Pendler aufgepasst!

Diese fünf Bahnhalte im Landkreis Lindau werden reaktiviert

Noch verkehren die Züge ohne Halt zwischen Lindau und Hergatz. Das soll sich ändern.

Noch verkehren die Züge ohne Halt zwischen Lindau und Hergatz. Das soll sich ändern.

Bild: Caroline Mittermeier

Noch verkehren die Züge ohne Halt zwischen Lindau und Hergatz. Das soll sich ändern.

Bild: Caroline Mittermeier

Bahn und Freistaat wollen Züge an zusätzlichen Orten zwischen den Bahnhöfen in Lindau und Hergatz halten lassen. Worum sich die Kommunen kümmern müssen.
09.10.2020 | Stand: 06:16 Uhr

Noch verkehren die Züge ohne Halt zwischen den Bahnhöfen in Lindau und Hergatz. Allerdings wollen Bahn und Freistaat fünf Haltepunkte reaktivieren: Lindau-Aeschach, Oberreitnau, Weißensberg, Schlachters und Hergensweiler. Die Absicht ist seit fünf Jahren bekannt. Sie besteht auch immer noch. Das bestätigte Landrat Elmar Stegmann auf Nachfrage von Karl Schweizer (Linke) im Lindauer Kreistag.

Kommunen müssen Parkplätze für Zugreisende schaffen

Es sei zwar „ein bisschen Sand ins Getriebe gestreut worden“, sagte Stegmann, die Absichtserklärung von Bahn und Freistaat habe aber nach wie vor Bestand. Im Hintergrund gebe es Gespräche mit den Gemeinden. Die Kommunen müssten sich beispielsweise um die Anbindung der Bahnhöfe, Parkplätze und Abstellplätze für Räder kümmern.

Busse parallel zur Bahn soll es im Westallgäu nicht geben

Busse, die parallel zu der Bahn verkehren, wird es auch nach Ausbau des Nahverkehrs im Landkreis nicht geben. Darauf wies Eberhard Rotter, Nachverkehrsfachmann der CSU, in der Sitzung hin. Im Metron-Konzept für die Buslinien seien die Haltepunkte bei der Linienführung berücksichtigt. Rotter bestätigte im Übrigen, dass Bayern weiter zu den Bahnhaltepunkten steht. Der Freistaat habe der Bahn das „Go gegeben, endlich loszulegen“, sagte Rotter, der bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion war.