Opfenbach räumt auf

Beim Dorfputz 2.0 in Opfenbach sammeln die Bürger jede Menge Müll

Beim Dorfputz in Opfenbach waren viele fließige Helfer unterwegs.

Beim Dorfputz in Opfenbach waren viele fließige Helfer unterwegs.

Bild: Andrea Kuhn

Beim Dorfputz in Opfenbach waren viele fließige Helfer unterwegs.

Bild: Andrea Kuhn

Allein mehr als 60 Kinder und Jugendliche haben in und rund um Opfenbach aufgeräumt. Was für Müll sie gefunden haben und welches Fazit die Organisatorin zieht.
21.04.2021 | Stand: 12:16 Uhr

„Jeder für sich – für eine gemeinsame Sache“ – unter diesem Motto stand der Dorfputz 2.0 in Opfenbach. Bereits in den Herbstferien hatten einige Kinder aus dem Ort eine coronakonforme Aktion gestartet und Müll in und um Opfenbach herum gesammelt. Der Schnee ist weggeschmolzen, das Laub größtenteils verdorrt – es war also der beste Zeitpunkt, die Aktion zu wiederholen. So entstand aus Dorfputz 1.0 nun Dorfputz 2.0 – und wieder war die Beteiligung erfreulich groß.

30 Haushalt machen beim Dorfputz in Opfenbach mit

Knapp 30 Haushalte waren dabei. Über 60 Kinder und Jugendliche (plus die Erwachsenen, die begleitet haben) zogen ausgestattet mit Handschuhen, Warnwesten, Bollerwagen, Eimern und Müllbeuteln los. Einige verbanden die Sammelaktion auch mit einem Spaziergang oder ihrer Nordic-Walking- oder Jogging-Runde.

Ein Teil der Ausbeute: Säckeweise Müll und Unrat wurde in Opfebach gesammelt.
Ein Teil der Ausbeute: Säckeweise Müll und Unrat wurde in Opfebach gesammelt.
Bild: Andrea Kuhn

„Das Ergebnis hinterließ bei manch Beteiligtem aber ein trauriges Gesicht und Betroffenheit“, berichtet Organisatorin Andrea Kuhn. Die Teilnehmer sammelten massenweise Müll in und rund um Opfenbach.

Teilnehmer sammeln 20 Säcke voller Müll in Opfenbach

Am Ende waren über 20 Müllsäcke à 120 Liter voll. Gefunden wurden unter anderem mindestens 50 Glasflaschen, so viele Zigarettenkippen, dass man einen Teppich legen könnte, Reifen, Felgen, Töpfe, Kleider, Kleiderbügel, Schubkarren, eine Sitzbank…

„Aber das Ergebnis zeigt, dass das Rezept funktioniert: saubere Wege, ein ,glücklicher’ Wald und ein Gemeinschaftsgefühl“, sagt Andrea Kuhn. Im Dorfladen gab es für die fleißigen Müllsammler zur Stärkung eine Butterbreze.

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