermeier (Archivbild)

Förderverein ehrt Namensgeber, übergibt eine Tischtennisplatte und zeichnet Schüler bei einem Wettbewerb aus, der die Pandemie erträglicher machen sollte.
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Von Redaktion Der Westallgäuer
16.06.2021 | Stand: 09:14 Uhr

Es war am Dienstag einiges los im Pausenhof der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg. Schüler und Lehrer versammelten sich, um gleich drei Aktionen miteinander zu verbinden und zu feiern.

Zum einen lieferten sich Neuntklässler ein Duell an der neuen Tischtennisplatte, die sie damit sportlich einweihten. „Mit der alten sind wir an unsere Grenzen gestoßen“, sagt Religionslehrer Volker Graf-Hoffmann, Vorsitzender des Fördervereins Antonio-Huber-Schule, der die Tischtennisplatte finanziert hat. Sie soll vor allem dem schuleigenen Tischtennisturnier gerecht werden, bei dem bis zu 70 Schülerinnen und Schüler gegeneinander antreten. „Die Platte ist viel besser“, freut sich Achtklässler Ahmed. Die alte habe zu viele Einkerbungen, die die Bälle teilweise unkontrolliert umherfliegen lassen. „Jetzt kommt es wieder voll aufs Können an“, sagt der Schüler.

Antonio-Huber-Schule Lindenberg mit Mottowettberwerb "Was gibt dir Kraft, was macht dir besonders Freude während der Coronazeit?“

Drei Kinder erhielten zudem die Hauptpreise für ihr besonders fleißiges Mitmachen bei der Kreativaktion „Was gibt dir Kraft, was macht dir besonders Freude während der Coronazeit?“ Initiator Graf-Hoffmann überreichte Geschenke zum Spielen und Sporteln. Schüler, deren Familien, Lehrer und Mitglieder der Schulfamilie hatten bei der Aktion gebastelt, gemalt, gefilmt und geschrieben, um in der Pandemie den Blick auf die schönen Dinge des Alltags zu lenken. Die Gewinner sendeten über zwölf Wochen hinweg „fast in jeder davon etwas ein“, erklärt Graf-Hoffmann.

Zum Abschluss verteilten Lehrerinnen und Lehrer Milchsemmeln an die Kinder und Jugendlichen. Denn der 13. Juni ist Namenstag des Schulnamensgebers Antonio Huber. Er wuchs vor knapp 200 Jahren als katholisches Kind in Lindenberg auf. Sein Namenspatron war der heilige Antonius von Padua, der am 13. Juni 1231 starb. „Kinder haben zum Namenstag früher oft Gebäck wie Milchsemmeln bekommen“, sagt Graf-Hoffmann. Das Gebäck soll es nun auch jedes Jahr für Schüler der Antonio-Huber-Schule geben. 200 Milchsemmeln hat ein örtlicher Bäcker dafür hergestellt.